DE4418179A1 - Vorrichtung zum Unterstützen des Kopf-Schutzhelms gegen Trägheitskräfte - Google Patents
Vorrichtung zum Unterstützen des Kopf-Schutzhelms gegen TrägheitskräfteInfo
- Publication number
- DE4418179A1 DE4418179A1 DE19944418179 DE4418179A DE4418179A1 DE 4418179 A1 DE4418179 A1 DE 4418179A1 DE 19944418179 DE19944418179 DE 19944418179 DE 4418179 A DE4418179 A DE 4418179A DE 4418179 A1 DE4418179 A1 DE 4418179A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- helmet
- fork
- driver
- counterweight
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 10
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 10
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 10
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 7
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000004886 head movement Effects 0.000 description 7
- 241000270281 Coluber constrictor Species 0.000 description 4
- OQZCSNDVOWYALR-UHFFFAOYSA-N flurochloridone Chemical compound FC(F)(F)C1=CC=CC(N2C(C(Cl)C(CCl)C2)=O)=C1 OQZCSNDVOWYALR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 206010050031 Muscle strain Diseases 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42B—HATS; HEAD COVERINGS
- A42B3/00—Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
- A42B3/04—Parts, details or accessories of helmets
- A42B3/0406—Accessories for helmets
- A42B3/0473—Neck restraints
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R2021/003—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks characterised by occupant or pedestian
- B60R2021/0039—Body parts of the occupant or pedestrian affected by the accident
- B60R2021/0048—Head
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R2021/0065—Type of vehicles
- B60R2021/0086—Racing cars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Helmets And Other Head Coverings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Unterstützen des
Kopf-Schutzhelms eines Automobil-Rennfahrers gegenüber auf
den Fahrer im wesentlichen quer zur Fahrtrichtung wirkenden
Trägheitskräften.
Automobil-Rennfahrer unter beim Durchfahren von Kurven
starken seitlichen Trägheits- bzw. Fliehkräften. Diese Kräfte
können bei hohen Geschwindigkeiten die bei Formel-1-Rennen
regelmäßig erreicht werden Größenordnungen von 4 bis 5 G
erreichen. Die Fahrer werden daher auf dem Sitz mit zahl
reichen Gurten bevorzugt Sechs-Punkt-Gurten, gehalten. Es
ist in der Praxis auch schon versucht worden, den einen
Schutzhelm tragenden Kopf gegen die erheblichen Trägheits
kräfte mit Hilfe von Gurten zu unterstützen. Besonders wich
tig wäre ein solches Abfangen von Trägheitskräften, wenn der
Rennwagen seitlich kollidiert, so daß der Kopf des Fahrers
gegenüber dem festgeschnürten Körper abknicken kann. Außer
bei diesen Extremfällen wäre es für den Fahrer auch günstig,
wenn sein Kopf beim Fahren in einer Kurve an einem karosserie
festen Teil oder dergleichen abgestützt würde; diese Abstüt
zung müßte aber leichte Kopfbewegungen, insbesondere Drehun
gen des Kopfes, zulassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für Automobil-Renn
fahrer eine Kopfstütze zu schaffen, die auch bei starken
seitlichen Trägheitskräften, insbesondere normalerweise auch
bei seitlichem Aufprall, ein Abknicken des Kopfes relativ zum
Körper ausschließt, aber beim Geradeausfahren Kopfbewegungen
oder Drehungen in einem für die Fahrersicherheit noch wün
schenswerten Maße zuläßt.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht bei einer eingangs ge
nannten Vorrichtung zum Unterstützen des Helms gegen im we
sentlichen quer zur Fahrtrichtung wirkende Trägheitskräfte
darin, daß ein lösbar mit dem Helm zu koppelnder, im Dreh
punkt schwenkbar mit der Karosserie des Automobils verbunde
ner, erster Hebel vorgesehen ist und daß dem Helm über den
ersten Hebel ein in gleicher Richtung wie der Fahrer durch
die Trägheitskraft beschleunigtes Gegengewicht zugeordnet
ist.
Wenn der Automobil-Rennfahrer bei Anwendung der Erfindung
beim Durchfahren von Kurven oder sogar bei seitlichen, auf
den Rennwagen wirkenden Stößen, entsprechenden seitlichen
Trägheitskräften ausgesetzt wird, wirken diese Kräfte nicht
nur auf den Rennfahrer und dessen Kopf, sondern auch auf das
Gegengewicht. Das Gegengewicht ist aber erfindungsgemäß so
gelagert, daß es Trägheitskräften in gleicher Richtung wie
der behelmte Kopf folgen kann. Die auf den behelmten Kopf und
das Gegengewicht wirkenden Kräfte können leicht im wesentli
chen gleich gemacht werden, so daß sie sich sogar gegeneinan
der aufheben. Der Automobil-Rennfahrer wird zwar die Kräfte
dann noch fühlen, er hat aber keine Schwierigkeiten mehr, ih
nen mechanisch, z. B. durch Muskelkraft, zu widerstehen.
Gemäß weiterer Erfindung wird bevorzugt als Kopplung zwischen
erstem Hebel und Helm eine am ersten Hebel angebrachte, den
Helm zumindest gegen seitlich zur Fahrtrichtung auf den Fah
rer wirkende Trägheitskräfte unterstützende Gabel vorgesehen
Eine solche Gabel kann mit einem Griff mit dem Helm gekuppelt
werden, ebenso leicht läßt sich der Helm aus der Kupplung lö
sen.
Gemäß noch weiterer Erfindung kommen für den ersten Hebel be
vorzugt zwei Alternativen in Frage. Die erste Alternative be
steht darin, daß der erste Hebel als zweiseitiger Hebel aus
gebildet ist, dessen einer Hebelschenkel dem Helm zugeordnet
ist und dessen anderer Hebelschenkel das Gegengewicht trägt.
In der zweiten Alternative ist der erste Hebel als einseiti
ger Hebel mit einem Einzelschenkel ausgebildet, wobei mit
diesem Einzelschenkel ein erster Hebelschenkel eines zweiten,
ebenfalls im Drehpunkt auf der Karosserie gelagerten, aber
zweiseitigen Hebels gelenkig verbunden ist und wobei der an
dere Hebelschenkel des zweiten Hebels das Gegengewicht trägt.
In jeder Alternative wird der Helm mit dem ersten Hebel bzw.
der daran sitzenden Gabel gekoppelt. Die Gabel kann den Helm
insgesamt teilweise oder ganz umgreifen, nur den Helmseiten
zugeordnet werden oder den Helm an einem, insbesondere oben
auf dem Helm befindlichen, Zapfen erfassen. Die Gabel kann
nach Art einer lösbaren, mit einer Klappe oder dergleichen
ausgestatteten Klammer ganz um den Helm herumreichen. Sie
soll jedoch für den Fahrer bzw. dessen Kopf eine für Fahrsi
cherheit erforderliche Kopfbewegung und -drehung zumindest
beim Geradeausfahren (- wenigstens gerade noch -) zulassen,
also bevorzugt einen solchen Abstand zum Hin- und Herbewegen
des Kopfes haben, daß der Fahrer zwar überall hinsehen kann,
aber eine übermäßige Muskelbelastung oder gar ein schädliches
Abknicken des Kopfes bei starken, selbst stoßweise wirkenden
Trägheitskräften ausgeschlossen wird.
Um dem Automobil-Rennfahrer bzw. dessen Kopf gewisse Bewegun
gen zu ermöglichen, wenn die abzufangenden Fliehkräfte nicht
oder noch nicht auftreten, kann der Helm am ersten Hebel bzw.
an dessen Gabel auch elastisch gedämpft beweglich gehalten
werden. Beispielsweise kann die Gabel auf der Innenfläche ge
polstert werden. Es können aber auch andere Dämpfmittel ange
bracht werden. Letztere insbesondere dann, wenn als Kopplung
zwischen erstem Hebel und Helm ein auf dem Helm angeordneter
Zapfen vorgesehen ist, der in eine als Zapfenaufnahme ausge
bildete Gabel, insbesondere einrastbar, eingreift. In diesem
Fall ist es im vorstehenden Sinne günstig, wenn der Zapfen in
der Zapfenaufnahme gegen eine in Hebellängsrichtung bzw. in
Fahrtrichtung wirkende Dämpfung, vorzugsweise mit Dämpfzylin
der, beweglich gelagert wird.
Die bewegliche Lagerung bzw. das lockere Umfassen des Helms
mit der Gabel ermöglicht dem Automobil-Rennfahrer gewisse
Kopfbewegungen, solange die abzufangenden Trägheitskräfte
nicht auftreten. Um während dieser Phasen die Kopfbewegungen
nicht unnötig zu behindern, kann es zusätzlich günstig sein,
die Hebel gegenüber der Karosserie und gegebenenfalls gegen
einander in leicht gängigen Kugelgelenken zu lagern.
Schließlich liegt es im Rahmen der Erfindung, die Länge des
Arms des das Gegengewicht tragenden Hebelschenkels even
tuell auch die Länge eines anderen Hebelarms - zur Anpassung
an die individuellen Bedürfnisse des Fahrers zu verändern.
Hierdurch können die auf den Helm bzw. Kopf wirkenden seitli
chen Trägheitskräfte ganz oder auf Wunsch des Automobil-Renn
fahrers nur zum Teil aufgefangen werden.
Anhand der schematischen Zeichnung von Ausführungsbeispielen
werden Einzelheiten der Erfindung erläutert. Es zeigen.
Fig. 1 und 2 Seitenansicht und Draufsicht auf ein erstes
Ausführungsbeispiel der Helm-Abstützvorrich
tung; und
Fig. 3 eine Prinzipdarstellung eines zweiten Ausfüh
rungsbeispiels der erfindungsgemäßen Helm-Ab
stützvorrichtung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der er
findungsgemäßen Vorrichtung zum Unterstützen des Schutzhelms 1
eines Automobil-Rennfahrers gegenüber auf den Fahrer im wesent
lichen quer zur Fahrtrichtung wirkenden Trägheits- bzw. Flieh
kräften 2. Nach Fig. 1 und 2 wird ein lösbar mit dem Helm 1 zu
koppelnder im Drehpunkt 5 schwenkbar mit der Karosserie 4 des
Automobils verbundener Haupthebel bzw. erster Hebel 5 vorgese
hen, dem ein in gleicher Richtung wie der Fahrer bzw. Helm 1
durch die Trägheitskraft 2 beschleunigtes Gegengewicht 6 zuge
ordnet wird. Gemäß Zeichnung wird als Koppel zwischen dem er
sten Hebel 5 und dem Helm 1 eine am ersten Hebel 5 angebrach
te, den Helm 1 zumindest gegen die seitlichen Trägheitskräfte 2
unterstützende Gabel 7 vorgesehen. Die Gabel 7 soll den Helm 1
nach Fig. 1 und 2 mit einem gewissen Abstand a teilweise oder
ganz umfassen, wobei die maximale Größe des Abstands a dadurch
vorgegeben ist, daß dem Fahrer zwar gewisse Kopfbewegungen und
-drehungen erlaubt sein sollen, daß aber ein Abknicken des im
Helm 1 steckenden Kopfes auch bei starken seitlich wirkenden
Trägheitskräften ausgeschlossen ist. Zu berücksichtigen ist da
bei, daß der Körper des Fahrers im Rennwagen mit mehreren Gur
ten festgehalten wird. Im allgemeinen wird es genügen, wenn ein
Abstand, gegebenenfalls auch umlaufend, zwischen Helm 1 und Ga
bel 7 in der Größenordnung von 5 cm gelassen wird.
Die Gabel 7 kann den Helm 1 je nach Ausführung nur auf den Sei
tenflächen 8 quer zur Fahrtrichtung 9, oder aber seitlich und
von hinten umfassen, so daß die Gabel dann zugleich einen Teil
der Nackenstütze bildet. Die Gabel 7 kann sogar wie ein Ring
ganz um den Helm 1 herumreichen, wobei zum vereinfachten Kop
peln von Gabel 7 und Helm 1 die Vorderseite der Gabel 7 aus ei
ner um ein Gelenk 10 schwenkbaren Klappe 11 bestehen kann, die
mit ihrem freien Ende 12 in ein Schloß 13 der Gabel 7 einrast
bar ist.
Die Länge des Hebelarms des das Gegengewicht 6 tragenden Hebel
schenkels 14 - oder die Länge eines anderen Hebelarms - kann
beispielsweise auch nach Fig. 1 und 2 den individuellen Bedürf
nissen des Automobil-Rennfahrers entsprechend an einer z. B. te
leskopartigen Verbindungsstelle 15 verlängert oder verkürzt
werden.
Während das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 den Fall zeigt, daß
der erste Hebel 5 als zweiseitiger Hebel ausgebildet ist, des
sen einer Hebelschenkel dem Helm 1 zugeordnet ist und dessen
anderer Hebelschenkel 14 las Gegengewicht 6 trägt, wird anhand
von Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, bei
dem der erste Hebel 5 als einseitiger Hebel mit einem Einzel
schenkel 16 ausgebildet ist wobei mit diesem Einzelschenkel 16
ein erster Hebelschenkel 17 eines zweiten, ebenfalls im Dreh
punkt 18 auf der Karosserie 4 gelagerten, also zweiseitigen He
bels 19 gelenkig verbunden ist und wobei der andere Hebelschen
kel 20 des zweiten Hebels 19 das Gegengewicht selbst trägt.
Gleiche oder sich entsprechende Teile werden in Fig. 3 ebenso
wie in Fig. 1 und 2 bezeichnet und zum Teil nicht mehr geson
dert beschrieben. Die gelenkige Verbindung zwischen erstem He
bel 5 und erstem Schenkel 17 des zweiten Hebels 19 besteht
nach Fig. 3 aus einem Kugelgelenk 21. Auch die übrigen Gelenke,
insbesondere am Drehpunkt 3 des ersten Hebels 5 an der Karosse
rie 4 in Fig. 1 bis 3, und bevorzugt auch die Lagerung des
zweiten Hebels 19 im Drehpunkt 18 nach Fig. 3 sollen als Kugel
gelenk ausgebildet werden.
Mit Vorteil wird der Helm 1 erfindungsgemäß am ersten Hebel 5
bzw. an dessen Gabel 7 außer bei Auftreten starker seitlicher
Fliehkräfte 2 elastisch gedämpft beweglich gehalten. Hierzu
kann in der Gabel 7 nach Fig. 1 und 2 beispielsweise eine Pol
sterung vorgesehen werden. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3
kann es in diesem Sinne günstig sein, wenn als Koppel zwischen
erstem Hebel 5 und Helm 1 ein auf den Helm 1, insbesondere zen
tral oben auf dem Helm 1 angeordneter Zapfen 22 vorgesehen
wird, der in eine als Zapfenaufnahme 23 ausgebildete Gabel,
insbesondere einrastbar, eingreift. Zum Ein- oder Auskuppeln
des Zapfens 22 in die Aufnahme 23 kann im ersten Hebel ein Ge
lenk mit Scharnier 24 vorgesehen werden, das nach dem Einstei
gen des Automobil-Rennfahrers von oben auf den Helm bzw. auf
den Zapfen 22 aufgedrückt wird, so daß der Zapfen 22 in die
Aufnahme 23 gelangt. Im Falle des in Fig. 3 dargestellten Aus
führungsbeispiels kann es vorteilhaft sein, wenn der Zapfen 22
in der Zapfenaufnahme 23 gegen eine in Hebellängsrichtung bzw.
in Fahrtrichtung 9 wirkende Dämpfung, insbesondere mit Dämpfzy
linder 25, beweglich gelagert wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Zapfen-Verbindung zwischen
erstem Hebel und Helm nach Fig. 3 auch im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 und 2 anwendbar ist und daß umgekehrt die
Gabel-Verbindung nach Fig. 1 und 2 auch im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 3 anwendbar ist.
Es wird eine Vorrichtung zum Unterstützen des Schutzhelms ei
nes Automobil-Rennfahrers gegenüber auf den Fahrer im wesentli
chen quer zur Fahrtrichtung wirkenden Trägheitskräften vorge
schlagen. Die Vorrichtung soll ein Abknicken des Kopfes auch
bei stoßartigen Kräften ausschließen, aber beim Geradeausfahren
Kopfbewegungen und -drehungen zulassen. Hierzu wird ein lösbar
mit dem Helm zu koppelnder, im Drehpunkt schwenkbar mit der Ka
rosserie des Automobils zu verbindender erster Hebel vorgese
hen, dem ein in gleicher Richtung wie der Fahrer durch die
Trägheitskraft beschleunigtes Gegengewicht zugeordnet wird. Als
Kopplung zwischen erstem Hebel und Helm wird eine am ersten
Hebel angebrachte Gabel vorgesehen, die den Helm zumindest
seitlich umfaßt.
Bezugszeichenliste
1 Helm
2 Trägheitskraft
3 Drehpunkt
4 Karosserie
5 erster Hebel
6 Gegengewicht
7 Gabel
8 Helmseitenfläche
9 Fahrtrichtung
10 Gelenk
11 Klappe
12 freies Ende (11)
13 Schloß (12)
14 Hebelschenkel
15 Verbindungsstelle
16, 17 Hebelschenkel
18 Drehpunkt
19 zweiter Hebel
20 Hebelschenkel
21 Kugelgelenk
22 Zapfen
23 Zapfenaufnahme
24 Scharniergelenk
25 Dämpfzylinder
2 Trägheitskraft
3 Drehpunkt
4 Karosserie
5 erster Hebel
6 Gegengewicht
7 Gabel
8 Helmseitenfläche
9 Fahrtrichtung
10 Gelenk
11 Klappe
12 freies Ende (11)
13 Schloß (12)
14 Hebelschenkel
15 Verbindungsstelle
16, 17 Hebelschenkel
18 Drehpunkt
19 zweiter Hebel
20 Hebelschenkel
21 Kugelgelenk
22 Zapfen
23 Zapfenaufnahme
24 Scharniergelenk
25 Dämpfzylinder
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Unterstützen des Kopf-Schutzhelms (1) ei
nes Automobil-Rennfahrers gegenüber auf den Fahrer im wesent
lichen quer zur Fahrtrichtung (9) wirkenden Trägheitskräften
(2),
dadurch gekennzeichnet,
daß ein lösbar mit dem Helm (1) zu koppelnder, im Drehpunkt
(3) schwenkbar mit der Karosserie des Automobils verbundener,
erster Hebel (5) vorgesehen ist und daß dem Helm (1) über den
ersten Hebel (5) ein in gleicher Richtung wie der Fahrer
durch die Trägheitskraft (2) beschleunigtes Gegengewicht (6)
zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Kopplung zwischen dem ersten Hebel (5) und dem Helm
(1) eine am ersten Hebel angebrachte, den Helm (1) zumindest
gegen seitlich zur Fahrtrichtung (9) auf den Automobil-Renn
fahrer wirkende Trägheitskräfte (2) unterstützende Gabel (7)
vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Hebel (5) als zweiseitiger Hebel ausgebildet
ist, dessen einer Hebelschenkel (16) dem Helm (1) zugeordnet
ist und dessen anderer Hebelschenkel (14) das Gegengewicht
(6) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Hebel (5) als einseitiger Hebel mit einem Ein
zelschenkel (16) ausgebildet ist, daß mit diesem Einzelschen
kel (16) ein erster Hebelschenkel (17) eines zweiten, eben
falls im Drehpunkt (18) auf der Karosserie (4) gelagerten,
zweiseitigen Hebels (19) gelenkig verbunden ist und daß der
andere Hebelschenkel (20) des zweiten Hebels (19) das Gegen
gewicht (6) trägt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel (5, 19) in Kugelgelenken (3, 18, 21) gelagert
und gegebenenfalls miteinander verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gabel (7) den Helm (1) insgesamt oder an einem, ins
besondere oben auf dem Helm befindlichen, Zapfen (22) greift.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gabel (7) den Helm (1) mit einem für die Fahrsicher
heit erforderliche Kopfbewegungen und -drehungen gerade noch
zulassenden Abstand (a) greift, der ein schädliches Abknicken
des Kopfes auch bei starken, seitlich wirkenden Trägheits
kräften (2) ausschließt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Helm (1) am ersten Hebel (5) bzw. dessen Gabel (7)
außer bei Auftreten starker seitlicher Trägheitskräfte (2)
gedämpft beweglich gehalten ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
8,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Koppel zwischen erstem Hebel (5) und Helm (1) ein auf
den Helm (1), insbesondere zentral oben auf dem Helm, ange
ordneter Zapfen (22) vorgesehen ist, der in einer als Zapfen
aufnahme (23) ausgebildeten Gabel, insbesondere einrastbar,
eingreift.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zapfen (22) in der Zapfenaufnahme (23) gegen eine in
Hebellängsrichtung bzw. in Fahrtrichtung (9) wirkende
Dämpfung, insbesondere mit Dämpfzylinder (25), beweglich ge
lagert ist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Arms des das Gegengewicht (6) tragenden He
belschenkels oder die Länge eines anderen Hebelarms - zur
Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des
Automobil-Rennfahrers veränderbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944418179 DE4418179A1 (de) | 1994-05-25 | 1994-05-25 | Vorrichtung zum Unterstützen des Kopf-Schutzhelms gegen Trägheitskräfte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944418179 DE4418179A1 (de) | 1994-05-25 | 1994-05-25 | Vorrichtung zum Unterstützen des Kopf-Schutzhelms gegen Trägheitskräfte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4418179A1 true DE4418179A1 (de) | 1995-11-30 |
Family
ID=6518895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944418179 Withdrawn DE4418179A1 (de) | 1994-05-25 | 1994-05-25 | Vorrichtung zum Unterstützen des Kopf-Schutzhelms gegen Trägheitskräfte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4418179A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998013232A1 (en) * | 1996-09-25 | 1998-04-02 | Gianluca Schiavina | Device to prevent driver and pilot helmet oscillations |
| EP1741356A1 (de) * | 2005-07-07 | 2007-01-10 | SoluVention GmbH | Kopfschutzvorrichtung für Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge |
| WO2017074206A1 (en) | 2015-10-29 | 2017-05-04 | Michonski Michal | Head and neck support and protection device |
| EP3854639A1 (de) | 2020-01-23 | 2021-07-28 | Michonski, Michal | Kopf- und nackenstütze und schutzsystem |
-
1994
- 1994-05-25 DE DE19944418179 patent/DE4418179A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998013232A1 (en) * | 1996-09-25 | 1998-04-02 | Gianluca Schiavina | Device to prevent driver and pilot helmet oscillations |
| EP1741356A1 (de) * | 2005-07-07 | 2007-01-10 | SoluVention GmbH | Kopfschutzvorrichtung für Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge |
| WO2017074206A1 (en) | 2015-10-29 | 2017-05-04 | Michonski Michal | Head and neck support and protection device |
| EP3854639A1 (de) | 2020-01-23 | 2021-07-28 | Michonski, Michal | Kopf- und nackenstütze und schutzsystem |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69202038T2 (de) | Kupplungsanordnung zwischen Fahrradpedal und Stossplatte. | |
| DE4022434A1 (de) | Aerolenker mit unterarmstuetzen | |
| DE9414705U1 (de) | Vorderradschwinge für Krafträder | |
| EP0951320A1 (de) | Rollbrett sowie dazugehörige fussbremse | |
| DE3402065C1 (de) | Schutzeinrichtung zum Verhindern der Beruehrung mindestens eines sich drehenden Teiles | |
| DE3134389A1 (de) | Maehmaschine | |
| DE4106154A1 (de) | Fahrradlenker | |
| DE3530172A1 (de) | In einer tasche eines sitzteiles versenkt angeordnetes gurtschloss | |
| DE2710651B2 (de) | Hydraulischer Lenkungsdämpfer für Zweiradfahrzeuge | |
| DE4418179A1 (de) | Vorrichtung zum Unterstützen des Kopf-Schutzhelms gegen Trägheitskräfte | |
| DE69808662T2 (de) | Tragbare landwirtschaftliche maschine mit schwingungsdämpfung und schutz für den bediener | |
| DE69402891T2 (de) | Bei Stoss einfahrbare Lenksäuleneinrichtung | |
| DE4124926A1 (de) | Dreirad | |
| DE69507474T2 (de) | Gelenkanordnung für einen anhänger-winkelsensor | |
| EP2361808B1 (de) | Hecklastenträger | |
| DE4118863C1 (de) | ||
| EP0181477B1 (de) | Vorrichtung zum Betätigen eines aus Seilhülle und Zugseil bestehenden Seilzuges | |
| DE3149700C2 (de) | ||
| CH654262A5 (de) | Lenkeinrichtung an einem selbstfahrenden landwirtschaftlichen arbeitsgeraet. | |
| DE19636832C2 (de) | Auflaufbremsvorrichtung für Anhänger von Einspurfahrzeugen | |
| DE60317306T2 (de) | Fahrzeugstruktur, und fahrzeug mit derartigen stuktur | |
| DE4242995A1 (de) | Kuppelvorrichtung zum Verbinden eines Traktors mit einem Gerät | |
| DE102018128575B4 (de) | Abstützvorrichtung | |
| DE2312523B2 (de) | Betätigungshebel an der Lenkstange eines Zweiradfahrzeuges zur Betätigung der Fahrzeugbremsen oder der Kupplung | |
| DE3006638C2 (de) | Anhängerkupplung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |