DE4412880A1 - Process for digging underground cavity - Google Patents

Process for digging underground cavity

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DE4412880A1
DE4412880A1 DE19944412880 DE4412880A DE4412880A1 DE 4412880 A1 DE4412880 A1 DE 4412880A1 DE 19944412880 DE19944412880 DE 19944412880 DE 4412880 A DE4412880 A DE 4412880A DE 4412880 A1 DE4412880 A1 DE 4412880A1
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FRIEDRICH WASSERMANN BAUUNTERN
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries

Abstract

The process is such that two side crest galleries (18,19) are first excavated and lined with conically arched sheeting. Concrete is then poured into lined ditches dug to beneath the intended tunnel floor level (14), in order to form side walls (33,34).The crest cap (43) between the side galleries is then removed and lined with conically arched sheeting, and is supported by gallery arches (45) which are connected to further arches (42) on the outside of the side galleries. The remaining rock core (49) is then dug out, and the resulting cavity cross-section is lined.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auffahren eines unterirdischen Hohlraumes, insbesondere eines Tunnels oder eines Stollens, bei dem zunächst der obere Quer­ schnittsbereich im Kalottenvortrieb ausgebrochen und der Kalottenverbau auf dem zunächst stehengebliebenen Ge­ birgskern abgestützt wird und wonach von dem Kalot­ tenhohlraum aus im Bereich der Ulmen Längsschlitze abgeteuft werden und dann die Auskleidung der Widerlager und des Firstgewölbes hergestellt wird.The invention relates to a method for opening a underground cavity, especially a tunnel or a tunnel, in which the upper cross first cutting area broken out in the calotte jacking and the Dome sheeting on the Ge, which initially remained standing mountain core is supported and then by the calotte cavity in the area of the elm longitudinal slots be sunk and then the lining of the abutment and the ridge vault is made.
Ein Verfahren dieser Art ist als "Kernbauweise" bekannt geworden, das insbesondere zum Auffahren von Hohlräumen mit großen Querschnitten angewendet wird, aber nur in standfestem Gebirge eingesetzt werden kann. Außerdem hat die bekannte Kernbauweise den Nachteil, daß die Längsschlitze für die Widerlager verhältnismäßig breit sein müssen, um zwischen dem notwendigen Verbau einen Vortrieb nach unten zu ermöglichen. Der stehengebliebene Gebirgskern kann auch erst dann ausgebrochen werden, wenn die Ausmauerung des Firstgewölbes und der Widerlager hergestellt ist, da bis dahin der Kalottenverbau und der Widerlagerverbau gegen den Gebirgskern abgestützt werden muß.A method of this type is known as a "core design" become, in particular for opening cavities is used with large cross sections, but only in stable mountains can be used. Also has the well-known core construction has the disadvantage that the Longitudinal slots for the abutments are relatively wide to be between the necessary shoring one Allow downward propulsion. The stopped Mountain core can also only be erupted when the lining of the ridge vault and the abutment is made, since by then the dome construction and the Abutment sheeting to be supported against the rock core got to.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, nach dem ein unterirdischer Hohlraum mit großem Quer­ schnitt in nicht standfestem Gebirge ohne Vortriebsschild auch in geringen Längen sicher und wirtschaftlich herge­ stellt werden kann.The object of the invention is to provide a method  after which an underground cavity with a large cross cut in non-stable mountains without tunneling shield safe and economical even in short lengths can be put.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß für den Kalottenvortrieb zunächst zwei Seitenfirststollen mit Kölner Verbau vorgetrieben und von diesen Seiten­ firststollen aus im Bereich der Ulmen Betonschlitzwände hergestellt werden, die bis unter die zukünftige Sohle des aufzufahrenden Hohlraumes reichen, daß danach die Firstkalotte zwischen den Seitenfirststollen ebenfalls mit Kölner Verbau vorgetrieben wird, wobei zusätzliche, die Ausbruchbögen des Kölner Verbaues abstützende Strecken­ bögen des Firstkalottenverbaues mit zusätzlichen Streckenbögen an den Außenseiten der Seitenfirststollen­ verbaue verbunden werden, daß dann der gesamte, zunächst stehengebliebene Gebirgskern ausgebrochen und schließ­ lich die Auskleidung im gesamten Hohlraumquerschnitt ein­ gebracht wird.This object is achieved with the invention in that two side ridges for the calotte advance advanced with Cologne sheeting and from these sides ridge piling in the area of the elm concrete slotted walls be made up to below the future sole of the cavity to be opened are sufficient for the Ridge dome between the side ridges as well is driven with Cologne sheeting, with additional lines supporting the outbreak arches of the Cologne sheeting arches of ridge dome sheeting with additional Route arches on the outside of the side ridges obstruct that then the whole, initially Stagnant mountain core broken out and closed Lich the lining in the entire cross-section of the cavity brought.
Ein solches Verfahren hat den Vorteil, daß beim Auffahren des Hohlraumes ein Gebirgskern zurückgelassen werden kann, der bis zu 3/4 des gesamten Hohlraumquerschnittes ausmacht und der mit geeigneten Abbaumaschinen in seinem ganzen Querschnitt ausgebrochen werden kann, noch bevor die den Innenraum des fertigen Hohlraumes begrenzende Auskleidung hergestellt wird. Hierbei wird die Herstel­ lung der Auskleidung weder durch den Kölner Verbau des Deckengewölbes noch durch einen Verbau der Widerlager und Seitenwände behindert, so daß bei der Herstellung der Auskleidung ein rascher Baufortschritt möglich ist. In vorteilhafter Weise werden sowohl der Verbau des Deckengewölbes als auch die Schlitzwände der Widerlager in die endgültige Auskleidung miteinbezogen, so daß eine Verbundauskleidung entsteht. Such a method has the advantage that when opening a rock core can be left behind in the cavity that can be up to 3/4 of the total cavity cross-section and with suitable mining machines in his whole cross section can be broken out before that delimits the interior of the finished cavity Lining is made. Here, the manufacturer the lining is not covered by the Cologne sheeting Vaulted ceilings are still covered by an abutment and Sidewalls hindered, so that in the manufacture of the Lining a rapid construction progress is possible. In both the installation of the Vaulted ceiling as well as the diaphragm walls of the abutments included in the final lining so that a Composite lining is created.  
Es ist zweckmäßig, wenn die Streckenbögen an den Außen­ seiten der Seitenfirststollen, welche die Ausbruchbögen des Kölner Verbaues verstärken, mit ihrem Fuß in den Betonschlitzwänden verankert werden.It is useful if the route arches to the outside sides of the side ridges, which are the breakout arches the Cologne shoring, with your foot in the Concrete slotted walls are anchored.
Bei großen Tunnelquerschnitten werden die Seiten­ firststollen mit Spitzbogenquerschnitt aufgefahren, da die Breite der Seitenfirststollen kleiner ist als ihre Höhe.With large tunnel cross sections, the sides First runners with a pointed arch cross-section, there the width of the side ridges is smaller than theirs Height.
Die Vorpfänddielen auf den Innenseiten der Seitenfirst­ stollen können im Scheitelbereich im Zuge des Firstkalot­ tenvortriebes mit Ausschnitten versehen werden, durch die die Streckenbögen des Firstkalottenverbaues hin­ durchgesteckt und fest mit den Streckenbögen der Sei­ tenfirststollen verbunden werden. Hierdurch ist es mög­ lich, beim Vortrieb der Firstkalotte deren Ausbruchbögen nicht auf dem Gebirgskern abstützen, sondern den von den Ausbruchbögen aufgefangenen Gebirgsdruck über die Strecken­ bögen in die Betonschlitzwände einzuleiten und hier­ durch zusammen mit den aneinander anschließenden Vor­ pfänddielen der Seitenfirststollen und des Kalotten­ bereiches einen geschlossenen Ausbau für das gesamte Deckengewölbe herzustellen. Da die Fußenden der Streckenbögen der Seitenfirststollen im Beton der Schlitzwände verankert sind, werden alle Vertikallasten des Gewölbes in die Schlitzwände eingetragen, welche den aufzufahrenden Hohlraum in seinem unteren Teil vollflä­ chig abstützen und die durch geeignete Bewehrung genügend biegesteif ausgebildet werden können, um den seitlichen Gebirgsdruck aufzunehmen. Außerdem ist die Herstellung der Seitenwände des Hohlraumes als Schlitzwände verhält­ nismäßig einfach, da entweder im Schutz einer Stützflüs­ sigkeit oder eines einfachen Grabenverbaues der Beton eingebracht werden kann, ohne daß ein Hereinbrechen des Gebirges zu befürchten ist. The pledging boards on the inside of the side ridge can cleat in the crown area in the course of the ridge be provided with cutouts through which the route arches of the ridge dome sheeting pushed through and fixed with the stretch arches of the screen tenfirststollen be connected. This makes it possible Lich, when excavating the ridge dome, its breakout arches not based on the mountain core, but that of the Eruption arches captured rock pressure over the routes to introduce arches into the concrete slotted walls and here by together with the contiguous pre pledge the side ridges and the calotte area a closed expansion for the whole To produce vaulted ceilings. Because the foot ends of the Route arches of the side ridges in the concrete of the Diaphragm walls are anchored, all vertical loads of the vault in the diaphragm walls, which the full cavity to be opened in its lower part supported by adequate reinforcement rigid to the side To take up mountain pressure. In addition, the manufacture the side walls of the cavity behave as diaphragm walls reasonably simple, since either under the protection of a support river or a simple trench shoring of the concrete can be introduced without breaking in Mountain is to be feared.  
Um beim Entfernen des Gebirgskernes einen seitlichen Gebirgsdruck im Bereich der Ulmen aufzunehmen, ist es möglich, beim Ausbruch des zunächst stehengebliebenen Erdkernes mindestens die oberen Ränder der Betonschlitz­ wände durch Druckstreben gegeneinander auszusteifen, die dann bei in Längsrichtung des Hohlraumes fortschreitender Auskleidung wieder geraubt werden.To remove a side when removing the rock core It is to take up mountain pressure in the area of the elms possible at the outbreak of what initially stopped Earth core at least the top edges of the concrete slot walls to be braced against each other by pressure struts then as it progresses in the longitudinal direction of the cavity Lining to be stolen again.
Unmittelbar nach oder mit dem Ausbruch des zunächst stehengebliebenen Gebirgskernes kann die Auskleidung der Sohle des Hohlraumes vorab hergestellt werden, so daß sie als Queraussteifung dient und eine ebene Arbeitsfläche zum Aufstellen normaler Decken- und Wandschalungen zum Einbringen des Auskleidungsbetons zur Verfügung stellt.Immediately after or with the outbreak of the first Stagnant rock core can be the lining of the Sole of the cavity are made beforehand so that they serves as a cross bracing and a flat work surface for Setting up normal ceiling and wall formwork for Introducing the lining concrete provides.
Zum Einbringen des Auskleidungsbetons für das Deckenge­ wölbe und die Seitenwände können fahrbare Decken- und Wandschalungen verwendet werden. Ein großer Schalwagen ist nicht erforderlich, was sich insbesondere dann kostengünstig auswirkt, wenn der aufzufahrende Hohlraum nur eine verhältnismäßig geringe Länge hat, wie dies bei­ spielsweise bei Abwasserstollen, Tavernen und Versor­ gungsstollen großer Städte oft der Fall ist.For placing the lining concrete for the ceiling vault and the side walls can be mobile ceiling and Wall formwork can be used. A large formwork carriage is not necessary, which is particularly then has a cost-effective effect if the cavity to be opened has only a relatively short length, as in for example with sewage tunnels, taverns and utilities large cities is often the case.
Die Betonschlitzwände werden zweckmäßig in einzelnen, in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneten Abschnitten hergestellt, deren Zwischenräume dann in einem zweiten Arbeitsgang ausbetoniert werden, so daß sich eine durchgehende Betonwand auf jeder Seite des Hohlraumes ergibt. Hierbei können die Betonschlitz­ wände mit Hilfe einer Stützflüssigkeit hergestellt werden. In der Regel ist es jedoch einfacher, wenn die Betonschlitzwände mit Hilfe eines einfachen Grabenverbaues hergestellt werden. Hierbei wird zum Herstellen der Betonschlitzwände zunächst ein Graben ausgehoben, der an beiden Längswänden mit vorgefertigten Betonplatten verbaut wird, die ins Innere des Grabens reichende Verankerungen aufweisen und gegeneinander abgestützt werden. Danach wird der Raum zwischen den Betonplatten mit Beton ausgefüllt. Eine not­ wendige Bewehrung wird vor dem Einbringen des Schlitzwandbetons in den ausgehobenen Graben eingesetzt.The concrete slotted walls are useful in individual, in Longitudinally spaced apart Sections produced, the gaps then in be concreted in a second step so that there is a continuous concrete wall on each side of the Cavity results. Here, the concrete slot walls made with the help of a supporting fluid become. However, it is usually easier if the concrete slotted walls using a simple Trench lining can be made. Here will to manufacture the concrete slotted walls first Trench dug out on both longitudinal walls  is built with prefabricated concrete slabs that ins Have anchoring reaching inside the trench and are supported against each other. After that the room filled with concrete between the concrete slabs. An emergency maneuverable reinforcement is installed before the Diaphragm wall concrete inserted in the excavated trench.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an einem Beispiel näher erläutert wird. Es zeigt:Further features and advantages of the invention result from the following description and the drawings, in which a preferred embodiment of the invention is explained in more detail using an example. It shows:
Fig. 1 einen nach dem Verfahren nach der Er­ findung aufzufahrenden Tunnel im Querschnitt in einem ersten Bauzustand, Fig. 1 a according to the method of the invention It aufzufahrenden tunnel in cross-section in a first stage of construction,
Fig. 2 den Tunnel nach Fig. 1 in einem Teil­ längsschnitt nach Linie II-II der Fig. 1, Fig. 2 shows the tunnel according to Fig. 1 in a partial longitudinal section according to line II-II of Fig. 1,
Fig. 3 den Tunnel nach Fig. 1 in einem zweiten Bauzustand im Querschnitt, Fig. 3 shows the tunnel according to Fig. 1 in a second stage of construction in cross-section,
Fig. 4 den Tunnel in einem dritten Bauzustand im Querschnitt und Fig. 4 shows the tunnel in a third construction state in cross section and
Fig. 5 den Tunnel nach Fig. 1 im Endzustand im Querschnitt. Fig. 5 shows the tunnel of Fig. 1 in cross-section in the final state.
In den Zeichnungen ist mit 10 ein unterirdischer Hohlraum, nämlich ein Tunnel bezeichnet, der in nicht standfestem Gebirge, z. B. in einem rolligen Boden, mit großem Querschnitt aufgefahren werden soll. Der Hohlraum 10 hat im unteren Bereich annähernd vertikal verlaufende Seitenwände 11 und 12 und im oberen Bereich ein Deckengewölbe 13. An der Unterseite wird der Hohlraum durch die Sohle 14 abgeschlossen. Im Endzustand soll der Hohlraum mit einer Auskleidung aus Stahlbeton versehen werden, die in den Zeichnungen mit 15 bezeichnet ist.In the drawings, 10 denotes an underground cavity, namely a tunnel, which is in non-stable mountains, e.g. B. in a rolling ground with a large cross-section. The cavity 10 has approximately vertically extending side walls 11 and 12 in the lower area and a vaulted ceiling 13 in the upper area. At the bottom, the cavity is closed off by the sole 14 . In the final state, the cavity is to be provided with a lining made of reinforced concrete, which is denoted by 15 in the drawings.
Bei der Herstellung des unterirdischen Hohlraumes 10 wird nach der Erfindung so vorgegangen, daß zunächst von der Erdoberfläche aus ein oder zwei Schächte abgeteuft wer­ den, die bis etwa zur Höhe der Widerlager 16 und 17 des späteren Deckengewölbes reichen. Von diesen, in den Zeichnungen nicht dargestellten Schächten aus werden dann zunächst zwei Seitenfirststollen 18 und 19 parallel zur Tunnellängsachse 20 vorgetrieben. Die beiden Seitenfirst­ stollen 18 und 19 befinden sich im seitlichen Abstand voneinander im oberen Querschnittsbereich 21 und im Be­ reich des Deckengewölbes 13 des unterirdischen Hohlrau­ mes. Jeder Seitenfirststollen 18 bzw. 19 wird mit Spitz­ bogenquerschnitt aufgefahren, wobei die Außenseite 24 bzw. 25 der Seitenfirststollen 18 und 19 den unteren Be­ reich des auszubrechenden Deckengewölbes 13 bilden und die Sohle 22 bzw. 23 der Seitenfirststollen in Höhe der Widerlager 16 und 17 des späteren Deckengewölbes liegt.In the manufacture of the underground cavity 10 , the procedure according to the invention is such that first of all one or two shafts are sunk from the surface of the earth, which extend to approximately the height of the abutments 16 and 17 of the later vaulted ceiling. From these shafts, not shown in the drawings, two side ridges 18 and 19 are then driven parallel to the longitudinal axis 20 of the tunnel. The two side ridges 18 and 19 are located at a lateral distance from one another in the upper cross-sectional area 21 and in the area of the vaulted ceiling 13 of the underground Hohlrau mes. Each side ridge cleats 18 and 19 are raised with pointed arch cross-section, the outside 24 and 25 of the side ridges 18 and 19 forming the lower part of the vaulted ceiling 13 to be broken out and the sole 22 and 23 of the side ridges at the abutment 16 and 17 of the later vaulted ceiling.
Beide Seitenfirststollen 18 und 19 werden mit dem soge­ nannten "Kölner Verbau" vorgetrieben, der an sich bekannt ist und anhand der Fig. 2 kurz erläutert werden soll:Both side ridges 18 and 19 are driven with the so-called "Cologne shoring", which is known per se and is to be briefly explained with reference to FIG. 2:
Um ein Hereinbrechen des nicht standfesten Gebirges beim Vortrieb zu verhindern, wird in aufeinanderfolgenden Ab­ schnitten ein Schutzdach in das Gebirge 26 vorgetrieben, dessen Form dem Spitzbogenquerschnitt der Seitenstollen 18 bzw. 19 angepaßt ist. Unter diesem Schutzdach wird die Ortsbrust stückweise manuell von oben nach unten ausgebrochen und sogleich wieder durch einen Brustverzug gesichert, der dann beim Ausbruch des folgenden Abschnit­ tes stufenweise wieder geraubt und nach dem Teilausbruch sofort wieder in neuer Position eingebaut wird.In order to prevent the non-stable mountains from collapsing during tunneling, a canopy is cut into the mountains 26 in successive sections, the shape of which is adapted to the ogival cross section of the side tunnels 18 and 19 . Under this canopy, the face is broken out piece by piece from top to bottom and immediately secured again by a chest warp, which is then gradually stolen again when the following section breaks out and is immediately installed again in a new position after the partial breakout.
Der für dieses Verfahren verwendete "Kölner Verbau" be­ steht aus Vorpfänddielen 27 aus Stahlblech, die sich in Vortriebsrichtung 28 konisch erweitern und von kleineren Ausbruchbögen 29 und größeren Ausbruchbögen 30 aus Stahl abgestützt werden, die ihrerseits in Längsrichtung der Seitenfirststollen 18 und 19 durch Streben 31 ausgesteift sind.The "Cologne shoring" used for this method consists of pre-pledges 27 made of sheet steel, which expand conically in the direction of advance 28 and are supported by smaller break-out arches 29 and larger break-out arches 30 made of steel, which in turn in the longitudinal direction of the side ridges 18 and 19 by struts 31 are stiffened.
Auch der Brustverzug 32 wird gegen diese Ausbruchbögen 29 und 30 abgestützt.The chest warp 32 is also supported against these breakout arches 29 and 30 .
Beim Vortrieb der Seitenfirststollen mit Kölner Verbau werden die Vorpfänddielen 27 von dem bereits fertiggestellten Abschnitt A aus in das Gebirge 26 des nächstfolgenden Abschnittes B unter dem größerem Ausbruchbogen 30 und über den kleineren Ausbruchbogen 29 des fertigen Abschnittes A in Vortriebsrichtung 28 schräg nach außen so eingetrieben, daß sie in Umfangsrichtung aneinander anschließen, wofür an den Rändern der Vorpfänddielen 27 ineinandergreifende Falze vorgesehen sind.When advancing the side ridges with Cologne sheeting, the pre-plank 27 is driven from the already completed section A into the mountains 26 of the next section B under the larger excavation arch 30 and over the smaller excavation arch 29 of the finished section A in the direction 28 of advance so that that they connect to each other in the circumferential direction, for which 27 interlocking folds are provided at the edges of Vorpfänddielen.
Mit fortschreitendem Ausbruch werden diese Vorpfänddielen 27 dann durch weitere Ausbruchbögen 30 und 29 abgestützt, bis auch der neue Abschnitt B fertiggestellt ist und wieder ein neuer Ring Vorpfänddielen eingetrieben werden muß.As the outbreak progresses, these pre-pawn planks 27 are then supported by further outbreak sheets 30 and 29 until the new section B is also completed and a new ring of pre-pawn planks has to be driven in again.
Sobald mehrere Vortriebsabschnitte A, B der Seitenfirst­ stollen 18 und 19 hergestellt sind, werden von den Sei­ tenfirststollen 18 und 19 aus im Bereich der Ulmen oder Seitenwände 11, 12 des zukünftigen Hohlraumes 10 Beton­ schlitzwände 33, 34 hergestellt, die bis unter die Sohle 14 des zukünftigen Hohlraumes 10 reichen. Bei der Herstel­ lung dieser Betonschlitzwände wird zunächst ein Graben 35 ausgehoben, in den dann eine Stahlbewehrung einge­ bracht und der dann mit Beton gefüllt wird. Der Aushub und das Verfüllen des Grabens 35 kann nach dem an sich bekannten "Schlitzwandverfahren" geschehen, bei dem der Bodenaushub und das Einbringen des Betons mit Hilfe einer Stützflüssigkeit durchgeführt wird. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, die Betonschlitzwände 33 und 34 mit Hilfe eines Grabenverbaues herzustellen. Hierbei wird der Gra­ ben in in Längsrichtung im Abstand voneinander angeord­ neten Abschnitten ausgehoben und an seinen beiden Längswän­ den 36 und 37 mit vorgefertigten Betonplatten 38 verbaut, die mit geeigneten Steifen 39 gegeneinander abgestützt werden und als verlorene Schalung nach dem Einbringen der Bewehrung und des Betons mit diesem zusammen die Betonschlitzwand bilden. Um eine gute Verankerung dieser vorgefertigten Betonplatten 38 im Schlitzwandbeton zu erreichen, sind diese vorgefertigten Betonplatten mit ins Innere des Grabens 35 reichenden Verankerungen 40 versehen (vgl. Fig. 2).As soon as several tunneling sections A, B of the side ridges 18 and 19 are made, slit walls 33 , 34 are made from the tenfirst tunnels 18 and 19 in the area of the elms or side walls 11 , 12 of the future cavity 10 , which extend up to the sole 14 of the future cavity 10 are sufficient. In the manufacture of these concrete slotted walls, a trench 35 is first dug, into which a steel reinforcement is then inserted and which is then filled with concrete. The trench 35 can be excavated and backfilled using the "diaphragm wall method" known per se, in which the soil is excavated and the concrete is brought in with the aid of a supporting liquid. However, it is particularly expedient to manufacture the concrete slotted walls 33 and 34 with the aid of a trench shoring. Here, the Gra ben in the longitudinal direction at a distance from each other designated sections are excavated and installed on its two longitudinal walls 36 and 37 with prefabricated concrete slabs 38 , which are supported against each other with suitable stiffeners 39 and as lost formwork after the introduction of the reinforcement and the concrete form the concrete slotted wall with it. In order to achieve good anchoring of these prefabricated concrete slabs 38 in the diaphragm wall concrete, these prefabricated concrete slabs are provided with anchors 40 reaching into the interior of the trench 35 (cf. FIG. 2).
Im oberen Bereich der Betonschlitzwände 33 und 34 werden im Abstand der Ausbruchbögen 29 und 30 Aussparungen 41 gelassen, in denen Streckenbögen 42 mit ihrem Fuß 42a einbetoniert und verankert werden. Diese zusätzlichen Streckenbögen 42 sind nur an den Außenseiten 24 bzw. 25 der Seitenfirststollen 18 und 19 angeordnet und verstei­ fen deren Ausbruchbögen, an denen sie mit ihrer Außensei­ te anliegen und mit denen sie verbunden werden können.In the upper area of the concrete slotted walls 33 and 34 , at a distance from the breakout arches 29 and 30, cutouts 41 are left, in which the route arches 42 are concreted and anchored with their base 42a. These additional route arches 42 are arranged only on the outer sides 24 and 25 of the side ridges 18 and 19 and stiffen their breakout arches, on which they rest with their outer side and with which they can be connected.
Sobald die Seitenfirststollen 18 und 19 mehrere Abschnit­ te A, B vorgetrieben worden sind und die zusätzlichen Streckenbögen 42 an den Außenseiten der Seitenfirststol­ len 18 und 19 gesetzt wurden, wird nacheilend im Schei­ telbereich des Deckengewölbes 13 und zwischen den Sei­ tenfirststollen 18 und 19 die Firstkalotte 43 ebenfalls mit Kölner Verbau vorgetrieben (Fig. 3). Wie bei den Seitenfirststollen 18 und 19 werden auch die Aus­ bruchbögen des Firstkalottenverbaues 44 durch zusätzliche Streckenbögen 45 verstärkt, die an ihren Fußenden 45a und 45b mit den oberen Enden 42b der Streckenbögen 42 an den Außenseiten der Seitenfirststollenverbaue 46 verbunden werden. Zu diesem Zwecke werden die Vorpfänddielen 27 des Kölner Verbaues auf den Innenseiten 47 der Seitenfirststollen 18 und 19 im Scheitelbereich 48 im Zuge des Vortriebs der Firstkalotte 43 mit in den Zeich­ nungen nicht dargestellten Ausschnitten versehen, durch welche die Streckenbögen 45 des Firstkalottenverbaues 44 hindurchgesteckt und mit den Streckenbögen 42 der Seitenfirststollenverbaue 46 verschweißt oder auf andere Weise fest verbunden werden.As soon as the side ridges 18 and 19 several sections A, B have been driven and the additional route bends 42 have been placed on the outer sides of the side ridges 18 and 19 , lagging in the Schei tel area of the vault 13 and between the side ridges 18 and 19 the ridge dome 43 also advanced with Cologne sheeting ( Fig. 3). As the off will break arches of Firstkalottenverbaues reinforced by additional arch members 45 44 at the side First lugs 18 and 19 which at their bottom ends 45 a and 45 b to the upper ends 42 42 b of the arch members at the outer sides of the side ridge Great Verbaue 46 is connected. For this purpose the Vorpfänddielen be provided 27 of Cologne shoring on the inner sides 47 of the side First lugs 18 and 19 in the apex region 48 in the course of advance of the Firstkalotte 43 with voltages in the drawing, not shown, cut-outs, through which the arch members 45 to pass put of the Firstkalottenverbaues 44 and with the arches 42 of the side ridge blocks 46 are welded or otherwise firmly connected.
Sobald nun das Deckengewölbe 13 durch den Kölner Verbau und die zusätzlichen Streckenbögen 42 und die Seitenwän­ de 11 und 12 des zukünftigen Hohlraumes durch die erhär­ teten Betonschlitzwände 33 und 34 gesichert sind, kann mit dem Ausbruch des gesamten, stehengebliebenen Gebirgs­ kernes 49 begonnen werden, der von den Betonschlitzwänden 33 und 34, den Sohlen 22 und 23 und den Innenseiten 47 der Seitenfirststollen und von der Sohle 50 der Firstkalotte 43 und der Sohle 14 des aufzufahrenden Hohl­ raumes 10 begrenzt wird. Dieser Ausbruch kann die gesamte Querschnittsfläche des stehengebliebenen Gebirgskernes auf einmal erfassen und mit geeigneten, großen Maschinen durchgeführt werden. Hierbei ist es zweckmäßig, dem Aus­ bruch des Gebirgskernes 49 folgend mindestens die oberen Ränder 51 und 52 der Betonschlitzwände 33 und 34 durch Druckstreben 53 gegeneinander auszusteifen, die dann bei in Längsrichtung des Hohlraumes 10 fortschreitender Aus­ kleidung wieder geraubt werden.As soon as the vaulted ceiling 13 is secured by the Cologne sheeting and the additional arches 42 and the side walls 11 and 12 of the future cavity by the hardened concrete slotted walls 33 and 34 , the eruption of the entire, remaining rock core 49 can be started from the concrete slotted walls 33 and 34 , the soles 22 and 23 and the inner sides 47 of the side ridges and from the sole 50 of the ridge cap 43 and the sole 14 of the hollow space 10 to be opened is limited. This eruption can cover the entire cross-sectional area of the still standing rock core at once and can be carried out with suitable, large machines. It is expedient, the break from the mountain core 49 following at least the upper edges 51 and 52 of the concrete slotted walls 33 and 34 to be braced against one another by pressure struts 53 , which are then stolen from clothing progressing in the longitudinal direction of the cavity 10 .
Unmittelbar nach oder mit dem Ausbruch des zunächst ste­ hengebliebenen Gebirgskernes 49 wird die Sohlauskleidung 54 in Stahlbeton hergestellt, welche die Betonschlitzwän­ de 33 und 34 im unteren Bereich aussteift und Teil der Betonauskleidung 15 des Hohlraumes ist. Nach dem Herstel­ len der Bewehrung wird der Beton für die Auskleidung 15 des Deckengewölbes 13 und der Seitenwände 11 und 12 hin­ ter leichten Decken- und Wandschalungen eingebracht, die auch verfahrbar sein können und auf der Sohlauskleidung 54 leicht transportiert und abgestützt werden können.Immediately after or with the eruption of the mountain core 49 that initially remained standing, the base lining 54 is produced in reinforced concrete, which reinforces the concrete slotted walls 33 and 34 in the lower region and is part of the concrete lining 15 of the cavity. After the manufacture of the reinforcement, the concrete for the lining 15 of the vaulted ceiling 13 and the side walls 11 and 12 is introduced behind light ceiling and wall formwork, which can also be movable and can be easily transported and supported on the base lining 54 .
Mit fortschreitendem Ausbruch des Gebirgskernes 49 wird auch der Verbau auf den Innenseiten 47 der Seitenfirst­ stollen 18 und 19 mitausgebaut, da ja der Verbau an den Außenseiten 24 und 25 der Firststollen 18 und 19 von den Streckenbögen 42 gehalten und abgestützt wird. Dieser Teil des Verbaues und der Firstkalottenverbau 44 ver­ bleibt im Gebirge und wird miteinbetoniert, so daß er Teil der Auskleidung 15 für den fertigen Tunnel bildet. Desgleichen bilden auch die Betonschlitzwände 33 und 34 oberhalb der Sohle 14 des Hohlraumes einen Teil der fer­ tigen Auskleidung 15.With the progressive eruption of the mountain core 49 , the shoring on the inner sides 47 of the side ridges 18 and 19 is also expanded , since the shoring on the outer sides 24 and 25 of the ridge tunnels 18 and 19 is held and supported by the route arches 42 . This part of the shoring and the ridge dome sheeting 44 remains in the mountains and is concreted in, so that it forms part of the lining 15 for the finished tunnel. Likewise, the concrete slot walls 33 and 34 above the sole 14 of the cavity form part of the finished lining 15th
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und be­ schriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind mehrere Änderungen und Ergänzungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise ist es auch möglich, zunächst die Firststollen 18 und 19 auf ganzer Länge des Tunnels vorzutreiben und erst dann die Kalotte nachzuziehen. Danach kann dann auch erst der Gebirgskern 49 im oberen Querschnittsbereich, d. h. im Bereich des Deckengewölbes quer zur Tunnellängsachse von einem Firststollen zum anderen beseitigt werden, bevor mit dem Ausbruch des Gebirgskernes zwischen den Betonschlitzwänden 33 und 34 begonnen wird. Ferner können die Betonschlitzwände 33 und 34 auch mit einem gewöhnlichen Verbau aus Holz oder Stahl versehen werden, der mit dem Einbringen des Betons nach und nach entfernt wird. Ferner ist es möglich, zur Aussteifung der Betonschlitzwände 33 und 34 mehrere Druckstreben 53 übereinander anzuordnen.The invention is not limited to the illustrated and described embodiment, but several changes and additions are possible without leaving the scope of the invention. For example, it is also possible first to advance the ridge tunnels 18 and 19 over the entire length of the tunnel and only then to retighten the calotte. Thereafter, the mountain core 49 can also be removed from one ridge tunnel to the other in the upper cross-sectional area, ie in the area of the vault transverse to the longitudinal axis of the tunnel, before the rock core between the concrete slot walls 33 and 34 is started to erupt. Furthermore, the concrete slotted walls 33 and 34 can also be provided with a conventional shoring made of wood or steel, which is gradually removed with the introduction of the concrete. Furthermore, it is possible to arrange a plurality of pressure struts 53 one above the other for stiffening the concrete slot walls 33 and 34 .

Claims (11)

1. Verfahren zum Auffahren eines unterirdischen Hohl­ raumes, insbesondere eines Tunnels oder eines Stollens, bei dem zunächst der obere Querschnitts­ bereich im Kalottenvortrieb ausgebrochen und der Kalottenverbau auf dem zunächst stehengebliebenen Gebirgskern abgestützt wird und wonach von dem Kalottenhohlraum aus im Bereich der Ulmen Längs­ schlitze abgeteuft und dann die Auskleidung der Widerlager und des Firstgewölbes hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für den Kalottenvortrieb zunächst zwei Seiten­ firststollen (18, 19) mit Kölner Verbau vorgetrie­ ben und von diesen Seitenfirststollen (18, 19) aus im Bereich der Ulmen (11, 12) Betonschlitzwände (33, 34) hergestellt werden, die bis unter die zukünftige Sohle (14) des aufzufahrenden Hohlrau­ mes (10) reichen, daß danach die Firstkalotte (43) zwischen den Seitenfirststollen (18, 19) ebenfalls mit Kölner Verbau vorgetrieben wird, wobei zusätz­ liche, die Ausbruchbögen (29, 30) des Kölner Ver­ baues abstützende Streckenbögen (45) des Firstka­ lottenverbaues (44) mit zusätzlichen Streckenbögen (42) an den Außenseiten (24, 25) der Seitenfirst­ stollenverbaue (46) verbunden werden, daß dann der gesamte, zunächst stehengebliebene Gebirgskern (49) ausgebrochen und schließlich die Auskleidung (15) im gesamten Hohlraumquerschnitt eingebracht wird.1.Method for excavating an underground cavity, in particular a tunnel or a tunnel, in which the upper cross-sectional area is first excavated in the calotte jacking and the calotte lining is supported on the initially standing rock core and then longitudinal slots are sunk from the calotte cavity in the area of the elms and then the lining of the abutment and the first arch is prepared characterized in that for the top heading initially two sides of first lugs (18, 19) pre-trie with Cologne shoring ben and of these side first lugs (18, 19) in the area of elm (11, 12 ) Concrete slit walls ( 33 , 34 ) are made, which reach up to the future sole ( 14 ) of the hollow space to be opened ( 10 ), that the ridge cap ( 43 ) between the side ridges ( 18 , 19 ) is also driven with Cologne sheeting , with additional liche, the outbreak arches ( 29 , 30 ) of the Cologne Ve r supporting arches ( 45 ) of the Firstka lottenverbaues ( 44 ) with additional arches ( 42 ) on the outer sides ( 24 , 25 ) of the side ridge tunnels ( 46 ) are connected so that the entire, initially standing rock core ( 49 ) is broken out and finally the lining ( 15 ) is introduced in the entire cross section of the cavity.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Streckenbögen (42) an den Außenseiten (24) der Seitenfirststollen (18, 19) mit ihrem Fuß (42a) in den Betonschlitzwänden (33, 34) verankert werden.2. The method according to claim 1, characterized in that the route arches ( 42 ) on the outer sides ( 24 ) of the side ridges ( 18 , 19 ) with their feet ( 42 a) in the concrete slot walls ( 33 , 34 ) are anchored.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfirst­ stollen (18, 19) mit Spitzbogenquerschnitt aufge­ fahren werden.3. The method according to claim 1 or 2, characterized in that the side ridge cleats ( 18 , 19 ) with pointed arch cross-section are run.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß die Vorpfänddielen (27) des Kölner Verbaues auf den Innenseiten (47) der Seitenfirststollen (18, 19) im Scheitelbereich (48) im Zuge des Firstkalotten­ vortriebes mit Ausschnitten versehen werden, durch die die Streckenbögen (45) des Firstkalottenverbaues (44) hindurchgesteckt und fest mit den Streckenbögen (42) der Seitenfirststollenverbaue (46) verbunden werden.4. The method according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the pledges ( 27 ) of the Cologne shoring on the inside ( 47 ) of the side ridges ( 18 , 19 ) in the apex area ( 48 ) provided with cutouts in the course of the ridge dome through which the route arches ( 45 ) of the ridge dome sheeting ( 44 ) are inserted and firmly connected to the route arches ( 42 ) of the side ridge tunnels ( 46 ).
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß beim Ausbruch des zunächst stehengebliebenen Gebirgs­ kernes (49) mindestens die oberen Ränder (51, 52) der Betonschlitzwände (33, 34) durch Druckstreben (53) gegeneinander ausgesteift werden, die dann bei in Längsrichtung des Hohlraumes (10) fortschrei­ tenden Herstellung der Auskleidung (15) wieder ge­ raubt werden.5. The method according to any one of claims 1 to 4, characterized in that at the outbreak of the rock core ( 49 ) which has initially stopped, at least the upper edges ( 51 , 52 ) of the concrete slotted walls ( 33 , 34 ) are braced against one another by pressure struts ( 53 ) , which are then robbed again in the longitudinal direction of the cavity ( 10 ) tending production of the lining ( 15 ) again.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß un­ mittelbar nach oder mit dem Ausbruch des zunächst stehengebliebenen Gebirgskernes (49) die Ausklei­ dung (54) der Sohle (14) des Hohlraumes (10) her­ gestellt wird.6. The method according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the lining ( 54 ) of the sole ( 14 ) of the cavity ( 10 ) is made directly after or with the eruption of the mountain core ( 49 ) which has initially stopped.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß das Deckengewölbe (13) und die Seitenwände (11, 12) des Hohlraumes (10) mit Stahlbeton ausgekleidet werden, der hinter verfahrbaren Decken- und Wandschalungen eingebracht wird.7. The method according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the vaulted ceiling ( 13 ) and the side walls ( 11 , 12 ) of the cavity ( 10 ) are lined with reinforced concrete, which is introduced behind movable ceiling and wall formwork.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß die Betonschlitzwände (33, 34) mit Hilfe einer Stütz­ flüssigkeit hergestellt werden.8. The method according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the concrete slotted walls ( 33 , 34 ) are produced with the aid of a support liquid.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß die Betonschlitzwände (33, 34) mit Hilfe eines Graben­ verbaues hergestellt werden.9. The method according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the concrete slotted walls ( 33 , 34 ) are manufactured using a trench sheeting.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß zum Herstellen der Betonschlitzwände (33, 34) zunächst ein Graben (35) ausgehoben wird, der an beiden Längswänden (36, 37) mit vorgefertigten Beton­ platten (38) verbaut wird, die ins Innere des Grabens (35) reichende Verankerungen (40) aufwei­ sen und gegeneinander abgestützt werden und daß dann der Raum zwischen den Betonplatten (38) mit Beton ausgefüllt wird.10. The method according to any one of claims 1 to 9, characterized in that a trench ( 35 ) is first excavated to produce the concrete slotted walls ( 33 , 34 ), the plates on both longitudinal walls ( 36 , 37 ) with prefabricated concrete ( 38 ) is installed, the inside of the trench ( 35 ) reaching anchors ( 40 ) sen and supported against each other and that the space between the concrete slabs ( 38 ) is then filled with concrete.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einbringen des Schlitzwandbetons eine Bewehrung in den ausgehobenen Graben (35) einge­ bracht wird.11. The method according to any one of claims 1 to 10, characterized in that a reinforcement in the excavated trench ( 35 ) is introduced before the introduction of the diaphragm wall concrete.
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