DE4405040C2 - Elektrisches Heizgerät - Google Patents

Elektrisches Heizgerät

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisches Heizgerät, insbesondere in Form eines Tauchkörpers zum Erhitzen und/oder Temperieren von Flüssigkeiten, mit zumindest einem PTC-Heiz­ element, das in einem wärmeleitenden, elektrisch isolierendem Gehäuse untergebracht ist, mit dem es in wärmeleitender Verbin­ dung steht, und zwischen zwei elektrisch leitenden Blechen oder Platten eingeklemmt ist, über die die Stromzufuhr erfolgt.
Ein derartiges elektrisches Heizgerät ist aus dem Dokument DE-PS-29 48 592 bekannt.
Das bekannte Heizgerät umfaßt eine Hülse aus wärmeleitendem Silikonkautschuk, in dem zwei zueinander beabstandete Führungs­ kanäle vorgesehen sind, die sich in dem hinteren Bereich der Hülse erstrecken und je ein Kontaktblech aufnehmen. Im vorderen Bereich der Hülse ist zwischen den beiden Kontaktblechen ein PTC-Heizelement eingeklemmt, das über die beiden Kontaktbleche mit Strom versorgt wird. Die Hülse ist mit einem Haltekörper abgeschlossen, der gleichzeitig als Zugentlastung für die zu den Kontaktblechen führenden Zuleitungen dient.
Dieses Heizgerät ist als Heizpatrone ausgebildet und soll in zu beheizende Geräte eingesteckt werden. Da die Kontaktbleche und das PTC-Heizelement vollständig von der Hülse bzw. dem Haltekörper umschlossen sind, erfolgt die Wärmeleitung von dem PCT-Heizelement nach außen längs und quer zu eben dieser Hülse, wodurch die Wärmeausbringung von dem PCT-Heizelement zu dem zu beheizenden Gegenstand durch die Wärmeleitung in dem Silikon­ kautschuk bestimmt wird und nicht zufriedenstellend ist.
Ferner ist das bekannte Heizgerät für eine bestimmte Geometrie des PCT-Heizelementes ausgelegt, da dieses zwischen den beiden teilweise geführten Kontaktblechen klemmen soll. Bei Änderungen in den geometrischen Abmaßen des PTC-Elementes muß daher eine neue Hülse entworfen werden.
Aus der DE-OS 31 36 094 sowie der DE-AS-26 14 433 sind Tauch­ heizungen mit PTC-Heizelementen bekannt, die zwischen Wärme­ leitblechen eingeklemmt sind, über die die Stromzufuhr erfolgt. Die PCT-Heizelemente sind mit ihren Wärmeleitblechen in ein Glasrohr derart eingeschoben, daß die Wärmeleitbleche unter Spannung stehen und so einen guten Kontakt einerseits zu dem Glasrohr und andererseits zu dem PTC-Heizelement herstellen.
Wegen der mit PCT-Heizelementen nur begrenzt erreichbaren Temperaturen einerseits und der schlechten Wärmeleitung von Glas andererseits ist auch bei diesen bekannten Heizgeräten die Wärmeausbringung nach außen nicht zufriedenstellend.
Ferner ist aus der DE-OS-29 48 593 ein elektrisches Widerstands­ heizelement bekannt, bei dem ein PTC-Element zwischen Kontakt­ blechen eingeklemmt ist. Dieses Widerstandsheizelement weist eine vormontierte Einheit auf, die in dieser Form vielseitig verwendbar sein soll.
Aus der DD-PS-2 57 534 schließlich ist ein Heizgerät mit PTC- Heizelementen bekannt, bei dem die PTC-Heizelemente zwischen mäanderförmig ausgebildeten Metallelektroden eingeklemmt sind, die sowohl der Stromzufuhr als auch der Wärmeabfuhr dienen.
Bei elektrischen Heizgeräten, zu denen im weitesten Sinne Heizlüfter, Warmhalteplatten, Waffeleisen, Tauchsieder, Heizungen für Fußbäder, Aquarienheizungen etc. zählen, werden in der Regel Heizspiralen, Glühwendeln oder andere metallische Widerstandsheizungen als Heizelement verwendet. Die Temperatur­ ausbringung der Heizelemente liegt in der Regel bei mehreren 100°C, Glühwendeln erhitzen sich z. B. auf 600°c und mehr. Aufgrund der steigenden Sicherheitsansprüche sind bei solchen Heizgeräten inzwischen eine Reihe von Vorschriften einzuhalten, die sich sowohl auf die elektrische Isolation zum Schutz vor Stromschlägen als auch auf die thermische Isolation zum Schutz vor Verbrennungen beziehen.
Die Wärmeabgabe erfolgt entweder über Strahlung, wobei vorbei­ streichende Luft erhitzt wird, oder über Wärmeleitung, wobei das Heizelement mit einer wärmeleitenden Fläche in Verbindung steht, wie dies z. B. bei Waffeleisen der Fall ist.
Die eingangs erwähnten Aquarienheizungen z. B. weisen oft einen Tauchkörper in Form eines in das Wasser des Aquariums einsteck­ baren Glasstabes mit innenliegender Glühwendel auf, wobei aus Sicherheitsgründen zwischen der Glühwendel und der Glaswand ein Luftspalt vorgesehen ist. Wegen der schlechten Wärmeüber­ tragung über diesen Luftspalt und wegen der schlechten Wärme­ leitung des Glases muß die Glühwendel auf sehr hohe Temperaturen aufgeheizt werden, um für eine hinreichende Wärmeabgabe an das Wasser zu sorgen. Für eine genaue Temperatureinstellung ist zumeist ein Regelkreis mit zumindest einem Meßfühler erforder­ lich. Wegen der erforderlichen hohen Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Glühwendel einerseits und der Trägheit des gesamten Systemes andererseits ist die Regelung aufwendig, es muß oft von Hand nachgestellt werden. Dies ist insbesondere deshalb unerwünscht, weil der Einstell- und Regelmechanismus häufig am oberen Ende des Glasstabes vorgesehen und mit diesem im Wasser versenkt ist, so daß der Bediener ins Wasser fassen muß, wobei darüber hinaus die Tiere oft unerwünscht gestört werden.
Darüber hinaus stören diese voluminösen Eintauchheizungen die Optik der oft liebvoll angelegten Aquarien, haben dafür aber den Vorteil, daß sie auch später noch ohne Veränderung der Landschaft nachgerüstet oder ausgetauscht werden können.
Andere Aquarienheizungen weisen die Form einer Matte auf, die nach Art einer Heizdecke arbeitet und auf dem Boden/unter dem Sand im Aquarium verlegt wird. Obwohl sie direkt über das Stromnetz mit 220 Volt versorgt wird und leichter zu regeln ist als die oben erwähnte Glasstabheizung, weist auch sie eine Reihe von spezifischen Nachteilen auf.
Die Bodenheizung ist zum einen bei der Herstellung sehr teuer und erfordert zum anderen eine große Grundfläche. Das Austauschen oder Nachrüsten ist mit großem Aufwand verbunden, die Tiere und das Wasser müssen zunächst herausgenommen und die angelegte Landschaft entfernt werden, um freien Zugriff auf den Boden des Aquariums zu haben.
Allgemein neigen Glühwendeln insbesondere weiter dazu, z. B. infolge hoher Einschaltströme oder mechanischer Erschütterungen bei noch heißer Glühwendel durchzubrennen, so daß häufig das ganze Heizgerät ausgetauscht werden muß.
Die EP 0 026 457 A2 beschreibt einen selbsttragenden, einteiligen Trägerrahmen für ein PTC-Element, wobei der Trägerrahmen aus wärmefestem Kunststoff besteht. Das PTC-Element wird sandwich­ artig zwischen zwei Metallplatten gelötet, woraufhin dann der Trägerrahmen angespritzt wird.
Die DE 30 48 452 C2 beschreibt eine PTC-Heizvorrichtung für einen Pkw-Außenspiegel. Die Vorrichtung umfaßt ein Trägerteil mit einem Zapfen, auf den zunächst zwei Metallplatten mit zwischenliegendem PTC-Element aufgesteckt werden, bevor dann ein Federring durch einen Stempel aufgeschoben wird. Der Federring preßt dann sämtliche Teile der Vorrichtung auf dem Zapfen zusammen.
Die US 4,091,267 zeigt eine PTC-Heizvorrichtung, bei der PTC- Heizelemente zwischen zwei Metallplatten angeordnet in ein Gehäuse eingeschoben und mit einer Vergießmasse vergossen werden. Eine der beiden Metallplatten liegt dabei innen an dem Gehäuse an.
Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Heizgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das kostengünstig herzustellen und konstruktiv einfach aufgebaut ist, wobei der Aufbau so sein soll, daß das Heizgerät für ver­ schiedenste Einsatzmöglichkeiten geeignet ist und eine gute Wärmeleitung nach außen besitzt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine von dem Gehäuse unabhängige Steckvorrichtung mit Nuten zur Führung und Aufnahme der Bleche vorgesehen ist, die die Bleche und das Heizelement zusammenpreßt, die Bleche im Querschnitt passend zueinander so mit einer Erhebung bzw. Vertiefung ausgebildet sind, daß sie zwischen sich einen Aufnahmeraum für das Heizelement bilden, und zumindest eines der Bleche mit einem über die Steckvorrichtung überstehenden, erhabenen Bereich versehen ist, der als Wärmekontaktfläche dient.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird auf diese Weise vollständig gelöst. Es handelt sich sozusagen um eine verkapselte Widerstandsheizung mit positivem Temperaturkoeffizienten, die über das Gehäuse zwar elektrisch isoliert ist, aber über den Wärmeleitungsmechanismus Wärme an die Umgebung abgibt, so daß sie z. B. direkt als Tauchkörper nach Art eines Tauchsieders oder einer Aquarienheizung in eine Flüssigkeit eingetaucht werden kann. Weil der Wärmetransport über Wärmeleitung und nicht über Strahlung erfolgt, kann das neue Heizgerät mit einer geringeren Temperaturdifferenz zwischen dem Heizelement und der umgebenden Flüssigkeit auskommen, so daß hier eine viel größere Sicherheit gegenüber Verbrennungen besteht, als bei den eingangs erwähnten Heizungen.
An dem PCT-Heizelement selbst muß nicht gelötet werden, wobei die Wärmeübertragung auch über die Bleche erfolgt, so daß keine die Wärmeübertragung behindernden Lötstellen anzubringen sind. Dadurch erleichtert sich gleichzeitig die Montage.
Die erfindungsgemäße Maßnahme der Steckvorrichtung ist zum einen im Hinblick auf einen guten Wärmeübergang von dem PTC-Heizelement auf die Bleche von Vorteil, gewährleistet darüber hinaus aber auch eine leichte Montage, da die Bleche lediglich in die Nuten eingeschoben werden, wodurch das PTC-Heizelement fest zwischen den Blechen eingeklemmt wird.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Bleche im Querschnitt ist von Vorteil, daß der Abstand der Bleche nicht ausschließlich durch die Dicke des PTC-Heizelementes bestimmt wird, denn je nachdem, wie die beiden Bleche abgekantet sind, können größere Abstände zwischen den Blechen hergestellt werden, was eine bessere elektrische Isolation zwischen ihnen ermöglicht. Ferner erleichtert sich hierdurch der Zusammenbau, da die Aufnahme so ausgebildet sein kann, daß das PTC-Heizelement nicht verloren­ gehen kann.
Durch den erfindungsgemäß überstehenden Bereich wird dabei vorteilhaft für eine Wärmeleitung von dem PTC-Heizelement über das entsprechende Blech nach außen gesorgt.
Die verwendeten PTC-Heizelemente bestehen aus Gemischen aus Metalloxyden, aus halbleitenden, gesinterten Stoffen, die der Heizkeramik einen hohen positiven Temperaturkoeffizienten verleihen. In der DIN 44081 bzw. 44082 sind derartige Heiz­ elemente beschrieben, die im Bereich ihrer Nennansprechtemperatur eine starke Widerstandszunahme bei steigender Temperatur nimmt der Widerstand des Heizelements zu, so daß bei konstanter anliegender Spannung die in Wärme umgewandelten Ohm′schen Verluste zurückgehen. Wird das Heizelement dagegen durch Wärmeabfuhr gekühlt, so sinkt der Widerstand und die Ohm′schen Verluste steigen wieder, es wird wieder geheizt. Über die Nennansprechtemperatur, in deren Bereich die starke Wider­ standszunahme vorliegt, und über die Größe des Temperatur­ koeffizienten werden folglich die einzustellende Temperatur und die Temperaturempfindlichkeit vorausgewählt. Die Nennan­ sprechtemperaturen liegen z. B. im Bereich von 60°C-200°C.
Bei derartigen Heizelementen sind weder Transformator noch Regler am Tauchkörper erforderlich, die Temperatur wird vielmehr größtenteils über das vorausgewählte Heizelement selbst vorge­ geben. Diese obere erreichbare Temperatur kann durch Reduzierung des hindurchfließenden Stromes jedoch reduziert werden, so daß die Temperatur von außen steuerbar ist, nämlich über ein Regelgerät zwischen dem Stromnetz und der Anschlußleitung zu dem Heizelement. Es ist im Falle von Aquarienheizungen z. B. nicht mehr erforderlich, zu diesem Zweck in das Wasser hinein­ zufassen.
Da häufig nur ganze enge Temperaturbereiche erforderlich sind, die ggf. in Stufen umgeschaltet werden müssen, wie dies bei Warmhalteplatten oder Aquarienheizungen etc. der Fall ist, eignet sich das neue Heizgerät hervorragend für derartige Anwendungen. In einer Weiterbildung können nämlich mehrere Heizelemente parallel oder in Serie geschaltet werden, wobei durch geeignete Mechanismen auch zwischen verschiedenen Heizelementen mit unterschiedlichen Nennansprechtemperaturen umgeschaltet werden kann, so daß das neue Heizgerät verschiedenen Einsatzbedingungen gerecht wird. Beschädigungen wie bei Glühwendeln in Form von Glühfadenbrüchen treten hier übrigens nicht auf.
Der Vorteil des neuen Heizgerätes liegt zusammenfassend also in der Kombination aus der Verwendung eines PTC-Heizelementes und in dem Einbringen dieses Heizelementes in ein elektrisch isolierendes aber thermisch leitendes Gehäuse, das z. B. aus Industriekeramik oder geeigneten Kunststoffen gefertigt sein kann.
In einer Weiterbildung ist es bevorzugt, wenn die Steckvorrich­ tung einen selbsttragenden Träger umfaßt, in den die Bleche und das Heizelement unter Spannung eingeschoben sind, wobei die Bleche zumindest teilweise über den Träger überstehen.
Hier ist von Vorteil, daß sich eine kompakte Einheit für die Fertigung herstellen läßt, wobei die Anschlüsse für Strom und der Wärmeübergang von außen gewährleistet sind.
Dabei ist es bevorzugt, wenn die Steckvorrichtung aus einem Kunststoff mit hoher Temperaturresistenz gefertigt ist.
Hier ist von Vorteil, daß sich derartige Kunststoffe bei Erwärmung nicht ausdehnen, so daß die Andruckspannung zwischen den Blechen und dem Heizelement und damit der gute Wärmeübergang erhalten bleibt, denn die Klemmvorrichtung dehnt sich beim Erhitzen nicht merklich aus.
Ferner ist es bevorzugt, wenn dem Träger ein Gegenstück zugeord­ net ist, das mit ihm derart verrastet, daß die Bleche und das Heizelement unverlierbar aufgenommen sind.
Hier ist von Vorteil, daß eine derartige Einheit auch für Handhabungsautomaten geeignet ist. Diese Einheit kann vorge­ fertigt als Halbzeug für verschiedene Heizgeräteformen verwendet werden.
In diesem Zuammenhang ist es bevorzugt, wenn das Gegenstück mit Nuten zur Führung der Aufnahme der Bleche versehen ist.
Hier ist von Vorteil, daß lediglich die Bleche in den Träger und das Gegenstück eingeschoben werden, wodurch das zwischen den Blechen angeordnete Heizelement fest zwischen diesen eingeklemmt wird.
Dabei ist es bevorzugt, wenn an den Blechen Anschlußfahnen vorgesehen sind, die aus der Steckvorrichtung herausragen.
Auf diese Weise ist eine nachträgliche Verschaltung dieser Einheit möglich.
Insgesamt ist es bevorzugt, wenn die Steckvorrichtung mit den aufgenommenen Blechen und dem Heizelement in dem Gehäuse vergossen ist, wobei die Wärmekontaktfläche innen an dem Gehäuse anliegt.
Diese Maßnahme ist insbesondere aus fertigungstechnischen Gründen von Vorteil, weil die Steckvorrichtung mit Kunststoff, Silikon, kalt vergießbarer Keramik oder anderen Gießstoffen vergossen werden kann, die alle wärmeleitend, aber elektrisch isolierend sind.
Dabei ist es bevorzugt, wenn Klemmittel vorgesehen sind, die die Wärmekontaktfläche gegen das Gehäuse drücken.
Hier ist von Vorteil, daß für einen sehr guten Wärmeübergang von der Wärmekontaktfläche zu dem Gehäuse gesorgt wird, so daß eine sehr gute Wärmeleitung von dem PTC-Heizelement in das Gehäuse erfolgt, das dann die erzeugte Wärme nach außen abgibt.
Weiter ist es bevorzugt, wenn die Bleche tiefgezogen sind.
Diese Maßnahme ist aus fertigungstechnischen Gründen von Vorteil, da insbesondere tiefgezogene Bleche leicht herzustellen sind.
Abschließend sei bemerkt, daß dadurch, daß sämtliche Teile des neuen Heizgerätes unter mechanischer Spannung so gegeneinander gedrückt werden, daß ein guter Wärmeübergang erfolgt, die einzelnen Teile nicht mit sehr hoher Paßgenauigkeit gefertigt sein müssen, was nicht nur die Kosten bei der Fertigung senkt, sondern auch eine einfache Montage ermöglicht. Zur Verbesserung der Wärmeleitung kann an den Wärmeübergangsstellen zwischen Heizelement und Blech, Blech und Gehäuse etc. Wärmeleitpaste aufgetragen sein.
Das z. B. aus Industriekeramik gefertigte Gehäuse kann in Form eines Ziersteines ausgebildet sein, so daß hier ein weiterer Vorteil in der ansprechenden Optik liegt, die das neue Heizgerät annehmen kann, wenn man es mit bekannten Aquarienheizungen vergleicht. Das Gehäuse kann andererseits leicht unter dem Aquariensand verborgen werden, wobei das Einbringen deutlich leichter ist als bei den bekannten Bodenheizungen.
Das Gehäuse kann jedoch alternativ auch in Form einer Warmhalte­ platte ausgebildet sein, auf der Speisen warmgehalten werden. Wegen der elektrischen Isolation ergeben sich hier auch keine Sicherheitsprobleme, denn selbst verschüttete Speisen oder Flüssigkeiten können nicht in das Innere des neuen Heizgerätes eindringen und dort zu einem Kurzschluß führen.
Weitere Anwendungsgebiete liegen bei den eingangs erwähnten Heizgeräten. So ist es z. B. auch möglich, das neue Heizgerät unmittelbar in ein Fußbad einzubringen, wo es wegen der elek­ trischen Isolation und der geringen Temperaturdifferenz keinen Sicherheitsproblemen begegnet.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beige­ fügten Zeichnung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein elektrisches Heizgerät gemäß der vorliegenden Erfindung in einer geschnittenen Seitenansicht längs der Linie I-I aus Fig. 2;
Fig. 2 das elektrische Heizgerät aus Fig. 1 in einer ge­ schnittenen Rückansicht längs der Linie II-II aus Fig. 1;
Fig. 3 in einer Ansicht längs des Pfeiles III aus Fig. 1 die innere Einheit des elektrischen Heizgerätes gemäß Fig. 1; und
Fig. 4 eine geschnittene Explosionsdarstellung längs der Linie IV-IV aus Fig. 3.
In Fig. 1 ist in einer geschnittenen Seitenansicht ein elek­ trisches Heizgerät 10 gemäß der vorliegenden Erfindung darge­ stellt. Das Heizgerät 10 umfaßt ein elektrisch isolierendes aber thermisch leitfähiges Gehäuses 11, das z. B. aus Industrie­ keramik oder aus einem entsprechenden Kunststoff gefertigt ist. In dem Gehäuse 11 ist eine kompakte Einheit 12 angeordnet, die über ein Versorgungskabel 13 mit Strom versorgt wird. Das Versorgungskabel 13 gelangt über einen z. B. mit Silikon abgedichteten Durchlaß 14 in das Innere des Gehäuses 11, wo es mit der inneren Einheit 12 verbunden ist.
Die Einheit 12 ist eine Art Steckvorrichtung 15, die aus einem Träger 16 und einem Gegenstück 17 besteht, die längs einer Trennlinie 18 voneinander trennbar sind. Diese Steckvorrichtung 15 ist vorzugsweise aus einem wärmeleitenden aber hochgradig temperaturresistenten Kunststoff gefertigt.
Unten über die Steckvorrichtung 15 steht ein erhabener Bereich 19 über, über den in noch zu beschreibender Weise ein in dem Inneren der Einheit 12 vorhandenes Heizelement in wärme­ leitender Verbindung mit dem Gehäuse 11 steht.
Das Gehäuse 11 ist z. B. über einen aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten Deckel oben so abgeschlossen, daß es als Tauchform 20 z. B. zur Heizung in ein Aquarium oder ein Fußbad eingebracht werden kann.
In dem Inneren des Gehäuses 11 ist eine Aufnahme 21 für Klemmittel 22 in Form einer in Fig. 2 gezeigten Biegefeder 23 vorgesehen. Diese Biegefeder 23 drückt in der gezeigten Dar­ stellung die Steckvorrichtung 15 in Fig. 2 so nach unten, daß der erhabene Bereich 19 in guten wärmeleitenden Kontakt mit der Innenseite des Gehäuses 11 gelangt. Wie in Fig. 2 bei 24 angedeutet, ist die Steckvorrichtung 15 in dem Gehäuse 11 mittels eines Vergußmaterials 24 vergossen, das ein Kunststoff, Silikon, kalt vergießbare Keramik oder ein beliebiger anderer Gießstoff sein kann, der zwar wärmeleitend aber elektrisch isolierend ist. Auf diese Weise ist die innere Einheit 12 über den erhabenen Bereich 19 sowie das Vergußmaterial 24 in gutem wärmeleitendem Kontakt mit dem Inneren des Gehäuses 11, so daß die Wärme aus dem Inneren der Steckvorrichtung 15 ohne große Übergangsverluste über die Außenfläche 25 des Gehäuses 11 an die Umgebung abgegeben werden kann. Durch Verwendung von Wärmeleitpaste kann der Wärmeübergang noch verbessert werden.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Einheit 12 aus den Fig. 1 und 2, wobei Bereiche der Steckvorrichtung 15 zur besseren Übersichtlichkeit weggebrochen sind.
In dem Inneren der Steckvorrichtung 15 sind ein unteres, elek­ trisch leitendes Blech 27 mit einer Anschlußfahne 28 sowie ein oberes, elektrisch leitendes Blech 31 mit einer Anschlußfahne 32 eingeklemmt. Die Anschlußfahnen 28 und 32 sind sowohl seitlich als auch in der Höhe zueinander versetzt, wie sich dies aus einem Vergleich der Fig. 1 und 3 ergibt.
Zwischen dem oberen Blech 27 und dem unteren Blech 31 ist ein PTC-Heizelement 33 eingespannt, durch das über das Versorgungskabel 13, die Anschlußfahnen 28 und 32 sowie die Bleche 27 und 31 ein elek­ trischer Strom geleitet wird. Das Heizelement weist einen großen positiven Temperaturkoeffizienten auf und ermöglicht so eine durch die Nennansprechtemperatur vorgegebene Einstellung auf eine vorgegebene Temperatur, ohne daß es zu einer Überhitzung oder eine Überstromaufnahme führt, wie dies in der Beschreibungs­ einleitung bereits ausführlich erörtert wurde. Wird das Heizgerät z. B. als Tauchsieder verwendet, kann die Nennansprechtemperatur z. B. 120°C betragen. Wenn das zu erhitzende Wasser durch Unachtsamkeit verdampft, der Tauchsieder also "trocken läuft", kommt es hier nicht zu Überhitzungen oder hoher Stromaufnahme, für die Sicherheit ist also gesorgt. Um eine geringere Temperatur als die Nennansprechtemperatur einzustellen, ist es lediglich erforderlich, die Stärke des fließenden Stromes zu reduzieren.

Claims (9)

1. Elektrisches Heizgerät, insbesondere in Form eines Tauch­ körpers (20) zum Erhitzen und/oder Temperieren von Flüssig­ keiten, mit zumindest einem PTC-Heizelement (33), das in einem wärmeleitenden, elektrisch isolierendem Gehäuse (11) untergebracht ist, mit dem es in wärmeleitender Verbindung steht, und zwischen zwei elektrisch leitenden Blechen (27, 31) oder Platten eingeklemmt ist, über die die Stromzufuhr erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine von dem Gehäuse (11) unabhängige Steckvorrichtung (15) mit Nuten (38, 39) zur Führung und Aufnahme der Bleche (27, 31) vorgesehen ist, die die Bleche (27, 31) und das Heizelement (33) zusammenpreßt, die Bleche (27, 31) im Querschnitt passend zueinander so mit einer Erhebung (19, 36) bzw. einer Vertiefung ausgebildet sind, daß sie zwischen sich einen Aufnahmeraum (37) für das Heizelement (33) bilden, und zumindest eines (31) der Bleche (27, 31) mit einem über die Steckvorrichtung (15) überstehenden, erhabenen Bereich (19) versehen ist, der als Wärmekontaktfläche (35) wirkt.
2. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorrichtung (15) einen selbsttragenden Träger (16) umfaßt, in den die Bleche (27, 31) unter Spannung eingeschoben sind, wobei die Bleche (27, 31) zumindest teilweise über den Träger (16) überstehen.
3. Heizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorrichtung (15) aus einem Kunststoff mit hoher Temperaturresistenz gefertigt ist.
4. Heizgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Träger (16) ein Gegenstück (17) zugeordnet ist, das mit ihm derart verrastet, daß die Bleche (27, 31) und das Heizelement (33) unverlierbar aufgenommen sind.
5. Heizgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (17) mit Nuten (38, 39) zur Führung und Aufnahme der Bleche (27, 31) versehen ist.
6. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Blechen (27, 31) Anschlußfahnen (28, 32) vorgesehen sind, die aus der Klemmvorrichtung (42) herausragen.
7. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorrichtung (15) mit den aufge­ nommenen Blechen (27, 31) und dem aufgenommenen Heizelement (33) in dem Gehäuse (11) vergossen ist, wobei die Wärme­ kontaktfläche (35) innen an dem Gehäuse (11) anliegt.
8. Heizgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Klemmittel (22) vorgesehen sind, die die Wärmekontaktfläche (35) gegen das Gehäuse (11) drücken.
9. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche (27, 31) tiefgezogen sind.
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