DE4403571C1 - Verbindungsmuffe für kunststoffisolierte Hochspannungsenergieversorgungskabel - Google Patents
Verbindungsmuffe für kunststoffisolierte HochspannungsenergieversorgungskabelInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/08—Cable junctions
- H02G15/10—Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes
- H02G15/103—Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes with devices for relieving electrical stress
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindungsmuffe für kunststoffiso
lierte Hochspannungsenergieversorgungskabel, welche die Merk
male des Oberbegriffs des Anspruches 1 aufweist.
Bei einer bekannten Verbindungsmuffe dieser Art Firmendruckschrift
"Die neueste ELASTIMOLD Muffengeneration" der EUROMOLD GmbH haben die
beiden Isolierkörper, welche im montierten Zustand an der
Kunststoffisolation des einen bzw. anderen Kabels anliegen,
eine zylindrische Außenmantelfläche, deren Durchmesser größer
ist als der Kabeldurchmesser, damit nach dem Verpressen einer
als Verbindungsklemme dienenden Hülse ein rohrförmiges Gehäuse
das vor dem Herstellen der Verbindung über eines der beiden
Kabel geschoben wird, nach dem Verpressen der Hülse auf die
beiden Isolierkörper aufgeschoben werden kann, an dem es mit je
einer aus einem elastomeren Material gebildeten Innenmantel
fläche anliegt. Da der Raum, in dem sich die Verbindungsklemme
befindet, nach außen hin elektrisch dicht verschlossen sein
muß, ist eine elektrisch dichte Anlage sowohl der Isolierkörper
an der Kunstisolation der Kabel als auch des Gehäuses an den
Isolierkörpern erforderlich. Die hierfür erforderlichen Anpreß
kräfte lassen sich bei dieser bekannten Verbindungsmuffe nur
schwer erreichen. Deshalb vermag sie nicht gleichzeitig die
Forderungen nach einer leicht auszuführenden Montage und einer
hohen elektrischen Dichtwirkung zu vereinen. Entsprechendes gilt für eine
andere bekannte Verbindungsmuffe (DE 25 53 331 A1), bei welcher das im
montierten Zustand die Verbindungsklemme und die beiden Isolierkörper
aufnehmende, aus einem elastomeren Material bestehende Gehäuse in Quer
richtung geteilt ist und die beiden Teile an den einander zugewandten Enden
einen Steckansatz bzw. einen korrespondierenden Buchsenteil aufweisen. Wo
die beiden genannten Forderungen erfüllt werden müssen, werden deshalb
vielfach Verbindungsmuffen eingesetzt, deren beide Endabschnitte je eine
Steckbuchse für einen Kabelstecker bildet. Solche Verbindungsmuffen sind
aber zumindest dann teurer als die Verbindungsmuffen der eingangs genannten
Art, wenn die Kosten für die beiden Kabelstecker hinzukommen.
Aufwendig hinsichtlich Konstruktion und Montage ist auch eine bekannte
Steckverbindungs-Kupplung für elektrische Hochspannungsleitungen
(DE 30 41 337 C2) mit einem formstabilen Gehäuse, das in seinem Steckver
bindungseinrichtungen, an welche miteinander zu verbindende Kabelenden
anzuschließen sind, aufnehmenden Mittelabschnitt in Gehäusequerrichtung
geteilt ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Verbin
dungsmuffe zu schaffen, welche einfach zu montieren ist und
dennoch eine hohen Anforderungen gerecht werdende Dichtheit
ergibt. Diese Aufgabe löst eine Verbindungsmuffe mit den Merk
malen des Anspruches 1.
Bei der erfindungsgemäßen Verbindungsmuffe können die Isolier
körper so ausgebildet sein, daß sie mühelos auf die Kunststoff
isolation der beiden Kabelenden aufgeschoben werden können,
weil es für die Erzielung einer elektrisch dichten Anlage der
Isolierkörper an der Kunststoffisolation und aneinander nicht
deren Aufweitung bedarf, da der erforderliche Anpreßdruck durch
eine Druckbelastung erreicht wird, die mittels der Spannflächen
der Gehäusehälften bei deren Zusammenspannen auf die Isolier
körper ausgeübt wird.
Sofern die beiden Isolierkörper je einen Innenteil bilden, der
an einem einteilig oder zweiteilig ausgebildeten Außenteil
anliegt, kann man statt zylindrischer Anlageflächen auch sich
zur Verbindungsklemme hin konisch verjüngende Konusflächen
vorsehen. Ferner kann dann, wenn der Außenteil zweiteilig
ausgebildet ist, wobei die Teilungsstelle zweckmäßigerweise mit
derjenigen des Gehäuses übereinstimmt, jeder der beiden Innen
teile mit dem zugeordneten Außenteil einstückig ausgebildet
sein. Man kann nämlich die beiden Außenteile, ohne ihre Funk
tion zu beeinträchtigen, so elastisch ausführen, daß sie über
den Innenteil zurückgeschlagen werden können. Im zurückgeschla
genen Zustand ist die Verbindungsklemme frei zugänglich.
Als Spannflächen weisen die Gehäuseteile vorzugsweise sich zur
Teilungsstelle hin öffnende Konusflächen auf, wobei vorteilhaf
terweise diejenigen Bereiche der Isolierkörper, die in Anlage
mit diesen Spannflächen kommen, mit nebeneinander angeordneten,
zum Gehäuse hin offenen Ringnuten versehen sind. Durch diese
Ringnuten stehen Verdrängungsräume zur Verfügung, in welche
beim Zusammenspannen der beiden Gehäusehälften Material der
Isolierkörper eintreten kann. Als Spannflächen können die
Gehäuseteile aber auch in Radialebenen liegende Schulterflächen
aufweisen, über die je ein Druckring belastet wird, der mit
einer sich zur Teilungsstelle des Gehäuses hin trichterförmig
öffnenden Druckfläche an einer korrespondierend ausgebildeten
Außenmantelfläche des Isolierkörpers anliegt.
Weisen die beiden Isolierkörper je einen Außenteil auf, dann
sind diese Außenteile ebenso wie die beiden Gehäuseteile vor
zugsweise mit je einem Flansch versehen. Die beiden Flansche
der Außenteile können dann von den Flanschen der Gehäuseteile
gegeneinander gepreßt werden, so daß auch hier problemlos eine
elektrische Dichtung hoher Qualität erreicht werden kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der von der Verbin
dungsklemme wegweisende Endabschnitt beider Isolierkörper über
den anschließenden, an der Kabelleitschicht und/oder der Kunst
stoffisolation in Anlage kommenden Abschnitt übergestülpt. Da
der übergestülpte Abschnitt beim Überstülpen eine gewisse
elastische Aufweitung erfährt, erzeugt er eine radiale Anpreß
kraft. Diese kann auch dazu genutzt werden, das Ende einer
Signalleitung kontaktbildend an eine Signalelektrode anzupres
sen, die auch durch eine auf den Isolierkörper aufgebrachte
Leitschicht gebildet sein kann.
Die Verbindungsklemme ist vorzugsweise als Schraubklemme ausge
bildet.
Um den Ringraum zwischen der Verbindungsklemme und der Innen
mantelfläche des diese umgebenden Abschnittes des Außenteils
oder der Außenteile der Isolierkörper feldfrei zu halten, ist
dieser Abschnitt der Innenmantelfläche mit einer elektrisch
leitenden Schicht versehen, die auf dem Potential der Verbin
dungsklemme liegt. Die elektrische Verbindung zwischen dieser
Leitschicht und der Verbindungsklemme kann beispielsweise
mittels eines Kontaktringes erfolgen. Sofern die beiden Iso
lierkörper je einstückig ausgebildet sind, kann man aber auch
eine Erstreckung dieser Leitschicht bis in einen Bereich vor
sehen, welcher die Stirnfläche der Verbindungsklemme kontak
tiert.
Im folgenden ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels,
wobei in der rechten Hälfte die Verbindungsmuffen in
der Ausführung für eine oberirdische Anordnung und in
der linken Hälfte für eine unterirdische Anordnung
dargestellt ist,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1
in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt einer
ersten Abwandlung des ersten Ausführungsbeispiels gemäß
Fig. 1 und 2,
Fig. 4 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt einer
zweiten Abwandlung des ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 5 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt eines
zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 6 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt des
zweiten Ausführungsbeispiels mit zurückgestülptem
Isolierkörper,
Fig. 7 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt einer
ersten Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 8 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt einer
zweiten Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 9 einen unvollständig dargestellten Längsschnitt eines
dritten Ausführungsbeispiels.
Eine Verbindungsmuffe zum gleichachsigen Verbinden von zwei
einadrigen, kunststoffisolierten Hochspannungsenergieversor
gungskabeln 1 weist als Verbindungsklemme eine Schraubklemme 2
auf, die aus einer Hülse und zwei Kontaktschrauben besteht, die
in je einer die Hülsenwandung durchdringenden Gewindebohrung
angeordnet sind. Wie Fig. 1 zeigt, wird an den beiden miteinan
der zu verbindenden Enden der Kabel 1 deren Seele auf einer
Länge freigelegt, die etwas kleiner ist als die halbe Länge der
Hülse der Schraubklemme 2. Die Kabelseelen können deshalb so
weit in die Hülse eingeführt werden, bis die Stirnfläche der
Kunststoffisolation 3 der Kabel 1 an der Hülsenstirnseite
anliegt. Sodann werden die Klemmschrauben festgezogen.
Ein aus Leichtmetall bestehendes Gehäuse der Verbindungsmuffe
ist auf halber Länge geteilt. Die beiden Gehäusehälften 4 sind
gleich ausgebildet. Ihr der jeweils anderen Gehäusehälften 4
zugekehrter Endabschnitt bildet einen nach außen abstehenden
Flansch 5, dessen äußere Kontur von einer Kreisform dadurch
abweicht, daß um jeweils 90° in Umfangsrichtung versetzt abge
rundete Eckbereiche vorhanden sind, die mit Durchgangsbohrungen
für Schrauben 6 versehen sind, mittels deren die Flansche 5 so
weit zusammengespannt werden, bis ihre Endbereiche aneinander
anliegen.
An den Flansch 5 schließt sich ein erster Mittelabschnitt 7 an,
der sich nur leicht konisch in Richtung weg vom Flansch 5
verjüngt. Eine wesentlich stärkere konische Verjüngung weg vom
Flansch 5 weist ein sich an den ersten Mittelabschnitt 7 an
schließender zweiter Mittelabschnitt 8 auf, dessen Innenfläche
eine Spannfläche 8′ bildet.
An das dem ersten Mittelabschnitt 7 abgewandte Ende des zweiten
Mittelabschnittes 8 schließt sich eine in einer Radialebene
liegende Schulter 9 an, die den zweiten Mittelabschnitt 8 mit
einem im Durchmesser kleineren, zylindrischen Endabschnitt 10
verbindet.
Wie Fig. 1 zeigt, wird der Mantel der Kabel 1 etwa so weit
entfernt, daß er etwa am freien Ende des zylindrischen Endab
schnittes 10 endet. Die Schirmdrähte 11 können dann problemlos
auf die Außenmantelfläche des zylindrischen Endabschnittes 10
gelegt und mittels einer Spannschelle 12 oder dgl. angepreßt
werden.
Die bei kunststoffisolierten Kabeln auf der Kunststoffisolation
3 vorhandene Leitschicht 13 wird in dem vom Kabelmantel freige
legten Bereich bis auf eine sich an das Mantelende anschließen
de Ringzone entfernt, wie dies Fig. 1 zeigt. Auf den von der
Leitschicht 13 freigelegten Endabschnitt der Kunststoffisola
tion 3 und die über das Kabelmantelende überstehende Ringzone
der Leitschicht 13 wird bei beiden Kabeln 1 ein Innenteil 14
des Isolierkörpers aufgeschoben. Die beiden Innenteile 14,
welche an der Kunststoffisolation 3 und der Leitschicht 13
anliegen, bestehen aus einem Siliconkautschuk mit einer
Shore A Härte zwischen etwa 20 und etwa 35. Die beiden gleich
ausgebildeten Innenteile 14 weisen je einen ersten hohlzylin
drischen Endabschnitt 14′ auf, der im montierten Zustand bündig
mit der Kunststoffisolation 3 abschließt und deshalb in Anlage
an die Stirnfläche der Hülse der Schraubklemme 2 kommt. Der
Durchmesser seiner Außenmantelfläche ist größer als der Außen
durchmesser des Kabels 1. An dem der Schraubklemme 2 abgekehr
ten Ende bildet der erste Endabschnitt 14′ eine Schulter, an
welche die Schulter 9 der Gehäusehälfte 4 in Anlage kommt, wenn
die beiden Gehäusehälften 4 zusammengespannt werden. An die
Schulter des ersten Endabschnittes 14′ schließt sich ein Mit
telabschnitt 14′′ an, der sowohl an der Kunststoffisolation 3
als auch an der Leitschicht 13 anliegt. Seine Außenmantelfläche
bildet einen sich gegen den ersten Endabschnitt 14′ hin öffnen
den Trichter, da sie zum Zwecke der Feldsteuerung mit einer
Leitschicht versehen ist, die gleichzeitig als Prüfelektrode
zur Erfassung der vom Kabel 1 geführten Spannung dient. Über
diesen Mittelabschnitt 14′′ ist der zweite Endabschnitt des
Innenteils 14 übergestülpt, wodurch nicht nur der zweite Endab
schnitt an den Mittelabschnitt 14′′, sondern letzterer auch an
die Kunststoffisolation 2 und die Leitschicht 13 angepreßt
wird. Für eine elektrisch leitende Verbindung, zwischen der auf
dem Mittelabschnitt 14′′ vorgesehenen Leitschicht und einer
Signalleitung genügt es, das blanke Leitungsende zwischen den
Mittelabschnitt 14′′ und den zweiten Endabschnitt zu legen.
Außer dem Innenteil 14 weisen die beiden Isolierkörper je einen
Außenteil 15 auf. Die beiden aus dem gleichen Material wie die
beiden Innenteile 14 bestehenden und ebenfalls gleich ausgebil
deten Außenteile 15 weisen je einen Endabschnitt 15′ auf,
welcher auf den ersten Endabschnitt 14′ des zugeordneten Innen
teils 14 aufschiebbar ist. Seine kreiszylindrische Innenmantel
fläche liegt dabei vollflächig an der Außenmantelfläche des
ersten Endabschnittes 14′ an. Von dem freien Ende des Endab
schnittes 15′ an, das bündig mit der Schulter des ersten Endab
schnittes 14′ abschließt und an das sich die Schulter 9 der
Gehäusehälfte 4 anlegt, vergrößert sich der Außendurchmesser im
gleichen Maße wie die Spannfläche 8′, welche in Anlage an die
Außenmantelfläche des Endabschnittes 15′ kommt und dadurch auf
diesen eine radial nach innen gerichtete Kraft ausübt. Durch
diese Kraft wird der Endabschnitt 15′ des Außenteils 15 an den
ersten Endabschnitt 14′ des Innenteils 14 und letzterer an die
Kunststoffisolation 3 so stark angepreßt, daß eine elektrische
Dichtung hoher Qualität erreicht wird. Mehrere in axialer
Richtung gegeneinander versetzt angeordnete Ringnuten in der
Außenmantelfläche des Endabschnittes 15′ ermöglichen eine
Materialverdrängung, sofern die von den Spannflächen 8′ auf die
Außenteile 15 übertragenen Kräfte eine solche Materialverdrän
gung erforderlich machen sollten.
An den Endabschnitt 15′ schließt sich ein hohlzylindrischer
Mittelabschnitt 15′′ an, dessen Innendurchmesser etwas größer
ist als derjenige des Endabschnittes 15′. Dieser Mittelab
schnitt 15′′ verbindet den Endabschnitt 15′ mit einem
Flansch, dessen Abmessungen so gewählt sind, daß er von den
beiden Flanschen 5 der Gehäusehälften 4 an den entsprechenden
Flansch des anderen Außenteils 15 so stark angepreßt wird, daß
auch im Bereich dieser Fuge eine elektrische Dichtung hoher
Qualität erreicht wird.
Die Innenmantelfläche des Mittelabschnittes 15′′ beider Außen
teile 15 ist mit einer Leitschicht 16 versehen. Um diese Leit
schicht 16 auf das Potential der Hülse der Schraubklemme 2 zu
legen, ist diese Hülse auf halber Länge mit einer nach außen
offenen Ringnut versehen, in der radial verschiebbar ein Kon
taktring 17 angeordnet ist, dessen Außenmantelfläche kontakt
bildend an einer ringartig radial nach innen vorspringenden
Materialpartie der beiden Mittelabschnitte 15′′, und der auch
hier vorgesehenen Leitschicht 16 mit einem gewissen Kontakt
druck anliegt. Da die Innenbohrung des Kontaktringes 17 exzen
trisch zur Außenmantelfläche liegt, weil bei einem größeren
Innendurchmesser der Hülse der Schraubklemme 2 deren zentraler
Durchgangskanal ebenfalls exzentrisch zur Außenmantelfläche
liegt, ist in die Ringnut der Hülse ein Stift 18 eingesetzt,
der axial verschiebbar in eine Radialbohrung des Kontaktringes
17 eingreifen und dadurch diesen gegen eine Verdrehung relativ
zur Hülse sichert. Der Kontakt zwischen dem Kontaktring 17 und
der Hülse wird über den Stift 18 und/oder über die Nutflanken
hergestellt.
Bei der Montage der Muffe wird nach dem Freilegen der Kabel
seele und dem Entfernen des Kabelmantels die eine Gehäusehälfte
4 mit dem darin liegenden Außenteil 15 über das Kabelende
geschoben. Sodann wird der Innenteil 14 aufgeschoben. Nachdem
dann die Schraubklemme 2 montiert worden ist, werden die Außen
teile 15 auf die Innenteile 14 aufgeschoben und die Flansche 5
der beiden Gehäusehälften 4 mittels der Schrauben 6 zusammenge
spannt. Dabei werden die ersten Endabschnitte 14′ der Innen
teile 14 gegen die Stirnseiten der Hülse der Schraubklemme 2,
die Endabschnitte 15′ der Außenteile 15 gegen den sie tragenden
ersten Endabschnitt 14′ des Innenteils 14 und die beiden Flan
sche der Außenteile 15 gegeneinander gepreßt, wodurch eine
elektrische Dichtung hoher Qualität zwischen dem die Schraub
klemme 2 enthaltenden Innenraum und dem Muffengehäuse erreicht
wird.
Nun brauchen nur noch die Schirmdrähte 11 an die Außenmantel
fläche des zylindrischen Endabschnittes 10 der Gehäusehälfte 4
angelegt und mittels der Spannschelle 12 festgeklemmt sowie ein
Schrumpfschlauch 19 auf den Endabschnitt 10 und das Kabel 1
aufgeschrumpft zu werden. Für den Fall, daß die Verbindungs
muffe unterirdisch verlegt werden soll, wird auch auf die
beiden Gehäusehälften 4 je ein Schrumpfschlauch 20 aufge
schrumpft, wobei natürlich auf eine Überlappung der Schrumpf
schläuche 20 miteinander und mit den Schrumpfschläuchen 19
geachtet wird.
Wie Fig. 3 zeigt, kann auf eine Spannschelle 12 zur Festlegung
der Schirmdrähte 11 an die Gehäusehälfte 4 verzichtet werden,
wenn die Schirmdrähte an die Innenseite der Schulter 9 angelegt
und zwischen diese Schulter und den Außenteil 15 des Isolier
körpers eingeklemmt werden.
Sofern man ein Zurückbiegen der Schirmdrähte 11 vermeiden
möchte, kann man, wie Fig. 4 zeigt, den zylindrischen Endab
schnitt 10 der Gehäusehälfte 4 verkürzt ausführen. Die Schirm
drähte 11 werden dann über das Ende des Innenteils 14 zum
Endabschnitt 10 der Gehäusehälfte 4 geführt. Dort können sie
entweder innen an die Schulter 9 angelegt oder, wie in Fig. 4
dargestellt, außen am Endabschnitt 10 mittels einer Spannschel
le 12 festgelegt werden. Da die Spannschelle 12 in diesem Falle
sehr nahe an der Schulter 9 liegt, tritt sie beim Aufschrumpfen
eines Schrumpfschlauches nicht mehr störend in Erscheinung.
Fig. 4 zeigt ferner, daß selbstverständlich im Bedarfsfall das
metallische Muffengehäuse in einem Außengehäuse angeordnet sein
kann, das aus einem Kunststoff besteht. Das metallische Muffen
gehäuse kann dann in Gießharz oder dgl. eingegossen werden. In
der Regel wird aber dieser Aufwand nicht erforderlich sein,
weil mit Hilfe von Schrumpfschläuchen ein sehr guter Schutz des
Muffengehäuses erreicht werden kann.
Das in Fig. 5 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Verbindungsmuffe unterscheidet sich von dem
ersten Ausführungsbeispiel im wesentlichen nur durch eine
einstückige Ausbildung der beiden gleich ausgebildeten Isolier
körper 130, die aus dem gleichen Material bestehen wie die
Innenteile 14 und Außenteile 15 des ersten Ausführungsbei
spiels. Die einstückige Ausbildung der Isolierkörper 130 ist
dadurch möglich, daß, wie Fig. 6 zeigt, der dem Außenteil 15
entsprechende Teil 115 über den dem Innenteil 14 entsprechenden
Teil 114 übergestülpt oder zurückgeschlagen werden kann, wo
durch es keiner Verschiebung des Isolierkörpers 130 relativ zum
Kabel 101 bedarf, um die Schraubklemme 102 für die Montage
zugänglich zu machen und danach vollständig abzudecken.
Wegen des Verzichts auf eine Kontaktierung der Leitschicht 116,
welche auf die die Schraubklemme 102 im Abstand umgebende
Innenmantelfläche der Teile 115 der Isolierkörper 130 aufge
bracht ist, mittels eines Kontaktringes erstreckt sich die
Leitschicht 116 bis zur Kunststoffisolation 103, bedeckt also
auch die gegen die Schraubklemme 102 weisende Stirnfläche des
Teiles 114. Um hier die Leitschicht 116 mit ausreichender Kraft
an die Stirnfläche der Hülse der Schraubklemme 102 anzupressen,
weisen die beiden Isolierkörper 130 am Übergang vom Teil 114
zum Teil 115 eine sich gegen letzteren hin aufweitende konische
Außenmantelfläche auf, an die sich ein entsprechend konisch
ausgebildeter Zwischenabschnitt 104′ beider Gehäusehälften 104
anlegt. Dieser Zwischenabschnitt 104′ bildet den Übergang von
dem ersten Mittelabschnitt 107 zu dem im Durchmesser kleineren,
konischen zweiten Mittelabschnitt 108, welcher die Radialkraft
erzeugt, mit der der Teil 114 des Isolierkörpers 130 an die
Kunststoffisolation 103 in radialer Richtung angepreßt wird.
Schließlich unterscheidet sich das zweite Ausführungsbeispiel
von dem ersten Ausführungsbeispiel noch durch ringförmige
Rillen 132 in der in Anlage an die Flansche 105 der Gehäuse
hälften 104 kommenden Flächen der Flansche der Isolierkörper
130. Durch diese Rillen 132 ist eine gegebenenfalls beim Zusam
menspannen der beiden Gehäusehälften 104 mit Hilfe der Schrau
ben 106 erforderlich werdende Materialverdrängung möglich.
Selbstverständlich könnten solche Rillen auch bei dem ersten
Ausführungsbeispiel vorgesehen sein.
Auf die beiden Gehäusehälften 104 ist je ein Schrumpfschlauch
120 aufgeschrumpft. Die beiden Schrumpfschläuche überlappen
sich im Bereich der Flansche 105. Diese Schrumpfschläuche 120
sind aber nur erforderlich, wenn die Verbindungsmuffe unterir
disch verlegt wird. Die Schrumpfschläuche 120 erstrecken sich
bis zu je einer Spannschelle 112, mittels deren die Schirm
drähte 111 an der Außenseite des Endabschnittes 110 der Gehäu
sehälften 104 festgelegt sind. Je ein Schrumpfschlauch 119
bedeckt die Spannschellen 112 ab und legt sich dicht an das
Kabel 101 sowie den Endabschnitt des Schrumpfschlauches 120 an.
Wegen weiterer Einzelheiten wird auf die Ausführungen zu dem
ersten Ausführungsbeispiel Bezug genommen, da insoweit Überein
stimmung besteht.
Die in Fig. 7 dargestellte erste Abwandlung des zweiten Ausfüh
rungsbeispiel unterscheidet sich von jenem nur dadurch, daß aus
Gründen der Materialersparnis die Hülse 133 der Schraubklemme
102′ keine über die gesamte Länge und in Umfangsrichtung glei
che Wandstärke hat, vielmehr die Wandstärke im Mittelabschnitt
133′ von einem maximalen Wert in der die Gewindequerbohrungen
für die Klemmschrauben 134 aufweisenden Längszone auf einen
minimalen Wert in der dieser diametral gegenüberliegenden Zone
abnimmt. Nur im Bereich der beiden Endabschnitte ist die Wand
stärke auf dem gesamten Umfang gleich groß, damit die Leit
schicht 116′ in einer Ringfläche die Stirnfläche der Hülse 133
kontaktieren kann.
Wie Fig. 8 zeigt, kann man aber auch eine Schraubklemme 102′′
mit einer Hülse 133′′ verwenden, die auf ihrer gesamten axialen
Länge eine Wandstärke hat, die von der die Gewindequerbohrungen
für die Klemmschrauben 134′′ enthaltenden Längszone auf einen
Minimalwert in der dieser Längszone diametral gegenüber ange
ordneten Längszone abnimmt. Man braucht dann nur die Hülse
133′′ zwischen zwei Ringscheiben 135′′ anzuordnen.
Wegen weiterer Einzelheiten wird auf die Ausführungen zu den
Fig. 5 und 6 Bezug genommen.
Auch das in Fig. 9 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel hat
ein aus Leichtmetall bestehendes, in einer Radialebene geteil
tes Gehäuse, dessen beide mit 204 bzw. 204′ gekennzeichneten
Gehäuseteile bis auf eine unterschiedliche Länge gleich ausge
bildet sind. Die größere axiale Länge des Gehäuseteils 204′ ist
dadurch bedingt, daß die Teilungsebene nicht auf die Mittele
bene der Schraubklemme 202 ausgerichtet ist, mittels deren die
Seelen der beiden Kabel 201 miteinander verbunden werden,
sondern auf die längere Klemmschraube 234 der beiden Klemm
schrauben 234 und 234′.
An den von der Schraubklemme 202 wegweisenden, zylindrischen
Endabschnitt 210 sowohl des Gehäuseteils 204 als auch des
Gehäuseteils 204′ schließt sich über eine radial nach außen
vorspringende Schulter 209 ein zylindrischer Mittelabschnitt
207 an, an den ein nach außen abstehender Flansch 205 angeformt
ist. Unter Zwischenlage einer Dichtung 235, bei der es sich im
Ausführungsbeispiel um einen O-Ring handelt, können die beiden
Flansche 205 zusammengespannt werden. Je zur Hälfte bilden die
beiden Gehäuseteile 204 und 204′ einen radial abstehenden Dom
236, dessen Teilungsebene in der Teilungsebene des Gehäuses
liegt.
Der auf die freigelegte Leitschicht 213 jedes der beiden Kabel
201 und auf die freigelegte Kunststoffisolation 203 aufzuschie
bende innere Teil 214 der Isolierkörper besteht aus dem glei
chen Material wie der Innenteil 14 des ersten Ausführungsbei
spiels, hat aber die von Kabelsteckern her bekannte Form. Der
der Schraubklemme 202 zugekehrte erste Endabschnitt 214′ bildet
einen sich zur Schraubklemme 202 hin verjüngenden Außenkonus.
An diesen ersten Endabschnitt 214′ schließt sich ein Mittelab
schnitt 214′′ an, der sowohl an der Kunststoffisolation 203 des
Kabels 201 als auch dessen Leitschicht 213 anliegt und dessen
mit einer Leitschicht versehene Außenmantelfläche einen sich
zum ersten Endschnitt 214′ öffnenden Trichter bildet. Diese
Leitschicht dient als Feldsteuerelektrode und kann auch als
Spannungssensorelektrode verwendet werden. Über den Mittelab
schnitt 214′′ ist der zweite Endabschnitt gestülpt, der die
Außenmantelfläche des Mittelabschnittes 214′′ vollständig
abdeckt. Im übergestülpten Zustand definiert auch die Außen
mantelfläche des zweiten Endabschnittes die Form eines sich zur
Schraubklemme 202 hin öffnenden Trichters.
Der konische erste Endabschnitt 214′ beider Innenteile 214 der
Isolierkörper ist in je eine korrespondierend ausgebildete
konische Aufnahme 237 eines Isolierkörper-Außenteils 215 luft
spaltfrei einsetzbar. Die beiden konischen Aufnahmen 237 sind
über einen gleichachsig zu ihnen angeordneten zylindrischen
Kanal miteinander verbunden, welcher der Aufnahme der Schraub
klemme 202 dient und deshalb in seinem Durchmesser an den
Außendurchmesser der Hülse 233 der Schraubklemme 202 angepaßt
ist. In dem Abschnitt zwischen den beiden konischen Aufnahmen
237 wird die Innenmantelfläche des Isolierkörper-Außenteils 215
durch eine eingebettete Hülse 238 gebildet, die aus einem
elektrisch leitenden Kunststoff besteht und zum Zwecke der
Feldsteuerung das im Durchmesser kleinere Ende der beiden
konischen Aufnahmen 237 im Abstand übergreift.
Die in den Dom 236 hineinragende Materialpartie des Isolier
körper-Außenteil 215 liegt an der sich radial nach außen ko
nisch verjüngenden Innenmantelfläche des Domes 236 an und ist
hier mit umlaufenden Rillen 239 versehen, um beim Zusammen
spannen der beiden Gehäuseteile 204 und 204′ eine Materialver
drängung zu ermöglichen. Diese Materialpartie wird in radialer
Richtung von einem auf die Klemmschraube 234 ausgerichteten und
gegen diese hin verjüngenden Kanal 241 durchdrungen, der den
Zugang zur Klemmschraube 234 ermöglicht, für die in der Hülse 238
eine Durchtrittsöffnung vorhanden ist.
In den Mittelabschnitt 207 beider Gehäuseteile 204 und 204′ ist
je ein axial verschiebbarer, formstabiler Druckring 242 einge
legt, der im Ausführungsbeispiel aus einem Isoliermaterial
besteht. Die beiden gleich ausgebildeten Druckringe 242 haben
je eine Spannfläche, die sich an den übergestülpten Endab
schnitt des Innenteils 214 anlegt und deshalb eine an die
Trichterform der Außenmantelfläche dieses Endabschnittes ange
paßte Trichterform hat. Im Ausführungsbeispiel sind in axiale
Bohrungen der Druckringe 242 Schraubendruckfedern 243 einge
setzt, die sich an der Schulter 209 abstützen, so daß auf die
Druckringe 242 ständig eine gegen die Schraubklemme 202 hin
gerichtete Axialkraft ausgeübt wird, welche auf die Innenteile
214 übertragen und dort im Bereich des ersten Endabschnittes
214′ teilweise in eine Radialkraft umgesetzt wird, die eine
elektrisch dichte Anlage des ersten Endabschnittes 214′ der
Innenteile sowohl an der Kunststoffisolation 203 als auch am
Isolierkörper-Außenteil 215 sicherstellt.
Bei der Montage der Verbindungsmuffe werden zunächst die beiden
Innenteile 214 auf den vom Kabelmantel freigelegten Endab
schnitt des Kabels 201 so weit aufgeschoben, bis die freie
Stirnfläche des ersten Endabschnittes 214′ bündig mit dem
freien Ende der Kunststoffisolation 203 abschließt. Sodann wird
die Hülse 233 der Schraubklemme 202 auf die Seele des in Fig. 9
auf der rechten Seite liegenden Kabels 201 aufgeschoben. Nach
dem Festziehen der diesem Kabel zugeordneten Klemmschraube 234′
wird die Hülse 233 in die Hülse 238 eingeschoben, nachdem zuvor
die Klemmschraube 234 entweder vollständig in die Hülse 233
eingedreht oder aus dieser entfernt worden ist. Nun wird die
Seele des in Fig. 9 links dargestellten Kabels in die Hülse 233
eingeführt und dort mittels der Klemmschraube 234 festgeklemmt.
Danach wird in den Kanal 241 ein Blindstopfen 244 eingesetzt,
der den Kanal 241 elektrisch dicht verschließt. Zum Schluß
werden die beiden Gehäuseteile 204 und 204′, welche vor dem
Beginn der Montage über das eine bzw. andere Kabelende gescho
ben worden sind, zusammengespannt. Dabei werden die Schrauben
druckfedern 243 gespannt und außerdem vom Dom 236 auf die in
ihn hineinragende Materialpartie des Isolierkörper-Außenteils
215 eine Radialkraft erzeugt, die den Druck erhöht, mit dem der
Blindstopfen 244 an der Wandung des Kanals 241 anliegt. Nun
können auch noch die Schirmdrähte 211 außen an den Endabschnitt
210 der Gehäuseteile 204 und 204′ angelegt und mittels je einer
nicht dargestellten Spannschelle angepreßt werden.
Claims (22)
1. Verbindungsmuffe für kunststoffisolierte Hochspannungsener
gieversorgungskabel mit
- a) einer einen durchgehenden Längskanal zur Aufnahme der beiden abisolierten Kabelenden aufweisenden Verbindungs klemme,
- b) zwei je einen durchgehenden Längskanal aufweisenden Isolierkörpern aus einem elastomeren Material, die auf den vom Kabelmantel befreiten, aber noch mit der Kunst stoffisolation versehenen Endabschnitt je eines der zu verbindenden Kabel aufschiebbar sind und im aufgeschobe nen Zustand an der Kunststoffisolation anliegen, und
- c) einem die Verbindungsklemme und die Isolierkörper auf nehmenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß
- d) das Gehäuse formstabil ausgebildet und in dem die Ver bindungsklemme (2; 102; 202) aufnehmenden Mittelab schnitt in Gehäusequerrichtung geteilt ist,
- e) die beiden Gehäuseteile (4; 104; 204, 204′) mittels Verbindungselementen (6) gegeneinander spannbar und mit wenigstens je einer Spannfläche (8′; 108; 209) versehen sind, welche im zusammengespannten Zustand der beiden Gehäuseteile (4; 104; 204, 204′) die Isolierkörper (14, 15; 114, 115; 214, 215) elektrisch dicht aneinander und an die Kunststoffisolation (3; 103; 203) der Kabel (1; 101; 201) pressen.
2. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Isolierkörper je einen an die Kunststoffiso
lation (3; 103; 203) des Kabels anlegbaren Innenteil (14;
114; 214) sowie wenigstens einen Außenteil (15; 115; 215)
bilden.
3. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwei Außenteile (15; 115) vorgesehen sind,
die sich an den einen bzw. anderen Innenteil (14; 114)
anschließen.
4. Verbindungsmuffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Außenteil (15) an der Außenmantelfläche des
zugeordneten Innenteils (14) anliegt.
5. Verbindungsmuffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der Außenmantelfläche der Innenteile
(14) in dem der Anlage des Außenteils (15) dienenden Be
reich größer ist als der Außendurchmesser des Kabels (1).
6. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenmantelfläche der Innenteile
(114) in dem an den Außenteil (115) anschließenden Bereich
einen sich gegen die Verbindungsklemme (202) hin öffnenden
Konus definiert.
7. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden dem einen bzw. anderen Kabel
(101) zugeordneten Isolierkörper je einstückig ausgebildet
sind.
8. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß als Spannfläche (8′) jeder Gehäuseteil
(4) eine sich zur Teilungsfläche hin öffnende Konusfläche
aufweist, welche den in Anlage an die Kunststoffisolation
(3; 103) kommenden Teil (14; 114) des Isolierkörper umgibt.
9. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die in Anlage an die Spannfläche (8′)
kommende Außenfläche der Isolierkörper mit nebeneinander
angeordneten, zur Spannfläche hin offenen Ringnuten verse
hen sind.
10. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß als Spannfläche jeder Gehäuseteil (204, 204′)
eine Schulter (209) aufweist, an welcher sich ein
Druckring (242) abstützt, der mit einer sich gegen die
Teilungsfläche des Gehäuses trichterförmig öffnenden Druck
fläche versehen ist für die Anlage an einer korrespondie
rend ausgebildeten Außenmantelfläche des Isolierkörpers
(214).
11. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß
- a) die beiden Gehäuseteile (4; 104) an der Teilungsstelle mit je einem Flansch (5; 105) versehen sind, der eine zusätzliche Spannfläche bildet,
- b) jeder der beiden Isolierkörper an dem dem anderen Iso lierkörper zugewandten Ende ebenfalls einen Flansch aufweist, und
- c) die zwischen die Gehäuseflansche (5; 105) eingreifenden Flansche der Isolierkörper mittels der Gehäuseflansche (5; 105) elektrisch dicht aneinander preßbar sind.
12. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der die Verbindungsklemme (102) umge
bende Teil (115) der Isolierkörper über den zur Anlage an
der Kunststoffisolation (103) bestimmten Teil (114) hinweg
zurückschlagbar ist.
13. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der von der Verbindungsklemme (2; 102;
202) wegweisende Endabschnitt der Isolierkörper (114; 214)
über den anschließenden, an die Kabelleitschicht (13; 113;
213) und/oder die freigelegte Kunststoffisolation (3; 103;
203) in Anlage kommenden Abschnitt übergestülpt ist.
14. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsklemme (2; 102; 202) als
Schraubklemme ausgebildet ist.
15. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der die Verbindungsklemme (2; 102; 202)
im Abstand umgebende Abschnitt der Isolierkörper-Innenman
telfläche elektrisch leitend ist und von einem Kontaktring
(17) kontaktiert wird, der radial verschiebbar und kontakt
bildend in eine Ringnut der Verbindungsklemme (2) ein
greift.
16. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Außenmantelfläche der Verbin
dungsklemme (202) eine sich in axialer Richtung über deren
Enden hinaus erstreckende Buchse (238) aus einem elektrisch
leitenden, elastomeren Material anliegt, die in den beiden
Innenteilen (214) der Isolierkörper gemeinsamen Außenteil
(215) als Feldsteuerkörper eingebettet ist.
17. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der die Verbindungsklemme (102) im
Abstand umgebende Abschnitte der Innenmantelfläche der
Außenteile (115) der Isolierkörper (130) mit einer elek
trisch leitenden Schicht (116) versehen ist, die auch eine
Schulter des Isolierkörpers bedeckt, welche mittels der
Spannfläche an die Stirnfläche der Verbindungsklemme (102)
anpreßbar ist.
18. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schraubklemme (102′; 102′′) zwi
schen zwei Endabschnitten ihres Klemmkörpers mit zur zen
tralen Bohrung konzentrischen Außenmantelfläche eine von
der mit den Gewindebohrungen für die Klemmschrauben verse
henen Längszone gegen die den Gewindebohrungen gegenüber
liegenden Längszone abnehmende Wandstärke hat.
19. Verbindungsmuffe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Endabschnitte durch je eine separate Ring
scheibe (135′′) gebildet sind.
20. Verbindungsmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile (4; 104; 204,
204′) aus Leichtmetall bestehen.
21. Verbindungsmuffe nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmdrähte (11; 111; 211) mittels je einer Spann
vorrichtung (12) an der Außenmantelfläche der einander
abgekehrten Endabschnitte (10; 110; 210) der Gehäuseteile
(4; 104; 204, 204′) kontaktbildend anpreßbar sind.
22. Verbindungsmuffe nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schirmdrähte (11) zwischen einer Schulter (9) des
Gehäuseteils (4) und einer mittels dieser Schulter (9)
belastbaren Materialpartie des Isolierkörpers (14) einklemm
bar sind
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944403571 DE4403571C1 (de) | 1994-02-05 | 1994-02-05 | Verbindungsmuffe für kunststoffisolierte Hochspannungsenergieversorgungskabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944403571 DE4403571C1 (de) | 1994-02-05 | 1994-02-05 | Verbindungsmuffe für kunststoffisolierte Hochspannungsenergieversorgungskabel |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4403571C1 true DE4403571C1 (de) | 1995-05-18 |
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|---|---|---|---|
| DE19944403571 Expired - Fee Related DE4403571C1 (de) | 1994-02-05 | 1994-02-05 | Verbindungsmuffe für kunststoffisolierte Hochspannungsenergieversorgungskabel |
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|---|---|
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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