DE4401011C2 - Gebaute Nockenwelle - Google Patents
Gebaute NockenwelleInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H53/00—Cams or cam-followers, e.g. rollers for gearing mechanisms
- F16H53/02—Single-track cams for single-revolution cycles; Camshafts with such cams
- F16H53/025—Single-track cams for single-revolution cycles; Camshafts with such cams characterised by their construction, e.g. assembling or manufacturing features
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
- F01L1/02—Valve drive
- F01L1/04—Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
- F01L1/047—Camshafts
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine gebaute Nockenwelle gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Bei einer aus der DE-OS 39 33 923, F01L 1/04, bekannten Konstruktion dieses Aufbaus
bildet der Nocken einen Teilnocken oder Halbnocken, der durch einen axial
anschließenden weiteren Teil- oder Halbnocken auf einer die Nockenwelle koaxial
aufnehmenden Hohlwelle ergänzt wird. Diese Hohlwelle ist mit sich auf einem
Hohlwellendurchmesser gegenüberliegenden Ausnehmungen zum Durchtritt des
Befestigungsansatzes an dem Nocken unter Wahrung eines Schwenkbereichs
versehen. Der dornförmige Befestigungsansatz ist in einer Querbohrung der aus
Vollmaterial bestehenden Nockenwelle in nicht beschriebener Weise festgelegt.
Zwischen der Umfangsfläche der Welle einerseits und ihr zugekehrten
Flächenbereichen des Nockens andererseits sind Spalte für die Hohlwelle vorgesehen.
Der beschriebene Teilnocken kann radial durch Einführen seines dornförmigen
Befestigungsansatzes in die Befestigungsausnehmung montiert werden, da der
Grundkreisbereich des Gesamtnockens durch den anderen Teilnocken definiert ist und
demgemäß der den Befestigungsansatz tragende Nocken die Welle über weniger als
180° übergreift.
Entsprechendes gilt auch für die aus der DE-OS 42 04 997, F01L 1/12, bekannte
Nockenkonstruktion, die aber dort einen gesamten Nocken betrifft. Dieser Nocken findet
im Rahmen eines Ventiltriebs für ein Ladungswechselventil einer Brennkraftmaschine
mit gehäusefesten Anschlägen für den Hubventilen zugeordnete Tassenstößel Einsatz,
so dass auf die Ausbildung von Grundkreisbereichen der Nocken verzichtet werden
kann und während der Grundkreisphasen keine reibende Verbindung zwischen den
Nocken und den Tassenstößeln besteht. Auch dort wird der Nocken von einer aus
Vollmaterial bestehenden Welle getragen, die eine längs eines Wellendurchmessers
verlaufende Befestigungsausnehmung aufweist, die ihrerseits von einem von innen her
in den Nocken eingeschraubten, seiner Befestigung dienenden Gewindeteil durchsetzt
ist.
Aus der DE 32 06 791 C2, F16H 53/02 schließlich ist eine gebaute Nockenwelle
bekannt, deren Nocken mit einem hohlen Stift auf einer Hohlwelle befestigt sind. Der
hohle Stift dient dabei zugleich zur Ölzuführung zur Nockenfläche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße gebaute Nockenwelle
zu schaffen, die hinsichtlich des Gewichts und des Fertigungsaufwands optimiert ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs, vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung beschreiben
die Unteransprüche.
Die Verwendung einer Hohlwelle für die eigentliche Nockenwelle bietet nicht nur den
Vorteil der Gewichtsersparnis, sondern auch die Möglichkeit der einfachen
Unterbringung von Hydraulikkanälen beispielsweise zur Schmiermittelversorgung.
Ebenfalls im Sinne der Gewichtsersparnis liegt die Verwendung eines Nockens mit
einem relativ kurzen Befestigungsansatz, da dieser nicht längs eines
Wellendurchmessers die gesamte Nockenwelle durchsetzt, sondern in seiner Länge im
wesentlichen der Wandstärke der hohlen Welle mit einem das Verstemmen oder
Vernieten ermöglichenden Zuschlag entspricht. Die der Befestigungsausnehmung auf
dem Wellendurchmesser gegenüberliegende Ausnehmung in der Hohlwelle dient der
Einführung eines Stemm- oder Nietwerkzeuges.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass der beschriebene Nocken
sowohl als Vollnocken als auch als Halb- oder Teilnocken Einsatz finden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen gebauten Nockenwelle wird im
folgenden anhand der Zeichnung erläutert, die einen Querschnitt durch eine
Nockenwelle für ein Ladungswechsel-Hubventil einer Brennkraftmaschine wiedergibt.
Die Welle 1 ist als Hohlwelle mit einem über ihre gesamte Länge konstanten
Außendurchmesser ausgebildet, der dem Durchmesser für übliche Wellenlager
entspricht. Dies ermöglicht eine Montage bzw. Demontage der Welle 1 vor ihrer
Bestückung mit Nocken 2, die dann anschließend durch Bewegung in radialer Richtung
montiert werden. Zu diesem Zweck ist der Nocken 2 unter Belassung eines Freiraums 3,
der sonst zur Ausbildung eines Nockengrundkreisbereichs dient, so bemessen, dass er
den äußeren Umfang der Hohlwelle 1 nur über einen Winkel von etwas weniger als 180°
überdeckt.
Einen wesentlichen Bestandteil des hier aus Sintermaterial bestehenden Nockens 2
bildet der Befestigungsansatz 4, der die Befestigungsausnehmung 5 in der Hohlwelle 1
durchsetzt. Der Befestigungsausnehmung 5 gegenüberliegend erkennt man die
Ausnehmung 6 in der Welle 1, die zur Einführung eines Werkzeugs zum Vernieten oder
Verstemmen des Befestigungsansatzes 4 vorgesehen ist. Bei 7 ist die Festlegung des
Nockens 2 durch Hintergreifen der Innenkante der Befestigungsausnehmung 5 mittels
des Materials des freien Endes des Befestigungsansatzes 4 angedeutet.
Der Nocken 2 stützt sich nicht mit seiner gesamten Innenfläche auf dem äußeren
Umfang der Hohlwelle 1 ab, sondern unter Belassung von Freiräumen 8 und 9 mit vom
Befestigungsansatz 4 entfernten Bereichen seiner Innenflächen. Hierdurch kann eine
weitere Gewichtsersparnis erzielt werden. Grundsätzlich ist es auch möglich, die
Innenflächen 10 und 11 fertigungsoptimal als ebene Dachflächen (Linienberührung mit
der Nockenwelle 1) auszubilden.
Ist die Ausnehmung 6 beispielsweise mittels eines Stopfens
verschlossen, kann die Nockenwellenlängsbohrung als Hydraulikkanal benutzt werden.
Mit der Erfindung ist demgemäß eine gattungsgemäße gebaute Nockenwelle
geschaffen, die hinsichtlich Gewicht und Fertigungsaufwand optimiert ist.
Claims (6)
1. Gebaute Nockenwelle mit zumindest einem Nocken auf einer Welle, der den
Umfang der Welle im Querschnitt über höchstens 180° überdeckt und mit einem
Befestigungsansatz in eine längs eines Wellendurchmessers verlaufende
Befestigungsausnehmung in der Welle hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass
die Welle als Hohlwelle (1) mit zwei sich auf dem Wellendurchmesser
gegenüberliegenden Ausnehmungen (5, 6) ausgebildet ist, von denen eine unter
dem sich direkt auf der Welle (1) abstützenden Nocken (2) liegt und als
Befestigungsausnehmung (5) von dem Befestigungsansatz (4) durchsetzt ist, der
mit seinem freien Ende den inneren Rand der Befestigungsausnehmung (5)
nietartig (7) hintergreift.
2. Nockenwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (1) über
ihre gesamte Länge einen konstanten Außendurchmesser aufweist, der dem
Durchmesser für übliche Wellenlager entspricht.
3. Nockenwelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Nocken (2) nur an von dem Befestigungsansatz (4) entfernten Stellen auf dem
Umfang der Welle (1) aufliegt.
4. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
der Nocken (2) einschließlich seines Befestigungsansatzes (4) ein Sinterteil ist.
5. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der Nocken (2) einen Teilnocken bildet.
6. Nockenwelle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die der Befestigungsausnehmung (5) gegenüberliegende Ausnehmung (6)
verschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4401011A DE4401011C2 (de) | 1993-01-21 | 1994-01-15 | Gebaute Nockenwelle |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4301472 | 1993-01-21 | ||
| DE4401011A DE4401011C2 (de) | 1993-01-21 | 1994-01-15 | Gebaute Nockenwelle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4401011A1 DE4401011A1 (de) | 1994-07-28 |
| DE4401011C2 true DE4401011C2 (de) | 2003-04-17 |
Family
ID=6478592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4401011A Expired - Fee Related DE4401011C2 (de) | 1993-01-21 | 1994-01-15 | Gebaute Nockenwelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4401011C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006034225A1 (de) * | 2006-07-25 | 2008-02-07 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | Zylinder für einen Verbrennungsmotor |
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1994
- 1994-01-15 DE DE4401011A patent/DE4401011C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4401011A1 (de) | 1994-07-28 |
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