DE4333798C2 - Verfahren zum Aufbringen von Hartstoffen auf Stähle - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen von Hartstoffen auf StähleInfo
- Publication number
- DE4333798C2 DE4333798C2 DE4333798A DE4333798A DE4333798C2 DE 4333798 C2 DE4333798 C2 DE 4333798C2 DE 4333798 A DE4333798 A DE 4333798A DE 4333798 A DE4333798 A DE 4333798A DE 4333798 C2 DE4333798 C2 DE 4333798C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- copper
- middle layer
- solder
- nickel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/22—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
- B23K35/24—Selection of soldering or welding materials proper
- B23K35/30—Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550°C
- B23K35/302—Cu as the principal constituent
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K31/00—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00
- B23K31/02—Processes relevant to this subclass, specially adapted for particular articles or purposes, but not covered by any single one of main groups B23K1/00 - B23K28/00 relating to soldering or welding
- B23K31/025—Connecting cutting edges or the like to tools; Attaching reinforcements to workpieces, e.g. wear-resisting zones to tableware
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/001—Interlayers, transition pieces for metallurgical bonding of workpieces
- B23K35/004—Interlayers, transition pieces for metallurgical bonding of workpieces at least one of the workpieces being of a metal of the iron group
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/02—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
- B23K35/0222—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in soldering or brazing
- B23K35/0233—Sheets or foils
- B23K35/0238—Sheets or foils layered
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/22—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
- B23K35/24—Selection of soldering or welding materials proper
- B23K35/30—Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550°C
- B23K35/3006—Ag as the principal constituent
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laminated Bodies (AREA)
- Ceramic Products (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen von
Hartstoffen auf Grundkörper aus Stahl bei Temperaturen
oberhalb 570° unter Verwendung eines Dreischichtenlots, bei
dem die Mittelschicht aus einer Kupfer- oder
Nickellegierung besteht und beiderseits mit einer Schicht
aus einem Hartlot versehen ist, dessen Arbeitstemperatur
wenigstens um 50°C unterhalb des Schmelzpunktes der
Kupfer- oder Nickellegierung der Mittelschicht liegt, so
daß durch die Wahl der Arbeitstemperatur und der Legierung
beim Auflöten ein Aufschmelzen der Mittelschicht verhindert
wird.
Hartstoffe, insbesondere Hartmetalle und Cermets werden im
großen Umfang in der Schneidtechnik zum Bearbeiten von
Holz, Stahl und Gestein eingesetzt. Dazu ist es
erforderlich, die Hartstoffteile mit einem Grundkörper aus
Stahl zu verbinden. Dies erfolgt in der Regel durch Klemm-
oder Schraubverbindungen oder vorzugsweise durch Löten.
Beim Einsatz dieser Bearbeitungswerkzeuge treten in der
Verbindungszone zwischen Hartmetallteil und Grundkörper
hohe und komplexe Beanspruchungen auf, wie Druck-, Zug- und
Scherspannungen. Außerdem entstehen beim Löten durch die
unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten von
Hartstoff und Stahl beim Abkühlen beträchtliche Spannungen,
die durch duktil bleibende Lote ausgeglichen werden können.
Solche duktilen Lote, wie beispielsweise CuMnNi-, CuMnCo-,
CuMnSi- und AgCuZnMnNi-Legierungen, besitzen mechanische
Fertigkeiten, die für viele Anwendungen ausreichend hoch
sind. Für extreme Anwendungsfälle, wie sie häufig in der
Schneidtechnik auftreten können, werden Lote mit höheren
Festigkeiten gefordert.
In der DE 40 36 777 A1 werden ausscheidungshärtbare Lote,
wie CuNiSi-, CuBe-, CuZr- oder CuTi-Legierungen, zum
Verbinden von Hartmetallteilen mit Grundkörpern aus Stahl
verwendet. Diese Lote besitzen eine hohe Duktilität nach
dem Abkühlen und erreichen eine hohe mechanische Festigkeit
nach dem Aushärten durch eine Anlasserwärmung.
Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht jedoch darin, daß
aufgrund des hohen Schmelzpunktes dieser
ausscheidungshärtbaren Kupfer-Legierungen hohe thermische
Spannungen in dem Verbund Hartmetall und Stahl entstehen.
Dies kann insbesondere bei Hartmetallen mit geringem
Kobalt-Bindeanteil zum Versagen des Bauteils führen.
In der Löttechnik sind Mehrschichtenlote bekannt. Sie
dienen beispielsweise dazu, spröde, an sich
nichtverformbare Lötteile herzustellen, indem man die
duktilen Lotkomponenten aufeinanderplattiert und
entsprechende Lotformteile herstellt. Die eigentliche
Lotlegierung entsteht erst beim Aufschmelzen des
Schichtlotes.
Aus der GB-PS 677 012 ist ein Dreischichtenlot bekannt,
bestehend aus einer Zwischenschicht aus Stahl, Kupfer oder
Kupfer-Nickellegierung, auf die beidseitig eine Lotschicht
aufplattiert ist. Die Zwischenschicht bleibt beim
Lötvorgang fest und hat die Aufgabe die Lotbindung zu
verstärken, um thermische Spannungen aufzunehmen. Dieses
Lot wird auch für Hartmetallwerkzeuge verwendet, besitzt
aber noch keine optimalen Festigkeitswerte.
Auch in der US-PS 3,676,088 werden Mehrschichtenlote
beschrieben, wobei die Zwischenschicht aus einer
Kupferlegierung besteht. Diese Lote dienen als Ersatz für
die spröden Kupfer-Phosphorlote und dienen nicht zum
Auflöten von Hartmetallen auf Stahl.
Zum Auflöten von Hartmetallen auf Stahl dient ein
Mehrschichtenlot gemäß DE-PS 8 63 737, bestehend aus einer
Zwischenschicht aus Kupfer oder Nickel, beidseitig
plattiert mit einem Silberlot. Nach dem Löten erfolgt noch
eine Wärmebehandlung, um eine weitere Diffusion zwischen
dem Silber und dem Metall der Zwischenschicht zu erreichen.
Hohe Härtewerte können daher nicht erreicht werden.
Es war Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Aufbringen von Hartstoffen auf Grundkörper aus Stahl
bei Temperaturen oberhalb 570°C unter Verwendung eines
Dreischichtenlotes gemäß Oberbegriff von Patentanspruch 1 zu ent
wickeln, bei dem nicht nur die hohe mechanische Festigkeit einer
aushärtbaren Lotlegierung, sondern auch eine Reduzierung
der thermischen Spannungen des Hartstoff/Stahl-Verbundes
erreicht werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als
Mittelschicht eine aushärtbare Kupfer- oder Nickelschicht
verwendet wird, daß nach dem Löten so schnell abgekühlt
wird, daß keine Ausscheidungen in der Zwischenschicht
eintreten, und daß danach eine Temperaturbehandlung bei 250
bis 550°C zur Ausscheidungshärtung der Mittelschicht
angeschlossen wird.
Es wird also eine an sich bekannte aushärtbare Kupfer-
Legierung oder Nickel-Legierung als Mittelschicht eines
Mehrschichtenlotes verwendet. An diese Mittelschicht wird
auf beiden Seiten ein an sich bekanntes Hartlot
anplattiert, wobei die Arbeitstemperatur des anplattierten
Lotes wenigstens um 50°C unterhalb der Schmelztemperatur
der ausscheidungshärtbaren Mittelschicht liegen muß. Da
durch die Wahl der Arbeitstemperatur und der Legierung die
Mittelschicht während des Lötvorganges nicht aufschmilzt,
kann die Ausbildung einer dickeren Lotschicht erreicht
werden, die die thermischen Spannungen zwischen dem
Grundkörper und dem Hartstoffteil deutlich reduziert.
Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
unter Verwendung eines Mehrschichtenlotes mit einer
aushärtbaren Mittelschicht besteht darin,
daß beim Lötprozeß, der praktisch einem Lösungsglühen
der aushärtbaren Zwischenschicht entspricht, die hohe
Duktilität der Zwischenschicht während der gesamten
Abkühlphase erhalten bleibt.
Da die thermischen Spannungen vor allem beim Abkühlen
entstehen, kann die im lösungsgeglühten Zustand
vorliegende Mittelschicht die thermischen Spannungen
zu einem großen Teil abbauen. Beim Abkühlen ist
lediglich darauf zu achten, daß die Abkühlung so
schnell erfolgt, daß keine Ausscheidungen auftreten.
Die aushärtbare Lot-Mittelschicht bietet nun die
Möglichkeit, durch eine dem Lötprozeß nachgeschaltete
Ausscheidungserwärmung die mechanische Festigkeit der
Lötverbindung zu erhöhen ohne die thermischen
Spannungen wesentlich zu erhöhen. Mit den
erfindungsgemäßen Lötverfahren kann daher eine
hochfeste und gleichzeitig spannungsarme Lötverbindung
hergestellt werden.
Als Mittelschichten werden vorzugsweise solche
aushärtbaren Kupfer- und Nickellegierungen ausgewählt,
deren Schmelzpunkt weit über der Arbeitstemperatur des
verwendeten, anplattierten Lotes liegt, und die
Anlaßtemperaturen im Bereich von 250-550°C
aufweisen.
Vorteilhafterweise verwendet man für die Mittelschicht
des Mehrschichtenlotes Kupferlegierungen mit
Beimengungen eines oder mehrerer der Metalle oder
Elemente Indium, Chrom, Beryllium, Nickel, Magnesium,
Scandium, Silizium, Zinn, Titan, Zirkonium,
Hafnium und Mangan bzw. Nickellegierungen mit
Beimengungen eines oder mehrerer der Metalle
Aluminium, Kupfer, Titan und Beryllium.
Bewährt haben sich als aushärtbare Lotmittelschichten
folgende Kupferlegierungen:
Cu mit 15 bis 25 Gew.-% Mn und 15 bis 25 Gew.-% Ni
Cu mit 7 bis 8,5 Gew.-% Mn und 2 bis 3 Gew.-% Si
Cu mit 0,4 bis 2 Gew.-% Cr
Cu mit 0,4 bis 1 Gew.-% Hf und 0,3 bis 0,5 Gew.-% Zr
Cu mit 0,1 bis 0,4 Gew-% Zr
Cu mit 0,5 bis 2 Gew.-% Ti
Cu mit 6 bis 10 Gew.-% Ni und 6 bis 10 Gew.-% Sn
Cu mit 1 bis 2 Gew.-% Ti, 2 bis 3 Gew.-% Si und 0,3 bis 0,8 Gew.-% Cr
Cu mit 0,5 bis 20 Gew.-% In
Cu mit 1 bis 4 Gew.-% Be
Cu mit 1 bis 3 Gew.-% Ni und 0,4 bis 0,8 Gew.-% Si bzw. Nickellegierungen
Ni mit 2 bis 6 Gew.-% Al und 1 bis 2 Gew.-% Titan
Ni mit 20 bis 40 Gew.-% Cu und 2 bis 4 Gew.-% Al
Ni mit 1 bis 3 Gew.-% Be.
Cu mit 15 bis 25 Gew.-% Mn und 15 bis 25 Gew.-% Ni
Cu mit 7 bis 8,5 Gew.-% Mn und 2 bis 3 Gew.-% Si
Cu mit 0,4 bis 2 Gew.-% Cr
Cu mit 0,4 bis 1 Gew.-% Hf und 0,3 bis 0,5 Gew.-% Zr
Cu mit 0,1 bis 0,4 Gew-% Zr
Cu mit 0,5 bis 2 Gew.-% Ti
Cu mit 6 bis 10 Gew.-% Ni und 6 bis 10 Gew.-% Sn
Cu mit 1 bis 2 Gew.-% Ti, 2 bis 3 Gew.-% Si und 0,3 bis 0,8 Gew.-% Cr
Cu mit 0,5 bis 20 Gew.-% In
Cu mit 1 bis 4 Gew.-% Be
Cu mit 1 bis 3 Gew.-% Ni und 0,4 bis 0,8 Gew.-% Si bzw. Nickellegierungen
Ni mit 2 bis 6 Gew.-% Al und 1 bis 2 Gew.-% Titan
Ni mit 20 bis 40 Gew.-% Cu und 2 bis 4 Gew.-% Al
Ni mit 1 bis 3 Gew.-% Be.
Besonders bewährt haben sich Cu mit 20% Mn und 20%
Ni, Cu mit 7,65 Mn und 2,35% Si, Cu mit 1% Ti, Cu
mit 2% Ni und 0,6% Si, Ni mit 4% Al und 1,5% Ti,
Cu mit 0,6% Cr, Cu mit 0,2% Zr und Cu mit 0,66% Hf
und 0,04% Zr.
Als anplattierbare Lotschichten haben sich folgende
Lotzusammensetzungen bewährt:
Ag mit 25 bis 34 Gew.-% Cu, 18 bis 25 Gew.-% Zn, 1 bis 5 Gew.-% Mn und 0,3 bis 1 Gew.-% Ni mit einer Arbeitstemperatur von 650 bis 700°C,
Ag mit 20 bis 35 Gew.-% Cu, 4 bis 8 Gew.-% In, 1 bis 3 Gew.-% Ni und 1 bis 3 Gew.-% Mn mit Arbeitstemperaturen von 710 bis 600°C,
Cu mit 15 bis 20 Gew.-% Ag, 20 bis 30 Gew.-% Zn, 15 bis 20 Gew.-% Cd, 2 bis 3 Gew.-% Mn und 0,3 bis 0,7 Gew-% Ni mit Arbeitstemperaturen von 570 bis 780°C Cu mit 10 bis 15 Gew.-% Mn und 1 bis 4 Gew.-% Ni mit Arbeitstemperaturen zwischen 950 und 1000°C.
Ag mit 25 bis 34 Gew.-% Cu, 18 bis 25 Gew.-% Zn, 1 bis 5 Gew.-% Mn und 0,3 bis 1 Gew.-% Ni mit einer Arbeitstemperatur von 650 bis 700°C,
Ag mit 20 bis 35 Gew.-% Cu, 4 bis 8 Gew.-% In, 1 bis 3 Gew.-% Ni und 1 bis 3 Gew.-% Mn mit Arbeitstemperaturen von 710 bis 600°C,
Cu mit 15 bis 20 Gew.-% Ag, 20 bis 30 Gew.-% Zn, 15 bis 20 Gew.-% Cd, 2 bis 3 Gew.-% Mn und 0,3 bis 0,7 Gew-% Ni mit Arbeitstemperaturen von 570 bis 780°C Cu mit 10 bis 15 Gew.-% Mn und 1 bis 4 Gew.-% Ni mit Arbeitstemperaturen zwischen 950 und 1000°C.
Das Lot der anplattierten Schicht und die aushärtbare
Legierung der Mittelschicht müssen stets so gewählt
und kombiniert werden, daß zwischen der
Arbeitstemperatur des Lotes und der Schmelztemperatur
der Zwischenschicht ein Temperaturunterschied von
wenigstens 50°C liegt.
Die folgende Tabelle zeigt Beispiele von geeigneten
Mehrschichtenloten mit Angaben der Arbeitstemperatur,
Auslagerungstemperatur und erreichte Scherfestigkeit
der Lotschicht.
Claims (2)
1. Verfahren zum Aufbringen von Hartstoffen auf
Grundkörper aus Stahl bei Temperaturen oberhalb 570°C
unter Verwendung eines Dreischichtenlotes, bei dem die
Mittelschicht aus einer Kupfer- oder Nickellegierung
besteht und beiderseits mit einer Schicht aus einem
Hartlot versehen ist, dessen Arbeitstemperatur
wenigstens um 50°C unterhalb des Schmelzpunktes der
Kupfer- oder Nickellegierung der Mittelschicht liegt,
so daß durch die Wahl der Arbeitstemperatur und der
Legierung beim Auflöten ein Aufschmelzen der
Mittelschicht verhindert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Mittelschicht eine aushärtbare Kupfer- oder
Nickellegierung verwendet wird, daß nach dem Löten so
schnell abgekühlt wird, daß keine Ausscheidungen in der
Mittelschicht auftreten, und daß danach eine
Temperaturbehandlung bei 250 bis 550°C zur
Ausscheidungshärtung der Mittelschicht angeschlossen
wird.
2. Verfahren zum Auflöten von Hartstoffen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Mittelschicht aushärtbare Kupfer- und
Nickellegierungen der Zusammensetzung Kupfer mit 20
Gew.% Mangan und 20 Gew.% Nickel, Kupfer mit 7,65
Gew.% Mangan und 2,35 Gew.% Silizium, Kupfer mit
1 Gew.% Titan, Kupfer mit 2 Gew.% Nickel und 0,6 Gew.%
Silizium, Nickel mit 4 Gew.% Aluminium und 1,5 Gew.%
Titan, Kupfer mit 0,6 Gew.% Chrom, Kupfer mit 0,2 Gew.%
Zirkonium und Kupfer mit 0,66 Gew.% Hafnium und 0,04
Gew.% Zirkonium eingesetzt werden.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4333798A DE4333798C2 (de) | 1992-10-28 | 1993-10-04 | Verfahren zum Aufbringen von Hartstoffen auf Stähle |
| EP93117310A EP0595254A1 (de) | 1992-10-28 | 1993-10-26 | Verfahren zum Auflöten von Hartstoffen auf Stähle |
| US08/141,740 US5400946A (en) | 1992-10-28 | 1993-10-27 | Method for soldering hard substances onto steels |
| JP5270188A JPH06210488A (ja) | 1992-10-28 | 1993-10-28 | スチールからなる母材への硬物質のロウ付け方法 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4236383 | 1992-10-28 | ||
| DE4333798A DE4333798C2 (de) | 1992-10-28 | 1993-10-04 | Verfahren zum Aufbringen von Hartstoffen auf Stähle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4333798A1 DE4333798A1 (de) | 1994-05-05 |
| DE4333798C2 true DE4333798C2 (de) | 1995-04-27 |
Family
ID=6471552
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4333798A Expired - Fee Related DE4333798C2 (de) | 1992-10-28 | 1993-10-04 | Verfahren zum Aufbringen von Hartstoffen auf Stähle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4333798C2 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB677012A (en) * | 1949-09-05 | 1952-08-06 | Ronald Colgan Jewell | Improvements in or relating to solders |
| DE863737C (de) * | 1951-03-15 | 1953-01-19 | Rau Fa G | Loetverfahren zur Befestigung von Hartmetallkoerpern |
| US3676088A (en) * | 1971-03-03 | 1972-07-11 | Olin Corp | Composite article |
| DE4036777A1 (de) * | 1990-11-17 | 1992-05-21 | Hilti Ag | Hartmetall- bzw. hartstoffbestueckte bohr-, meissel- und trennwerkzeuge |
-
1993
- 1993-10-04 DE DE4333798A patent/DE4333798C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4333798A1 (de) | 1994-05-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0595254A1 (de) | Verfahren zum Auflöten von Hartstoffen auf Stähle | |
| EP0145897B1 (de) | Fügeverfahren | |
| DE60021619T2 (de) | Hartlötblech | |
| DE102019115436B4 (de) | Verfahren zum Widerstandspunktschweißen eines Werkstückstapels, der ein Stahlwerkstück und ein Aluminiumwerkstück beinhaltet | |
| DE10319888A1 (de) | Lotmaterial auf SnAgCu-Basis | |
| EP2512725B1 (de) | Verwendung einer cu-legierung zum löten von bauteilen von abgasanlagen. 84-88 %kupfer; 8.5-13.5%mangan; 1.5-4 %cobalt oder nickel; 0-0.5% silizium. | |
| DE102016121114A1 (de) | Schweissverfahren und schweissverbindungen zum verbinden von hochfesten aluminiumlegierungen | |
| DE102018126918A1 (de) | Fügen von ungleichen Metallen | |
| DE102019104744A1 (de) | Verbesserung der mechanischen leistung von al-stahl-schweissverbindungen durch begrenzen der verformung von stahlblechen | |
| DE102009032371A1 (de) | Zusatzwerkstoff zum Löten von Stahlblechen | |
| DE3822966C2 (de) | Verwendung einer Silberlegierung als Lot zum direkten Verbinden von Keramikteilen | |
| EP1453636A1 (de) | Bleifreies weichlot | |
| DE102020000913A1 (de) | Bleifreie Lötfolie | |
| DE2210432A1 (de) | Kupferlegierungen und diese enthaltende Kupferschichtstoffe | |
| DE4333798C2 (de) | Verfahren zum Aufbringen von Hartstoffen auf Stähle | |
| DE102009021127A1 (de) | Beschichtungsverfahren | |
| EP0090887A1 (de) | Verfahren zum Diffusionsverbinden hochwarmfester Werkstoffe | |
| EP1897650A2 (de) | Hartlot auf Nickel-Eisen-Basis sowie Verfahren zum Hartlöten | |
| WO1995029023A1 (de) | Verfahren zum verbinden von zwei werkstücken sowie nach dem verfahren hergestelltes verbundbauteil | |
| DE2441795C2 (de) | Endloses metallisches Gießband für die Gießnut eines Gießrades zum Stranggießen | |
| AT521774B1 (de) | Schweißzusatzwerkstoff, Elektrode hiermit und Verfahren zum Verschweißen eines Stahlbleches mit einem Aluminiumblech | |
| EP0273204B1 (de) | Verfahren zum Reibschweissen | |
| EP1842619A2 (de) | Al-Si-Lotlegierungen und Ihre Verwendung für das Hartlöten von Aluminium und Aluminium/Stahl-Fügungen | |
| DE4344714A1 (de) | Verfahren zum Punktschweißen von Aluminiumlegierungen | |
| DE10237052A1 (de) | Verwendung einer niedriglegierten Kupferlegierung und hieraus hergestelltes Hohlprofilbauteil |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B23K 35/30 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |