DE4321801C1 - Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen - Google Patents
Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von PersonenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur drahtlosen
Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen, welche
eine Abfrageeinheit und eine der Vielzahl von Personen ent
sprechende Vielzahl von Endgeräten umfaßt, nach dem Oberbe
griff der Patentansprüche 1 und 2.
Seit geraumer Zeit sind Systeme zur Erfassung der Meinung
oder Reaktion einer Vielzahl von Personen bekannt. Bei
spielsweise werden bei politischen Versammlungen, Vorle
sungen, Konferenzen oder betrieblichen Versammlungen, wie
beispielsweise Aktionärsversammlungen, seit einiger Zeit
sogenannte Erfassung- und Auswertungssysteme eingesetzt, die
es ermöglichen, eine Abstimmung durchzuführen oder die Mei
nung einer Vielzahl von Personen zu unterschiedlichen Fragen
einzuholen. Derartige Abstimmungssysteme sind, wenn sie für
den Bereich der Konferenztechnik vorgesehen sind oder in
Sitzungssälen installiert sind, in aller Regel drahtgebun
dene Systeme mit einer zentralen Steuereinheit und einer
Mehrzahl von jeweils am Sitzplatz einer abstimmenden Person
angebrachten Endgeräten.
Beispielshafte Ausführungsformen bekannter derartiger Ab
stimmungssysteme sind beispielsweise aus der DE-AS 23 56 437,
der DE 40 00 133 A1, dem DE-GM 86 22 778.5 zu entnehmen. Es be
darf keiner Erläuterung, daß sich derartige drahtgebundene
Systeme oder festvernetzte Systeme nur für eine Festinstal
lation eignen, die jedoch bei vielen Anwendungsfällen nicht
in Betracht kommt.
Es sind auch drahtlos arbeitende Systeme bekannt, bei denen
typischerweise jedem einzelnen Gerät ein Code oder eine
spezifische Frequenz zugeordnet ist, mit der es möglich ist,
festzustellen, von welchem spezifischen Endgerät ein be
stimmtes, individualisierbares und damit zuordnungsfähiges
Antwortsignal empfangen worden ist.
So zeigt beispielsweise die DE-AS 24 48 155 ein drahtloses
Abstimmungssystem, bei dem jedem Endgerät eine eigene Fre
quenz zugeordnet ist.
In ähnlicher Weise lehrt die DE-30 28 582 C2 eine von einem
Antwortgerät bewirkte, eine mehrstellige Information dar
stellende frequenzselektive Reflektion eines durchstimmba
ren, periodischen Abfragesignales von einer Abfrageeinheit.
Eine frequenzmultiplexe Zuordnung ist beispielsweise auch in
der DE-OS 24 48 155 offenbart.
Ähnliche Ausgestaltungen drahtloser Abstimmtechniken finden
sich in der DE-30 04 766 C2, in der DE-38 32 985 A1, in der
DE-38 38 892 A1, der DE-37 41 324 C2 sowie in der
DE-OS 21 22 715.
Sämtlichen Technologien, die aus den oben genannten Schrif
ten zu entnehmen sind, ist es gemeinsam, daß zur indivi
duellen Zuordnung einer bestimmten empfangenen Antwort zu
einer abstimmenden Person eine vergleichsweise aufwendige
Signalkodierung auf Seiten des Endgerätes durchgeführt wird,
die nur mit einer entsprechend aufwendigen und damit kosten
trächtigen Technik für jedes Endgerät realisierbar ist.
Daher haben nicht drahtgebundene Abstimmungssysteme oder
Systeme zur Erfassung der Meinung oder Reaktion einer Mehr
zahl von Personen bislang nur sehr begrenzte Einsatzberei
che, die durch die wirtschaftlich noch vertretbare, erfor
derlicherweise aber immer niedrige Anzahl von Endgeräten
charakterisiert sind. Aufwendigste Systeme nach dem Stand
der Technik, die zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer
Mehrzahl von Personen dienen, haben daher maximal einige
zehn Endgeräte.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegen
den Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Er
fassung der Reaktion einer Mehrzahl von Personen anzugeben,
welche mit besonders kompakten und kostengünstig realisier
baren Endgeräten auskommt.
Diese Aufgabe wird durch Vorrichtungen gemäß Patentanspruch 1
und Patentanspruch 2 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzip-Diagramm der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 ein Block-Diagramm einer Abfrageeinheit und eines
Endgerätes der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 3 und 4 zeitliche Darstellungen von durch die Abfrage
einheit und die Endgeräte gesendeten Signalen.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt die Vorrichtung zur drahtlosen
Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen eine zen
trale Abfrageeinheit AE und eine Vielzahl N von sogenannten
Zuschauer-Endgeräten ZE1, ZE2, . . . , ZEN. Die erfindungs
gemäße Vorrichtung dient, wie die nachfolgende Erläuterung weiter
verdeutlichen wird, vorzugsweise zur statistischen Erfassung
der Reaktion einer großen Zahl von Personen auf Großver
anstaltungen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt jedes der Zuschauer-End
geräte ZE eine Tastatur 1, eine Steuerelektronik 2 mit einem
Speicher 3, eine an die Steuerelektronik 2 angeschlossene
Anzeigeeinheit 4, einen an die Steuerelektronik 2 ange
schlossenen Kodierer 5, der mit einem Eingang eines Modu
lators 6 verbunden ist, welcher mit seinem anderen Eingang
an einen Hochfrequenz-Oszillator 7 angeschlossen ist und
ausgangsseitig mit einem Hochfrequenz-Sender 8 verbunden
ist. Der Hochfrequenz-Sender 8 ist ausgangsseitig über einen
Sende-Empfangs-Schalter 9 an eine planare, nicht richtungs
selektive Sende-Empfangs-Antenne 10 angeschlossen. Der
Sende-Empfangs-Schalter 9 wird von der Steuerelektronik 2 in
einen Sende-Zustand oder einen Empfangs-Zustand umgeschaltet. In
seiner Empfangsstellung verbindet der Sende-Empfangs-Schalter
9 die Sende-Empfangs-Antenne 10 mit einem Empfänger 11, der
ausgangsseitig mit einer Auswerteeinheit 12 verbunden ist,
deren Ausgang wiederum mit einem Eingang der Steuereinheit 2
in Verbindung steht. Jedes Zuschauer-Endgerät umfaßt eine
Batterie 13 zur Leistungsversorgung der beschriebenen Kom
ponenten.
Jedes Zuschauer-Endgerät ZE hat ein Gehäuse, das die planare
Antenne 10 und die als Flachbatterie ausgeführte Batterie
13, die Tastatur 1, die Anzeigeeinheit 4 und die genannten
Elektronik-Komponenten umfaßt, welche die Elemente 2, 3, 5
bis 9 und 11, 12 umfaßt. Die Antenne 10 ist durch Metal
lisierung eines dielektrischen Substrats als planare Antenne
ausgeführt. Die Polarisation der Antenne ist zirkular, um
eine möglichst gleichmäßige Abstrahlcharakteristik in Rich
tung der Abfrageinheit AE zu erreichen.
Wesentliche Bedeutung kommt der Tatsache zu, daß der Empfän
ger 11 als passiver Detektor ausgeführt ist, der keine
Energieversorgung benötigt. Vorzugsweise ist der Empfänger
11 als Schottky-Diode ohne Schwellenspannung (Zero Bias
Schottky-Diode) realisiert.
Die Abfrageeinheit AE umfaßt im wesentlichen eine Steuer
einheit 20 zur Ansteuerung eines Kodierers 21, dem ein
HF-Leistungssender 22 nachgeschaltet ist, dessen Ausgang
über einen Sende-Empfangs-Schalter 23 mit einer Antenne 24
verbindbar ist. Als Antenne der Abfrageeinheit kommen eine
Yagi-Antenne, eine Horn-Antenne oder eine Phased-Array-An
tenne in Betracht.
Typische System-Frequenzen liegen im Bereich des VHF-Bandes
bis einschließlich des X-Bandes.
Dem Sende-Empfangs-Schalter 23 der Abfrageeinheit AE, wel
cher von der Steuereinheit 20 in einen Sendezustand oder
einen Empfangszustand geschaltet wird, ist ein HF-Empfänger 25
nachgeschaltet, der ausgangsseitig mit einer Auswertungs-
Schaltung 26 verbunden ist. Die Auswertungs-Schaltung dient
zur Ermittlung der Empfangsleistung sämtlicher von dem
HF-Empfänger 25 zu einem bestimmten Zeitpunkt empfangenen
Antwortsignale. Wie noch näher verdeutlicht werden wird,
kann die Auswertungsschaltung 26 auch eine Empfangs-Ener
giebestimmung durch kurze zeitliche Integration der inner
halb eines jeweils vorgegebenen, jeweils einer Antwort zuge
ordneten Empfangszeit empfangenen Empfangssignale vornehmen.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 die
Arbeitsweise zweier Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung erläutert.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sei zunächst einmal angenommen,
daß vor einem Abfragezyklus die Bedienungspersonen der hier
beispielhaft dargestellten lediglich sieben Zuschauer-End
geräte ZE1 bis ZE7 durch Betätigung ihrer Zuschauer-Endge
räte-Tastatur 1 jeweils Codes in den Speicher 3 über die
Steuereinheit 2 eingespeichert haben. Jeweils bei Betätigung
einer beliebigen Taste der Tastatur, die bereits selbst in
einem bevorzugten Beispielsfall einem von zehn eingebbaren
Codes 0-9 entsprechen kann, wird die Steuereinheit 2
aktiviert, um die betreffende Code-Information in den Spei
cher 3 einzulesen. Nach einer bestimmten Zeit schaltet sich
die Steuereinheit 2 selbsttätig wieder ab, wodurch der Ener
gieverbrauch der Batterie 13 begrenzt wird. Es sei hervorge
hoben, daß die Bedienungsperson selbst keine Möglichkeit
hat, einen Sendevorgang durch das Zuschauer-Endgerät herbei
zuführen. Dies wird, wie noch näher erläutert werden wird,
allein durch ein Abfragesignal von der Abfrageeinheit AE
bewirkt.
Wie in Fig. 3 beispielhaft dargestellt ist, seien bei den
Zuschauer-Endgeräten ZE1, ZE2, ZE3 Codes eingegeben worden,
die jeweils einer ersten möglichen Antwort entsprechen. Bei
den Zuschauer-Endgeräten ZE4, ZE5 ist eine Antwort 2 durch
die Bedienungsperson mittels Betätigung der Tastatur 1 ein
gegeben worden. Entsprechend sind Antworten 3 und 6 durch
die Bedienungspersonen der Zuschauer-Endgeräte 6 und 7 ge
wählt worden.
Zu Beginn eines Zyklus sendet die Abfrageeinheit AE ein all
gemeines Abfragesignal. Dies wird von jedem Zuschauer-Endge
rät empfangen und durch den Empfänger 11 sowie die Auswer
teeinheit 12 nach Dekodierung als allgemeines Abfragesignal
erkannt und der Steuereinheit 2 zugeführt, die hierdurch
aktiviert und in einen sendebereiten Zustand versetzt
wird. Der Sende-Empfangs-Schalter 9 wird in eine Sende-Posi
tion umgeschaltet, woraufhin alle Zuschauer-Endgeräte ein
Antwortsignal erzeugen. Die Antwortsignale werden im wesent
lichen gleichzeitig von der Abfrageeinheit AE empfangen,
welche die empfangene Gesamtenergie innerhalb einer bestimm
ten Integrationszeitdauer als Maß für die Gesamtheit der
Zuschauer (100%) ermittelt.
Anschließend sendet die Abfrageeinheit ein Code-Abfragesig
nal, das eine einer bestimmten Antwort zugeordnete Informa
tion enthält. Die Information kann beliebig kodiert sein.
Sie kann beispielsweise ein sequentieller Code oder eine
bestimmte Frequenz des Abfragesignals sein. Dieser Code wird
von der Auswerteeinheit 12 dekodiert. Nur diejenigen Steuer
geräte 2 sprechen auf diesen Code an, in deren Speicher ein
entsprechender Code eingespeichert ist. Im gezeigten Bei
spielsfall sind dies die Zuschauer-Endgeräte ZE1, ZE2, ZE3.
Nur diese Zuschauer-Endgeräte senden ein Antwortsignal, des
sen Leistung wiederum erfaßt und von der
Abfrageeinheit AE in Bezug auf eine anfänglich empfangene Gesamt
leistung gesetzt wird. Hierdurch wird der Prozentsatz der
"Antworten 1" aus den Gesamtantworten bestimmt und bei
spielsweise auf einer (nicht dargestellten) Anzeigevorrich
tung der Abfrageeinheit zur Anzeige gebracht.
Dieser Abfragevorgang wird für sämtliche möglichen Antworten
wiederholt.
Bei einer alternativen Ausgestaltung, deren Funktionsweise
in Fig. 4 verdeutlicht ist, und die ebenfalls die in
Fig. 2 gezeigte Schaltungskonfiguration aufweist,
arbeitet die Vorrichtung mit lediglich einem einzigen Abfra
gesignal, das den gesamten Abfragezyklus veranlaßt.
Ebenso wie bei dem zuerst beschriebenen Auswertungsverfahren
wird nach Erzeugung eines allgemeinen Abfragesignales durch
die Abfrageeinheit AE zunächst von jedem Zuschauer-Endgerät
ein Antwortsignal erzeugt, wobei die gesamte empfangene
Leistung aller empfangenen Signale in der
Abfrageeinheit zur Normung abgespeichert wird und als 100%
der möglichen Antworten definiert wird.
Nach Empfang des allgemeinen Abfragesignals startet jede
Steuerelektronik 2 eines jeden Endgerätes ZE1, . . . , ZEN
einen vorzugsweise Software-mäßig realisierten Zähler, der
eine Zeitbasis festlegt. Mögliche Zählwerte des Zählers 1,
2, 3, 4, 5, 6, . . . sind in der obersten Zeile der Fig. 4
versinnbildlicht. Während eines ersten Zählwertes senden all
diejenigen Endgeräte ZE1, ZE2, ZE3 ein Antwortsignal, deren
in dem Speicher 3 abgelegter Codewert diesem Zählwert 1 ent
spricht. Mit anderen Worten werden im Zeitintervall 1 je
weils diejenigen Zuschauer-Endgeräte ZE1, ZE2, ZE3 ein
Antwortsignal erzeugen, in die die Antwort 1 eingespeichert
wurde. Bei entsprechender Erhöhung der Zählwerte sämtlicher
Zähler werden der Reihe nach die betreffenden Antwortsignale
gegeben.
Das Zuschauer-Endgerät umfaßt selbstredend einen gleichlau
fenden Zähler, der mit Absendung des allgemeinen Abfrage
signales gestartet wird, um jeweils die Leistung
über die Dauer eines Zählwertes für jeden Zählwert zu
erfassen und somit für jede Antwort separat zu ermitteln.
Es ist offenkundig, daß bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtung
eine Vereinfachung dahingehend erreicht wird, daß die
Abfrageeinheit nur mit einem einzigen Abfragepuls arbeitet.
Jedoch ist es erforderlich, daß die Zähler sowohl der Abfra
geeinheit AE wie auch sämtlicher Endgeräte ZE1, . . . , ZEN
ausreichend synchron laufen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht somit die Auswertung
einer großen Zahl von Zuschauermeinungen in Form einer Sta
tistik mit extrem kompakt realisierbaren Endgeräten, die mit
niedrigem wirtschaftlichen Aufwand hergestellt werden kön
nen.
Denkbare Einsatzbereiche der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind
Großveranstaltungen oder große Versammlungen jeglicher Art,
bei der die Reaktion einer Vielzahl von Perso
nen erfaßt werden soll.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer
Vielzahl von Personen,
mit einer Abfrageeinheit (AE) und einer der Vielzahl von Personen entsprechenden Vielzahl von Endgeräten (ZE),
bei der jedes Endgerät (ZE) eine Batterie (13), eine Tasta tur (1), einen Speicher (3), eine nicht richtungsselek tive Sende-Empfangs-Antenne (10), einen Empfänger (11), einen Sender (8) und eine Steuerelektronik (2) auf weist, und
bei der die Abfrageeinheit eine Antenne (24), einen Sender (22), einen Empfänger (25), eine Auswertungsschaltung (26) und eine Steuereinheit (20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) derart ausgebildet ist, daß über die Tastatur (1) eine Mehrzahl von Codes in den Speicher (3) eingebbar ist,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) ferner derart ausgebildet ist, daß diese nur nach Empfang eines Abfragesignales von der Abfrage einheit (AE), nicht jedoch durch eine über die Tastatur (1) bewirkte Eingabe das Endgerät (ZE) in einen sende bereiten Zustand schaltet,
daß die Abfrageeinheit (AE) zeitlich nacheinander Code-Abfragesignale mit jeweils einer den verschiedenen Codes zugeordneten Information aussendet,
daß diejenigen Endgeräte jeweils nach Empfang eines der Code-Abfragesignale ein Antwortsignal senden, in deren Speicher (3) ein der Information des Code-Abfragesigna les zugeordneter Code eingespeichert ist, und
daß die Abfrageeinheit (AE) aus einer Messung der jeweiligen Empfangsleistung der nach Aussendung jeweils eines Code-Abfragesignales empfangenen Antwortsignale jeweils die Zahl der Personen ableitet, die den betref fenden Code eingegeben haben.
mit einer Abfrageeinheit (AE) und einer der Vielzahl von Personen entsprechenden Vielzahl von Endgeräten (ZE),
bei der jedes Endgerät (ZE) eine Batterie (13), eine Tasta tur (1), einen Speicher (3), eine nicht richtungsselek tive Sende-Empfangs-Antenne (10), einen Empfänger (11), einen Sender (8) und eine Steuerelektronik (2) auf weist, und
bei der die Abfrageeinheit eine Antenne (24), einen Sender (22), einen Empfänger (25), eine Auswertungsschaltung (26) und eine Steuereinheit (20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) derart ausgebildet ist, daß über die Tastatur (1) eine Mehrzahl von Codes in den Speicher (3) eingebbar ist,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) ferner derart ausgebildet ist, daß diese nur nach Empfang eines Abfragesignales von der Abfrage einheit (AE), nicht jedoch durch eine über die Tastatur (1) bewirkte Eingabe das Endgerät (ZE) in einen sende bereiten Zustand schaltet,
daß die Abfrageeinheit (AE) zeitlich nacheinander Code-Abfragesignale mit jeweils einer den verschiedenen Codes zugeordneten Information aussendet,
daß diejenigen Endgeräte jeweils nach Empfang eines der Code-Abfragesignale ein Antwortsignal senden, in deren Speicher (3) ein der Information des Code-Abfragesigna les zugeordneter Code eingespeichert ist, und
daß die Abfrageeinheit (AE) aus einer Messung der jeweiligen Empfangsleistung der nach Aussendung jeweils eines Code-Abfragesignales empfangenen Antwortsignale jeweils die Zahl der Personen ableitet, die den betref fenden Code eingegeben haben.
2. Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer
Vielzahl von Personen,
mit einer Abfrageeinheit (AE) und einer der Vielzahl von Personen entsprechenden Vielzahl von Endgeräten (ZE),
bei der jedes Endgerät (ZE) eine Batterie (13), eine Tasta tur (1), einen Speicher (3), eine nicht richtungsselek tive Sende-Empfangs-Antenne (10), einen Empfänger (11), einen Sender (8) und eine Steuerelektronik (2) auf weist, und
bei der die Abfrageeinheit eine Antenne (24), einen Sender (22), einen Empfänger (25), eine Auswertungsschaltung (26) und eine Steuereinheit (20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) derart ausgebildet ist, daß über die Tastatur (1) eine Mehrzahl von Codes in den Speicher (3) eingebbar ist,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) ferner derart ausgebildet ist, daß diese nur nach Empfang eines Abfragesignales von der Abfrage einheit (AE), nicht jedoch durch eine über die Tastatur (1) bewirkte Eingabe das Endgerät (ZE) in einen sende bereiten Zustand schaltet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) einen eine Zeitbasis definierenden Zähler umfaßt, der ab Empfang des Abfragesignales von der Abfrageein heit (AE) zählt, so daß dessen Zählwert von der Zeit dauer ab Empfang des Abfragesignales abhängt,
daß diejenigen Endgeräte (ZE) ein Antwortsignal senden, deren momentaner Zählwert dem in ihrem Speicher (3) abgespeicherten Code zugeordnet ist,
daß die Abfrageeinheit (AE) einen eine Zeitbasis defi nierenden Zähler umfaßt, der ab Senden des Abfrage signales zählt, so daß dessen Zählwert von der Zeit dauer ab dem Senden des Abfragesignales abhängt, und
daß die Abfrageeinheit (AE) aus der Messung der jewei ligen Empfangsleistung der bei einem bestimmten Zähl wert, welcher einem Code zugeordnet ist, empfangenen Antwortsignale jeweils die Zahl der Personen ableitet, die den betreffenden Code eingegeben haben.
mit einer Abfrageeinheit (AE) und einer der Vielzahl von Personen entsprechenden Vielzahl von Endgeräten (ZE),
bei der jedes Endgerät (ZE) eine Batterie (13), eine Tasta tur (1), einen Speicher (3), eine nicht richtungsselek tive Sende-Empfangs-Antenne (10), einen Empfänger (11), einen Sender (8) und eine Steuerelektronik (2) auf weist, und
bei der die Abfrageeinheit eine Antenne (24), einen Sender (22), einen Empfänger (25), eine Auswertungsschaltung (26) und eine Steuereinheit (20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) derart ausgebildet ist, daß über die Tastatur (1) eine Mehrzahl von Codes in den Speicher (3) eingebbar ist,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) ferner derart ausgebildet ist, daß diese nur nach Empfang eines Abfragesignales von der Abfrage einheit (AE), nicht jedoch durch eine über die Tastatur (1) bewirkte Eingabe das Endgerät (ZE) in einen sende bereiten Zustand schaltet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) einen eine Zeitbasis definierenden Zähler umfaßt, der ab Empfang des Abfragesignales von der Abfrageein heit (AE) zählt, so daß dessen Zählwert von der Zeit dauer ab Empfang des Abfragesignales abhängt,
daß diejenigen Endgeräte (ZE) ein Antwortsignal senden, deren momentaner Zählwert dem in ihrem Speicher (3) abgespeicherten Code zugeordnet ist,
daß die Abfrageeinheit (AE) einen eine Zeitbasis defi nierenden Zähler umfaßt, der ab Senden des Abfrage signales zählt, so daß dessen Zählwert von der Zeit dauer ab dem Senden des Abfragesignales abhängt, und
daß die Abfrageeinheit (AE) aus der Messung der jewei ligen Empfangsleistung der bei einem bestimmten Zähl wert, welcher einem Code zugeordnet ist, empfangenen Antwortsignale jeweils die Zahl der Personen ableitet, die den betreffenden Code eingegeben haben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Empfänger (11) eines jeden Endgerätes (ZE)
passiv ist und keine Versorgungsenergie benötigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Empfänger (11) eines jeden Zuschauer-Endgerätes
eine Schottky-Diode ohne Schwellenspannung aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Antenne (10) eines jeden Endgerätes (ZE) als
planare Antenne mit zirkularer Polarisation ausgebildet
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antenne (10) eines jeden Endgerätes (ZE) durch
eine Metallisierung eines dielektrischen Substrates
gebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes
(ZE) durch Drücken einer beliebigen Taste der Tastatur
(1) aktiviert wird, einen der Taste zugeordneten Code
in den Speicher (3) einspeichert und sich nach Ablauf
einer vorgegebenen Zeitdauer selbsttätig abschaltet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934321801 DE4321801C1 (de) | 1993-06-30 | 1993-06-30 | Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19934321801 DE4321801C1 (de) | 1993-06-30 | 1993-06-30 | Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen |
Publications (1)
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| DE4321801C1 true DE4321801C1 (de) | 1994-07-14 |
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| DE19934321801 Expired - Fee Related DE4321801C1 (de) | 1993-06-30 | 1993-06-30 | Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen |
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