DE4321801C1 - Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen - Google Patents

Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen, welche eine Abfrageeinheit und eine der Vielzahl von Personen ent­ sprechende Vielzahl von Endgeräten umfaßt, nach dem Oberbe­ griff der Patentansprüche 1 und 2.
Seit geraumer Zeit sind Systeme zur Erfassung der Meinung oder Reaktion einer Vielzahl von Personen bekannt. Bei­ spielsweise werden bei politischen Versammlungen, Vorle­ sungen, Konferenzen oder betrieblichen Versammlungen, wie beispielsweise Aktionärsversammlungen, seit einiger Zeit sogenannte Erfassung- und Auswertungssysteme eingesetzt, die es ermöglichen, eine Abstimmung durchzuführen oder die Mei­ nung einer Vielzahl von Personen zu unterschiedlichen Fragen einzuholen. Derartige Abstimmungssysteme sind, wenn sie für den Bereich der Konferenztechnik vorgesehen sind oder in Sitzungssälen installiert sind, in aller Regel drahtgebun­ dene Systeme mit einer zentralen Steuereinheit und einer Mehrzahl von jeweils am Sitzplatz einer abstimmenden Person angebrachten Endgeräten.
Beispielshafte Ausführungsformen bekannter derartiger Ab­ stimmungssysteme sind beispielsweise aus der DE-AS 23 56 437, der DE 40 00 133 A1, dem DE-GM 86 22 778.5 zu entnehmen. Es be­ darf keiner Erläuterung, daß sich derartige drahtgebundene Systeme oder festvernetzte Systeme nur für eine Festinstal­ lation eignen, die jedoch bei vielen Anwendungsfällen nicht in Betracht kommt.
Es sind auch drahtlos arbeitende Systeme bekannt, bei denen typischerweise jedem einzelnen Gerät ein Code oder eine spezifische Frequenz zugeordnet ist, mit der es möglich ist, festzustellen, von welchem spezifischen Endgerät ein be­ stimmtes, individualisierbares und damit zuordnungsfähiges Antwortsignal empfangen worden ist.
So zeigt beispielsweise die DE-AS 24 48 155 ein drahtloses Abstimmungssystem, bei dem jedem Endgerät eine eigene Fre­ quenz zugeordnet ist.
In ähnlicher Weise lehrt die DE-30 28 582 C2 eine von einem Antwortgerät bewirkte, eine mehrstellige Information dar­ stellende frequenzselektive Reflektion eines durchstimmba­ ren, periodischen Abfragesignales von einer Abfrageeinheit. Eine frequenzmultiplexe Zuordnung ist beispielsweise auch in der DE-OS 24 48 155 offenbart.
Ähnliche Ausgestaltungen drahtloser Abstimmtechniken finden sich in der DE-30 04 766 C2, in der DE-38 32 985 A1, in der DE-38 38 892 A1, der DE-37 41 324 C2 sowie in der DE-OS 21 22 715.
Sämtlichen Technologien, die aus den oben genannten Schrif­ ten zu entnehmen sind, ist es gemeinsam, daß zur indivi­ duellen Zuordnung einer bestimmten empfangenen Antwort zu einer abstimmenden Person eine vergleichsweise aufwendige Signalkodierung auf Seiten des Endgerätes durchgeführt wird, die nur mit einer entsprechend aufwendigen und damit kosten­ trächtigen Technik für jedes Endgerät realisierbar ist.
Daher haben nicht drahtgebundene Abstimmungssysteme oder Systeme zur Erfassung der Meinung oder Reaktion einer Mehr­ zahl von Personen bislang nur sehr begrenzte Einsatzberei­ che, die durch die wirtschaftlich noch vertretbare, erfor­ derlicherweise aber immer niedrige Anzahl von Endgeräten charakterisiert sind. Aufwendigste Systeme nach dem Stand der Technik, die zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Mehrzahl von Personen dienen, haben daher maximal einige zehn Endgeräte.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegen­ den Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Er­ fassung der Reaktion einer Mehrzahl von Personen anzugeben, welche mit besonders kompakten und kostengünstig realisier­ baren Endgeräten auskommt.
Diese Aufgabe wird durch Vorrichtungen gemäß Patentanspruch 1 und Patentanspruch 2 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Prinzip-Diagramm der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 ein Block-Diagramm einer Abfrageeinheit und eines Endgerätes der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung;
Fig. 3 und 4 zeitliche Darstellungen von durch die Abfrage­ einheit und die Endgeräte gesendeten Signalen.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt die Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen eine zen­ trale Abfrageeinheit AE und eine Vielzahl N von sogenannten Zuschauer-Endgeräten ZE1, ZE2, . . . , ZEN. Die erfindungs­ gemäße Vorrichtung dient, wie die nachfolgende Erläuterung weiter verdeutlichen wird, vorzugsweise zur statistischen Erfassung der Reaktion einer großen Zahl von Personen auf Großver­ anstaltungen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, umfaßt jedes der Zuschauer-End­ geräte ZE eine Tastatur 1, eine Steuerelektronik 2 mit einem Speicher 3, eine an die Steuerelektronik 2 angeschlossene Anzeigeeinheit 4, einen an die Steuerelektronik 2 ange­ schlossenen Kodierer 5, der mit einem Eingang eines Modu­ lators 6 verbunden ist, welcher mit seinem anderen Eingang an einen Hochfrequenz-Oszillator 7 angeschlossen ist und ausgangsseitig mit einem Hochfrequenz-Sender 8 verbunden ist. Der Hochfrequenz-Sender 8 ist ausgangsseitig über einen Sende-Empfangs-Schalter 9 an eine planare, nicht richtungs­ selektive Sende-Empfangs-Antenne 10 angeschlossen. Der Sende-Empfangs-Schalter 9 wird von der Steuerelektronik 2 in einen Sende-Zustand oder einen Empfangs-Zustand umgeschaltet. In seiner Empfangsstellung verbindet der Sende-Empfangs-Schalter 9 die Sende-Empfangs-Antenne 10 mit einem Empfänger 11, der ausgangsseitig mit einer Auswerteeinheit 12 verbunden ist, deren Ausgang wiederum mit einem Eingang der Steuereinheit 2 in Verbindung steht. Jedes Zuschauer-Endgerät umfaßt eine Batterie 13 zur Leistungsversorgung der beschriebenen Kom­ ponenten.
Jedes Zuschauer-Endgerät ZE hat ein Gehäuse, das die planare Antenne 10 und die als Flachbatterie ausgeführte Batterie 13, die Tastatur 1, die Anzeigeeinheit 4 und die genannten Elektronik-Komponenten umfaßt, welche die Elemente 2, 3, 5 bis 9 und 11, 12 umfaßt. Die Antenne 10 ist durch Metal­ lisierung eines dielektrischen Substrats als planare Antenne ausgeführt. Die Polarisation der Antenne ist zirkular, um eine möglichst gleichmäßige Abstrahlcharakteristik in Rich­ tung der Abfrageinheit AE zu erreichen.
Wesentliche Bedeutung kommt der Tatsache zu, daß der Empfän­ ger 11 als passiver Detektor ausgeführt ist, der keine Energieversorgung benötigt. Vorzugsweise ist der Empfänger 11 als Schottky-Diode ohne Schwellenspannung (Zero Bias Schottky-Diode) realisiert.
Die Abfrageeinheit AE umfaßt im wesentlichen eine Steuer­ einheit 20 zur Ansteuerung eines Kodierers 21, dem ein HF-Leistungssender 22 nachgeschaltet ist, dessen Ausgang über einen Sende-Empfangs-Schalter 23 mit einer Antenne 24 verbindbar ist. Als Antenne der Abfrageeinheit kommen eine Yagi-Antenne, eine Horn-Antenne oder eine Phased-Array-An­ tenne in Betracht.
Typische System-Frequenzen liegen im Bereich des VHF-Bandes bis einschließlich des X-Bandes.
Dem Sende-Empfangs-Schalter 23 der Abfrageeinheit AE, wel­ cher von der Steuereinheit 20 in einen Sendezustand oder einen Empfangszustand geschaltet wird, ist ein HF-Empfänger 25 nachgeschaltet, der ausgangsseitig mit einer Auswertungs- Schaltung 26 verbunden ist. Die Auswertungs-Schaltung dient zur Ermittlung der Empfangsleistung sämtlicher von dem HF-Empfänger 25 zu einem bestimmten Zeitpunkt empfangenen Antwortsignale. Wie noch näher verdeutlicht werden wird, kann die Auswertungsschaltung 26 auch eine Empfangs-Ener­ giebestimmung durch kurze zeitliche Integration der inner­ halb eines jeweils vorgegebenen, jeweils einer Antwort zuge­ ordneten Empfangszeit empfangenen Empfangssignale vornehmen.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 die Arbeitsweise zweier Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, sei zunächst einmal angenommen, daß vor einem Abfragezyklus die Bedienungspersonen der hier beispielhaft dargestellten lediglich sieben Zuschauer-End­ geräte ZE1 bis ZE7 durch Betätigung ihrer Zuschauer-Endge­ räte-Tastatur 1 jeweils Codes in den Speicher 3 über die Steuereinheit 2 eingespeichert haben. Jeweils bei Betätigung einer beliebigen Taste der Tastatur, die bereits selbst in einem bevorzugten Beispielsfall einem von zehn eingebbaren Codes 0-9 entsprechen kann, wird die Steuereinheit 2 aktiviert, um die betreffende Code-Information in den Spei­ cher 3 einzulesen. Nach einer bestimmten Zeit schaltet sich die Steuereinheit 2 selbsttätig wieder ab, wodurch der Ener­ gieverbrauch der Batterie 13 begrenzt wird. Es sei hervorge­ hoben, daß die Bedienungsperson selbst keine Möglichkeit hat, einen Sendevorgang durch das Zuschauer-Endgerät herbei­ zuführen. Dies wird, wie noch näher erläutert werden wird, allein durch ein Abfragesignal von der Abfrageeinheit AE bewirkt.
Wie in Fig. 3 beispielhaft dargestellt ist, seien bei den Zuschauer-Endgeräten ZE1, ZE2, ZE3 Codes eingegeben worden, die jeweils einer ersten möglichen Antwort entsprechen. Bei den Zuschauer-Endgeräten ZE4, ZE5 ist eine Antwort 2 durch die Bedienungsperson mittels Betätigung der Tastatur 1 ein­ gegeben worden. Entsprechend sind Antworten 3 und 6 durch die Bedienungspersonen der Zuschauer-Endgeräte 6 und 7 ge­ wählt worden.
Zu Beginn eines Zyklus sendet die Abfrageeinheit AE ein all­ gemeines Abfragesignal. Dies wird von jedem Zuschauer-Endge­ rät empfangen und durch den Empfänger 11 sowie die Auswer­ teeinheit 12 nach Dekodierung als allgemeines Abfragesignal erkannt und der Steuereinheit 2 zugeführt, die hierdurch aktiviert und in einen sendebereiten Zustand versetzt wird. Der Sende-Empfangs-Schalter 9 wird in eine Sende-Posi­ tion umgeschaltet, woraufhin alle Zuschauer-Endgeräte ein Antwortsignal erzeugen. Die Antwortsignale werden im wesent­ lichen gleichzeitig von der Abfrageeinheit AE empfangen, welche die empfangene Gesamtenergie innerhalb einer bestimm­ ten Integrationszeitdauer als Maß für die Gesamtheit der Zuschauer (100%) ermittelt.
Anschließend sendet die Abfrageeinheit ein Code-Abfragesig­ nal, das eine einer bestimmten Antwort zugeordnete Informa­ tion enthält. Die Information kann beliebig kodiert sein. Sie kann beispielsweise ein sequentieller Code oder eine bestimmte Frequenz des Abfragesignals sein. Dieser Code wird von der Auswerteeinheit 12 dekodiert. Nur diejenigen Steuer­ geräte 2 sprechen auf diesen Code an, in deren Speicher ein entsprechender Code eingespeichert ist. Im gezeigten Bei­ spielsfall sind dies die Zuschauer-Endgeräte ZE1, ZE2, ZE3. Nur diese Zuschauer-Endgeräte senden ein Antwortsignal, des­ sen Leistung wiederum erfaßt und von der Abfrageeinheit AE in Bezug auf eine anfänglich empfangene Gesamt­ leistung gesetzt wird. Hierdurch wird der Prozentsatz der "Antworten 1" aus den Gesamtantworten bestimmt und bei­ spielsweise auf einer (nicht dargestellten) Anzeigevorrich­ tung der Abfrageeinheit zur Anzeige gebracht.
Dieser Abfragevorgang wird für sämtliche möglichen Antworten wiederholt.
Bei einer alternativen Ausgestaltung, deren Funktionsweise in Fig. 4 verdeutlicht ist, und die ebenfalls die in Fig. 2 gezeigte Schaltungskonfiguration aufweist, arbeitet die Vorrichtung mit lediglich einem einzigen Abfra­ gesignal, das den gesamten Abfragezyklus veranlaßt.
Ebenso wie bei dem zuerst beschriebenen Auswertungsverfahren wird nach Erzeugung eines allgemeinen Abfragesignales durch die Abfrageeinheit AE zunächst von jedem Zuschauer-Endgerät ein Antwortsignal erzeugt, wobei die gesamte empfangene Leistung aller empfangenen Signale in der Abfrageeinheit zur Normung abgespeichert wird und als 100% der möglichen Antworten definiert wird.
Nach Empfang des allgemeinen Abfragesignals startet jede Steuerelektronik 2 eines jeden Endgerätes ZE1, . . . , ZEN einen vorzugsweise Software-mäßig realisierten Zähler, der eine Zeitbasis festlegt. Mögliche Zählwerte des Zählers 1, 2, 3, 4, 5, 6, . . . sind in der obersten Zeile der Fig. 4 versinnbildlicht. Während eines ersten Zählwertes senden all diejenigen Endgeräte ZE1, ZE2, ZE3 ein Antwortsignal, deren in dem Speicher 3 abgelegter Codewert diesem Zählwert 1 ent­ spricht. Mit anderen Worten werden im Zeitintervall 1 je­ weils diejenigen Zuschauer-Endgeräte ZE1, ZE2, ZE3 ein Antwortsignal erzeugen, in die die Antwort 1 eingespeichert wurde. Bei entsprechender Erhöhung der Zählwerte sämtlicher Zähler werden der Reihe nach die betreffenden Antwortsignale gegeben.
Das Zuschauer-Endgerät umfaßt selbstredend einen gleichlau­ fenden Zähler, der mit Absendung des allgemeinen Abfrage­ signales gestartet wird, um jeweils die Leistung über die Dauer eines Zählwertes für jeden Zählwert zu erfassen und somit für jede Antwort separat zu ermitteln.
Es ist offenkundig, daß bei dieser Ausgestaltung der Vorrichtung eine Vereinfachung dahingehend erreicht wird, daß die Abfrageeinheit nur mit einem einzigen Abfragepuls arbeitet. Jedoch ist es erforderlich, daß die Zähler sowohl der Abfra­ geeinheit AE wie auch sämtlicher Endgeräte ZE1, . . . , ZEN ausreichend synchron laufen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht somit die Auswertung einer großen Zahl von Zuschauermeinungen in Form einer Sta­ tistik mit extrem kompakt realisierbaren Endgeräten, die mit niedrigem wirtschaftlichen Aufwand hergestellt werden kön­ nen.
Denkbare Einsatzbereiche der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Großveranstaltungen oder große Versammlungen jeglicher Art, bei der die Reaktion einer Vielzahl von Perso­ nen erfaßt werden soll.

Claims (7)

1. Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen,
mit einer Abfrageeinheit (AE) und einer der Vielzahl von Personen entsprechenden Vielzahl von Endgeräten (ZE),
bei der jedes Endgerät (ZE) eine Batterie (13), eine Tasta­ tur (1), einen Speicher (3), eine nicht richtungsselek­ tive Sende-Empfangs-Antenne (10), einen Empfänger (11), einen Sender (8) und eine Steuerelektronik (2) auf­ weist, und
bei der die Abfrageeinheit eine Antenne (24), einen Sender (22), einen Empfänger (25), eine Auswertungsschaltung (26) und eine Steuereinheit (20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) derart ausgebildet ist, daß über die Tastatur (1) eine Mehrzahl von Codes in den Speicher (3) eingebbar ist,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) ferner derart ausgebildet ist, daß diese nur nach Empfang eines Abfragesignales von der Abfrage­ einheit (AE), nicht jedoch durch eine über die Tastatur (1) bewirkte Eingabe das Endgerät (ZE) in einen sende­ bereiten Zustand schaltet,
daß die Abfrageeinheit (AE) zeitlich nacheinander Code-Abfragesignale mit jeweils einer den verschiedenen Codes zugeordneten Information aussendet,
daß diejenigen Endgeräte jeweils nach Empfang eines der Code-Abfragesignale ein Antwortsignal senden, in deren Speicher (3) ein der Information des Code-Abfragesigna­ les zugeordneter Code eingespeichert ist, und
daß die Abfrageeinheit (AE) aus einer Messung der jeweiligen Empfangsleistung der nach Aussendung jeweils eines Code-Abfragesignales empfangenen Antwortsignale jeweils die Zahl der Personen ableitet, die den betref­ fenden Code eingegeben haben.
2. Vorrichtung zur drahtlosen Erfassung der Reaktion einer Vielzahl von Personen,
mit einer Abfrageeinheit (AE) und einer der Vielzahl von Personen entsprechenden Vielzahl von Endgeräten (ZE),
bei der jedes Endgerät (ZE) eine Batterie (13), eine Tasta­ tur (1), einen Speicher (3), eine nicht richtungsselek­ tive Sende-Empfangs-Antenne (10), einen Empfänger (11), einen Sender (8) und eine Steuerelektronik (2) auf­ weist, und
bei der die Abfrageeinheit eine Antenne (24), einen Sender (22), einen Empfänger (25), eine Auswertungsschaltung (26) und eine Steuereinheit (20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) derart ausgebildet ist, daß über die Tastatur (1) eine Mehrzahl von Codes in den Speicher (3) eingebbar ist,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) ferner derart ausgebildet ist, daß diese nur nach Empfang eines Abfragesignales von der Abfrage­ einheit (AE), nicht jedoch durch eine über die Tastatur (1) bewirkte Eingabe das Endgerät (ZE) in einen sende­ bereiten Zustand schaltet,
daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) einen eine Zeitbasis definierenden Zähler umfaßt, der ab Empfang des Abfragesignales von der Abfrageein­ heit (AE) zählt, so daß dessen Zählwert von der Zeit­ dauer ab Empfang des Abfragesignales abhängt,
daß diejenigen Endgeräte (ZE) ein Antwortsignal senden, deren momentaner Zählwert dem in ihrem Speicher (3) abgespeicherten Code zugeordnet ist,
daß die Abfrageeinheit (AE) einen eine Zeitbasis defi­ nierenden Zähler umfaßt, der ab Senden des Abfrage­ signales zählt, so daß dessen Zählwert von der Zeit­ dauer ab dem Senden des Abfragesignales abhängt, und
daß die Abfrageeinheit (AE) aus der Messung der jewei­ ligen Empfangsleistung der bei einem bestimmten Zähl­ wert, welcher einem Code zugeordnet ist, empfangenen Antwortsignale jeweils die Zahl der Personen ableitet, die den betreffenden Code eingegeben haben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (11) eines jeden Endgerätes (ZE) passiv ist und keine Versorgungsenergie benötigt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (11) eines jeden Zuschauer-Endgerätes eine Schottky-Diode ohne Schwellenspannung aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (10) eines jeden Endgerätes (ZE) als planare Antenne mit zirkularer Polarisation ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne (10) eines jeden Endgerätes (ZE) durch eine Metallisierung eines dielektrischen Substrates gebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektronik (2) eines jeden Endgerätes (ZE) durch Drücken einer beliebigen Taste der Tastatur (1) aktiviert wird, einen der Taste zugeordneten Code in den Speicher (3) einspeichert und sich nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer selbsttätig abschaltet.
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