DE4243755A1 - Außenrüttler - Google Patents

Außenrüttler

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    • B06B1/10—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy
    • B06B1/16—Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of mechanical energy operating with systems involving rotary unbalanced masses
    • B06B1/161—Adjustable systems, i.e. where amplitude or direction of frequency of vibration can be varied
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00—Jigging conveyors
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Außenrüttler gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Außenrüttler wurden bisher aus Kostengründen und wegen eines möglichst geringen zu handhabenden Gewichts als Kreisschwinger mit nur einer einzigen Unwuchtwelle ausge­ führt, die bekanntlich eine ungerichtete Schwingung erregt. In der Fördertechnik, der Siebtechnik und für besondere andere Einsatzfälle müssen die in Schwingung zu versetzen­ den Körper aber häufig mit einer gerichteten Schwingung beaufschlagt werden. Dies wurde bisher entweder dadurch erreicht, daß ein Kreisschwinger mittels einer besonderen Aufhängung an dem Körper angebracht wurde, die die Kreis­ schwingung nur in einer bestimmten Richtung am Körper zur Wirkung kommen und den Kreisschwinger in der dazu senkrechten Richtung pendeln läßt, oder daß mehrere Kreis­ schwinger an dem Körper befestigt und zum Arbeiten mit gleicher Drehzahl in einer bestimmten gegenseitigen Phasen­ beziehung über eine elastische Kupplung, Biegewelle od. dgl. miteinander wellenseitig gekoppelt wurden. Die erstge­ nannte bekannte Methode ist baulich aufwendig und ergibt auch keine saubere gerichtete Schwingung. Die zweite Metho­ de erfordert eine umständliche Handhabung. Außerdem ist der Platzbedarf für die Schwingungserzeugungseinrichtung in beiden Fällen verhältnismäßig groß.
Eine weitere bekannte Möglichkeit der Beaufschlagung eines Körpers mit einer gerichteten Schwingung ist die Verwendung von Linearschwingern, die allerdings baulich sehr aufwendig und demgemäß teuer sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Außenrütt­ ler zu schaffen, der eine saubere gerichtete Schwingung erzeugt und dessen Schwingungsrichtung verstellbar ist, der aber dennoch einfach und robust aufgebaut ist und sich trotz einer beträchtlichen Fliehkraft durch ein rela­ tiv geringes Gewicht auszeichnet.
Die vorstehende Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Innenrüttler besteht die tragende Struktur zu einem großen Teil aus dem Gehäuse des Elektro­ motors, was dem Rüttler eine hohe Stabilität bei optimal niedrigem Gewicht verleiht. Diese Eigenschaft kann noch dadurch besonders vorteilhaft begünstigt werden, daß gemäß Anspruch 2 die zweite Welle an dem Motorgehäuse gelagert wird.
Die weiteren Unteransprüche betreffen ebenfalls bevorzugte Ausgestaltungen des Außenrüttlers gemäß Patentanspruch 1.
In der Zeichnung sind in Fig. 1 bis 3 drei verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Außenrüttlers jeweils im Längsschnitt von oben gesehen dargestellt.
Bei allen drei Ausführungsformen weist der Außenrüttler 1 einen massiven Elektromotor 2 auf, dessen Motorwelle 2a gleichzeitig als Unwuchtwelle dient. Die Welle 2a ragt auf beiden Seiten aus den Schilden 2b des Motorgehäuses heraus und trägt an ihren Enden jeweils ein Fliehgewicht 3.
Außen am Gehäuse des Elektromotors 2 ist drehbar eine zweite Welle 4a gelagert, die sich parallel zur Motorwelle 2a erstreckt und an ihren Enden ebenfalls jeweils ein Fliehgewicht 4 trägt.
Die Fliehgewichte 3 und 4 haben gegenüber ihrer Welle jeweils gleiche Phasenlage und sind bezüglich der jeweili­ gen Wellenlagerung im wesentlichen symmetrisch angeordnet.
Bei allen Ausführungsbeispielen sind die Motorwelle 2a und die zweite Welle 4a formschlüssig über ein Paar von Stirnzahnrädern 5a, 5b für gegensinnige Drehung mit glei­ cher Drehzahl miteinander gekoppelt.
Bei allen Ausführungsformen ist die Phasenbeziehung oder gegenseitige Phasenlage der Unwuchtwellen 2a und 4a verän­ derbar, doch geschieht dies bei den verschiedenen Ausfüh­ rungen auf unterschiedliche Weise.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 befinden sich die Stirnzahn­ räder 5a, 5b außerhalb der Fliehgewichte 3 bzw. 4 auf der gleichen Seite an der Stirnseite der Wellen 2a, 4a und mindestens eines von ihnen ist nach Lösen einer nicht eigens dargestellten drehfesten Verbindung auf seiner Welle umsteckbar bzw. in seiner Winkelposition veränderbar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und Fig. 3 sitzt das Zahnrad 5a starr auf der Motorwelle 2a, während das Zahnrad 5b seine Welle 4a drehbar umgibt, wofür es mit einer Nabe 5c versehen ist. In der die Welle 4a umgebenden Nabenwan­ dung ist eine Spiralnut 5d vorhanden, in die aus der Welle 4a heraus ein zu deren Längsachse senkrechter Stift 6 eingreift, der in einem Schlitz 4b der Welle 4a geführt in deren Längsrichtung verschiebbar ist. Die Nabennut 5d und der Wellenschlitz 4b schließen miteinander einen spitzen Winkel ein, so daß sich das Zahnrad 5a bezüglich der Welle 4a dreht, wenn der Stift 6 bezüglich der Welle 4a in deren Längsrichtung verlagert wird. Das letztere geschieht bei den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 jeweils mittels eines Betätigungsorgans 7 in Form einer Stange, die bei der Ausführung nach Fig. 2 mit Hilfe einer Kurbel 8 und bei der Ausführungsform nach Fig. 3 mittels eines Verstellmotors 10 in Längsrichtung der Welle 4a in einer Bohrung in dieser verschiebbar ist. Dieses Ver­ schieben bzw. Einstellen ist sowohl im Stillstand des Außenrüttlers 1 als auch in dessen Betrieb möglich.
Bei allen Ausführungsformen ist der als Motorgehäuse und Lagerhalterung für die zweite Welle 4a dienende zentrale Bauteil sehr massiv ausgeführt und mit Bohrungen 9 zum Befestigen an dem zu rüttelnden Körper versehen. Die aus diesem zentralen Bauteil herausragenden, mit den Fliehge­ wichten 3 und 4 besetzten Wellen 2a und 4a sind auf jeder Seite von diesem Bauteil durch eine Schutzhaube 11 abge­ deckt.

Claims (9)

1. An einem in Schwingung zu versetzenden Körper befestig­ barer Außenrüttler mit von einem Motor angetriebe­ ner Unwuchtwelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein Elektromotor (2) ist, dessen Welle (2a) mindestens ein Fliehgewicht (3) trägt und über eine formschlüssige Antriebsverbindung (5a, 5b; 5a, 5b, 5c, 5d, 6, 4b) eine mit dem Elektromotor (2) zu einer Baueinheit zusammengefaßte zweite Welle (4a) synchron mit entge­ gengesetztem Drehsinn antreibt, auf der ebenfalls mindestens ein Fliehgewicht (4) befestigt ist, und daß die Antrtriebsverbindung zum Ändern der Phasenbe­ ziehung zwischen Motorwelle (2a) und zweiter Welle (4a) eingerichtet ist.
2 Außenrüttler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Welle (4a) am Gehäuse des Elektromotors (2) gelagert ist.
3. Außenrüttler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Fliehgewichte (3, 4) auf den Wellen (2a, 4a) jeweils symmetrisch zur Wellenlagerung angeord­ net sind.
4. Außenrüttler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Welle (2a, 4a) zwei Fliehgewichte (3, 3 bzw. 4, 4) im gegenseitigen Abstand angeordnet sind.
5. Außenrüttler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorwelle (2a) und die zweite Welle (4a) über ein Zahnradpaar (5a, 5b) gekoppelt sind.
6. Außenrüttler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Zahnräder des Zahnradpaares (5a, 5b) auf seiner Welle (2a bzw. 4a) zwischen unter­ schiedlichen relativen Winkelpositionen gegenüber dieser umsetzbar ist.
7. Außenrüttler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eines (5b) der Zahnräder (5a, 5b) mit einer Nabe (5c) drehbar auf seiner Welle (4a) angeordnet ist, und daß die Nabe (5c) in der die Welle (4a) umgebenden Wandung eine sich längs der Welle (4a) erstreckende Nut (5d) aufweist, in die ein Stift (6) eingreift, der aus der Welle (4a) vorragt und in einem sich längs der Welle (4a) erstreckenden Schlitz (4b) in dieser geführt und mittels eines Betätigungsorgans (7) im Betrieb des Außenrüttlers (1) verstellbar ist, wobei die Nabennut (5d) und der Wellenschlitz (4b) miteinan­ der einen spitzen Winkel einschließen.
8. Außenrüttler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (7) mittels einer Kurbel (8) im Betrieb des Außenrüttlers (1) verstellbar ist.
9. Außenrüttler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (7) mittels eines Kraftantrie­ bes (10) im Betrieb des Außenrüttlers (1) verstellbar ist.
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