DE41158C - Neuerung an Wasserröhrenkesseln. I - Google Patents

Neuerung an Wasserröhrenkesseln. I

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DE41158C
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tube
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Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
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L&C Steinmueller GmbH
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/02Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two header boxes in common for all sets, e.g. with flat header boxes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Anordnung der in verticaler Richtung gegen einander versetzten Rohre bei Kesseln 'ohne Umfassungsmauern, wie in der Patentschrift No. 35499 in Fig. 1, 2, 6 und 7 dargestellt, hat zürn Zweck die Zertheilung der Heizgase und folglich bessere Mischung, sowie Ausnutzung derselben. Dieser Zweck ist jedoch auch noch auf andere Weise zu erreichen.
Wenn man, wie in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen, bei Wasserröhrenkesseln mit Umwandungsröhren A und Trennungswänden B horizontale oder doppelt geneigt liegende Rohrreihen abwechselnd in horizontaler und in verticaler Richtung aus weiten Röhren C und engen Röhren D so zusammenstellt, dafs immer derselbe oder nahezu derselbe horizontale Spielraum zwischen den Röhren entsteht, wird man eine bessere Zertheilung und Mischung der Heizgase herbeiführen als mit der früheren Construction.
In Fig. ι a ist eine Modification angedeutet, wonach grofse und kleine Rohre einer Horizontalreihe eine gemeinschaftliche Berührungsebene besitzen, die je nach der Strömung der Heizgase von unten nach oben oder umgekehrt, oben,oder unten liegen kann.
Der Zweck dieser Anordnung besteht darin, gröfsere Räume für die Expansion der Heizgase zu schaffen und dadurch mittelbar die Berührungsfläche derselben mit den Röhren zu vergröfsern.
Eine Zertheilung und Mischung der Heizgase tritt ebenfalls ein, wenn man, wie in Fig. 2, abwechselnd eine Horizontalreihe mit weiten Röhren und die zunächst liegenden mit engen Röhren versieht und die horizontalen Zwischenräume der Rohre beider Rohrreihen gleich oder nahezu gleich macht, wobei dann die weiteren oder auch die engeren, in Anzahl und Durchmesser, der Röhren verschiedenen Rohrreihen C und D vertical unter sich angeordnet sein können oder auch nicht.
Die Anordnung symmetrisch gestellter Röhren in einem Wasserröhrenkessel mit Wasserkammern bedingt in horizontaler Richtung gleich weit von einander abstehende Röhren, also Zugquerschnitte, die durch das Röhrenbündel hindurch überall gleich sind. Aber diese Zugquerschnitte werden im allgemeinen viel zu grofs, weil an den Stellen, wo die Röhren in die Wände der Wasserkammern eingedichtet werden, ein genügender Zwischenraum bleiben mufs.
Es lassen sich nun mittelst der abwechselnd an einem Ende eingezogenen Röhren des Patentes No. 35499 Rohrreihen B, Fig. 3 und 4, herstellen, deren einzelne Röhren b bedeutend näher an einander stehen als die übrigen, nicht eingezogenen Röhren des Bündels A.
Letzteres wird dadurch in verschiedene Gruppen zerlegt, welche unter einander gleiche
Zugquerschnitte haben können, aber durch Rohrreihen B mit engeren Zwischenräumen von einander geschieden sind.
Mit dieser Neuerung wird beabsichtigt, die Heizgase wiederholt zu Volumenveränderungen zu veranlassen und dadurch ihre Geschwindigkeit wesentlich zu verändern, folglich die Wärmeaufnahme der Röhren auf diese Weise anstatt durch die Länge der Züge zu vermehren.
Die Röhren der Umfassungs- und Trennungswände des Patentes No. 35499 werden auch dann dichte Wände bilden, wenn Rohre R, Fig. 2 a, auf dem gröfseren Theil ihrer Länge an zwei gegenüberliegenden Seiten eingedrückt werden, so dafs die Nachbarrohre P in diesen Vertiefungen lagern. Die Anwendung dieser Rohrform kann auch auf mehrreihige Wände ausgedehnt werden; auch soll weder bei den unrunden, gedrückten, noch bei den runden Röhren erforderlich sein, alle Wände bildenden Röhren von demselben Durchmesser zu nehmen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Die Anwendung von abwechselnd gröfseren und kleineren Röhrendurchmessern in einer Horizontalreihe oder von gröfseren in einer Horizontalreihe und kleineren in einer darüber oder darunter liegenden Reihe.
  2. 2. In Röhrenbündeln mit symmetrischer Anordnung der Siederöhren die Anbringung einer oder mehrerer Rohrreihen B, die einen geringeren Zwischenraum zwischen den einzelnen Röhren b b lassen als die anderen Röhren A, was dadurch ermöglicht ist, dafs die Röhren der Rohrreihen B abwechselnd auf der einen Seite eingezogen sind, auf der anderen aber nicht, also nach dem in der Patentschrift No. 35499 angegebenen Verfahren von einer Seite auswechselbar werden.
  3. 3. Die Anordnung von Umfassungs- und Trennungswänden, bestehend aus Siederöhren, von denen je zwei kreisrunde in Vertiefungen am Umfange eines dazwischen liegenden Rohres eingreifen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41158D Neuerung an Wasserröhrenkesseln. I Expired - Lifetime DE41158C (de)

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