DE41136C - Rauchverzehrer - Google Patents
RauchverzehrerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B5/00—Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
- F23B2700/022—Combustion apparatus for solid fuel with various types of fume afterburners
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Rauchverbrennungsapparat ist auf beiliegender Zeichnung in verschiedenen Variationen
dargestellt; allen gemeinsam ist die Zerlegung der vorzuwärmenden Luft in möglichst dünne
Schichten, sowie die Anordnung eines möglichst langen Weges, den die Luft durchstreichen
mufs und auf dem sie immer heifser werdende Wände bestreicht, bis sie endlich
mit der Temperatur der Verbrennungsgase in den Schornstein strömt.
An dem Rauchrohr ist ein konisch zulaufender Cylinder E, Fig. 1, 2 und 3, angeordnet,
der einen kleineren, oben und unten offenen Cylinder D umgiebt und mit dem oberen
Ende dieses Cylinders D verbunden ist. Durch Cylinder D hindurch geht der bewegliche
Theil des Rauchrohres F. Unterhalb des Anschlusses
des Cylinders D an den Cylinder E ist die Wandung des letzteren mit Löchern A
ausgestattet, und da durch die ringförmige Oeffnung O zwischen dem oberen Ende des beweglichen
Cylinders F und dem konischen Theile des Cylinders E eine Verbindung mit
dem Rauchrohr hergestellt ist, so strömt die Aufsenluft durch die Oeffnungen A in den
Cylinder E. Aus dem Cylinder E gelangt die Luft abwärts in den Cylinder D, steigt, das
von Verbrennungsgasen erhitzte Rohr F umspülend, an demselben empor und strömt durch
die ringförmige Oeffnung O mit nicht unbedeutender Spannung in das Rauchrohr F ein.
Auf dem beschriebenen Wege erwärmt sich die durch die Löcher A eintretende Luft, so
dafs dieselbe endlich, bei O angelangt, annähernd die gleiche Temperatur wie die Verbrennungsgase
erreicht hat. Die noch brennbaren heifsen Gase und Kohlentheilchen der
abziehenden Feuergase mischen sich innig mit dieser frischen, erhitzten Luft und verbrennen
vollständig.
Durch die Abgabe der Wärme an die im Rohr ,D aufsteigende Luft nimmt die Wandung
des Rohres F eine geringere Temperatur an, als die in F aufsteigenden Verbrennungsgase
besitzen. Die Folge hiervon ist, dafs sich die Innenwandung des Rohres F leicht mit Rufs
bedeckt, dadurch an Leitungsfähigkeit verliert und die emporsteigende frische Luft nicht
mehr gehörig erwärmen kann. Um diesen Uebelstand zu beseitigen, ist in dem Rohr F
eine von aufsen bewegliche, mit Schaufeln S versehene Welle gelagert, die von Zeit zu Zeit
gedreht wird, den Rufs von der Innenwandung des Cylinders F abstreicht und in das Rauchrohr
hinabfallen läfst.
Zur Regelung des Zuflusses der für eine vollständige Rauchverbrennung erforderlichen
frischen Luft dient das bewegliche Rohr F, das auf- und niedergeschoben die Weite der
Ringöffnung O und dadurch die Menge der einströmenden frischen Luft bestimmt.
Diese Rauchverbrennungsvorrichtung läfst sich in das Rauchrohr jeder beliebigen Feuerungsanlage
einschalten und kann mit Nutzen bei Dampfschiffschornsteinen, bei weiten und engen
Fabrikschornsteinen, den Rauchrohren gewöhnlicher Herdfeuerungen, bei Lokomobilen und
Lokomotiven u. s. w. Verwendung finden.
In Fig. 4 und 5 ist die neue Rauchverbrennungsvorrichtung an dem Schornstein einer
Dampfschiffsfeuerung angebracht. Da diese Schornsteine stets einen sehr grofsen Durch-
messer besitzen, so lä'fst sich die in den Fig. ι
bis 3 dargestellte Vorrichtung ohne Abänderung hier nicht anbringen, sondern es ist, um
eine der Temperatur der Verbrennungsgase entsprechende Vorwärmung der zugeführten
frischen Luft zu erzielen, erforderlich, der Wärme abgebenden Fläche eine gröfsere Ausdehnung
zu geben, als der Durchmesser des Schornsteins gestattet. Dies wird dadurch erreicht, dafs man die Verbrennungsgase durch
mehrere Kanäle F leitet, die von dünnen Schichten der frischen Luft umspült werden.
Letztere strömt wieder durch die Oeffhungen A des äufseren Mantels E ein, trifft auf den
inneren Mantel D und gelangt abwärts fliefsend in den Innenraum desselben. Dieser Innenraum
wird, wie schon erwähnt, von den Rauchkanälen F durchzogen, die dadurch gebildeten
Luftkanäle sind aber aufserdem von den eingesetzten Röhren D1 derart zerlegt, dafs die
einströmende Luft sich überall hin vertheilen und alle Heizflächen berühren mufs. Die vorgewärmte
Luft vereinigt sich dann in gleicher Weise, wie vorher geschildert, an den Spalten
O, Fig. 4, mit den Verbrennungsgasen und bewirkt die Verbrennung des Rauches.
In Fig. 6 ist der Rauchverbrennungsapparat im Längsschnitt innerhalb eines verhältnifsmäfsig
engen Fabrikschornsteins dargestellt. Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch diesen
Schornstein.
Die Einrichtung des Apparates ist hier diejenige des in den Fig. ι bis 3 dargestellten,
nur sind zwei solcher Apparate zusammenwirkend dargestellt. Die Feuergase gelangen
durch den Fuchs F1 in den Schornstein und
werden durch den im Schornstein angebrachten Vorsprung P direct in das Rohr F geleitet,
während die frische Luft durch die in der Schornsteinwandung angebrachten Oeffhungen A
in den Apparat gelangt. Die Thür M erlaubt das Reinigen des Apparates.
Die Fig. 8 und 9 stellen einen Schornstein im Längs- und Querschnitt dar, bei dem zum
hinreichenden Vorwärmen der einströmenden Luft eine Theilung dieses Luftstromes, ähnlich
der Anordnung in Fig. 4 und 5, erforderlich ist.
Bei Schornsteinen gröfserer Dimensionen ist die in Fig. 10 im Längsschnitt und in Fig. 11
im Querschnitt dargestellte Anordnung mit Vortheil zu verwenden. Wie aus Fig. 11 ersichtlich,
ist hier der Rauchfang durch schmale, verticale Kammern· H in vier Abtheilungen
getheilt, deren jede von einem Rauchrohr F durchzogen ist.
In diese Kammer H strömt frische Luft durch die Kanäle A ein und, erhitzt, durch die
Oeffnungen A1 ihrer schmalen oberen Seiten in die Rauchrohre F aus. In die Ummantelung
E tritt die frische Luft durch Aussparungen A", erhitzt sich an den Wandungen der
Rauchrohre F und strömt, von dem konischen Gufsstück k geleitet, ebenfalls in die Feuerrohre
F1. Das Gufsstück k bildet hierbei gleichzeitig den Boden eines zweiten Apparates
und läfst in diesen frische Luft durch die Bohrungen A'" eintreten, die in bekannter Weise
vorgewärmt in den Schornstein gelangt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Rauchverbrennungs-Vorrichtung, bestehend aus der Combination des Rauchabzuges mit einem Lufterhitzungsapparat, der den Rauchabzug umgiebt oder in denselben eingebaut ist und dadurch gekennzeichnet wird, dafs runde oder polygonale Mäntel (E D) so in einander geschachtelt sind, dafs die Aufsenluft in dünnen Schichten an diesen Mänteln entlang strömt, sich an denselben erwärmt und durch Spalten (O) in den Rauchabzug ausströmt, welche entweder durch Annäherung des LuftzufUhrcylinders, Fig. 1, an den Rauchabzug oder durch Einschaltung besonderer konischer Einsatzstücke, Fig. 4, 8 und 10, gebildet werden, wobei weite Rauchabzüge, Fig. 5, 8 und 10, in mehrere Kanäle (F) zerlegt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41136C true DE41136C (de) |
Family
ID=316635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41136D Expired - Lifetime DE41136C (de) | Rauchverzehrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41136C (de) |
-
0
- DE DENDAT41136D patent/DE41136C/de not_active Expired - Lifetime
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