DE4107673A1 - Gekapselte, mit einem isoliergas gefuellte schaltanlage - Google Patents
Gekapselte, mit einem isoliergas gefuellte schaltanlageInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte
Schaltanlage nach dem Oberbegriff des ersten Patentanspruchs.
Mit dem Einsatz von geerdeten Trennwänden mit spaltförmigen
Verbindungsöffnungen zwischen den aktiven Teilen der einzelnen Phasen in
gekapselten Schaltanlagen lassen sich mehrere Funktionen erfüllen:
- a) Die Trennwände verhindern im Fall einer inneren Störung die Entstehung von stromstarken Lichtbögen zwischen den Phasen und die Ausbildung von dreiphasigen Kurzschlüssen, sie lassen vielmehr nur die Bildung von Erdschlußlichtbögen zu.
- b) Die Wände versteifen die mit ihnen verschweißten Teile der Kapselung oder Schottung sehr wirkungsvoll.
- c) Durch die Verbindungsöffnungen ist außerdem im Störungsfall ein wirksamer Druckausgleich zwischen den Räumen der einzelnen Phasen möglich.
Eine dreiphasig metallgekapselte, mit Druckgas gefüllte
Hochspannungsschaltanlage der bekannten Art ist in der DE 37 15 053 C2
beschrieben. Die Trennwände zwischen den einzelnen Phasen sind zu dem
Schalterraum insbesondere aus der Fig. 5 und für den Sammelschienenraum
aus den Fig. 4 und 9 der genannten Druckschrift zu erkennen. Die
spaltförmigen Verbindungsöffnungen sind in den Fig. 5 und 9 mit der
Kennzahl 35 angegeben; sie befinden sich immer zwischen dem Ende der
jeweiligen Trennwand und der anschließenden, für Montagezwecke
abnehmbaren Abdeckung. Ihre wirksame Länge entspricht dabei der
Dicke der Trennwand. Die Schweißnähte zur Befestigung der
Trennwände sind mindestens an der der Verbindungsöffnung
gegenüberliegenden Seite zwischen Trennwand und Schottung angebracht,
sie können aber auch an den beiden Seitenabschnitten der Trennwand in
der ganzen Länge oder in einer Teillänge vorgesehen sein.
Weil die spaltförmigen Öffnungen einen relativ kleinen
Durchlaßquerschnitt besitzen, ergeben sich in dem von der
Lichtbogenstörung betroffenen Raum Druckanstiege, die zu Verformungen
sowohl der Trennwände als auch der an diese anschließenden Abdeckung
führen. Durch eine so gebildete Verbiegung der Abdeckung entsteht eine
beträchtliche Vergrößerung der Verbindungsöffnung, was eine zu schnelle
Durchströmung der heißen Gase ohne Abkühlung zur Folge und was wiederum
die Gefahr von Folgezündungen in einem der benachbarten Räume nach sich
ziehen kann. Bei nur an einer Seite angeordneten Schweißnähten zur
Befestigung der Trennwand verursacht der Überdruck darüber hinaus eine
Verbiegung derselben mit einer unzulässigen Annäherung an benachbarte
aktive Teile, was ebenfalls zu Sekundärzündungen und Ausweitungen der
Lichtbogenstörung führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schaltanlagen der bekannten
Art so zu verbessern, daß im Störungsfall der Gasaustausch aus den
betroffenen in einen benachbarten Raum ohne die Gefahr von
Sekundärzündungen stattfinden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen genannten
Merkmale gelöst.
Die Trennwände und die mit ihnen zusammenwirkenden Abdeckungen sind so
ausgebildet, daß auch unter der Wirkung von durch innere Lichtbögen
hervorgehobene Drücke die Verbindungsöffnungen zwischen den Räumen in
ihren Querschnitten erhalten bleiben. Dazu sind sehr einfach zu
realisierende konstruktive Maßnahmen vorgesehen, die in jedem Fall
auch noch eine Verlängerung des Gaswegs an der durch den
Verbindungsquerschnitt gegebenen Drosselstelle ergeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind in den
Unteransprüchen enthalten.
Zum besseren Verständnis der Erfindungsidee sind mehrere
Ausführungsbeispiele in den folgenden Zeichnungen dargestellt:
Fig. 1 Querschnitt durch einen Sammelschienenraum der
bekannten Schaltanlage bei einer einphasigen Störung.
Fig. 2a glatte Trennwand in zwei Ausführungen mit
Begrenzung der seitlichen Auslenkung.
Fig. 2b Draufsicht auf die obere Trennwand von Fig. 2a.
Fig. 3 gewellte Trennwand mit Begrenzung zur seitlichen
Auslenkung.
Fig. 4 Längsschnitt A-B zur Fig. 3.
Fig. 5 abgewinkelte Trennwand mit Begrenzung der
Auslenkungen von Trennwand und Abdeckung; Schnitt E-F von Fig. 6.
Fig. 6 Längsschnitt C-D zur Fig. 5.
Fig. 7 beidseitig abgewinkelte Trennwand mit Begrenzung der
Auslenkung von Trennwand und Abdeckung; Schnitt I-K von Fig. 8.
Fig. 8 Schnitt G-H zur Fig. 7.
Fig. 9 Trennwand mit doppelseitiger, labyrinthförmiger
Verbindungsöffnung.
In einer gekapselten Schaltanlage nach dem Stand der Technik sei gemäß
Fig. 1 der Raum für die drei Sammelschienen 3 durch einseitig an der
Kapselung 1 angeschweißte Trennwände 4 unterteilt. Durch die
Schweißverbindung findet gleichzeitig eine einwandfreie Erdung der
Trennwände statt. Nimmt man eine Lichtbogenstörung an der untersten
Sammelschiene 3 an, so treten die erwärmten Gase durch die spaltförmige
Verbindungsöffnung 12 in die darüberliegenden beiden Sammelschienenräume
aus. Der dabei entstehende Überdruck im untersten Raum verbiegt die
Trennwand 4, was zu einer Verringerung des Abstands a zwischen
Sammelschiene 3 und Trennwand 4 auf das Maß a′ führt. Außerdem verbiegt
sich die Abdeckung 2 zu einer größten Verformung b. Durch die dadurch
hervorgerufene Vergrößerung der Verbindungsöffnung 12 wird der
Druckanstieg im untersten Raum zwar verringert, aber die heißen Gase
treten nun mehr oder weniger ungedrosselt, d. h. ungekühlt in die
Nachbarräume und erhöhen dort die Gefahr einer Sekundärzündung zwischen
einer der Sammelschienen 3 und einer benachbarten Trennwand 4. Eine
solche Sekundärzündung ist gleichbedeutend mit dem Übergang des
Erdschlußlichtbogens in einen Kurzschlußlichtbogen zwischen den Phasen.
Diese Tendenz wird durch die Verringerung des Abstandes a in a′ noch
vergrößert.
Durch die Anordnung von mit der Abdeckung 2 fest verbundenen U-förmigen
Blechprofilen 6, zwischen deren Schenkel die Trennwand 4a hineinragt, wird
die Auslenkung der Trennwand im Störungsfall verhindert oder weitgehend
eingeschränkt. Die Länge t der Schenkel des U-Profils 6 ist dabei
erfindungsgemäß so bemessen, daß auch unter der Wirkung des
Lichtbogendruckes die Verformung der Abdeckung 2 noch einen Teil der
spaltförmigen Verbindungsöffnung 12 aufrecht erhält. Damit die
Verformung der Trennwand 4a oder 4b im Störungsfall nicht zu einem
Verschluß der Verbindungsöffnung 12 führt, sind beispielsweise an der
Trennwand 4b Anschläge 5 befestigt, zwischen denen im Falle der Anlage an
einen Schenkel des U-förmigen Profils 6 eine
genügend große Verbindungsöffnung erhalten bleibt. Die Strecke s
zwischen dem Ende der Schenkel des U-Profils 6 und den Anschlägen ist so
zu dimensionieren, daß auch im Falle der Verbiegung der Abdeckung 2 die
Anschläge noch zur Anlage kommen können.
In dem oberen Beispiel der Fig. 2a ist die Trennwand 4a glatt und ohne
Anschläge.
Gemäß Fig. 2b sind die Schenkel des U-Profils 6 bei dieser Lösung
vorschlagsgemäß in durch Öffnungen 14 unterteilte Abschnitte 13
gegliedert. Die Abschnitte 13 der oberen Seite liegen dabei den
Öffnungen 14 der unteren Seite gegenüber, wobei die Länge k der
Abschnitte 13 erfindungsgemäß größer als die Länge l der Öffnungen ist.
Auf diese Weise muß das unter Überdruck stehende Gas aus einem von einer
Störung befallenen Raum immer durch einen Spalt von der Länge t der
entweder auf der Ober-oder Unterseite der Trennwand 4a gebildet ist,
strömen. Im oberen Teil der Fig. 2a ist dieser Weg durch einen Pfeil
angedeutet.
Der Erfindung kann auch mit einer profilierten Trennwand 7 gemäß Fig. 3
und Fig. 4 realisiert werden. In den genannten Fig. ist eine gewellte
Trennwand, die einseitig an der Kapselung 1 angeschweißt ist, vorgesehen
und die mit ihrem der Abdeckung 2 zugewendeten Ende in ein einfaches
U-förmiges Blechprofil 6 eingreift. Legt sich die Trennwand unter der
Wirkung eines Überdrucks an einen der Schenkel des U-Profils 6 an, so
bildet sich längs der wellenförmigen Gestaltung der Trennwand 7 eine
Reihe von parallel gestalteten Verbindungsöffnungen 12 aus. Durch
entsprechende Dimensionierung der Welligkeit kann erreicht werden, daß
der Verbindungsquerschnitt entsprechend klein ist, um eine ausreichende
Drosselung der austretenden Gase zu erzielen. Die Welligkeit erhöht
außerdem die Steifigkeit der Trennwand 7 in Richtung auf die Abdeckung 2
und vermindert so deren Verformungsfähigkeit im Falle eines Überdrucks,
ohne daß die Seitenkanten mit der Kapselung 1 verbunden sein müssen.
In den bisher gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindungsidee gemäß
den Fig. 2a bis 4 verhindern die mit der Abdeckung 2 verbundenen
Bauteile eine Verbiegung der Trennwände 4a, 4b und 7, die Formgebung der
mit der Abdeckung 2 verbundenen Bauteile, z. B. der U-Profile 6 ist dabei
so durchgeführt, daß auch bei einer möglichen Verbiegung der Abdeckung 2
eine Verbindungsöffnung 12 des ursprünglich vorgesehenen Querschnitts 5
bei ausreichender wirksamer Länge zur Drosselung und zur Abkühlung der
abziehenden Lichtbogengase bestehen bleibt.
Die nächsten Ausführungsbeispiele der Erfindungsidee beinhalten nicht
nur eine Begrenzung der Auslenkung der Trennwand im Störungsfall,
sondern auch eine solche der Abdeckung. Letztere trägt nach den Fig. 5
und 6 einen geraden Steg 10 und ein Winkelprofil 9, hinter dessen
Schenkel 91 der Schenkel 81 der in diesem Fall abgewinkelten Trennwand 8
greift. Die spaltförmige Verbindungsöffnung 12 ist hier zwischen dem
Steg 10 und dem geraden Teil der Trennwand vorgesehen, seine Spalthöhe
wird dabei durch wenigstens einen mit dem Steg verbundenen Anschlag 5
festgelegt. Die beiden übereinandergreifenden Schenkel 91 und 81 sind
jeweils abschnittsweise durch Öffnungen 82 bzw. 92 unterbrochen. Die
Längen K1 und K2 der jeweiligen Schenkelabschnitte 81 und 91 sind dabei
jeweils etwas kürzer als die Längen L1 bzw. L1 der Öffnungen 82 bzw. 92
des jeweils anderen Teils. Im Störungsfall wird der heiße Gasstrahl
durch die Verbindungsöffnung 12 zwischen Trennwand 8 und Steg 10 geführt
und tritt über diese überdeckende Öffnungen 82-92 in den Nachbarraum
ein. Die Abstufung der Längen K1, K2 der Schenkelabschnitte und der
Längen L1, L2 der Öffnungen dient der sinnvollen Montage der
beispielsweise als Abschlußdeckel ausgebildeten Abdeckung 2. Dabei wird
zunächst die Abdeckung so über die Trennwände geschoben, daß die
Schenkelabschnitte 81 bzw. 91 in die korrespondierenden Öffnungen 92 bzw.
82 eingeschoben werden, um dann durch seitliches Verschieben der
Abdeckung die Endstellung innerhalb der Kapselung 1 der Schaltanlage zu
erreichen und dort durch beispielsweise Verschraubung fixiert zu werden.
Die Fig. 7 und 8 zeigen ein weiteres Beispiel, bei dem die Ausbildung
der Trennwand 8 und der Abdeckung 2 so ausgeführt ist, daß ein
Ausweichen der Abdeckung unter der Wirkung eines Störlichtbogens nicht
mehr möglich ist. Dazu ist die Trennwand 8 mit wechselseitig nach oben
und nach unten abgewinkelten Abschnitten 81 ausgebildet. An der
Abdeckung 2 befinden sich zwei U-förmige Profile 9, deren freie Schenkel
91 im montierten Zustand hinter die Abschnitte 81 der Trennplatte 8
greifen. Zwischen den
Abschnitten 91 sind wiederum Öffnungen 92 vorgesehen, die beim Einbau
der Abdeckung 2 über die Abschnitte 81 der Trennwand greifen. Durch
seitliches Versetzen der über die Trennwand 8 geschobenen Abdeckung 2 ist
auch hier die endgültige Plazierung der Abdeckung 2 in die Kapselung 1
der Schaltanlage ermöglicht. Bei dieser Lösung stehen die in Deckung
befindlichen Öffnungen 82, 92 der Winkelprofile 9 und der abgewinkelten
Schenkel 81 der Trennwand auf der Unterseite und auf der Oberseite der
Trennwand einander diagonal gegenüber. Die heißen Gase treten also
beispielsweise in die Öffnungen an der Unterseite ein und verlaufen dann
schräg nach oben zu entsprechenden Öffnungen auf der Oberseite der
Trennwand 8. Die Verbindungsöffnung wird dabei durch den Abstand
zwischen dar Abdeckung 2 und der dieser zugekehrten Seite der
Schenkelabschnitte 81 der Trennwand 8 gebildet.
Jede der bisher angegebenen Ausführungsbeispiele der Erfindungsidee läßt
sich durch eine labyrinthartige Anordnung der Verbindungsöffnung noch
weiter verbessern. Ein mögliches Beispiel ist in der Fig. 9 angegeben.
Die Trennwand 4 hat dort an ihrem der Abdeckung 2 zugekehrten Ende nach
oben und nach unten ein angesetztes Winkelprofil 11, welches mit an der
Abdeckung 2 befestigten Stegen 10 korrespondiert. In dem gezeigten
Beispiel werden die heißen Schaltgase insgesamt fünfmal umgelenkt bevor
sie in den nächsten Schaltanlagenraum eintreten. Eine dreimalige
Umlenkung ergibt sich wenn man z. B. nach Fig. 9 jeweils den unteren
Winkel 11 an der Trennwand 4 sowie den untersten Steg 10 an der
Abdeckung 2 wegläßt. Die dann erzielte Verlängerung der spaltförmigen
Verbindungsöffnung 12 ist immer noch sehr groß. Durch die in Fig. 9
angegebenen Möglichkeiten kann eine sehr wirksame Wärmeabgabe der heißen
Gase an die den Verbindungsweg begrenzenden Teile stattfinden.
Claims (12)
1. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
die mit Hilfe geerdeter Trennwände zwischen den Leitern und
Betriebsmitteln der einzelnen Phasen in getrennte Räume unterteilt ist,
und bei der die Trennwände mit einem Teil ihres Umfangs an der
Innenseite von Abdeckungen und/oder Schottwänden vorzugsweise mittels
Schweißung befestigt sind, während längs des anderen Teils des Umfangs
vorzugsweise gegenüber einer zu Montagezwecken lösbaren Abdeckung
spaltförmige Verbindungsöffnungen zwischen den Räumen vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der lösbaren Abdeckung (2)
Bauteile (6, 13, 14, 9, 10) befestigt sind, die das der Abdeckung (2)
zugekehrte Ende einer jeden Trennwand (4, 7, 8) beidseitig umgeben und mit
diesem wenigstens an einer Seite eine Verlängerung der spaltförmigen
Verbindungsöffnung (12) bilden.
2. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß U-förmig angeordnete,
an der Abdeckung (2) befestigte Profile (6) das der Abdeckung (2)
zugekehrte Ende der Trennwand (4a, 4b, 7) mit dem Maß (t) überdecken,
wobei letzteres größer als die im Störungsfall eintretende Verformung
(b) der Abdeckung (2) ist.
3. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmige Profil
(6) oberhalb und unterhalb der glatten Trennwand (4a) jeweils
abwechselnd in Profilabschnitte (13) und Öffnungen (14) unterteilt ist,
wobei die Länge (k) der Abschnitte (13) größer als die Länge (l) der
Öffnungen (14) ist und die Abschnitte (13) der Oberseite die der Unterseite
überlappen.
4. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Rand der Trennwand
(4b) im Abstand zueinander beidseitig mehrere Anschläge (5) vorgesehen
sind, von denen sich bei einer Verformung jeweils eine Seite an den
benachbarten Schenkel des U-Profils (6) unter Bildung von
spaltförmigen Verbindungsöffnungen (12) zwischen den Anschlägen (5)
anlegt.
5. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit einer von
der Kapselung (1) zur Abdeckung (2) ausgerichteten Profilierung
versehene Trennwand (7) vorgesehen ist.
6. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Profilierung eine
Wellung vorgesehen ist, bei der während einer Verformung und einseitigen
Anlage an einen Schenkel des Blechprofils (6) die beiden Seiten der
Wellung als hintereinander geschaltete Teile der Verbindungsöffnung (12)
arbeiten.
7. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage
nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abdeckung (2)
je ein die spaltförmige Verbindungsöffnung (12) mit der einen Seite der
Trennwand (8) festlegender Steg (10) und ein der anderen Seite der
Trennwand (8) zugekehrtes Winkelprofil (9) befestigt ist, dessen
freier, von Öffnungen (92) unterbrochener Schenkel (91) im Störungsfall
mit einem von Öffnungen (82) unterbrochenen Schenkel (81) der Trennwand
(8) zur Anlage kommt.
8. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abdeckung (2)
zwei mit ihren freien, von Öffnungen (92) unterbrochenen Schenkeln (91)
einander zugekehrte Winkelprofile (9) befestigt sind, deren Abschnitte
im Störungsfall mit abwechselnd nach beiden Seiten abgewinkelten,
vorzugsweise gleich langen Abschnitten (81) der Trennwand (8) zur Anlage
kommen.
9. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage
nach Patentanspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (K1)
eines Abschnitts (81) der Trennwand (8) kleiner ist als die Länge (L2)
einer Öffnung (92) des Winkelprofils (9) und daß die Summe der Längen
einer Öffnung (82) und eines Abschnitts (81) der Trennwand (8)
übereinstimmt mit der Summe der Längen der entsprechenden Teile (91, 92)
eines Winkelprofils (9) (l1+k1=l2+k2).
10. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage
nach einem der Patentansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Trennwand (4, 8) an dem der Abdeckung (2) zugekehrten Ende wenigstens
auf einer Seite ein vorzugsweise als Winkel ausgebildetes Profil (11)
vorgesehen ist, das in Verbindung mit jeweils einem an der Abdeckung (2)
befestigten Steg (10) eine Verlängerung der spaltförmigen
Verbindungsöffnung (12) zwischen den benachbarten Räumen bildet.
11. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage
nach einem der Patentansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckung (2) als rückseitig an den Sammelschienenraum anbaubarer
Abschlußdeckel mit horizontal verlaufenden Profilen (6, 9) und Stegen
(10) ausgebildet ist.
12. Gekapselte, mit einem Isoliergas gefüllte mehrphasige Schaltanlage,
nach einem der Patentansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckung (2) als frontseitig den Schalterraum verschließender mit
vertikal verlaufenden Profilen (6, 9) und Stegen (10) versehener
Abschlußdeckel ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4107673A DE4107673A1 (de) | 1991-03-09 | 1991-03-09 | Gekapselte, mit einem isoliergas gefuellte schaltanlage |
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Publications (1)
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Country Status (1)
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