DE3920003C2 - Einteiliges Kettenglied - Google Patents
Einteiliges KettengliedInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/18—Tracks
- B62D55/20—Tracks of articulated type, e.g. chains
- B62D55/205—Connections between track links
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Description
Die Erfindung betrifft ein einteiliges Kettenglied für
Laufketten von Kettenfahrzeugen mit einer Bodenplatte und mit
Abstand zueinander angeordneten, parallel verlaufenden Wangen,
die mit Lauf- und Führungsflächen für Laufrollen versehen
sind, wobei die gegenüberliegenden Wangen über durchgehende
Kettenbolzen miteinander verbunden sind und die Kettenbolzen
in den Wangen demontierbar gelagert sind.
Derartige Laufketten werden für Kettenfahrzeuge mit großem
Eigengewicht eingesetzt und sind besonders sinnvoll, wenn
derartige Fahrzeuge häufig bewegt werden müssen.
Die ältere, nicht vorveröffentlichte DE 39 03 617 C1 zeigt ein
gattungsgemäßes Kettenglied mit einem Kettenbolzen mit
gleichbleibendem Querschnitt.
Die DE-AS 11 18 630 zeigt ein Kettenglied
für eine derartige Laufkette. Es besteht aus Wangen und
Bodenplatte, die miteinander verbunden sind. Die die
Kettenglieder miteinander an den Wangen verbindenden
Kettenbolzen weisen ein Mittelstück auf, dessen Durchmesser
größer ist als der Durchmesser der Endstücke des
Kettenbolzens.
Nachteilig ist bei diesem Kettensystem, daß die Kettenbolzen
in den Bohrungen der Wangen verspannt werden und daß sie
insbesondere bei schlechten Bodenverhältnissen und
Kurvenfahrten zusätzlich zu den Antriebs- und Spannkräften
einer hohen Biegebeanspruchung ausgesetzt sind. Die Montage
derartiger Ketten ist aufwendig, da diese ein teilbares
Kettenglied erfordern.
Die DE-PA 17 55 295 vom 12. September 1957 zeigt ein mehrteiliges Kettenglied mit einem
abgestuften Kettenbolzen, dessen Mittelstücke gegenüber einem
Endstück eine kleinere Querschnittsfläche und gegenüber dem
anderen Endstück eine größere Querschnittsfläche ausweist.
Dieses Kettenglied ist nicht in der Lage, hohe Belastungen auf
die Wangen zu übertragen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Laufkette
aus einteiligen Kettengliedern eine Verbindung zu schaffen,
die eine einfache Montage und Demontage erlaubt und die
gestattet, daß starke Seitenkräfte übertragen werden können.
Diese Aufgabe wird durch ein einteiliges Kettenglied mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbeson
dere darin, daß die erfindungsgemäße Kette einfach zu mon
tieren und zu demontieren ist. Da das Mittelstück des Ket
tenbolzens einen kleineren Querschnitt aufweist als die End
stücke und die Endstücke mit Spiel oder leichter Übergangs
passung in den Bohrungen der Wangen gelagert sind, ist der
Kettenbolzen einfach aus den Bohrungen herauszutreiben, auch
wenn sich auf dem Mittelbereich Ablagerungen oder Verformun
gen durch den Eingriff des Antriebszahnrades gebildet haben.
Weiterhin wird durch diese Maßnahme erreicht, daß die Ket
tenbolzen nicht mehr durch Biegespannungen beaufschlagt werden.
Es ist außerdem von Vorteil, daß die Kettenbolzen durch
ihre besondere Ausbildung und Lagerung in den Wangen nur
Zugkräfte übertragen. Die Seitenkräfte werden direkt über
die Wangen auf das Antriebsrad und die Führungsrollen übertragen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Die Zeichnung zeigt ein Kettenglied zum Teil im Schnitt und
seine Verbindung mit den anschließenden Kettengliedern.
Das Kettenglied 1 ist einteilig ausgebildet und besteht aus
Bodenplatte 2 und Wangen 3. Die einteilige Ausbildung kann
durch Schmieden, Gießen, Schweißen oder eine Kombination
dieser Fertigungsverfahren erzielt werden. Die Wangen 3 sind
an einem Ende mit einer Kröpfung 4 versehen. Durch diese
Maßnahme wird die Ausbildung als Scharnierkette ermöglicht.
Als Scharnier ist ein durchgehender Kettenbolzen 5 vorgese
hen. Im Ausführungsbeispiel besitzt der Kettenbolzen beid
seitig einen Bund 6, 7, wobei ein Bund 6 Bestandteil des
Bolzens ist und der andere Bund 7 beispielsweise durch
Schrauben 8 mit dem Bolzen verbunden wird. Andere Befesti
gungsarten des Bundes sind denkbar. Beispielsweise kann auch
ein Seeger-Ring, der in eine Nut des Bolzens eingreift, vor
gesehen werden. Im Ausführungsbeispiel ist der Bolzen im
Querschnitt zylindrisch ausgebildet. Der Querschnitt könnte
jedoch auch oval oder eckig sein. Der Durchmesser des Mit
telstückes 9 ist kleiner als der Durchmesser der Endstücke
10, 11.
Der Kettenbolzen
5 ist lose in den Kettenwangen geführt. Das hat nicht
nur bei der Demontage wesentliche Vorteile, sondern auch die
Montage gestaltet sich wesentlich einfacher, als wenn der
Kettenbolzen in die Bohrung der Wangen eingepreßt oder ein
geschrumpft werden muß. Weiterhin werden keine Sonderketten
glieder für das Schließen der Kette benötigt. Die Wangen
sind mit Lauf- und Führungsflächen für Laufrollen versehen.
Die Lauffläche 12 ist auf der Oberfläche vorgesehen. Die
Innenfläche der Wangen 3 ist Führungsfläche 13 für die
Laufrollen.
Diese Führungsfläche 13 ist auch als Innenführung für das
Kettenrad vorgesehen. Zum Vortrieb greift das Kettenrad in
das Mittelstück 9 des Kettenbolzens 5. Hervorgerufen durch
die hohen Kräfte sowie durch den Einfluß von Sand und Stei
nen des zu befahrenden Bodens kann eine starke Verformung
des Mittelstückes auftreten. Selbst bei einer Verformung des
Kettenbolzens 5 ist eine leichte Demontage des Kettengliedes
möglich, weil das Mittelstück im Durchmesser kleiner ist.
Zum Schutz der Bunde 6, 7 vor Verschleiß sind diese inner
halb von Wulsten 14 der Wangen 3 angeordnet.
Claims (4)
1. Einteiliges Kettenglied für Laufketten von Kettenfahrzeugen
mit einer Bodenplatte und mit Abstand zueinander angeordneten,
parallel verlaufenden Wangen, die mit Lauf- und Führungsflächen
für Laufrollen versehen sind, wobei die gegenüberliegenden
Wangen über durchgehende Kettenbolzen miteinander verbunden
sind und die Kettenbolzen in den Wangen demontierbar gelagert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kettenbolzen
(5) an jeder der beiden Stirnseiten einen Bund (6, 7) auf
weist, dessen Durchmesser etwas größer als der Durchmesser
der Lagerbohrung der Wangen (3) ist und der bündig an der
äußeren Kettengliedwange (3A) anliegt, wobei der eine Bund
(6) am Kettenbolzen (5) fest angeformt und der andere Bund
(7) lösbar angefügt ist, und der Kettenbolzen (5) ein
Mittelstück (9) aufweist, dessen Querschnittsfläche
kleiner ist als die Querschnittsflächen der in den Bohrungen
der Wangen (3) aufgenommenen Endstücke (10, 11) des
Kettenbolzens.
2. Einteiliges Kettenglied nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kettenbolzen (5) mit Spiel oder leichter
Übergangspassung in der Bohrung der Wange (3) gelagert ist.
3. Einteiliges Kettenglied nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Endstücken (10, 11) des
Kettenbolzens (5) und den Bohrungen der Wangen (3) feste
oder drehbare Hülsen angeordnet sind, die zur Aufnahme der
Endstücke (10, 11) des Kettenbolzens dienen.
4. Einteiliges Kettenglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wangen (3) mit Wulsten (14)
zur Aufnahme der Bunde (6, 7) ausgestaltet sind.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE3920003A DE3920003C2 (de) | 1989-06-20 | 1989-06-20 | Einteiliges Kettenglied |
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