DE3874007T2 - Bueroautomatisierungssystem. - Google Patents
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- G06F9/46—Multiprogramming arrangements
- G06F9/50—Allocation of resources, e.g. of the central processing unit [CPU]
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Büroautomatisierungssystem mit intelligenten Einheiten, die durch ein lokales Netzwerk verbunden sind und jeweils mit einer Prozessoreinhelt und einem Speicher versehen sind, in welchem Speicher Programmmodule gespeichert sind, die für die Ausführung einer bestimmten Aufgabe geeignet sind, in welchem System eine Einheit bestimmte Aufgaben von einem Modul in einer anderen Einheit ausführen lassen kann und die Einheit, die eine bestimmte Aufgabe delegieren will, eine Verbindung zu dem für die Ausführung dieser Aufgabe benötigten Modul herstellt, durch Zugriff auf eine Adressenliste, in der alle in dem System verfügbaren Module aufgeführt sind.
- Ein System dieser Art ist bekannt aus "The P3000 office computer system", Philips Telecommunicatlon Review, Band 42, Nr. 4, 1984, Seiten 214-228.
- Diese bekannte System enthält verschiedene Arten von Einheiten wie etwa Workstations und Unterstützungsstationen.
- Workstations sind mit einer Tastatur, einem Anzeigebildschirm und einer Verarbeitungseinheit mit einem oder mehreren Mikroprozessoren versehen. Unterstützungsstationen dienen zur Ausführung einer Anzahl von spezialisierten Aufgaben für die Workstations, beispielsweise die Herstellung der Kommunikation mit anderen Einheiten, Druckern und Massenspeichern, zu welchem Zweck sie ebenfalls ihre eigene Intelligenz aufweisen.
- Die Einheiten sind durch ein Datennetzwerk miteinander verbunden. Auf diese Weise können sie Daten austauschen und spezialisierte Einrichtungen gemeinsam nutzen.
- Eine bestimmte Bürotätigkeit kann als eine Ansammlung von auszuführenden Teilaufgaben betrachtet werden. Hierzu ist in jeder Einheit eine Anzahl von Modulen verfügbar, die die Teilaufgaben ausführen. Bei diesen Modulen handelt es sich eigentlich um Programme, die von dem zentralen Mikroprozessor in der Einheit ausgeführt werden können. Nicht jede Aufgabe oder Teilaufgabe kann in jeder Einheit ausgeführt werden. Wenn eine Aufgabe dieser Art auszuführen ist, so kann die Einheit eine Verbindung zu einer anderen Einheit suchen und diese Einheit beauftragen, die geforderte Aufgabe auszuführen.
- Die Organisation dieser Vorgänge wird durch das bekannte Büroautomatisierungssystem selbst gesteuert. Was den Benutzer der Workstation betrifft, ist es oft nicht wichtig zu wissen, wo ein von ihm gegebener Befehl ausgeführt wird, vorausgesetzt, daß dieser Befehl ausgeführt wird. Zu diesem Zweck besitzen die Einheiten eine Adressenliste von all den in dem System vorhandenen Modulen mit ihrer Adresse, das heißt, dem Platz in dem System, wo sich das Modul befindet.
- Wenn die Ausführung einer speziellen Aufgabe erforderlich ist, so sucht die Einheit in ihrer Adressenliste nach dem zugehörigen Modul und stellt anhand der Daten in dieser Adressenliste die Verbindung mit diesem Modul her.
- In diesem Zusammenhang können Probleme auftreten, wenn ein oder mehrere Module in dem System ausfallen, beispielsweise weil in der Einheit, in der sie laufen, eine Fehlfunktion auftritt. Probleme können auch entstehen, wenn zusätzliche Module verfügbar werden, beispielsweise durch Anschluß einer zusätzlichen Einheit an das System.
- Es besteht deshalb Bedarf an einem Mechanismus, der die Adressenlisten der Einheiten stets vollständig auf dem neuesten Stand hält, so daß das System auch im Fall einer Fehlfunktion in einer oder mehreren der Einheiten eine maximale Funktionsfähigkeit behält und im Prinzip jederzeit durch den Anschluß zusätzlicher Einheiten erweitert werden kann. Infolge eines solchen Anschlusses ist es jedoch möglich, daß in dem System mehr als eine Kopie eines für die Ausführung einer speziellen Aufgabe vorgesehenen Moduls auftritt. Für diesen Fall muß ein eindeutiger Auswahlmechanismus bestehen, der eines solcher identischen Module bestimmt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein Büroautomatisierungssystem zu schaffen, das sich leicht erweitern läßt und in dem örtliche Fehlfunktionen den Betrieb des gesamten Systems nicht oder allenfalls in geringem Ausmaß beeinträchtigen. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Büroautomatisierungssystem nach dem Oberbegriff dadurch gelöst, daß jede Einheit mit einem Steuerprogrammodul versehen ist, das nachfolgend als Koordinator bezeichnet werden soll und das
- - die Adressenliste in dem Speicher dieser Einheit verwaltet,
- - mit Mitteln zur Bestimmung der Belastung dieser Einheit versehen ist,
- - mit den Koordinatoren in allen anderen Einheiten verbunden ist, und an diese ständig Daten übermittelt, die sich auf den Inhalt der Adressenliste in der betreffenden Einheit und auf die Belastung dieser Einheit beziehen, und
- - für jede Aufgabe das zur Ausführung dieser Aufgabe erforderliche Modul bestimmt,
- und daß die Adressenliste außerdem Wähldaten für alle aufgeführten Module enthält, welche Wähldaten es dem Koordinator gestatten, ein bestimmtes Modul zu bestimmen, wenn identische Module in dem System verfügbar sind.
- Im Ergebnis werden etwaige Änderungen in dem System, die sich aus dem Ausfall oder dem Hinzufügen von Modulen ergeben, organisatorisch abgefangen, so daß das erhaltene System relativ unempfindlich gegenüber Fehlfunktionen ist und einfach erweitert werden kann.
- Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Auswahl eines Moduls eindeutig bestimmt ist, das heißt, jeder Koordinator bestimmt zu irgend einer bestimmten Zeit dasselbe Modul, selbst wenn identische Module in dem System verfügbar sind.
- Entsprechend einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems legen die Wähldaten für identische Module für bestimmte erste Aufgaben fest, daß das identische Modul in der am wenigsten belasteten Einheit bestimmt werden muß, und die Wähldaten für identische Module für bestimmte zweite Aufgaben legen eine vorgegebene Prioritätsfolge fest. Das Kriterium für die Auswahl eines Moduls Ist somit durch die Natur der Aufgabe bestimmt. Einige Aufgaben müssen für das gesamte System von einem bestimmten Modul ausgeführt werden, selbst wenn andere Module verfügbar sind. Nur wenn dieses bestimmte Modul ausfällt, beispielsweise wegen eines Fehlers, kann ein anderes - identisches - Modul bestimmt werden. Diese Bestimmung wird auf der Grundlage einer vorgegebenen Prioritätsfolge vorgenommen, die Teil der Wähldaten ist.
- Im Fall von Aufgaben, die nicht auf die Ausführung durch ein bestimmtes Modul beschränkt sind, kann das Auswahlkriterium zwischen identischen Modulen auch die Belastung der Einheiten sein, in denen sich die zugehörigen Module befinden. Im Ergebnis wird die Ansprechzeit des Systems klein gehalten.
- In einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems informieren die Module selbst den Koordinator der Einheit, in der sie sich befinden. über ihre Verfügbarkeit und über die auf sie anwendbaren Wähldaten. Dies geschieht beispielsweise beim Start des Systems oder nachdem eine Fehlfunktion in einer Einheit beseitigt worden ist. Als Ergebnis dieser Berichtsprozedur nimmt der Koordinator das zugehörige Modul in seine Adressenliste auf und übermittelt diese Anderung an die anderen Koordinatoren in dem System.
- Entsprechend einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems streichen die Koordinatoren, wenn sie für eine Zeitspanne, die länger als ein vorgegebenes Zeitintervall ist, keine Daten von einem oder mehreren anderen Koordinatoren erhalten haben. die Module derjenigen Einheiten, in denen sich diese anderen Koordinatoren befinden, aus ihrer Adressenliste.
- Infolgedessen verursacht der Ausfall einer Einheit die kleinstmögliche Störung des Betriebs des Systems. Aufgaben, die durch Module in der ausgefallenen Einheit ausgeführt wurden, werden automatisch auf Module in zufriedenstellend arbeitenden Einheiten übertragen. Dies kann zu Problemen führen bei einer Aufgabe, die für das gesamte System von einem bestimmten Modul ausgeführt wird, da die für diese Aufgabe benötigten Daten in dem Speicher der ausgefallenen Einheit abgelegt sind und deshalb unzugänglich werden oder gar verlorengehen. Deshalb speichert ein Modul dieser Art Daten, die für seine Funktion benötigt werden, in einem Speicher. Das Modul ist mit Mitteln versehen, durch die die diesen Daten entsprechenden Daten in dem Speicher von Identischen Modulen anderswo in dem System angepaßt werden, wenn die zuerst genannten Daten im Zusammenhang mit der Ausführung der Aufgabe geändert werden.
- Dies hat den Vorteil, daß bei Ausfall des aktiven Moduls das nächste Modul in der Prioritätsfolge unmittelbar die Aufgabe von dem ausgefallenen Modul übernehmen kann.
- Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen gleiche Teile. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 ein Diagramm eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Systems;
- Fig. 2 eine diagrammatische Darstellung der Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Systems.
- Fig. 1 ist eine Diagrammdarstellung eines Büroautomatisierungssystems gemäß der Erfindung. Das System umfaßt Workstations 1,2, an denen die Büroarbeitskräfte ihre Arbeiten ausführen. Die Workstations 1 enthalten einen Anzeigebildschirm 3 und eine Tastatur 4, und die Workstations 2 enthalten zusätzlich einen eigenen Massenspeicher (Floppy Disk) 5. Das System enthält außerdem wenigstens eine Unterstützungsstation 6 und manchmal auch Peripheriegeräte wie etwa einen Drucker 7 oder einen großen Massenspeicher 8.
- Die Workstatlons 1 ,2 und die Unterstützungsstation 6 sind durch ein lokales Netzwerk 9 miteinander verbunden. Dieses Netzwerk kann auch für den Anschluß der Peripheriegeräte 7,8 an die Unterstützungsstation 6 verwendet werden, doch kann dieser Anschluß auch direkt über ein gesondertes Kabel erfolgen. Eine Unterstützungsstation 6 hat ihren eigenen Prozessor und ist dazu eingerichtet, alle Arten von Steueraufgaben auszuführen, beispielsweise die Steuerung der Peripheriegeräte, es ist jedoch auch in der Lage, eine Anzahl von normalerweise von einer Workstation ausgeführten Arbeiten zu übernehmen, um letztere zu entlasten. Jede Station, Workstation 1,2 oder Unterstützungsstation 6, verfügt über Programmodule, mit denen sie Aufgaben ausführen kann. Bei der Ausführung seiner Aufgabe kann ein Modul Unterstützung von anderen Modulen benötigen. Es muß dann eine Verbindung hergestellt werden, das heißt Daten müssen zwischen den beiden Modulen ausgetauscht werden.
- Ein Steuerprogramm ist in jeder Station 1,2,6 wirksam und ist speziell dazu eingerichtet, die Kontakte zwischen den Modulen zu koordinieren. Dieses Steuerprogramm, das nachfolgend als Koordinator bezeichnet werden soll, aktualisiert eine Anzahl von Daten wie etwa:
- - Die Arbeitsbelastung seiner eigenen Station. Die Daten hierfür werden von dem Betriebssystem dieser Station geliefert. Diese Angaben werden stets über das Netzwerk an die Koordinatoren der anderen Stationen übermittelt. Das Zeitintervall, das zwischen zwei derartigen Berichten vergehen kann, ist auf einen Maximalwert begrenzt. Wenn eine Station ausfällt, so bleiben die Berichte von ihrem Koordinator aus. Die anderen Koordinatoren bemerken das Ausbleiben der Berichte. Sie warten dann für eine bestimmte Zeit - die wenigstens gleich dem maximalen Zeitintervall zwischen zwei Berichten ist - auf einen neuen Bericht. Falls dieser ebenfalls ausbleibt, ziehen sie die Schlußfolgerung. daß die betreffende Station nicht in Betrieb ist oder wenigstens nicht erreichbar ist. Im Ergebnis weiß somit jeder Koordinator, ob alle anderen Stationen noch in Betrieb sind, und er kennt ihre Arbeitsbelastung.
- - Eine Liste von in seiner Station vorhandenen Modulen und der Art und Weise, in der sie aufzurufen sind. Zu diesem Zweck sind die Module unter einem logischen Namen und mit der Anfangsadresse des zugehörigen Moduls im Speicher in der Liste gespeichert. Jeder Koordlnator übermittel kontinuierlich seine Liste von Modulen und der darin aufgetretenen Änderungen an die Koordinatoren all der anderen Stationen.
- - Eine Liste all der in den anderen Stationen verfügbaren Module und der Art und Weise, wie sie auzurufen sind. Diese Liste wird anhand der Berichte von den anderen Stationen fortlaufend aktualisiert. Auf diese Weise weiß jeder Koordinator zu jeder Zeit. welche Module im vollständigen System in Betrieb sind und wo sie sich befinden.
- Module berichten selbst unter einem logischen Namen an ihren eigenen Koordinator (beispielsweise beim Start des Systems). In solchen Fällen ist es möglich, daß zwei oder mehrere identische Module berichten. Diese werden denselben Namen benutzen. Module, von denen mehr als eines in dem System verfügbar sind, können zu einer von zwei Kategorien gehören, nämlich "Äquivalent" oder "Ersatz". Diese Kategorie wird bei dem Bericht stets an den Koordinator übermittelt.
- Ein Modul der Kategorie "Äquivalent" ist für eine Aufgabe vorgesehen, die nicht auf eine bestimmte Station beschränkt ist, wie beispielsweise eine Text-Rechtschreibüberprüfung. Eine Aufgabe dieser Art kann im Prinzip ohne Schwierigkeiten an eine andere Station in dem System delegiert werden.
- Ein Modul der Kategorie "Ersatz" ist für eine Aufgabe vorgesehen, die nur von einem Modul in dem gesamten System durchgeführt werden darf, beispielsweise das Aktualisieren von Änderungen in der Liste mit Passwörtern für den Benutzerzugriff. Wenn mehr als ein Modul für diese Aufgabe verfügbar ist, so werden sie als Reserve für den Fall betrachtet. daß die Station, die das aktive Modul enthält, infolge eines Fehlers ausfällt. Hierzu erhalten diese Module beispielsweise durch Vorprogrammierung eine Reihenfolge für ihre Inbetriebnahme. Module dieser Art melden sich als "Ersatz" bei ihrem Koordinator und geben dabei ihren Platz in der Reihenfolge an.
- Jeder Koordinator schreibt die an ihn berichtenden Module in seine Liste, unter Hinzufügung der Kategorie und gegebenenfalls der Ordnungszahl, und übermittelt dann diese Daten an die anderen Koordinatoren. Wenn eine Station ausfällt, wird dies durch die Koordinatoren in der oben beschriebenen Weise festgestellt. Sie streichen dann automatisch die in der ausgefallenen Station vorhandenen Module aus ihrer Liste.
- Die Arbeitsweise der Koordinatoren soll nunmehr unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert werden.
- Fig. 2a zeigt die Stationen A, B und C, die jeweils mit einem Koordinator 20A, 20B und 20C versehen sind. Die Koordinatoren halten über die Verbindung 21 miteinander Kontakt. Diese Verbindung ist eine "logische" Verbindung über das Netzwerk 9 (Fig. 1).
- Fig. 2b zeigt ein Modul 22B, das sich bei seinem Koordinator 20B meldet und dann mit Name, Kategorie und Anfangsadresse im Speicher in der Liste dieses Koordinators aufgenommen wird. In diesem Beispiel hat das Modul den Namen TASK, es gehört zur Kategorie "Ersatz" und hat die Ordnungszahl 1. Der Koordinator 20b trägt das Modul 22B ein und übermittelt die genannten Daten sofort an die anderen Koordinatoren 20A und 20C, die das Modul 22B ebenfalls eintragen. Das Modul befindet sich nunmehr im Bereitschaftszustand, bis Arbeit für dieses Modul vorhanden ist.
- Fig. 2c zeigt ein zweites Modul 22C, das eingetragen wird. Dieses Modul ist für die Ausführung derselben Aufgabe wie das Modul 22B vorgesehen und hat deshalb denselben Namen TASK, und es hat somit ebenfalls die Kategorie "Ersatz" und die Ordnungszahl 2.
- Fig. 2d illustriert den Gang der Ereignisse, wenn ein aktives Modul 23A eine Aufgabe an ein Modul mit dem Namen TASK zu delegieren sucht. Das Modul 23A bittet seinen Koordinator 20A um Verbindung mit einem Modul TASK und erhält eine Verbindung 24 zu dem Modul 22B mit der Ordnungszahl 1. Die Verbindung 24 ist wiederum eine "logische" Verbindung über das Netzwerk 9 (Fig. 1). Das Modul 22B beginnt dann mit der Ausführung des Befehls.
- Es soll nunmehr angenommen werden, daß die das Modul 22B enthaltende Station infolge eines Fehlers ausfällt. Dies bedeutet, daß der Koordinator 20B ebenfalls ausfällt. Berichte über den Auslastungsgrad, die der Koordinator 20B regelmäßig senden sollte. bleiben infolgedessen aus, und die Koordinatoren 20A und 20C schließen hieraus, daß die Station B nicht in Betrieb ist, und sie streichen alle Module in dieser Station einschließlich des Moduls 22B aus ihrer Liste. Dies ist in Fig. 2e dargestellt.
- Das Modul 23A bemerkt den Fehler, da es keinerlei Antwort mehr von dem Modul 22B erhält. Das Modul 23A bittet nun erneut um eine Verbindung mit einem Modul TASK und erhält jetzt eine Verbindung 25 zu dem Modul 22C mit der Ordnungszahl 2. Dies ist in Fig. 2f dargestellt.
- Da der Auftrag noch nicht vollständig ausgeführt worden ist, muß er von dem Modul 22C vervollständigt oder teilweise neu ausgeführt werden.
- Wenn die durch den Modul 23A angeforderte Aufgabe von einem Modul der Kategorie "Äquivalent" ausgeführt werden muß, so ist der Ablauf der Ereignisse weitgehend identisch, doch das Kriterium für die Auswahl eines Moduls 22 beruht dann auf den Auslastungsdaten der Stationen, die die Koordinatoren einander über die Verbindung 21 übermitteln. Es wird dann das Modul 22 in der am wenigsten belasteten Station bestimmt.
- Im Fall von Modulen der Kategorie "Ersatz", die eine Datensammlung kontrollieren, wie beispielsweise die zuvor erwähnte Sammlung von Passwörtern, wird eine besondere Vorsichtsmaßnahme getroffen. Falls die ein solches Modul enthaltende Station ausfällt, entfällt natürlich auch der Zugriff auf die von ihr kontrollierte Datensammlung. Alle Module desselben Typs sind daher mit derselben Datensammlung versehen. die im Speicher ihrer Station abgelegt ist. Das aktive Modul hat Zugriff auf diese Speicherbereiche, und wenn es im Rahmen seiner Aufgabe seine eigene Datensammlung ändert, so nimmt es die Anderung auch in den Datensammlungen der anderen Module dieses Typs aus, ohne daß diese Module in Betrieb genommen werden müssen.
- Folglich ist jede Datensammlung vollständig auf dem neuesten Stand. Wenn das aktive Modul ausfällt, kann somit ein identisches Modul anderswo in dem System unmittelbar dessen Aufgabe übernehmen.
- Die Erfindung ist nicht auf die obige Beschreibung beschränkt. Es versteht sich für den fachkundigen Leser, daß zahlreiche weitere Ausführungsformen im Rahmen der Ansprüche möglich sind, beispielsweise Systeme, in denen die Workstations in Gruppen organisiert sind, die jeweils durch eine Unterstützungsstation koordiniert werden. Die Workstations können permanent mit der Unterstützungsstation ihrer Gruppe verbunden sein, und die Unterstützungsstationen können über das Netzwerk miteinander verbunden sein.
Claims (5)
1. Büroautomatisierungssystem mit intelligenten Einheiten (1,2,6), die
durch ein lokales Netzwerk (9) verbunden sind und jeweils mit einer
Prozessoreinheit und einem Speicher versehen sind, in welchem Speicher
Programmodule (22B,22C,23A) gespeichert sind, die für die Ausführung einer
bestimmten Aufgabe geeignet sind, in welchem System eine Einheit
bestimmte Aufgaben von einem Modul (22B;22C) in einer anderen Einheit
ausführen lassen kann, und die Einheit, die eine bestimmte Aufgabe delegieren
will, eine Verbindung zu dem für die Ausführung dieser Aufgabe benötigten
Modul herstellt, durch Zugriff auf eine Adressenliste, in der alle in dem
System verfügbaren Module aufgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Einheit mit einem Steuerprogrammodul (20A,20B,20C) versehen ist,
das nachfolgend als Koordinator bezeichnet werden soll und das
- die Adresseliste in dem Speicher dieser Einheit verwaltet.
- mit Mitteln zur Bestimmung der Belastung dieser Einheit versehen ist,
- mit den Koordinatoren in allen anderen Einheiten verbunden ist und an
diese ständig Daten übermittelt, die sich auf den Inhalt der Adressenliste in
der betreffenden Einheit und auf die Belastung dieser Einheit beziehen, und
- für jede Aufgabe das zur Ausführung dieser Aufgabe erforderliche Modul
bestimmt,
und daß die Adressenliste außerdem Wähldaten für alle aufgeführten Module
enthält, welche Wähldaten es dem Koordinator gestatten, ein bestimmtes
Modul zu bestimmen, wenn identische Module in dem System verfügbar sind.
2. Büroautomatsierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
daß die Wähldaten für identische Module für bestimmte erste Aufgaben
festlegen, daß das identische Modul in der am wenigsten belasteten Einheit
bestimmt werden muß, und daß die Wähldaten für identische Module für
bestimmte zweite Aufgaben eine vorgegebene Prioritätsfolge enthalten.
3. Büroautomatisierungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche.
dadurch gekennzeichnet, daß die Module selbst den Koordinator der
Einheit, in der sie sich befinden, über ihre Verfügbarkeit und über die auf sie
anwendbaren Wähldaten informieren.
4. Büroautomatisierungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Koordinatoren, wenn sie für eine
Zeitspanne, die länger als ein vorgegebenes Zeitintervall ist, keine Daten von
einem oder mehreren anderen Koordinatoren erhalten, aus ihrer
Adressenliste die Module derjenigen Einheiten streichen, in denen sich diese anderen
Koordinatoren befinden.
5. Büroautomatisierungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Modul Daten, die für seine Funktion
benötigt werden, in einem Speicher ablegt und mit Mitteln versehen ist, durch
die die Daten entsprechend den Daten in dem Speicher von identischen
Modulen anderswo in dem System angepaßt werden. wenn die zuerst genannten
Daten im Zusammenhang mit der Ausführung der Aufgabe geändert werden.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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