DE3779548T2 - Spannungsregelanordnung einer chirurgischen befestigungsnadel. - Google Patents

Spannungsregelanordnung einer chirurgischen befestigungsnadel.

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Description

    Grundlagen
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf orthopädische medizinische Apparate und insbesondere auf medizinische Geräte, die bei der Behandlung gebrochener Knochen eingesetzt werden, die wieder in die richtige Lage gebracht und durch Halteeinrichtungen außerhalb des weichen Körpergewebes ruhiggestellt werden. Solche medizinischen Geräte werden sehr allgemein als äußere Haltevorrichtungen oder äußere Befestigungsvorrichtungen bezeichnet. Die vorliegende Erfindung bezieht sich unmittelbar auf Befestigungseinrichtungen, die chirurgische Befestigungsstifte in Halterahmenstrukturen halten, wobei die Befestigungsmittel auch verwendet werden, um Spannung auf die Befestigungsstifte aufzubringen, die die gebrochenen Knochen durchdringen, um so die gebrochenen Knochen sicherer zu positionieren und ruhigzustellen.
  • Die äußere Befestigung oder Halterung wurde seit langem als gutes Mittel zur Behandlung von Knochenbrüchen erkannt. Eine kürzlich bekanntgewordene, neue äußere Befestigungsvorrichtung ist in US-A-4 450 834 beschrieben, die am 29. Mai 1984 für David A. Fischer ausgegeben wurde. Die in US-Patent 4 450 834 offenbarte äußere Befestigungsvorrichtung weist ein Paar von gekrümmten Rahmensegmenten auf, die miteinander sowie mit einer Vielzahl von chirurgischen Befestigungsstiften zusammenwirken, die an den gekrümmten Rahmensegmenten angeordnet und befestigt sind. Die dort offenbarte Erfindung weist auch Stifthalter auf, die an verschiedenen Stellen an dem gekrümmten Rahmensegment positioniert wurden. Die Halter sicherten die chirurgischen Befestigungsstifte an den gekrümmten Rahmensegmenten, um so den gebrochenen Knochen sicher zu positionieren, durch den die chirurgischen Befestigungsstifte hindurchgehen.
  • Die Stifthalter der dort beanspruchten Erfindung haben einen länglichen Körper, der eine Vielzahl von horizontalen Öffnungen aufweist, die sich über die Breite des Körpers erstrecken. Jede Öffnung ist so bemessen, daß sie einen herkömmlichen chirurgischen Befestigungsstift lose aufnimmt. Der längliche Körper weist auch eine Vielzahl von rechteckigen lotrechten Taschen auf, die senkrecht zu den horizontalen Öffnungen ausgebildet sind. Die Taschen erstrecken sich von einer oberen Oberfläche des Stifthalters und enden um einen gewissen Betrag unterhalb der horizontalen Öffnungen, aber oberhalb der unteren Oberfläche des länglichen Körpers. Jede der lotrechten Taschen ist so bemessen, daß sie gleitend ein Stiftverriegelungsglied aufnimmt, das einen rechteckig geformten Körper und einen Gewindezapfen hat. Der Körper des Stiftverriegelungsglieds weist eine zentrale Öffnung auf, die auch zur losen Aufnahme eines Befestigungsstifts dient.
  • Bei der Benutzung wird die Stiftverriegelung vertikal lose nach unten in eine der in dem länglichen Körper gebildeten Taschen eingesetzt. Ein chirurgischer Befestigungsstift wird horizontal durch die in dem länglichen Körper gebildete Öffnung sowie durch die in der Stiftverriegelung gebildete horizontale Öffnung eingesetzt. Anschließend wird ein Befestigungsglied durch Verschrauben auf dem Zapfen befestigt, wodurch die Stiftverriegelung veranlaßt wird, dicht nach unten gegen den chirurgischen Befestigungsstift gezogen zu werden, wodurch der Stift innerhalb des Stifthalters genau zentriert wird und wodurch der Befestigungsstift sicher in seiner Position verriegelt wird durch die konzentrischen Kräfte, die längs der Berührungsoberfläche zwischen dem äußeren Durchmesser des chirurgischen Befestigungsstifts und den Oberflächen der Öffnungen sowohl des länglichen Körpers als auch der Stiftverriegelung ausgeübt werden.
  • Die Stifthalter sorgen nicht für eine Spannkraft auf den chirurgischen Befestigungsstift längs seiner Länge, um den Befestigungsstift starr zu halten, wodurch eine begrenzte Biegung des Befestigungsstifts ermöglicht ist. Daher fehlt der in dem Patent nach dem Stand der Technik offenbarten chirurgischen Befestigungsvorrichtung eine geeignete Einrichtung zum Aufbringen einer Spannung auf den chirurgischen Befestigungsstift zum Verhindern eines Biegens. Diese Unfähigkeit zur Aufbringung einer Spannung längs der Länge des chirurgischen Befestigungsstifts gestattet eine Bewegung des gebrochenen Knochens, der durch die äußere Haltevorrichtung positioniert und gesichert ist. Eine solche Bewegung des gebrochenen Knochens kann den Heilprozeß verzögern oder kann die gebrochenen Knochen veranlassen, inkorrekt zu heilen, was eine weitere Operation erfordern oder in einer dauernden Mißbildung des Knochens resultieren würde.
  • Der Chirurg muß schnell und wirksam arbeiten, um inkorrekte Heilprozesse vor der korrekten Fixierung des gebrochenen Knochens in der äußeren Befestigungsvorrichtung zu minimieren. Ein weiterer Nachteil des Stifthalters nach dem früheren Patent ist somit die komplexe Struktur des Stifthalters, der während chirurgischer Operationen an gebrochenen Knochen schwierig zu handhaben ist.
  • Während der Operation muß der Chirurg eine Vielzahl von Stiftverriegelungen durch Öffnungen in dem länglichen Körper des Stifthalters einsetzen. Diese Stiftverriegelungen sind klein und haben entsprechend kleine Öffnungen, die äußerste Geschicklichkeit des Chirurgen während der Operation erfordern. Von Zeit zu Zeit können solche Stiftverriegelungen fallengelassen oder in anderer Weise während des chirurgischen Prozesses falsch behandelt werden. Diese und andere Nachteile werden gelöst oder minimiert durch Verwendung einer Spannungsregelanordnung für einen chirurgischen Befestigungsstift an einer äußeren Halte- oder Befestigungsvorrichtung.
  • Eine Spannungsregelanordnung für chirurgische Zwecke ist in US-A- 4 338 927 offenbart. Diese Spannungsregelanordnung weist eine Spannschraube auf, die zum Aufbringen der gewünschten Spannung auf einen Befestigungsstift verwendet wird. Während der Betätigung der Schraube muß jedoch der Befestigungsstift gegen Verlagerungen und Verdrehungen verriegelt werden, um Beanspruchungen und Fehlausrichtungen zu vermeiden. Die Spannungsregelanordnung nach dem Stand der Technik weist einen flachen Abschnitt auf, der durch einen Bolzen beaufschlagt ist. Der Bolzen gestattet noch Verdrehungen. Zusätzlich führt der an dem flachen Abschnitt angreifende Bolzen zu Reibung, die die Einstellung der Spannschraube schwierig und unter Belastung manchmal sogar unmöglich macht.
  • Es ist ein Gegenstand der Erfindung, eine Spannungsregelanordnung zu schaffen, die das Aufbringen einer Spannung auf einen Befestigungsstift ermöglicht und die die oben beschriebenen Probleme beseitigt.
  • Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, eine äußere Befestigungs- oder Haltevorrichtung mit Befestigungs-Einstellgliedern zu schaffen, die während chirurgischer Operationen leicht gehandhabt werden können.
  • Eine Spannungsregelanordnung ist längs der Länge von gekrümmten Rahmensegmenten der Befestigungsvorrichtung angebracht. Die Spannungsregelanordnung sichert ein Ende eines chirurgischen Befestigungsstifts. Das andere Ende des Befestigungsstifts ist mit einer anderen Sicherungseinrichtung verbunden, die ebenfalls längs der Länge der gekrümmten Rahmensegmente angebracht ist. Die Sicherungseinrichtung sichert den Befestigungsstift bezüglich eines Punktes längs des gekrümmten Rahmensegments. Auf diese Weise wird der chirurgische Befestigungsstift sicher längs der Länge des gekrümmten Rahmensegments an zwei unterschiedlichen Stellen befestigt. Die Spannungsregelanordnung ist in geeigneter Weise ausgebildet, um Spannung auf den chirurgischen Befestigungsstift aufzubringen, um so den Befestigungsstift starrer zu befestigen und dementsprechend einen gebrochenen Knochen starrer zu positionieren und ruhigzustellen.
  • Die Spannungsregelanordnung ist auch in geeigneter Weise ausgebildet, um es den Chirugen zu ermöglichen, die Spannungsregelanordnung bequem und leicht durch einfache Schraubwirkung während der Operation zu betätigen.
  • Die Spannungsregelanordnung weist eine Spannungshaltemutter auf, die starr an dem gekrümmten Rahmensegment längs dessen Länge angebracht ist. Ein Hauptteil der Spannungshaltemutter hat eine kreisförmige Öffnung, in der ein sich verjüngender Stift angeordnet ist, der sich von dem Umfang der kreisförmigen Öffnung gegen dessen Zentrum erstreckt, dieses aber nicht erreicht. Die kreisförmige Öffnung und der verjüngte Stift sind in geeigneter Weise so ausgebildet, daß sie eine mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube aufnehmen.
  • Ein Ende des chirurgischen Befestigungsstifts hat ein scharfes spitzes Ende zum Durchdringen von Knochen und weichem Gewebe. Das spitze Ende des Befestigungstifts geht vollständig durch die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube hindurch und ist sicher an dieser befestigt, die einen Schlitz hat, der sich von einem Ende am nächsten zu dem spitzen Ende des Befestigungsstifts auf das andere Ende der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube zu erstreckt, dieses aber nicht erreicht.
  • Der verjüngte Stift in der kreisförmigen Öffnung des Hauptteils der Spannungsregelanordnung erstreckt sich in den Schlitz der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube und positioniert hierdurch die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube in der kreisförmigen Öffnung. Eine Spannmutter ist auf die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube aufgeschraubt und liegt an dem Hauptteil der Spannungshaltemutter an. Wenn die Spannmutter verdreht wird, bewegt sich die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube durch die kreisförmige Öffnung des Hauptteils der Spannungshaltemutter.
  • Während die Spannmutter auf der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube verdreht wird und während die Spannschraube am Hauptteil der Spannungshaltemutter anliegt, bewegt sich die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube durch den Hauptteil der Spannungshaltemutter, wodurch Spannung auf den chirurgischen Befestigungsstift aufgebracht wird wegen der Befestigung der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube an dem chirurgischen Befestigungsstift. Der verjüngte Stift, der sich in die kreisförmige Öffnung und in den Schlitz der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube hineinerstreckt, ist besonders geeignet, in vorteilhafter Weise die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube in der kreisförmigen Öffnung auszurichten und es der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Schraube zu ermöglichen, sich bequem gleitend durch die kreisförmige Öffnung zu bewegen.
  • Die Spannungsregelanordnung ist gekennzeichnet durch leichten Zusammenbau und leichte Handhabung während der Einstellungen. Der Hauptteil und die Spannmutter der Spannungsregelanordnung bringen Spannung auf den chirurgischen Befestigungsstift durch einfache Schraubbewegung der Spannmutter auf. Diese und andere Vorteile gehen deutlicher aus der folgenden Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels hervor.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 zeigt eine äußere Haltevorrichtung, die an einem gebrochenen Knochen befestigt ist, um den gebrochenen Knochen während der Rehabilitation unbeweglich zu halten.
  • Fig. 2 ist eine Vorderansicht eines gekrümmten Rahmensegments mit zwei daran befestigten chirurgischen Befestigungsstiften, die durch den Arm eines Patienten hindurchgehen.
  • Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer Spannungsregelanordnung.
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer Sicherungseinrichtung.
  • Fig. 5 ist ein Querschnitt der Spannungsregelanordnung.
  • Fig. 6 ist ein anderer Querschnitt, der einen verjüngten Stift zeigt, der in eine mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube eingesetzt ist.
  • Bevorzugtes Ausführungsbeispiel
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist eine äußere Haltevorrichtung 10 um den Arm 12 eines Patienten herumgelegt, der einen gebrochenen Knochen 14 hat. Die äußere Haltevorrichtung 10 weist zwei gekrümmte Rahmensegmente 16a und 16b auf, die parallel angeordnet sind. Die gekrümmten Rahmensegmente 16 sind voneinander durch eine Mehrzahl von Gewindebolzen 18 getrennt.
  • Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, sind zwei chirurgische Befestigungsstifte 20a und 20b sicher an den gekrümmten Rahmensegmenten 16 durch Verwendung von Sicherungseinrichtungen 22a und 22b und durch Spannungsregelanordnungen 24a und 24b befestigt. Das gekrümmte Rahmensegment 16 hat einen Flanschteil 26 und einen Stegteil 28. Der Stegteil 28 hat eine Vielzahl von kreisförmigen Montageöffnungen 30. Diese Öffnungen 30 werden zur Aufnahme entweder der Sicherungseinrichtungen 22, der Spannungsregelanordnungen 24 oder der mit Gewinde versehenen Bolzen 18 verwendet.
  • Die Sicherungseinrichtungen 22 und die Spannungsregelanordnungen 24 positionieren Teile des gebrochenen Knochens 14 in bezug auf die gekrümmten Rahmensegmente 16. Nach dem Durchdringen der Befestigungsstifte 20 durch den gebrochenen Knochen 14 und nach Befestigung der Befestigungsstifte 20 an dem Rahmensegment 16 führen die Gewindebolzen 18 die gakrümmten Rahmensegmente 16 durch Schraubwirkung aufeinander zu, während die unterschiedlichen Teile des gebrochenen Knochens 14 zusammengebracht werden. Daher führen die gekrümmten Rahmensegmente 16 verschiedene Teile eines gebrochenen Knochens aufeinander zu, während sie die verschiedenen Teile des gebrochenen Knochens 14 in einer unbeweglichen, fixierten und anatomisch richtigen Ausrichtung für ein ordnungsgemäßes Heilen positionieren.
  • Typischerweise hat jeder der chirurgischen Befestigungsstifte 20 ein spitzes Ende 32, das sich durch eine entsprechende Spannungsregelanordnung 24 hindurch erstreckt. Das spitze Ende 32 des chirurgischen Befestigungsstifts 20 wird verwendet, um weiches Körpergewebe und Teile des gebrochenen Knochens 14 zu durchstoßen, während hierbei ein Trauma vermindert wird. Jeder der chirurgischen Befestigungsstifte 20 hat auch ein entsprechendes stumpfes Ende 34, das sich durch eine entsprechende Sicherungseinrichtung 22 hindurch erstreckt. Sowohl das spitze Ende 32 als auch das stumpfe Ende 34 des chirurgischen Befestigungsstifts 20 kann nach der chirurgischen Befestigung umgebogen werden, um eine mögliche Verletzung des Patienten durch die Enden 32 oder 34 zu verhindern.
  • Wie Fig. 3 zeigt, weist eine Spannungsregelanordnung 24 eine Spannungshaltemutter 35, eine Spannungshalteschraube 38, eine mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 und eine Spannmutter 42 auf. Die Spannungshaltemutter 35 hat einen Hauptteil 36, der eine flache Oberfläche 44 zur Aufnahme der Spannschraube 42 nach Art eines Widerlagers hat. Die Spannungshaltemutter 35 hat auch einen flachen Teil 46, und die Spannungshalteschraube 38 hat einen anderen flachen Teil 48. Die beiden flachen Teile 46 und 48 haben sechseckige Form und sind passend ausgebildet, Schaubenschlüssel (nicht dargestellt) aufzunehmen, um die Spannungshaltemutter 35 und die Spannungshalteschraube 38 an den gekrümmten Rahmensegmenten 16 sicher miteinander zu befestigen.
  • Der chirurgische Befestigungsstift 20 ist durch die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 parallel zu der Längsachse der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 eingesetzt, fällt aber nicht damit zusammen. Das spitze Ende 32 erstreckt sich über das Ende der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 hinaus. Ein umgebogener Abschnitt 50 des Befestigungsstifts 20 ist senkrecht zu der Längsachse der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 als Sicherheitsmaßnahme umgebogen und hindert die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 daran, längs des Befestigungsstifts 20 zu gleiten.
  • Eine mit Gewinde versehene Sicherungsöffnung 52 der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 erstreckt sich vom Umfang der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 zu dem darin aufgenommenen Befestigungsstift 20. Eine mit Gewinde versehene Sicherungsschraube 54 hat ein Gewinde, das in geeigneter Weise ausgebildet ist, um die mit Gewinde versehene Sicherungsschraube 54 in die mit Gewinde versehene Sicherungsöffnung 52 einzuschrauben. Die mit Gewinde versehene Sicherungsschraube 54 wird in die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 so eingeschraubt, daß sie die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 sicher zur Anlage und zum Festklemmen an dem darin aufgenommenen Befestigungsstift 20 bringt. Daher ist die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 starr an dem Befestigungsstift 20 festgeklemmt.
  • Die mit Gewinde versehene Sicherungsschraube 54 hat eine an einem freien Ende angeordnete sechseckige Öffnung 56, die im Zusammenwirken mit einem (nicht gezeigten) Schraubenschlüssel verwendet wird, der einen sechseckigen Kopfteil hat und der in die sechseckige Öffnung 56 hineinpaßt. Allgemein bekannte ALLEN-Schlüssel sind besonders geeignet zum Betätigen der mit Gewinde versehenen Sicherungsschaube 54 wegen eines sechseckigen Kopfteils, der speziell bemessen ist, um in die sechseckige Öffnung 56 hineinzupassen und der in geeigneter Weise ausgebildet ist, um eine Drehbewegung auf die mit Gewinde versehene Sicherungsschraube 54 auszuüben.
  • Das gekrümmte Rahmensegment 16 erstreckt sich und ist angeordnet zwischen einem gekrümmten Teil 57 der Spannungshalteschraube 38 und einem anderen gekrümmten Teil 58 der Spannungshaltemutter 35. Ein (nicht gezeigter) Bolzen der Spannungshalteschraube 38 erstreckt sich durch die Montageöffnung 30, um die Spannungsregelanordnung 24 sicher längs der Länge des gekrümmten Rahmensegments 16 zu positionieren.
  • Der Hauptteil 36 der Spannungsregelanordnung 24 hat eine (nicht gezeigte) kreisförmige durchgehende Öffnung, die einen Durchmesser hat, der geringfügig größer ist als der größte Durchmesser der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40, um es der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 zu gestatten, gleitend in den Hauptteil 36 eingesetzt und durch diesen hindurchgezogen zu werden.
  • Die Spannungshaltemutter 35, die den sechseckigen flachen Teil 46, den Hauptteil 36 und den gekrümmten Teil 58 aufweist, weist auch einen verjüngten Stift 59 auf. Der verjüngte Stift 59 erstreckt sich von der oberen Oberfläche des sechseckigen flachen Teils 46 in den Hauptteil 36 und erstreckt sich weiter in die (nicht gezeigte) kreisförmige Öffnung des Hauptteils 36. Der verjüngte Stift 59 erstreckt sich auch in einen Schlitz 60 der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40, wenn die Schraube 40 innerhalb der kreisförmigen Öffnung des Hauptteils 36 positioniert ist.
  • Ein vorragendes Ende (nicht dargestellt) des verjüngten Stifts 59 ist in der kreisförmigen Öffnung des Hauptteils 36 so angeordnet, daß, wenn die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 durch die kreisförmige Öffnung des Hauptteils 36 hindurchgeht, die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 darin durch Anordnung des verjüngten Stifts 59 in dem Schlitz 60 ausgerichtet ist, wodurch eine Verdrehung der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 um ihre Längsachse innerhalb der kreisförmigen Öffnung des Hauptteils 36 verhindert ist.
  • Die Spannmutter 42 hat einen gekrümmten Teil 61, der gegen die flache Oberfläche 44 des Hauptteils 36 anliegt. Die Spannmutter 42 hat auch einen sechseckigen flachen Teil 62, der in geeigneter Weise zur Betätigung durch Schraubenschlüssel (nicht gezeigt) ausgebildet ist, um die Spannmutter 42 um die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 herum und längs dieser zu schrauben.
  • Wenn der gekrümmte Teil 61 gegen die flache Oberfläche 44 anliegt und wenn die Schraubwirkung der Spannmuter 42 anhält, wird die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 durch die kreisförmige Öffnung des Hauptteils 36 gezogen. Wenn die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 durch den Hauptteil 36 gezogen wird, wird gleichzeitig der chirurgische Befestigungsstift 20 durch diesen wegen der Befestigung zwischen dem Befestigungsstift 20 und der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 hindurchgezogen. Auf diese Weise wird Spannung auf den chirurgischen Befestigungsstift 20 durch einfache Schraubwirkung an der Spannmutter 42 aufgebracht. Darüber hinaus ist die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube 40 leicht innerhalb des Hauptteils 36 durch die Verlängerung des verjüngten Stifts 49 in dem Schlitz 60 ausgerichtet.
  • Wie Fig. 4 zeigt, stützt das gekrümmte Rahmensegment 16 die Sicherungseinrichtung 22 ab, die eine Sicherungshalteschraube 64 und eine Sicherungshaltemutter 66 aufweist. Sowohl die Sicherungshaltemutter 66 als auch die Sicherungshalteschraube 64 haben sechseckige flache Oberflächen, die in geeigneter Weise zur Aufnahme von Schraubenschlüsseln zur Übertragung einer Drehbewegung ausgebildet sind. Die Sicherungshalteschraube 64 hat eine Bohrung mit Innengewinde (nicht gezeigt), in das sich ein Gewindebolzen (nicht gezeigt) erstreckt, der von der Sicherungshalteschraube 64 vorragt. Die Sicherungshaltemutter 66 wird typischerweise stationär gehalten, während die Sicherungshalteschraube 64 in die Sicherungshaltemutter 66 verdreht wird, wodurch die Sicherungshaltemutter 66 und die Sicherungshalteschraube 64 an dem gekrümmten Rahmensegment 16 zusammengeklemmt werden.
  • Eine mit Gewinde versehene Sicherungsöffnung 68, die ein (nicht gezeigtes) Innengewinde hat, ist in geeigneter Weise zur Aufnahme einer mit Gewinde versehenen Sicherungsschraube 70 ausgebildet, die eine sechseckige Öffnung 72 an einem freiliegenden Ende hat. Die sechseckige Öffnung 72 ist ähnlich der sechseckigen Öffnung 56, indem beide in besonders geeigneter Weise zur Aufnahme von ALLEN-Schraubenschlüsseln ausgebildet sind. Die mit Gewinde versehene Sicherungsschraube 70 kommt zur Anlage an dem chirurgischen Befestigungsstift 20 innerhalb der Sicherungshaltemutter 66, wodurch der Befestigungstift 20 an der Sicherungshaltemutter 66 festgeklemmt und starr befestigt wird.
  • Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, nehmen sowohl die Sicherungseinrichtung 22 als auch die Spannungsregelanordnung 24 jeweils ein Ende 34 oder 32 des chirurgischen Befestigungsstifts 20 auf. Die Sicherungseinrichtung 22 und die Spannungsregelanordnung 24 werden verwendet zum starren Befestigen des Befestigungsstifts 20 an dem gekrümmten Rahmensegment 16. Die Spannungsregelanordnung 24 wird auch verwendet zur Aufbringung einer Spannkraft auf den Befestigungsstift 20 längs seiner Länge, um den Befestigungsstift 20 starrer ohne Biegung zwischen der Sicherungseinrichtung 22 und der Spannungsregelanordnung 24 zu befestigen.
  • Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, hat die Spannungshalteschraube 38 einen mit Gewinde versehenen Bolzenteil 74, der sich durch die kreisförmige Montageöffnung 30 erstreckt und der in eine Gewindebohrung 75 innerhalb des gekrümmten Teils 58 eingeschraubt ist. Der Bolzenteil 74 ist einstückig mit der Spannungshalteschraube 38 und wird zum Positionieren der Spannungsregelanordnung 24 längs der Länge des gekrümmten Rahmens 16 verwendet.
  • Der Befestigungsstift 20 ist gleitfähig durch einen Stifthohlraum 76 innerhalb der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 parallel zu aber nicht zusammenfallend mit der Längsachse der mit Gewinde versehen, geschlitzten Spannschraube 40 eingesetzt. Die mit Gewinde versehene Sicherungsschraube 54 wird verwendet, um den Befestigungsstift 20 in der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube 40 festzuklemmen. Der Spannschlitz 60 verläuft längs der Längsrichtung der Spannschraube 40 an deren Umfang von einem Ende, das am nächsten zu der Spitze 32 des Befestigungsstifts 20 liegt, bis in die Nähe der mit Gewinde versehenen Sicherungsschraube 54.
  • Die Ausbildung des verjüngten Stifts 59 und des Schlitzes 60 wirken zusammen, indem sie leichtes Einsetzen, leichtes Ausrichten und leichte Gleitfähigkeit der mit Gewinde versehenen Spannschraube 40 durch die kreisförmige Öffnung 77 der Spannungshaltemutter 35 bieten. Der verjüngte Sitft 59 hat ein verjüngtes Ende 78, das sich in den Schlitz 60 erstreckt, wodurch die Spannschraube 40 in der Spannungshaltemutter 35 ausgerichtet wird.
  • Der Durchmesser des verjüngten Stifts 59 ist geringfügig kleiner als die Breite des Schlitzes 60. Das verjüngte Ende 78 erstreckt sich in den Schlitz, aber berührt nicht den Boden des Schlitzes, so daß das verjüngte Ende 78 eine gewisse Bewegungsfreiheit innerhalb des Schlitzes 60 hat, so daß es der Spannschraube 40 ermöglicht ist, leicht längs und durch den Hauptteil 36 der Spannungshaltemutter 35 zu gleiten.
  • Um die Gleitfähigkeit der Spannschraube 40 durch die Spannungshaltemutter 35 hindurch zu verbessern, während gleichzeitig eine Ausrichtung der Halteschraube 40 mit Hilfe des verjüngten Stifts 59 erreicht wird, der in den Schlitz 60 eingesetzt ist, haben die Gewindegänge 80 der Spannschraube 40 eine Abschrägung 82 von etwa 45 Grad. Diese Abschrägung minimiert die Reibung zwischen dem verjüngten Ende 78 und dem Schlitz 60, während gleichzeitig die Bildung von Bruchstücken vermindert wird.
  • Industrielle Anwendung
  • Die Erfindung wird vorwiegend im Bereich der orthopädischen Chirurgie eingesetzt. Es sollte ersichtlich geworden sein, daß die Spannmutter 42 das einzige Betätigungsglied zum Aufbringen von Spannung auf den Befestigungsstift 20 ist, nachdem die Vorrichtung angebracht wurde. Während einer chirurgischen Operation kann der Chirurg die Spannungsregelanordnung 24 von Hand festziehen, worauf möglicherweise ein postoperatives Festziehen mittels Schraubenschlüsseln folgt. Es sollte auch ohne weiteres ersichtlich geworden sein, daß der Schlitz 60 leicht über den verjüngten Stift 59 gleitet, der einen gewissen Freiheitsgrad darin hat.

Claims (3)

1. Spannungsregelanordnung (24a, 24b) in einer äußeren Befestigungsvorrichtung (10), die ein Rahmensegment (16) aufweist, an dem ein chirurgischer Befestigungsstift (20) festgelegt ist, wobei der Befestigungsstift (20) durch einen gebrochenen Knochen (14) hindurchgeht und diesen während der Rehabilitation immobilisiert,
wobei der Befestigungsstift (20) an seinem einen Ende längs der Länge des Rahmensegments (16) durch eine mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube (40) festgelegt ist, die einen am Umfang angeordneten und sich parallel zu ihrer Längsachse erstreckenden Schlitz (60) hat, und wobei eine Spannmutter (35) eine Öffnung zur Aufnahme der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube (40) hat, wobei die Spannmutter (35) einen Ausrichtstift (59) aufweist, der zum Führen der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube (40) dient, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausrichtstift (59) ein sich verjüngendes Ende hat, das sich in die Öffnung der Spannmutter (35) erstreckt, und
daß die mit Gewinde versehene, geschlitzte Spannschraube (40) an dem Schlitz (60) eine Abschrägung (82) hat, die zur Verminderung der Reibung zwischen dem sich verjüngenden Ausrichtstift (59) und der mit Gewinde versehenen, geschlitzten Spannschraube (40) dient.
2. Spannungsregelanordnung (24a, 24b) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen (35, 38) für ihre Befestigung an dem Rahmensegment (16).
3. Spannungsregelanordnung (24a, 24b) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägung (82) einen Winkel von etwa 45º aufweist.
DE19873779548 1986-04-17 1987-04-14 Spannungsregelanordnung einer chirurgischen befestigungsnadel. Expired - Lifetime DE3779548T2 (de)

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US06/853,140 US4923458A (en) 1986-04-17 1986-04-17 Surgical fixation pin tension adjuster
PCT/US1987/000844 WO1987006125A1 (en) 1986-04-17 1987-04-14 Surgical fixation pin tension adjuster

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DE3779548D1 DE3779548D1 (de) 1992-07-09
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