DE3700962A1 - Einrichtung zur pruefung eines laserentfernungsmessgeraetes, insbesondere fuer einen kampfpanzer - Google Patents
Einrichtung zur pruefung eines laserentfernungsmessgeraetes, insbesondere fuer einen kampfpanzerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur
Prüfung eines Laserentfernungsmeßgerätes, insbesondere
für einen Kampfpanzer, bei welcher das vom Lasersender
ausgesandte Lichtbündel durch ein Eintrittsobjektiv auf
die Eintrittsfläche eines faseroptischen Bildleiters mit
optischen Verzögerungsleitungen vorgegebener Länge
fokussiert und zur Austrittsfläche des Bildleiters
weitergeleitet und schließlich über ein Austrittsobjek
tiv zum Laserempfänger zurückgeführt wird.
Derartige Einrichtungen sind an sich bekannt.
Sie dienen dazu, das klassische Verfahren zur Prüfung
eines Laserentfernungsmeßgerätes, bei der im Gelände
zwei Zieltafeln in unterschiedlicher Entfernung vom
Entfernungsmeßgerät aufgestellt werden und diese Entfer
nungen mit dem Laserentfernungsmeßgerät ausgemessen
werden, in der Weise zu vereinfachen, daß das Verfahren
nicht im Freien in einem, die großen Abstände der Ziel
tafeln von etwa 500 m zulassenden Gelände durchgeführt
werden muß, sondern in geschlossenen Räumen bei wesent
lichen kleineren Raumverhältnissen, beispielsweise in
den Werksräumen einer Herstellerfirma durchgeführt
werden kann.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand
darin, eine solche Einrichtung so auszugestalten, daß
sie einerseits trotz der Verwendung von hochpräzisen
optischen Geräten, insbesondere faseroptischen Bildlei
tern und optischen Verzögerungsleitungen, möglichst
kostensparend aufgebaut werden kann, dabei aber das
klassische Prüfverfahren mit der Ausmessung von Zielta
feln möglichst genau simuliert wird, so daß das Prüfver
fahren in der bisherigen Weise durchgeführt werden kann,
unter Verwendung der Richtanlage des Kampfpanzers sowie
des realen Laserpulses und der gleichen Berechnungsfor
mel zur Bestimmung des Wirkungsbereiches.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungsgemäß mit
den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentan
spruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes
der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 14 beschrie
ben.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, in Nach
bildung der bisherigen Prüfmethode die Zieltafeln in der
Brennebene von Linsen nachzubilden und die erforderli
chen Strecken mit optischen Verzögerungsleitungen zu
simulieren. Die Feststellung von Echos oder Doppelechos
erfolgt mit dem Laserempfänger des Feuerleitsystems des
Kampfpanzers und den zugehörigen Anzeigeelementen.
Es hat sich herausgestellt, daß zu einer genauen Be
stimmung der Intensitätsverteilung der Laserstrahlung
nicht unbedingt die gesamte Fläche der bisherigen Ziel
tafeln simuliert werden muß, sondern daß es ausreicht,
wenn bestimmte Bereiche in zwei aufeinander senkrecht
stehenden Richtungen, die dem Azimut und der Elevation
entsprechen, simuliert werden, wobei jeweils einzelne in
bestimmten Entfernungen vom Mittelpunkt der simulierten
Zieltafeln angeordnete Bildpunkte vermessen werden.
Dies kann dadurch geschehen, daß, wie in den Unteran
sprüchen angegeben und anhand eines nachfolgend be
schriebenen Ausführungsbeispiels erläutert, die Ein
trittsfläche des faseroptischen Eintrittsbildleiters,
auf die das auffallende Lichtbündel fokussiert wird, in
ganz bestimmter Weise in einzelne Facetten aufgeteilt
wird, die mit entsprechenden Facetten der Austritts
fläche über die entsprechenden Bildleiterzweige und
Verzögerungsleitungen verbunden sind. Es läßt sich in
dieser Weise ein optisches System aufbauen, das mit
einem Minimum an faseroptischen Bildleitern und opti
schen Verzögerungsleitungen auskommt und dennoch eine
sehr exakte Vermessung des Wirkungsbereiches und der
Tiefenauflösung des Laserentfernungsmeßgerätes erlaubt.
Die Einrichtung kann auch sehr bedienungsfreundlich
aufgebaut werden, so daß der Justieraufwand in Grenzen
bleibt und die Prüfung in enger Anlehnung an die bishe
rige Prüfmethode in der Montagehalle durchgeführt werden
kann.
Im folgenden wird anhand der Zeichnungen ein
Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße Einrichtung
näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 in einer prinzipiellen schaltbildartigen Dar
stellung den Gesamtaufbau einer Einrichtung
zur Prüfung eines Laserentfernungsmeßgerätes;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung die Ausgestaltung
der Eintrittsfläche für das Lichtbündel bei
einer Einrichtung nach Fig. 1;
Fig. 3 in einer detaillierten Darstellung die
Verbindung der Facetten der Eintrittsfläche
mit den Facetten der Austrittsfläche bei einer
Einrichtung nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Einrichtung zur Prüfung eines Laser
entfernungsmeßgerätes dargestellt, welches beispielswei
se in einem Kampfpanzer angeordnet sein kann. Das Laser
entfernungsmeßgerät kann an sich bekannte Bauart aufwei
sen und ist nicht eigens dargestellt. Es besitzt einen
Lasersender mit einer Austrittsöffnung 1 für das ausge
sendete Lichtbündel LE sowie einen Laserempfänger mit
einer Eintrittsöffnung 15 für das zurückkommende Licht
bündel LA.
Austrittsöffnung 1 und Eintrittsöffnung 15 symbolisieren
den Ausblickkopf am Feuerleitsystem eines Kampfpanzers,
vor dem die nachfolgend beschriebene Einrichtung posi
tioniert ist. Das vom Laser ausgesandte Lichtbündel LE
läuft durch ein Objektiv 2 und einen Strahlteiler 3. Die
beiden Teilstrahlen werden in der Brennebene B 2 des
Objektivs 2 fokussiert. Der direkt durch den Strahltei
ler 3 laufende Teilstrahl wird einer Vorrichtung 4 zur
Leistungsmessung zugeführt, die in nicht eigens darge
stellter und an sich bekannter Weise eine Fotodiode
enthalten kann und an eine elektrische Beleuchtungs- und
Auswertevorrichtung 16 angeschlossen ist. Das vom
Strahlteiler 3 abgelenkte Teilbündel trifft in der
Brennebene B 2 auf die Eintrittsflächen E von faseropti
schen Bildleitern, die in einem ersten Faserverteiler 6
zusammengefaßt sind, der nachfolgend genauer erläutert
wird. Vom ersten Faserverteiler 6 aus läuft das Licht
über faseroptische Bildleiter 7.1 bis 7.5 über optische
Verzögerungsleitungen 8.1, 8.5 sowie 9 und weitere
faseroptische Bildleiter 10.1 bis 10.5 zu einem zweiten
Faserverteiler 11, der die Austrittsflächen A der faser
optischen Bildleiter enthält, welche in der Brennebene
B 14 eines Austrittsobjektivs 14 angeordnet sind. Das
austretende Lichtbündel LA durchläuft einen zweiten
Strahlteiler 13 sowie das Austrittsobjektiv 14 und tritt
dann in die Eintrittsöffnung 15 des Laserempfängers ein.
Im zweiten Strahlteiler 13 wird dem aus der Einrichtung
austretenden Lichtbündel ein zweites Lichtbündel zuge
führt, das von Austrittsflächen B eines dritten Faser
verteilers 17 ausgeht, in dem faseroptische Bildleiter
zusammengefaßt sind, über die von der elektrischen
Beleuchtungs- und Auswertevorrichtung 16 gesteuert,
Beleuchtungslicht zugeführt wird.
In den Strahlengang des einfallenden Lichtbündels LE und
den Strahlengang des ausfallenden Lichtbündels LA ist
außerdem jeweils ein Bildhebungsplättchen 5 bzw. 12
angeordnet, die dazu dienen, eine Anpassung auf die
Laserwellenlänge nach einer Justage mit sichtbarem Licht
zu bewirken.
Im folgenden wird anhand der Fig. 2 und 3 die genaue
Ausbildung der Eintrittsflächen E und der Ausgangs
flächen A sowie ihre Verbindung über einzelne Bildlei
terzweige und Verzögerungsleitungen näher erläutert.
In Fig. 2 sind die Eintrittsflächen E in ihrer Ausbil
dung und Anordnung dargestellt. Die Ausbildung und
Anordnung der Austrittsflächen A entspricht genau der
der Eintrittsflächen.
Die Eintrittsfläche E am ersten Faserverteiler 6 ist in
einzelne Facetten EF 1 bis EF 10 aufgeteilt. Die Facetten
besitzen jeweils rechteckigen Querschnitt mit einem
Seitenverhältnis von 2 : 1 und stellen die Glasfaserend
flächen von faseroptischen Bildleitern dar, die in Fig.
3 nur symbolisch durch Linien angedeutet sind. Die
Facetten erstrecken sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in
zwei zueinander senkrechten Richtungen, die dem Azimut
Az und der Elevation El entsprechen und sind aufeinan
der folgend und mit ihren Rändern aneinander an
schließend angeordnet. In Richtung Az erstrecken sich
insgesamt sechs Facetten EF 7, EF 1, EF 3, EF 4, EF 2, EF 8.
In Richtung El erstrecken sich die Facetten EF 9, EF 5,
EF 3-EF 4, EF 6, EF 10.
Die Facetten EF 1, EF 3, EF 4, EF 2, EF 5 und EF 6 sind einem
inneren Eintrittsbereich zugeordnet, der mit Z 1 bezeich
net ist, da diese Facetten eine der beiden Zieltafeln
des klassischen Prüfsystems simulieren. Die Facetten
EF 7, EF 8, EF 9 und EF 10 sind einem äußeren Eintrittsbe
reich zugeordnet, der mit Z 2 bezeichnet ist, da er die
zweite der Zieltafeln des klassischen Prüfverfahrens
simuliert. Der äußere Eintrittsbereich Z 2 umgibt den
ersten Eintrittsbereich Z 1.
Zur besseren Unterscheidung sind die Facetten des äuße
ren Eintrittsbereiches Z 2 in Fig. 2 schraffiert darge
stellt.
Jede der Facetten EF 1 bis EF 10 aus dem ersten Faserver
teiler 6 ist mit einer entsprechenden Facette AF 1 bis
AF 10 aus dem zweiten Faserverteiler 11 verbunden. Die
Facetten AF 1 bis AF 10 sind genau in der gleichen Weise
ausgebildet und angeordnet, wie die Facetten EF 1 bis
EF 10, so daß auf ihre Darstellung verzichtet werden
kann.
Um die Anzahl der benötigten Bildleiterzweige und
Verzögerungsleitungen möglichst klein zu halten, sind
die Verbindungen von je zwei Facetten der Eintrittsbe
reiche mit den entsprechenden Facetten der Austrittsbe
reiche in einer besonderen, die geforderte Genauigkeit
der Messung wahrenden Weise zusammengefaßt wie dies aus
Fig. 3 ersichtlich ist.
In Fig. 3 sind die von den Facetten EF 1 bis EF 10 ausge
henden Bildleiter in Ausgangsverbindungen 16 jeweils
paarweise zusammengefaßt und an weiterführende Bildlei
terzweige 7.1 bis 7.5 angeschlossen. Der gemeinsame
Anschluß betrifft jeweils Facetten, die symmetrisch zur
Richtung Az oder symmetrisch zur Richtung El liegen. So
sind beispielsweise die beiden Facetten EF 7 und EF 8 des
äußeren Eintrittsbereiches gemeinsam an den Bildleiter
zweig 7.1 angeschlossen, der über Verzögerungsleitungen
8.11, 9.1 und 8.12 mit einem Bildleiterzweig 10.1 ver
bunden ist, der wiederum über Eintrittsverbindungen 17
mit den Bildleitern der beiden Facetten AF 7 und AF 8 im
Faserverteiler 11 in Verbindung steht.
In analoger Weise sind die beiden Facetten EF 9 und EF 10
des äußeren Eintrittsbereiches über den Bildleiterzweig
7.5, die Verzögerungsleitungen 8.51, 9.5 und 8.52
sowie den Bildleiterzweig 10.5 mit den Facetten AF 9 und
AF 10 der Austrittsfläche verbunden.
Die Facetten des inneren Eintrittsbereiches sind in
ähnlicher Weise paarweise zusammengefaßt wie dies aus
Fig. 3 unmittelbar abzulesen ist und über die Bildlei
terzweige 7.2, 7.3 und 7.4, die Verzögerungsleitungen
9.2, 9.3 und 9.4 sowie die Bildleiterzweige 10.2, 10.3
und 10.4 mit den entsprechenden Facetten im Faservertei
ler 11 verbunden.
Die Bildleiter der Faserverteiler 6 und 11 sind als im
Querschnitt rechteckige Glasfasern ausgebildet, die
jeweils an ihren Außenseiten mit einem dünnen Glas
beschichtet sind, das einen kleineren Brechungsindex
aufweist als das Kernmaterial der Glasfaser. Damit wird
das Übersprechen von einem Bildleiter in den anderen
verhindert.
Die Verzögerungsleitungen bestehen aus in Spulen aufge
wickelten Bildleitern, wobei die Verzögerungsleitungen
9.1 bis 9.5 die Simulation einer Entfernung von bei
spielsweise 500 m bewirken, während die Verzögerungslei
tungen 8.5.1 und 8.5.2 bzw. 8.11 und 8.12 eine zusätz
liche Verzögerung bewirken, so daß in diesen Zweigen die
Gesamtverzögerung einer Entfernung von beispielsweise
520 m entspricht. Die Gesamtanordnung simuliert damit
eine erste Zieltafel Z 1 in beispielsweise 500 m Entfer
nung und eine zweite Zieltafel Z 2 in beispielsweise
520 m Entfernung.
Da bei der Wirkungsbereichsvermessung das Zielkreuz
immer nach außen gerichtet wird, ist die Zusammenfassung
von je zwei einander gegenüberliegenden Facetten in
einem gemeinsamen Verzögerungsweg ohne weiteres möglich.
Eine Doppeldeutigkeit tritt wegen des eingeschränkten
Sehfeldes des Laserempfängers nicht auf.
Die Facetten des zweiten Faserverteilers 11 können, wie
aus Fig. 1 ersichtlich, über den Ausblickkopf des Feuer
leitsystems des Kampfpanzers direkt beobachtet werden.
Um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, werden sie von hinten
beleuchtet. Dies geschieht bei der in Fig. 1 dargestell
ten Einrichtung dadurch, daß die Facetten des dritten
Faserverteilers 17 genau in der gleichen Weise ausgebil
det sind wie die Facetten des zweiten Faserverteilers 11
und die Justierung so ist, daß sich die Bilder der in
der Brennebene B 14 angeordneten Bereiche A und B genau
überdecken. Um die gute Unterscheidbarkeit der beiden
Zieltafeln Z 1 und Z 2 für den Beobachter zu erhöhen,
können die Facetten, die die erste Zieltafel Z 1 dar
stellen, beispielsweise mit grünen Leuchtdioden und die
Facetten, die die Zieltafel Z 2 darstellen, mit gelben
Leuchtdioden beleuchtet werden. Die Helligkeit ist
intern über Potentiometer regelbar. Auf diese Weise
werden dem Bediener auf gut sichtbare Weise zwei Zielta
feln Z 1 und Z 2 in den Sichtkanal projiziert.
Es kann ohne weiteres erreicht werden, daß die beiden
Zieltafeln Z 1 und Z 2 dem Beobachter in exakt der glei
chen Größe erscheinen wie die realen Zieltafeln.
Ein nicht eigens dargestelltes und beschriebenes elek
tronisches System besteht aus einem Meßteil zur Messung
der Pulsenergie, einem Meßteil zur Messung der Pulsbrei
te und einem System zur Digitalisierung, Aufbereitung
und Anzeige der Meßwerte.
Zur Energiemessung des ausgesandten Laserpulses wird ein
konstanter Bruchteil der Meßvorrichtung 4 zugeführt und
das optische Signal wird leistungsproportional in ein
elektrisches Signal umgesetzt.
Die Wirkungsbereichsvermessung verläuft im Prinzip wie
bei den bisher bekannten Verfahren mit Zieltafeln. Der
Bediener muß mit den Richtmitteln am Kampfpanzer den
Laserfleck (bzw. das Zielkreuz) über die beiden Zielta
feln richten und die Grenzen feststellen, an denen
Doppelechos auftreten. Insofern ändert sich an der
Genauigkeit der Wirkungsbereichsvermessung nichts. Die
Reflektivitäten der Zieltafeln können durch Filter an
den Faserkoppelstellen eingestellt werden. Auf diese
Weise kann durch Vergleich mit Außenmessungen letztlich
die Empfindlichkeit des Systems der Empfindlichkeit der
Messung mit realen Zieltafeln angepaßt werden.
Claims (14)
1. Einrichtung zur Prüfung eines Laser-Entfernungsmeßge
rätes, insbesondere für einen Kampfpanzer, bei welcher
das vom Lasersender ausgesandte Lichtbündel durch ein
Eintrittsobjektiv auf die Eintrittsfläche eines faser
optischen Bildleiters mit optischen Verzögerungsleitun
gen vorgegebener Länge fokussiert und zur Austrittsfläche
des Bildleiters weitergeleitet und schließlich über ein
Austrittsobjektiv zum Laserempfänger zurückgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsfläche eines
faseroptischen Eintrittsbildleiters (7.1-7.5) in
mindestens zwei Eintrittsbereiche (Z 1, Z 2) aufgeteilt
ist, die über optisch voneinander getrennte Bildleiter
zweige (7.1-7.5), in welche jeweils optische Verzöge
rungsleitungen (9, 8.1, 8.5) unterschiedlicher Länge
eingeschaltet sind, mit entsprechenden Austrittsberei
chen eines Austrittsbildleiters (10.1-10.5) verbunden
sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausbildung, Anordnung und Größe der Austrittsbe
reiche die gleiche ist wie die Ausbildung, Anordnung und
Größe der Eintrittsbereiche.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Eintrittsbereiche derart zueinander
angeordnet sind, daß jeweils zu einem inneren Eintritts
bereich (Z 1) gehörende Teilflächen von Teilflächen eines
äußeren Eintrittsbereiches (Z 2) umgeben sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Eintrittsbereich und jeder
Austrittsbereich aus Facetten (EF 1-EF 10 bzw. AF 1-AF 10)
zusammengesetzt ist und jede Facette eines Eintrittsberei
ches über einen individuellen Bildleiterzweig und eine
optische Verzögerungsleitung mit der ihr zugeordneten
Facette eines Austrittsbereiches verbunden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnittsfläche jeder Facette (EF 1-EF 10)
größer ist als der Durchmesser des Lichtbündels an der
Auftreffstelle.
6. Einrichtung nach Anspruch 3 sowie einem der Ansprüche
4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Facetten (EF 1-
EF 10) in jeweils zwei zueinander senkrechten Richtun
gen (Az, El) aufeinanderfolgend und unmittelbar aneinan
der anschließend in der Eintrittsfläche angeordnet sind,
wobei die Facetten des inneren Eintrittsbereiches (Z 1)
innerhalb eines quadratischen oder rechteckigen, symme
trisch zum Mittelpunkt der Eintrittsfläche liegenden
Feldes angeordnet sind, während die Facetten des äußeren
Eintrittsbereiches (Z 2) außerhalb dieses Feldes angeord
net sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in Azimutrichtung (Az) insgesamt sechs aufeinanderfol
gende und aneinander anschließende Facetten angeordnet
sind, von denen jeweils die vier inneren Facetten (ef 1,
ef 2, ef 3, ef 4) zum inneren Eintrittsbereich (Z 1) und die
beiden äußeren Facetten (EF 7, EF 8) zum äußeren Eintritts
bereich (Z 2) gehören und sich an die beiden mittleren
Facetten (EF 3, EF 4) in Elevationsrichtung (El) nach oben
und unten je zwei aufeinanderfolgende Facetten (EF 5, EF 9
bzw. EF 6, EF 10) anschließen, von denen jeweils die inneren
Facetten (EF 5, EF 6) zum inneren Eintrittsbereich (Z 1) und
die äußeren Facetten (EF 9, EF 10) zum äußeren Eintrittsbe
reich (Z 2) gehören.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Seitenflächenverhältnis der recht
eckigen Facetten 2 : 1 beträgt.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß durch den inneren Eintrittsbereich
(Z 1) eine in vorgegebener Entfernung aufgestellte Zielta
fel simuliert wird, während durch den äußeren Eintrittsbe
reich (Z 2) eine zweite, in einem größeren Abstand aufge
stellte Zieltafel simuliert wird.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils zwei symmetrisch zu einer der
Mittelachsen (Az, El) der Eintrittsfläche angeordnete
Facetten der Eintrittsfläche über eine gemeinsame optische
Verzögerungsleitung (9.1-9.5) mit den entsprechenden
Facetten der Austrittsfläche verbunden sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Facetten (AF 1-AF 10) der Aus
trittsfläche von innen her beleuchtet sind.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das einfallende Lichtbündel (LE) durch
einen ersten Strahlteiler (3) läuft und der eine Teil
strahl einer Leistungsmeßvorrichtung (4) zugeführt wird,
während der andere Teilstrahl einen, die Eintrittsflächen
des faseroptischen Eintrittsbildleiters (7.1-7.5)
enthaltenden Faserverteiler (6) zugeführt wird, der über
eine die optischen Verzögerungsleitungen (8.1-8.5, 9)
enthaltende Vorrichtung mit einem zweiten Faserverteiler
(11) verbunden ist, der die Austrittsflächen des faserop
tischen Austrittsbildleiters (10.1-10.5) enthält.
13. Einrichtung nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch
gekennzeichnet, daß das ausfallende Lichtbündel (LA) durch
einen zweiten Strahlteiler (13) läuft, über den das Be
leuchtungslicht für die Facetten der Austrittsfläche
eingeführt wird, welches von einem dritten Faserverteiler
(17) ausgeht, der die gleiche Facettenanordnung aufweist
wie der erste und der zweite Faserverteiler (6, 11), wobei
die Facetten des dritten Faserverteilers (17) über an sie
angeschlossene Bildleiterzweige von hinten beleuchtet
sind.
14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Faserverteiler (6, 11) rechteckige Glasfasern enthal
ten, die jeweils an ihren Außenseiten mit einem dünnen
Glas beschichtet sind, das einen kleineren Brechungsindex
aufweist als das Kernmaterial der Glasfaser.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873700962 DE3700962A1 (de) | 1987-01-15 | 1987-01-15 | Einrichtung zur pruefung eines laserentfernungsmessgeraetes, insbesondere fuer einen kampfpanzer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873700962 DE3700962A1 (de) | 1987-01-15 | 1987-01-15 | Einrichtung zur pruefung eines laserentfernungsmessgeraetes, insbesondere fuer einen kampfpanzer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3700962A1 true DE3700962A1 (de) | 1988-07-28 |
Family
ID=6318848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873700962 Withdrawn DE3700962A1 (de) | 1987-01-15 | 1987-01-15 | Einrichtung zur pruefung eines laserentfernungsmessgeraetes, insbesondere fuer einen kampfpanzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3700962A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3935683C1 (en) * | 1989-10-26 | 1991-04-11 | Messerschmitt-Boelkow-Blohm Gmbh, 8012 Ottobrunn, De | Test unit for laser radar - simulates intensity and Doppler frequency of target echo in fixed direction |
| EP1705497A1 (de) * | 2005-03-21 | 2006-09-27 | Saab Ab | Leistungsfähige und zuverlässige Prüfung von Laserentfernungsmessern |
-
1987
- 1987-01-15 DE DE19873700962 patent/DE3700962A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3935683C1 (en) * | 1989-10-26 | 1991-04-11 | Messerschmitt-Boelkow-Blohm Gmbh, 8012 Ottobrunn, De | Test unit for laser radar - simulates intensity and Doppler frequency of target echo in fixed direction |
| EP1705497A1 (de) * | 2005-03-21 | 2006-09-27 | Saab Ab | Leistungsfähige und zuverlässige Prüfung von Laserentfernungsmessern |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |