DE3628626A1 - Propellerwindmuehle mit erweitertem einsatzbereich - Google Patents
Propellerwindmuehle mit erweitertem einsatzbereichInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Horizontalachs-Pro
pellerwindmühle, bei der entweder eine Generator-Getriebe
einheit wie üblich in der Gondel untergebracht ist, oder
bei der die Drehbewegung des Rotors (1) über ein Winkel
getriebe (2) und über eine Welle (3), die im Mastrohr (4)
läuft zum Mastfuß übertragen wird.
Durch diese Anordnung ist es möglich, neben Gleich- und
Wechselstromgeneratoren (5) auch Flüssigkeitsbremsen,
Pumpen, Wärmepumpenverdichter etc. anzutreiben.
Die Hauptschwierigkeit einer solchen variablen Anordnung
besteht darin, daß die jeweils angetriebene Arbeitsmaschine
nur eine bestimmte Maximalleistung bzw. Höchstdrehzahl
vertragen kann, denn die Überschreitung dieser maschinen
bedingten Kenngrößen führt in aller Regel zur Zerstörung
oder doch zumindest zur Verminderung der Lebensdauer. Da
die im Wind enthaltene Leistung bei Sturmböen ein mehr
faches der gewünschten Nennleistung betragen kann, muß eine
geeignete Steuervorrichtung dafür sorgen, daß die auf die
jeweils verwendete Arbeitsmaschine abgestimmte Nennlei
stung/Drehzahl auf keinen Fall überschritten wird.
Die Steuervorrichtung soll außerdem bei Ausfall der Ar
beitsmaschine oder irgendwelcher Getriebekomponenten ein
unkontrolliertes Hochtouren des in diesem Fall ungebrems
ten Rotors verhindern.
Schließlich soll die Vorrichtung so schnell reagieren, daß
bei Auftreten von heftigen Böen oder starken Turbulenzen
die Belastung der gesamten Struktur in engen Grenzen ge
halten wird.
Auch ist die Forderung nach einfacher Herstellung zu er
wähnen - eine notwendige Bedingung für eventuellen Selbst
bau.
Bei den bisher gebräuchlichen Selbstbau- und industriell
gefertigten Kleinanlagen bestand die Überlastsicherung
(Sturmsicherung) aus einer sogenannten Seitenfahnensteu
erung, bei der der gesamte Rotor aus dem Wind gedreht wird
durch den Winddruck auf eine seitlich und starr am Turm
befestigte Windfahne. Diese Lösung ist zwar sehr einfach
zu bauen, hat aber den Nachteil, daß sie gerade bei größeren
und schnellaufenden Rotoren wegen der erheblichen Kreisel
wirkung viel zu träge reagiert und von daher nur bis zu
bestimmten Baugrößen und Schnellaufzahlen überhaupt ein
setzbar ist.
Anlagen mit Seitenfahnensteuerung müssen darüber hinaus
sehr stabil und damit materialintensiv gebaut sein und
sind selbst dann nur bis zu einem gewissen Grad gegen Böen
und Turbulenzen geschützt.
Eine direkte Drehzahlbegrenzung ist nicht gegeben.
Die wesentlich elegantere Lösung der Rotorblattverstellung
blieb wegen des hohen mechanischen und reglungstechnischen
Aufwands bisher nur industriell gefertigten Anlagen ober
halb einer bestimmten Leistungsklasse vorbehalten.
Erfindungsgemäß wird bei der hier beschriebenen Anlage
das Problem der Überlastsicherung durch Blattverstellung
gelöst, wobei im einfachsten Fall das Verstellgelenk durch
zwei ineinandergesteckte, passgenaue Rohre gebildet wird
(Fig. 3). Das äußere Rohr ist dabei starr mit der Rotor
nabe verbunden und seine Längsachse bildet einen spitzen
Winkel mit der Rotorebene (12, 13, 14). Das innere, starr am
Flügel befestigte Rohr (16) bildet mit der Flügellängsachse
(23) einen Winkel gleicher Größe, so daß in Fahnen-(Sturm-)
Stellung die Flügelachsen etwa in der Rotorebene liegen
(Fig. 2). In Betriebsstellung sind die Flügel bzw. deren
Achsen leicht nach vorn geneigt (Fig. 1 u. 3).
Bei dieser Anordnung bilden sowohl die Luftkanäle als auch
die Fliehkräfte ein Verstellmoment, welches versucht, die
Flügel in Fahnenstellung zu bringen.
In ihrer normalen Betriebsstellung (Fig. 3) gehalten werden
die Flügel durch eine Zugstange (7), die an einem Ende am
Flügel kardanisch (22) befestigt ist, und deren anderes
Ende justierbar an einem Reiter (8) angebracht ist, der
auf der nach vorn verlängerten Rotorwelle (24) ver
schiebbar angeordnet ist.
Der Reiter wird durch ein Gelenksystem (9) in normaler
Betriebsstellung gehalten. Durch Zugfedern (17), die in
zwei Richtungen (18) verschiebbar angeordnet sind, wird
das mittlere Gelenk (19) des Systems gegen den Anschlag (20)
gedrückt. Durch Variation der Anzahl an Zugfedern, durch
Änderung des Hebelarms und der Vorspannung läßt sich die
Auslösekraft, bei der der Mechanismus einfedert, sowie
ein gewünschter Kraft-Weg-Verlauf einstellen.
Die auf die Flügel ausgeübten Luft- und Fliehkräfte
werden also über Zugstange und Reiter auf das Gelenksystem
übertragen und bringen dies zum Einfedern, sobald die
Auslösekraft überschritten wird. Dabei verdrehen sich die
Flügel in Richtung Fahnenstellung.
Die Größe der Auslösekraft kann aus der gewünschten
Nennleistung und -drehzahl berechnet oder aber experimen
tell bestimmt werden. Dank der Variationsmöglichkeit des
Gelenksystems läßt sich dessen Kraft-Weg-Verlauf so gut
an einen berechneten Verlauf anpassen, daß die Windmühle
bei allen Windgeschwindigkeiten zwischen Nenngeschwindig
keit und Orkanstärke mit etwa konstanter Leistung und
Drehzahl betrieben werden kann.
Die Strukturbelastungen nehmen dabei mit wachsender Wind
geschwindigkeit ab.
Wegen der geringen Masse der beteiligten Bauelemente
kann der Mechanismus extrem schnell reagieren.
Die Tatsache, daß die Flügel beim Öffnen einen Weg in
Richtung des Windes zurücklegen, führt dazu, daß selbst
extrem kurze und harte Böen mit überdurchschnittlichen
Windanstiegsgeschwindigkeiten weich abgefangen werden.
Eine weitere Verbesserung der Laufruhe und Entlastung
der Struktur wird durch Federelemente (21) erreicht, die
zwischen Zugstangenbefestigung und Reiter angebracht sind.
Sie erlauben den Flügeln kleine, individuelle Ausweich
bewegungen, wodurch selbst Turbulenzen innerhalb des
Rotorfeldes abgefedert werden.
Der Neigungswinkel (14) ist so auf die übrigen Aus
legungsdaten des Rotors (Masse, Schwerpunktlage, Nenn
drehzahl) abgestimmt, daß sich im Nennbetrieb die auf
das Gelenksystem wirkende Gesamtkraft zu etwa gleichen
Teilen aus Fliehkraft und Luftkraft zusammensetzt. Diese
Abstimmung hat den Vorteil, daß der Rotor im unbelasteten
Zustand (also etwa bei Ausfall der Arbeitsmaschine) nur
auf ca. 140% (√2) der Nenndrehzahl hochtouren kann.
In diesem Fall wird nämlich die fehlende Luftkraft durch
die verdoppelte Fliehkraft ersetzt, so daß die Flügel
auch hier in Fahnenstellung gehen.
Da die Zugstangen sinnvollerweise im Bereich der Luft
kraftresultierenden an den Flügeln befestigt sind, und
da die Auslösekraft genau definiert ist, ist die Biege
momentbelastung der Flügel sehr niedrig und in ihrem
Maximalwert ebenfalls definiert. Dadurch ist eine extrem
leichte und kostengünstige Bauweise möglich.
Der mit wenig Masse behaftete Rotor stellt sich sehr
schnell auf schwankende Windgeschwindigkeiten ein, wo
durch eine optimale Anströmung des Flügelprofils und
somit ein guter dynamischer Wirkungsgrad erreicht wird.
Die exakt arbeitende Leistungsbegrenzung ermöglicht eine
bis an die Leistungsgrenze gehende und damit optimale
Ausnutzung der Arbeitsmaschine (des Generators), womit
der Gesamtwirkungsgrad der Analge ebenfalls positiv be
einflußt wird.
Da der Rotorschub (bisher als Luftkraft bezeichnet), der
im wesentlichen die Biegemomentbelastung des Mastes her
vorruft, ebenfalls durch diese Art von Steuerung be
grenzt ist, kann eine sehr materialsparende, einfache
und leichte Mastkonstruktion (z. B. ein ausreichend di
mensioniertes Stahlrohr, das nach vier Seiten abgespannt
ist) verwendet werden.
Die niedrige Eigenfrequenz einer solchen Mastkonstruktion
ermöglicht es, den Rotor überkritisch zu betreiben,
was sich positiv auf Laufruhe und Schwingungsverhalten
auswirkt.
Bei größeren Anlagen sind alle Gelenke wälzgelagert,
um eine ausreichende Dauerfestigkeit zu gewährleisten.
Mit dem hier beschriebenen Rotorkonzept kann der Einsatz
bereich von Windenergiekonvertern in mehrfacher Hinsicht
erweitert werden, denn
- - durch extreme Leichtbauweise können die Herstellkosten pro qm Rotorkreisfläche gesenkt werden. Windenergie konverter mit niedriger spezifischer Leistung können daher auch in windschwächeren Regionen noch wirtschaft lich arbeiten,
- - aufgrund der präzise arbeitenden Leistungsbegrenzung können Windrad und Generator optimal auf die am Auf stellungsort vorhandenen Windverhältnisse abgestimmt werden, ohne daß bei Stürmen eine Überlastung des Generators zu befürchten ist,
- - die Leistungs- und Drehzahlbegrenzung ermöglicht darüber hinaus den direkten Antrieb von sehr empfindlichen Maschinen, z. B. Wärmepumpenverdichter. Dadurch wird der Bau von kleinen dezentralen, umweltfreundlichen Heizsystemen möglich,
- - die Drehzahlbegrenzung gibt dem Konverter ein hohes Maß an inhärenter Sicherheit, so daß vor allem bei kleineren Anlagen auf zusätzliche Überwachungssysteme verzichtet werden kann. (Kostensenkung!)
Claims (8)
1. Horizontalachs-Lufläuver mit schnellreagierender Blatt
verstellung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flügel in der Propellernabe drehbar gelagert
sind, wobei die Verstellachse (12) in der Draufsicht
(Fig. 4) mit der Flügellängsachse (23), in der Seiten
ansicht (Fig. 3) mit der Rotorebene (13) einen spitzen
Winkel (14, Neigungswinkel) bildet.
2. Horizontalachs-Windkraftanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Größe des Neigungswinkels (14) so mit der Flügelmasse,
der Massenverteilung und der Rotordrehzahl abgestimmt
ist, daß im Nennbetrieb eine Verstellkraft aufgebaut
wird, die sich zu etwa gleichen Teilen aus Luft- und
Fliehkräften zusammensetzt. Die Verstellkraft ist so
gerichtet, daß sie die Flügel in Fahnenstellung (Sturm
stellung) bringen soll.
3. Horizontal-Winkelkraftanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Flügel durch eine kardanisch befestigte Zugstange (7)
in ihrer normalen Betriebsstellung gehalten werden
(Fig. 3).
4. Horizontalachs-Windkraftanlage nach Anspruch 1 u. 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Befestigungspunkt der Zugstangen an den Flügeln etwa
auf dem Radius der resultierenden Luftkraft liegt,
wodurch sich eine starke Biegemomententlastung der
Flügel bei gleichzeitig minimalen aerodynamischen
Verlusten ergibt.
5. Horizontalachs-Windkraftanlage nach Anspruch 1u. 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das
andere Ende der Zugstange elastisch an einem
Reiter (8) befestigt ist, der auf der nach vorn ver
längerten Rotorachse (24) verschiebbar angeordnet ist
und der durch ein Hebel-Feder-System (9) gehalten
wird (Fig. 3).
6. Horizontalachs-Windkraftanlage nach Anspruch 1, 3 u. 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Zugfedern (17) des Hebel-Feder-Systems (9) in zwei
Richtungen (18) verschiebbar sind, wodurch sich sowohl
Hebelarm als auch Vorspannung der Federn einstellen
lassen. Dadurch ist es möglich, den Kraft-Weg-Verlauf
des Systems so einzustellen, daß der Rotor eine genau
festgelegte Maximalleistung (Nennleistung) und Höchst
drehzahl unter keinen Umständen (also auch bei extremen
Stürmen) überschreitet (Fig. 3).
7. Horizontalachs-Windkraftanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Flügel aus einem Hartschaumkern (z. B. Styropor) bestehen,
in den ein Versteifungsholm sowie Nasen- und Endleisten
eingelassen sind. Zum Schutz gegen Umwelteinwirkungen
sind die Flügel wasserdicht mit einer schlagzähen
und alterungsbeständigen Kunststoffhaut überzogen.
8. Horizontalachs-Windkraftanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Kardangelenk (22) zur Befestigung der Zugstangen an
den Flügeln aus einem einfachen Gelenk besteht, dessen
Drehachse parallel zur Flügelverstellachse (12) ver
läuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863628626 DE3628626A1 (de) | 1986-08-22 | 1986-08-22 | Propellerwindmuehle mit erweitertem einsatzbereich |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863628626 DE3628626A1 (de) | 1986-08-22 | 1986-08-22 | Propellerwindmuehle mit erweitertem einsatzbereich |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3628626A1 true DE3628626A1 (de) | 1988-02-25 |
| DE3628626C2 DE3628626C2 (de) | 1988-12-08 |
Family
ID=6308010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863628626 Granted DE3628626A1 (de) | 1986-08-22 | 1986-08-22 | Propellerwindmuehle mit erweitertem einsatzbereich |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3628626A1 (de) |
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| EP4361435A1 (de) | Windkraftanlage mit vertikaler achse |
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