DE3604435C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Niederdruck-Hebekissen
mit einer luftdichten Kammer, deren Wandung aus einem
gummi- oder kunststoffbeschichteten Gewebe besteht und mit
einem in dieser Wandung angeordneten Ventil, das eine Tül
le aufweist, die aus einem durch ein Loch in der Wandung
hindurchgeführten Ventilstutzen und einem mit diesem und
der Innenseite der Wandung verbunden Befestigungsring be
steht.
Niederdruck-Hebekissen der eingangs genannten Art unterschei
den sich dadurch von Hochdruck-Hebekissen, daß das Gewebe
material ihrer Wandung dehnbar ist. Bei Hochdruck-Kissen
ist in die dann wesentlich dickeren Wandungen ein Cord
oder ein ähnliches, reißfestes Material, insbesondere ein
Stahlcord oder ein Kunststoffcord, eingebettet, der die
Wandungen des Kissens so verstärkt, daß eine Dehnung in
Richtung der Armierung praktisch nicht mehr auftritt. Nie
derdruck-Hebekissen werden beispielsweise in einem Druck
bereich bis fünf bar gefertigt, Hochdruck-Hebekissen gibt
es für weitaus höhere Drücke.
Niederdruck-Hebekissen der eingangs genannten Art sind bei
spielsweise aus den englischen Patentschriften 13 55 315
und 14 05 888 bekannt, beide Vorveröffentlichungen zeigen
zylinderförmige Hebekissen mit einem im Zylindermantel an
geordneten Ventil. Dieses besteht aus einer Tülle, die
durch ein Loch im Zylindermantel hindurchgeführt ist und
mit ihrem Befestigungsring flächig an der Innenwand an
liegt.
Die Tülle ist aus Gummi gefertigt, ihr rohrförmiger Ven
tilstutzen geht einstückig in den Befestigungsring über.
Insbesondere der Befestigungsring hat eine deutlich größere
Wandstärke als die Wandung, in die die Tülle einge
klebt ist. Dadurch wird das Gewebematerial der Wandung im
Bereich des Befestigungsringes durch diesen deutlich aus
gesteift, so daß die Dehnbarkeit des Materials stark ver
ringert wird. Geht man von diesem, durch den Befestigungs
ring verdickten Bereich nach außen, so springt die Dehn
barkeit des Wandungsmaterials am Außenrand des Befestigungs
ringes abrupt auf einen wesentlich niedrigeren Wert, näm
lich den Wert des normalen, unverstärkten Gewebematerials.
In diesem Bereich und etwas außerhalb treten beim Aufbla
sen des Hebekissens kleine Falten auf, die sich sternför
mig nach außen erstrecken und im wesentlichen vom Mittel
punkt des Loches in der Wandung ausgehen. Beim Aufblasen
dehnt sich zwangsläufig das Wandungsmaterial aus, da aber
die Dehnbarkeit außerhalb des versteifenden Befestigungs
rings größer ist als im Bereich des Befestigungsrings,
treten zwangsläufig Unregelmäßigkeiten an der beschriebenen
Übergangsstelle auf, die sich in den erwähnten, kleinen
Falten, im folgenden Mikrofalten genannt, auswirken. Diese
führen zu einer starken Belastung der Verklebung zwischen
Befestigungsring und Gewebematerial der Wandung, es kommt
zu lokalen Schwächungen dieser Verbindung, zu Lockerungen
und einem lokalen Ablösen. Dadurch entstehen Leckstellen
zwischen der Tülle und dem das Loch in der Wandung umge
benden, beschichteten Gewebe. Das Hebekissen wird unbrauch
bar und muß, falls dies möglich ist, repariert werden.
Der Befestigungsbereich zwischen Tülle und Wandung, ge
nauer gesagt zwischen dem Befestigungsring der Tülle und
dem die Schwachstelle umgebenden Bereich des beschichteten Gewe
bes, ist die Lochstelle der bekannten Niederdruck-Hebe
kissen. Demzufolge ist auch der Berstdruck der vorbekann
ten Kissen praktisch ausschließlich durch die Qualität
dieses Verbindungsbereiches bestimmt. Aber auch das Lang
zeitverhalten der vorbekannten Kissen wird im wesentlichen
durch diesen Verbindungsbereich beeinflußt, da sie auch
bei jedem normalen Füllvorgang, der bei Drucken weit unter
halb des Berstdruckes erfolgt, Mikrofalten ausbilden und
diese sich auf die Dauer vergrößern und Leckstellen bilden.
Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die Aufgabe ge
stellt, die Nachteile der bekannten Niederdruck-Hebekissen
der eingangs genannten Art zu vermeiden und die Kissen da
hingehend weiterzuentwickeln, daß trotz Verwendung von
dehnbarem Gewebematerial für die Wandung zwischen Tülle
und umgebenden Wandungsbereich keine Unstetigkeiten, Mi
krofalten oder dergleichen beim Aufblasen auftreten und die
Schwächung des gleichmäßigen Verlaufs der Wandung im Be
reich des Lochs nicht zu einer mechanischen Schwächung des
Gesamtkissens führt.
Diese Aufgabe wird ausgehend von dem Niederdruck-Hebekissen
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zwischen dem
Befestigungsring und der Wandung ein Kompensationsring an
geordnet ist, der einen größeren Durchmesser als der Be
festigungsring aufweist, aus einem Material
mit einer höheren Dehnbarkeit als der Befestigungsring und
das Gewebematerial der Wandung gefertigt ist und an seiner
einen Seite mit dem Befestigungsring und an seiner anderen
Seite über eine ringförmige Verbindungsfläche mit der Wan
dung so verbunden ist, daß zwischen dem Innenrand dieser
ringförmigen Verbindungsfläche und dem Außenrand des Be
festigungsrings eine ringförmige Ausgleichszone frei
bleibt, auf der der Kompensationsring weder mit dem Man
tel noch mit der Tülle verbunden ist.
Das entscheidende Merkmal dieses Niederdruck-Hebekissens
liegt darin, daß der Befestigungsring der Tülle nicht
mehr unmittelbar mit der Wandung, sondern unter Zwischen
schaltung des Kompensationsrings mit der Wandung verbun
den ist. Dabei erfolgt die beidseitige Verbindung des
Kompensationsringes, und zwar auf der einen Seite mit dem
Befestigungsring der Tülle und auf der anderen Seite mit
mit dem Gewebematerial der Wandung dergestalt, daß eine
ringförmige Ausgleichszone zwischen beiden Befestigungs
bereichen verbleibt, auf der der Kompensationsring an
seinen beiden Seiten frei ist, also nicht mit einem an
deren Teil verbunden ist. Diese Konstruktion bringt es
mit sich, daß die Tülle etwas gegenüber der Wandung hin-
und herbewegt werden kann. Bei dem vorbekannten Nieder
druck-Hebekissen war eine derartige separate Bewegung der
Tülle nicht möglich, da diese direkt mit dem Gewebematerial
der Wandung verbunden wurde. Beim praktischen Betrieb wirkt
sich die relative Bewegbarkeit der Tülle gegenüber der Wan
dung nicht negativ aus, da durch den Innendruck der Be
festigungsring gegen die Innenseite der Wandung gepreßt
wird. Um zu vermeiden, daß bei aufgeblasenem Kissen durch
eine Ungeschicklichkeit oder durch Unwissenheit die Tülle
zu stark in den Innenraum gedrückt wird, wodurch die ring
förmige Verbindungsfläche zwischen dem Kompensationsring
und der Wandung stark belastet würde, wird in einer Weiter
entwicklung vorgeschlagen, die Tülle außerhalb des Lochs
so zu verstärken, daß sie nur geringfügig in den Innen
raum des Kissens gedrückt werden kann.
Aufgrund des Kompensationsringes wird ein allmählicher,
sorgfältig abstufbarer Übergang zu dem Loch der Wan
dung und dem umgebenden Wandungsbereich einerseits und
der Wandung und der Wandung und der Tülle andererseits
geschaffen. Da das Loch mit seinen Innenrändern nicht
mehr mit der Tülle direkt verbunden ist, sondern gegen
über dieser bewegt werden kann, können die durch das
Loch hervorgerufenen Schwächungen des kontinuierlichen
Verlaufs der Wandungsfläche und die Verbindung zwischen
Mantelfläche und Tülle separat voneinander erfolgen und
separat voneinander optimiert werden. So kann in einer
Weiterbildung der Erfindung der Bereich um das Loch her
um durch mindestens einen Verstärkungsring verstärkt
werden, so daß eine Entstehung von Rissen am Lochrand
verhindert wird. Hinsichtlich der Tülle ist nicht mehr
das relativ steife Material der Tülle, die zumeist aus
mehrere Millimeter starkem Gummi gefertigt ist, mit dem
Gewebematerial der Wandung selbst verbunden, sondern über
den Kompensationsring wird ein Ausgleich geschaffen. Da
das Material des Kompensationsringes eine höhere Dehn
barkeit hat als das Material der Wandung, beeinflußt die
relativ steife Tülle beim Aufblasen nur noch unwesentlich
den Ausdehnungsvorgang der Wandung. Hinsichtlich der Tülle
wird der kontinuierliche, gleichmäßige Verlauf der Wan
dung nur dadurch beeinträchtigt, daß die Wandung im Be
reich der ringförmigen Verbindungsfläche durch das zu
sätzliche Material des Kompensationsringes verdickt ist.
Diese Verdickung schützt aber andererseits das innenseitige
Loch und kann mit den erwähnten Verstärkungsringen so
abgestimmt werden, daß optimale Verhältnisse beim Aufbla
sen auftreten, anders ausgedrückt, die Tatsache, daß zwangs
läufig ein Loch in der Wandung vorgesehen werden muß, die
mechanischen Ausdehnungsverhältnisse beim Aufblasen des
Kissens nicht mehr merklich stört.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Kompensationsringes liegt
darin, daß die Herstellung des Niederdruck-Hebekissens
nach wie vor einfach bleibt und der Verbindungsbereich der
Tülle mit der Wandung nur unwesentlich dicker wird, er
bleibt praktisch so flach wie beim vorbekannten Niederdruck-
Hebekissen.
In der einfachsten Ausbildung ist der Kompensationsring
eine einfache Ringscheibe, die auf den Befestigungsring
der Tülle aufgeklebt oder vorzugsweise aufvulkanisiert ist.
Die Ausgleichszone befindet sich konzentrisch außerhalb
dieses beschriebenen Verbindungsbereichs, die ringförmige
Verbindungsfläche wiederum außerhalb der Ausgleichszone.
Der Kompensationsring kann aber auch in Art eines Falten
balges aufgebaut sein. In der einfachsten Ausführung ist
er aus zwei Ringscheiben ähnlich der soeben erwähnten
Ringscheibe aufgebaut. Die eine (untere) Ringscheibe ist
wie oben beschrieben mit dem Befestigungsring der Tülle
verbunden, insbesondere durch Vulkanisation, sie ist im
anschließenden, weiter außen befindlichen Ringbereich frei
und an ihrem Außenrand mit der zweiten (oberen) Ringschei
be verbunden. Diese wiederum ist an ihrem Innenringbereich
mit dem das Loch umgebenden Material der Wandung verbunden.
Die letztere Lösung ist aufwendiger und nicht so kosten
günstig wie die Lösung mit lediglich einer Ringscheibe
als Kompensationsring, sie hat aber den Vorteil, daß der
Gesamtdurchmesser kleiner sein kann und die Verbindung
unmittelbar im Bereich des Loches der Wandung erfolgt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den übrigen Ansprüchen.
Die Erfindung wird anhand der Be
schreibung von drei nicht einschränkend zu verstehenden
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigt
Fig. 1 ein Montagebild des Ventilbereichs eines Nieder
druck-Hebekissens mit einem Kompensationsring in
Form einer Ringscheibe und zwei Verstärkungsringen,
Fig. 2 ein Axialschnitt durch ein Montagebild ähnlich
Fig. 1, jedoch mit nur einem Verstärkungsring und
Fig. 3 ein Schnittbild ähnlich Fig. 2, jedoch mit einem
Kompensationsring, der aus zwei Ringscheiben auf
gebaut ist.
In Fig. 1 ist ein Teilbereich einer Wandung 20 eines
Niederdruck-Hebekissens gezeigt, dieser Teilbereich bil
det zusammen mit den übrigen Bereichen eine luftdichte
Kammer von beispielsweise zylindrischer oder kubischer
Form. Die Wandung 20 ist aus einem gummi- oder kunststoff
beschichteten Gewebe zugeschnitten, sie hat eine im Be
reich Millimeter liegende Dicke, beispielsweise 0,8 mm.
Gezeigt ist der Bereich um ein Loch 22 der Wandung 20 für
den Durchlaß einer Tülle 24 eines in der Wandung 20 ange
ordneten, sonst nicht näher dargestellten Ventils. Die
Tülle besteht aus einem rohrförmigen, durch das Loch 22
hindurchgeführten Ventilstutzen 26 und einem mit diesem
und der Innenseite der Wandung 20 verbundenen Befestigungs
ring 28.
Die Tülle 24 ist einstückig aus Gummi gefertigt, der Rohr
stutzen 26 hat eine Wandstärke von etwa 4 mm und eine Ge
samtlänge von etwa 5 cm, der Befestigungsring 28 hat ty
pischerweise einen Durchmesser von etwa 11 cm, seine
Materialstärke nimmt vom Übergangsbereich zum Rohrstutzen 26
nach außen hin ab, wie insbesondere aus den Fig. 2
und 3 zu ersehen ist. Er hat zudem ins Kisseninnere 30
weisende Vorsprünge, beispielsweise Klötze 32, die ver
hindern, daß im zusammengefalteten Zustand das innen
seitige Ende des Rohrstutzens 26 durch einen anderen
Teilbereich der Wandung 20 verschlossen werden kann.
Das beschichtete Gewebematerial der Wandung 20 ist dehn
bar, das Maß der Dehnung wird dabei praktisch ausschließ
lich durch das verwendete Gewebe bestimmt. Eine sehr ge
ringe Reißdehnung von etwa vier Prozent zeigt beispiels
weise ein Keflargewebe, Nylongewebe haben in zweilagiger
Ausführung beispielsweise Reißdehnungen von etwa zwanzig
Prozent, bei einlagigen Geweben liegt die Reißdehnung
noch höher.
Mit der Tülle 24 ist ein Kompensationsring 34 vorzugs
weise durch Vulkanisation, gegebenenfalls aber auch durch
Kleben verbunden. Er ist im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 als einfache Scheibe ausgebildet, die einen Außen
durchmesser hat, der etwa das doppelte des Außendurch
messers des Befestigungsringes 28 ist. Sein Innenloch hat
einen lichten Durchmesser, der etwas größer ist als der
Außendurchmesser des Rohrstutzens 26. Der Kompensationsring
34 wird aus einem vorzugsweise gummibeschichteten Gewebe
gefertigt, daß eine höhere Dehnbarkeit hat als das für die
Wandung 20 verwendete Material. Vorzugsweise wird gummibe
schichtetes Material verwendet, um den Kompensationsring
34 durch Vulkanisieren mit dem Befestigungsring 28 und
dem Übergang zum Rohrstutzen 26 verbinden zu können. Bei
der Herstellung eines Hebekissens wird das aus Tülle 24
und Kompensationsring 34 zusammengesetzte Teil vorgefertigt
und mit den noch zu bescheibenden, weiteren Teilen zu
sammengesetzt.
Falls das Material der Wandung 20 ein Keflar-Gewebe be
nutzt wird, wird beispielsweise zweilagiges Nylonge
webe für den Kompensationsring 34 eingesetzt. Ist die
Wandung 20 aus zweilagigem Nylongewebe zugeschnitten,
besteht der Kompensationsring 34 beispielsweise aus
einlagigem Nylongewebe.
In der Darstellung nach Fig. 1 ist der Kompensations
ring 34 auf seiner Unterseite ringförmig und flächig
mit der Tülle 24 verbunden. Auf dem entsprechenden Be
reich seiner Oberseite und einer sich daran anschließenden,
ringförmigen Ausgleichszone bleibt der Kompen
sationsring 34 an beiden Seiten unverbunden. In der
Darstellung gemäß Fig. 1 ist er auf seiner Oberseite
in einer außerhalb der Ausgleichszone 36 befindlichen,
ringförmigen Verbindungsfläche 38 mit der Wandung 20
verklebt, die entsprechende Klebfläche 40 an der Innen
seite der Wandung 20 ist in Fig. 1 gestrichelt einge
zeichnet. Die Klebfläche 40 verläuft zwangsläufig kon
zentrisch zum Loch 22, sie steift zugleich den Bereich
um das Loch 22, der eine Unterbrechung des Kontinuums
bedeutet, vorteilhaft aus.
Zur weiteren Verstärkung des Randes des Loches 22 sind
im gezeigten Ausführungsbeispiel noch zwei Verstärkungs
ringe 42, 44 vorgesehen, die ebenfalls als Scheiben aus
gebildet sind, aber im Vergleich zum Kompensationsring
34 andere, nämlich abgestufte Außendurchmesser, haben.
Die Außendurchmesser sind so gewählt, daß die Wandung
20 ausgehend von der ringförmigen Klebefläche 40 zum
Loch 22 hin schrittweise verstärkt wird. So hat der
äußere Verstärkungsring 42 einen Außendurchmesser, der
etwas größer ist als der Durchmesser des Außenrandes der
Ausgleichszone 36, wodurch verhindert wird, daß zwischen
Klebfläche 40 und Verstärkungsring 42 ein unverstärkter
Bereich an Wandungsmaterial frei bleibt. Der auf der
Innenseite angeordnete Verstärkungsring 44 hat einen
Außendurchmesser, der etwas größer ist als der Außen
durchmesser des Befestigungsringes 28. Durch die be
schriebene Verstärkung wird der Bereich um das Loch 22
so ausgesteift das die Entstehung von Rissen am Rand
des Loches 22 auch bei Berstdrucken sicher vermieden wird.
Die Verstärkungsringe 42, 44 werden mit der Wandung 20
klebverbunden.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2, das ebenfalls im
Montagezustand gezeigt ist, unterscheidet sich vom Aus
führungsbeispiel nach Fig. 1 im wesentlichen nur dadurch,
daß lediglich ein Verstärkungsring 42 eingesetzt ist.
Das aus Tülle 24 und Kompensationsring 34, der wiederum
die Form einer einfachen Lochscheibe hat, zusammenge
setzte Teil ist als bereits verbundenes, in diesem Fall
durch Vulkanisation verbundenes Teil gezeigt, die Wan
dung 20 wird im Sinne der Pfeile auf dieses Teil gelegt
und im Bereich der Verbindungsfläche 38 ringförmig mit
dem Außenrandbereich des Kompensationsringes 34 verbunden.
Der Verstärkungsring 42 wird, wie dies auch für die bei
den Verstärkungsringe 42, 44 gemäß Fig. 1 gilt, voll
flächig mit der Wandung 20 zentrisch zum Loch 22 verklebt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 wird als Kompensations
ring 34 eine Art Faltenbalg verwendet, der aus zwei Loch
scheiben 46, 48 zusammengesetzt ist. Die untere Lochschei
be 46 ist, wie dies für den gesamten Kompensationsring 34
nach den vorangegangenen Beispielen erläutert wurde,
flächig mit dem Befestigungsring 28 und der angrenzenden
Tülle 24 verbunden. Rings um diesen Vulkanisationsbereich
bleibt die untere Lochscheibe an ihren beiden Seiten frei.
An ihrem äußeren Randbereich ist sie mit der oberen Loch
scheibe 48 über eine ringförmige Verbindungsfläche 50 und
vorzugsweise durch Vulkanisation verbunden. Auch die obere
Lochscheibe bleibt auf einem Ringbereich innerhalb dieses
Verbindungsbereichs 50 an beiden Seiten frei, sie ist an
ihrem oberen Innenrandbereich entlang der ringförmigen
Verbindungsfläche 38 flächig mit der Innenseite der Wan
dung 20 verbunden. Die Geometrie ist dabei, was jedoch
nicht notwendig ist, so ausgeführt, daß die Verbindungs
fläche 38 bis zum Rand des Loches 22 und der Innen
loch der Lochscheibe 48 den gleichen Durchmesser hat wie
das Loch 22.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind keine Verstär
kungsringe 42, 44 gezeigt. Derartige Ringe, sowohl an
der Innenseite, wie auch an der Außenseite der Warnung 20
können jedoch vorgesehen werden. Das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 3 hat den Vorteil, daß bei Einsatz von Ver
stärkungsringen 42, 44 die Verbindungsfläche 38 im Inneren
des verstärkten Bereichs und nicht, wie bei den Ausfüh
rungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2, am Außenrand
des verstärkten Bereichs liegt. Ein Verstärkungsring kann
auch zwischen der Wandung 20 und der oberen Lochscheibe
48 angeordnet werden, wobei er entweder in die Verbindungs
fläche 38 hineinragt oder sich außerhalb dieser befindet.
Da beim praktischen Betrieb nicht verhindert werden kann,
daß Staub, Schmutz usw. zwischen Rohrstutzen 26 und Loch
22 in den Bereich zwischen Wandung 20 und Kompensationsring
34 bzw. zwischen die Lochscheibe 46, 48, gelangt,
ist zwischen dem Rohrstutzen 26 und der Außenseite der
Wandung 20 ein sehr elastischer, weicher Balg 52 angeord
net. Aufgrund einer Verdickung 54 verhindert er zudem, daß
die Tülle 24 übermäßig weit in den Innenraum des Kissens
gedrückt werden kann. Die Verdickung 54 kann auch ander
weitig realisiert werden.
Für den praktischen Betrieb wird, wie dies an sich bekannt
ist, in die Tülle 24 ein Metallnippel eingesetzt, der
mittels einer handelsüblichen Rohrschelle befestigt wird.
Weiterhin übergreift eine äußere Stutztülle das Ventil.
Diese Teile sind nicht dargestellt, sie sind bekannt.
Claims (8)
1. Niederdruck-Hebekissen mit einer luftdichten Kammer,
deren Wandung (20) aus einem gummi- oder kunststoffbe
schichteten Gewebe besteht und mit einem in dieser
Wandung (20) angeordneten Ventil, das eine Tülle (24)
aufweist, die aus einem durch ein Loch (22) in der
Wandung (20) hindurchgeführten Rohrstutzen (26) und
einem mit diesem und der Innenseite der Wandung (20)
verbundenen Befestigungsring (28) besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Befestigungs
ring (28) und der Wandung (20) ein Kompensationsring
(34) angeordnet ist, der einen größeren Außendurchmesser
als der Befestigungsring (28) aufweist, der aus einem
Material gefertigt ist, das eine höhere Dehnbarkeit als
der Befestigungsring (28) und das Material der Wandung
(20) hat, und der an seiner einen Seite mit einem Befe
stigungsring (28) und an seiner anderen Seite über eine
ringförmige Verbindungsfläche (38) mit der Wandung (30)
so verbunden ist, daß zwischen dieser Verbindungsfläche
(38) und dem Außenrand des Befestigungsrings (28) eine
ringförmige Ausgleichszone (36) verbleibt, auf der der
Kompensationsring (34) weder mit der Wandung (20) noch
mit der Tülle (24) verbunden ist.
2. Hebekissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auf mindestens einer Seite der Wandung (20) konzentrisch
zum Loch (22) mindestens ein Verstärkungsring (42, 44)
flächig aufgeklebt ist.
3. Hebekissen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Außendurchmesser eines Verstärkungsrings (42) größer
ist als der Durchmesser des Innenrandes der ringförmigen
Verbindungsfläche (38).
4. Hebekissen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Innendurchmesser der lochscheibenförmigen
Verstärkungsringe (42, 44) dem Innendurchmesser des
Loches (22) entsprechen.
5. Hebekissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kompensationsring (34) eine
flache Ringscheibe ist, die an ihrer einen Seite flächig
mit dem Befestigungsring (28) verbunden ist und an ihrer
anderen Seite im Bereich der Verbindungsfläche (38) mit
der Wandung (30) ringförmig flächig verklebt ist, wobei
zwischen den beiden Verbindungsflächen die ringförmige
Ausgleichszone (36) beidseitig freibleibt.
6. Hebekissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kompensationsring (34) aus min
destens zwei Lochscheiben (46, 48) zusammengesetzt ist,
die einen Faltenbalg bilden, wobei eine untere Loch
scheibe (46) mit dem Befestigungsring (28) insbesondere
durch Vulkanisieren verbunden ist und eine obere Loch
scheibe (48) mit der Wandung (20), gegebenenfalls unter
Zwischenschaltung eines Verstärkungsrings (44), verbun
den ist.
7. Hebekissen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
eine geradzahlige Anzahl von Lochscheiben (46, 48),
insbesondere zwei, verwendet wird und daß der Innenrand
der Verbindungsfläche (38) mit dem Innenrand des Loches
(22) zusammenfällt.
8. Hebekissen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen Rohrstutzen (26) und
Wandung (20) ein weicher Balg (52) den Eintritt von
Schmutz zum Kompensationsring (34) verhindert.
Priority Applications (4)
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| DE8787101624T DE3760470D1 (en) | 1986-02-13 | 1987-02-06 | Low pressure lifting bag having an airtight chamber with a valve |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19863604435 DE3604435A1 (de) | 1986-02-13 | 1986-02-13 | Niederdruck-hebekissen mit einer luftdichten kammer und einem in dieser angeordneten ventil |
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|---|---|
| DE3604435A1 DE3604435A1 (de) | 1987-08-27 |
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ID=6293960
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863604435 Granted DE3604435A1 (de) | 1986-02-13 | 1986-02-13 | Niederdruck-hebekissen mit einer luftdichten kammer und einem in dieser angeordneten ventil |
| DE8787101624T Expired DE3760470D1 (en) | 1986-02-13 | 1987-02-06 | Low pressure lifting bag having an airtight chamber with a valve |
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Families Citing this family (1)
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| GB1604141A (en) * | 1978-01-05 | 1981-12-02 | Modern Precision Engs & Associ | Air cushion lifting device |
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- 1987-02-12 US US07/013,666 patent/US4907781A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1972362A2 (de) | 2007-03-22 | 2008-09-24 | Vetter GmbH | Tragbare Rettungseinheit für Katasstrophenfälle |
Also Published As
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| DE3760470D1 (en) | 1989-09-28 |
| EP0237756A1 (de) | 1987-09-23 |
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