DE3604435C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3604435C2
DE3604435C2 DE3604435A DE3604435A DE3604435C2 DE 3604435 C2 DE3604435 C2 DE 3604435C2 DE 3604435 A DE3604435 A DE 3604435A DE 3604435 A DE3604435 A DE 3604435A DE 3604435 C2 DE3604435 C2 DE 3604435C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
ring
compensation
hole
lifting bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3604435A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3604435A1 (de
Inventor
Manfred 5352 Zuelpich De Vetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEPRO GmbH 5352 ZUELPICH DE
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19863604435 priority Critical patent/DE3604435A1/de
Priority to EP87101624A priority patent/EP0237756B1/de
Priority to DE8787101624T priority patent/DE3760470D1/de
Priority to US07/013,666 priority patent/US4907781A/en
Publication of DE3604435A1 publication Critical patent/DE3604435A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3604435C2 publication Critical patent/DE3604435C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/08Characterised by the construction of the motor unit
    • F15B15/10Characterised by the construction of the motor unit the motor being of diaphragm type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/25Constructional features
    • B66F3/35Inflatable flexible elements, e.g. bellows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Niederdruck-Hebekissen mit einer luftdichten Kammer, deren Wandung aus einem gummi- oder kunststoffbeschichteten Gewebe besteht und mit einem in dieser Wandung angeordneten Ventil, das eine Tül­ le aufweist, die aus einem durch ein Loch in der Wandung hindurchgeführten Ventilstutzen und einem mit diesem und der Innenseite der Wandung verbunden Befestigungsring be­ steht.
Niederdruck-Hebekissen der eingangs genannten Art unterschei­ den sich dadurch von Hochdruck-Hebekissen, daß das Gewebe­ material ihrer Wandung dehnbar ist. Bei Hochdruck-Kissen ist in die dann wesentlich dickeren Wandungen ein Cord oder ein ähnliches, reißfestes Material, insbesondere ein Stahlcord oder ein Kunststoffcord, eingebettet, der die Wandungen des Kissens so verstärkt, daß eine Dehnung in Richtung der Armierung praktisch nicht mehr auftritt. Nie­ derdruck-Hebekissen werden beispielsweise in einem Druck­ bereich bis fünf bar gefertigt, Hochdruck-Hebekissen gibt es für weitaus höhere Drücke.
Niederdruck-Hebekissen der eingangs genannten Art sind bei­ spielsweise aus den englischen Patentschriften 13 55 315 und 14 05 888 bekannt, beide Vorveröffentlichungen zeigen zylinderförmige Hebekissen mit einem im Zylindermantel an­ geordneten Ventil. Dieses besteht aus einer Tülle, die durch ein Loch im Zylindermantel hindurchgeführt ist und mit ihrem Befestigungsring flächig an der Innenwand an­ liegt.
Die Tülle ist aus Gummi gefertigt, ihr rohrförmiger Ven­ tilstutzen geht einstückig in den Befestigungsring über. Insbesondere der Befestigungsring hat eine deutlich größere Wandstärke als die Wandung, in die die Tülle einge­ klebt ist. Dadurch wird das Gewebematerial der Wandung im Bereich des Befestigungsringes durch diesen deutlich aus­ gesteift, so daß die Dehnbarkeit des Materials stark ver­ ringert wird. Geht man von diesem, durch den Befestigungs­ ring verdickten Bereich nach außen, so springt die Dehn­ barkeit des Wandungsmaterials am Außenrand des Befestigungs­ ringes abrupt auf einen wesentlich niedrigeren Wert, näm­ lich den Wert des normalen, unverstärkten Gewebematerials. In diesem Bereich und etwas außerhalb treten beim Aufbla­ sen des Hebekissens kleine Falten auf, die sich sternför­ mig nach außen erstrecken und im wesentlichen vom Mittel­ punkt des Loches in der Wandung ausgehen. Beim Aufblasen dehnt sich zwangsläufig das Wandungsmaterial aus, da aber die Dehnbarkeit außerhalb des versteifenden Befestigungs­ rings größer ist als im Bereich des Befestigungsrings, treten zwangsläufig Unregelmäßigkeiten an der beschriebenen Übergangsstelle auf, die sich in den erwähnten, kleinen Falten, im folgenden Mikrofalten genannt, auswirken. Diese führen zu einer starken Belastung der Verklebung zwischen Befestigungsring und Gewebematerial der Wandung, es kommt zu lokalen Schwächungen dieser Verbindung, zu Lockerungen und einem lokalen Ablösen. Dadurch entstehen Leckstellen zwischen der Tülle und dem das Loch in der Wandung umge­ benden, beschichteten Gewebe. Das Hebekissen wird unbrauch­ bar und muß, falls dies möglich ist, repariert werden.
Der Befestigungsbereich zwischen Tülle und Wandung, ge­ nauer gesagt zwischen dem Befestigungsring der Tülle und dem die Schwachstelle umgebenden Bereich des beschichteten Gewe­ bes, ist die Lochstelle der bekannten Niederdruck-Hebe­ kissen. Demzufolge ist auch der Berstdruck der vorbekann­ ten Kissen praktisch ausschließlich durch die Qualität dieses Verbindungsbereiches bestimmt. Aber auch das Lang­ zeitverhalten der vorbekannten Kissen wird im wesentlichen durch diesen Verbindungsbereich beeinflußt, da sie auch bei jedem normalen Füllvorgang, der bei Drucken weit unter­ halb des Berstdruckes erfolgt, Mikrofalten ausbilden und diese sich auf die Dauer vergrößern und Leckstellen bilden.
Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die Aufgabe ge­ stellt, die Nachteile der bekannten Niederdruck-Hebekissen der eingangs genannten Art zu vermeiden und die Kissen da­ hingehend weiterzuentwickeln, daß trotz Verwendung von dehnbarem Gewebematerial für die Wandung zwischen Tülle und umgebenden Wandungsbereich keine Unstetigkeiten, Mi­ krofalten oder dergleichen beim Aufblasen auftreten und die Schwächung des gleichmäßigen Verlaufs der Wandung im Be­ reich des Lochs nicht zu einer mechanischen Schwächung des Gesamtkissens führt.
Diese Aufgabe wird ausgehend von dem Niederdruck-Hebekissen der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zwischen dem Befestigungsring und der Wandung ein Kompensationsring an­ geordnet ist, der einen größeren Durchmesser als der Be­ festigungsring aufweist, aus einem Material mit einer höheren Dehnbarkeit als der Befestigungsring und das Gewebematerial der Wandung gefertigt ist und an seiner einen Seite mit dem Befestigungsring und an seiner anderen Seite über eine ringförmige Verbindungsfläche mit der Wan­ dung so verbunden ist, daß zwischen dem Innenrand dieser ringförmigen Verbindungsfläche und dem Außenrand des Be­ festigungsrings eine ringförmige Ausgleichszone frei­ bleibt, auf der der Kompensationsring weder mit dem Man­ tel noch mit der Tülle verbunden ist.
Das entscheidende Merkmal dieses Niederdruck-Hebekissens liegt darin, daß der Befestigungsring der Tülle nicht mehr unmittelbar mit der Wandung, sondern unter Zwischen­ schaltung des Kompensationsrings mit der Wandung verbun­ den ist. Dabei erfolgt die beidseitige Verbindung des Kompensationsringes, und zwar auf der einen Seite mit dem Befestigungsring der Tülle und auf der anderen Seite mit mit dem Gewebematerial der Wandung dergestalt, daß eine ringförmige Ausgleichszone zwischen beiden Befestigungs­ bereichen verbleibt, auf der der Kompensationsring an seinen beiden Seiten frei ist, also nicht mit einem an­ deren Teil verbunden ist. Diese Konstruktion bringt es mit sich, daß die Tülle etwas gegenüber der Wandung hin- und herbewegt werden kann. Bei dem vorbekannten Nieder­ druck-Hebekissen war eine derartige separate Bewegung der Tülle nicht möglich, da diese direkt mit dem Gewebematerial der Wandung verbunden wurde. Beim praktischen Betrieb wirkt sich die relative Bewegbarkeit der Tülle gegenüber der Wan­ dung nicht negativ aus, da durch den Innendruck der Be­ festigungsring gegen die Innenseite der Wandung gepreßt wird. Um zu vermeiden, daß bei aufgeblasenem Kissen durch eine Ungeschicklichkeit oder durch Unwissenheit die Tülle zu stark in den Innenraum gedrückt wird, wodurch die ring­ förmige Verbindungsfläche zwischen dem Kompensationsring und der Wandung stark belastet würde, wird in einer Weiter­ entwicklung vorgeschlagen, die Tülle außerhalb des Lochs so zu verstärken, daß sie nur geringfügig in den Innen­ raum des Kissens gedrückt werden kann.
Aufgrund des Kompensationsringes wird ein allmählicher, sorgfältig abstufbarer Übergang zu dem Loch der Wan­ dung und dem umgebenden Wandungsbereich einerseits und der Wandung und der Wandung und der Tülle andererseits geschaffen. Da das Loch mit seinen Innenrändern nicht mehr mit der Tülle direkt verbunden ist, sondern gegen­ über dieser bewegt werden kann, können die durch das Loch hervorgerufenen Schwächungen des kontinuierlichen Verlaufs der Wandungsfläche und die Verbindung zwischen Mantelfläche und Tülle separat voneinander erfolgen und separat voneinander optimiert werden. So kann in einer Weiterbildung der Erfindung der Bereich um das Loch her­ um durch mindestens einen Verstärkungsring verstärkt werden, so daß eine Entstehung von Rissen am Lochrand verhindert wird. Hinsichtlich der Tülle ist nicht mehr das relativ steife Material der Tülle, die zumeist aus mehrere Millimeter starkem Gummi gefertigt ist, mit dem Gewebematerial der Wandung selbst verbunden, sondern über den Kompensationsring wird ein Ausgleich geschaffen. Da das Material des Kompensationsringes eine höhere Dehn­ barkeit hat als das Material der Wandung, beeinflußt die relativ steife Tülle beim Aufblasen nur noch unwesentlich den Ausdehnungsvorgang der Wandung. Hinsichtlich der Tülle wird der kontinuierliche, gleichmäßige Verlauf der Wan­ dung nur dadurch beeinträchtigt, daß die Wandung im Be­ reich der ringförmigen Verbindungsfläche durch das zu­ sätzliche Material des Kompensationsringes verdickt ist. Diese Verdickung schützt aber andererseits das innenseitige Loch und kann mit den erwähnten Verstärkungsringen so abgestimmt werden, daß optimale Verhältnisse beim Aufbla­ sen auftreten, anders ausgedrückt, die Tatsache, daß zwangs­ läufig ein Loch in der Wandung vorgesehen werden muß, die mechanischen Ausdehnungsverhältnisse beim Aufblasen des Kissens nicht mehr merklich stört.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Kompensationsringes liegt darin, daß die Herstellung des Niederdruck-Hebekissens nach wie vor einfach bleibt und der Verbindungsbereich der Tülle mit der Wandung nur unwesentlich dicker wird, er bleibt praktisch so flach wie beim vorbekannten Niederdruck- Hebekissen.
In der einfachsten Ausbildung ist der Kompensationsring eine einfache Ringscheibe, die auf den Befestigungsring der Tülle aufgeklebt oder vorzugsweise aufvulkanisiert ist. Die Ausgleichszone befindet sich konzentrisch außerhalb dieses beschriebenen Verbindungsbereichs, die ringförmige Verbindungsfläche wiederum außerhalb der Ausgleichszone.
Der Kompensationsring kann aber auch in Art eines Falten­ balges aufgebaut sein. In der einfachsten Ausführung ist er aus zwei Ringscheiben ähnlich der soeben erwähnten Ringscheibe aufgebaut. Die eine (untere) Ringscheibe ist wie oben beschrieben mit dem Befestigungsring der Tülle verbunden, insbesondere durch Vulkanisation, sie ist im anschließenden, weiter außen befindlichen Ringbereich frei und an ihrem Außenrand mit der zweiten (oberen) Ringschei­ be verbunden. Diese wiederum ist an ihrem Innenringbereich mit dem das Loch umgebenden Material der Wandung verbunden.
Die letztere Lösung ist aufwendiger und nicht so kosten­ günstig wie die Lösung mit lediglich einer Ringscheibe als Kompensationsring, sie hat aber den Vorteil, daß der Gesamtdurchmesser kleiner sein kann und die Verbindung unmittelbar im Bereich des Loches der Wandung erfolgt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen.
Die Erfindung wird anhand der Be­ schreibung von drei nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 ein Montagebild des Ventilbereichs eines Nieder­ druck-Hebekissens mit einem Kompensationsring in Form einer Ringscheibe und zwei Verstärkungsringen,
Fig. 2 ein Axialschnitt durch ein Montagebild ähnlich Fig. 1, jedoch mit nur einem Verstärkungsring und
Fig. 3 ein Schnittbild ähnlich Fig. 2, jedoch mit einem Kompensationsring, der aus zwei Ringscheiben auf­ gebaut ist.
In Fig. 1 ist ein Teilbereich einer Wandung 20 eines Niederdruck-Hebekissens gezeigt, dieser Teilbereich bil­ det zusammen mit den übrigen Bereichen eine luftdichte Kammer von beispielsweise zylindrischer oder kubischer Form. Die Wandung 20 ist aus einem gummi- oder kunststoff­ beschichteten Gewebe zugeschnitten, sie hat eine im Be­ reich Millimeter liegende Dicke, beispielsweise 0,8 mm. Gezeigt ist der Bereich um ein Loch 22 der Wandung 20 für den Durchlaß einer Tülle 24 eines in der Wandung 20 ange­ ordneten, sonst nicht näher dargestellten Ventils. Die Tülle besteht aus einem rohrförmigen, durch das Loch 22 hindurchgeführten Ventilstutzen 26 und einem mit diesem und der Innenseite der Wandung 20 verbundenen Befestigungs­ ring 28.
Die Tülle 24 ist einstückig aus Gummi gefertigt, der Rohr­ stutzen 26 hat eine Wandstärke von etwa 4 mm und eine Ge­ samtlänge von etwa 5 cm, der Befestigungsring 28 hat ty­ pischerweise einen Durchmesser von etwa 11 cm, seine Materialstärke nimmt vom Übergangsbereich zum Rohrstutzen 26 nach außen hin ab, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist. Er hat zudem ins Kisseninnere 30 weisende Vorsprünge, beispielsweise Klötze 32, die ver­ hindern, daß im zusammengefalteten Zustand das innen­ seitige Ende des Rohrstutzens 26 durch einen anderen Teilbereich der Wandung 20 verschlossen werden kann.
Das beschichtete Gewebematerial der Wandung 20 ist dehn­ bar, das Maß der Dehnung wird dabei praktisch ausschließ­ lich durch das verwendete Gewebe bestimmt. Eine sehr ge­ ringe Reißdehnung von etwa vier Prozent zeigt beispiels­ weise ein Keflargewebe, Nylongewebe haben in zweilagiger Ausführung beispielsweise Reißdehnungen von etwa zwanzig Prozent, bei einlagigen Geweben liegt die Reißdehnung noch höher.
Mit der Tülle 24 ist ein Kompensationsring 34 vorzugs­ weise durch Vulkanisation, gegebenenfalls aber auch durch Kleben verbunden. Er ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 als einfache Scheibe ausgebildet, die einen Außen­ durchmesser hat, der etwa das doppelte des Außendurch­ messers des Befestigungsringes 28 ist. Sein Innenloch hat einen lichten Durchmesser, der etwas größer ist als der Außendurchmesser des Rohrstutzens 26. Der Kompensationsring 34 wird aus einem vorzugsweise gummibeschichteten Gewebe gefertigt, daß eine höhere Dehnbarkeit hat als das für die Wandung 20 verwendete Material. Vorzugsweise wird gummibe­ schichtetes Material verwendet, um den Kompensationsring 34 durch Vulkanisieren mit dem Befestigungsring 28 und dem Übergang zum Rohrstutzen 26 verbinden zu können. Bei der Herstellung eines Hebekissens wird das aus Tülle 24 und Kompensationsring 34 zusammengesetzte Teil vorgefertigt und mit den noch zu bescheibenden, weiteren Teilen zu­ sammengesetzt.
Falls das Material der Wandung 20 ein Keflar-Gewebe be­ nutzt wird, wird beispielsweise zweilagiges Nylonge­ webe für den Kompensationsring 34 eingesetzt. Ist die Wandung 20 aus zweilagigem Nylongewebe zugeschnitten, besteht der Kompensationsring 34 beispielsweise aus einlagigem Nylongewebe.
In der Darstellung nach Fig. 1 ist der Kompensations­ ring 34 auf seiner Unterseite ringförmig und flächig mit der Tülle 24 verbunden. Auf dem entsprechenden Be­ reich seiner Oberseite und einer sich daran anschließenden, ringförmigen Ausgleichszone bleibt der Kompen­ sationsring 34 an beiden Seiten unverbunden. In der Darstellung gemäß Fig. 1 ist er auf seiner Oberseite in einer außerhalb der Ausgleichszone 36 befindlichen, ringförmigen Verbindungsfläche 38 mit der Wandung 20 verklebt, die entsprechende Klebfläche 40 an der Innen­ seite der Wandung 20 ist in Fig. 1 gestrichelt einge­ zeichnet. Die Klebfläche 40 verläuft zwangsläufig kon­ zentrisch zum Loch 22, sie steift zugleich den Bereich um das Loch 22, der eine Unterbrechung des Kontinuums bedeutet, vorteilhaft aus.
Zur weiteren Verstärkung des Randes des Loches 22 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel noch zwei Verstärkungs­ ringe 42, 44 vorgesehen, die ebenfalls als Scheiben aus­ gebildet sind, aber im Vergleich zum Kompensationsring 34 andere, nämlich abgestufte Außendurchmesser, haben. Die Außendurchmesser sind so gewählt, daß die Wandung 20 ausgehend von der ringförmigen Klebefläche 40 zum Loch 22 hin schrittweise verstärkt wird. So hat der äußere Verstärkungsring 42 einen Außendurchmesser, der etwas größer ist als der Durchmesser des Außenrandes der Ausgleichszone 36, wodurch verhindert wird, daß zwischen Klebfläche 40 und Verstärkungsring 42 ein unverstärkter Bereich an Wandungsmaterial frei bleibt. Der auf der Innenseite angeordnete Verstärkungsring 44 hat einen Außendurchmesser, der etwas größer ist als der Außen­ durchmesser des Befestigungsringes 28. Durch die be­ schriebene Verstärkung wird der Bereich um das Loch 22 so ausgesteift das die Entstehung von Rissen am Rand des Loches 22 auch bei Berstdrucken sicher vermieden wird. Die Verstärkungsringe 42, 44 werden mit der Wandung 20 klebverbunden.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2, das ebenfalls im Montagezustand gezeigt ist, unterscheidet sich vom Aus­ führungsbeispiel nach Fig. 1 im wesentlichen nur dadurch, daß lediglich ein Verstärkungsring 42 eingesetzt ist. Das aus Tülle 24 und Kompensationsring 34, der wiederum die Form einer einfachen Lochscheibe hat, zusammenge­ setzte Teil ist als bereits verbundenes, in diesem Fall durch Vulkanisation verbundenes Teil gezeigt, die Wan­ dung 20 wird im Sinne der Pfeile auf dieses Teil gelegt und im Bereich der Verbindungsfläche 38 ringförmig mit dem Außenrandbereich des Kompensationsringes 34 verbunden. Der Verstärkungsring 42 wird, wie dies auch für die bei­ den Verstärkungsringe 42, 44 gemäß Fig. 1 gilt, voll­ flächig mit der Wandung 20 zentrisch zum Loch 22 verklebt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 wird als Kompensations­ ring 34 eine Art Faltenbalg verwendet, der aus zwei Loch­ scheiben 46, 48 zusammengesetzt ist. Die untere Lochschei­ be 46 ist, wie dies für den gesamten Kompensationsring 34 nach den vorangegangenen Beispielen erläutert wurde, flächig mit dem Befestigungsring 28 und der angrenzenden Tülle 24 verbunden. Rings um diesen Vulkanisationsbereich bleibt die untere Lochscheibe an ihren beiden Seiten frei. An ihrem äußeren Randbereich ist sie mit der oberen Loch­ scheibe 48 über eine ringförmige Verbindungsfläche 50 und vorzugsweise durch Vulkanisation verbunden. Auch die obere Lochscheibe bleibt auf einem Ringbereich innerhalb dieses Verbindungsbereichs 50 an beiden Seiten frei, sie ist an ihrem oberen Innenrandbereich entlang der ringförmigen Verbindungsfläche 38 flächig mit der Innenseite der Wan­ dung 20 verbunden. Die Geometrie ist dabei, was jedoch nicht notwendig ist, so ausgeführt, daß die Verbindungs­ fläche 38 bis zum Rand des Loches 22 und der Innen­ loch der Lochscheibe 48 den gleichen Durchmesser hat wie das Loch 22.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind keine Verstär­ kungsringe 42, 44 gezeigt. Derartige Ringe, sowohl an der Innenseite, wie auch an der Außenseite der Warnung 20 können jedoch vorgesehen werden. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 hat den Vorteil, daß bei Einsatz von Ver­ stärkungsringen 42, 44 die Verbindungsfläche 38 im Inneren des verstärkten Bereichs und nicht, wie bei den Ausfüh­ rungsbeispielen nach den Fig. 1 und 2, am Außenrand des verstärkten Bereichs liegt. Ein Verstärkungsring kann auch zwischen der Wandung 20 und der oberen Lochscheibe 48 angeordnet werden, wobei er entweder in die Verbindungs­ fläche 38 hineinragt oder sich außerhalb dieser befindet.
Da beim praktischen Betrieb nicht verhindert werden kann, daß Staub, Schmutz usw. zwischen Rohrstutzen 26 und Loch 22 in den Bereich zwischen Wandung 20 und Kompensationsring 34 bzw. zwischen die Lochscheibe 46, 48, gelangt, ist zwischen dem Rohrstutzen 26 und der Außenseite der Wandung 20 ein sehr elastischer, weicher Balg 52 angeord­ net. Aufgrund einer Verdickung 54 verhindert er zudem, daß die Tülle 24 übermäßig weit in den Innenraum des Kissens gedrückt werden kann. Die Verdickung 54 kann auch ander­ weitig realisiert werden.
Für den praktischen Betrieb wird, wie dies an sich bekannt ist, in die Tülle 24 ein Metallnippel eingesetzt, der mittels einer handelsüblichen Rohrschelle befestigt wird. Weiterhin übergreift eine äußere Stutztülle das Ventil. Diese Teile sind nicht dargestellt, sie sind bekannt.

Claims (8)

1. Niederdruck-Hebekissen mit einer luftdichten Kammer, deren Wandung (20) aus einem gummi- oder kunststoffbe­ schichteten Gewebe besteht und mit einem in dieser Wandung (20) angeordneten Ventil, das eine Tülle (24) aufweist, die aus einem durch ein Loch (22) in der Wandung (20) hindurchgeführten Rohrstutzen (26) und einem mit diesem und der Innenseite der Wandung (20) verbundenen Befestigungsring (28) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Befestigungs­ ring (28) und der Wandung (20) ein Kompensationsring (34) angeordnet ist, der einen größeren Außendurchmesser als der Befestigungsring (28) aufweist, der aus einem Material gefertigt ist, das eine höhere Dehnbarkeit als der Befestigungsring (28) und das Material der Wandung (20) hat, und der an seiner einen Seite mit einem Befe­ stigungsring (28) und an seiner anderen Seite über eine ringförmige Verbindungsfläche (38) mit der Wandung (30) so verbunden ist, daß zwischen dieser Verbindungsfläche (38) und dem Außenrand des Befestigungsrings (28) eine ringförmige Ausgleichszone (36) verbleibt, auf der der Kompensationsring (34) weder mit der Wandung (20) noch mit der Tülle (24) verbunden ist.
2. Hebekissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einer Seite der Wandung (20) konzentrisch zum Loch (22) mindestens ein Verstärkungsring (42, 44) flächig aufgeklebt ist.
3. Hebekissen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser eines Verstärkungsrings (42) größer ist als der Durchmesser des Innenrandes der ringförmigen Verbindungsfläche (38).
4. Hebekissen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Innendurchmesser der lochscheibenförmigen Verstärkungsringe (42, 44) dem Innendurchmesser des Loches (22) entsprechen.
5. Hebekissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompensationsring (34) eine flache Ringscheibe ist, die an ihrer einen Seite flächig mit dem Befestigungsring (28) verbunden ist und an ihrer anderen Seite im Bereich der Verbindungsfläche (38) mit der Wandung (30) ringförmig flächig verklebt ist, wobei zwischen den beiden Verbindungsflächen die ringförmige Ausgleichszone (36) beidseitig freibleibt.
6. Hebekissen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompensationsring (34) aus min­ destens zwei Lochscheiben (46, 48) zusammengesetzt ist, die einen Faltenbalg bilden, wobei eine untere Loch­ scheibe (46) mit dem Befestigungsring (28) insbesondere durch Vulkanisieren verbunden ist und eine obere Loch­ scheibe (48) mit der Wandung (20), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Verstärkungsrings (44), verbun­ den ist.
7. Hebekissen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine geradzahlige Anzahl von Lochscheiben (46, 48), insbesondere zwei, verwendet wird und daß der Innenrand der Verbindungsfläche (38) mit dem Innenrand des Loches (22) zusammenfällt.
8. Hebekissen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rohrstutzen (26) und Wandung (20) ein weicher Balg (52) den Eintritt von Schmutz zum Kompensationsring (34) verhindert.
DE19863604435 1986-02-13 1986-02-13 Niederdruck-hebekissen mit einer luftdichten kammer und einem in dieser angeordneten ventil Granted DE3604435A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863604435 DE3604435A1 (de) 1986-02-13 1986-02-13 Niederdruck-hebekissen mit einer luftdichten kammer und einem in dieser angeordneten ventil
EP87101624A EP0237756B1 (de) 1986-02-13 1987-02-06 Niederdruck-Hebekissen mit einer luftdichten Kammer und einem in dieser angeordneten Ventil
DE8787101624T DE3760470D1 (en) 1986-02-13 1987-02-06 Low pressure lifting bag having an airtight chamber with a valve
US07/013,666 US4907781A (en) 1986-02-13 1987-02-12 Low pressure hoisting air cushion having an airtight chamber with a venting mechanism

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863604435 DE3604435A1 (de) 1986-02-13 1986-02-13 Niederdruck-hebekissen mit einer luftdichten kammer und einem in dieser angeordneten ventil

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3604435A1 DE3604435A1 (de) 1987-08-27
DE3604435C2 true DE3604435C2 (de) 1989-04-13

Family

ID=6293960

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863604435 Granted DE3604435A1 (de) 1986-02-13 1986-02-13 Niederdruck-hebekissen mit einer luftdichten kammer und einem in dieser angeordneten ventil
DE8787101624T Expired DE3760470D1 (en) 1986-02-13 1987-02-06 Low pressure lifting bag having an airtight chamber with a valve

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8787101624T Expired DE3760470D1 (en) 1986-02-13 1987-02-06 Low pressure lifting bag having an airtight chamber with a valve

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4907781A (de)
EP (1) EP0237756B1 (de)
DE (2) DE3604435A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1972362A2 (de) 2007-03-22 2008-09-24 Vetter GmbH Tragbare Rettungseinheit für Katasstrophenfälle

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5938179A (en) * 1994-05-25 1999-08-17 Res Q Technology, Inc. Bag and method of constructing the same

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US975258A (en) * 1910-02-26 1910-11-08 William E Kurtz Pneumatic-cushion furniture.
US1486241A (en) * 1922-03-13 1924-03-11 William A Gibson Pneumatic jack
US1492158A (en) * 1922-06-06 1924-04-29 Caretta Ettore Lifting jack
US1752101A (en) * 1926-12-22 1930-03-25 Meutsch Heinrich Mining prop
FR993432A (fr) * 1949-06-21 1951-10-31 Cric de levage pour véhicules automobiles
US3026541A (en) * 1959-10-27 1962-03-27 Adolf R Murat Pneumatic lifter for bed patient
AT317485B (de) * 1971-11-18 1974-08-26 Vetter Manfred Aufblasbarer, sack- oder kissenartiger Behälter aus luftdichtem Gewebe zum Heben, Stützen oder Verschieben von Lasten
GB1405888A (en) * 1971-11-22 1975-09-10 Mfc Survival Ltd Fluid pressure lifting bags
GB1604141A (en) * 1978-01-05 1981-12-02 Modern Precision Engs & Associ Air cushion lifting device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1972362A2 (de) 2007-03-22 2008-09-24 Vetter GmbH Tragbare Rettungseinheit für Katasstrophenfälle

Also Published As

Publication number Publication date
DE3604435A1 (de) 1987-08-27
US4907781A (en) 1990-03-13
EP0237756B1 (de) 1989-08-23
DE3760470D1 (en) 1989-09-28
EP0237756A1 (de) 1987-09-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2000487A1 (de) Aufblasbarer elastischer Artikel
DE2224963B2 (de) Brustprothese
DE2548436A1 (de) Anlage zum einblasen von druckgas
DE3142768A1 (de) "interne verschlussvorrichtung fuer eine rohrleitung"
DE3819392A1 (de) Durch fluiddruck ausfahrbare und durch federbelastung zurueckziehbare anordnung
DE1600535C3 (de)
DE3009880A1 (de) Druckbehaelter
DE3202935A1 (de) Stroemungsmittellager
DE1600535B2 (de) Faltbarer Ring für Druckspeicher
DE19807949A1 (de) Hydraulisch gedämpfte Lagereinrichtung
EP0237756B1 (de) Niederdruck-Hebekissen mit einer luftdichten Kammer und einem in dieser angeordneten Ventil
DE2257424A1 (de) Vorrichtung zum eindruecken von luft in aufblasbare gegenstaende
DE69003278T2 (de) Selbstverschliessende Verbindungsvorrichtung zwischen Behältern.
DE2716366C3 (de) Sicherheits-Absperrvorrichtung in einer Kraftstoffleitung eines Kraftfahrzeuges
EP0038978A2 (de) Druckregelvorrichtung mit Anzeige für mindestens zwei miteinander druckseitig verbundene Druckgefässe
DE102004050189A1 (de) Luftfeder
DE69205027T2 (de) Stoss- und Schwingungsdämpfer.
DE1960709A1 (de) Regelventil
DE3029608A1 (de) Membrananordnung, insbesondere zum abschliessen der bohrung eines stuetzpfeilers einer im meer errichteten plattform.
DE2635571A1 (de) Schiffsfender
EP3779233A1 (de) Luftfederbalg und verfahren zur herstellung eines solchen luftfederbalgs
DE29821537U1 (de) Luftventil
AT356636B (de) Druckgefaess
DE1251117B (de)
DE2116298B2 (de) Aufblasbarer lagenumschlagbalg aus gummi fuer eine luftreifenaufbaumaschine

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: VEPRO GMBH, 5352 ZUELPICH, DE

8381 Inventor (new situation)

Free format text: VETTER, MANFRED, 5352 ZUELPICH, DE

8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee