DE3545285C1 - Accumulator having a screw terminal - Google Patents
Accumulator having a screw terminalInfo
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- H—ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung betrifft einen Akkumulator mit einem
Schraubpol mit einer in einen Gewindeeinsatz einge
schraubten Schraube aus leitendem Material, deren
Schraubenkopf mit einer eng anliegenden isolierenden
Kappe abgedeckt ist.
Bei derartigen Akkumulatoren sind die zur Poldurchfüh
rung dienenden, leitenden Schrauben und sonstigen
leitenden Teile vollständig isolierend gekapselt, um
ungewollte Stromflüsse zu verhindern. Die Kapselung
hat ferner die Aufgabe, die Verschraubung vor Korrosion
durch ggf. auch außerhalb des Akkumulatorgehäuses auf
tretende Elektrolytflüssigkeit zu schützen. In erster
Linie sind hier Bleiakkumulatoren mit einem Schwefel
säure-Elektrolyten als Traktionsbatterien für Fahrzeuge
bzw. ortsfeste Batterien betroffen.
Zur Überprüfung des Zustandes des Akkumulators wird die
Zellenspannung gemessen. Soweit eine derartige Meßein
richtung nicht in den Akkumulator integriert ist, muß
die Messung von außen erfolgen. Da die Pole nach außen
vollständig isolierend gekapselt sind, muß zur Spannungs
messung die Schraube ausgeschraubt werden, damit mit
einer Meßsonde der Kontakt zu einem leitenden Polteil
hergestellt werden kann.
Durch die Kapselung der Schraubpole gestaltet sich daher
die Überprüfung des Zustandes des Akkumulators sehr um
ständlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Akkumulator der eingangs erwähnten Art zu erstellen, der
unter Beibehaltung des Berührungsschutzes sowie des Kor
rosionsschutzes die Überprüfung der Zellenspannung durch
Kontaktierung des Pols ohne weitere Montagemaßnahme an
dem Pol ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
in den Schraubenkopf eine Ausnehmung eingebracht ist, die
mit einem leitenden, weitgehend säurebeständigen Material
ausgefüllt ist und daß die isolierende Schicht einen klei
nen Durchbruch in dem die Ausnehmung abdeckenden Bereich
aufweist.
Die Größe des erfindungsgemäß vorgesehenen Durchbruches
in der isolierenden Schicht ist so gewählt, daß ein Berüh
rungsschutz weiterhin gegeben ist, daß aber die Einführung
einer üblichen Meßsondenspitze möglich ist. Ein derartiger
Durchbruch bietet immer noch einen zuverlässigen Berührungs
schutz gegen eine unbeabsichtigte Berührung des Poles.
Sollte Elektrolytflüssigkeit in den Durchbruch gelangen,
führt diese nicht zu einer Korrosion des Materials der
Schraube, da sie durch den Durchbruch nur in Kontakt mit
dem in die Ausnehmung des Schraubenkopfes eingebrachten
säurefesten Material kommt, da die isolierende Schicht eng
und damit abdichtend an dem Schraubenkopf anliegt.
Das weitgehend säurebeständige Material kann vorteilhafterweise durch Blei
gebildet sein. Blei läßt sich einerseits leicht schmelzen
und in die Ausnehmung einbringen, andererseits steht es
bei der Herstellung von Bleiakkumulatoren sowieso zur Ver
fügung, da die wesentlichen internen Teile des Akkumulators
aus Blei bestehen. Es ist aber auch möglich, andere säure
resistente Materialien in die Ausnehmung einzubringen,
z. B. einen leitenden Kunststoff, wie rußgefüllten Kunst
stoff o. ä. Auch ein derartiger thermoplastischer Kunst
stoff läßt sich leicht in die Ausnehmung einbringen.
Es ist vorteilhaft, wenn sich der Durchbruch in der iso
lierenden Schicht konisch zum Schraubenkopf hin verjüngt.
Dadurch wird das Einführen der Meßsondenspitze erleichtert,
und die Größe des Durchbruches am unteren Rand der Isolier
kapp kann minimal gehalten werden.
Vorzugsweise befindet sich die Ausnehmung in der Oberseite
des Schraubenkopfes, so daß die Meßsondenspitze von oben
an den Schraubenkopf herangeführt werden kann.
Die Anforderungen an die Säurebeständigkeit der Füllung
der Ausnehmung können herabgesetzt werden, wenn der Durch
bruch der isolierenden Schicht zumindest teilweise mit ei
nem säureabweisenden Fett gefüllt ist. Eine Meßsondenspitze
kann durch das Fett hindurch auf die Füllung gesetzt werden.
Anschließend wird das Fett den Durchbruch für Säure wieder
weitgehend versperren.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden. Es zeigt
Fig. 1 eine seitliche Darstellung, teils in
einer Ansicht, teils als Schnittdar
stellung einer Schraube eines Schraub
poles;
Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise in geschnit
tener Darstellung, auf den Schraubenkopf
der Schraube aus Fig. 1.
Die Poldurchführung eines Bleiakkumulators besteht übli
cherweise aus einem Bleikörper, in den ein Schraubeinsatz
mit einem Innengewinde eingeschlossen ist. In den Schraub
einsatz ist die in Fig. 1 dargestellte Schraube 1 ein
schraubbar, wobei ihr Schaft 2 durch eine ringförmige
Kontaktanordnung hindurchragt und somit die Unterseite
des Schraubenkopfes 3 die Kontaktanordnung auf den Pol
körper drückt. Der Schraubenkopf 3 ist mit einer Isolier
stoffschicht 4 umspritzt. Da auch die Kontaktanordnung re
gelmäßig an ihrem Rand mit isolierendem Kunststoff einge
faßt ist, sind dadurch alle leitenden Teile oberhalb des
Akkumulatordeckels berührungssicher und flüssigkeitsdicht
gekapselt.
Der Schraubenkopf 3 weist an seiner Oberseite mittig eine
Ausnehmung 5 in Form einer Bohrung auf, die mit Blei 6
gefüllt ist. Die Bleifüllung 6 weist an ihrer Oberseite
eine Oberfläche auf, die mit einer leicht konvexen Wölbung
aus der Oberseite des Schraubenkopfes 3 heraussteht.
Die Isolierstoffschicht 4 weist in dem die Bleifüllung 6 ab
deckenden Bereich einen Durchbruch 7 auf, dessen Wände zum
Schraubenkopf 3 hin schräg aufeinander zulaufen, so daß sich
der Durchmesser des Durchbruches 7 zum Schraubenkopf 3 hin
stetig verengt und der Durchbruch 7 eine trichterförmige
Öffnung bildet. Der Durchmesser des Durchbruches am zum
Schraubenkopf 3 zeigenden Rand der Isolierstoffschicht 4 ist
so groß, daß eine übliche Meßsondenspitze gerade hindurch
führbar und auf die Bleifüllung 6 drückbar ist.
Die erfindungsgemäße Schraube 1 kann somit aus dem üblichen,
den mechanischen Beanspruchungen standhaltenden Material,
beispielsweise Stahl oder Messing, gebildet sein. Dieses an
sich durch die Elektrolytflüssigkeit, beispielsweise Schwe
felsäure, korrodierende Material kommt nicht mit der Elektro
lytflüssigkeit in Berührung, weil die Elektrolytflüssigkeit
nur einen Kontakt zu der Bleifüllung 6 durch den Durchbruch
7 haben kann. Dennoch kann die Spannungsmessung durch den
Durchbruch 7 an der Polschraube 1 unmittelbar vorgenommen
werden, ohne daß die Schraube 1 aus dem Gewindeeinsatz des
Schraubpols herausgeschraubt werden müßte.
Claims (5)
1. Akkumulator mit einem Schraubpol mit einer in einen Ge
windeeinsatz eingeschraubten Schraube (1) aus leitendem
Material, deren Schraubenkopf (3) mit einer eng anliegen
den isolierenden Schicht (4) abgedeckt ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den Schraubenkopf (3) eine Ausneh
mung (5) eingebracht ist, die mit einem leitenden, weit
gehend säurebeständigen Material (6) ausgefüllt ist, und
daß die isolierende Schicht (4) einen kleinen Durch
bruch (7) in dem die Ausnehmung (5) abdeckenden Bereich
aufweist.
2. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmung (5) mit Blei (6) gefüllt ist.
3. Akkumulator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß sich der Durchbruch (7) in der isolierenden
Schicht (4) konisch zum Schraubenkopf (3) hin verjüngt.
4. Akkumulator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (5) in der Oberseite
des Schraubenkopfes (3) angeordnet ist.
5. Akkumulator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Durchbruch (7) zumindest teilweise
mit einem säureabweisenden Fett gefüllt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3545285A DE3545285C1 (en) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Accumulator having a screw terminal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3545285A DE3545285C1 (en) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Accumulator having a screw terminal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545285C1 true DE3545285C1 (en) | 1987-01-02 |
Family
ID=6289071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3545285A Expired DE3545285C1 (en) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Accumulator having a screw terminal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3545285C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9208963U1 (de) * | 1992-07-04 | 1992-09-10 | Deta-Akkumulatorenwerk Gmbh, 3422 Bad Lauterberg | Polschraube für elektrische Batterien, insbesondere Traktionsbatterien |
-
1985
- 1985-12-20 DE DE3545285A patent/DE3545285C1/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9208963U1 (de) * | 1992-07-04 | 1992-09-10 | Deta-Akkumulatorenwerk Gmbh, 3422 Bad Lauterberg | Polschraube für elektrische Batterien, insbesondere Traktionsbatterien |
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Legal Events
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
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