DE3545145C2 - - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02M59/36—Varying fuel delivery in quantity or timing by variably-timed valves controlling fuel passages to pumping elements or overflow passages
- F02M59/366—Valves being actuated electrically
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- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrisch gesteuerte Ver
teiler-Brennstoffeinspritzpumpe für eine wenigstens vierzylin
drige Brennkraftmaschine gemäß der durch den Oberbegriff des
Patentanspruches 1 angegebenen Gattung.
Bei einer aus der US-PS 22 23 758 bekannten Verteiler-Brenn
stoffeinspritzpumpe dieser Art sind die beiden Plunger für
eine übereinstimmende Durchschaltung der an ihre Arbeitsräume
jeweils abwechselnd anschließbaren Brennstoffkanäle mit je
einer Axialbohrung versehen, die in Anschlußschlitzen an axial
voneinander beabstandete Einlaßmündungen der Brennstoffkanäle
enden. Jeder Einlaßmündung eines Brennstoffkanals ist diametral
gegenüberliegend die Einlaßmündung einer Anschlußbohrung an
einen Überströmkanal zugeordnet. Die beiden Überströmkanäle
sind über einen Verbindungskanal verbunden und an einen ge
meinsamen Auslaßkanal angeschlossen, der eine Verbindung mit
dem Niederdruck-Füllsystem herstellt. Die Einlaßmündungen der
einzelnen Anschlußbohrungen des jedem Plunger zugeordneten
Überströmkanals weisen eine axial voneinander beabstandete
Ausbildung entsprechend derjenigen der Einlaßmündungen der
einzelnen Brennstoffkanäle auf, so daß beim Einspritzhub jedes
Plungers der durch die Axialbohrung erhaltene Anschluß an
seinen Arbeitsraum unter Vermittlung zweier noch vorgesehener
und ebenfalls axial voneinander beabstandeter Radialbohrungen
eine einzeln abwechselnde Durchschaltung hin zu dem jeweils
zugeordneten Überströmkanal und aufeinanderfolgend zu den ein
zelnen Brennstoffkanälen erfährt. Die Drehung der beiden Plun
ger wird bei dieser bekannten Brennstoffeinspritzpumpe im
übrigen mittels zweier am unteren Plungerende jeweils befe
stigter Zahnsegmente übersetzt, mit denen eine Zahnstange im
Zahneingriff gehalten ist. Die Zahnstange ist mit dem Kolben
eines pneumatischen Reglers verbunden, der in Abhängigkeit von
dem im Ansaugkrümmer vorherrschenden Saugdruck arbeitet, so
daß damit eine lastabhängige Drehung der beiden Plunger erhal
ten wird, die in entsprechend lastabhängig beeinflußte Ein
spritzzeiten der über die einzelnen Brennstoffkanäle überführ
ten Brennstoffmengen übersetzt wird.
Aus der DE-OS 19 17 927 ist eine Brennstoffeinspritzpumpe be
kannt, bei welcher eine entsprechend lastabhängig gesteuerte
Überführung von veränderlichen Brennstoffmengen an die ein
zelnen Brennstoffkanäle unter Vermittlung eines elektromagne
tischen Überströmventils erhalten wird, über welches der Ar
beitsraum eines zur Ausführung von Ansaug- und Einspritzhüben
axial bewegten und gleichzeitig kontinuierlich gedrehten Plun
gers an zwei axial voneinander beabstandeten Radialbohrungen
einer Axialbohrung einen abwechselnden Anschluß an ein Nie
derdruck-Füllsystem und an einen damit verbundenen Überström
kanal erhält, der während des jeweiligen Einspritzhubes des
Plungers mit dem Überströmventil während einer elektronisch
gesteuerten Zeitdauer abgesperrt ist, so daß während dieser
Zeitdauer ein Anschluß des Arbeitsraumes an einen mit einem
Druckventil versehenen Brennstoffkanal erhalten wird. Aus der
DE-OS 31 12 381 ist eine Brennstoffeinspritzpumpe bekannt, bei
der ein elektromagnetisches Überströmventil gemeinsam für je
einen Überströmkanal eines Plungerpaares vorgesehen ist, um
für eine veränderliche Steuerung der überführten Brennstoff
mengen den Arbeitsraum jedes Plungers während der sich phasen
verschoben abwechselnden Ansaug- und Einspritzhübe jeweils nur
zu einem angeschlossenen Brennstoffkanal hin durchschalten zu
können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elek
trisch gesteuerte Verteiler-Brennstoffeinspritzpumpe der durch
den Patentanspruch 1 angegebenen Gattung derart auszubilden,
daß unmittelbar über eine Betätigung des Überströmventils ver
änderliche Brennstoffmengen zur Überführung in die einzelnen
Brennstoffkanäle gesteuert werden können, wobei sich das dafür
realisierte Arbeitsprinzip bei einer vierzylindrigen Brenn
kraftmaschine auch zur unmittelbaren Übernahme bei einer
Brennkraftmaschine mit sechs, acht oder noch mehr Zylindern
eignen sollte, ohne daß dafür die Bauform der Brennstoffein
spritzpumpe unnötig kompliziert wird.
Diese Aufgabe wird er
findungsgemäß gelöst mit den Merkmalen gemäß dem kennzeichnen
den Teil des Patentanspruches 1. Die
weiteren Patentansprüche 2 und 3 betreffen vorteilhafte
Ausbildungen der erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzpumpe.
Die mit der erfindungsgemäßen Brennstoff-Einspritzpumpe
erzielbaren Vorteile liegen im wesentlichen darin, daß
ihr Arbeitsprinzip die Versorgung von vier Maschinenzy
lindern unter Vermittlung von zwei Plungern und nur
einem solenoidbetätigten Überströmventil ein Arbeits
prinzip ergibt, das sich mit einer unkompli
zierten Verdoppelung auch unmittelbar bei einer zylindrigen
Brennkraftmaschine anwenden läßt. Eine Anwendung bei einer
sechszylindrigen Brennkraftmaschine erfordert anderer
seits nur eine Anpassung desselben Arbeitsprinzips an
eine Vorgabe von jeweils einem weiteren
Brennstoffkanal bei jedem Plunger mit der Möglichkeit des Durchschaltens
seines Arbeitsraumes abwechselnd zu den beiden anderen Brennstoffkanälen.
Während bei einer vierzylindrigen Brennkraftmaschine die
beiden Brennstoffkanäle an jedem Plunger mit einer
über 180 Winkelgrade beabstandeten Anordnung das Arbeits
prinzip der Einspritzpumpe bestimmen, wird dieses
Arbeitsprinzip bei einer sechszylindrigen Brennkraftma
schine mit einer wechselseitig über 120 Winkelgrade be
abstandeten Anordnung von drei Brennstoff
kanälen an jedem Plunger unverändert beibehalten.
Ein für eine achtzylindrige Brennkraftmaschine konzipiertes
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Brennstoff-Ein
spritzpumpe ist in der Zeichnung schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Schnittansicht der Einspritz
pumpe nach der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 eine Schnittansicht der Einspritzpumpe
nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Teilansicht einer antriebs
mäßigen Einzelheit der Einspritz
pumpe,
Fig. 4 bis 6 Schnittansichten nach den Linien
IV-IV, V-V und VI-VI der Fig. 2
und
Fig. 7 ein Balkendiagramm zur Darstellung
der phasenverschobenen Bewegung al
ler Plunger der Einspritzpumpe.
Die zur Verwendung bei einer achtzylindrischen Brennkraftma
schine vorgesehene Einspritzpumpe umfaßt ein Gehäuse 10,
in welchem eine maschinengetriebene Nockenwelle 12 gela
gert ist. Durch die Nockenwelle 12 werden vier in Reihe
angeordnete Plunger 14 bewegt, die in Führungsbohrungen 16
des Gehäuses 10 verschieblich geführt sind. An dem Gehäuse 10 ist
eine Gehäusekappe 20 abgedichtet befestigt, welche zwei
Ventileinrichtungen 18 aufnimmt und einen ein Niederdruck-
Füllsystem bildenden Füllraum 22 ergibt, der an einer Ein
laßöffnung 42 an die Förderleitung einer Niederdruck-Brenn
stoffpumpe angeschlossen sein kann, mit deren Saugleitung
oder alternativ dem Brennstofftank andererseits eine Aus
laßöffnung 44 verbunden ist. An jedem Plunger 14 ist das
Gehäuse 10 mit zwei gegenüberliegenden
Brennstoffkanälen 26 und 28 versehen, die jeweils ein un
ter einem vorbestimmten Förderdruck des Brennstoffs öffnen
des Druckventil 24 aufweisen und an jeweils einen Maschinen
zylinder der Brennkraftmaschine angeschlossen sind.
Die Bewegung der einzelnen Plunger 14 wird bei einer Dre
hung der Nockenwelle 12 durch einzeln zugeordnete Nocken
schultern 32 bewirkt. Jede Aufwärtsbewegung eines
Plungers ergibt einen Einspritzhub und jede Abwärtsbewegung ergibt einen
Ansaughub in bezug auf einen jedem Plunger 14 zugeordneten
Arbeitsraum 30. Der Ansaughub jedes Plungers kann durch eine
zusätzlich vorgesehene Feder unterstützt werden und fin
det bei jeder vollen Umdrehung der Nockenwelle 12
zweimal statt, abwechselnd zu ebenfalls
zwei Einspritzhüben, wobei das Profil der Nockenschultern 32
derart ausgebildet ist, daß jeder Einspritzhub über 120
Winkelgrade und jeder Ansaughub über jeweils nur 60 Winkel
grade der Wellendrehung ausgeführt wird.
Die vier Nockenschultern 32 sind relativ zueinander um 45°
in der Ordnung 1-3-2-4 phasenverschoben. An jedem Plunger
14 ist ein Zahnrad 34 befestigt. Alle Zahnräder 34 können mit
einander für eine gemeinsame Drehung aller Plunger 14
und sind mit einem Antriebsrad 36 der Nockenwelle 12 über
ein Zahnradgetriebe verbunden, das mit Zahnrädern 38
und 40 gebildet ist. Zwischen dem Antriebsrad 36 und den
Zahnrädern 34 ist eine 1 : 1-Übersetzung vorgegeben,
so daß mit jeder vollen Umdrehung der Nockenwelle 12
auch die Plunger 14 jeweils eine volle Umdrehung erfahren.
Die Zahnräder 34 sind einer derart ausgeführten
Schrägverzahnung versehen, daß die Plunger 14 während jedes
Einspritzhubes langsamer gedreht werden als während des ab
wechselnd ausgeführten Ansaughubes, so daß für jeden
während eines Einspritzhubes verwirklichten Anschluß abwech
selnd an einen der beiden Brennstoffkanäle 26 und 28 eine
entsprechende verlängerte Zeit zur Verfügung steht.
An den Füllraum 22 der Gehäusekappe 20 ist
eine Bohrung 46 angeschlossen, die eine Verbindung zu einem
Verteilerkanal 48 ergibt, an welchen die vier Plunger 14 über je
einen Ansaugkanal 50 anschließbar sind (vgl. Fig. 1). Weiterhin ist der
Füllraum 22 bei jeder Ventileinrichtung 18 über einen An
schlußkanal 52 und ein elektromagnetisches Überströmventil 60 mit einem Überströmkanal 54 verbunden, an den
sich eine Querbohrung 56 anschließt, über die
eine Verbindung an innere Verteiler
kanäle von zwei zugeordneten Plungern 14 herstellbar ist.
Bei geöffnetem Überströmventil 60 ist der Ver
bindungskanal 56 an den Füllraum 22 angeschlossen.
Das Überströmventil 60 wird
geschlossen, indem ein Stromfluß durch eine zum Anzug
eines Ankers angeordnete Erregerspule bewirkt wird, bei deren
Inaktivierung das Überströmventil andererseits
eine beispielsweise durch die Vorspannung einer Rückstell
feder unterstützte Öffnung erfährt. Bei geschlossenem Überström
ventil 60 wird während des Ein
spritzhubes eines der beiden zugeordneten Plunger 14 in
dem Kanal 56 ein aus dem zugeordneten Arbeitsraum 30 zurück
wirkender Staudruck aufgebaut, der beim Erreichen einer
vorbestimmten Größe den Brennstoff-Förderdruck ergibt,
unter welchem das Druckventil 24 des jeweils ange
schlossenen Brennstoffkanals 26 oder 28 eine Öffnung hin
zu dem zugeordneten Maschinenzylinder erfährt. Wenn wäh
rend eines Einspritzhubes eines der beiden Plunger 14
das Überströmventil 60 noch geöffnet ist, wird anderer
seits aller dabei aus dem zugeordneten Füllraum 30 ver
drängter Brennstoff über den Überströmkanal 54 zurück in
den Füllraum 22 verdrängt.
Jeder Plunger 14 ist mit einer Axialbohrung 62 an den
zugeordneten Arbeitsraum 30 angeschlossen. An die Axial
bohrung 62 sind in drei unterschiedlichen axialen Ab
ständen drei Radialbohrungen 63, 64 und 65 angeschlossen,
wobei die Radialbohrungen 64 und 65 zueinander parallel verlaufen
und die Radialbohrung 63 rechtwinklig zu diesen
Radialbohrungen 64, 65 angelegt ist. Die Mündungen dieser Ra
dialbohrungen 63, 64 und 65 sind als vergrößerte Anschluß
schlitze 66 ausgeführt und an jedem Plunger zur Verhinde
rung einer Leckage hin zu dem Lagerraum der Nockenwelle 12
durch eine Ringdichtung abgedichtet, die durch eine Umfangs
nut 58 des Plungers gehalten wird.
Mit diesen Bohrungen 62
bis 65 sind bei jedem Plunger 14 innere Verteilerkanäle ausge
bildet, über welche eine Verbindung zwischen dem Niederdruck-
Füllsystem der Einspritzpumpe und den einzelnen Maschinenzy
lindern nach einem Schema vermittelt wird, das an
hand der Fig. 4 bis 7 näher erläutert wird. Es werden da
für die vier Plunger 14 in Fig. 4-6 von links nach rechts mit den Nummern 1 bis 4, die in den
acht Brennstoffkanälen 26 und 28 angeordneten Druckventile
24 mit den Nummern 1 bis 4 (obere Reihe in Fig. 4) und 5 bis 8 (untere Reihe in Fig. 4) und die Über
strömkanäle 54, 56 an den beiden Ventileinrichtungen 18 mit
den Nummern 1 und 2 bezeichnet. Für die Dar
stellung der Fig. 2 ist davon auszugehen, daß der Plunger
Nr. 1 die Hälfte seines Einspritzhubes und der Plunger Nr. 2
die Hälfte seines Ansaughubes zurückgelegt hat. Im Ein
spritzhub des Plungers Nr. 1 ist nach der Darstellung gemäß
den Fig. 1, 2 und 5 der Überströmkanal 54 bei zunächst
noch geöffnetem Überströmventil 60 über die Querbohrung 56 und die
Radialbohrung 64 an die Axialbohrung 62 ange
schlossen. Der Anschluß an die Axial
bohrung 62 des im Ansaughub befindlichen Plungers Nr. 2 ist
blockiert. Die Axialbohrung 62 des Plungers Nr. 1 ist
an der Mündung 66 der Radialbohrung 63 an den
Brennstoffkanal 26 angeschlossen, in welchem das Druckven
til Nr. 1 angeordnet ist (vgl. Fig. 4). Der Anschluß
an den am gleichen Plunger zugeordneten Brennstoffkanal 28 ist
mit dem Druckventil Nr. 5 blockiert. An dem Plunger Nr. 2
ist die Axialbohrung 62 zur gleichen Zeit gegen die Brenn
stoffkanäle 26 und 28 mit den Druckventilen Nr. 2 und Nr. 6 blockiert.
Im Ansaughub des Plungers Nr. 2 besteht somit über einen Kanal 56 ein Anschluß mit dem Verteiler
kanal 48, der zu diesem Zeitpunkt zu keinem weite
ren Plunger durchgeschaltet ist (vgl. Fig. 6). Im Einspritzhub des Plungers
Nr. 1 wird daher der Brennstoff solange aus dem zugeordneten Arbeitsraum 30
zurück über den
Überströmkanal 54 in das Niederdruck-Füllsystem 22 ver
drängt wie das Überströmventil 60 geöffnet ist. Erst
wenn dieses Überströmventil durch ein Einschalten des Strom
durchganges durch die Erregerspule der zugeordneten Ventilein
richtung 18 geschlossen wird, wird dann bei der Fortsetzung
des Einspritzhubes des Plungers Nr. 1 der in dem
zugeordneten Füllraum 30 noch vorhandene Brennstoff auf einen
Druck erhöht, der schließlich zum Öffnen des Druckventils
Nr. 1 und damit zu einem Einspritzen des Brennstoffs in den
angeschlossenen Maschinenzylinder der Brennkraftmaschine
führt. Das Schließen des Überströmventils 60 und das nach
folgende Öffnen des Druckventils Nr. 1 hat dabei keine Aus
wirkung auf den während dieser Zeit fortgesetzten Ansaug
hub des Plungers Nr. 2. Der Plunger Nr. 2 beginnt vielmehr mit einem
Einspritzhub, sobald der Plunger Nr. 1 seinen Einspritz
hub beendet hat. Aus der Folgedarstellung der Fig. 4 bis 6 ist ab
leitbar, daß diese sich abwechselnde Aufeinander
folge nach jeder Weiterdrehung der Nockenwelle 12 um 45°
stattfindet. Während jeder vollen Umdrehung der Nockenwelle 12
bleibt folglich jeder der beiden Plunger Nr. 1 und Nr. 2
sowie entsprechend auch jeder der beiden Plunger Nr. 3
und Nr. 4 jeweils über 90 Winkelgrade an jedem der beiden
zugeordneten Brennstoffkanäle 26 und 28 an den Verteiler
kanal 48 des Niederdruck-Füllsystems 22 angeschlossen und
erfährt andererseits ebenfalls über jeweils 90 Winkelgrade
einen entsprechend abwechselnden Anschluß an die beiden
Brennstoffkanäle. Bei jeder vollen Umdrehung
der Nockenwelle 12 werden andererseits die beiden Über
strömventile 60 jeweils viermal geschlossen, so daß mit
einer Absperrung der Überströmkanäle 54
die Arbeitsräume 30 der einzelnen Plunger entsprechend
abwechselnd zu den angeschlossenen Brennstoffkanälen 26, 28
hin und damit zu allen acht Maschinenzylindern der Brenn
kraftmaschine durchgeschaltet werden. Dabei wird durch die
Vorgabe einer Phasenverschiebung von 90 Winkelgraden zwischen
den Plungern Nr. 1 und Nr. 2, einer Phasenverschiebung
von 180 Winkelgraden zwischen den Plungern Nr. 3 und Nr. 4
und einer Phasenverschiebung von 45 Winkel
graden zwischen den Plungern Nr. 2 und Nr. 3 für die auf
einanderfolgende Einspritzung des Brennstoffs eine An
steuerung der einzelnen Maschinenzylinder mit der Reihen
folge 1-7-2-8-5-3-6-4 der einzelnen Druckventile 24 er
halten.
Diese Reihenfolge der aufeinanderfolgenden Durchschal
tung aller Arbeitsräume 10 der vier Plunger 14 an die acht
Maschinenzylinder der Brennkraftmaschine ist auch aus dem
Balkendiagramm der Fig. 7 ableitbar. Dabei ist für je
den der vier Plunger Nr. 1 bis Nr. 4 ein über 120 Winkel
grade reichender Einspritzhub zwischen einer unteren Tot
punktlage BDC und einer oberen Totpunktlage TDC angege
ben sowie ein Ansaughub zwischen der oberen und der unte
ren Totpunktlage von jeweils nur 60 Winkelgraden, wobei je
der Plunger zwei Einspritzhübe und zwei Ansaughübe aus
führt. Wenn sich nach dieser Darstellung der Plunger Nr. 1
aus der unteren Totpunktlage um 15 Winkelgrade in einem
Einspritzhub herausbewegt hat und der ihm zuge
ordnete Überströmkanal 54 durch das Solenoid Nr. 1 seines
Überströmventils 60 eine Absperrung gegen das Nie
derdruck-Füllsystem 22 erfährt, dann wird nach einer Dre
hung der Nockenwelle 12 um weitere 45° zuerst der Arbeits
raum 30 des Plungers Nr. 3 über das Druckventil 7 des ange
schlossenen Brennstoffkanals 28 hin zu dem zugeordneten
Maschinenzylinder durchgeschaltet. Der Plunger Nr. 2 ist
dann an den Verteilerkanal 48 angeschlossen, während der
Plunger Nr. 4 gerade seinen Einspritzhub beendet hat
und mit seinem Ansaughub beginnt, für den er einen
Anschluß an den Verteilerkanal 48 erfährt. Nach einer Weiter
drehung der Nockenwelle 12 um weitere 45° hat der Plun
ger Nr. 1 seine Einspritzung beendet und erfährt nach
folgend einen Anschluß an den Verteilerkanal 48, während
gleichzeitig der Plunger Nr. 2 über das in seinem
Brennstoffkanal 26 angeordnete Druckventil Nr. 2 hin zu
dem angeschlossenen Maschinenzylinder durchgeschaltet
wird. Der Plunger Nr. 3 bleibt dann noch über das Druck
ventil Nr. 7 seines Brennstoffkanals 28 über weitere 45
Winkelgrade hin zu dem angeschlossenen Maschinenzylinder
durchgeschaltet, während der Plunger Nr. 4 mit sei
nem Anschluß an den Verteilerkanal 48 beginnt. Diese Rei
henfolge wiederholt sich ständig in der abwechselnden
Verteilung auf die einzelnen Plunger.
Claims (3)
1. Elektrisch gesteuerte Verteiler-Brennstoffeinspritzpumpe
für eine wenigstens vierzylindrige Brennkraftmaschine, mit
mindestens einem durch ein elektromagnetisches Überström
ventil beeinflußbaren, mit einem Niederdruck-Füllsystem
verbundenen Überströmkanal und mit wenigstens zwei drehbaren
Plungern, die mit ihren Führungsbohrungen jeweils einen
Arbeitsraum bilden, innenliegende, mit dem jeweils zuge
ordneten Arbeitsraum ständig verbundene Verteilerkanäle
aufweisen und einzeln durch eine maschinengetriebene
Nockenwelle axial bewegt werden, um Ansaug- und Einspritz
hübe zur Förderung von Brennstoff aus dem Niederdruck-Füll
system an jeweils wenigstens zwei Brennstoffkanäle einzeln
aufeinanderfolgend durchzuführen, die mit einem Druckventil
versehen und an Einspritzdüsen angeschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Plunger
(14) einen mit der Nockenwelle (12) ständig gekoppelten
kontinuierlichen Drehantrieb (34, 36, 38, 40) aufweisen und
sich synchron mit der Nockenwelle (12) drehen, daß in die
Führungsbohrung (16) jedes Plungers (14) ein mit dem Nie
derdruck-Füllsystem (22, 42, 44, 46, 48) verbundener An
saugkanal (50), ein Überströmkanal (54, 56) und zwei Brenn
stoffkanäle (26, 28) münden, und daß die beiden Plunger
(14) zu einer Zweiergruppe zusammengefaßt sind, bei welcher
die Arbeitsräume (30) der Plunger (14) einen gemeinsamen
Überströmkanal (54, 56) aufweisen, dessen zugeordnetes
Überströmventil (60) für einen abwechselnden Anschluß der
Arbeitsräume (30) an das Niederdruck-Füllsystem (22, 42,
44, 46, 48) und dessen Durchschaltung abwechselnd zu den
beiden jeweils zugeordneten Brennstoffkanälen (26, 18) be
tätigt wird, wobei mit dem Überströmventil (60) die in die
Brennstoffkanäle (26, 28) überführten Brennstoffmengen ge
steuert werden und wobei die Verteilerkanäle (62 bis 66)
jedes Plungers (14) jeweils drei axial voneinander beab
standete Teilabschnitte (63, 64, 65) aufweisen, um bei je
der vollen Umdrehung der Nockenwelle (12) die Arbeitsräume
(30) der Plunger (14) abwechselnd über die ersten Teilab
schnitte (65) an die Ansaugkanäle (50), über die zweiten
Teilabschnitte (64) an den gemeinsamen Überströmkanal (54,
56) und über die dritten Teilabschnitte (63) an winkelmäßig
beabstandete Einlaßmündungen der beiden an jeder Führungs
bohrung (16) jeweils zugeordneten Brennstoffkanäle (26, 28)
anzuschließen.
2. Verteiler-Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, wobei
der Drehantrieb der Plunger durch Zahnräder übersetzt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Plun
ger (14) gemeinsam durch zwei miteinander kämmende Zahn
räder (34) drehbar sind, die über Zwischenräder (38, 40)
eine Antriebsverbindung mit einem Antriebsrad (36) der
Nockenwelle (12) aufweisen.
3. Verteiler-Brennstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander
kämmenden Zahnräder (34) der beiden Plunger (14) mit einer derart
ausgeführten Schrägverzahnung versehen sind, daß beim Ansaughub jedes
Plungers (14) eine gegenüber seinem Einspritzhub schnellere
Drehung erhalten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/689,126 US4583510A (en) | 1985-01-07 | 1985-01-07 | Electromagnetic distributor-type multiplunger fuel injection pump |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545145A1 DE3545145A1 (de) | 1986-07-10 |
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ID=24767154
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853545145 Granted DE3545145A1 (de) | 1985-01-07 | 1985-12-19 | Brennstoff-einspritzpumpe fuer eine wenigstens vierzylindrige brennkraftmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4583510A (de) |
| JP (1) | JPS61160560A (de) |
| DE (1) | DE3545145A1 (de) |
| GB (1) | GB2169667B (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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