DE3540652C2 - Elektrischer Schraubendreher - Google Patents
Elektrischer SchraubendreherInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schrauben
dreher mit Ansetz-Einschaltautomatik, der ein elektrisch
angetriebenes Handwerkzeug zum Eindrehen von Schrauben oder
zum Anziehen von Muttern bildet.
In der jüngeren Vergangenheit wurden elektrische
Schraubendreher mit Ansetz-Einschaltautomatik in großem
Umfang benutzt, bei denen ein Elektromotor eingeschaltet wird,
wenn ein Werkzeug gegen eine Schraube angedrückt wird, und
eine elektrische Spannungsquelle bei Betätigung einer
Kupplung vom Motor getrennt wird, wenn die Schraube mit einem
vorbestimmten Drehmoment angezogen ist.
Ein aus der JP 58-2036 bekanntes Beispiel eines solchen herkömmlichen
elektrischen Schraubendrehers mit Ansetz-Einschaltautomatik
wird nachfolgend anhand von Fig. 9 erläutert, in der ein
solcher elektrischer Schraubendreher mit Ansetz-Einschalt
automatik schematisch dargestellt ist (wegen der Einzelhei
ten wird auf die JP-AS verwiesen). In Fig. 9 ist
mit dem Bezugszeichen 1, 2 und 3 ein Elektromotor, ein
Planeten-Untersetzungsgetriebe bzw. eine Kupplung bezeich
net. Diese Elemente sind von einem Gehäuse 4 ummantelt.
Mit dem Bezugszeichen 5 ist eine Schaltstange bezeichnet,
die sich durch das planeten-Untersetzungsgetriebe 2 und
den Motor 1 erstreckt und die über einen Stift 6 mit einem
Schalter 7 in Berührung steht. Der Schalter 7 dient zum Ein-
und Ausschalten des Motors 1. Mit dem Bezugszeichen 8 ist
ein Werkzeug bezeichnet, das zum Anziehen einer Schraube an
diese angedrückt wird, damit der Mechanismus der Kupplung 3
die Schaltstange 5 zum Einschalten des Schalters 7 in Rich
tung des Pfeils a bewegt. Wenn die Schraube ein vorbestimm
tes Drehmoment ausübt, dann bewirkt die Kupplung 3 eine Be
wegung der Schaltstange 5 in Richtung des Pfeils b, so daß
der Schalter 7 geöffnet wird, um den Elektromotor 1 abzustel
len.
Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung muß die
Welle des Motors 1 jedoch hohl sein, damit die Schaltstange
5 durch diese hindurchragen kann, was im Falle eines Elektro
motors von großer Länge hinsichtlich der Herstellungskosten
und der Starrheit sehr nachteilhaft ist. Außerdem nimmt mit
zunehmender hänge der Schaltstange 5 deren Krümmung unter
axialen Druck zu, so daß
die Gleitbewegung der Schaltstange durch die Motorwelle und
das Planeten-Untersetzungsgetriebe hindurch nicht sanft ist
und den Schaltvorgang instabil macht. Außerdem ist es beim
Stand der Technik so, daß selbst bei einer großen Genauigkeit
der Längenabmessung der sich durch den Motor 1, das Planeten-
Untersetzungsgetriebe 2 und die Kupplung 3 erstreckenden
Schaltstange 5 der Schalter 7 von der Schaltstange übermäßig
oder unzureichend betätigt wird infolge der sich ansammelnden
Fehler, die von den Maßtoleranzen der drei Elemente, d. h. des
Motors 1, des Planeten-Untersetzungsgetriebes 2 und der Kupp
lung 3 herrühren.
Mit der Erfindung sollen die vorstehend erläuterten
Probleme des Standes der Technik überwunden werden.
Mit
der Erfindung wird ein elektrischer Schraubendreher ge
schaffen, bei dem die Schaltstange so kurz wie möglich
ausgebildet ist und bei dem ein Schalter zwischen einem
Elektromotor und einem Untersetzungsgetriebe nahe einem
Kupplungsabschnitt angeordnet ist, um dadurch jegliche
Streuung des Bewegungshubes des Schalters auszuschließen,
welche Streuung von der vorstehend geschilderten Fehler
ansammlung herrührt, und bei dem eine Welle des Motors mas
siv ausgebildet ist, was hinsichtlich deren Starrheit und
Herstellungskosten vorteilhaft ist.
Aus der GB-PS 20 96 510 ist ein elektrischer Schrau
bendreher bekannt, bei dem das Drehmoment beim Schrauben von
einer Motorwelle über eine hohle sogenannte Übertragungswelle
an ein Getriebe übertragen wird. Der Schalter zum Ein- und
Ausschalten des Motors ist in der hohlen Übertragungswelle
angeordnet. Er wird von einem Permanentmagneten gebildet, der
mit einem außerhalb der hohlen Welle angeordneten Hall-Element
zusammenwirkt.
Aus der US-PS 1,839,648 ist ein elektrischer Schrau
bendreher bekannt. Die Übertragung des Drehmoments von der Mo
torabtriebswelle auf das Getriebe zum Antreiben des Werkzeugs
erfolgt bei diesem bekannten Schraubendreher über Zahnräder.
Ein automatisches Einschalten des Motors bei Ansetzen des
Schraubendrehers an einer Schraube ist nicht vorgesehen.
Erfindungsgemäß werden die oben beschriebenen Probleme
mit einem elektrischen Schraubendreher nach Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Ge
genstand der Unteransprüche.
Mit anderen Worten ist erfindungsgemäß die Schalter-
Betätigungseinrichtung in dem Untersetzungsmechanismus zwi
schen Motor und Kupplung eingebaut. Aufgrund dieses Merkmals
ist die Verwendung einer sich durch eine hohle Motorwelle er
streckenden Schaltstange nicht mehr erforderlich. Infolgedes
sen kann die Instabilität der Bewegung der Schaltstange in
folge ihrer großen Länge, die mit der Gefahr einer Verbiegung
der Schaltstange und hohen Kosten für die Herstellung der hoh
len Motorwelle verbunden ist, überwunden werden, und die
Schaltstange hat eine größere Steifigkeit und einen geraden
Verlauf. Die Schalter-Betätigungseinrichtung ist im Abstand
von der Kupplung und nahe bei dem Schalter angeordnet, so daß
der Schalthub durch die sich ansammelnden Fehler der Längsab
messungen der dazwischen angeordneten Teile nicht beeinträch
tigt wird, so daß der Start und der Lauf des Motors stabili
siert werden können.
Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion ist der Abstand
zwischen einem Schalter und einer sich zu einem Kupplungs
abschnitt erstreckenden Schaltstange kurz, um Schwankungen
des Betätigungshubes für den Schalter auszuschließen, wobei
diese Schwankungen durch die sich ansammelnden Fehler der
axialen Abmessungen der vorstehenden Bauteile verursacht
werden, und es ist ein Schalterbetätigungsabschnitt auf
einem Untersetzungsgetriebe vorgesehen, welcher Abschnitt
die Bewegung einer Schaltstange mit großer Genauigkeit auf
einen Schalter überträgt, so daß eine kurze Schaltstange
den Schalter öffnen oder schließen kann, und der Schalter ist
zwischen einem Elektromotor und dem Untersetzungsgetriebe an
geordnet, damit die Welle des Motors massiv ausgeführt werden kann.
Nachstehend ist die Erfindung anhand bevorzugter Aus
führungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeich
nung mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Schematische Darstellung eines elektrischen
Schraubendrehers gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Untersetzungsgetriebe,
das in eine erste Ausführungeform der Erfin
dung eingebaut ist,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 bis 6 Schnitte durch die wesentlichen Teile der
ersten Ausführungsform zur Veranschauli
chung einer darin eingebauten Kupplung,
Fig. 7 einen Schnitt durch das gesamte Untersetzungs
getriebe einer zweiten Ausführungsform der Er
findung,
Fig. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeils VIII in
Fig. 7, und
Fig. 9 eine schematische Darstellung eines herkömmli
chen elektrischen Schraubendrehers.
In Fig. 1 ist ein elektrischer Schraubendreher gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung gezeigt, wobei die Be
zugszeichen 3, 9, 10, 11, 12, 13 und 14 ein Werkzeug, einen
Elektromotor, ein Untersetzungsgetriebe, eine Kupplung, ein
mit einer Spannungsquelle verbundenes Anschlußkabel, einen
Schalter zur Änderung der Drehrichtung des Werkzeugs 8 bzw.
eine Einstellmutter zum Einstellen des Drehmomentes der Kupp
lung 11 bezeichnen. Die Bezugszeichen 15a und 15b bezeichnen
Gehäuseteile für die genannten Bestandteile des Schraubendre
hers.
Fig. 2 zeigt das Untersetzungsgetriebe 10, in das eine
Ausführungsform der Schalter-Betätigungseinrichtung einge
baut ist. Das Bezugszeichen 16 bezeichnet ein Motorzahnrad,
das mit mehreren Zwischenrädern 17 kämmt, die jeweils eine
erste Getriebestufe 17a und eine zweite Getriebestufe 17b
aufweisen, die einstückig ausgebildet sind. In einen zen
tralen Bereich eines mit der zweiten Getriebestufe 17b des
Zwischenrades 17 kämmenden Ausgangszahnrades 18 ist eine
Schaltstange 19 verschiebbar eingesetzt, die sich durch
die Kupplung 11 erstreckt. Das Ausgangszahnrad 18 ist mit
seinem Schaft in einem Lager 20 gelagert und an seinem vor
deren Endbereich über einen Mitnehmer 22 mit der Kupplung 11
drehbar verbunden, der durch ein Lager 21 in der Kupplung 11
gelagert ist. Die Zwischenräder 17 sind an ihren gegenüber
liegenden Enden durch Lagerbuchsen 25a und 25b abgestützt,
die in eine antriebsseitige bzw. abtriebsseitige Platte 23 bzw. 24 eingepreßt
sind, und das Axialspiel wird von einer Beilagscheibe 26 aus
geglichen. Mehrere gegeneinander versetzte Führungsstangen 27
sind zwischen der antriebsseitigen und der abtriebsseitigen Platte 23 und 24 an
geordnet. Mehrere Buchsen 29 sind in eine Gleitplatte 28 ein
gesetzt, die zwischen dem Motorzahnrad 16 und dem Ausgangs
zahnrad 18 angeordnet ist, wobei jede Buchse auf einer der
Führungsstangen 27 verschiebbar gelagert ist. Eine zentrale
Buchse 30, an der eine Endfläche der Schaltstange 19 anliegt,
ist in die Gleitplatte eingepreßt, und eine Stange 32 zum
Betätigen eines Schalters 31 ist in einen Bereich der Gleit
platte 28 eingepreßt und an dieser befestigt. Mit den Bezugs
zeichen 33 und 34 sind Druckfedern bzw. Federsitze bezeichnet.
Das Bezugszeichen 35 bezeichnet ein Gehäuse, das mit der
antriebsseitigen Platte 23 eine Einheit bildet, um ein Lager 36 darin abzu
stützen.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III in
Fig. 2, der zeigt, daß die Buchsen 29 gegenüber den Füh
rungsstangen 27 drehfest angeordnet sind und sich gering
fügig zum Zentrum der Gleitplatte 28 hin und von diesem
weg bewegen können.
Gemäß Fig. 4, welche die Kupplung 11 zeigt, stützt eine
Nockenwelle 37 einen Nockenring 38 ab. Ein Hammerring 40 ist
auf die Nockenwelle 37 verschiebbar aufgesetzt. Der Hammer
ring 40 hat in seiner Nut Kugeln 39, die sich auf einer Noc
kenrampe 38a des Nockenrings 38 auf- und abbewegen können.
Ein Werkzeughalter 41 ist in eine zentrale Bohrung der Noc
kenwelle 37 eingesetzt, und eine Rückstellfeder 42 ist zwi
schen dem Werkzeughalter 41 und der Nockenwelle 37 angeord
net. Der Werkzeughalter 41 ist mit einem Klauenhalter 40 ver
sehen, der sich axial bewegen kann, aber durch Stahlkugeln
43 an einer Verdrehung um seine Eigenachse gehindert ist.
Der Klauenhalter 44 ist an einem Ende mit einer Klaue 44a
versehen, die mit einer an einem Ende des Hammerrings 40 an
geordneten Klaue 40a in Eingriff gelangen kann. Eine Rück
stellfeder 46 ist zwischen dem Klauenhalter 44 und einem
Anschlagring 45 gelagert, der in der Nähe eines zentralen
Bereichs des Werkzeughalters 41 angeordnet ist. Eine Sperr
feder 49 ist in der zentralen Bohrung der Nockenwelle 37
zwischen einer linken Endfläche eines Sperrnockens 47, der
in die zentrale Bohrung der Nockenwelle 37 und eine zen
trale Bohrung des Werkzeughalters 41 eingesetzt ist, und
einer Nockenwellenbuchse 48 angeordnet, die in die Nocken
welle 37 eingepreßt ist. Die Schaltstange 19 erstreckt sich
axial durch einen zentralen Bereich der Nockenwellenbuchse
48 zu dem in Fig. 2 gezeigten Schalter 31. In eine radiale
Bohrung des Werkzeughalters 41 eingesetzte Stahlkugeln 50
stehen mit einem Kopf 47a des Sperrnockens 47 in Eingriff.
Ein Kupplungsgehäuse 51 umschließt die Kupplung 11. Eine
Drehmomentfeder 54 ist zwischen der Innenwand des Kupplungs
gehäuses 51 und dem Hammerring 40 angeordnet und erstreckt
sich zwischen einem Federsitz 53a, der von einem Druck
lager 52 abgestützt ist, und einem Federsitz 53b. Mit dem
Bezugszeichen 55 ist eine Drehmoment-Einstellmutter bezeich
net, die auf das Kupplungsgehäuse 51 aufgeschraubt ist und
am linken Ende einen Ring 56 aufweist. Mehrere Stifte 57
sind in dem Kupplungsgehäuse 51 angeordnet und drücken auf
den Federsitz 53b, wenn die Drehmoment-Einstellmutter 55 be
wegt wird. Am Kupplungsgehäuse 51 ist ein Griffstück 58 be
festigt, wobei eine Griffstückfeder 59 zwischen dem Kupplungs
gehäuse 51 und dem Griffstück 58 angeordnet ist. Das Griff
stück 58 wird durch Stahlkugeln 60 an einer Verdrehung gegen
über dem Kupplungsgehäuse 51 gehindert, und eine Lagerbuchse
61 ist in seinen vorderen Endbereich eingepreßt und durch einen
Ring 62 gesichert. Mit den Bezugszeichen 63, 64 und 65 sind
ein auf das Griffstück aufgeschobener Anschlagring, ein auf die
Nockenwelle 37 aufgeschobener Anschlagring bzw. Stahlkugeln
bezeichnet, die eine Verlagerung des Werkzeugs 8 verhindern.
Wenn das Werkzeug 8 gegen eine (nicht gezeigte) Schraube ge
drückt wird, dann gelangt die Klaue 44a des Klauenhalters 44
mit der Klaue 40a des Hammerrings 40 in Eingriff und verschiebt
die Schaltstange 19 mit der Folge, daß der Schalter 31 betätigt
und der Motor 9 eingeschaltet wird.
Die Wirkungsweise dieses vorstehend beschriebenen elektri
schen Schraubendrehers wird nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert.
Wenn das Werkezug 8 gegen eine (nicht gezeigte) Schraube
angedrückt und in Richtung des in Fig. 2 gezeigten Pfeils c be
wegt wird, dann bewegt sich die Schaltstange 19 in der glei
chen Richtung durch die Kupplung 11 und drückt gegen die zen
trale Buchse 30, um die Gleitplatte 28 zu bewegen. Das hat
zur Folge, daß sich die an der Gleitplatte 28 befestigte
Stange 32 um die gleiche Distanz bewegt, wodurch der Schalter
31 betätigt wird. Infolgedessen wird der Motor 9 eingeschal
tet, und das Drehmoment des Motors 9 wird über das Motorzahn
rad 16 und die Zwischenräder 17 auf das Ausgangszahnrad 18
übertragen, nachdem die Drehzahl verringert und die Umfangs
kraft vergrößert wurde, so daß das Drehmoment auf die Kupp
lung 11 übertragen wird.
Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen. Wenn das auf die
Schraube ausgeübte Drehmoment eine bestimmte Größe erreicht,
dann bleiben das Werkzeug 8, der Werkzeughalter 41 und der
Klauenhalter 44 stehen, aber der Motor 9 setzt seine
Drehbewegung fort, so daß das von dem Motor 9 über das
Untersetzungsgetriebe 10 übertragene Drehmoment auf die
Nockenwelle 37 ausgeübt wird, um den Ring 38 zu verdrehen.
Das hat zur Folge, daß die Stahlkugeln bis zum höchsten Punkt
der Nockenrampe 38a des Nockenrings 38 auflaufen und den
Hammerring 40 in Richtung des Pfeils A belasten, so daß der
Hammerring 40 mit seinem rechten Ende den Klauenhalter 44
in Fig. 5 nach rechts drückt. Zu diesem Zeitpunkt werden
die Stahlkugeln 50 unter der Vorspannkraft der Sperrfeder
49 bewegt, die den Sperrnocken 47 bewegt,
und sie gelangen mit dem Kopf 47a des Sperrnockens 47
außer Eingriff, so daß die Stahlkugeln 50 in die Radialboh
rung des Werkzeughalters 41 weiter eindringen. Die Schalt
stange 19 kehrt daher in ihre Ausgangsposition zurück, und
die Gleitplatte 28 wird durch die Vorspannkraft der Druck
federn 33 bewegt und öffnet den Schalter 31, so daß der Motor
9 seine Drehbewegung beendet (siehe d in Fig. 2). Wenn sich die
Stahlkugeln 39 über den höchsten Punkt der Nockenrampen
38a hinausbewegt haben, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist, dann
bewegt sich der Hammerring 40 in Richtung des Pfeils B. In
zwischen wird der Klauenhalter 44 durch die Stahlkugeln 50
an einer Rückkehr in seine Ausgangsstellung gehindert, so
daß die Klauen 40a und 44a außer Eingriff gelangen. Dies
verhindert eine Übertragung der Antriebskraft auf das Werk
zeug 8.
Bei dem elektrischen Schraubendreher der vorstehend beschrie
benen Konstruktion, dessen Untersetzungsgetriebe eine Ausfüh
rungsform der Schalter-Betätigungseinrichtung aufweist, kann
das Ausmaß einer Verschiebung der Schaltstange 19 exakt auf
den Schalter 31 übertragen werden, indem die Schaltstange 19
an der zentralen Buchse 30 zur Anlage gebracht wird, die in
die Gleitplatte 28 eingepreßt ist, die auf dem zwischen der
antriebsseitigen und der abtriebsseitigen Platte 23 und 24 angeordneten Füh
rungsstangen 27 verschoben wird und an der die Stange 32
befestigt ist.
Eine andere Ausführungsform einer in das Unterset
zungsgetriebe des elektrischen Schraubendrehers gemäß der
Erfindung eingebauten Schalter-Betätigungseinrichtung
wird nachfolgend anhand der Fig. 7 und 8 erläutert.
Die in diesen Figuren gezeigte Schalter-Betätigungsein
richtung unterscheidet sich von der in Fig. 2 gezeigten Ein
richtung dadurch, daß die Schaltstange 19 an einem Hebel 66
anliegt, der um eine von einem Block 69 abgestützte Welle
71 verschwenkbar und durch einen Ring 70 festgelegt ist.
Der Block 69 ist durch Schrauben 68 an Streben 67 zwischen
der antriebsseitigen und der abtriebsseitigen Platte 23 und 24 befestigt. Die
Schwenkbewegung des Hebels 66 bewirkt eine Verschiebung
eines Stiftes 72 in dem Block 69 gegen die Vorspannkraft
einer Druckfeder 73, so daß der Stift 72 den Schalter 31
ein- und ausschaltet.
Die Arbeitsweise des elektrischen Schraubendrehers, in
dessen Untersetzungsgetriebe die in den Fig. 7 und 8 gezeig
te Schalterbetätigungseinrichtung eingebaut ist, wird nach
folgend näher erläutert.
Wenn sich die Schaltstange 19 in Richtung des Pfeils c
bewegt, dann wird der Hebel 66 in Richtung des Pfeils e
(Fig. 7) um die Welle 71 verschwenkt. Der Hebel 66 drückt
gegen einen Flansch 72a an einem Ende des Stiftes 72, der
in eine U-förmige Ausnehmung des Hebels 66 eingesetzt ist,
und bewegt den Stift 72 in Richtung des Pfeils g (Fig. 7)
gegen die Vorspannkraft der Druckfeder 73. Zu diesem Zeit
punkt wird der Schalter 31 (der einen b Kontakt aufweist)
am gegenüberliegenden oder vorderen Ende des Stiftes 72
geschlossen, um den Motor 9 einzuschalten. Wenn sich die
Schaltstange 19 in Richtung des Pfeils d bewegt, dann wird
der Hebel 66 in Richtung des Pfeils f verschwenkt, und der
Stift 72 bewegt sich in Richtung des Pfeils h, um dadurch
den Schalter 31 zu öffnen und den Motor 9 abzuschalten.
Die Anordnung des Hebels 66 zwischen den Zwischenrädern
17 und dem Ausgangszahnrad 18 zum Bewegen des Stiftes 72 zur
Betätigung des Schalters 31 ermöglicht eine exakte Übertra
gung einer Verlagerung der Schaltstange 19 auf den Schalter
31.
Claims (5)
1. Elektrischer Schraubendreher mit Ansetz-Einschalt
automatik mit
einem Motor (19);
einem Untersetzungsgetriebe (10) für diesen Motor (9);
einem Werkzeug (8), das mit einer Schraube, Mutter oder dergleichen in Eingriff bringbar ist, um ein Drehmoment auf dieselbe zu übertragen;
einer Kupplung (11) zum Übertragen einer Antriebskraft von dem Motor (9) auf das Werkzeug (8);
einem Schalter (31) zum Ein- und Ausschalten des Mo tors (9); und
einem Gehäuse (15), das alle Bestandteile des elek trisch betätigten Schraubendrehers umschließt, wobei der Motor (9) eingeschaltet wird, wenn eine Druckkraft auf das Werkzeug (8) ausgeübt wird, wodurch eine Schaltstange (19) zur Betätigung des Schalters (31) bewegt wird;
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Motor (9) und dem Untersetzungsge triebe (10) ein Untersetzungsmechanismus (16,17) mit zweistufigen Zwischenzahnrädern (17a, 17b) in planetenartiger Anordnung ohne Innenrad vorgesehen ist, wobei die Zwischenzahnräder (17a, 17b) jeweils um ihre Mittelachse drehbar, aber an einer Bewegung in einer Kreisbahn gehindert sind;
daß der Schalter (31) nahe dem Untersetzungsgetriebe (10) angeordnet ist; und
daß Schalterbetätigungsmittel (23, 24, 27, 28, 32; 23, 24, 66, 67, 69, 72) in den Innenraum des Unterset zungsmechanismus (16, 17) eingebaut sind, wobei die Schalterbetätigungsmittel wirksam sind, um den Schal ter (31) bei einer Axialbewegung des Werkzeugs (8) zu betätigen.
einem Motor (19);
einem Untersetzungsgetriebe (10) für diesen Motor (9);
einem Werkzeug (8), das mit einer Schraube, Mutter oder dergleichen in Eingriff bringbar ist, um ein Drehmoment auf dieselbe zu übertragen;
einer Kupplung (11) zum Übertragen einer Antriebskraft von dem Motor (9) auf das Werkzeug (8);
einem Schalter (31) zum Ein- und Ausschalten des Mo tors (9); und
einem Gehäuse (15), das alle Bestandteile des elek trisch betätigten Schraubendrehers umschließt, wobei der Motor (9) eingeschaltet wird, wenn eine Druckkraft auf das Werkzeug (8) ausgeübt wird, wodurch eine Schaltstange (19) zur Betätigung des Schalters (31) bewegt wird;
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Motor (9) und dem Untersetzungsge triebe (10) ein Untersetzungsmechanismus (16,17) mit zweistufigen Zwischenzahnrädern (17a, 17b) in planetenartiger Anordnung ohne Innenrad vorgesehen ist, wobei die Zwischenzahnräder (17a, 17b) jeweils um ihre Mittelachse drehbar, aber an einer Bewegung in einer Kreisbahn gehindert sind;
daß der Schalter (31) nahe dem Untersetzungsgetriebe (10) angeordnet ist; und
daß Schalterbetätigungsmittel (23, 24, 27, 28, 32; 23, 24, 66, 67, 69, 72) in den Innenraum des Unterset zungsmechanismus (16, 17) eingebaut sind, wobei die Schalterbetätigungsmittel wirksam sind, um den Schal ter (31) bei einer Axialbewegung des Werkzeugs (8) zu betätigen.
2. Elektrischer Schraubendreher nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe (10) ein
Ausgangszahnrad (18) umfaßt, das mit der zweiten Getriebestufe
(17b) eines jeden Zwischenzahnrades (17) kämmt; und daß die
Schalterbetätigungsmittel eine Gleitplatte (28), die zwischen
einem Motorzahnrad (16) und dem Ausgangszahnrad (18) angeord
net und gegenüber den Zwischenzahnrädern (17) axial verschieb
bar ist, wenn sich die Schaltstange (19) bewegt, eine mit ei
nem Bereich der Gleitplatte (28) verbundene Stange (32) zum
Ein- und Ausschalten des Schalters (31), Führungsstangen (27)
zur verschiebbaren Führung der Gleitplatte (28) und eine
antriebsseitige und eine abtriebsseitige Platte (23, 24) zum
Abstützen der Zwischenzahnräder (17) und der Führungsstangen
(27) umfassen, wobei die Gleitplatte (28) bei einer Bewegung
der sich durch einen zentralen Bereich des Ausgangszahnrades
(18) zu der Kupplung (11) erstreckenden Schaltstange (19) ver
schoben wird, damit die mit der Gleitplatte verbundene Stange
(32) den Schalter (31) betätigt.
3. Schraubendreher nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleitplatte (28) ständig in Richtung einer
Anlage an der Schaltstange (19) vorgespannt ist.
4. Elektrischer Schraubendreher nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe (10) ein
Ausgangszahnrad (18) umfaßt, das mit der zweiten Getriebestufe
(17b) eines jeden Zwischenzahnrades (17) kämmt; und daß
Schalterbetätigungsmittel in das Untersetzungsgetriebe (10)
eingebaut sind, wobei diese Schalterbetätigungsmittel eine an
triebsseitige und eine abtriebsseitige Platte (23, 24) zum Ab
stützen der Zwischenzahnräder (17), mehrere Streben (67) zum
Abstützen der Zwischenzahnräder (17) sowie der antriebsseiti
gen und der abtriebsseitigen Platte (23, 24), einen Hebel
(66), der bei einer Bewegung der Schaltstange (19) um einen
Zapfen (71) verschwenkbar ist, der von einem an den Streben
(67) befestigten Block (69) abgestützt ist, und einen Stift
(72) umfassen, der bei einer Verschwenkung des Hebels (66) in
dem Block (69) verschiebbar ist, um den Schalter (31) ein- und
auszuschalten, wobei in Übereinstimmung mit der Bewegung der
sich durch einen zentralen Bereich eines Ausgangszahnrades
(18) zur Kupplung (11) erstreckenden Schaltstange (19) der He
bel (66) verschwenkbar und der Stift (72) verschiebbar ist, um
den Schalter (31) zu betätigen.
5. Schraubendreher nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hebel (66) in Richtung einer Anlage an der
Schaltstange (19) vorgespannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP59242836A JPS61121877A (ja) | 1984-11-16 | 1984-11-16 | 電動ドライバ− |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3540652A1 DE3540652A1 (de) | 1986-05-22 |
| DE3540652C2 true DE3540652C2 (de) | 1994-08-25 |
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Family Applications (1)
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| DE3540652A Expired - Fee Related DE3540652C2 (de) | 1984-11-16 | 1985-11-15 | Elektrischer Schraubendreher |
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| US (1) | US4617843A (de) |
| JP (1) | JPS61121877A (de) |
| CN (1) | CN85108242A (de) |
| DE (1) | DE3540652C2 (de) |
| GB (1) | GB2168635B (de) |
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