DE3333847C2 - - Google Patents
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- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
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- G06F13/10—Program control for peripheral devices
- G06F13/12—Program control for peripheral devices using hardware independent of the central processor, e.g. channel or peripheral processor
- G06F13/124—Program control for peripheral devices using hardware independent of the central processor, e.g. channel or peripheral processor where hardware is a sequential transfer control unit, e.g. microprocessor, peripheral processor or state-machine
- G06F13/128—Program control for peripheral devices using hardware independent of the central processor, e.g. channel or peripheral processor where hardware is a sequential transfer control unit, e.g. microprocessor, peripheral processor or state-machine for dedicated transfers to a network
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- H04L12/00—Data switching networks
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- H04L12/407—Bus networks with decentralised control
- H04L12/413—Bus networks with decentralised control with random access, e.g. carrier-sense multiple-access with collision detection [CSMA-CD]
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- H—ELECTRICITY
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- Computer And Data Communications (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein lokales Netzwerk mit
gleichberechtigtem Zugriff für mehrere Daten
verarbeitungseinrichtungen, die über Eingangs-/
Ausgangsvorrichtungen, Netzwerksteuervorrichtungen,
Leitungstreiber und Verbindungsleitungen miteinander
selektiv in Datenaustausch treten können, wobei eine
von mehreren sendebereiten Datenverarbeitungs
einrichtungen nach einem Prioritätszuteilungsverfahren
Sendeberechtigung erhält und unter Aussenden einer
Empfängeradresse eine gewünschte Datenverarbeitungs
einrichtung für einen Empfang aufruft.
Ein derartiges Netzwerk ist z. B. unter der Handels
bezeichnung "ETHERNET" bekannt, mit dem mehrere
Datenverarbeitungseinrichtungen gleichberechtigt
untereinander in Datenaustausch treten können. Als
Prioritätszuteilungsverfahren für die Sendeberechtigung
wird das sogenannte CSMA/CD-Verfahren verwendet (Carrier
Sense Multiple Access with Collision Detection), wie
dies in der Beschreibungseinleitung der vorliegenden
Anmeldung diskutiert ist. Ein anderes lokales Netzwerk,
nämlich ARCNET, verwendet das sogenannte TOKEN-PASSING-
Verfahren zur prioritätsmäßigen Zuteilung der Sende
berechtigung. Diese bekannten lokalen Netzwerke
verwenden durchwegs Datenverarbeitungseinrichtungen, bei
denen als Netzwerk-Controller ein eigener Multi
prozessor vorgesehen ist.
Andererseits ist aus ELEKTRONIK 4 vom 26. 02. 1982, Seite
55 ff., ein Multi-Mikroprozessor-System bekannt, das auf
der Grundlage des Mikroprozessors INTEL 8051 arbeitet.
Dieser 8051-Prozessor besitzt eine sogenannte UART-
Einheit, also eine Schnittstelle zum Senden und
Empfangen von Daten oder Adressen. Das durch dieses
Multiprozessor-System gebildete lokale Netzwerk arbeitet
jedoch nur auf MASTER-SLAVE-Basis, d. h., daß keine
Gleichberechtigung der einzelnen Prozessoren vorliegt.
Zu Beginn einer Aussendung einer Nachricht vom MASTER-
Prozessor wird an alle SLAVE-Prozessoren eine durch ein
Bit gekennzeichnete Adresse angelegt. Jeder SLAVE-
Prozessor prüft dann, ob er adressiert wurde. Ist dies
der Fall, dann unterbricht er seine Arbeiten vor Ort und
empfängt die vom MASTER-Prozessor an ihn ausgesandte
Nachricht. Sowohl der MASTER-Prozessor als auch die
SLAVE-Prozessoren sind zwar Ein-Chip-Rechner; es besteht
jedoch nicht die Möglichkeit einer gleichberechtigten
Kommunikation unter allen an das Netzwerk ange
schlossenen Einheiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein lokales
Netzwerk anzugeben, über das gleichberechtigt eine
größere Anzahl von Datenverarbeitungseinrichtungen
miteinander in Datenaustausch treten könne, wobei eine
erhebliche Reduzierung des Hardware-Aufwandes erfolgt und
eine einfache, unmittelbare Prüfung der ausgesandten
Daten ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Datenverarbeitungseinrichtungen Ein-Chip-Rechner
sind, die als unabhängige Rechner vor Ort arbeiten und
nur bei Sende- bzw. Empfangsmöglichkeit ihr Programm
unterbrechen und selbst die Aufgabe einer Netzwerk
steuervorrichtung ausführen, und daß Eingangs-
/Ausgangspufferregister der Ein-Chip-Rechner direkt über
die Leitungstreiber an die Verbindungsleitungen
angeschlossen sind und daß der Leitungstreiber eines
Ein-Chip-Rechners die von seinem Sender ausgesandten
Daten direkt an seinen Empfänger zu deren Prüfung zurückführt, sofern
durch einen vorgeschalteten Kollisions-Detektor eine Kollision von mehreren
sendebereiten Ein-Chip-Rechnern nicht festgestellt wird und diese direkte
Rückführung unterbrochen wird.
Um einen solchen lokalen Netzwerk-Kontroller mit einem
Ein-Chip-Rechner zu ermöglichen, ist die sichere
Erkennung einer Kollision von 2 oder mehr Sendern
unerläßlich, sie wird erreicht, indem der vorgeschaltete
Kollisions-Detektor die Signale zum Empfänger-Eingang
unterbricht und das NRZ-kodierte Signal, bestehend aus
Telegramm-Worten mit einem Start-Bit log. 0, 9 Daten-Bits
und einem Stop-Bit log. 1, zum Empfänger-Eingang während
der Kollision dauernd log. 1 ist, wodurch kein weiteres
Start-Bit und damit kein weiteres Telegramm empfangen
wird und eine Kollision am Telegramm-Ende erkannt wird,
indem das Daten-Bit 9, das außer bei einer Adresse immer
log. 0 ist, nun log. 1 wird, so daß die Kollosion durch
2 unabhängige Merkmale im Rechner in jedem Telegramm-
Wort durch das Fehlen des Start-Bits und/oder Daten-Bits
9 log. 1 erkannt wird und das Signal immer dann keine
Kollision aufweist, wenn in jedem Telegramm-Wort das
Start-Bit und das Daten-Bit 9 log. 0 sind und anders
kodierte Signale vor dem Empfänger-Eingang des Ein-
Chip-Rechners in NRZ-kodierte Signale umgewandelt und
dann ausgewertet werden.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß vor Ort arbeitende, vergleichsweise kleine Ein-Chip-
Rechner wie große Rechner-Systeme in einem lokalen Netzwerk
zusammenarbeiten können und so die anstehenden Aufgaben durch
mehrere dezentrale Ein-Chip-Rechner gelöst werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird am Beispiel des 8051-
Ein-Chip-Rechners von Fa. INTEL näher beschrieben und die mög
lichen Kommunikations-Arten in der Fig. 1 + 2 dargestellt.
Der 8051-Ein-Chip-Rechner enthält, wie die lokalen Netzwerk-
Kontroller, einen seriellen Sender und Empfänger für Multi-Master
Betrieb. Durch die Schaltungsergänzung eines Kollisions-Detek
tors und eines Leitungstreibers nach dem Patent DE 33 13 240 lassen
sich die Funktionen des Ein-Chip-Rechners und die eines lokalen
Netzwerk-Kontrollers ohne die Verwendung eines lokalen Netzwerk-
Kontrollers vereinen. Damit können 8051-Ein-Chip-Rechner ohne
großen Aufwand direkt gekoppelt werden und im Verbund über die
lokale Kommunikations-Leitung miteinander arbeiten.
Damit ist die serielle Multimaster-Kopplung über Distanz ähnlich
wie bei Ethernet möglich. Bei Ethernet ist zur Abwicklung der
Übertragung, der Freigabeprüfung der Kommunikations-Leitung und
der CRC-Datensicherung u. a. ein zusätzlicher Netzwerk-Kontroller
erforderlich. Diese Aufgabe übernimmt der 8051-Mikrorechner selbst
software-gesteuert, wodurch eine große Anpassung möglich wird.
Die Schaltungsergänzung enthält einen Sende-Kollisions-Detektor
und einen Tristate-Leitungstreiber, der die Leitung sofort frei
macht, wenn die Sendetätigkeit abgeschlossen ist. Mit ihnen ist
eine uneingeschränkte lokale Kopplung möglich.
Die Arbeitsweise des 8051-Ein-Chip-Rechners als lokaler Netzwerk-
Kontroller ist wie folgt: Bevor ein serieller Sender zu senden
beginnt, prüft der 8051-Ein-Chip-Rechner, ob am seriellen Empfän
ger Daten eingehen oder ob die Leitung frei ist. Ist die Leitung
frei, so erhält der serielle Sender den Befehl, beginnend mit der
Ziel-Adresse, Kennzeichen, Daten zu senden. Die ausgesendeten
Kennzeichen und Daten werden auch vom eigenen seriellen Empfänger
empfangen, sofern keine Sende-Kollision vorliegt. Damit wird
dem sendenden 8051-Ein-Chip-Rechner bestätigt, daß die Daten der
Übertragungsleitung zugeführt wurden. Bei einer Sende-Kollision
werden die Daten zu dem eigenen, seriellen Empfänger unterdrückt.
Der tätige serielle Sender stellt darauf seine Sendetätigkeit
ohne ordnungsgemäßen Abschluß des Daten-Telegramms ein. Die 8051-
Ein-Chip-Rechner, welche die Daten nur empfangen, vermissen den
ordnungsgemäßen Abschluß des Daten-Telegramms. Sendet einer der
maximal 255 8051-Ein-Chip-Rechner ein Telegramm aus, so beginnt
es mit der Ziel-Adresse. Diese Adresse wird bei allen 8051-Ein-
Chip-Rechnern per Interrupt geprüft. Der oder die 8051-Ein-Chip-
Rechner, welche angesprochen sind, übernehmen die nachfolgenden
Daten, die anderen arbeiten an ihrem unterbrochenen Prozeß weiter.
Die übernommenen Kennzeichen, Daten werden in dem angesprochenen
8051-Ein-Chip-Rechner auf Datenfehler geprüft. Ein angesprochener
8051-Ein-Chip-Rechner kann die getätigte Übertragung zusätzlich
bestätigen.
Die Software-Bausteine des Netzwerk-Kontrollers des 8051-Ein-Chip-
Rechners arbeiten wie folgt:
- Senden eines Telegramms
- Bevor ein Telegramm gesendet wird, wird geprüft, ob die Kommunikations-Leitungen des lokalen Netzwerkes frei sind.
- Die Sendetätigkeit beginnt mit dem Aufruf des anzusprechen den Empfängers mit der Ziel-Adresse und dem Adreß-Er kennungs-Bit. In allen übrigen Fällen ist das Adreß-Er kennungs-Bit 0.
- Dem angesprochenen Empfänger wird mit der Quellen-Adresse mitgeteilt, wer ihn anspricht.
- Der Befehl teilt dem Sender und dem angesprochenen Empfänger mit, wie die folgenden Kennzeichen, Daten weiter zu ver arbeiten sind und ob der angesprochene Empfänger antworten soll.
- Die 16-Bit-Zugriffs-Adresse teilt dem angesprochenen Empfänger mit, wohin die Daten geschrieben oder von wo sie gelesen werden sollen. Sie erlaubt die Ladung von 64 k Byte Daten- oder Befehlsspeicher.
Die Anzahl 240 Daten-Byte + Prüfsummen teilt dem ange
sprochenen Rechner mit, wie lang das Daten-Telegramm ist
und wann Prüfsummen übertragen werden.
Das Sende-Programm der Daten ist eine Interrupt-Routine,
die immer dann aufgerufen wird, wenn der Sendebuffer leer
ist.
Die Daten-Byte werden in Portionen von 15 Byte gesendet.
Die Daten-Portionen werden durch Prüfsummen getrennt. Die
1. Prüfsumme enthält auch die der 1. Daten-Portion voran
gehenden Kennzeichen. Alle folgenden Prüfsummen werden nur
aus ihrer vorangehenden Daten-Portion gebildet. Ist die An
zahl Daten-Byte nicht durch Portionen von je 15 teilbar, so
wird die Restdaten-Portion zuerst übertragen.
In einem Daten-Telegramm sind maximal
- 15 Portionen von 15 Byte
plus 15 Prüfsummen übertragbar,
das ergibt eine Anzahl von insgesamt 240 Telegramm-Worten.
Beim Senden eines Daten-Telegramms und dem Zugriff zum
lokalen Netzwerk werden z. B. 3 Prioritäten unterschieden.
Die Priorität des Senders wird durch die Prüfzeit bestimmt,
während welcher der Sender prüft, daß die Leitung für eine
Sendetätigkeit bereits frei ist.
Eine Sendetätigkeit über das lokale Netzwerk wird mit der
niedrigen Priorität 3 aufgenommen. Mit zunehmender Sende
tätigkeit wird die Priorität so gesteigert, daß der sendende
Master auch bei einer Kollision die Oberhand behält und die
begonnene Daten-Übertragung sicher beendet. Die Prüfzeit von
Priorität 3 ist nicht konstant, sondern wird mit einem Zu
falls-Generator variiert, so daß eine mehrfache Kollision
zweier Sender eingeschränkt wird.
Nach dem Aussenden der Quellen-Adresse wird die Priorität
des Senders von Priorität 3 z. B. auf die Priorität 2 ge
steigert.
Nach Aussenden der Anzahl der noch zu übertragenen Daten-
Byte und Prüfsummen wird die Priorität des Senders von der
Priorität 2 auf die Priorität 1 gesteigert.
Wird ein Sender bei der laufenden Übertragung durch einen
anderen neu beginnenden Sender gestört, so stellen beide zu
nächst ihre Sendetätigkeit ein. Beide prüfen, ob die Leitung
nun frei ist. Der Sender mit höherer Priorität ergreift die
freie Leitung zuerst.
Die Kollission von 2 oder mehr Sendern im lokalen Netzwerk
macht die Wiederholung des letzten Daten-Byte notwendig.
Um Fehler auszuschließen, wird die letzte Daten-Portion
mit ihrer Prüfsumme, mindestens jedoch 2 Daten-Byte, wieder
holt und das Telegramm mit dem aktualisierten Kennzeichen
Zugriffs-Adresse und Anzahl neu eröffnet.
In den Fällen, wo der aufrufende Sender auf eine Antwort
des Empfängers wartet, antwortet dieser unverzögert nach
dem Stop-Byte mit Priorität 1. Er übernimmt damit die
Priorität 1 des vorausgegangenen Empfangs-Telegramms.
Im Anschluß an einen Rundspruch mit der Ziel-Adresse Φ
ist eine unverzögerte Antwort mit Priorität 1 ausgeschlos
sen, da ja alle Empfänger antworten würden.
Der Empfang eines Telegramms erfolgt mit serieller Interrupt-
Steuerung, wenn der Empfänger-Buffer voll ist.
Die Ziel-Adresse wird im Empfänger geprüft. Stimmt sie mit
der Empfänger-Adresse überein, werden die folgenden Kenn
zeichen und Daten ebenfalls interruptgesteuert empfangen.
Stimmt sie nicht überein, wird der durch die Ziel-Adresse
unterbrochene Prozeß fortgesetzt.
Die folgende Quellen-Adresse gibt an, welcher Sender das
Telegramm aussendet. Mit der Quellen-Adresse kann der ange
sprochene Empfänger dem Sender, der ihn aufrief, antworten.
Der folgende Befehl bestimmt die weitere Daten-Verarbeitung
im Sender und Empfänger durch eine Programm-Verzweigung.
Den Daten wird eine 16 Bit-Zugriffs-Adresse vorangestellt.
Den Daten wird die Anzahl 240 Daten-Byte + Prüfsumme
vorangestellt, welche übertragen wird.
Die Daten-Byte werden in Daten-Portionen von 15 Byte ge
sendet. Nach jeder Daten-Portion wird die Prüfsumme der
vorangegangenen Daten-Portion übertragen.
Stimmt die Prüfsumme nicht, so sendet der angesprochene
Empfänger selbst ein Stop-Byte 00H ohne Adreß-Erkennungs-
Bit aus, das zu einer Sende-Kollision führt und den auf
rufenden Sender zu einer Wiederholung der zuletzt ausgesen
deten Daten-Portion veranlaßt.
Das Telegramm-Ende ist durch das Stop-Byte 00H gekennzeich
net. Der angesprochene Empfänger kann damit dem aufrufenden
Sender unmittelbar nach dem Stop-Byte antworten.
Mit den Befehlen kann festgelegt werden, wie die Daten im
Sender und Empfänger verarbeitet werden und ob der Empfänger
dem Sender, der ihn ansprach, antworten soll.
Bei der gewählten Anwendung werden die folgenden 10 Befehle
berücksichtigt:
- der Zugriff im Sender vom internen oder externen Daten- Speicher des 8051-Ein-Chip-Rechners,
- der Zugriff im Eingriff von internen oder externen Daten-Speichern des 8051-Ein-Chip-Rechners,
- die Zugriffs-Adresse im Empfänger bestimmt der Sender oder der Empfänger,
- der Empfänger antwortet dem Sender oder er antwortet nicht,
- der Empfänger antwortet dem Sender mit einem Daten-Tele gramm oder einer Quittung.
Die 10 Befehle sind beliebig mischbar und ergeben 16 verschiedene
Kommunikations-Arten.
An Hand der Fig. 1 und 2 werden die möglichen Kommunikations-Arten
dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt den Master 1, der Daten zum Master x sendet. Die
Zugriffs-Adressen im Master 1 und Master x werden dabei vom
Master 1 bestimmt. Die Daten werden vom internen oder externen
Speicher des Masters 1 gesendet.
Die Zugriffs-Adresse des empfangenden Masters x kann auch vom
Master x bestimmt werden, entschieden wird dies vom Master 1, der
den Aufruf tätigte.
Fig. 2 zeigt den Master 1, der Kennzeichen und Daten oder nur Kenn
zeichen zum Master x sendet. Die Zugriffs-Adressen im Master 1
und Master x werden dabei vom Master 1 bestimmt. Die Antwort wird
vom internen oder externen Speicher des Musters x zum internen oder
zum externen Speicher des Masters 1 gesendet.
Die Zugriffs-Adresse des antwortenden Masters x kann auch vom
Master x bestimmt werden, entschieden wird dies vom Master 1, der
den Aufruf tätigte.
Im 8051-Ein-Chip-Rechner wird der Zugriff von externen Daten und
Befehlen in zwei verschiedenen Adreß-Bereichen vorgenommen.
Durch die Realisierung einer von Neumann-Maschine wird aus die
sen beiden Adreß-Bereichen ein einziger. Auf diese Weise lassen
sich Daten und Programme in den externen Speichern laden.
Claims (12)
1. Lokales Netzwerk mit gleichberechtigtem Zugriff für
mehrere Datenverarbeitungseinrichtungen, die über
Eingangs-/Ausgangsvorrichtungen, Netzwerksteuer
vorrichtungen, Leitungstreiber und Ver
bindungsleitungen miteinander selektiv in
Datenaustausch treten können, wobei eine von
mehreren sendebereiten Datenverarbeitungs
einrichtungen nach einem Prioritätszuteilungs
verfahren Sendeberechtigung erhält und unter
Aussenden einer Empfängeradresse eine gewünschte
Datenverarbeitungseinrichtung für einen Empfang
aufruft,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Datenverarbeitungseinrichtungen Ein-Chip-
Rechner sind, die als unabhängige Rechner vor Ort
arbeiten und nur bei Sende- bzw. Empfangsmöglich
keit ihr Programm unterbrechen und selbst die
Aufgabe einer Netzwerksteuervorrichtung ausführen,
und daß Eingangs-/Ausgangspufferregister der Ein-
Chip-Rechner direkt über die Leitungstreiber an die
Verbindungsleitungen angeschlossen sind und, daß
der Leitungstreiber eines Ein-Chip-Rechners die von
seinem Sender ausgesandten Daten direkt an seinen
Empfänger zu deren Prüfung zurückführt, sofern
durch einen vorgeschalteten Kollisions-Detektor
eine Kollision von mehreren sendebereiten Ein-
Chip-Rechnern nicht festgestellt wird und diese
direkte Rückführung unterbrochen wird.
2. Lokales Netzwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein sendender Ein-Chip-Rechner die Sende
berechtigung bis zum Ende seines auszusendenden
Telegramms behält.
3. Lokales Netzwerk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein für die Rückgabe einer Quittung oder
Antwort angewiesener Ein-Chip-Rechner die
Sendeberechtigung unmittelbar nach beendigter
Übertragung eines Telegramms von dem sendenden
Ein-Chip-Rechner übernimmt.
4. Lokales Netzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Empfänger jedes Ein-Chip-Rechners Vorrang
vor seinem Sender hat.
5. Lokales Netzwerk nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die direkte Rückführung dadurch unterbrochen
wird, daß an den Empfänger ein einheitliches
logisches Signal angelegt wird.
6. Lokales Netzwerk nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das einheitliche Signal gegenüber einem Start-
Bit und einem Adressen-Erkennungs-Bit (Daten-Bit 9)
einen entgegengesetzten logischen Wert besitzt und
diese Bitstellen zur Prüfung auf Kollision
herangezogen werden.
7. Lokales Netzwerk nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verarbeitung der Ein-Chip-Rechner vor Ort
Priorität vor einem Senden oder Empfangen von Daten
hat.
8. Lokales Netzwerk nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei dem ein sendender Ein-Chip-Rechner
vor den auszusendenden Daten Kenndaten ein
schließlich einer Ziel- und Quellenadresse
aussendet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kenndaten ferner Empfangs- und Sende
adressen für einen direkten Zugriff des Senders auf
einen internen oder externen Speicher des
Empfängers bzw. des Empfängers auf einen internen
oder externen Speicher des Senders aufweisen.
9. Lokales Netzwerk nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kenndaten eine Information darüber
aufweisen, ob der Empfänger den Datenempfang
quittieren oder eine Antwort an den Sender
zurückgeben soll.
10. Lokales Netzwerk nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Daten in Portionen von maximal 15 Bytes
übertragen werden, denen jeweils ihre Prüfsumme zur
Datensicherung folgt, wobei die erste Prüfsumme aus
den Kenndaten gebildet wird.
11. Lokales Netzwerk nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Empfänger bei Nichtübereinstimmung der
gebildeten mit der übersandten Prüfsumme ein
Kollisionsbyte an den sendenden Ein-Chip-Rechner
zurücksendet und dieser nur diejenigen Datenbytes
erneut aussendet, die zu einer nicht überein
stimmenden Prüfsumme geführt haben, wobei diesen
Datenbytes die aktualisierten Kenndaten vorangehen
und die Sendeberechtigung beim sendenden Ein-Chip-
Rechner bleibt.
12. Lokales Netzwerk nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Kenndaten auch die Anzahl der Datenbytes
und Prüfsummenbytes enthalten ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833333847 DE3333847A1 (de) | 1983-04-13 | 1983-09-20 | Einchip-rechner als lokaler netzwerk-kontroller und rechner |
| US06/649,372 US4910732A (en) | 1983-09-20 | 1984-09-11 | Onechip-computers as network-controller and computer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3313240A DE3313240C2 (de) | 1983-04-13 | 1983-04-13 | Lokales Netzwerk für Einchip-Rechner |
| DE19833333847 DE3333847A1 (de) | 1983-04-13 | 1983-09-20 | Einchip-rechner als lokaler netzwerk-kontroller und rechner |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3333847A1 DE3333847A1 (de) | 1985-04-11 |
| DE3333847C2 true DE3333847C2 (de) | 1988-10-20 |
Family
ID=25809960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833333847 Granted DE3333847A1 (de) | 1983-04-13 | 1983-09-20 | Einchip-rechner als lokaler netzwerk-kontroller und rechner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3333847A1 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3427350A1 (de) * | 1983-04-13 | 1986-02-13 | Siegfried Schwarz Entwicklung elektronischer Geräte, 7562 Gernsbach | Ring-netzwerk fuer einchip-rechner |
| DE3644868A1 (de) * | 1986-09-16 | 1988-03-24 | Siegfried Dipl Ing Schwarz | Teilnehmer an einem lokalen netzwerk |
| DE3631477C3 (de) * | 1986-09-16 | 1995-01-26 | Siegfried Dipl Ing Schwarz | Netzwerk für die Steuer-, Meß- und Regeltechnik zur Daten- und Energie-Übertragung |
| DE3643979A1 (de) * | 1986-12-22 | 1988-06-30 | Siemens Ag | Deterministisches zugriffsverfahren nach dem tokenprinzip fuer eine datenuebertragung |
| NL8702394A (nl) * | 1987-10-08 | 1989-05-01 | Philips Nv | Interface voor een verbindingsnetwerk tussen afzonderlijke stations enerzijds en een voor het berichtenverkeer tussen deze stations gebruikt fysiek medium anderzijds. |
-
1983
- 1983-09-20 DE DE19833333847 patent/DE3333847A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3333847A1 (de) | 1985-04-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 3313240 Format of ref document f/p: P |
|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G06F 15/16 |
|
| 8162 | Independent application | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |