DE3332016C1 - Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Zustandsgroessen fliegender Objekte - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Zustandsgroessen fliegender ObjekteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur
Bestimmung der Zustandsgrößen bewegter Objekte unter Verwendung
einer Ortungseinrichtung mit einer Differenzierstufe zur Geschwindigkeits-
und Beschleunigungsermittlung, einer Glättungseinrichtung
und mit einem Extrapolationsmodul.
Die Verfolgung von fliegenden Objekten erfordert eine ständige
Vermessung des augenblicklichen Standortes des Objektes durch
geeignete Sensoren. Die Vermessung kann durch aktive oder
passive Ortung erfolgen. Die Ortsmeßdaten sind dabei in einem
Koordinatensystem festgelegt, dessen Bezugspunkt in der Regel
die Ortungseinrichtung darstellt und somit erdbezogen ist. Im
militärischen Bereich verlangt die Abwendung einer Bedrohung
durch fliegende Objekte durch deren Bekämpfung eine Flugbahnvorhersage,
die aus den gemessenen Werten von Entfernung,
Azimut und Höhe unter Verwendung von Rechnern ermittelt wird.
Die Ortsmessung ist in der Regel durch verschiedene Einflüsse
fehlerbehaftet. Zur Bestimmung der Zustandsgrößen Ort, Geschwindigkeit
und Beschleunigung des Objektes ist eine von
der Güte der Einzelmessungen abhängige größere Anzahl von
Meßwerten in die Berechnung einzubeziehen, die schließlich zu
einer Datenglättung, z. B. durch Mittelwertbildung, führen.
In der Bearbeitung der Zieldaten treten bei der Bildung
der Ableitungen der Ortswerte und bei der Filterung ein
Altern der Daten auf. Zur Sensornachführung und zur
Vorhalterechnung werden jedoch aktuelle Zieldaten benötigt.
Die geglätteten Zieldaten müssen somit um die
Alterungszeit extrapoliert werden. Es ist bekannt, an
dieser Stelle eine lineare oder eine quadratische
Extrapolation durchzuführen. Nur bei geradlinien Flügen
liefern die lineare und die quadratische Extrapolation
richtige Ergebnisse. Bewegt sich das zu vermessende
Objekt kurvenförmig, entstehen bei den bisher bekannten
Verfahren systematische Fehler bei der Bestimmung der
Zustandsgrößen. Diese Fehler sind die Folgen einer
unvollständigen Beschreibung der Objektbewegungen. Bei
der linearen Extrapolation wird die Beschleunigung
gleich Null gesetzt und die Geschwindigkeit in den drei
kartesischen Koordinaten konstant gehalten. Wird die
Beschleunigung konstant gehalten, die Geschwindigkeit
und der Ort hochgerechnet, so spricht man von einer
quadratischen Extrapolation.
Bei geradlinigen Flügen liefern diese Verfahren korrekte
Ergebnisse, da auf das Flugobjekt keine Querbeschleunigungen
ausgeübt werden. Ist die Querbeschleunigung ungleich
Null, so kommt es zum Kurvenflug. Die Längs- und
Querbeschleunigungen ändern ihre Richtung, und die Beschleunigungskomponenten
in kartesischen Koordinaten
sind nicht mehr konstant. Die lineare und quadratische
Extrapolation führt zu Zustandsgrößen, die mit systematischen
Fehlern behaftet sind. Bei einer z. B. kreisförmigen
Flugbahn eines Objektes um eine Ortungseinrichtung
hat der Beschleunigungsvektor des Objektes
(Querbeschleunigung) einen konstanten Betrag und ist auf
die Ortungseinrichtung gerichtet. Da das Koordinatensystem
das zur Bestimmung der Zustandsgrößen verwendet wird,
ortsfest ist und sein Ursprung mit dem Ort der Ortungseinrichtung
zusammenfällt, ändern sich die Koeffizienten des Beschleunigungsvektors
ständig. Wird eine Glättung, z. B. durch
Mittelwertbildung, unter Einbeziehung einer Anzahl in der Zeit
zurückliegender Beschleunigungsdaten durchgeführt, dann ist ein
systematischer Fehler bei der Beschleunigungsbestimmung nicht
zu vermeiden.
Aus der DE-OS 28 45 783 ist ein Verfolgungssystem für ein bewegliches
Ziel bekannt. Hierbei werden durch in einer an Bord
eines beweglichen Trägers angeordneten Meßvorrichtung gewonnene
Ablagekoordinaten in ein erdfestes Bezugssystem transformiert.
Nach der Vorausberechnung der Zielposition in einem Simulator
wird diese in das bewegte Bezugssystem der Meßvorrichtung zurücktransformiert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Anordnung
der eingangs genannten Art für alle Flugprofile nichtlinear
bewegter Objekte eine verbesserte Extrapolation zu erhalten.
Dabei wird vorausgesetzt, daß im Extrapolationszeitraum kein
Manöver (Beschleunigung und Leitwerkwinkel konstant) durchgeführt
wird, so daß die Beträge der Längs- und Querbeschleunigungen
des Objektes als konstant angesehen werden können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
in einem Filter geglätteten Zustandsgrößen (Ortsdaten, Geschwindigkeit,
Beschleunigung) des Objekts in einem erdfesten
kartesischen Koordinatensystem bestimmt und in dem Extrapolationsmodul
extrapoliert werden, derart, daß die in drei rotatorische
Komponenten (Drehgeschwindigkeiten) des kartesischen
Koordinatensystems zerlegte Querbeschleunigung des Objektes
während der Extrapolationsdauer konstant gehalten und die translatorischen
Geschwindigkeiten mit den in drei Koordinaten aufgeteilten
Komponenten der Längsbeschleunigung extrapoliert werden.
Durch Anwendung dieser Maßnahmen läßt sich auch die Extrapolation
komplexer Flugprofile durchführen. Die translatorische
Bewegung leitet sich dabei aus der
Längsbeschleunigung und der Längsgeschwindigkeit
ab, die rotatorischen Bewegungen aus der Querbeschleunigung.
Werden während der Extrapolationsdauer
die Drehgeschwindigkeiten um die drei
Achsen des kartesischen Koordinatensystems konstant
gehalten und die translatorischen Geschwindigkeiten
mit der in die drei Koordinaten aufgeteilten
Längsbeschleunigung extrapoliert, so können
die exakten Zieldaten zu einem beliebigen Zeitpunkt
angegeben werden.
Die Erfindung
wird anhand der Figuren näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein räumliches kartesisches Koordinatensystem,
Fig. 2 eine Darstellung der Kreisbewegung,
Fig. 3 die Zerlegung des Gesamtdrehwinkels in drei
Achsen des kartesischen Koordinatensystems,
Fig. 4 die vektorielle Zerlegung der Beschleunigung,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel des Extrapolationsmoduls,
Fig. 6, 7 und 8 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
des Extrapolationsmoduls.
Die Schaltungsanordnung zur Durchführung der Extrapolation
läßt sich in drei Funktionsblöcke
gliedern. Der erste Funktionsblock beinhaltet
die Berechnung der Drehwinkel des Flugobjektes
während des Extrapolationszeitraumes. Die Drehwinkel
sind eine Funktion der Querbeschleunigung.
Mit der Längsbeschleunigung des Flugobjektes werden in
einem zweiten Funktionsblock die Zieldaten in der
Längsachse extrapoliert.
Im dritten Funktionsblock werden die Vektoren der Beschleunigung,
der Geschwindigkeit und des Ortes, die als
Ergebnisse des Funktionsblockes 2 vorliegen, in die im
Funktionsblock 1 berechneten Winkel gedreht.
Anhand der Fig. 1 erfolgt eine vollständige Beschreibung
der Bewegungen eines jeden Körpers, der sechs
Freiheitsgrade zugrunde liegen. Zu diesen Freiheitsgraden
gehören die translatorischen Bewegungen vx, vy und vz in
Richtung der drei Achsen des kartesischen Koordinatensystems
sowie die rotatorischen Bewegungen ϕx, ϕy
und ϕz um die drei Achsen x, y, z des kartesischen
Koordinatensystems.
Die Berechnung der Drehwinkel im ersten Funktionsblock
erfolgt anhand einer Kreisbewegung mit konstanter
Bahngeschwindigkeit v₀. Die Zentripetalbeschleunigung
bq dieser Kreisbewegung ist mit den beiden nachfolgenden
Gleichungen 1 und 2 gegeben.
Durch Eliminierung des Radius r des Kreises erhält man
eine Beziehung (Gleichung 3), die den Zusammenhang
zwischen der Bahngeschwindigkeit v₀, der Querbeschleunigung
bq und der Winkelgeschwindigkeit beschreibt.
Die Fig. 2 dient der Erläuterung dieser Zusammenhänge.
Der Gesamtdrehwinkel ϕ eines Flugobjektes läßt sich
zerlegen in die Drehwinkel um die drei Achsen x, y und h
des kartesischen Koordinatensystems, wie es in Fig. 3
dargestellt ist. Die Winkelgeschwindigkeiten ϕx,
ϕy und ϕh setzen sich jeweils aus zwei Komponenten
zusammen. Die Zusammensetzung läßt sich über das
Kreuzprodukt aus den Vektoren und für die
Geschwindigkeit und die Beschleunigung bestimmen. Danach
errechnen sich für die drei Winkelgeschwindigkeiten
folgende Werte.
Die Integration der Winkelgeschwindigkeiten über die
Extrapolationszeit ergeben die Drehwinkel nach folgender
Gleichung
Darin bedeutet i=1, 2, 3 für die Achsen x, y, h und Ta
das Alter der zu extrapolierenden Daten.
Im Funktionsblock 2 wird die Extrapolation der Zieldaten
mit der Längsbeschleunigung durchgeführt. Die Berechnung
der Längsbeschleunigung erfolgt über das skalare Produkt
der Vektoren für die Geschwindigkeit v und die
Beschleunigung b (Fig. 4)
Mit dem Betrag der Längsbeschleunigung
und mit der Richtung der Längsbeschleunigung
ergibt sich
Mit diesem Wert der Längsbeschleunigung werden die drei
kartesischen Komponenten der Geschwindigkeit linear über
den Alterungszeitraum Ta hinweg extrapoliert.
Mit Via ist der gealterte Geschwindigkeitswert bezeichnet.
Die Vektoren der nach Gleichung (8) extrapolierten
Geschwindigkeit, der Beschleunigung und des Ortes werden
abhängig vom Alter der Zieldaten durch die Querbeschleunigung
mittels der nachfolgenden Drehmatrix A (t)
gedreht. Die Drehwinkel ϕx, ϕy, ϕz werden nach den
angegebenen Beziehungen der Gleichungen (4.1), (4.2) und
(4.3) bestimmt.
Die Querbeschleunigung für die Berechnung der
Vektordrehung ergibt sich aus der Differenz zwischen der
Gesamtbeschleunigung und der Längsbeschleunigung.
Die Drehmatrix A (t) liefert zusammen mit der
Querbeschleunigung die Drehung des Beschleunigungsvektors
bn = A (Tab) · ba (10)
mit - Alter der Beschleunigungs-Eingangsgröße zur
Berechnung der Drehwinkel und die Drehung des Geschwindigkeitsvektors
Vn = A (Tav) · V el (11)
mit Tav - Alter der Geschwindigkeit-Eingangsgröße zur
Berechnung der Drehwinkel.
Die Extrapolation des Ortes mit den extrapolierten
Geschwindigkeitsdaten. Um eine kurze Rechenzeit zu
erhalten, wird keine Integration durchgeführt, sondern
mit der mittleren Geschwindigkeit hochgerechnet.
Ein Prinzipschaltbild eines Extrapolationsmoduls für die
Durchführung der beschriebenen Funktionen ist in Fig. 5
dargestellt.
Der Extrapolationsmodul besteht aus vier Recheneinheiten
RE1 bis RE4, die teils in Serien-, teils in Parallelschaltung
angeordnet sind. Eingangsseitig werden dem Extrapolationsmodul
die Zieldaten si (t-Ts), vi (t-Tv)
und bi (t-Tb) angeboten. Ausgangsseitig werden die
extrapolierten Zieldaten si (t), vi (t) und bi (t)
erhalten. Die durch Glättung usw. entstandene Alterung
der Zieldaten ist mit Ts, Tv und Tb bezeichnet. Am
Eingang des Extrapolationsmoduls sind die beiden Recheneinheiten
RE1 und RE3 parallel geschaltet. In der
Recheneinheit RE1 erfolgt die Berechnung der Quer- und
Längsbeschleunigungen eines Flugobjektes, bezogen auf
die drei Achsen eines kartesischen Koordinatensystems.
Über eine Querverbindung erfolgt die Übertragung der
drei Komponenten der Längsbeschleunigung bil an die
Recheneinheit RE3, in der die Extrapolation der translatorischen
Bewegung unter Konstanthaltung der Längsbeschleunigung
gil erfolgt. Die Komponenten der Querbeschleunigung
biq wird über eine Verbindung der Recheneinheit RE2
zugeführt, in der die Berechnung der Winkelgeschwindigkeiten
des Flugobjektes in den drei Achsen des kartesischen
Koordinatensystems durchgeführt wird.
Mit den Werten der Extrapolation der translatorischen
Objektbewegung und mit der Winkelgeschwindigkeit ₁
wird in der Recheneinheit RE4 die Extrapolation der
rotatorischen Bewegung unter Konstanthaltung der Querbeschleunigung
biq ausgeführt. Für den praktischen
Einsatz des Extrapolationsmoduls sind in den Fig. 6,
7 und 8 drei Ausführungsbeispiele angegeben.
Im Beispiel nach Fig. 6 wird die Extrapolation der
durch Differantiation und Filterung gealterten Ortsdaten
eines Flugobjektes durchgeführt. Das Prinzipschaltbild
enthält in Reihenschaltung die Differenzierstufe DIFF
zur Berechnung der Objektgeschwindigkeit und -beschleunigung,
das nachfolgende Filter FI zur Glättung der
Daten und den Extrapolationsmodul EXM zur Ermittlung der
aktuellen Flugdaten. In einem abgewandelten Beispiel ist
eine Vertauschung der Reihenfolge von Filter FI und Extrapolationsmodul
EXM möglich.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 dient dem Einsatz
des Extrapolationsmoduls in der Gedächtnisphase bei
Ausfall von Zieldaten z. B. durch Abschattung usw. Die
Figur zeigt im linken Teil den Verlauf der Zieldaten s,
v, b in Abhängigkeit von der Zeit und im rechten Teil
das Prinzipschaltbild des Extrapolationsmoduls.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit besteht nach Fig. 8
bei der Vorhalterechnung. Die in dem Extrapolationsmodul
eingangsseitig zugeführten geglätteten Daten werden nach
der Extrapolation unter Berücksichtigung der Geschoßflugzeit
in einer nachfolgenden Transformationsstufe von
kartesischen in Polarkoordinaten umgesetzt. Die am
Ausgang erhaltenen Daten dienen der Waffennachführung.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Zustandsgrößen bewegter
Objekte unter Verwendung einer Ortungseinrichtung mit
einer Differenzierstufe zur Geschwindigkeits- und Beschleunigungsermittlung,
einer Glättungseinrichtung und mit einem
Extrapolationsmodul (EXM),
dadurch gekennzeichnet, daß
die in einem Filter geglätteten Zustandsgrößen (Ortsdaten,
Geschwindigkeit, Beschleunigung) des Objekts in einem erdfesten
kartesischen Koordinatensystem bestimmt und in dem Extrapolationsmodul
(EXM) extrapoliert werden, derart, daß die in drei
rotatorische Komponenten (Drehgeschwindigkeiten) des kartesischen
Koordinatensystems zerlegte Querbeschleunigung (bq) des
Objektes während der Extrapolationsdauer (Ta) konstant gehalten
und die translatorischen Geschwindigkeiten mit den in drei
Koordinaten aufgeteilten Komponenten der Längsbeschleunigung
(b₁) extrapoliert werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Extrapolationsmodul (EXM) vier Recheneinheiten (RE1 bis RE4)
aufweist, die in einer Reihen-/Parallelschaltung miteinander
verbunden sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
in einer ersten Recheneinheit (RE1) die Berechnung der Quer-
und Längsbeschleunigungen, in einer zweiten eingangsseitig dazu
parallel geschalteten Recheneinheit (RE3) die Extrapolation der
translatorischen Bewegung unter Konstanthaltung der Längsbeschleunigung,
in einer weiteren Recheneinheit (RE2), die mit der
ersten Recheneinheit in Reihe geschaltet ist, die Berechnung
der Winkelgeschwindigkeiten des Flugzieles und in einer letzten
Recheneinheit (RE4) die eingangsseitig mit der Recheneinheit
(RE2) und der Recheneinheit (RE3) verbunden ist und die ausgangsseitig
die extrapolierten Zieldaten liefert, die Extrapolation
der rotatorischen Bewegung unter Konstanthaltung der
Querbeschleunigung erfolgt.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3332016A DE3332016C1 (de) | 1983-09-06 | 1983-09-06 | Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Zustandsgroessen fliegender Objekte |
| IT8420976A IT1235225B (it) | 1983-09-06 | 1984-05-17 | Disposizione circuitale per determinare le grandezze di stato di oggetti in volo |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3332016A DE3332016C1 (de) | 1983-09-06 | 1983-09-06 | Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Zustandsgroessen fliegender Objekte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3332016C1 true DE3332016C1 (de) | 1992-04-09 |
Family
ID=6208297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3332016A Expired - Lifetime DE3332016C1 (de) | 1983-09-06 | 1983-09-06 | Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Zustandsgroessen fliegender Objekte |
Country Status (7)
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|---|---|
| BE (1) | BE900524A (de) |
| DE (1) | DE3332016C1 (de) |
| FR (1) | FR2672406A1 (de) |
| GB (1) | GB2252648B (de) |
| IT (1) | IT1235225B (de) |
| LU (1) | LU85449A1 (de) |
| NL (1) | NL188965C (de) |
Citations (1)
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1984
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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| NL188965C (nl) | 1992-11-16 |
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| IT8420976A0 (it) | 1984-05-17 |
| IT1235225B (it) | 1992-06-26 |
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| GB2252648A (en) | 1992-08-12 |
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