DE3305232C2 - Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen - Google Patents
Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem GasvolumenInfo
- Publication number
- DE3305232C2 DE3305232C2 DE19833305232 DE3305232A DE3305232C2 DE 3305232 C2 DE3305232 C2 DE 3305232C2 DE 19833305232 DE19833305232 DE 19833305232 DE 3305232 A DE3305232 A DE 3305232A DE 3305232 C2 DE3305232 C2 DE 3305232C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- probe
- jacket
- flange
- sampling probe
- wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims abstract description 60
- 238000005070 sampling Methods 0.000 claims abstract description 31
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims abstract description 28
- 239000007769 metal material Substances 0.000 claims abstract description 6
- WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N alstonine Natural products C1=CC2=C3C=CC=CC3=NC2=C2N1C[C@H]1[C@H](C)OC=C(C(=O)OC)[C@H]1C2 WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 241000251730 Chondrichthyes Species 0.000 claims 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 20
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 6
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 description 3
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 2
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 2
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 2
- 239000012494 Quartz wool Substances 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 239000003960 organic solvent Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/22—Devices for withdrawing samples in the gaseous state
- G01N1/2247—Sampling from a flowing stream of gas
- G01N1/2258—Sampling from a flowing stream of gas in a stack or chimney
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/02—Devices for withdrawing samples
- G01N1/22—Devices for withdrawing samples in the gaseous state
- G01N1/2247—Sampling from a flowing stream of gas
- G01N1/2258—Sampling from a flowing stream of gas in a stack or chimney
- G01N2001/2261—Sampling from a flowing stream of gas in a stack or chimney preventing condensation (heating lines)
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
Abstract
Bei einer Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen mit einer Entnahmesonde (9), die durch eine Öffnung in einer das Gasvolumen begrenzenden Wandung einführbar ist und die außerhalb des Gasvolumens mit einer Filtereinrichtung verbunden ist, wobei die Entnahmesonde zumindest im Bereich der Wandung von einer über einen im Bereich der Wandung angeordneten Temperaturfühler (16) geregelten und von einem Mantel umschlossenen, elektrischen Heizeinrichtung (18) umgeben ist und der Mantel lösbar mit der Filtereinrichtung verbunden ist, umgibt erfindungsgemäß ein Verschleißschutzmantel (8) aus einem metallischen Werkstoff die Sonde (9) über ihre Gesamtlänge und ist auf deren vorderem Ende axial verschieblich gelagert und sind die Heizeinrichtung (18) und der Temperaturfühler (16) direkt auf der an ihrem anderen Ende mit einem Halteflansch (13) versehenen Entnahmesonde (9) angeordnet und ihre Anschlüsse durch den einen Teil der Filtereinrichtung bildenden Flansch geführt derart, daß nach Lösen der lösbaren Verbindung zwischen Verschleißschutzmantel (8) und Sondenflansch (13) der Verschleißschutzmantel von der Entnahmesonde abziehbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen mit
einer Entnahmesonde, die durch eine öffnung in einer
das Gasvolumen begrenzenden Wandung cinführbar ist und die außerhalb des Gasvolumens mit einer Filtereinrichtung
verbunden ist. wobei die Entnahmesonde zumindest im Bereich der Wandung von einer über einen
im Bereich der Wandung angeordneten Temperaturfühler geregelten und von einem Mantel umschlossenen
elektrischen Heizeinrichtung umgeben ist und der Mantel lösbar mit der Filtercinrichtung verbunden ist.
Aus der VDI-Richllinie 2462. Blatt I iFebruar 1974).
Seite 3. ist eine Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen
Gasprobe aus einem staubhaltigen strömenden Abgas aus Feuerungsanlagen und technischen Prozessen
bekannt, die gemäß Bild 1 eine in den Abgasstrom eingeführte beheizte Entnahmesonde aufweist, die außerhalb
des Gasstroms mit einem beheizten Filter mit Quarzwoüefüllung verbunden ist. Die Heizung von Entnahmesonde
und Riter erfolgt unter Vermeidung von Kondensatbildung.
Aus der DE-AS 29 50 744 (Anmeldetag: 17.12.79) ist
eine Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einer Kammer bekannt, die eine einfache Durchkonstruktion
der beheizten Entnahmesonde und des beheizten Filters gemäß der Prinzipskizze gemäß der
VDI-Richtlinic 2462, Blatt 1, Seite 3, zeigt. Diese bekannte
Vorrichtung ist für die Überwachung eines in einer Kammerluft vorhandenen Gehalts an organischen
Lösungsmitteln oder dgl. Stoffen ausgelegt, die bei Erreichen einer bestimmten Konzentration explosionsgefährlich
oder sonstwie schädlich sind. Die elektrische Heizeinrichtung besiehi aus einer die Sonde nicht berührenden
Metallhülse mit in Umfangsabständen angeordneten Axialbohrungcn, in die jeweils ein elektrischer
Heizstab eingesetzt ist, dessen elektrische Anschlußleitungcn
radial nach außen aus der Metallhülse herausgeführt sind. In der Meiallhülse ist weiterhin eine axiale
Sackbohrung ausgebik/ct, die einen Temperaturfühler
aufnimmt, dessen Anschlußleitungeii ebenfalls radial
nach außen durch die Metallhülse geführt sind. Der Innendurchmesser
der Metallhülse ist wesentlich größer als der Außendurchmesser der Gasentnahmesonde, so
daß bei staubhaltiger Kammerluft Staub in den Ringraum
zwischen Metallhülse und Gasentnahmesonde eintreten kann. Die Heizeinrichtung umgibt die Sonde
y> nicht über ihre gesamte axiale Länge und springt nur etwas gegenüber der Wandung vor. Der Heizmantel ist
von einem Sondcnisolicrmantel umgeben. Die Baugruppe bestehend aus Hcizmantcl und Sondenisoliermantel
ist lösbar mil der Filtcreinrichvung verbunden derart,
daß beim Lösen der Verbindung und Abtrennen der Baugruppe von der Filtercinrichtung die elektrischen
Verbindungen zu den Hei/.slabcn und dem Temperaturfühler
ebenfalls gelöst werden müssen.
Für einen Einsatz in einem siaubhaltigen strömenden Gas ist die aus der DE-AS bekannte Anordnung
29 50 744 nicht geeignet, insbesondere weil der Sondenisoliermantel der Verschlcißwirkung des Staubes nicht
lange widerstehen würde.
Es isl daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff des vorstehenden Anspruches 1 zu schaffen, die für eine fortlaufende Entnahnie
einer Gasprobe aus staubhaltigen strömenden Abgasen, insbesondere Rauchgasen aus Feuerungsanlagen,
geeignet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einer Anordnung gemäß Oberbegriff des vorstehenden
Anspruches I vorgesehen, daß ein Verschleißsehulzmantc!
iius einem metallischen Werkstoff die Sonde über ihre Gesamtlänge umgibt und auf deren vorderen
Ende axial verschieblich gelagert isl und die Heizeinrichtung und der Temperaturfühler direkt auf der an
ihrem anderen Ende mit einem Halteflansch versehenen Entnahmesonde angeordnet sind und ihre Anschlüsse
durch den einen Teil der F-iltcreinrichtung bildenden
b5 Flansch geführt sind derart, daß nach Lösen der lösbaren
Verbindung zwischen Verschlcißschulzmantcl und Sondenflansch der Verschlcißschutzmantel von der Entnahmesonde
abziehbar isl.
Der Verschleißschutzmantel erlaubt es, die Entnahmesonde
über längere Zeiten in dem Abgasstrom zu belassen. Wegen der abrasiven Wirkung des Staubs in
dem strömenden Abgas ist es aber von Zeit zu Zeit erforderlich, den Verschleißschutzmantel auszutausehen.
Da durch den Verschleißschutzmantel keiner der Anschlüsse geführt wird, ist ein Lösen solcher Anschlüsse
beim Austausch nicht erforderlich.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist keine Wärmeisolierung vorgesehen, es wird vielmehr ein
Wärmefluß zur Außenfläche des Verschleißschutzmantels angestrebt, so daß nicht nur auf der Sondeninnenfläche,
sondern auch auf der Außenfläche des Verschleißschutzmantels eine gegenüber der Temperatur des strömenden
Gases erhöhte Temperatur eingehallen wird, die Kondensatbildung in der Sonde als auch auf der
Oberfläche des Verschleißschutzmantels vermeidet. Bei einer Rauchgastemperatur in einem Kraftwerk von z. B.
ca. 1050C wird eine Temperaturüberhöhung von ca.
500C eingestellt Selbst bei Abgastemperaturen im Bereich
einiger hundert 0C kann die erfindungsgemäße Vorrichtung eingesetzt werden.
Bei einer bevorzugten Ausbildung erfolgt die axialverschiebliche
Lagerung des Verschleißschutzmantels auf dem vorderen Ende der Entnahmesondc dadurch,
daß auf diesem Ende ein in seinem Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Verschleißmantels entsprechender
Haltering vorgesehen ist und in mindestens einer Umfangsnut des Halterings eine Dichtung angeordnet
ist Die radiale Dicke des Halterings bestimmt die Breite des Ringraums zwischen Entnahmesonde und
Verschleißschutzmantel, in dem die Heizelemente und der Temperaturfühler angeordnet werden können.
Um den Temperaturfühler bis vorzugsweise in die Mitte der Wandung vorführen zu können und glcichzeitig
die Tiefe des Ringraums über die gesamte Sondenlänge konstant zu halten, ist es zweckmäßig, wenn die
Heizeinrichtung ein im Bereich des sich axial erstrekkenden Abschnitts des Temperaturfühlers auf der Oberfläche
der Sonde in Schlangenlinien gelegtes und im verbleibenden Bereich um die Sonde gewickeltes elektrisches
Heizelement aufweist. Die Verwendung von flexiblen elektrischen Heizbändern zur Beheizung von
Entnahmesonden zur Vermeidung von Kondensatbildung ist an sich aus der VDI-Richtlinie 2456, Blntt 1 (Dezember
72), Seite 3, bekannt.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß in der öffnung der Wandung ein metallisches Führungsrohr verankert ist,
das auf seinem hinteren Ende mit Abstand von der Wandung mit einem Flansch versehen ist, mit dem zumindest
der Mantel über einen Flansch lösbar verbunden ist. Durch de;) Übergang von Wärme von dem Verschleißschutzmantel
auf das Führungsrohr wird dieses miterwärmt, so daß auch auf der Innenfläche des Führungsrohrs Korrosionserscheinungen durch Kondensatbil-
dung stark eingeschränkt werden.
Die Erfindung soll nun anhand der einzigen Figur näher beschrieben werden.
Die Entnahmevorrichtung 1 greift durch eine öffnung 2 im beispielsweise 1 mm dicken Mauerwerk 3 eines
Kraftwerkkamins. In der öffnung 2 ist auf nicht näher
erläuterte Weise ein Führungsrohr 4 verankert, das an seinem hinteren Ende (rechten Ende in der Figur) mit
einem Flansch 5 verschweißt ist (eine einslückigc Ausbildung wäre auch möglich).
Durch eine schematisch dargestellte lösbare Schraubverbindung
6, die über r'en zwischen Kaminmauerwerk und Flansch 5 vorgesehenen Freiraum betätigbar ist, ist
ein Mantelflansch 7 mit dem Flansch 5 verbunden. Mit dem Mantelflansch 7 ist ein Verschleißschutzmantel 8
aus einem verschleißarmen metallischen Werkstoff verbunden (einstückige Ausbildung ist auch hier möglich).
Der Verschleißschutzmantel erstreckt sich durch das Führungsrohr 4 so weit in den durch einen Pfeil dargestellten
Staub beladenen Abgasslrom hinein wie eine aus einem metallischen Werkstoff gefertigte Entnahmesonde
9, z. B. können Verschleißschutzrohr und Enlnahmesonde
um 150 m aus der Öffnung 2 vorragen.
Auf dem vorderen Ende der Entnahmesonde 9 ist ein Haltering 10 befestigt, z. B. durch Schweißen. Eine einr
stückige Ausbildung mit der Entnahmesonde 9 ist möglich. Auf der Mantelfläche des Halterings 10 stützt sich
der Verschleißschutzmantel 8 ab. Um eine Abdichtung zu erzielen, ist in der Mantelfläche des Mantelrings 10
eine Umfangsnut 11 ausgebildet, in der eine hitzebeständige
Dichtung 12 eingebracht ist z. B. Kohleasbest mit Drahtarmierung.
Am anderen Ende ist die Entnahmesonde 9 mit einem Flansch 13 verbunden. Der Flansch i3 weist zwei sich im
wesentlichen radial erstreckende Kanäje 14 und 15 auf, die sich an ihrem inneren Ende außerhalb der in den
Flansch 13 eingeschweißten Entnahmesonde zum vorderen Ende der Sonde hin öffnen.
Dur^-n den Kanal 15 ist ein Kapillarrohr 16 als Temperaturfühler
geführt, dessen Spitze 16a vorzugsweise in der Mitte des Mauerwerks 3 liegt Die Lage der Spitze
16a hängt von der Temperatur und Geometrie von Mauerwerk und Sonde ab. Das andere Ende des Kapillarrohrs
16 führt in einen Schaltkasten 17 mit Thermostat. Die elektrische Zusammenschaltung von Temperaturfühler
16, einer nicht gezeigten Spannungsquelle und eines durch den Kanal 14 eingeführten Heizkabels 18 ist
nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Der Kaltleiterabgang 18a (Konfektionierung) des Heizkabels 18 liegt vorzugsweise außerhalb des Kanals
14.
Der Temperaturfühler 16 erstreckt sich axial auf der Oberfläche der Entnahmesonde 9 soweit in den Ringra;:m
zwischen Verschleißschutzmantel 8 und Entnahmesonde hinein, daß die Fühlerspilze die geeignete
Meßposition erreicht hat In diesem Axialbereich ist das
Heizkabel 18 in Schlangenlinien mit achsparallelen Abschnitten auf der Außenfläche der Ei.mahmeionde 9
angeordnet und befestigt, während in dem verbleibenden Bereich bis zum Haltering 10 das Heizkabel spiralförmig
um die Entnahmesonde 9 gewickelt ist.
Der Flansch 13 ist mit dem Flansch 7 durch eine weitere
lösbare Schraubverbindung 19 verbunden.
Mit dem Flansch 13 ist ein Heizrohr 20 verschweißt, das zusammen mit dem Flansch 13 ein Gehäuse für die
Aufnehme eines nicht gezeigten Filtereinbaus bildet, welcher Filtcreinbau der Staubreinigung des entnommenen
Gases vor dessen Weiterleitung zu einer Waschflasche oder einem Analysegerät dient. Um das Heizrohr
ist eine nur schematisch angedeutete Heizeinrichtung 21 angeordnet, die der Erwärmung des Filterbereichs
in der aus Jer VDI-Richtlinie bekannten Weise dient.
Wenn nach einer gewissen Standzeit ein Auswechseln des Verschleißschutzmantels erforderlich wird, wird zunächst
die lösbare Verbindung 6 (z. B. Gewindebolzen) gelöst und die Baugruppe bestehend aus den Elementen
7,8,9,13 von dem Mciuerwcrksflansch 5 abgezogen.
Nach Lösung der Schraubverbindung 19 kann die Unterbaugruppc
bestehend aus Flansch 7 und Verschleißrohr 8 einfach von der von der Heizeinrichtung 18 um-
gebenen Sonde 9 abgezogen werden.
In Betriebsstellung und bei Betrieb der Vorrichtung
wird nicht nur die Sonde 9 erwärmt, sondern auch der Verschleißschutzmantel 8. so daß es auf dessen Außenfläche
nicht zur Kondensation von im Rauchgas befind- ί liehen Bestandteilen in einem solchen Ausmaß kommen
kann, daß die Oberfläche korrodiert. Der Vcrschleißschutzmantel schützt die Sonde 9 und die auf ihr angebrachte
Heizeinrichtung 18 gegenüber dem im Rauchgas befindlichen Staub.
Kondensatbildung auf der Innenfläche des Führungsrohrs 9 wird durch Strahlung- und konvektivem Wärmeübergang
von der Außenfläche des VersehleiU-schutzrohres
her vermieden.
Beim Abziehen des Verschleißbchut/mantels von den r,
restlichen Bestandteilen der Baugruppe brauchen die elektrischen oder anderen Anschlüsse (Kapillarrohr des
Temperaturfühlers) nicht gelöst zu werden, da diese durch den Flansch 1.3 nnrh aiiltan gpfiihrt worden.
Die Schraubverbindungen sind selbstverständlich in Umfangsrichtung gesehen so anzuordnen, daß sie weder
untereinander noch mit den Kanälen konkurrieren.
Es wäre auch denkbar, die getrennten Schraubverbindungen
6 und 19 durch eine einzige Schraubverbindung, die alle drei Flansche gleichzeitig miteinander verbindet,
zu ersetzen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
30
45
50
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen mit einer Entnahmesonde,
die durch eine öffnung in einer das Gasvolumen begrenzenden Wandung einführbar ist und die
außerhalb des Gasvolumens mit einer Filtereinrichtung verbunden ist, wobei die Entnahmesonde zumindest
im Bereich der Wandung von einer über einen im Bereich der Wandung angeordneten Temperaturfühler
geregelten und von einem Mantel umschlossenen elektrischen Heizeinrichtung umgeben
ist und der Mantel lösbar mit der Filtereinrichtung verbunden ist. dadurch gekennzeichnet,
daß ein Verschleißschutzmantel (8) aus einem metallischen Werkstoff die Sonde (9) über ihre Gesamtlänge
umgibt und auf deren vorderen Ende axial verschieblich gelagert ist und die Heizeinrichtung
(18) und der 1 cmperaturfühler (16) direkt auf der an
ihrem anderen Ende mit einem Haiieflansch (13) versehenen
Entnahmesonde (9) angeordnet sind und ihre Anschlüsse durch den einen Teil der Filtereinrichtung
bildenden Flansch geführt sind derart, daß nach Lösen der lösbaren Verbindung zwischen Verschleißschutzmantel
(8) und Sondenflansch (13) der Verschleißschutzmantel von der Entnahmesonde
abziehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmesonde (9) ebenfalls aus
einem metallischen Werkstoff hergestellt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorderen Ende der
Entnahmesonde (9) ein in seinem Außcndurchmcsser dem Innendurchmesser des V'erschleißmantels
(8) entsprechender Haltering (10) vorgesehen ist und in mindestens einer Umfungnut (11) des Haltcrings
(10) eine Dichtung (12) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1—3. dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung
(18) ein im Bereich des sich axial erstreckenden Abschnittes des Temperaturfühlers auf der Oberfläche
der Sonde in Schlangenlinien gelegtes und im verbleibenden Bereich um die Sonde gewickeltes elektrisches
Heizelement aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I —4. dadurch gekennzeichnet, daß in der öffnung (2) der
Wandung ein metallisches Führungsrohr (4) verankert ist, das auf seinem hinteren Ende mit Abstand
von der Wandung mit einem Flansch (5) versehen ist, mit dem zumindest der Mantel (8) über einen
Flansch (7) lösbar verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833305232 DE3305232C2 (de) | 1983-02-16 | 1983-02-16 | Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833305232 DE3305232C2 (de) | 1983-02-16 | 1983-02-16 | Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3305232A1 DE3305232A1 (de) | 1984-08-16 |
| DE3305232C2 true DE3305232C2 (de) | 1985-03-21 |
Family
ID=6190925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833305232 Expired DE3305232C2 (de) | 1983-02-16 | 1983-02-16 | Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3305232C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3923544C1 (de) * | 1989-07-15 | 1990-10-18 | Hartmann & Braun Ag, 6000 Frankfurt, De | |
| DE10225827A1 (de) * | 2002-06-10 | 2004-01-08 | Sobotta Gmbh, Sondermaschinenbau | Messgassonde |
| DE19850082B4 (de) * | 1998-10-30 | 2006-11-09 | Harry Kampmann | Anordnung einer Rauchgasentnahmesonde |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB8520273D0 (en) * | 1985-08-13 | 1985-09-18 | Smidth & Co As F L | Extracting sample from gas flow |
| EP0243570B1 (de) * | 1986-04-29 | 1989-01-18 | VOEST-ALPINE INDUSTRIEANLAGENBAU GESELLSCHAFT m.b.H. | Entnahmesonde für heisse Gasproben |
| CA1311627C (en) * | 1988-01-11 | 1992-12-22 | Kurt Holzl | Apparatus for extracting hot gas samples from a reaction vessel |
| DE3869376D1 (de) * | 1988-01-11 | 1992-04-23 | Voest Alpine Ind Anlagen | Vorrichtung zur entnahme heisser gasproben aus einem reaktionsgefaess. |
| EP0658756B1 (de) * | 1993-12-17 | 2002-06-05 | Framatome ANP GmbH | Entnahmesystem zur Entnahme eines Aerosols sowie Verwendung des Entnahmesystems |
| DE19910626C2 (de) * | 1999-03-10 | 2001-12-06 | Bm Becker Mestechnik Gmbh | Verfahren zur Probenahme aus Abgasen |
| AT501713B1 (de) * | 2005-09-22 | 2006-11-15 | Voestalpine Mechatronics Gmbh | Vorrichtung zur entnahme heisser gasproben aus einem reaktionsgefäss |
| CN106092670A (zh) * | 2016-07-31 | 2016-11-09 | 江阴市嘉臣光电科技有限公司 | 一种带磁吸法兰的手持式烟气采样器 |
| CN108318300A (zh) * | 2018-02-28 | 2018-07-24 | 北京市北分仪器技术有限责任公司 | 一种车载气体检测仪用采样探头 |
| CN114813253B (zh) * | 2022-04-01 | 2024-07-23 | 青岛明华电子仪器有限公司 | 烟气在线样气处理装置 |
| EP4439039A1 (de) * | 2023-03-29 | 2024-10-02 | Skan Ag | Probenahmesonde, behälter und entsprechende verwendung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950744C2 (de) * | 1979-12-17 | 1982-02-18 | Tibor 3000 Hannover Bernath | Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einer Kammer und zum Zuführen der Probe zu einem Analysenmeßgerät |
-
1983
- 1983-02-16 DE DE19833305232 patent/DE3305232C2/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3923544C1 (de) * | 1989-07-15 | 1990-10-18 | Hartmann & Braun Ag, 6000 Frankfurt, De | |
| EP0409766A3 (en) * | 1989-07-15 | 1991-04-24 | Hartmann & Braun Aktiengesellschaft | Sampling probe |
| DE19850082B4 (de) * | 1998-10-30 | 2006-11-09 | Harry Kampmann | Anordnung einer Rauchgasentnahmesonde |
| DE10225827A1 (de) * | 2002-06-10 | 2004-01-08 | Sobotta Gmbh, Sondermaschinenbau | Messgassonde |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3305232A1 (de) | 1984-08-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3305232C2 (de) | Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen | |
| DE112012003319T5 (de) | Vorrichtung zum Messen einer ofeninternen Temperatur | |
| EP3159646B2 (de) | Wärmeübertrager | |
| DE2818892C2 (de) | Wärmeaustauscher zum Abkühlen heißer Gase | |
| DE19850082B4 (de) | Anordnung einer Rauchgasentnahmesonde | |
| DE19524260A1 (de) | Heizgerät, insbesondere zur Innenraumheizung eines Kraftfahrzeuges | |
| DE102010006740B4 (de) | Messsonde | |
| EP0534105B1 (de) | Industriebrenner mit rekuperativer Luftvorwärmung, insbesondere zur Beheizung von Ofenräumen von Industrieöfen | |
| DE3429522C1 (de) | Reaktionsrohrsystem eines Roehrenspaltofens | |
| DE7907706U1 (de) | Rauchgasdurchstroemter waermetauscher | |
| DE3301886A1 (de) | Vorrichtung zur messung der temperatur in einem mit staub beladenen gasstrom | |
| DE102006019723B4 (de) | Messsondensystem, Anordnung und Verfahren zur Erfassung von Abgasparametern stromabwärts einer Gasturbine | |
| DE102011088118B4 (de) | Messanordnung mit einer Aufnahme für einen biegsamen Temperaturfühler | |
| DE8304201U1 (de) | Vorrichtung zum Entnehmen einer heißen Gasprobe aus einem Gasvolumen | |
| EP0345467B1 (de) | Wirbelbettreaktor | |
| DE102015122256A1 (de) | Messsystem und Messverfahren mit flüssigkeitsgekühlter Messsonde | |
| DE69609726T2 (de) | Biegsame rohrkupplung | |
| EP0940661B1 (de) | Temperaturfühleranordnung insbesondere für Wärmezähler | |
| DE2113416C2 (de) | Überhitzungs-Schutzvorrichtung für die Flüssigkeitsrohre eines Durchlauferhitzers | |
| DE3108227C1 (de) | Abgasleitung für eine Verbrennungs- und Heizeinrichtung | |
| DE1947850C2 (de) | Sinterofen | |
| DE1284949B (de) | Roehrenofen | |
| DE4420368C2 (de) | Abdichtung an einem Thermofühler | |
| DE3500257A1 (de) | Temperatur-regeleinrichtung, insbesondere fuer fluessigkeiten oder gase | |
| DE29716394U1 (de) | Warmgasschweißgerät |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KAMPMANN, HARRY, 44536 LUENEN, DE |
|
| 8330 | Complete disclaimer |