DE3301355C2 - Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer - Google Patents
Starthilfeeinrichtung für eine HochdruckbrennkammerInfo
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Abstract
Zur Beseitigung der störenden Komponenten des Drehklanges einer Turbomaschine ist hinter der Gehäusezunge (15) ein Schallraum (17) angeordnet, der der Einwirkung einer Gegenschallquelle (18) ausgesetzt ist. Die Gegenschallquelle (18) wird mit einer Frequenz erregt, die entweder von der Drehzahl der Antriebswelle des Laufrades (13) abgeleitet ist oder unmittelbar von dem Drehklang mit Hilfe eines Mikrofons. An der Gehäusezunge löschen sich die betreffende Komponente des Drehklanges und der Schall der Gegenschallquelle (18) mindestens teilweise aus.
Description
Die Erfindung betrifft eine Starthilfceinriehtung für
eine Hochdruckbrennkammer, die einen an eine Versorgungsluftleitung
angeschlossenen Druckeinlaß und einen Brennkammerauslaß aufweist, mit einer Einrichtung
zur Verringerung des Masscnsiromes durch die
Brennkammer bei niedriger Brennkammertemperatur.
Hochdruckbrennkammern werden beispielsweise benutzt, um bei Untersuchungen im Windkanal den Treibstrahl
des Modells eines Flugkörpertriebwerks zu simu-Tieren.
Am Brennkammerauslaß der Hochdruckbrennkammer tritt die Strömung mit Schallgeschwindigkeit
aus. Das Starten der Verbrennung in einer Hochdruckbrennkammer hat sich als schwierig erwiesen, weil sich
infolge der hohen Strömungsgeschwindigkeit, die sich lu bei kalter Strömung ergibt die Flamme schlecht stabilisieren
läßt Wenn die Flamme erst einmal stabilisiert ist, tritt im Brennrohr eine Temperaturerhöhung ein. Unter
der Voraussetzung, daß der Brennkammerdruck nicht verändert wird und daß die Brennkammergeometrie
beibehalten wird, nimmt nach dem Gasgesetz bei Temperaturerhöhung das Luftvolumen im Brennrohr mit
der Temperatur zu, während die Strömungsgeschwindigkci;
am Brennkammerauslaß mit der Temperatur abnimmt. Der Luftdurchsatz durch die Brennkammer ist
umgekehrt proportional zur Wurzel aus der Temperatur. I Heraus ergibt sich, daß bei kalter Hochdruckbrennkammer
ein sehr hoher Luftdurchsatz vorhanden ist, der nach dem Zünden eine Stabilisierung der Flamme erschwert,
weil die Strömungsgeschwindigkeit größer ist als die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Flamme.
Zur Stabilisierung der Flamme beim Starten sind aus den genannten Gründen besondere Maßnahmen erforderlich.
Da im Bereich des engsten Querschnittes des Brcnnkammcrauslasses die Strömung stets mit Schallgeschwindigkeit
austritt, ist ein Starten mit einer Festdrossel zur Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit
nur dann möglich, wenn die Startphase nahtlos in die Betriebsphase übergeht. Dies trifft jedoch nur für
den Fall eines sehr engen Auslegungs- und Betriebsbereichs der Hochdruckbrennkammer zu.
Bei einer Brennkammer zur kontinuierlichen Flammenverbrennung eines Druckluft-Kraftstoff-Gemisches,
die eine Wirbelkammer zur Aufbereitung des Gemisches aufweist (DE-OS 23 2b 302), ist es bekannt, am
Auslaßende der Wirbelkammer einen regelbaren Wirbel von Sekundärluft zur Hemmung der Ausbreitung
der Verbrcnnungsflamme zu erzeugen. Durch geeignete Einlaßöffnungen in einer Abschreckkammer wird der
geregelte Sckundärluflstrom dem Primärluftstrom in der Weise zugeführt, daß eine düsenförmige Verengung
im Primärluftstrom entsteht. Durch Regelung des Primärluftstromes und des Sekundärluftstromes erfolgt eine
Stabilisierung der Flamme.
Bekannt ist ferner eine Vorrichtung zum Regeln des wirksamen Querschnitts der Düse eines Rückstoßantriebes
(DE-AS 10 59 247), bei der aus einer Ringdüse ein Hilfsstrahl in den Hauptstrahl eingeblasen wird, um
eine Querschnittsvcrringerung des Hauptstrahles zu bewirken. Die Strömungsmenge des Hilfsstrahles kann mit
einem Rcgelhahn dosiert werden.
Beim Betrieb einer Hochdruckbrennkammer muß /wischen Siariphase und Betriebsphase unterschieden
werden. Während in der Betriebsphase ein hoher Luftdurchsatz erwünscht ist, darf während der Startphase
W) die Strömungsgeschwindigkeit nicht zu groß sein, damit
die Flamme nicht erlischt. Andererseits muß, wenn der
Luftdurchsatz durch eine Gegenströmung gedrosselt wird, sichergestellt sein, daß der Druck der Gegenströmung
größer ist als der Versorgungsdruck der Haupthr)
strömung.
Ocr Krfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Siarthilfecinrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die während der Slartphasc den wirksamen Quer-
33 Ol
schnitt des Brennkammerauslasses soweit reduziert, daß
die Strömungsgeschwindigkeit im Brennbereich stets Kleiner ist als die Flarnnienfortpflanzungsgeschwindigkeit,
und die einen nahtlosen Übergang zwischen Startphase und Betriebsphase erlaubt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist crfindungsgemäß vorgesehen,
daß der Brennkammerauslaß eine an eine Sperrluftleitung angeschlossene Schlitzdüse aufweist,
durch die bei niedriger Brennkammertemperatur Luft im Gegenstrom zur Austrittsströmung in den Brennkammerauslaö
einblasbar ist, und daß die Luftleitung über eine Ventilvorrichtung derart mit der Versorgungsluftleitung
und der Sperrluftleitung verbindbar ist, daß in einer Stellung der Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleitung
an die Luftleitung angeschlossen und is die Sperrluftleitung gesperrt ist, und in einer anderen
Stellung der Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleituns
über einen Druckminderer an die Luftleitung angeschlossen ist während die Sperrluftleitung ohne wesentlichen
Druckabfall an die Luftleitung angeschlossen ist
Der wirksame Querschnitt des Brennkammerauslasses wird bei Bedarf durch eine im Gegenstrom zugeführte
Sperrluftströmung verringert, so daß ohne Festkörpereinbauten im Brennkammerauslaß ein nahtloser
Übergang zwischen Startphase und Betriebsphase möglieh
ist
Auch für den Fall, daß während des Betriebes bei zu hoher Geschwindigkeit der Austrittsströmung eine
Kraftstoffabmagerung eintritt kann durch Zufuhr von
Sperrluft die Austrittsströmung soweit gedrosselt werden, daß es nicht zu einem Erlöschen der Flamme
kommt. Bei einem Betrieb der Hochdruckkammer im Innern eines Windkanals kann auf diese Weise verhindert
werden, daß Verschmutzungen des Windkanals durch Fehlstarts oder durch Erlöschen der Brennkammer
auftreten. Ein direkter Zugang zu der in einem Flugkörpermodell eingebauten Brennkammer ist in der
Regel nur durch aufwendige und zeitraubende Demontagearbeiten möglich.
Damit die Sperrluft den wirksamen Querschnitt des Brennkammerauslasses verringern kann, muß sie einen
höheren Druck haben als der aus der Brennkammer austretende Luftstrahl. Sowohl die Versorgungsluft als
auch die Sperrluft werden von einer einzigen Luftleitung geliefert. In der Startphase sorgt der Druckminderer
dafür, daß der Druck der Sperrluft größer ist als derjenige der Versorgungsluft. In der Betriebsphase
kann dagegen dit Luftleitung ohne Druckminderer direkt mit der Versorgungsluftleitung verbunden werden.
Die Ventilvorrichtung kann aus einem oder aus mehreren in zeitlicher Zuordnung zueinander verstellbaren
Ventilen bestehen.
Vorzugsweise besteht die Ventilvorrichtur.ft aus einem
Ventil, das wahlweise entweder an die Versorgungsluftleitung oder an die Sperrluftleitung anschließt
und die Sperrluftleitung ist über den Druckminderer mit der Versorgungsluftleitung verbunden. Hierbei wird nur
ein einziges Ventil benötigt wobei in der Startphase die Versorgungsluft von der Sperrluftleitung abgezweigt
und anschließend durch den Druckminderer im Druck to
reduziert wird. Die Höhe der Druckminderung ist für jeden Brennkammertyp aus Versuchen zu ermitteln. Zu
diesem Zweck ist d'T Druckminderer vorzugsweise einstellbar.
Die Umschaltung des Ventils k;inn entweder schlagartig oder kontinuierlich erfolgen. fi
Vorzugsweise ί·Η der Druckminderer mit einem
Rückschlagventil 'Π Reihe geschaltet, welches nur in
Richtung von der ^perrluftleiiung zu der Vcrsorgungsluftleitung
offen ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Druckminderer nur in einer Richtung durchströmt
wird, und daß in der Beiriebsphase keine Sperrluft — auch nicht mit verringertem Druck — in die Schlitzdüse
gelang«.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß ein die Brennkammeraustrittstemperatur
überwachender Temperaturfühler eine Umschalteinrichtung für das Ventil bzw.
die Ventilvorrichtung derart steuert, daß die Sperrluftleitung nur dann an die Luftleitung angeschlossen ist
wenn die Brennkammeraustrittstemperatur unterhalb eines Grenzwertes liegt. Der Temperaturfühler schaltet
also die Sperrluftleitung in der Startphase oder auch bei einem Absinken der Betriebstemperatur infolge von
Brenn stoff abmagerung in der Betriebsphase ein. Auf
diese Weise wird nicht nur ein sicheres Startverhalten erreicht sondern in der Betriebsphase wird auch ein
unbeabsichtigtes Erlöschen der Flamme verhindert.
Ein besonders günstiger Übergang von der Startphase zur Betriebsphase wird erreicht, wenn das Ventil von
einem Motor kontinuierlich verstellbar ist und zwischen zwei Schaltstellungen einen Überdeckungsbereich aufweist
in welchem sowohl die Betriebsluftleitung als auch die Sperrluftleitung mit der Druckquelle verbunden
sind. Dieser Überdeckungsbereich kann die vollen Durchlaßquerschnitte zu den beiden genannten Leitungen
in einer Übergangsphase freigeben, das Ventil kann aber auch so ausgebildet sein, daß in der Übergangsphase
jeweils nur gedrosselte Querschnitte freigegeben werden.
Die Schlitzdüse ist vorzugsweise eine Ringdüse, die den Brennkammerauslaß an seiner engsten Stelle umgibt
und auf diese Weise eine symmetrische Einschnürung der Strömung über deren gesamten Umfang bewirkt.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung des Aufbaus der Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer,
wobei das Ventil in der Startphase dargestellt ist,
F i g. 2 die Darstellung der gleichen Einrichtung wie F i g. 1, jedoch in der Betriebsphase und
F i g. 3 einen Längsschnitt durch die Stelle des engsten Querschnittes am Brennkammerauslaß mit der
Schlitzdüse.
Gemäß F i g. 1 wird Luft unter hohem Druck aus der Luftleitung 10 über ein als Kugelhahn ausgebildetes
Ventil 11 in eine Druckleitung 13 geführt, die sich an der Stelle 14 in die Sperrluftleitung 15 und die Startluftleitung
16 verzweigt. Das Ventil 11 ist über einen Antrieb 12 verstellbar, bei dem es sich um einen elektrischen,
hydraulischen oder pneumatischen Stellantrieb handeln kann. Durch die Sperrluftleitung 15 wird die Luft, die
unter einem Druck p^ 2 p\ steht, zum engsten Querschnitt
des Brennkammerauslasses 17 geführt, wo sie im Gegenstrom eingeführt wird und eine Sperrwirkung auf
den aus der Brennkammer 21 austretenden Luftstrahl ausübt.
In der Startluftleitung 16 wird die Startluft durch einen
verstellbaren Druckminderer 18 auf den Druck pi reduziert, der kleiner ist als pt, so daß auch pi
< pt ist. Die für den Siartvorgang optimale Druckdifferenz zwischen
pi und Pa ist für jeden Brennkammertyp im Versuch
zu bestimmen. Die Startluftleitung 16 vereinigt sich an der Stelle 19 mit der Betriebsluftleitung 20, die die
Hochdruckbrcnnkammcr 21 mit hochverdichteter Luft
33 Ol
versorgt. Sobald an dem Temperaturfühler 22 eine Temperatur
Γ3 gemessen wird, die einem stabilen Betriebszustand
in der Brennkamm.ci t'\ zugeordnet werden
kann, spricht die von dem Temperaturfühler 22 gesteuerte Umschalteinrichtung 23 an, um den Antrieb 12 in <-,
Betrieb zu setzen und das Ventil 11 zu verstellen.
Das Ventil 11 weist einen stets mit der Luftleitung 10
verbundenen Einlaß 111 und zwei Auslässe 112 und 113
auf. In der in F i g. 1 dargestellten Position ist der Auslaß 113 mit der Druckleitung 13 und über diese mit der
Sperrluftleitung 15 und mit der Startluftlcitung 16 verbunden. In der in F i g. 2 dargestellten Betriebsphase ist
der Einlaß Ul ebenfalls mit der Luftleitung 10 verbunden, während der Auslaß 112 mit der Betriebsluftleitung
20 verbunden ist. Die Auslässe 112 und 113 erstrecken
sich jeweils über Drehwinkelbereiche des Ventils 11, die
einander überlappen, so daß das Ventil 11 mit »negativer
Überdeckung« ausgeführt ist. Dies bedeutet, daß in einer kurzzeitigen Übergangsphase zwischen den beiden
in den F i g. 1 und 2 dargestellten Endstellungen des Ventils 11 die Luftleitung 10 sowohl mit der Versorgungsluftleitung
20 als auch mit der Sperrluftleitung 15 verbunden ist.
Bei dem in F i g. 2 dargestellten Zustand ist die Startphase beendet und die Druckluft strömt von der Luftlei-
tung 10 über das Ventil 11 in die Betriebsluftleitung 20 und von dort zur Hochdruckbrennkammer 21. In dieser
Phase ist die Druckleitung 13 von der Luftversorgung abgetrennt, so daß auch die Sperrluftleitung 15 und die
Startluftleitung 16 nicht mehr unter Druck stehen. Um jo zu verhindern, daß während der Betriebsphase Luft aus
der Betriebsluftleitung 20 in die Startluftleitung 16 gelangt, ist in die Startluftleitung 16 ein Rückschlagventil
24 eingebaut.
Gemäß F i g. 3 ist an der engsten Stelle des Brennkammerauslasses 17 die ringförmige Schlitzdüse 28 angeordnet,
die aus den beiden fest miteinander verbundenen ringförmigen Teilen 25 und 26 besteht. Die Sperrluft
gelangt über die Sperrluftleitung 15 in eine zwischen den Teilen 25 und 26 gebildete Ringkammer 27 und
strömt durch die ringförmige Schlitzdüse 28 mit radialer Komponente im Gegenstrom zu der Brennkammerströmung
in den Brennkammerauslaß 17 ein. Hierdurch wird der wirksame Querschnitt des Brennkammerauslasses
17 verkleinert. Die Strömungsgeschwindigkeit im Brennrohr wird durch radiales Einblasen von Luft, die
unter wesentlich höherem Druck steht als die aus der Brennkammer austretende Luft, verringert, so daß sich
die Flamme stabilisieren kann. Erst wenn die Temperatur im Brennrohr einen solchen Wert erreicht hat, daß
durch die Voliimenzunahme die Strömungsgeschwindigkeit
bis auf einen Wert abgefallen ist, der kleiner ist als die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Flamme,
wird das Ventil 11 auf die in F i g. 2 dargestellte Position umgesteuert, so daß die Sperrluftleitung 15 abgesperrt
und der Druck in der Versorgungsluftleitung 20 auf den vollen Druck pi gebracht wird.
Wenn in der Betriebsphase, z. B. durch Abmagerung
des Brennstoff-Luftgemisches, die Temperatur am Brennkammerauslaß unter den zulässigen Betriebswert ω
abfällt, wird das Ventil 11 durch den Antrieb 12 verstellt
und Sperrluft in den Brennkammerauslaß 17 eingeblasen, bis sie stabilisiert worden ist, unddie Temperatur
den zulässigen Mindestwert wieder erreicht hat.
65
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Starthilfeeinrichlung für eine Hochdruckbrennkammer,
die einen an eine Versorgungsluflleitung
angeschlossenen Druckeinlaß und einen Brennkammerauslaß aufweist, mit einer Einrichtung zur Verringerung
des Massenstromes durch die Brennkammer bei niedriger Brennkammertemperatur, dadurch
gekennzeichnet, daß der Brennkammerauslaß
(17) eine an eine Sperrluftleitung (15) angeschlossene Schlitzdüse (28) aufweist, durch die bei
niedriger Brennkammertemperatur Luft im Gegenstrom zur Austrittsströmung in den Brennkammerauslaß
(17) einblasbar ist, und daß eine Luftleitung (10) über eine Ventilvorrichtung derart mit der Versorgungsluf'.leitung
(20) und der Sperrluftleitung (15)
verbindbar ist, daß in einer Stellung der Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleitung (20) an die Luftleitung
(10) angeschlossen und die Sperrluftleitung (15) gesperrt ist, und in einer anderen Stellung der
Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleitung (20) über einen Druckminderer (18) an die Luftleitung
(10) angeschlossen ist, während die Sperrluftleitung (15) ohne wesentlichen Druckabfall an die Luftleitung
(10) angeschlossen ist.
2. Starthilfeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilvorrichtung aus einem
Ventil (11) besteht, das die Luftleitung (10) wahlweise entweder an die Versorgungsluflleitung
(20) oder an die Sperrluftleitung (15) anschließt, und daß die Sperrluftleitung über den Druckminderer
(18) mit der Versorgungsleitung (20) verbunden ist.
3. Starthilfeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckminderer (18) mit einem
Rückschlagventil (24) in Reihe geschaltet ist. welches nur in Richtung von der Sperrluftleitung
(15) zu der Versorgungsluftieitung (20) offen ist.
4. Starthilfeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die
Brennkammeraustrittstemperatur überwachender Temperaturfühler (22) eine Umschalteinrichtung
(23) für das Ventil (11) derart steuert, daß die Sperrluftleitung (15) nur dann an die Luftleitung (1.0) angeschlossen
ist, wenn die Brennkammeraustriustcmperatur unterhalb eines Grenzwertes liegt.
5. Starthilfeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil
(11) bzw. die Ventilvorrichtung von einem Antrieb
(12) kontinuierlich verstellbar ist und zwischen zwei Endstellungen einen Überdeckungsbereich aufweist,
in welchem sowohl die Versorgungsluftleitung (20) als auch die Sperrluftleitung (15) mit der Luftleitung
(10) verbunden sind.
6. Starthilfeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitzdüse (28) eine Ringdüse ist, die den Brennkammerauslaß (17) an seiner engsten Stelle umgibt.
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| DE3301355A DE3301355C2 (de) | 1983-01-18 | 1983-01-18 | Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer |
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| DE3301355C2 true DE3301355C2 (de) | 1984-11-08 |
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ID=6188457
Family Applications (1)
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DEUTSCHE FORSCHUNGSANSTALT FUER LUFT- UND RAUMFAHR |
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