DE3301355C2 - Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer - Google Patents

Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer

Info

Publication number
DE3301355C2
DE3301355C2 DE3301355A DE3301355A DE3301355C2 DE 3301355 C2 DE3301355 C2 DE 3301355C2 DE 3301355 A DE3301355 A DE 3301355A DE 3301355 A DE3301355 A DE 3301355A DE 3301355 C2 DE3301355 C2 DE 3301355C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air line
combustion chamber
valve
pressure
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3301355A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3301355A1 (de
Inventor
Klaus Dipl.-Ing. 5300 Bonn Bäumer
Heinz-Dieter 5210 Troisdorf Distelrath
Klaus 5216 Niederkassel Rath
Herbert Dipl.-Ing. 5000 Köln Wiegand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Original Assignee
Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV filed Critical Deutsches Zentrum fuer Luft und Raumfahrt eV
Priority to DE3301355A priority Critical patent/DE3301355C2/de
Priority to GB08334343A priority patent/GB2133869B/en
Priority to US06/568,540 priority patent/US4559008A/en
Priority to FR8400264A priority patent/FR2539458B1/fr
Publication of DE3301355A1 publication Critical patent/DE3301355A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3301355C2 publication Critical patent/DE3301355C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/02Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the air-flow or gas-flow configuration
    • F23R3/26Controlling the air flow
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C7/00Combustion apparatus characterised by arrangements for air supply
    • F23C7/02Disposition of air supply not passing through burner
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/02Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the air-flow or gas-flow configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Abstract

Zur Beseitigung der störenden Komponenten des Drehklanges einer Turbomaschine ist hinter der Gehäusezunge (15) ein Schallraum (17) angeordnet, der der Einwirkung einer Gegenschallquelle (18) ausgesetzt ist. Die Gegenschallquelle (18) wird mit einer Frequenz erregt, die entweder von der Drehzahl der Antriebswelle des Laufrades (13) abgeleitet ist oder unmittelbar von dem Drehklang mit Hilfe eines Mikrofons. An der Gehäusezunge löschen sich die betreffende Komponente des Drehklanges und der Schall der Gegenschallquelle (18) mindestens teilweise aus.

Description

Die Erfindung betrifft eine Starthilfceinriehtung für eine Hochdruckbrennkammer, die einen an eine Versorgungsluftleitung angeschlossenen Druckeinlaß und einen Brennkammerauslaß aufweist, mit einer Einrichtung zur Verringerung des Masscnsiromes durch die
Brennkammer bei niedriger Brennkammertemperatur.
Hochdruckbrennkammern werden beispielsweise benutzt, um bei Untersuchungen im Windkanal den Treibstrahl des Modells eines Flugkörpertriebwerks zu simu-Tieren. Am Brennkammerauslaß der Hochdruckbrennkammer tritt die Strömung mit Schallgeschwindigkeit aus. Das Starten der Verbrennung in einer Hochdruckbrennkammer hat sich als schwierig erwiesen, weil sich infolge der hohen Strömungsgeschwindigkeit, die sich lu bei kalter Strömung ergibt die Flamme schlecht stabilisieren läßt Wenn die Flamme erst einmal stabilisiert ist, tritt im Brennrohr eine Temperaturerhöhung ein. Unter der Voraussetzung, daß der Brennkammerdruck nicht verändert wird und daß die Brennkammergeometrie beibehalten wird, nimmt nach dem Gasgesetz bei Temperaturerhöhung das Luftvolumen im Brennrohr mit der Temperatur zu, während die Strömungsgeschwindigkci; am Brennkammerauslaß mit der Temperatur abnimmt. Der Luftdurchsatz durch die Brennkammer ist umgekehrt proportional zur Wurzel aus der Temperatur. I Heraus ergibt sich, daß bei kalter Hochdruckbrennkammer ein sehr hoher Luftdurchsatz vorhanden ist, der nach dem Zünden eine Stabilisierung der Flamme erschwert, weil die Strömungsgeschwindigkeit größer ist als die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Flamme.
Zur Stabilisierung der Flamme beim Starten sind aus den genannten Gründen besondere Maßnahmen erforderlich. Da im Bereich des engsten Querschnittes des Brcnnkammcrauslasses die Strömung stets mit Schallgeschwindigkeit austritt, ist ein Starten mit einer Festdrossel zur Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit nur dann möglich, wenn die Startphase nahtlos in die Betriebsphase übergeht. Dies trifft jedoch nur für den Fall eines sehr engen Auslegungs- und Betriebsbereichs der Hochdruckbrennkammer zu.
Bei einer Brennkammer zur kontinuierlichen Flammenverbrennung eines Druckluft-Kraftstoff-Gemisches, die eine Wirbelkammer zur Aufbereitung des Gemisches aufweist (DE-OS 23 2b 302), ist es bekannt, am Auslaßende der Wirbelkammer einen regelbaren Wirbel von Sekundärluft zur Hemmung der Ausbreitung der Verbrcnnungsflamme zu erzeugen. Durch geeignete Einlaßöffnungen in einer Abschreckkammer wird der geregelte Sckundärluflstrom dem Primärluftstrom in der Weise zugeführt, daß eine düsenförmige Verengung im Primärluftstrom entsteht. Durch Regelung des Primärluftstromes und des Sekundärluftstromes erfolgt eine Stabilisierung der Flamme.
Bekannt ist ferner eine Vorrichtung zum Regeln des wirksamen Querschnitts der Düse eines Rückstoßantriebes (DE-AS 10 59 247), bei der aus einer Ringdüse ein Hilfsstrahl in den Hauptstrahl eingeblasen wird, um eine Querschnittsvcrringerung des Hauptstrahles zu bewirken. Die Strömungsmenge des Hilfsstrahles kann mit einem Rcgelhahn dosiert werden.
Beim Betrieb einer Hochdruckbrennkammer muß /wischen Siariphase und Betriebsphase unterschieden werden. Während in der Betriebsphase ein hoher Luftdurchsatz erwünscht ist, darf während der Startphase W) die Strömungsgeschwindigkeit nicht zu groß sein, damit die Flamme nicht erlischt. Andererseits muß, wenn der Luftdurchsatz durch eine Gegenströmung gedrosselt wird, sichergestellt sein, daß der Druck der Gegenströmung größer ist als der Versorgungsdruck der Haupthr) strömung.
Ocr Krfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Siarthilfecinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die während der Slartphasc den wirksamen Quer-
33 Ol
schnitt des Brennkammerauslasses soweit reduziert, daß die Strömungsgeschwindigkeit im Brennbereich stets Kleiner ist als die Flarnnienfortpflanzungsgeschwindigkeit, und die einen nahtlosen Übergang zwischen Startphase und Betriebsphase erlaubt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist crfindungsgemäß vorgesehen, daß der Brennkammerauslaß eine an eine Sperrluftleitung angeschlossene Schlitzdüse aufweist, durch die bei niedriger Brennkammertemperatur Luft im Gegenstrom zur Austrittsströmung in den Brennkammerauslaö einblasbar ist, und daß die Luftleitung über eine Ventilvorrichtung derart mit der Versorgungsluftleitung und der Sperrluftleitung verbindbar ist, daß in einer Stellung der Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleitung an die Luftleitung angeschlossen und is die Sperrluftleitung gesperrt ist, und in einer anderen Stellung der Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleituns über einen Druckminderer an die Luftleitung angeschlossen ist während die Sperrluftleitung ohne wesentlichen Druckabfall an die Luftleitung angeschlossen ist
Der wirksame Querschnitt des Brennkammerauslasses wird bei Bedarf durch eine im Gegenstrom zugeführte Sperrluftströmung verringert, so daß ohne Festkörpereinbauten im Brennkammerauslaß ein nahtloser Übergang zwischen Startphase und Betriebsphase möglieh ist
Auch für den Fall, daß während des Betriebes bei zu hoher Geschwindigkeit der Austrittsströmung eine Kraftstoffabmagerung eintritt kann durch Zufuhr von Sperrluft die Austrittsströmung soweit gedrosselt werden, daß es nicht zu einem Erlöschen der Flamme kommt. Bei einem Betrieb der Hochdruckkammer im Innern eines Windkanals kann auf diese Weise verhindert werden, daß Verschmutzungen des Windkanals durch Fehlstarts oder durch Erlöschen der Brennkammer auftreten. Ein direkter Zugang zu der in einem Flugkörpermodell eingebauten Brennkammer ist in der Regel nur durch aufwendige und zeitraubende Demontagearbeiten möglich.
Damit die Sperrluft den wirksamen Querschnitt des Brennkammerauslasses verringern kann, muß sie einen höheren Druck haben als der aus der Brennkammer austretende Luftstrahl. Sowohl die Versorgungsluft als auch die Sperrluft werden von einer einzigen Luftleitung geliefert. In der Startphase sorgt der Druckminderer dafür, daß der Druck der Sperrluft größer ist als derjenige der Versorgungsluft. In der Betriebsphase kann dagegen dit Luftleitung ohne Druckminderer direkt mit der Versorgungsluftleitung verbunden werden. Die Ventilvorrichtung kann aus einem oder aus mehreren in zeitlicher Zuordnung zueinander verstellbaren Ventilen bestehen.
Vorzugsweise besteht die Ventilvorrichtur.ft aus einem Ventil, das wahlweise entweder an die Versorgungsluftleitung oder an die Sperrluftleitung anschließt und die Sperrluftleitung ist über den Druckminderer mit der Versorgungsluftleitung verbunden. Hierbei wird nur ein einziges Ventil benötigt wobei in der Startphase die Versorgungsluft von der Sperrluftleitung abgezweigt und anschließend durch den Druckminderer im Druck to reduziert wird. Die Höhe der Druckminderung ist für jeden Brennkammertyp aus Versuchen zu ermitteln. Zu diesem Zweck ist d'T Druckminderer vorzugsweise einstellbar. Die Umschaltung des Ventils k;inn entweder schlagartig oder kontinuierlich erfolgen. fi
Vorzugsweise ί·Η der Druckminderer mit einem Rückschlagventil 'Π Reihe geschaltet, welches nur in Richtung von der ^perrluftleiiung zu der Vcrsorgungsluftleitung offen ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Druckminderer nur in einer Richtung durchströmt wird, und daß in der Beiriebsphase keine Sperrluft — auch nicht mit verringertem Druck — in die Schlitzdüse gelang«.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß ein die Brennkammeraustrittstemperatur überwachender Temperaturfühler eine Umschalteinrichtung für das Ventil bzw. die Ventilvorrichtung derart steuert, daß die Sperrluftleitung nur dann an die Luftleitung angeschlossen ist wenn die Brennkammeraustrittstemperatur unterhalb eines Grenzwertes liegt. Der Temperaturfühler schaltet also die Sperrluftleitung in der Startphase oder auch bei einem Absinken der Betriebstemperatur infolge von Brenn stoff abmagerung in der Betriebsphase ein. Auf diese Weise wird nicht nur ein sicheres Startverhalten erreicht sondern in der Betriebsphase wird auch ein unbeabsichtigtes Erlöschen der Flamme verhindert.
Ein besonders günstiger Übergang von der Startphase zur Betriebsphase wird erreicht, wenn das Ventil von einem Motor kontinuierlich verstellbar ist und zwischen zwei Schaltstellungen einen Überdeckungsbereich aufweist in welchem sowohl die Betriebsluftleitung als auch die Sperrluftleitung mit der Druckquelle verbunden sind. Dieser Überdeckungsbereich kann die vollen Durchlaßquerschnitte zu den beiden genannten Leitungen in einer Übergangsphase freigeben, das Ventil kann aber auch so ausgebildet sein, daß in der Übergangsphase jeweils nur gedrosselte Querschnitte freigegeben werden.
Die Schlitzdüse ist vorzugsweise eine Ringdüse, die den Brennkammerauslaß an seiner engsten Stelle umgibt und auf diese Weise eine symmetrische Einschnürung der Strömung über deren gesamten Umfang bewirkt.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung des Aufbaus der Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer, wobei das Ventil in der Startphase dargestellt ist,
F i g. 2 die Darstellung der gleichen Einrichtung wie F i g. 1, jedoch in der Betriebsphase und
F i g. 3 einen Längsschnitt durch die Stelle des engsten Querschnittes am Brennkammerauslaß mit der Schlitzdüse.
Gemäß F i g. 1 wird Luft unter hohem Druck aus der Luftleitung 10 über ein als Kugelhahn ausgebildetes Ventil 11 in eine Druckleitung 13 geführt, die sich an der Stelle 14 in die Sperrluftleitung 15 und die Startluftleitung 16 verzweigt. Das Ventil 11 ist über einen Antrieb 12 verstellbar, bei dem es sich um einen elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen Stellantrieb handeln kann. Durch die Sperrluftleitung 15 wird die Luft, die unter einem Druck p^ 2 p\ steht, zum engsten Querschnitt des Brennkammerauslasses 17 geführt, wo sie im Gegenstrom eingeführt wird und eine Sperrwirkung auf den aus der Brennkammer 21 austretenden Luftstrahl ausübt.
In der Startluftleitung 16 wird die Startluft durch einen verstellbaren Druckminderer 18 auf den Druck pi reduziert, der kleiner ist als pt, so daß auch pi < pt ist. Die für den Siartvorgang optimale Druckdifferenz zwischen pi und Pa ist für jeden Brennkammertyp im Versuch zu bestimmen. Die Startluftleitung 16 vereinigt sich an der Stelle 19 mit der Betriebsluftleitung 20, die die Hochdruckbrcnnkammcr 21 mit hochverdichteter Luft
33 Ol
versorgt. Sobald an dem Temperaturfühler 22 eine Temperatur Γ3 gemessen wird, die einem stabilen Betriebszustand in der Brennkamm.ci t'\ zugeordnet werden kann, spricht die von dem Temperaturfühler 22 gesteuerte Umschalteinrichtung 23 an, um den Antrieb 12 in <-, Betrieb zu setzen und das Ventil 11 zu verstellen.
Das Ventil 11 weist einen stets mit der Luftleitung 10 verbundenen Einlaß 111 und zwei Auslässe 112 und 113 auf. In der in F i g. 1 dargestellten Position ist der Auslaß 113 mit der Druckleitung 13 und über diese mit der Sperrluftleitung 15 und mit der Startluftlcitung 16 verbunden. In der in F i g. 2 dargestellten Betriebsphase ist der Einlaß Ul ebenfalls mit der Luftleitung 10 verbunden, während der Auslaß 112 mit der Betriebsluftleitung 20 verbunden ist. Die Auslässe 112 und 113 erstrecken sich jeweils über Drehwinkelbereiche des Ventils 11, die einander überlappen, so daß das Ventil 11 mit »negativer Überdeckung« ausgeführt ist. Dies bedeutet, daß in einer kurzzeitigen Übergangsphase zwischen den beiden in den F i g. 1 und 2 dargestellten Endstellungen des Ventils 11 die Luftleitung 10 sowohl mit der Versorgungsluftleitung 20 als auch mit der Sperrluftleitung 15 verbunden ist.
Bei dem in F i g. 2 dargestellten Zustand ist die Startphase beendet und die Druckluft strömt von der Luftlei- tung 10 über das Ventil 11 in die Betriebsluftleitung 20 und von dort zur Hochdruckbrennkammer 21. In dieser Phase ist die Druckleitung 13 von der Luftversorgung abgetrennt, so daß auch die Sperrluftleitung 15 und die Startluftleitung 16 nicht mehr unter Druck stehen. Um jo zu verhindern, daß während der Betriebsphase Luft aus der Betriebsluftleitung 20 in die Startluftleitung 16 gelangt, ist in die Startluftleitung 16 ein Rückschlagventil 24 eingebaut.
Gemäß F i g. 3 ist an der engsten Stelle des Brennkammerauslasses 17 die ringförmige Schlitzdüse 28 angeordnet, die aus den beiden fest miteinander verbundenen ringförmigen Teilen 25 und 26 besteht. Die Sperrluft gelangt über die Sperrluftleitung 15 in eine zwischen den Teilen 25 und 26 gebildete Ringkammer 27 und strömt durch die ringförmige Schlitzdüse 28 mit radialer Komponente im Gegenstrom zu der Brennkammerströmung in den Brennkammerauslaß 17 ein. Hierdurch wird der wirksame Querschnitt des Brennkammerauslasses 17 verkleinert. Die Strömungsgeschwindigkeit im Brennrohr wird durch radiales Einblasen von Luft, die unter wesentlich höherem Druck steht als die aus der Brennkammer austretende Luft, verringert, so daß sich die Flamme stabilisieren kann. Erst wenn die Temperatur im Brennrohr einen solchen Wert erreicht hat, daß durch die Voliimenzunahme die Strömungsgeschwindigkeit bis auf einen Wert abgefallen ist, der kleiner ist als die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Flamme, wird das Ventil 11 auf die in F i g. 2 dargestellte Position umgesteuert, so daß die Sperrluftleitung 15 abgesperrt und der Druck in der Versorgungsluftleitung 20 auf den vollen Druck pi gebracht wird.
Wenn in der Betriebsphase, z. B. durch Abmagerung des Brennstoff-Luftgemisches, die Temperatur am Brennkammerauslaß unter den zulässigen Betriebswert ω abfällt, wird das Ventil 11 durch den Antrieb 12 verstellt und Sperrluft in den Brennkammerauslaß 17 eingeblasen, bis sie stabilisiert worden ist, unddie Temperatur den zulässigen Mindestwert wieder erreicht hat.
65
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

33 öl 355 Patentansprüche:
1. Starthilfeeinrichlung für eine Hochdruckbrennkammer, die einen an eine Versorgungsluflleitung angeschlossenen Druckeinlaß und einen Brennkammerauslaß aufweist, mit einer Einrichtung zur Verringerung des Massenstromes durch die Brennkammer bei niedriger Brennkammertemperatur, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennkammerauslaß (17) eine an eine Sperrluftleitung (15) angeschlossene Schlitzdüse (28) aufweist, durch die bei niedriger Brennkammertemperatur Luft im Gegenstrom zur Austrittsströmung in den Brennkammerauslaß (17) einblasbar ist, und daß eine Luftleitung (10) über eine Ventilvorrichtung derart mit der Versorgungsluf'.leitung (20) und der Sperrluftleitung (15) verbindbar ist, daß in einer Stellung der Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleitung (20) an die Luftleitung (10) angeschlossen und die Sperrluftleitung (15) gesperrt ist, und in einer anderen Stellung der Ventilvorrichtung die Versorgungsluftleitung (20) über einen Druckminderer (18) an die Luftleitung
(10) angeschlossen ist, während die Sperrluftleitung (15) ohne wesentlichen Druckabfall an die Luftleitung (10) angeschlossen ist.
2. Starthilfeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilvorrichtung aus einem Ventil (11) besteht, das die Luftleitung (10) wahlweise entweder an die Versorgungsluflleitung (20) oder an die Sperrluftleitung (15) anschließt, und daß die Sperrluftleitung über den Druckminderer (18) mit der Versorgungsleitung (20) verbunden ist.
3. Starthilfeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckminderer (18) mit einem Rückschlagventil (24) in Reihe geschaltet ist. welches nur in Richtung von der Sperrluftleitung (15) zu der Versorgungsluftieitung (20) offen ist.
4. Starthilfeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Brennkammeraustrittstemperatur überwachender Temperaturfühler (22) eine Umschalteinrichtung (23) für das Ventil (11) derart steuert, daß die Sperrluftleitung (15) nur dann an die Luftleitung (1.0) angeschlossen ist, wenn die Brennkammeraustriustcmperatur unterhalb eines Grenzwertes liegt.
5. Starthilfeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil
(11) bzw. die Ventilvorrichtung von einem Antrieb
(12) kontinuierlich verstellbar ist und zwischen zwei Endstellungen einen Überdeckungsbereich aufweist, in welchem sowohl die Versorgungsluftleitung (20) als auch die Sperrluftleitung (15) mit der Luftleitung (10) verbunden sind.
6. Starthilfeeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzdüse (28) eine Ringdüse ist, die den Brennkammerauslaß (17) an seiner engsten Stelle umgibt.
DE3301355A 1983-01-18 1983-01-18 Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer Expired DE3301355C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3301355A DE3301355C2 (de) 1983-01-18 1983-01-18 Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer
GB08334343A GB2133869B (en) 1983-01-18 1983-12-23 A starting aid device for a high pressure combustion chamber
US06/568,540 US4559008A (en) 1983-01-18 1984-01-05 Starting aid device for a high pressure combustion chamber
FR8400264A FR2539458B1 (fr) 1983-01-18 1984-01-10 Dispositif d'aide a la mise en marche pour une chambre de combustion haute pression

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3301355A DE3301355C2 (de) 1983-01-18 1983-01-18 Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3301355A1 DE3301355A1 (de) 1984-07-19
DE3301355C2 true DE3301355C2 (de) 1984-11-08

Family

ID=6188457

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3301355A Expired DE3301355C2 (de) 1983-01-18 1983-01-18 Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4559008A (de)
DE (1) DE3301355C2 (de)
FR (1) FR2539458B1 (de)
GB (1) GB2133869B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6070406A (en) * 1996-11-26 2000-06-06 Alliedsignal, Inc. Combustor dilution bypass system

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB588086A (en) * 1943-04-01 1947-05-14 Power Jets Ltd Improvements relating to combustion apparatus
FR1030483A (fr) * 1951-01-04 1953-06-15 Snecma Procédé et dispositifs de réglage d'un écoulement et leurs diverses applications
DE915880C (de) * 1951-02-13 1954-07-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Brennkammer fuer grosse Luftueberschusszahlen, insbesondere fuer Gasturbinen
FR1111633A (fr) * 1954-09-17 1956-03-02 Snecma Dispositif de réglage de la section d'une tuyère
US3136124A (en) * 1955-05-13 1964-06-09 Snecma Flame-holder of the eliminable fluid-screen type
US3078672A (en) * 1959-03-28 1963-02-26 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Process and apparatus for operating a continuous or intermittent combustion engine
FR1315899A (fr) * 1961-12-14 1963-01-25 Procédé et dispositif de combustion pour liquides peu volatils, ainsi que leurs applications
FR1463771A (fr) * 1963-12-07 1966-07-22 Snecma Dispositif de réglage du débit de fluide dans un canal
US3363661A (en) * 1965-12-07 1968-01-16 Fletcher Co H E Apparatus for producing a flame jet by combusting counter flow reactants
FR2179309A5 (de) * 1972-04-06 1973-11-16 France Etat
US3859786A (en) * 1972-05-25 1975-01-14 Ford Motor Co Combustor
FR2290634A1 (fr) * 1974-11-06 1976-06-04 Lorraine Houilleres Procede de combustion complete de gaz chauds a faible pouvoir calorifique
DE2511172A1 (de) * 1975-03-14 1976-09-30 Daimler Benz Ag Filmverdampfungs-brennkammer
DE2542719A1 (de) * 1975-09-25 1977-04-07 Daimler Benz Ag Brennkammer
US4128388A (en) * 1977-05-12 1978-12-05 Challenge-Cook Bros., Inc. Geyseric burner assembly and method for combusting fuels
GB2020371B (en) * 1978-05-04 1982-09-29 Penny Turbines Ltd Noel Gas turbine combustion chamber
US4395223A (en) * 1978-06-09 1983-07-26 Hitachi Shipbuilding & Engineering Co., Ltd. Multi-stage combustion method for inhibiting formation of nitrogen oxides
US4396368A (en) * 1980-09-05 1983-08-02 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Bi-planner swirl combustor

Also Published As

Publication number Publication date
GB8334343D0 (en) 1984-02-01
DE3301355A1 (de) 1984-07-19
GB2133869B (en) 1986-02-19
US4559008A (en) 1985-12-17
FR2539458B1 (fr) 1987-01-23
FR2539458A1 (fr) 1984-07-20
GB2133869A (en) 1984-08-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69434549T2 (de) Brennstoffablassvorrichtung für Brennstoffeinspritzdüse
DE19903770B4 (de) Vergasungsbrenner für einen Gasturbinenmotor
DE69506142T2 (de) Verbesserte Verbrennungsanlage mit niedriger Schadstoffemission für Gasturbinen
DE69520526T2 (de) Kohlenstaubbrenner
DE69125168T2 (de) Dampf-Einspritzsystem
DE2443371C2 (de) Brennstoff-Zündeinrichtung
DE3138614A1 (de) Stroemungsveraenderungsvorrichtung, insbesondere drallkoerper
EP1621811B1 (de) Betriebsverfahren für eine Feuerungsanlage
DE3027587A1 (de) Brenner fuer feste brennstoffe
DE3916413A1 (de) Brennstoffinjektor
DE2143012A1 (de) Brennersysteme
EP0193838A2 (de) Brenneranordnung für Feuerungsanlagen, insbesondere für Brennkammern von Gasturbinenanlagen sowie Verfahren zu ihrem Betrieb
DE2436004A1 (de) Brennstoffzufuehrungsrohr fuer gasturbinentriebwerk
EP0470361A1 (de) Abgasleitung mit einem Partikelfilter und einem Regenerierungsbrenner
EP1084327A1 (de) Gasturbine sowie verfahren zur kühlung einer turbinenstufe
DE3228025A1 (de) Doppelbrennstoffinjektor fuer ein gasturbinentriebwerk
DE2363682A1 (de) Steuerung fuer den verschlussteil einer zentrifugalpumpe mit variablem diffusor
EP1840465A2 (de) Brennersystem mit gestufter Brennstoff-Eindüsung
DE807450C (de) Brennstoff-Verdampfer fuer Gasturbinen-Brennkammern
DE1800490A1 (de) Generator zur Erzeugung von Heissgas
DE69724063T2 (de) Ringbrennkammer für Gasturbinen
DE3301355C2 (de) Starthilfeeinrichtung für eine Hochdruckbrennkammer
DE2340013A1 (de) Brennstoffverdampfer fuer gasturbinentriebwerke
EP2558781B1 (de) Drallerzeuger für einen brenner
DE69413756T2 (de) Einspritz- und Regelvorrichtung für atmosphärische Gasbrenner von Heizgeräte, insbesondere der Infrarottyp

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: DEUTSCHE FORSCHUNGSANSTALT FUER LUFT- UND RAUMFAHR

8339 Ceased/non-payment of the annual fee