DE3210179A1 - Back- und bratrohr - Google Patents

Back- und bratrohr

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DE3210179A1
DE3210179A1 DE19823210179 DE3210179A DE3210179A1 DE 3210179 A1 DE3210179 A1 DE 3210179A1 DE 19823210179 DE19823210179 DE 19823210179 DE 3210179 A DE3210179 A DE 3210179A DE 3210179 A1 DE3210179 A1 DE 3210179A1
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DE3210179C3 (de
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Johann 8225 Traunreut Klement
Reinhold Dipl.-Phys. Dr. Klier
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BSH Hausgeraete GmbH
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Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/34Elements and arrangements for heat storage or insulation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/08Foundations or supports plates; Legs or pillars; Casings; Wheels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Back- und Bratrohr
  • Die Erfindung geht aus von einem Back- und Bratrohr gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Es sind Back- und Bratrohre bekannt, bei denen die Backofenisolation aus einem Formkörper aus thermisch und elektrisch isolierendem Material besteht,.wobei der als kastenartiger Hohlkörper ausgebildete Formkörper an der, der Oiennfiel zugewandten Seite einseitig offene Rillen besitzt zur Aufnahme von Heizkörpern,z,B. in Form von Drahtwendeln. Um eine elektrisehe Kontaktierung zwischen dem elektrischen Heizkörper und der metallischen Ofenmuffel zu verhindern ist es notwendig, den Heizkörper selbst mit einer Isolation, z.B. mit Isolierperlen,zu versehen (DE-PS 16 15 425). Infolge der zuletzt genannten Notwendigkeit ist diese Bauweise relativ aufwendig und erfordert insbesondere relativ hohen Montageaufwand. Es besteht vor allem immer noch eine gewisse Gefahr der Bildung von elektrischen Kriechstrecken, so daß Kurzschlüsse nicht mit letzter Sicherheit vermieden werden können. Bei einer anderen bekannten Ausiührung (DE-GM 77 21 201) ist der Heizkörper Bestandteil des Formkörpers- wobei an der Innenseite des Formkörpers rippenartige Abstandelemente vorgesehen sind1 durch welche der Heizkörper von der Muffelaussenwandung gehalten wird. Auch hierbei sind die vorgenannten Probleme nicht mit letzter Sicherheit beseitigt. Schließlich ist ein bekannter Strahlung sheizkörper (AT-PS 19 69 84) dadurch gebildet, daß in einem inneren, plattenartigen Keramikkörper nach außen offene Rillen eingeformt sind, in welehem elektrisehe Heizkörper gehaltert sind, wobei auf die, die Rillen aufweisende Oberflache dieses z.B. aus Steatit bestehenden Keramikkörpers ein zweiter Keramikkörper aufgesetzt ist, der aus schlecht wärmeleitendem Material besteht und gegebenenfalls Hohlräume aufweist. Der erstgenanate Keramikkörper besitzt an der zur Wärmeabstrahlung vorgesehenen Oberfläche eine quarzhaltige Glasur. Hierbei wird zwar auf Grund des großen Abstandes zwischen des Heizkörper und der Strahlung s oberfläche mit Sicherheit ein elektriseher Kontakt in Richtung der Strahlungsrichtung vermieden, nicht jedoch die Bildung von Kriechstrecken zwischen den zwei auieinanderliegenden und niteinander verspannten Keramikkörpern, die außerdem aus unterschiedlichem Material bestehen und deshalb unterschiedlichen Wärmespannungen ausgesetzt sind, so daß diese Einheit zum Brechen neigt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Back- und Bratrohr der in Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art so auszugestalten, daß bei einfacher, kostensparender Bauweise elektrisehe Isolierproblene vermieden werden und ein Höchstmaß an Strahlungsintensität in Richtung der Backofenmuffel erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird gelöst dureh die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruehes 1 auf geführten Merkmale Dadurch, daß der oder die elektrischen Heizkörper vollständig in das Material des Formkörpers mit Ausnahme der elektrischen Anschlüsse eingebettet sind, ist auch die Bildung von elektrischen Kriechstrecken ausgesehlossen. Es entfallen sämtliche zusätzlichen Isoliermaßnahmen, wie z.B. Perlenisolation, die bei konventionellen Backofenheizungen erforderlich- sind. Ferner wird durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen die Erstellung des erfindungsgemäßen Baek- und Bratrohres bzw. der Isolierung mit Heizung wesentlich verbilligt, denn die Heizkörper werden gleichzeitig mit dem Ausformen,z.B. diesen des Formkörpers, in der korrekten Lage in das Isoliermaterial eingebettet, Vorzugsweise ist die Materialschicht zwischen Heizkörper und der geschlossenen, der Backofenmuffel zugewandten Formkörperoberflache sehr gering, so daß praktisch die gesamte, vom elektrischen Heizkörper abstrahlende Wärmeenergie durch diese Materialschicht hindurch gelangt und auf die metallische Backofenmuffel übertragen wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn diese Materialschicht eine höhere Dichte besitzt als das übrige Material des Formkörpers, da auf diese Weise die Wärmeübertragung verbessert.und zu uns die elektrischen Isoliereigenschaften erhöht werden, z.B. die Bildung von Kriechstronstrecken ausgeschlossen wird.
  • In dem Material des Formkörpers können sämtliche HeizZUrper eingebettet s.ein, die für den Betrieb d.es Backofens erforderlich sind, so z.B. auch ein Umluft-Heizkörper, der vorzugsweise in Kreisform in der Rückwand des Formkörpers eingebettet ist.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den in der Zeichnung dargestellten und nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Es zeigt Fig. 1 eine Frontansicht des erfindungsgemäßen Back-und Bratrohres, bestehend aus einer Backofenmufiel und einem zweiteiligen Formkörper, Fig. 2 die Draufsicht auf einen Teil des Formkörpers gemaß Fig. i In Fig. t ist mit 1 eine in üblicher Weise aus Metall gebildete Backofenmuffel bezeichnet, die vier Seitenwände und eine.
  • Rückwand 2 besitzt und zur Frontseite hin offen ist. In der Rückwand 2 beiindet sich eine Offnung 3 für den Einbau eines nicht dargestellten Umluftgebläses. Für die thermische Isolation der Backofenmuffel 1 ist vorgesehen ein aus thermisch und elektrisch gut isolierende Material bestehender Fornkörper 4, der in Form eines kastenartigen, frontseitig ofiemn Hohlkörpers ausgebildet ist und aus zwei Teilen 4' und 4".
  • zusammengesetzt ist. Der Formkörper 4 besteht z.B. aus einem Keraiikfaser-Material, das hoch hitzebeständig und gut elektrisch isolierend ist. Die Formkörperteile 4' und 4 " besitzen hälftig erhabene Eingriifsstege 5 und Eingrtfisnuten 6 und sind abdichtend aufeinandersetzbar. Entspreehend der Ausbildung der Backofenrückwand ist auch in der Rückwand 7 des Formkörpers 4 eine runde Öfinung 8 für das Umluftgebläse vorgesehen. In das Material des Formkörpers 4 eingebettet sind elektrische Widerstands-Heizkörper 9, 10,' il, 12 und 13. Bei sämtlichen Heizkörpern ist vorgesehen, daß zwischen den Heizkörpern und der geschlossenen, der Backofenmuffel 1 zugewandten Formkörperoberfläche eine Materialschicht a verbleibt, die etwa zwei Millimeter beträgt. Diese Heizkörper sind also den inneren Oberflächen des Formkörpers 4 unmittelbar benachbart, wobei die vorgenannte Materialschicht a einen Sicherheitsabstand darstellt, durch den eine elektrische Kontaktierung zwischen diesen Heizkörpern und der Baekofenmuffel, auch die Bildung von elektrischen Krieehstroastreeken mit Sicherheit vermieden wird. Diese Isolationssicherheit kann dadurch noch erhöht werden, daß die vorgenannte Materialschicht a eine höhere Dichte besitzt als das übrige, weitgehend poröse und daher thermisch sehr gut isolierende Material des Formkörpers 4. Die Heizkörper besitzen elektrische Anschlüsse z.B. 12', die nach außen geführt sind und mit entsprechenden, an sich bekannten Steuereinrichtungen verbindbar sind. Diese Heizkörper sind vorzugsweise in allen Seltenwänden des Formkörpers vorhanden, wobei der Heizkörper 10 eine Oberhitze und der Heizkörper 9 eine Unterhitze des Back- und Bratrohres bilden. Die seitzehen Heizkörper 11 und 12 sind z.B. in Kombination mit den übrigen Heizkörpern betreibbar oder separat betreibbar und dienen der gleichmäßigen Aufheizung des gesamten Backofen-Muffelinnenraumes. Auf diese Weise läßt sich bei entsprechender Bemessung dieser Heizkörper die Wirkung eines.Umluftgebläses erreichen, dergestalt, daß von allen Seiten der Bactofensuffel 1 Wärme in den Backofeninnenraum eingestrahlt wird. Die in der Rückwand 7 des Formkörpers 4 eingebettete Heizung 13 ist in Anpassung an das rotierende Umluftgebläse kreisförmig angeordnet. Selbstverständlich erübrigt sich ein solcher Umluft-Heizkörper 13 bei entsprechender Bemessung der übrigen Heizkörper, die eine "Rundum-Hei zung " bilden.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. Patentansprüche Back- und Bratrohr, bestehend aus einer Backofenmuffel und einem ein- oder mehrteiligen Formkörper aus thermisch und elektrisch isolierendem Material, der die Muffel umgibt und in dem elektrische Heizkörper mit Abstand zur äußeren Muffelfläche gehalten sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Heizkörper (9, 10, 11, 12, 13) derart in dem Material des Formkörpers (4) eingebettet ist, daß zwischen ihm und der geschlossenen, der Backofenmuffel (i) zugewandten Formkörperoberfläche eine Materialschicht (a) verbleibt.
  2. 2. Back- und Bratrohr nach Anspruch 1 dadurch gekennzeich net, daß die Materialschicht (a) eine Dicke von wenigstens 2 mm besitzt.
  3. 3. Back- und Bratrohr nach Anspruch i und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Materialschicht (a) eine höhere Dichte besitzt als das übrige Material des Formkörpers (4).
  4. 4. Back- und Bratrohr nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (4) aus Keramikfaser-Material besteht.
  5. 5. Back- und Bratrohr nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (4) als kastenartiger, frontseitig ofiener Hohlkörper ausgebildet ist, bei dem vorzugsweise in.allen Seitenwänden Heizkörper (9, 10, 11, 12) und in der Rückwand (7) ein vorzugsweise kreisförmiger Umluft-Heizkörper (13) eingebettet ist.
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