DE3101320C2 - Für ein Kraftfahrzeug vorgesehener Rundfunkempfänger - Google Patents

Für ein Kraftfahrzeug vorgesehener Rundfunkempfänger

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DE3101320C2
DE3101320C2 DE19813101320 DE3101320A DE3101320C2 DE 3101320 C2 DE3101320 C2 DE 3101320C2 DE 19813101320 DE19813101320 DE 19813101320 DE 3101320 A DE3101320 A DE 3101320A DE 3101320 C2 DE3101320 C2 DE 3101320C2
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speech synthesizer
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DE19813101320
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Walter Dipl.-Phys. 8502 Zirndorf Mayer
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Grundig EMV Elektromechanische Versuchsanstalt Max Grundig GmbH
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Grundig EMV Elektromechanische Versuchsanstalt Max Grundig GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/02Indicating arrangements

Landscapes

  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Abstract

Es wird ein für Kraftfahrzeuge vorgesehener Rundfunkempfänger mit einer Frequenzeingabeeinrichtung beschrieben, bei dem die eingestellte Senderfrequenz akustisch mit Hilfe eines Sprach-Synthesizers angezeigt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen für ein Kraftfahrzeug vorgesehenen Rundfunkempfänger, der in bekannter Weise eine Frequenzeingabeeinrichtung aufweist.
  • Es sind Rundfunkempfänger für Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen die Frequenzeinstellung auf einen gewünschten Sender mittels eines Drehknopfes vorgenommen, und der Sender über eine verschiebbare Skalenanzeigeeinrichtung kenntlich gemacht wird. Die Anzeige des gewählten Senders kann auch in Form einer digitalen Anzeige oder einer Dioden-Leuchtkette erfolgen. Ferner sind verschiedene Sendestationen durch fest einstellbare Stationstasten mit entsprechender Anzeigemarkierung oder über einen automatischen Suchlauf mit optischer Sender- und Bereichskennung anwählbar. Alle die genannten Sendereinstellmöglichkeiten und insbesondere die Erkennung der eingestellten Sender bereiten jedoch Schwierigkeiten, sofern ein Autofahrer über längere Strecken unterwegs ist, und die Sendefrequenzeinstellung auf den örtlich günstigsten Verkehrssender gewünscht ist. Unter schwierigen Verkehrsverhältnissen ist es praktisch unmöglich, mit Hilfe eines infolge der vorgegebenen Abmessungen des Auto-Rundfunkempfängers verhältnismäßig kleinen Skalen bzw. Anzeigeeinrichtungen eine bestimmte Frequenz exakt einzustellen oder die eingestellte Frequenz abzulesen. Ein automatischer Sendersuchlauf mit optischer Sender- und Bereichserkennung sowie Maximum-Speicher stellt auch nur eine begrenzte Hilfsmöglichkeit dar, denn infolge örtlicher Feldstärkeschwankungen besteht keine Sicherheit darin, daß auch der gewünschte Sender gewählt ist. Hilfreich ist hierbei ein Speicher, in dem mehrere Frequenzen entsprechend der Fahrtroute vorab eingespeichert sind. Diese Methode ist jedoch mit Programmierarbeit vor Fahrtantritt verbunden und versagt bei unvorhergesehenem Fahrtroutenwechsel.
  • Die an Autobahnen aufgestellten Frequenzhinweise können zwar bei Geräten mit einem Frequenz-Synthesizer oder Zähler mit Anzeige-Display besser genutzt werden, jedoch ist auch damit bei schwierigen Verkehrssituationen eine Gefahr dadurch gegeben, daß sich der Fahrer, sofern kein Beifahrer vorhanden ist, vorübergehend seine Augen auf die Frequenzanzeige richten muß, und die Verkehrssituation während dieser Zeit nicht beobachtet werden kann. Ein Display am Autosuper kann außerdem wegen des geringen zur Verfügung stehenden Platzes nicht beliebig groß gewählt werden, so daß fehlsichtige Fahrer, die während der Fahrt eine Fernbrille tragen, absolut Schwierigkeiten bei der Zahlenerkennung haben. Außerdem sind Leuchtanzeigen bei Sonnenschein wegen der Umfeldbeleuchtung kontrastschwach.
  • Es sind zwar aus der DE-AS 28 08 577 ein elektronischer Rechner und aus der DE-OS 29 11 853 eine elektronische Uhr bekannt, die dem Benutzer zusätzlich zu der optisch angezeigten Information auch Daten akustisch wiedergeben. Bei einem Rundfunkgerät für Kraftfahrzeuge meldet sich der jeweils eingestellte und optisch angezeigte Sender bereits akustisch durch sein Programm. Leider ist hierdurch allein noch keine eindeutige Benutzerführung bei der Abstimmung eines Rundfunkgerätes gegeben, da das gleiche Programm meist auf verschiedenen Frequenzen empfangen werden kann, und das Abstimmen des Geräts auf eine bestimmte Frequenz ohne optische Kontrolle bisher nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Senderfrequenzanzeige für ein im Kraftfahrzeug verwendeten Rundfunkempfänger zu schaffen, die die vorstehend beschriebenen Nachteile beseitigt, ohne daß Einschränkungen gegenüber den bisher bekannten Frequenzanzeigeeinrichtungen erforderlich sind, und eine Benutzerführung zur Ermittlung einer bestimmten Senderfrequenz ermöglicht, ohne daß der Kraftfahrzeug- Lenker in seiner Fahraufmerksamkeit beeinträchtigt wird.
  • Diese Aufgabe wird bei Rundfunkempfängern der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung gemäß der Erfindung durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Frequenzanzeige sind naheliegend, denn für den Fahrer ist am wenigsten von den erforderlichen Sinnesorganen für die Sicherheit beim Fahren das Gehör und der Tastsinn beansprucht. Es ist deshalb vorteilhaft, die während der Fahrt als visuellen Eindruck von Schildern am Straßenrand gefahrlos aufgenommenen Frequenzangaben durch Tast- und Hörsinn in die gewünschte Frequenzeinstellung umzusetzen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung, die das Bedienfeld eines Rundfunkempfängers für ein Kraftfahrzeug zeigt, näher erläutert.
  • In der dargestellten Figur ist ein Rundfunkempfänger 1 mit einer schmalen rechteckigen Frontseite 2 und mit einem eine geringe Bautiefe aufweisenden das Gerät abdeckenden Gehäuse gezeichnet. Die Frontseite 2 weist eine Skala 3 auf, die in verschiedenster Weise die jeweils eingestellte Senderfrequenz anzeigt, ferner ist ein Abstimmknopf 4 für die Handabstimmung, und ein Stellknopf 5 zur Regelung der Lautstärke des Gerätes dargestellt. Ein Drucktastenfeld eines Drucktastenaggregates 6 dient zur Einstellung der Wellenbereiche und/oder der Festeinstellung eines Ortssenders. Neben dem Drucktastenaggregat sind zwei leichtgängige Drucktasten vorhanden, die als Zifferntaste 7 und als Stellentaste 8 zur Eingabe der Senderfrequenzkennzahl in einen Speicher dienen. Die gewünschte Frequenzeinstellung geschieht hierbei derart, daß ein Zahlenspeicher und Sprach-Synthesizer benutzt wird, der mit der Frequenzeinstellung gekoppelt ist. Der Fahrer ertastet mit einem Finger zuerst die leicht lokalisierbare Zifferntaste 7, die bei jedem Antippen um eine Ziffer weiterschaltet, gleichzeitig zählt der Sprach- Synthesizer über den Verstärker und Lautsprecher des Rundfunkempfängers mit und zwar in der Ziffernfolge Null bis Neun. Durch Antippen der Stellentaste 8 erfolgt die Stellenumschaltung so, daß nacheinander z. B. drei Stellen einer UKW-Senderfrequenz eingestellt werden können, ohne daß der Fahrer den Blick von der Fahrbahn abzuwenden braucht, da die Rückmeldung der jeweiligen Ziffer akustisch erfolgt. Durch einen einfachen Speicherabruf können nach durchgeführter Einstellung drei oder mehr Ziffern zusammenhängend abgerufen werden. Die dreistellige Stellentaste kann so ausgelegt sein, daß beispielsweise beim vierten Niederdrücken der Taste der Kontrollabruf des Speichers erfolgt, so daß eine weitere Taste eingespart wird. Es ist auch denkbar, daß der Abruf durch gleichzeitiges Niederdrücken der Ziffern und der Stellentaste erfolgt. Bei Verwendung eines höherwertigen Sprach-Synthesizers ist es möglich, die eingestellte Senderfrequenz in natürlicher Sprachweise wiederzugeben, so z. B. achtundneunzig-komma-sieben statt neun-acht-sieben. Eine vorteilhafte Erweiterung der akustischen Senderkennung ist auch dadurch möglich, daß zusätzlich zur Senderfrequenzangabe in Zahlen die Sprachausgabe von Buchstaben für den Sender z. B. WDR 3 erfolgt bzw. beides gekoppelt ist.

Claims (6)

1. Für ein Kraftfahrzeug vorgesehener Rundfunkempfänger mit einer Frequenzeingabevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die eingestellte Senderfrequenz während des Abstimmvorgangs zur Benutzerführung akustisch mit Hilfe eines Sprach- Synthesizers angezeigt wird.
2. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe der Senderfrequenz mit einer Zifferntaste (7) und einer Stellentaste (8) erfolgt.
3. Rundfunkempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Frequenzeingabe über die Stellentaste (8) die komplette Senderfrequenz-Eingabe abrufbar ist.
4. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die komplette dem Rundfunkempfänger eingegebene Senderfrequenz vom Sprach-Synthesizer in aufeinanderfolgender Ziffernangabe akustisch abrufbar ist.
5. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die komplett eingegebene Senderfrequenz vom Sprach-Synthesizer als Zahl in normaler Sprechweise ausgegeben wird.
6. Rundfunkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur akustischen Ziffernangabe der Senderfrequenz der Sprach-Synthesizer mit oder anstelle der akustischen Frequenzangabe auch eine eingegebene Buchstabenkennung akustisch anzeigt.
DE19813101320 1981-01-17 1981-01-17 Für ein Kraftfahrzeug vorgesehener Rundfunkempfänger Expired DE3101320C2 (de)

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