DE3100657C2 - - Google Patents

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DE3100657C2
DE3100657C2 DE19813100657 DE3100657A DE3100657C2 DE 3100657 C2 DE3100657 C2 DE 3100657C2 DE 19813100657 DE19813100657 DE 19813100657 DE 3100657 A DE3100657 A DE 3100657A DE 3100657 C2 DE3100657 C2 DE 3100657C2
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Siegfried 5620 Velbert De Hartmann
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Hydrostandard & Co Kg 5620 Velbert De GmbH
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Hydrostandard & Co Kg 5620 Velbert De GmbH
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/16Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces
    • F16K5/162Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with conical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seal against the housing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/02Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having conical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0242Spindles and actuating means

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Umschaltvorrichtung für einen Kükenhahn, bei welcher ein konisches Hahnküken vor dem Verdrehen von seinem Sitz in einem Kükengehäuse abhebbar ist, enthaltend:
  • (a) einen hydraulischen Hubzylinder, der gleichachsig zu dem Hahnküken angebracht ist und dessen Kolben über eine Kolbenstange in axialer Richtung starr mit dem Hahnküken verbunden ist,
  • (b) einen hydraulischen Schwenktrieb, der mit der Kolbenstange in einer eine Längsbewegung der Kolben­ stange zulassenden Weise gekoppelt ist, und
  • (c) einen hydraulischen Steuerkreis, der zwei 4/3-Wegeventile enthält, von denen eines die Druckmittelzufuhr zu dem Hubzylinder und das andere die Druckmittelzufuhr zu dem Schwenktrieb beherrscht, und durch welchen die hydraulischen Ansteuervorgänge des Hubzylinders und des Schwenk­ triebs so miteinander gekoppelt sind, daß die Verdrehung des Hahnkükens jeweils im abgehobenen Zustand erfolgt.
Eine solche Umschaltvorrichtung ist bekannt durch die US-PS 23 26 686. Bei dieser bekannten Umschaltvorrichtung wird durch ein erstes 4/3-Wegeventil der Schwenktrieb unmittelbar gesteuert, unabhängig von dem Zustand des Hubzylinders, der das Hahnküken anhebt. Von der Bewegung des Schwenktriebs wird über einen von dieser Bewegung gesteuerten Fühler das zweite 4/3-Wegeventil gesteuert, welches die Druckmittelzufuhr zu dem Hubzylinder zum Anheben des Hahnkükens beherrscht. Eine Kopplung von Drehbewegung und Anhebbewegung wird dabei nur dadurch erreicht, daß die Zylinderkammern des Hubzylinders des Schwenktriebs und des Hubzylinders für das Anheben des Hahnkükens hydraulisch parallelgeschaltet sind. Das zweite 4/3-Wegeventil hat dabei vor allem die Aufgabe, gesteuert von Endschaltern des Schwenkantriebs die untere Kammer des Hubzylinders für das Anheben des Hahnkükens stets mit der druckseitigen Kammer des Schwenkantriebs zu verbinden. Während der Schwenkbewegung sperrt das zweite 4/3-Wege­ ventil alle Durchgänge ab, so daß der Hubzylinder mit dem Hahnküken in einer abgehobenen Zwischenstellung verriegelt wird.
Bei der bekannten Umschaltvorrichtung wird also das Anheben des Hahnkükens von der Stellbewegung des Schwenkantriebs gesteuert. Es wird unterstellt, daß das Hahnküken von seinem Sitz abgehoben hat, wenn der Schwenkantrieb Druckmittel unter Druck erhält. Es wird nicht kontrolliert, ob das Hahnküken tatsächlich abgehoben hat.
Die bekannte Umschaltvorrichtung birgt die Gefahr in sich, daß der Schwenkantrieb in Funktion tritt, obwohl tatsächlich der Hubzylinder das Hahnküken noch nicht von seinem Ventilsitz abgehoben hat, beispielsweise wegen einer Fehlfunktion des zweiten 4/3-Wegeventils. Das kann zu einer Beschädigung des umzuschaltenden Ventils oder des Schwenkantriebs führen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Umschaltvorrichtung der eingangs definierten Art positiv sicherzustellen, daß bei Betätigung des Schwenkantriebs das Hahnküken vorher abgehoben hat.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
  • (d) der hydraulische Steuerkreis einen Fühler enthält,
    • - der auf den Axialhub des Kolbens und des Hahnkükens anspricht und
    • - durch welchen der Schwenktrieb mit dem Hubzylinder in einer eine Schwenkbewegung bei nicht- angehobenem Hahnküken ausschließenden Weise verriegelt ist.
Nach der Erfindung wird durch einen Fühler nicht wie bei der US-PS 23 26 686 die Stellbewegung des Schwenkantriebs abgegriffen und davon ein 4/3-Wegeventil gesteuert. Vielmehr wird bei der Erfindung die Bewegung des Hubzylinders, der das Hahnküken anhebt, durch einen Fühler überwacht. Der Fühler stellt unabhängig von hydraulischen Drücken positiv durch mechanischen Abgriff der Bewegung sicher, daß das Hahnküken abgehoben hat, bevor der Schwenkantrieb in Funktion tritt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch einen nach der Erfindung ausgebildeten Kükenhahn.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Umschalt­ vorrichtung.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt längs der Linie A-B von Fig. 2.
Fig. 4 zeigt teilweise im Schnitt eine Ansicht des Schwenktriebs in Längsrichtung von Fig. 2 gesehen.
Fig. 5 ist ein Schaltbild der hydraulischen Folge­ steuerung.
Der Kükenhahn enthält ein Kükengehäuse 10 mit fluchtenden Anschlüssen 12 und 14, zwischen denen ein Durchgangskanal 16 gebildet ist. In dem Durchgangs­ kanal sitzt ein Hahnküken 18 mit einer Durchgangs­ bohrung 20. Das Hahnküken 18 ist mittels fluchtender Wellenenden 22 und 24 über Lager 26 bzw. 28 verdrehbar und axial begrenzt beweglich in einem Deckel- bzw. Bodenteil 30 bzw. 32 des Kükengehäuses 10 gelagert. Ringdichtungen 34 und 36 bewirken in der dargestellten unteren Lage des Hahnkükens 18 eine Abdichtung zwischen diesem und dem Kükengehäuse 10. In Fig. 1 ist das Hahnküken 18 in der geschlossenen Stellung gezeigt.
Auf dem Deckelteil 30 ist eine Plattform 34 über Säulen 36 abgestützt. Das Wellenende 22 ist abdichtend durch den Deckelteil 30 hindurchgeführt und ragt durch einen zentralen Durchbruch 38 der Plattform 34. Auf der Plattform ist eine hydraulische Umschaltvor­ richtung montierbar, durch welche das Hahnküken 18 angehoben, um 90° verdreht und wieder abgesenkt werden kann. Durch dieses Anheben kann auch ein sehr schweres Hahnküken gegenüber seinem konischen Sitz im Kükengehäuse 10 verdreht werden, ohne daß infolge der Reibung unzulässig hohe Kräfte aufgebracht werden müßten oder die Gefahr besteht, daß das Hahnküken im Kükengehäuse frißt.
Der Aufbau der Umschaltvorrichtung ist in den Fig. 2 bis 4 dargestellt.
Die Umschaltvorrichtung, die generell mit 40 bezeichnet ist, wird mittels eines Flansches 42 auf die Plattform 34 aufgeschraubt. Eine Kolbenstange 44 wird mit dem Wellenende 22 in noch zu beschreibender Weise verbunden. Die Umschaltvorrichtung 40 enthält einen hydraulischen Hubzylinder 46 und einen hydraulischen Schwenktrieb 48.
Der hydraulische Hubzylinder 46 ist gleichachsig zu dem Hahnküken 18 angebracht. Sein Kolben ist über die Kolbenstange 44 axial- und drehstarr mit dem Hahnküken 18 verbunden. Im einzelnen weist der Hubzylinder 46 zwei gleichachsige, durch eine Trennwand 50 vonein­ ander getrennte und durch je eine Stirnwand 52 bzw. 54 abgeschlossene Zylinderkammern 56 und 58 auf. Die Kolbenstange 44 ist abdichtend durch die Trennwand 50 und die Stirnwände 52 und 54 hindurchgeführt. Auf der Kolbenstange sitzen zwei Kolben 60 und 62, von denen jeder eine der Zylinderkammern 46 bzw. 48 in zwei Teilkammern 56 A und 56 B bzw. 58 A und 58 B unterteilt.
In jeder der Teilkammern mündet ein Druckflüssigkeits­ anschluß 62, 64 bzw. 66, 68. Auf jeder Seite der Trenn­ wand 50 und in den Stirnwänden 52 und 54 ist um die Kolbenstange 44 herum je ein Drucklager 70, 72 bzw. 74 und 76 angeordnet, an welchem der jeweilige Kolben 60 bzw. 62 in seinen Endstellungen zur Anlage kommt.
Der hydraulische Schwenktrieb 48 weist ein zentrales Ritzel 78 auf, das in einem zur Kolbenstange 44 konzentrischen Gehäuse 80 in Lagern 82 und 84 drehbar gelagert und längsbeweglich, aber undrehbar auf der Kolbenstange 44 geführt ist. Der Schwenktrieb 48 weist weiterhin ein Paar von Zahnstangen 86, 88 auf, die auf diametral gegenüberliegenden Seiten mit dem Ritzel 78 in Eingriff stehen und durch Hydraulikzylinder 90 (Fig. 4) gegensinnig hin- und herbewegbar sind. Das Gehäuse 80 bildet einen Innenraum 90, in welchem das Ritzel 78 drehbar angeordnet ist und der auf diametral gegenüberliegenden Seiten mit parallelen, sich quer durch das Gehäuse erstreckenden Durchbrüchen in Ver­ bindung steht, von denen in Fig. 4 der Durchbruch 92 sichtbar ist. Zwei Paare von fluchtenden Zylinderrohren 94, 96 und 98, 100, deren Achsen 102, 104 in der zur Achse 106 der Kolbenstange 44 senkrechten Mittelebene 108 des Ritzels 78 und im wesentlichen tangential zu diesem liegen, sind jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 80 angeordnet, dichtend in den Durchbrüchen, z. B. 92, gehaltert und auf den dem Gehäuse abgewandten Enden durch mit Druckmittelanschlüssen 110 versehene Zylinderköpfe 112 abgeschlossen. Die Zahn­ stangen 86, 88 sind jeweils mit einer halbzylindrischen Fläche 114 bzw. 116 auf der den Zähnen 118 abgewandten Seite in jeweils einem Durchbruch, z. B. 92, und den Zylinderrohren 94, 96 bzw. 98, 100 eines Paares längs­ beweglich geführt. Die Zahnstangen 86, 88 tragen an beiden Enden Kolben, z. B. den Kolben 120 in Fig. 4, die abdichtend in den Zylinderrohren, z. B. 96, geführt sind.
Die konstruktiven Einzelheiten der beschriebenen Anordnung sind dem Fachmann aus der Zeichnung ohne weiteres verständlich und daher nicht im einzelnen beschrieben.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist das Wellenende 22 mit einer im Querschnitt quadratischen Einschnürung 122 versehen, an welche sich ein Kopf 124 anschließt. Eine entsprechende Einschnürung 126 und ein Kopf 128 sind am unteren Ende der Kolbenstange 44 vorgesehen. Die Köpfe 124 und 128 werden von zwei Klemmstücken 130, 132 (Fig. 3) umgriffen und von Ringschultern 134, 136 in Anlage aneinander gehalten. Die beiden Klemmstücke 130 und 132 werden, wie in Fig. 3 dargestellt ist, durch Schrauben 138 zusammengezogen. Dadurch werden das Wellenende 22 und damit das Hahnküken 18 einerseits und die Kolbenstange 44 andererseits in axialer Richtung starr miteinander verbunden. Die Klemmstücke 130 und 132 weisen rechteckige Ausnehmungen 140 bzw. 142 auf, die um die quadratischen Einschnürungen 122 oder 126 herumgreifen und so die Klemmstücke 130, 132 drehstarr mit der Kolbenstange 44 und wiederum das Wellenende 22 drehstarr mit den Klemmstücken 130, 132 verbinden. Der Flansch 42 ist, wie aus Fig. 3 er­ sichtlich ist, über bogenförmige Zwischenstücke 144 mit dem Gehäuse 80 des Schwenktriebs 48 und dem daran sitzenden Hubzylinder 46 verbunden.
In Fig. 5 ist die hydraulische Folgesteuerung darge­ stellt, die sicherstellt, daß der Schwenktrieb 48 erst in Tätigkeit treten kann, wenn der Hubzylinder 46 das Hahnküken 18 von seinem Sitz abgehoben hat.
Ein Anschluß 146 ist mit einer als Quelle von Druck­ flüssigkeit dienenden Pumpe verbunden, während ein Anschluß 148 als Auslaß zu einem Tank führt. Die Folgesteuerung enthält ein erstes 4/3-Wegeventil 150, durch welches der Hubzylinder 46 wahlweise in der einen oder in der anderen Richtung mit Druckflüssigkeit be­ aufschlagbar ist oder in einer Mittelstellung alle Zylinderkammern 56 A bzw. 56 B, 58 A, 58 B mit dem Auslaß 148 verbindbar sind. In Fig. 5 ist der Einfachheit halber nur eine Zylinderkammer 56 mit den beiden Teil­ kammern 56 A und 56 B und dem Kolben 60 dargestellt. Die Teilkammer 56 A ist über Leitung 152 mit einem Anschluß A des ersten 4/3-Wegeventils 150 verbunden und die Teil­ kammer 56 B ist über eine Leitung 154 mit einem Anschluß B des 4/3-Wegeventils 150 verbunden. In der dargestellten Mittelstellung sind die beiden Anschlüsse A und B zu­ sammengeführt und stehen mit dem Auslaß 148 in Ver­ bindung. Die Steuerung des Schwenktriebs 48 erfolgt durch ein zweites 4/3-Wegeventil 156, durch welches der Schwenktrieb 48 wahlweise in der einen oder in der anderen Richtung mit Druckflüssigkeit beaufschlagbar ist oder in einer Mittelstellung alle Zylinderkammern 158 (Fig. 4) des Schwenktriebs 48 abgeschlossen sind. Ein vom Hub der Kolbenstange 44 gesteuertes Ventil 160 unterbricht die Verbindung des zweiten 4/3-Wegeventils 156 sowohl zu der Quelle der Druckflüssigkeit (Anschluß 146) als auch zum Auslaß 148, wenn die Kolbenstange 44 nicht einen Hub im Sinne eines Anhebens des Hahnkükens 18 ausgeführt hat. Die Verbindung des zweiten 4/3-Wegeventils mit der Quelle der Druck­ flüssigkeit und dem Auslaß 148 ist über die Zylinderkammern 56 A, 56 B des Hubzylinders 46 hergestellt. Das Ventil 160 ist vom Hub der Kolbenstange 44 mechanisch über einen Nocken 162 gesteuert.
Die beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt:
Wenn das Hahnküken 18 aus der in Fig. 1 dargestellten Lage um 90° in die Offenstellung verdreht werden soll, wird das erste 4/3-Wegeventil 150 in die in Fig. 5 rechte Stellung gebracht. Es wird jetzt die Pumpe oder Quelle von Druckflüssigkeit über Anschluß 146 und Anschluß A und Leitung 152 auf die Zylinderkammer 56 A und (in Fig. 5 nicht dargestellte) parallel dazu auf die Zylinderkammer 58 A gegeben. Die Kolben 60 und 62 führen daher einen Hub nach oben aus und heben das Hahnküken 18 in axialer Richtung von seinem Sitz ab. Die Kolbenstange 44 gleitet dabei mit Keilen 164, 166 in Keilnuten 168, 170 des in axialer Richtung still­ stehenden Ritzels 78. Die Zylinderkammer 56 B ist über Leitung 54 mit dem Auslaß verbunden, so daß die verdrängte Flüssigkeit abströmen kann. Der Schwenktrieb 48 ist durch das Ventil 160 noch in seiner Stellung verriegelt, auch wenn das zweite 4/3-Wegeventil 156 ebenfalls schon in die in Fig. 5 rechte Stellung umge­ schaltet ist. Wenn die Kolbenstange 44 ihren Hub aus­ geführt und das Hahnküken 18 angehoben hat, wird über den Nocken 162 das Ventil 160 umgeschaltet. Die Kolben 60 und 62 sind dann in ihren Endstellungen. Die in die Zylinderkammer 56 A gepumpte Druckflüssigkeit wird über eine Leitung 172 und das geöffnete Ventil 160, eine Leitung 174, das in seiner rechten Schaltstellung be­ findliche 4/3-Wegeventil 156 und Leitung 176 auf den Schwenktrieb 48 gegeben und bewirkt jetzt eine Ver­ drehung des Ritzels 78, der damit verbundenen Kolben­ stange 44 und des Hahnkükens 18 um die Achse 106. Der Kükenhahn wird so in die Offenstellung umgeschaltet. Die Druckflüssigkeit wird dabei z. B. auf die rechte obere Zylinderkammer 158 (Fig. 4) und die dieser diametral gegenüberliegende linke untere Zylinderkammer in dem Zylinderrohr 98 geleitet. Die aus den anderen Zylinderkammern verdrängte Flüssigkeit fließt über eine Leitung 178, das Ventil 156, eine Leitung 180, die Zylinderkammer 56 B und Leitung 154 sowie das 4/3-Wegeventil 150 zum Auslaß 148. Wenn diese End­ stellung erreicht ist, wird das 4/3-Wegeventil 150 in die linke Endstellung umgeschaltet, in welcher es den Anschluß 146 mit der Leitung 154 und den Auslaß 148 mit der Leitung 152 verbindet. Dadurch wird das Hahnküken 18 wieder nach unten auf seinen Sitz gedrückt. Sobald der Nocken 162 das Ventil 160 freigibt, sperrt dieses die Verbindung zu dem 4/3-Wegeventil 156 wieder ab und verriegelt den Schwenkbetrieb 48 in seiner Stellung.
Um den Kükenhahn wieder zu schließen, wird wieder das 4/3-Wegeventil 150 in die in Fig. 5 rechte Stellung gebracht, während diesmal das 4/3-Wegeventil 156 in die in Fig. 5 linke Stellung geschaltet wird. Es erfolgt jetzt in der beschriebenen Weise ein Anheben des Hahnkükens 18 und ein Rückdrehen desselben in die Schließstellung mittels des Schwenktriebs 48.
Dadurch, daß die Druckflüssigkeit für den Schwenk­ trieb 48 über den Hubzylinder 46 geleitet wird, wird sichergestellt, daß der Antrieb des Schwenktriebs 48 automatisch unterbrochen wird, wenn die Druckzufuhr zum Hubzylindr 46, die den Hubzylinder in die Anheb­ stellung bringt, wegfällt. Durch die unmittelbare, mechanische Betätigung des Ventils 160 durch den Nocken 162 ist sichergestellt, daß das Ventil 160 nur dann umgeschaltet wird, wenn tatsächlich die Kolbenstange 44 ihren Hub ausgeführt hat.
Die Betriebsstellungen des Kükenhahns und der Um­ schaltvorrichtung können durch geeignete Fühler erfaßt und angezeigt oder fernübertragen werden.
Durch die Verwendung von zwei Kolben 60, 62 in ge­ trennten Zylinderkammern 56, 58 erhöht sich die wirksame Fläche und damit die auf die Kolbenstange 44 ausgeübte Kraft bei vorgegebenem Querschnitt des Hub­ zylinders.

Claims (9)

1. Umschaltvorrichtung für einen Kükenhahn, bei welcher ein konisches Hahnküken vor dem Verdrehen von seinem Sitz in einem Kükengehäuse abhebbar ist, enthaltend:
  • (a) einen hydraulischen Hubzylinder (46), der gleichachsig zu dem Hahnküken (18) angebracht ist und dessen Kolben (60) über eine Kolbenstange (44) in axialer Richtung starr mit dem Hahnküken (18) verbunden ist,
  • (b) einen hydraulischen Schwenktrieb (48), der mit der Kolbenstange (44) in einer eine Längsbewegung der Kolbenstange (44) zulassenden Weise gekoppelt ist, und
  • (c) einen hydraulischen Steuerkreis (Fig. 5), der zwei 4/3-Wegeventile (150, 156) enthält, von denen eines (150) die Druckmittelzufuhr zu dem Hubzylinder (46) und das andere die Druckmittel­ zufuhr zu dem Schwenktrieb (48) beherrscht, und durch welchen die hydraulischen Ansteuervorgänge des Hubzylinders (46) und des Schwenktriebs (48) so miteinander gekoppelt sind, daß die Verdrehung des Hahnkükens (18) jeweils im abgehobenen Zustand erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • (d) der hydraulische Steuerkreis einen Fühler (160, 162) enthält,
    • - der auf den Axialhub des Kolbens (60) und damit die Anlüftbewegung des Hahnkükens (18) anspricht und
    • - durch welchen der Schwenktrieb (48) mit dem Hubzylinder (46) in einer eine Schwenkbewegung bei nichtangehobenm Hahnküken (18) aus­ schließenden Weise verriegelt ist.
2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß
  • (a) der Hubzylinder (46) zwei gleichachsige, durch eine Trennwand (50) voneinander getrennte und durch je eine Stirnwand (52, 54) abgeschlossene Zylinderkammern (56, 58) aufweist,
  • (b) die Kolbenstange (44) abgedichtet durch die Trennwand (50) und die Stirnwände (52, 54) hin­ durchgeführt ist,
  • (c) auf der Kolbenstange (44) zwei Kolben (60, 62) sitzen, von denen jeder eine der Zylinder­ kammern (56, 58) in zwei Teilkammern (56 A, 56 B bzw. 58 A, 58 B) unterteilt, und
  • (d) in jeder der Teilkammern (56 A, 56 B, 58 A, 58 B) ein Druckflüssigkeitsanschluß (62, 64, 66, 68) mündet.
3. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß auf jeder Seite der Trennwand (50) und in den Stirnwänden (52, 54) um die Kolben­ stange (44) herum je ein Drucklager (70, 72, 74, 76) angeordnet ist, an welchem der jeweilige Kolben (60, 62) in seinen Endstellungen zur Anlage kommt.
4. Umschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Schwenktrieb (48)
  • (a) ein zentrales Ritzel (78) aufweist, das in einem zur Kolbenstange (44) konzentrischen Gehäuse (80) drehbar gelagert und längsbeweg­ lich, aber undrehbar auf der Kolbenstange (44) geführt ist, und
  • (b) ein Paar von Zahnstangen (86, 88), die auf diametral einander gegenüberliegenden Seiten mit dem Ritzel (78) in Eingriff stehen und durch Hydraulikzylinder (90) gegensinnig hin- und herbewegbar sind.
5. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
  • (a) das Gehäuse (80) einen Innenraum (91) bildet, in welchem das Ritzel (78) drehbar angeordnet ist und der auf diametral gegenüberliegenden Seiten mit parallelen, sich quer durch das Gehäuse erstreckenden Durchbrüchen (92) in Verbindung steht,
  • (b) zwei Paare von fluchtenden Zylinderrohren (94, 96 und 98, 100), deren Achsen (102, 104) in der zur Achse (106) der Kolbenstange (44) senkrechten Mittelebene (108) des Ritzels (78) und im wesentlichen tangential zu diesem liegen, jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (80) angeordnet, dichtend in den Durchbrüchen (92) gehaltert und auf den dem Gehäuse (80) abgewandten Ende durch mit Druck­ mittelanschlüssen (110) versehene Zylinderköpfe (112) abgeschlossen sind, und
  • (c) die Zahnstangen (86, 88) jeweils mit einer halb­ zylindrischen Fläche (114, 116) auf der den Zähnen (118) abgewandten Seite in jeweils einem Durchbruch (92) und den Zylinderrohren (94, 96 bzw. 98, 100) eines Paares längsbeweglich geführt sind und an beiden Enden Kolben (120) tragen, die abdichtend in den Zylinderrohren (94, 96, 98, 100) geführt sind.
6. Umschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Folgesteuerung
  • (a) ein erstes 4/3-Wegeventil (150) enthält, durch welches der Hubzylinder (46) wahlweise in der einen oder in der anderen Richtung mit Druck­ flüssigkeit beaufschlagbar ist oder in einer Mittelstellung alle Zylinderkammern (56 A, 56 B, 58 A, 58 B) des Hubzylinders (46) mit einem Auslaß (148) verbindbar sind,
  • (b) ein zweites 4/3-Wegeventil (156), durch welches der Schwenktrieb (48) wahlweise in der einen oder der anderen Richtung mit Druckflüssigkeit beaufschlagbar ist oder in einer Mittelstellung alle Zylinderkammern (158) des Schwenktriebs (48) abgeschlossen sind, und
  • (c) ein vom Hub der Kolbenstange (44) gesteuertes Ventil (160), das die Verbindung des zweiten 4/3-Wegeventils (156) sowohl zu der Quelle der Druckflüssigkeit als auch zum Auslaß (148) unterbricht, wenn die Kolbenstange (44) nicht einen Hub im Sinne eines Anhebens des Hahn­ kükens (18) ausgeführt hat.
7. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des zweiten 4/3-Wegeventils (156) mit der Quelle der Druck­ flüssigkeit und dem Auslaß (148) über die Zylinder­ kammern (56 A, 56 B) des Hubzylinders (46) hergestellt ist.
8. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (160) vom Hub der Kolbenstange (44) mechanisch über einen Nocken (162) gesteuert ist.
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