DE307342C - - Google Patents
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- DE307342C DE307342C DENDAT307342D DE307342DA DE307342C DE 307342 C DE307342 C DE 307342C DE NDAT307342 D DENDAT307342 D DE NDAT307342D DE 307342D A DE307342D A DE 307342DA DE 307342 C DE307342 C DE 307342C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M63/00—Other fuel-injection apparatus having pertinent characteristics not provided for in groups F02M39/00 - F02M57/00 or F02M67/00; Details, component parts, or accessories of fuel-injection apparatus, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M39/00 - F02M61/00 or F02M67/00; Combination of fuel pump with other devices, e.g. lubricating oil pump
- F02M63/001—Fuel-injection apparatus having injection valves held closed mechanically, e.g. by springs, and opened by a cyclically-operated mechanism for a time
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Description
DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
■—JVS 307342 KLASSE 46 c. GRUPPE
...... EDUARD-LLJHR in VAREL i. O.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1917 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Einführen von flüssigem oder
gasförmigem Brennstoff in die Verbrennungsräume von Gleichdruck-Verbrennungskraftmaschinen
ohne Verwendung eines gasförmigen Einblasemittels, wobei der Brennstoff unter
nahezu gleichbleibendem Druck gehalten und durch ein regulierbares Ventil eingeführt wird.
Die Erzeugung des Druckbrennstoffes erfolgt
ίο hierbei mittels einer mit Windkessel versehenen
Flüssigkeitspumpe, welche den Druckbrennstoff gleichzeitig für mehrere oder alle
Verbrennungsräume einer oder mehrerer Maschinen fördert.
Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens für flüssigen
Brennstoff an einem Zylinder eines Viertakt-Dieselmotors dargestellt. In ähnlicher
Weise würde die Anbringung bei einer Zwei-
ao taktmaschine erfolgen, auch ist die Verwendung dieses Verfahrens bei einer Verbrennungsturbine
möglich.
Die Zeichnung stellt einen Längsschnitt durch den Zylinder nebst Zylinderkopf einer
Viertaktmaschine mit der zur Durchführung der Erfindung erforderlichen Vorrichtung dar,
wobei Ein- und Auslaßventil nicht dargestellt sind. Es bezeichnet α den Arbeitszylinder,
b den Zylinderkopf, in welchen die Einspritzventilbüchse c eingesetzt ist, in der wiederum
die Brennstoffnadel:d geführt ist. Der Abschluß
der Nadel d erfolgt durch die Feder dv Mit der Büchse c wird ein. Zerstäuberkörper e
dichtend angepreßt, welcher als Sitz für die Spitze d2 der Ventilnadel dient. Der Körper e
ist an seiner Mündung in den Verbrennungsraum Ci1 mit vielen feinen Kanälen ^1.versehen.
Der freie Raum e2 im Körpers zwischen Nadelspitze
und Kanälen βΛ ist sehr klein gehalten, damit sich dort keine größere Menge Brennstoff
halten kann. Oberhalb des Nadelsitzes befindet sich ein kleiner Brennstoffraum f,
dem der Brennstoff durch die Bohrung f1 in
der Büchse c und die Brennstoffleitung g von der Pumpe h her zugeführt wird. Diese Pumpe
ist ähnlich den bekannten Brennstoffpumpen bei Dieselmotoren ausgeführt, ihr Antrieb erfolgt
mittels Exzenters i von der Steuerwelle j
aus. Zum Unterschiede von anderen Ausführungen fördert diesePumpe stets dieselbe Brennstoffmenge
Dem Druckraum A1 der Pumpe
ist noch ein Windkessel k hinzugefügt, in welchem der Brennstoff' bis zum gewünschten
Druck (etwa 60 Atm.) aufgepumpt wird und bei Überdruck durch das Sicherheitsventil I
in den Saugraum A2 der Pumpe zurücktreten
kann. Zur Sicherheit gegen Selbstzündung kann der Windkessel.k mit Kohlensäure gefüllt
werden. Sein Inhalt beträgt ein Vielfaches der erforderlichen Einspritzmenge. Die
Pumpe h erhält den Brennstoff von einem nicht gezeichneten Brennstoffbehälter durch
die Leitung Ji3. Der Antrieb der Brennstoffnadel
d erfolgt in bekannter Weise mittels Kniehebels m vom Nocken W1 tier Nockenscheibe
η auf der Steuerwelle /. Zur Durchführung
des Verfahrens muß die Öffnungszeit der Brennstoff nadel if veränderlich sein. Dies
wird dadurch erreicht, daß sich der Kniehebel m auf einem exzentrisch gelagerten
Zapfen ο dreht, der durch das Gestänge/) von einem nicht gezeichneten Regler verstellt
wird.
Die Wirkungsweise der gezeichneten Einrichtung ist folgende:
Das Anlassen des Motors erfolgt in bekannter Weise durch Druckluft von ungefähr
ίο ίο Atm. Spannung, die durch einen einstufigen
Kompressor erzeugt und in einem Anlaßbehälter aufgespeichert wird. Während der
Aniaßzeit wird der Brennstoffdruck, falls er
gesunken ist, in der Pumpe auf die erförderliehe Höhe gebracht. Nach erfolgtem Anlauf
wird auf Betrieb geschaltet. Es öffnet sich dann im Augenblick höchster Kompression die
Brennstoffnadel d, und es tritt Druckbrennstoff aus dem Raum f durch den Raum e2 und die
feinen Kanäle ex fein verteilt in den Verbrennungsraum
ax des Zylinders a, und zwar infolge
der Wirkung des im Windkessel k herrschenden Druckes ohne nennenswerten Druckabfall.
Mittels der regulierbar gesteuerten Brennstoffnadel d. erhält man eine genauere
Regelung der einzuführenden-Brennstoffmenge als mit den bisher üblichen Brennstoffpumpen,
bei denen die Fördermenge je nach der Belastung eingestellt wird. Die Verbrennung
ist bei Anwendung des die Erfindung bildenden Verfahrens eine sehr gleichmäßige, da
der Brennstoff unter gleichbleibendem Druck bei jeder Maschinenbelastung eingeführt wird.
Den günstigsten Einspritzdruck stellt man durch Änderung der Federspannung des Sicherheitsventiles
I. ein.
Bei Anwendung dieses Verfahrens wird auch der Kleinmotor (z. B. für Automobile) möglich,
weil die Brennstoffpumpe nicht mehr für verschwindend kleine, noch dazu veränderliche
Brennstoffmengen eingerichtet werden muß, sondern mit einer viel kleineren Hubzahl
als der Motor laufen kann und stets dieselbe Brennstoffmenge für alle Zylinder
gleichzeitig fördert. Bei großen Maschineneinheiten und auch bei Verbrennungsturbinen
kann die Brennstoffpumpe von der Maschine getrennt, etwa durch einen Elektromotor, betrieben,
sogar für mehrere Maschinengruppen gemeinsam ausgeführt werden.
Soll gasförmiger Brennstoff verwendet werden, so kann man eine Pumpe ähnlicher Bauart
anwenden. Man ordnet dann etwa zwei Gaskessel (statt Windkessel) an, die abwechselnd
mit niedrig gespanntem Brennstoff gefüllt werden. In dem einen Gaskessel wird
zunächst mittels Wasserdruckpumpe der erforderliche Gasdruck erzeugt und das Druckgas
durch eine Leitung vom obersten Punkt des' Kessels k dem regulierbaren Einführungsventil
d zugeführt. Das-nach Erreichung des
Einblasedruckes bei diesem Gaskessel überschüssige Druckwasser wird zum Unterdrucksetzen
des zweiten Gaskessels benutzt, der als Kraftbehälter dient, wenn der erste Behälter
nahezu leer ist. Die Umschaltung vom leeren auf den gefüllten Kessel kann selbsttätig
erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Einführen von flüssigem oder gasförmigem Brennstoff in die Verbrennungsräume von Gleichdruck-Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen der Brennstoff unter nahezu gleichbleibendem Druck gehalten und kein besonderes gasförmiges Einblasemittel verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe den Brennstoff in unveränderlicher Menge für beliebig viele Zylinder bzw. Einführungsstellen gleichzeitig erzeugt und in eine. Leitung mit Windkessel drückt, und daß der Brennstoff durch ein regulierbares Ventil in den Arbeitszylinder eingeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307342C true DE307342C (de) |
Family
ID=560687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307342D Active DE307342C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307342C (de) |
-
0
- DE DENDAT307342D patent/DE307342C/de active Active
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