DE306554C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B25/00—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B31/00—Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B25/00—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
- G11B25/02—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/68—Record carriers
- G11B3/70—Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1917 ab.
■■ Ordnet man in geeigneter Weise mehrere
Phonographen neben- oder übereinander, so können die Schallplatten derselben durch einen
Antrieb gleichzeitig und gleichmäßig in Bewegung gesetzt werden. Sind dabei die Schallplatten
derart bespielt (beschrieben), daß ζ. Β. bei der Wiedergabe eines Orchesterstückes der
eine Phonograph die Töne einer Violine, ein , zweiter die Töne einer Flöte hören läßt, ein
dritter die eines Cellos, ein vierter die eines ■ Klaviers, ein fünfter bis xter die Töne der
jeweils bei der Aufnahme des Orchesterstückes, mitwirkenden Instrumente, und vollzieht sich
das Einsetzen oder Pausieren der einzelnen Phonographen in derselben Ordnung wie bei
den Instrumenten einer Kapelle, so hat man ein Orchesterinstrument vor sich, das man
am besten mit der Bezeichnung »Phonogra-' phisches Orchestrion« belegt.
Damit nun die Schallplatten der zu einem phonographischen Orchestrion zusammengefaßten
Phonographen frei von Mebenlauteh bespielt und so bespielt werden, daß bei der
Wiedergabe eines Orchesterstückes, Tonfülle und Dauer richtig gegeben, das Einsetzen oder
Pausieren durch die einzelnen Phonographen richtig geschieht, ist für die Aufnahme von
Musik, Gesang oder Sprache die in dem Patentanspruch gekennzeichnete Vorrichtung zusammengestellt.
V
Der Zweck des Aufnahmeapparates also ist, Schallplatten für das phonographische Orchestrion
so herzustellen, daß bei der Wiedergabe eines Konzert-, Gesang- oder Sprechstückes
durch mehr als einen Phonographen des Orchestrions der Zusammenklang, das richtige
Ein-'oder Aussetzen der Töne erreicht wird. . i ;.-■.. \
Bei dieser Aufnahmevorrichtung werden nun die Einzelheiten weder als neu noch als schutzfähig
.angesehen·, sondern der Schutz soll sich auf die neue Gesamtheit der Vorrichtung beziehen.
Diese besteht
1. aus einem Phonographen zur Aufnahme
des Tonstückes mit Schalldose α, Tonarm b und Schalltrichter c und der mit der Aufnahme-,
masse belegten Platte d, e, f, g, h, i,k,
2. aus einem- Phonographen zur Wiedergabe der Melodie, Einsatzzeichen u. dgl. für
das Tonstück mit Schalldose α', Tonarm δ'
und Hörschläuchen»? und bespielter,/PlatteI,
3. aus einer Welle 0, auf der sich die zur Aufnahme bestimmten Platten oder Walzen
d bis k und die bespielte Schallplatte oder
-walze I befinden,
4. aus dem Antrieb ft, welcher die gleichzeitige
Drehung der bespielten Platte und der unbespielten Platten mittels der Welle o- bewirkt, '
5. aus einer Laufstange η mit Gestell zur
Befestigung der beiden Phonographen und des Antriebes. /■·.
Die Bezeichnung Platte oder Walze wurde gewählt, weil sie im Sprachgebrauch geläufig ist ■,
gleichviel, ob das Phonogramm nun Wie bei dem zu schützenden Apparat aus einer aus aneyiandergef
(igten Zylindern bestehenden Walze (Fig; 1) oder aus Ringen, welche sich zu einer Scheibe ergänzen
(Fig. 2), oder aus einer Walze selbst be-
steht. (Big. 3). Der Ausdruck »Phonograph« wurde gewählt als Sammelbegriff, gleichviel,
ob es sich bei dem Einbau in den Aufnahmeapparat um Grammophone, Parlophone oder
sonstige Klanglaut- und Sprechapparate handelt.
Der Vorgang bei der Aufnahme eines Orchester-, Gesang- oder Sprechstückes mittels
des Aufnahmeapparates ist folgender:
Es soll ein Gesangsquartett aufgenommen werden.
Ein Hörschlauch des einen Phonographen a, b, m (Hörphonograph) mit der bespielten
Platte oder Walze führt zum Ohr des ersten Tenors, der andere zum Ohr des Dirigenten.
Nachdem der Antrieb p in Bewegung ist, singt der Tenor in den zur Aufnahme bestimmten
Aufnahmephonographen a', b', c nach der Melodie, die er durch den Hörphonographen
hört und dessen Platte die führende Melodie des aufzunehmenden mehrstimmigen Gesangs
enthält. Der Aufnahmephonograph ist hierbei auf einen Teil e der Platte d bis k eingestellt.
Außerdem gibt der Dirigent ebenfalls nach der führenden Melodie und seiner Partitur
dem Sänger die Direktiven. Ist die bespielte Platte abgelaufen, so wiederholt sich der Vorgang,
nur tritt an Stelle des ersten Tenors der zweite Tenor, und der Aufnahmephonograph
wird um einen Teil der Platte d bis k weitergerückt. Dieser Vorgang wiederholt sich
nun beim ersten und zweiten Baß ebenfalls,· wobei der Aufnahmephönograph jeweils um
einen Teil der Platte d bis k weitergerückt wird. Nachdem nun die Stimmen der vier
Sänger hintereinander aufgenommen sind, ist
die Aufnahmeplatte d bis k zum Abguß und
zur Vervielfältigung fertig und die Arbeit des kombinierten Aufnahmeapparates erledigt.
Wird nun ein solcher Abguß in ein phonographisches Orchestrion mit vier Phonographen
eingeschaltet, so ertönen die vier Stimmen der Sänger gleichzeitig, da ja jeder der
vier Sänger sich an die führende Melodie des Hörphonographen im Aufnahmeapparat halten
mußte.
So wie nun der Vorgang bei der Aufnahme des Quartetts ist, ist derselbe auch bei der
Aufnahme von Konzert- oder Sprechstücken. Jedes Instrument oder jede Stimme wird auf
der Platte d bis k einzeln aufgenommen und durch den Abguß vereint wiedergegeben, nur
ist die Anzahl der Teile der Platte eine verschiedene, je nachdem Mitwirkende sich bei
einem Konzert-, Gesang- oder Sprechstück befinden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Aufnahme von Musik-, Gesang- und Sprechstücken für phonographische Orchestrions, bestehend aus zwei synchron angetriebenen, phonographischeri - Apparaten, von denen die Schalldose des einen mit Hörschläuchen für den Dirigenten und Vortragenden versehen ist und die führende Melodie oder sonstige Einsatzzeichen für ein aufzunehmendes Tonstück wiedergibt, während die Schalldose des anderen zum Bespielen der Schallplatten, -walzen usw. mit den einzelnen Teilen des Tonstückes dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306554C true DE306554C (de) |
Family
ID=559962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306554D Active DE306554C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306554C (de) |
-
0
- DE DENDAT306554D patent/DE306554C/de active Active
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