DE3040553C2 - - Google Patents

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DE3040553C2
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IFP Energies Nouvelles IFPEN
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    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/3005Automatic control in amplifiers having semiconductor devices in amplifiers suitable for low-frequencies, e.g. audio amplifiers
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    • GPHYSICS
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    • G11C27/024Sample-and-hold arrangements using a capacitive memory element
    • G11C27/026Sample-and-hold arrangements using a capacitive memory element associated with an amplifier

Description

Die Erfindung geht aus von einer Schaltungsanordnung mit einer Vorrichtung zum Verstärken und Tasten von multi­ plexierten Analogsignalen, die einen zweckmäßigen Verstärkungsgrad liefert, mit einer kontinuierlichen Kette aus mehreren in Reihe geschalteten Verstärkungselementen, deren Verstärkungsgrade vorgegebene Werte aufweisen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung soll sich für Schaltungsanordnungen zur Verstärkung und zum Tasten von multiplexierten Analogsignalen großer Dynamik, d. h. deren Niveau zu großen Veränderungen fähig ist, wie sie in seismischen Datenabfrageketten zwischen einem Multi­ plexer und einem Analog/Digital-Wandler erforderlich sind, eignen.
In bekannten Schaltungsanordnungen werden die seismischen Signale aus jedem Geophon oder jeder Gruppe von Geophonen direkt bis zu den Eingängen eines Analogmultiplexers nach einer vorherigen Verstärkung in einem Vorverstärker mit festem Verstärkungsgrad geführt. Der Ausgang des Multi­ plexers, wo eine Aufeinanderfolge von Signalen verfügbar ist, ist mit einem einzigen Verstärker verbunden, der aus einer Kette von in Reihe angeordneten Verstärkungselementen gebildet ist, wobei deren jeder Ausgang mit dem folgenden Eingang verbunden ist. Der Verstärkungsgrad jedes Verstär­ kungselements ist fest und wird vorzugsweise gleich einer ganzen Potenz der Zahl 2 gewählt.
Da die Amplitudenänderung zweier beliebiger aufeinander folgender Tastproben sehr groß sein kann, wählt ein Wähl­ organ die Anzahl von Verstärkungseinheiten aus, die jedes Signal zum Erreichen eines optimalen Niveaus durchlaufen muß und schaltet den Ausgang des Verstärkungselementes, wo dieses Signal verfügbar ist, auf den Eingang eines Analog/Digitalkonverters, der mit einem Aufzeichnungssystem verbunden ist.
Nach einer ersten beispielsweise in der FR-PS 21 10 758 beschriebenen Variante haben sämtliche Verstärkungselemente einen gleichen Verstärkungsgrad. Nach einer zweiten Variante sind die Verstärkungsgrade der verschiedenen Verstärkungselemente jeder Kette bezüglich einander unter­ schiedlich; ihre Werte sind unter aufeinanderfolgenden Potenzen der Zahl 2 gewählt. Ein Ausführungsbeispiel ist in der FR-OS 23 73 914 beschrieben, die einen aus n Stufen bestehenden Verstärker betrifft, wobei der Verstärkungswert einer beliebigen Verstärkungs­ stufe gleich dem Quadrat des Werts des Verstärkungsgrades der vorherigen Verstärkungsstufe ist.
Die aus einer Reihe von hintereinander geschalteten Ver­ stärkungselementen bestehenden Verstärker zeitigen zahl­ reiche Nachteile:
  • - Sie sind relativ langsam, da die durch die verschiedenen von den Signalen durchlaufenen Verstärkungselementen her­ beigeführten Verzögerungen sich akkumulieren;
  • - die Einflüsse der relativen Langsamkeit des Ansprechens jedes Verstärkungselements im Impulsbetrieb, gekennzeich­ net durch ihre Zeit des Spannungsanstiegs, summiert über die gesamte Kette der in Reihe geschalteten Elemente, können dazu beitragen, die Gesamtansprechgeschwindigkeit des Ver­ stärkers zu begrenzen;
  • - die Dauer des Wählens des Verstärkungsgrades, das das Wählorgan durchführen soll, um den Ausgang der Stufe zu wählen, an dem die Amplitude der verstärkten Tastprobe optimal ist, ist umso größer, je länger die Verstärkungskette ist;
  • - wenn man den Verstärkungsgrad jeder Stufe erhöht, um so die Verstärkungskette verkürzen zu können, wird es notwendig, einen Analog/Digitalkonverter zu verwenden, der in der Lage ist, längere digitalisierte Worte zu behandeln, wenn man eine gleiche Präzision am Mantissenwert beibehalten will;
  • - zu nennen wäre noch die Sättigung der Verstärkungselemente, die sich leicht beim Übergang von einer Tastprobe geringer Amplitude auf eine andere einstellen kann, deren Wert deutlich höher liegt.
Im übrigen liegt ein Nachteil der Datensammeleinrichtungen mit einem kopfseitigen Multiplexer in der Tatsache, daß man zum Speichern des Werts der Tastprobe während der Verstär­ kungswahl ein Speicherelement verwenden muß, das üblicher­ weise als Tast- und Haltekreis bezeichnet wird und vor dem Verstärker angeordnet, ist; es muß somit Signale großer Dy­ namik verarbeiten können, d. h. genausogut starke wie schwa­ che Signale speichern. Man weiß aber, daß ein den in der Praxis verwendeten Tast- und Haltekreisen innewohnender Nachteil in der Tatsache zu sehen ist, daß sie es nicht ermöglichen, nacheinander zwei Tastproben korrekt zu speichern, ohne daß sich eine gegenseitige Wechselwirkung (Diaphonie) einstellen würde, derart daß der gespeicherte Wert der Amplitude einer Tastprobe abhängig vom gespeicherten Wert der Amplitude der vorhergehenden Tastprobe ist. Die Fehler aufgrund der Diaphonie werden dann in der Kette maximal um einen Faktor verstärkt, der gleich der maximalen Ver­ stärkung der Verstärkungskette ist. Darüber hinaus bestehen die Tast- und Haltekreise im allgemeinen aus einem Speicher­ kondensator und zwei Pufferverstärkerstufen, welche die Verstärkerkette verlängern. Darum sind fünf oder sechs Ver­ stärkungselemente wenigstens zur Bildung eines Verstärkers notwendig.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen Verstärker mit einer sehr begrenzten Anzahl von Stufen zu realisieren, die je über eine relativ geringe Verstärkung verfügen, deren globale Verstärkungsdynamik jedoch sehr groß ist, so daß ein Anlaogdigitalumsetzer relativ geringer Dynamik eingesetzt werden kann und gleichzeitig die verstärkten Signale zu samplen, indem man die Ver­ wendung eines Tast- und Haltekreises vor dem Verstärker vermeidet, der zu zahlreichen Nachteilen führt.
Diese Aufgabe wird mit einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art gelöst durch Kondensatoren C 1, C 2, C 3, welche die Spannungen an den Ausgang jedes Verstärkungselements speichern; Schalteinrichtungen, die intermittierend die Ausgangs­ spannungen sämtlicher Verstärkungselemente jeweils an die Eingänge der Speicherkondensatoren legen und selektiv die in den Kondensatoren gespeicherten Spannungen an den Eingang der kontinuierlichen Verstärkungselementkette legen; durch weitere Schalteinrichtungen, die die Ver­ stärkungsgrade der Verstärkungselemente modifizieren und durch Wähleinichtungen, die die Ausgangsspannungen mehrerer Verstärkungselemente mit einer Bezugspannung REF vergleichen und die weitere Schalteinrichtungen, um den Verstärkungselementen eine verbesserte Verstärkung zu geben, betätigen.
Durch die Maßnahme nach der Erfindung wird also die Ver­ stärkung mit einer verminderten Anzahl von Stufen (in der Praxis zwei Stufen) in Reihe mit einer Pufferstufe möglich. Deren jede Verstärkung ist begrenzt (G = 16 oder mehr), wie weiter unten dargelegt werden wird. Möglich wird ein Samplen mittels Einheiten, die längs der Kette und nicht am Kopf verteilt sind.
Werden die durch die Reihenverbindung von Verstärkungselementen herbeigeführten Nachteile auf einem Minimum gehalten, so sind andererseits die Speicherkondensatoren zwischen den aufeinander­ folgenden Stufen angeordnet und selektiv mit dem Eingang der Kette aus Verstärkungselementen verbunden. Die maximale Ver­ stärkung der Fehlerspannung, die systematisch die gespeicherten Spannungen beeinflußt, ist sehr viel geringer als wenn die Datensammeleinrichtungen kopfseitig mit dem Tast- und Halte­ kreis versehen wären.
Vorzugsweise umfaßt die Vorrichtung drei in Reihe geschaltete Verstärkungselemente A 0, A 1, A 2, wobei der Verstärkungsgrad des ersten Elementes A 0 gleich Eins ist, die Verstärkungsgrade des zweiten Elementes A 1 und des dritten Elementes A 2 wenigstens zwei vorgegebene von Eins sich unterscheidende Werte aufweisen und daß die Wähleinrichtungen zwei Komparatoren CO 1, CO 2 aufweisen, die jeweils mit den Ausgängen des zweiten und des dritten Verstärkungselements verbunden sind; und durch ein Wählorgan 3, das die Werte der auf die gespeicherten Spannungen anzuwendenden optimalen Verstärkungsgrade wählt.
Zweckmäßig sind die vorbestimmten Werte des Verstärkungsgrades der zweiten und dritten Verstärkungselemente aus Potenzen mit Exponenten ganzzahliger Exponenten der Zahl 2 gewählt.
Bevorzugt umfassen das zweite und das dritte Verstärkungselement Gegenkopplungsnetze; die Schalteinrichtungen weisen Unterbrecher auf, welche durch die Wähleinrichtungen gesteuert und den Gegenkopplungsnetzen zugeordnet sind, derart, daß dem Ver­ stärkungsgrad des zweiten Verstärkungselementes der Wert 20, 24 oder 216 und dem Verstärkungsgrad des dritten Ver­ stärkungselements der Wert 22 oder 216 verliehen wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Diese zeigt in
Fig. 1 schematisch eine Vorrichtung mit dem erfindungsgemäßen Merkmal;
Fig. 2 Zeitdiagramme der Steuersignale der verschiedenen zum Arbeiten der Vorrichtung verwendeten Unter­ brecher und Schalteinrichtungen, welche während aufeinanderfolgender Testzyklen erzeugt wurden, wobei die Testzyklen jeweils in sieben Zeitintervalle M 0, M 1 . . . M 7 unterteilt sind.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 ist mit dem Ausgang eines Multiplexers (Fig. 1) über einen elektronischen Unter­ brecher I 0 verbunden. Diese Vorrichtung enthält ein erstes Verstärkungselement, das durch einen Pufferoperations­ verstärker A 0 gebildet ist, dessen Verstärkung gleich Eins ist. Sein nicht intervertierender Eingang ist mit dem Unter­ brecher I 0, sein Ausgang einerseits mit dem nicht inver­ tierenden Eingang eines zweiten Verstärkerelements, das durch einen Operationsverstärker A 1 gebildet ist, und an­ dererseits mit einer ersten Klemme eines ersten Speicherkondensators C 1 über einen elektronischen Unterbrecher Ie 1 verbunden; die zweite Klemme dieses Kondensators ist an Masse gelegt. Der Ausgang des Ver­ stärkers A 1 ist über drei Reihenwiderstände R 11, R 12 und R₁₃ an Masse gelegt. Der invertierende Eingang des Ver­ stärkers A 1 ist mit dessen Ausgang über einen elektroni­ schen Unterbrecher Ig 11, mit dem Verbindungspunkt der Widerstände R 11 und R 12 über einen elektronischen Unter­ brecher Ig 14, und mit dem Verbindungspunkt der Wider­ stände R 12 und R 13 über einen elektronischen Unterbrecher Ig 116 verbunden. Die drei Widerstände R 11, R 12 und R 13 und die drei Unterbrecher Ig 11, Ig 14 und Ig 116 bilden ein übliches Gegenkopplungsnetz, welches es ermöglicht, dem Verstärker A 1 entweder eine Verstärkung gleich Eins, eine Verstärkung gleich Vier oder eine Verstärkung gleich Sechszehn zu verleihen. Der Ausgang des Verstärkers A 1 ist mit einer ersten Klemme eines Kondensator C 2 über einen elektronischen Unterbrecher Ie 2 verbunden; die zweite Klemme dieses Kondensators ist an Masse gelegt. Der Ausgang des Verstärkers A 1 ist außerdem mit dem nicht invertierenden Eingang eines Operationsverstärkers A 2 verbunden, der das dritte Verstärkungselement bildet, dessen Ausgang über drei in Reihe geschaltete Widerstände R 21, R 22 und R 23 an Masse gelegt ist. Der invertierende Eingang des Verstärkers A 2 ist mit dem Verbindungspunkt der Widerstände R 21 und R 22 über einen elektronischen Unterbrecher Ig 22 und mit dem Verbindungspunkt der Widerstände R 22 und R 23 über einen elektronischen Unterbrecher Ig 216 verbunden. Die Widerstände R 21, R 22, R 23 und die Unterbrecher Ig 22 und Ig 216 bilden also ebenfalls ein Gegenkopplungsnetz, das so ausgebildet ist, daß es dem Verstärkungsgrad des Verstärkers A 2 entweder den Wert Zwei oder den Wert Sechzehn verleiht. Der Ausgang des Verstärkers A 2 ist weiter mit einer ersten Klemme eines Speicherkondensators C 3 über einen Unterbrecher Ie 3 verbunden; die zweite Klemme des Konden­ sators ist an Masse gelegt. Die ersten Klemmen der Spei­ cherkondensatoren C 1, C 2, C 3 sind mit dem nicht inver­ tierenden Eingang des Pufferverstärkers A 0 über je einen Unterbrecher I 1, I 2 bzw. I 3 verbunden. Die Ausgänge der Verstärker A 1 und A 2 sind jeweils einerseits mit dem Ein­ gang eines Analogdigitalkonverters 2 über elektronische Schalter S 4 und S 5 und andererseits mit Wähleinrich­ tungen verbunden, die aus zwei logischen Komparator­ elementen CO 1 und CO 2 und einem Wählorgan 3 gebildet sind. Die Komparatorelemente sind so ausgebildet, daß sie die Amplitude der verstärkten Tastproben mit einer Bezugsspannung REF vergleichen, die vom Analogdigital­ konverter 2 geliefert wird und Vergleichersignale DP 1 und DP 2 liefern, deren Amplituden jeweils den logischen Niveaus 0 oder 1 entsprechen, je nachdem, ob die Ampli­ tuden oder Tastproben kleiner oder größer als die Bezug­ spannung ist.
Die Ausgänge der logischen Komparatorelemente CO 1 und CO 2 sind mit den Eingängen des Wählorgans 3 verbunden, das so ausgebildet ist, daß es Steuersignale CI für die Unterbrecher oder elektronischen Schalter der Vorrichtung und des Multiplexers 1 entsprechend dem logischen Niveau der Signale DP 1 und DP 2 erzeugt. Die Gesamtheit von Unter­ brechern und Schaltern bilden die Schalteinrichtungen.
Die Funktionweise der von ihrem Wählorgan 3 gesteuerten Vorrichtung wird nun anhand der Zeit-Diagramme der Fig. 2 dargestellt, wobei das obere Niveau dem Öffnen der Unter­ brecher oder Schalter und das untere Niveau ihrem Schließ­ vorgang entspricht. Man unterscheidet generell:
  • - eine Tastphase, in der man jeweils an die Speicher­ kondensatoren C 1, C 2 bzw. C 3 Spannungen entsprechend der Eingangsspannung legt, die mit den Verstärkungsgraden 1 bzw. 16 bzw. 256 behaftet sind;
  • - eine zweite Phase, in der eine der gespeicherten Spannung selektiv an den Eingang der Kette von Verstärkungselementen angelegt wird. Während dieser zweiten Phase wählt man den an das zweite und dritte dieser Elemente zu legenden Verstärkungsgrad, um eine optimale Ausgangsspannung zu erhalten, welche kompatibel mit dem maximalen für die nachgeschalteten Elemente (Analogdigitalkonverter) zulässigen Pegel ist.
Die Vorrichtung arbeitet im einzelnen wie folgt:
  • - man schaltet den Multiplexer auf den gewählten Empfangs­ weg;
  • - die Unterbrecher I 1, I 2, I 3, Ig 11, Ig 14, Ig 22 bleiben offen; man steuert den Schließvorgang der Unterbrecher I 0, Ie 1, Ie 2, Ie 3, Ig 116 und Ig 216. Die Amplitude der Tastprobe wird im Kondensator C 1 mit einer Ver­ stärkung gleich Eins und im Kondensator C 2 mit einer Verstärkung von 16 gespeichert. Die eine zweistufige Verstärkung in den Verstärkern A 1 und A 2 erfahrende Tastprobe wird im Kondensator C 3 mit einer Verstär­ kung von 162 oder 256 gespeichert;
  • - die Unterbrecher Ie 1, Ie 2, Ie 3 und I 0 werden wieder gesperrt; der Zustand der anderen Unterbrecher ver­ bleibt unverändert, wodurch die verschiedenen ver­ stärkten Werte der Probe blockiert oder gespeichert werden; gleichzeitig hält man die am Ende der Tast­ periode erreichten Werte DP 1 und DP 2 fest. Drei Fälle. können sich einstellen:
    • a) wenn DP 1 und DP 2 dem logischen Niveau 1 entsprechen, dann bedeutet das, daß die Verstärkung G = 16 am Verstärker A 1 (durch das Schließen von IG 116) und die Verstärkung G = 256 an der Gesamtheit beider in Reihe geschalteter Verstärker A 1 und A 2, (durch das Schließen von Ig 216) zu hoch ist. In diesem Falle schließt man den Unterbrecher I 1 und legt die im Kon­ densator C 1 gespeicherte Spannung an den nicht inver­ tierenden Eingang des Verstärkers A;
    • b) wenn DP 1 den Wert 0 und DP 2 den Wert 1 anzeigt, dann schließt man den Unterbrecher I 2 und legt an den nicht invertierenden Eingang des Puffer­ verstärkers A 0 die vom Kondensator C 2 ge­ speicherte Spannung;
    • c) wenn DP 1 und DP 2 beide dem logischen Niveau 10 entsprechen, dann schließt man den Unterbrecher I 3 und legt die vom Kondensator C 3 gespeicherte Spannung an den nicht invertierenden Eingang des Pufferverstärkers A 0.
Zum gleichen Zeitpunkt, zu dem man einen der Unterbrecher I 1, I 2 oder I 3 schließt, öffnet man den Unterbrecher Ig 216 und schließt den Unterbrecher Ig 22, um den Verstärker A 2 einen Verstärkungsgrad von Zwei zu verleihen. Der Ver­ stärker A 1 behält einen Verstärkungsgrad von Sechzehn (Ig 116 bleibt verschlossen);
  • - dann verbindet man den Ausgang des Verstärkers A 1 oder A 2 mit dem Analogdigitalkonverter, indem man die fol­ genden Tests durchführt:
    • a) wenn DP 1 dem logischen Niveau 0 entspricht, be­ hält der Verstärker A 1 eine Verstärkung von 16 bei (Ig 116 ist geschlossen);
    • b) wenn DP 1 dem logischen Niveau 1 entspricht, ver­ mindert man die Verstärkung des Verstärkers A 1 vom Wert 16 auf den Wert 4, indem man den Unter­ brecher Ig 116 öffnet und Ig 14 schließt;
    • c) wenn DP 1 immer noch dem logischen Niveau 1 entspricht, vermindert man die Verstärkung des Verstärkers A 1 weiter vom Wert 4 auf den Wert 1, nach einer ge­ wissen Wartezeit, die eine Stabilisierung der Verstärkung gestattet, indem man den Unterbrecher Ig 14 öffnet und Ig 11 schließt;
    • d) nun erst berücksichtigt man den Wert von DP 2:
      • 1. Wenn DP 2 dem logischen Niveau 1 entspricht, schließt man den Schalter S 4 und verbindet den Ausgang des Verstärkers A 1 mit dem Eingang des Analogdigitalkonverters 2.
      • 2. Wenn DP 2 dem logischen Niveau 0 entspricht, schließt man den Schalter S 5 und verbindet den Ausgang des Verstärkers A 2 mit dem Konverter 2.
In beiden Fällen erfolgt die Digitalisierung der Tastprobe mit der aufgrund der vorhergehenden Tests gewählten Ver­ stärkung.
Man stellt also folgendes fest:
  • - Die Verstärkung erfolgt in zwei aufeinanderfolgenden Phasen, indem in der ersten Phase das Eingangssignal bis zum Fak­ tor 256 verstärkt wird und in der zweiten Phase dieses verstärkte Signal erneut an den Eingang der Kette gelegt wird. Man erreicht so eine maximale Verstärkung gleich 2562, und zwar allein durch die Verwendung von zwei Verstärkungselementen, die jeweils mit einer maximalen Verstärkung von 16 arbeiten;
  • - man erhält mittels einer Gruppe reduzierter Tests für die drei miteinander verbundenen Verstärkungselemente sämtliche Verstärkungswerte zwischen 20 und 216 mit Verstärkungssprüngen des Faktors Zwei;
  • - jeder Fehler, der die von einem der Speicherkonden­ satoren C 1, C 2 oder C 3 gespeicherte Spannung beeinflussen kann und an den Eingang des ersten Elements A 0 gelegt ist, wird im ungünstigsten Falle in einem Verhält­ nis von 256 verstärkt, bei dem es sich um die maximale Verstärkung der beiden in Reihe geschalteten Elemente A 1 und A 2 handelt, während nach den bekannten Systemen diese Fehler maximal mit dem Verstärkungsfaktor der Verstärkungskette (216 im vorliegenden fall) verstärkt wird, da der Tast- und Haltekreis kopfseitig angeordnet ist.

Claims (6)

1. Schaltungsanordnung mit einer Vorrichtung zum Verstärken und Tasten von multiplexierten Analogsignalen, die einen zweckmäßigen Verstärkungsgrad liefert, mit einer kontinuierlichen Kette aus mehreren in Reihe geschalteten Verstärkungselementen, deren Verstärkungs­ grade vorgegebene Werte aufweisen, gekennzeichnt durch Kondensatoren (C 1, C 2, C 3), welche die Spannungen an den Ausgang jedes Verstärkungselements speichern; Schalteinrichtungen, die intermittierend die Ausgangs­ spannungen sämtlicher Verstärkungselemente jeweils an die Eingänge der Speicherkondensatoren legen und selektiv die in den Kondensatoren gespeicherten Spannungen an den Eingang der kontinuierlichen Verstärkungselementkette legen; durch weitere Schalteinrichtungen, die die Ver­ stärkungsgrade der Verstärkungselemente modifizieren und durch Wähleinrichtungen, die die Ausgangsspannungen mehrerer Verstärkungselemente mit einer Bezugsspannung (REF) vergleichen und die weitere Schalteinrichtungen, um den Verstärkungselementen eine verbesserte Verstärkung zu geben, betätigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch drei in Reihe geschaltete Verstärkungselemente (A 0, A 1, A 2), wobei der Verstärkungsgrad des ersten Elementes (A 0) gleich Eins ist, die Verstärkungsgrade des zweiten Elementes (A 1) und des dritten Elementes (A 2) wenigstens zwei vorgegebene von Eins sich unterscheidende Werte aufweisen und daß die Wähleinrichtungen zwei Komparatoren (CO 1, CO 2) aufweisen, die jeweils mit den Ausgängen des zweiten und des dritten Verstärkungselements verbunden sind; und durch ein Wählorgan (3), das die Werte der auf die gespeicherten Spannungen anzuwendenden optimalen Verstärkungsgrade wählt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmten Werte des Verstärkungsgrades der zweiten und dritten Verstärkungselemente aus Potenzen mit Exponenten ganzzahliger Exponenten der Zahl 2 gewählt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite und dritte Verstärkungselement Gegen­ kopplungsnetze umfassen und daß die Schalteinrichtungen Unterbrecher (Ig 11 bis Ig 216) aufweisen, welche durch die Wähleinrichtungen gesteuert und den Gegenkopplungsnetzen zugeordnet sind, derart, daß dem Verstärkungsgrad des zweiten Verstärkungselements der Wert 20, 24 oder 216 und dem Verstärkungsgrad des dritten Verstärkungselements der Wert 22 oder 216 verliehen wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schalteinrichtungen Unterbrecher (Ie 1, Ie 2, Ie 3), um intermittierend jeden Speicherkonden­ sator mit dem Ausgang des entsprechenden Verstärkerele­ ments zu verbinden, und Unterbrecher (I 1, I 2, I 3) aufweisen, um selektiv die Speicherkondensatoren mit dem Eingang des ersten Verstärkungselementes zu verbinden, wobei diese Unterbrecher vom Wählorgan gesteuert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schalteinrichtungen darüber hinaus Unterbrecher (S 4, S 5) aufweisen, welche durch die Wählein­ richtungenselemente zu einer Verbrauchereinrichtung zu steuern.
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