DE303567C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/08—Making tubes with welded or soldered seams
- B21C37/09—Making tubes with welded or soldered seams of coated strip material ; Making multi-wall tubes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 303567 KLASSE 7b. GRUPPE
G. KUNTZE und MATTHÄUS FRÄNKL in GÖPPINGEN.
Verfahren zum autogenen Verschweißen zweier Hohlkörper.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1916 ab.
Bekanntlich wird gewalztes Material an der Schweißstelle in seiner Güteziffer (Festigkeit
plus Dehnung) stets verschlechtert. Das hat zur Folge, daß ein zusammengeschweißter
Körper an der Schweißstelle in der Regel weniger haltbar ist gegen Biegungsbeanspruchung
als in seinen sonstigen Teilen, wo er sein langfaseriges Walzgefüge noch besitzt.
Auch treten beim Querverschweißen zweier
ίο Körper an der Schweißstelle stets Spannungen
auf, welche die Zuverlässigkeit einer Querschweißverbindung für Hohlkörper noch ungünstiger
gestalten.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel durch die in beiliegender Zeichnung
, beispielsweise aufgeführten Verbindungen, welche mit »längsgeschweißten Querverbindungen«
bezeichnet werden' mögen. Die beiden zu verschweißenden Hohlkörper (Rohre,
Masten, Hohlträger usf.) werden nicht stumpf zusammengestoßen und so mittels einer Quernaht
direkt verschweißt, sondern entweder unmittelbar übereinandergelegt, wie in Fig. 1
bei konischen Hohlkörpern (Masten), oder verzahnt, wie in Fig'. 2 (Röhren)·, oder
stumpf gestoßen und mit Laschenverbindung ausgeführt (Fig. 3, 4 und 5). In allen Fällen
aber verlaufen die Schweißstellen nicht quer, sondern parallel oder schräg zur Längsachse
der zu verschweißenden Körper. Die Summe der Länge dieser Schweißstellen einer Verbindung ist ungefähr gleich dem
Umfang des Körpers an dieser Stelle oder mehr. Diese Art von Verbindung zweier
Hohlkörper ist nicht in erster Linie als dichthaltende Verbindung gedacht, sondern nur in
Anwendung für mechanisches Zusammenfügen zum Zwecke größtmöglichster mechanischer
Festigkeit bei einfachster und billigster Herstellungsweise.
AVährend z. B. eine normale Querschweißverbindung an der Schweißstelle ausschließlich
auf Zug bzw. Druck beansprucht wird, erfährt die »längsgeschweißte. Querverbindung« stets nur eine Beanspruchung auf Ab-
scherung. Bei dieser Art der Schweißverbindung wird zudem jede Spannung vermieden,
die bei der sonst üblichen Herstellung von autogenen Querschweißverbindungen ganz
regelmäßig auftritt.
Durch die Anordnung als längsgeschweißte Querverbindung kann die Festigkeit der Verbindungsstelle
auf einfachste .Weise über die Festigkeit der Körper selbst hinaus gebracht
werden, da hierzu nur die überdeckung und somit die Länge der Schweißstellen reichlich
genug bemessen zu werden braucht.
Zur ordnungsgemäßen Herstellung dieser neuen längsgeschweißten Querverbindung
wird der Teil α (in Fig. 1), soweit er Teil/; überdeckt, gegebenenfalls auch beide, mehrfach
geschlitzt, wie es im Grundriß der verschiedenen Figuren in der Zeichnung ■ angedeutet
ist, damit eine richtige Schweißfuge entsteht, um durch diese hindurch beide Körper
der ganzen Länge der Überdeckung nach
verschweißen zu können, oder die Teile greifen an der Stoßstelle zahnartig ineinander, wie
bei Fig. 2, oder ähnlich, um so die Schweißstelle aus einer Ebene zu bringen und ihr die
dadurch erreichte verlängerte Abwickelung zu geben.
Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung besteht somit darin, daß die Schweißstelle
einer Querverbindung nicht winkelrecht
ίο zur Längsachse der zu verschweißenden Hohlkörper,
d. h. um diese herum verläuft, sondern durch eine Anzahl parallel oder schräg zur
Längsachse liegender Schweißstellen ersetzt wird, deren Gesamtlänge je nach Bedürfnis
gleich dem Umfang des Körpers an dieser Stelle oder größer sein kann, daß zu diesem
Zwecke die zu verschweißenden Teile entweder in Zahnform ineinandergreifen bzw. unmittelbar oder durch Laschenverbindung
überdeckt werden und die Überdeckung vorher mit Schlitzen versehen wird, durch die
beide Teile mitsammen einwandfrei- verschweißt werden können.
Fig. 3, 4 und S zeigen Ausführungsb'eispiele längsgeschweißter Querverbindungen verschiedener
Art mit Innen- und Außenlaschen in zylindrischer oder eckiger Hohlform oder in massiver Form als T-Eisen usw.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Verfahren zum autogenen Verschwei-ßen zweier Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der sonst üblichen Querschweißung eine Anzahl parallel oder schräg zur Längsachse verlaufender Längssch weißungen an den unmittelbar oder durch Laschenverbindung sich überdeckenden oder zahnartig ineinandergreifenden Körpern tritt und zwecks Gewinnung der Längsschweißstellen das überdeckende Stück mit Schlitzen versehen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303567C true DE303567C (de) |
Family
ID=557271
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303567D Active DE303567C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303567C (de) |
-
0
- DE DENDAT303567D patent/DE303567C/de active Active
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