DE293175C - - Google Patents
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- DE293175C DE293175C DENDAT293175D DE293175DA DE293175C DE 293175 C DE293175 C DE 293175C DE NDAT293175 D DENDAT293175 D DE NDAT293175D DE 293175D A DE293175D A DE 293175DA DE 293175 C DE293175 C DE 293175C
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- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G1/00—Means for the representation of music
- G10G1/02—Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
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- Auxiliary Devices For Music (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRI-FT
- M 293175 ~ KLASSE 51 e. GRUPPE
ERWIN OSCAR SCHMIßT in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. August 1915 ab.
Die vorliegende Erfindung soll beim Spielen von Saiteninstrumenten mit Griffbrettbunden
(Lauten, Mandolinen usw.) eine leicht verständliche Anweisung geben, welche Griffbrett saiten
und an welchen Stellen sie auf dem Griffbrett zu greifen sind. Die Vorrichtung
besteht aus zwei Teilen, einer Griffbrettauflage (Fig. 2) und notenblattähnlichen Tafeln oder
Blättern (Fig. ι und 3).
Die in Fig. 2 dargestellte Griffbrettauflage besteht aus einem Streifen Papier, Karton
o. dgl. Stoff, auf welchem eine dem zu spielenden Instrument entsprechende Anzahl von
Saiten als Linien aufgezeichnet sind. Auf diesen Linien ist in jedem durch die Bunde
begrenzten Querfelde das entsprechende Notenbild angebracht. Dieses läßt sich auch unmittelbar
auf dem Griffbrett anbringen, ohne daß die Felder und Notenbilder erst auf einen
besonderen Streifen aufgetragen werden.
Der zweite Teil der Einrichtung (Fig. 1 und 3) besteht aus einer bildlichen Darstellung
des auf den Saiten zu greifenden Tones oder Akkordes. Genau wie jedes Griffbrett einen
als Sattel (Fig. 1, Bild 1) bezeichneten Steg hat, von dem aus die sich rechts angliedernden
Bunde gezählt werden, so ist hier zur Gestaltung der Note als Notenstiel ein Sattelstrich
(|) verwendet, von welchem aus die sich
rechts angliedernden Bundstriche (|||) gezählt werden. Die Darstellung der Noten gestaltet
sich dann folgendermaßen:
Fig. i, Bild 2: Steht ein Notenkopf links
vom Sattelstrich, so ist die betreffende Saite des Instrumentes stets leer (freischwingend)
anzuschlagen. Der gezeichnete Notenkopf befindet sich auf der 5. Linie, und zwar links
vom Sattelstrich. Mithin soll die 5. Saite leer zum Klingen gebracht werden.
Fig. i, Bild 3: Steht ein Notenkopf rechts
vom Sattelstrich, so muß stets die bezeichnete Saite mit einem Finger der linken Hand an der
bezeichneten Stelle niedergedrückt und mit einem Finger der rechten Hand zum Klingen
gebracht werden. Der im Bild 3 dargestellte Notenkopf befindet sich auf der 6. Linie, und
zwar rechts vom Sattelstrich. Mithin muß die 6. Saite des Instrumentes rechts vom Sattel
niedergedrückt und zum Klingen gebracht werden.
Fig. i, Bild 4: Der Notenkopf befindet sich
auf der 4. Linie rechts vom 1. Bundstrich, mithin muß die 4. Saite rechts vom 1. Bund gegriffen
und gespielt werden.
Fig. i, Bild 5: Der Notenkopf befindet sich
auf der 3. Linie rechts vom 2. Bundstrich, mithin muß die 3. Saite rechts vom 2. Bund
gegriffen und gespielt werden.
Fig. i, Bild 6: Der Notenkopf befindet sich auf der 2. Linie rechts vom 3. Bundstrich,
mithin muß die 2. Saite rechts vom Bund gegriffen und gespielt werden.
Fig. i, Bild 7: Kommen mehr als drei Bundstriche
in Frage, so wird nur ein Bundstrich, und zwar der letzte, an welchem sich der
Notenkopf befindet, gezeichnet, während die übrigen Bundstriche durch Zahlen ersetzt
werden. Bei der Note im Bild 7 ist ein Bundstrich gezeichnet, und die drei ersten Bundstriche
sind durch die Zahl 3 ersetzt, mithin ist diese Saite rechts vom 4. Bund zu greifen
und zu spielen.
Fig. Ί, Bild 8 und 9 sind bildliche Darstellungen
vom Akkorden.
Die Neuheit des vorbeschriebenen Anweisungsmittels besteht in dem eigenartigen Notenblatt
(Fig. 3), auf welchem man den Fingergriff des zu spielenden Tones oder' Akkordes
stets bildlich dargestellt vor Augen hat.
Zur Erkennung des Zeitwertes der Noten und Pausen (Schweigezeichen) dienen die allgemein
bekannten und in der Musik gebräuchlichen Zeichen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Greifen der Saiten auf Instrumenten mit Griffbrettbunden, gekennzeichnet dadurch, daß entsprechend der Saitenzahl des Instrumentes eine Anzahl Linien angeordnet sind, auf denen der zu spielende Ton, durch die Lage und Entfernung des Notenkopfes vom Sattelstrich aus, mit Hilfe von Bundstrichen und Zahlen bestimmt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293175C true DE293175C (de) |
Family
ID=547863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293175D Active DE293175C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293175C (de) |
-
0
- DE DENDAT293175D patent/DE293175C/de active Active
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