DE2931602A1 - Erregerkreis fuer einen ultraschall- zerstaeuber - Google Patents
Erregerkreis fuer einen ultraschall- zerstaeuberInfo
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Description
Erregerkreis für einen Ultraschall-Zerstäuber
Die Rrfinduiig bezieht sich auf den Erregerkreis für einen
Ultraschall-Zerstäuber, bestehend aus einem Oszillator, der einen Ultraschallwellen abgebenden piezoelektrischen Vibrator
erregt.
Bei Ultraschall-Zerstäubern wird gewöhnlich ein piezoelektrischer Vibrator von einem Erregerkreis erregt, der aus einem Transistoroszillator
besteht. Die von dem piezoelektrischen Vibrator erzeugten Ultraschallwellen zerstäuben Flüssigkeiten, wie
beispielsweise Wasser. Als Oszillatorkreise kommen die verschiedenartigsten Schaltungen in Betracht. Wenn die Ausgangsleistung des Oszillators einstellbar sein soll, um die Zerstäubung
zu beeinflussen, ist der Oszillatorkreis zumeist mit
einem Widerstand versehen, der in Reihe mit dem Vorwiderstand geschaltet ist, mit dessen Hilfe der Vorstrom des Transistors
verändert wird. Da für den Oszillatortransistor jedoch häufig ein großer Basisstrom erforderlich ist und als Vorwiderstandswerte
solche im Bereich von 1.000 bis 3.000 0hm in Betracht kommen, müssen die Vorwiderstände für eine Leistung von ungefähr
2 Watt dimensioniert sein. Einstellbare Widerstände dieser Leistungs- und Größenklasse gehören jedoch nicht zu den
billigen Bauelementen.
Dor Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Erregerkreis der eingangs genannten Art anzugeben, dessen Ausgangsleistung
einstellbar ist, ohne daß dazu ein Einstellwiderstand der vorgenannten Leistungsklasse erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 angegebene Erfindung gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Gemäß der Erfindung wird die Leistungseinstellung über eine Einstellung in einem Rückkopplungs zweig vorgenommen. Diese
Einstellung des Oszillators erfolgt sehr viel leistungsärmer als beim Stand der Technik. Sie ist daher mit billigen Bauelementen
durchführbar.
Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 verschiedene Stromverlaufskurven im ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, und
Fig. 3 bis 5 weitere Ausführungsformen der Erfindung.
In den Schaltbildern nach den Fig. 1 und 3 bis 5 erkennt man einen Gleichrichter 1, Kondensatoren 2, 6, 7, 10 und 33, einen
Transistor 3, Spulen 4 und 5, einen piezoelektrischen Oszillator 8, Widerstände 9, 31 und 32, einen Transformator 20 und eine
Diode 30.
Gemäß Fig. 1 wird eine Wechselversorgungsspannung, die an Klemmen A und B ansteht, vom Gleichrichter 1 gleichgerichtet
und dann durch einen Siebkondensator 2 geglättet, der zwischen die Ausgangs leitungen P und N des Gleichrichters 1 geschaltet
ist. An diese Leitungen P und N sind der Kollektor und der Emitter eines Transistors 3 angeschaltet, und zwar jeweils über
eine Spule 4 bzw. 5. Die Spule 4 wird durch einen Kondensator 6, der zwischen Kollektor und negativer Gleichspannungsleitung
N geschaltet ist, zu einem Parallelresonanzkreis ergänzt. Zwischen den Kollektor und die Basis des Transistors 3 ist
über einen Gleichspannungs-Impedanzkondensator ein piezoelektrischer
Vibrator 8 eingeschaltet. Zwischen die Basis des
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Transistors 3 und die positive Gleichspannungsleitung P bzw. die negative Gleichspannungsleitung N sind ein Vorwiderstand
9 bzw. ein Kondensator 10 geschaltet. Die soweit beschriebene Schaltung bildet einen üblichen Colpitts-Oszillator, der
üblicherweise in der Lage ist, eine Schwingung mit einigen
üblicherweise in der Lage ist, eine Schwingung mit einigen
10 Watt Leistung abzugeben. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Reihenschaltung aus einer Diode 30 und Widerständen
31 und 32 zwischen die Basis des Transistors 3 und die
negative Gleichspannungsleitung N geschaltet und ist eine
Serienschaltung aus einem Kondensator 33 und einem Widerstand 34 zwischen die Verbindung des piezoelektrischen Vibrators 8 mit dem Kondensator 7 und die Verbindung des Widerstandes 31 mit dem Widerstand 3 2 geschaltet, so daß ein positiver Rückkopplungskreis gebildet wird. Mögliche Werte für die Schaltelemente sind:
negative Gleichspannungsleitung N geschaltet und ist eine
Serienschaltung aus einem Kondensator 33 und einem Widerstand 34 zwischen die Verbindung des piezoelektrischen Vibrators 8 mit dem Kondensator 7 und die Verbindung des Widerstandes 31 mit dem Widerstand 3 2 geschaltet, so daß ein positiver Rückkopplungskreis gebildet wird. Mögliche Werte für die Schaltelemente sind:
Widerstand 9: 6,8 bis 15 kß (1/2 W)
Kondensator 33: 150 bis 220 pF
Widerstand 34: 2OOl2 (1/4 W)
Widerstände 31 und 32: je 500-Ω. (1/4 W)
Spule 4: 20 bis 3OuH
Spule 5: 0,5 bis 2 u H
Kondensator 2: 0,1 bis 1OuF
Kondensator 6: 1.500 bis 2.000 pF
Kondensator 7: 15.000 bis 20.000 pF
Kondensator 10: 3.000 bis 5.000 pF
Eigenfrequenz des Vibrators: 1,65 MHz
Durchmesser des Vibrators: 20 mm
Der Kondensator 7 kann gegebenenfalls entfallen.
Bei der Schaltung nach Fig. 1 schwankt die Basisspannung des Transistors 3 zwischen positiven und negativen Werten hin und
her, was eine ständige Ladung und Entladung des Kondensators 10 bewirkt. Die Hochfrequenzspannung, die an den Anschlüssen
des piezoelektrischen Vibrators 8 erzeugt wird, ruft einen
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Strom I1 hervor, dessen Verlauf in Fig. 2 (A) dargestellt ist.
Dieser Strom fließt durch die Serienschaltung von Kondensator 33 und Widerstand 34. Wenn die Basisspannung des Transistors 3
negativ ist, wie es Fig. 1 zeigt, dann entlädt sich der Kondensator
10 über die Widerstände 31 und 32 und die Diode 30, welch letztere den Entladungsstrom von der Leitung N zur Basis leitet,
um diese negativ zu machen und dadurch die Basis noch weiter auf die negative Seite vorzuspannen. In diesem Moment wird die
Richtung der Hochfrequenzspannung, die an den Anschlüssen des Vibrators 8 hervorgerufen wird, an dem mit dem Kondensator 33
verbundenen Anschluß positiv. Dementsprechend weist der Strom I1 die Richtung auf, die durch den Pfeil in Fig. 1 dargestellt
ist und erzeugt im Widerstand 31 einen Strom I_, der in Fig. 2 (B)
dargestellt ist und sich dem Entladungsstrom des Kondensators überlagert und die Basis des Transistors 3 weiter vorspannt.
Fig. 2 (C) zeigt den Entladungsstrom I_ des Kondensators 33, der durch den Widerstand 32 fließt. Wenn andererseits die Basis
des Transistors 3 positiv vorgespannt ist, dann liegt an der Diode 30 eine Sperrspannung und es findet keine positive Rückkopplung
statt.
Im Schaltkreis nach Fig. 1 wird ein Teil der dem piezoelektrischen
Vibrator 8 zugeführten Hochfrequenzenergie durch den Rückkopplungskreis zur Basis des Transistors rückgeführt, um deren
Potential mehr zur negativen Seite hin zu bringen, und zwar nur dann, wenn die Basis bereits negativ ist. Hierdurch wird die
Erregerenergie gesteigert. Dementsprechend ist ein vergleichsweise geringer Strom ausreichend, um die Basis des Transistors
3 über den Vorwiderstand 9 anzusteuern, weil der Rückkopplungskreis zusätzlichen Steuerstrom herbeiführt. Die Größe und die
Leistung des Vorwiderstandes 9 kann daher auf 6,8 bis 15 kfi
bzw. 0,5 W reduziert werden. Dem Vorwiderstand 9 kann daher ein billiger, handelsüblicher Einstellwiderstand vorgeschaltet
iverden, um die Ausgangsleistung des Zerstäubers zu beeinflussen. Ebenso kann man auch durch Veränderung einer der Widerstände 31,
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32 und 34 die Ausgangsleistung des Zerstäubers verändern.
Im Colpitts-Oszillator nach Fig. 3 ist der piezoelektrische Vibrator 8 zwischen den Kollektor und die Basis des Transistors
3 über einen Transformator 20 angeschaltet. Die übrigen Teile des Schaltkreises sind identisch jenen, die unter Bezugnahme
auf Fig. 1 bereits erläutert wurden. Das Beispiel nach Fig. 3 weist den Vorteil auf, daß der Wirkungsgrad des Oszillatorkreises
verbessert ist und daß mehrere Verregerkreise von derselben einzigen Spannungsquelle versorgt werden können, weil
der Vibrator 8 gleichspannungsmäßig getrennt geschaltet ist und eine Impedanzanpassung möglich ist.
Bei dem Oszillatorkreis nach Fig. 4 ist der Kollektor des Transistors hochfrequenzmäßig kalt und der Kollektor des
Transistors 3 ist direkt mit der positiven Versorgungsleitung P verbunden. Der Emitter ist über Spulen 4 und 5 mit der
negativen Versorgungsleitung N verbunden. Der piezoelektrische Vibrator 8 ist über einen Gleichspannungs-Impedanzkondensator
zwischen den Kollektor und die Basis des Transistors 3 geschaltet. Ebenso wie beim Beispiel nach Fig. 1 ist ein Vorwiderstand 9
und sind Kondensatoren 6 und 10 vorgesehen. Der Impedanzkondensator 7 kann auch fortgelassen werden. Dieser Schaltkreis,
der ebenfalls das positive Rückkopplungsnetzwerk aus den Schaltelementen 30 bis 34 aufweist, erlaubt es, den Kollektor
des Transistors 3 sowohl gleichspannungsmäßig als auch wechselspannungsmäßig zu erden, wodurch sich die Abstrahlung von Störspannungen
aus dem Schaltkreis verringern läßt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist der Kollektor des Oszillatortransistors wiederum geerdet. Der piezoelektrische
Vibrator 8 ist über einen Transformator 20 zwischen Kollektor und Basis des Transistors 3 geschaltet. Der übrige Schaltkreis,
einschließlich des Rückkopplungsnetzwerkes, entspricht dem
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Schaltkreis nach Fig. 4. Bei diesem Schaltkreis ist der Kondensator
33 des Rückkopplungsnetzwerkes mit dem positiven Anschluß des Transformators 20 verbunden.
In den Schaltkreisen nach den Fig. 4 und 5 kann alternativ die
Serienschaltung aus dem Kondensator 33 und dem Widerstand 34
auch zwischen die Verbindung des Widerstandes 31 mit dem Widerstand 32 und die negative Versorgungsleitung N geschaltet werden, da die positive Versorgungsleitung P und die negative Versorgungsleitung N hochfrequenzmäßig durch den Siebkondensator 2 kurzgeschlossen sind.
Serienschaltung aus dem Kondensator 33 und dem Widerstand 34
auch zwischen die Verbindung des Widerstandes 31 mit dem Widerstand 32 und die negative Versorgungsleitung N geschaltet werden, da die positive Versorgungsleitung P und die negative Versorgungsleitung N hochfrequenzmäßig durch den Siebkondensator 2 kurzgeschlossen sind.
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Claims (8)
- PATENTANWÄLTE9 Q *} 1 R Π 5D 8 MÜNCHEN 22 · WIDENMAYERSTRASSE 49 D-I BERLIN-DAHLEM 33 · PODBIELSKIALLEE 68TDK ELECTRONICS CO., LTD., berlin: dipl-ινθ. r. müller-börner103 (Japan) MÜNCHEN: DIPL.-INQ. HANS-HEINRICH WEVDIPL.-ING. EKKEHARD KÖRNER30 721 AnsprücheErregerkreis für einen Ultraschall-Zerstäuber, bestehend aus einem Oszillator, der einen Ultraschallwellen abgebenden piezoelektrischen Vibrator erregt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mitkopplungskreis (31-34) vorgesehen ist, der einen Teil des dem Vibrator (8) zugeführten Hochfrequenzsignals zur Steuerelektrode eines Steuerelements (3) im Oszillator zurückführt.
- 2. Erregerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskreis aus einem RC-Netzwerk (31-34) besteht, das an den Vibrator (8) angeschlossen ist und ein Hochfrequenzsignal erzeugt, das dem dem Vibrator (8) zugeführten Signal entspricht.
- 3. Erregerkreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Diode (30) zwischen das RC-Netzwerk (31-34) und der Steuerelektrode eingeschaltet ist.090007/0886MÜNCHEN: TELEFON (O89i 225585 BERLIN: TELEFON (O3O) 8312O88KABEL: PROPINDUS · TELEX O5 24244 KABEL: PROPINDUS -TELEX OI 84OS7
- 4. Erregerkreis nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerlement ein Transistor (3) ist.
- 5. Erregerkreis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode die Basis des Transistors (3) ist.
- 6. Erregerkreis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Diode (30) so gepolt ist, daß sie die Vorsprannung der Basis im negativen Sinne vergrößert.
- 7. Erregerkreis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrator (8) an Basis und Emitter des Transistors (3) angeschlossen ist.
- 8. Erregerkreis nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrator (8) über einen Transformator (20) an Basis
und Emitter des Transistors (3) angeschlossen ist.030007/0886
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