DE2924212A1 - Textilmaschine - Google Patents

Textilmaschine

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DE2924212A1
DE2924212A1 DE19792924212 DE2924212A DE2924212A1 DE 2924212 A1 DE2924212 A1 DE 2924212A1 DE 19792924212 DE19792924212 DE 19792924212 DE 2924212 A DE2924212 A DE 2924212A DE 2924212 A1 DE2924212 A1 DE 2924212A1
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DE
Germany
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thread
roving
sliver
shut
suction
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Withdrawn
Application number
DE19792924212
Other languages
English (en)
Inventor
Max Dipl Ing Hartmannsgruber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
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Publication of DE2924212A1 publication Critical patent/DE2924212A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/66Suction devices exclusively
    • D01H5/68Suction end-catchers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/188Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by cutting or clamping yarns or rovings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Textilmaschine
  • Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Unter einem Faserband ist im Sinne der Erfindung ein aus losen Einzelfasern aus Baumwolle, Zellwolle, Kunststoff oder dergl. bestehender Faserband verstanden, in welchem sich die FasernVdessen Längsrichtung erstrecken und mehr oder weniger gut zueinander parallelisiert sind. Bspw. werden auf Strecken und Flyern Faserbänder hergestellt. Die auf Flyern hergestellten Faserbänder bezeichnet man auch als Vorgarne, da sie nur geringe Drehung zu ihrem Zusammenhalt haben und auf Spulen aufgewunden werden Bei den bekannten Faserabsaugeinrichtungen an Maschinen dieser Art sind alle Absaugöffnungen ständig geöffnet, sodaß im Hinblick auf die normalerweise mehreren hundert Faserbandlieferstellen einer solchen Textilmaschine sehr große Luftabsaugleistung erforderlich ist. Dies bedingt entsprechend groß dimensionierte Luftfördervorrichtungen, wie Saugventilatoren oder Sauggebläse und entsprechend große Querschnitte der Lufthauptkanäle und der Filtereinrichtung oder -einrichtungen zum Abscheiden der von der abgesaugten Luft mitgeführten Fasern, Fadenreste und dergl. Auch ist der Energieaufwand entsprechend hoch und kostenaufwendig.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, den Luftverbrauch der Faserabsaugeinrichtung der Textilmaschine sehr stark zu senken.
  • Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
  • Bei dieser Faserabsaugeinrichtung befinden sich die Absperrglieder normalerweise in ihren Absperrstellungen und nur an denjenigen vereinzelt auftretenden Faserbandlieferstellen der Streckwerke, an denen die Faserbänder nicht zum Faden oder Vorgarn gedreht werden, an denen also ein Faden- oder Vorgarnbruch aufgetreten ist oder es aus sonstigen unvorhergesehenen Gründen nicht zur Herstellung eines Fadens oder Vorgarnes kommt, ist die betreffende Absaugstelle selbsttätig geöffnet. Damit wird der Luftverbrauch dieser Faserabsaugeinrichtung extrem niedrig und es werden entsprechend Energie und Betriebskosten eingespart. Auch läßt sich der bauliche Aufwand für die Absaugeinrichtung reduzieren, und zwar sowohl durch erhebliche Verkleinerung der Luftfördervorrichtung und der Filtereinrichtung als auch der Kanalquerschnitte der Lufthauptkanäle.
  • Die Filtereinrichtung der Absaugeinrichtung kann vorzugsweise selbsttätig gereinigt werden, sei es periodisch oder stetig. Doch werden auch bei Verwendung anderer Filtereinrichtungen, die von Hand gereinigt werden müssen, bauliche Verkleinerungen möglich.
  • Die Verkleinerung der Filtereinrichtung, Absaugeinrichtung und der Lufthauptkanalquerschnitte wirkt sich auch in vereinfachter Unterbringung der Absaugeinrichtung an der Textilmaschine aus. Auch ist es möglich, die Luftfördervorrichtung und die Filtereinrichtung zentral mehreren Textilmaschinen zuzuordnen, ggfs. auch einer großen Anzahl von Textilmaschinen zuzuordnen, wodurch weitere Kosteneinsparungen erzielt werden können.
  • Gegenüber den erzielten Vorteilen treten die zusätzlichen Kosten für die Absperrglieder der Absaugstellen und die Mittel zu ihrer Betätigung zurück.
  • Es ist bereits ein Sauggerät für eine Garnverarbeitungsmaschine, die Endlosgarne verarbeitet, bekannt (DE-OS 2 259 765), das ein Saugrohr mit einer Anzahl von Absaugöffnungen hat, wobei jede dieser Absaugöffnungen durch eine über sie geschobene Muffe nordie malerweise abgesperrt ist,\jedoch zur Freigabe der Absaugöffnung von Hand seitlich verschoben werden kann, um während des Auswechselns einer vollen Spule gegen eine leere Spule das weiterhin gelieferte Endlosgarn so lange abzusaugen, bis es auf die neu aufgesteckte leere Spule zu seinem Aufwinden überführt werden kann. Dieses Sauggerät ist jedoch bei Textilmaschinen der vorliegenden Art nicht anwendbar, bei denen sofort bei Auftreten eines Vorgarn- oder Fadenbruches selbsttätig mit dem Absaugen der weiterhin aus der betreffenden Faserbandlieferstelle auslaufenden Fasern begonnen werden muß.
  • Es ist bekannt, Spinnmaschinen und Vorspinnmaschinen, die Faserbänder mittels Streckwerken verziehen, Klemmeinrichtungen zum Festklemmen der den Streckwerken zulaufenden Faserbänder zuzuordnen. Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist bei Vorhandensein solcher Klemmeinrichtungen erfindungsgemäß vorgesehen, daß jedes durch plötzliches Fehlen des Vorgarnes oder Fadens ausgelöste Ansprechen des Faden- oder Vorgarnbruchfühlers auch sofortige Betätigung der betreffenden Klemmeinrichtung zum Festklemmen des betreffenden Faserbandes auslöst.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die einzige Figur zeigt eine schematische Seitenansicht eines Streckwerkes einer Spinnmaschine, mit Teilen einer Absaugeinrichtung.
  • In der Zeichnung sind von einem üblichen Streckwerk 13 einer Spinnmaschine, vorzugsweise einer Ringspinnmaschine, nur die drei Walzenpaare 1o, 11, 12 und ein Faserbandführer 14 dargestellt, der das durch dieses Streckwerk 13 zu verziehende Faserband 15 in das Einzugswalzenpaar 1o dieses Streckwerkes 13 einleitet. Die Unterwalzen 17, 18, 19 der drei Walzenpaare 10-12 können wie üblich durch lange Walzenstränge gebildet sein, die sich nahezu über die Länge der Spinnmaschine erstrecken und allen Streckwerken an der betreffenden Maschinenlängsseite zugeordnet sind. An die in nicht dargestellten stationären Lagern gelagerten Unterwalzen 17-19 sind die Oberwalzen 20, 21, 22 durch nicht dargestellte, übliche Führungs- und Belastungsvorrichtungen angedrückt.
  • Infolge unterschiedlicher Fördergeschwindigkeiten der Walzenpaare 10-12 wird das sie durchlaufende, von einer nicht dargestellten Spule kommende Faserband verzogen und läuft aus der durch das Lieferwalzenpaar 12 gebildeten Faserbandlieferstelle 121 aus und wird dann sofort durch eine nicht dargestellte Vorrichtung zu einem Faden 15' gedreht, welche Vorrichtung im Falle einer Ringspinnmaschine eine angetriebene Spindel, einen von der Spindel durchdrungenen Spinnring und einen auf dem Spinnring umlaufenden Läufer aufweist, der durch den Faden geschleppt wird. Es bildet sich dabei unterhalb des dargestellten Fadenführers 23 ein Fadenballon aus. Das dem Streckwerk 13 zulaufende Faserband 15 durchläuft eine normalerweise geöffnete Klemmvorrichtung 25, die eine stationäre Platte 26 und einen mittels eines stationären Lagers 47 schwenkbar gelagerten Klemmhebel 27 aufweist. Der Klemmhebel 27 befindet sich also normalerweise in seiner entklemmten, voll ausgezogen dargestellten Stellung und kann mittels eines an seinem rückwärtigen Arm angelenkten Hebels 29 in seine strichpunktiert angedeutete Klemmstellung überführt werden, in der er das Faserband auf der Platte 26 festklemmt, sodaß es nicht mehr vom Streckwerk 13 eingezogen werden kann. Normalerweise läuft das Faserband jedoch bei geöffnetem Klemmhebel durch den Fadenführer 14 hindurch in das Streckwerk 13 ein.
  • In geringem Abstand unterhalb der Austrittsstelle des Faserbandes 15 aus dem Lieferwalzenpaar 12 befindet sich die Saugöffnung 30 eines Saugstutzens 31 einer dieser Spinnmaschine zugeordneten Fas erabsaugeinr ichtung 28. Der Saugstutzen 31 ist an einen sich entlang dieser Spinnmaschine erstreckenden Hauptluftkanal 32 angeschlossen. welcher wie strichpunktiert angedeutet, über eine Filtervorrichtung 33 an eine Luftsaugvorrichtung 34 angeschlossen ist.
  • Die Luftsaugvorrichtung 34 kann vorzugsweise ein Saugventilator oder ein Sauggebläse sein, der entweder nur dieser Spinnmaschine zugeordnet ist oder ggfs. mehreren oder vielen Spinnmaschinen zentral zugeordnet sein kann.
  • Von dem entlang der betreffenden Maschinenlängsseite verlaufenden, stationären Hauptluftkanal 32 zweigt zu jeder an der betreffenden Maschinenlängsseite befindlichen Faserbandlieferstelle, wie 12', je ein Saugstutzen 31 ab. Jedem Saugstutzen 31 ist ein gesondertes eigenes Luftabsperrglied 36 zugeordnet, das in diesem Ausführungsbeispiel eine die Saugöffnung 30 verschließende, bei 35 stationär schwenkbar gelagerte Absperrklappe 36 ist, die mittels eines nur ihr zugeordneten, durch eine Zugfeder 39 belasteten Hebelsystems 37, das aus den drei an den Stellen 40,41 gelenkig miteinander verbundenen Hebeln 29, 42, 43 besteht,mit dem Klemmhebel 27 der Klemmeinrichtung 25 bewegungsschlüssig gekoppelt ist. Der durch die Zugfeder 39 belastete Mittelhebel 42 ist an einem stationären Schwenklager 44 schwenkbar gelagert.
  • Es ist ferner ein mechanischer Fadenbruchfühler 50 vorhanden, der in diesem Ausführungsbeispiel einen Fühlerhebel 51 aufweist, der mittels eines stationären Schwenklagers 52 schwenkbar gelagert ist und an dessen Fuß ein nockenförmiger Haltekörper 53 wie dargestellt, fest angeordnet ist, der an den abgewinkelten linksseitigen Endbereich 54 des Mittelhebels 42 diesen in der dargestellten Stellung haltend angedrückt ist,wennsich der Fühlerhebel 51 in der dargestellten Stellung befindet, in der er mit seinem freien, hakenförmig gebogenen Ende auf dem vom Lieferwalzenpaar 12 zum Fadenführer 23 laufenden Faden 15' aufliegt. Der Haltekörper 53 kann den Hebel 42 durch Reibung oder Verrasten halten.
  • In dieser Stellung des Fühlerhebels 51 hält der an den Bereich 54 des Mittelhebels 42 angedrückte Haltekörper 53 das Hebelsystem 37 gegen die Zugkraft der gespannten Zugfeder 39 in der voll ausgezogen dargestellten Stellung, bei welcher sich die Absperrklappe 36 in ihrer Absperrstellung und der Klemmhebel 27 in seiner Offenstellung befindet. Damit zieht das Streckwerk 13 im Betrieb ständig das von einer nicht dargestellten Spule oder Kanne kommende Faserband 15 kontinuierlich ein, verzieht es und liefert es mittels des Lieferwalzenpaares 12 aus, so daß es zu dem Faden 15' gedreht wird, der kontinuierlich durch den Fadenführer 23 hindurchläuft und auf eine auf der nicht dargestellten Spindel aufgesteckte Hülse aufgewunden wird. Da die Absperrklappe 36 sich in ihrer Absperrstellung befindet, wird trotz des im Hauptluftkanal 32 vorhandenen , durch die Luftsaugvorrichtung 34 erzeugten Unterdruckes keine Luft in den Saugstutzen 31 eingesaugt, so daß an dieser die Fadenlieferstelle 12' aufweisenden Spinnstelle der Maschine kein Verbrauch an Saugluft entsteht, solange der Faden 15' den Fühlerhebel 51 in der dargestellten Normalstellung hält.
  • Wenn dagegen der Faden 15' plötzlich bricht, d.h. ein Fadenbruch an dieser Spinnstelle der Spinnmaschine entsteht, schwenkt der Fadenfühlerhebel 51 durch sein Eigengewicht in die strichpunktiert dargestellte Stellung nach unten, wodurch der Haltekörper 53 ebenfalls in die strichpunktierte Stellung gelangt und damit außer Eingriff mit dem Hebelsystem 37 ist, sodaß die Zugfeder 39 das Hebelsystem 37 und damit auch das Absperrglied 36 und den Klemmhebel 27 sofort in die strichpunktierten Stellungen verschwenkt. Damit ist die Absperrklappe 36 geöffnet und der Saugstutzen 31 saugt nunmehr alle Fasern ab, die nach diesem Fadenbruch noch aus dem Lieferwalzenpaar 12 austreten, d.h. er saugt das aus dem Lieferwalzenpaar 12 austretende Faserband kontinuierlich ab.
  • Wenn, wie in diesem Ausführungsbeispiel, die Klemmeinrichtung 25 vorhanden ist, bewirkt diese, daß gleichzeitig mit dem öffnen der Absperrklappe 36 das dem Faserbandführer 14 zulaufende Faserband auf der Platte 26 festgeklemmt wird, sodaß das Streckwerk 13 nur noch das dann sich unterhalb der Klemmeinrichtung 25 befindende Faserband 15 vollends einzieht und aus dem Lieferwalzenpaar 12 ausliefert, wo es dann in Ansaugöffnung 30 des Absaugstutzens 31 abgesaugt wird. Infolge der Klemmeinrichtung 25 hört jedoch nach kurzer Zeit der Nachschub von Faserband zwecks Vermeidung größerer Faserbandverluste auf.
  • Wenn die Klemmeinrichtung 25 dagegen weggelassen ist, zieht das Streckwerk 13 das Faserband bis zur Behebung des Fadenbruches kontinuierlich ein und dieses wird dann bis zur Behebung des Fadenbruches in den Saugstutzen 31 eingesaugt.
  • Die in den Saugstutzen 31 eingesaugten Fasern und dergl.
  • gelangen in den Hauptluftkanal 32 und dann zu der Filtervorrichtung 33, wo sie abgeschieden werden und die Reinluft wird dann von derLuftsaugvorrichtung 34 weitergefördert, bspw. in den betreffenden Maschinensaal zurückgeblasen oder als Abluft aus dem betreffenden Maschinensaal abgeführt.
  • Zur Behebung eines Fadenbruches ist es zweckmäßig, vorzusehen, daß der Klemmhebel 27 in seine voll ausgezogen dargestellte Stellungvorzeitig bspw. von Hand zurückgestellt werden kann, ohne daß hierdurch bereits die Absperrklappe 36 geschlossen wird. Zu diesem Zweck kann bspw. zweckmäßig vorgesehen sein, daß der Hebel 27 durch eine schwache Zugfeder 56 in seine Offenstellung gezogen werden kann und man dann vor Behebung des Fadenbruches zunächst den Hebel 29 aus dem Klemmhebel 27 von Hand aushängt. Dann zieht die Feder 56 sofort den Klemmhebel 27 in die voll ausgezogen dargestellte Stellung und die Bedienungsperson kann nunmehr das Vorgarn 15 in das Streckwerk 13 einführen und behebt dann den Fadenbruch wie üblich. Sobald dies erfolgt ist, also der zum Fadenführer 23 laufende Faden 15 wieder vorhanden ist, hängt die Bedienungsperson mit der einen Hand den Hebel 29 in den in seiner Offenstellung befindlichen Klemmhebel 27 wieder ein, wobei die Absperrklappe 36 geschlossen wird und mit der anderen Hand legt sie dann den Fühlerhebel 51 des Fadenbruchfühlers 50 wieder auf den Faden 15' auf, wodurch das Hebelsystem 37 mittels des Haltekörpers 53 wieder in der voll ausgezogen dargestellten Stellung gegen die Kraft der gespannten Zugfeder 39 gehalten wird. Wenn an dieser Spinnstelle wieder ein Fadenbruch auftritt, spielt sich dieser beschriebene Vorgang erneut ab. Wenn an einer Spinnstelle ein Fadenbruch auftritt und behoben wird, so hat dies keinerlei Einfluss auf die anderen Spinnstellen. An ihnen verbleiben die Absperrklappen 36 in den Absperrstellungen, solange keine Fadenbrüche auftreten, sodaß die Faserabsaugeinrichtung minimalen Luftverbrauch hat, der nur von den Spinnstellen, an denen jeweils Fadenbrüche vorliegen und evtl. Leckverlusten herrührt. Da Maschinen der vorliegenden Art meistens mehrere hundert Spinnstellen haben, ist die Einsparung an Saugluft enorm.
  • Die Erfindung gestattet zahlreiche Abwandlungen. So kann der Fadenbruchfühler irgendeine andere geeignete Ausbildung haben, in vielen Fällen mit Vorteil auch ein berührungslos arbeitender Fadenfühler sein, vorzugsweise ein elektronischer Fadenbruchfühler. Das öffnen der Absperrklappe 36 kann anstelle durch mechanische Kopplung mit dem Fadenbruchfühlrer 50 auch auf andere Weise erfolgen, bspw. elektromagnetisch. Entsprechendes gilt auch für das Schließen des Klemmhebels 27.
  • Das Absperrglied 36 kann auch innerhalb des Stutzens 31 oder an dessen Austrittsmündung in dem Hauptluftkanal 32 angeordnet sein. Die Saugoffnungen können in manchen Fällen auch in der Umfangswandung eines oder mehrerer Saugrohre angeordnet sein, das bzw. die sich entlang aller oder mehrerer Streckwerk-Lieferwalzenpaare dieser Maschine erstreckt.
  • Das Ausführungsbeispiel wurde dahingehend beschrieben, daß sich die in der Zeichnung dargestellten Teile an einer Spinnmaschine befinden, die aus Faserbädern Fäden herstellen. Der Fühler 50 ist dann ein Fadenbruchfühler. Wenn es sich dagegen um eine Textilmaschine handelt, die aus Faserbänden Vorgarne hestellt, also bspw. ein Flyer ist, dann ist der Fühler 50 ein Vorgarnbruchfühler. Allerdings ist es bei orgarnen wegen ihrer nur geringen Drehung und damit des geringen Zusammenhaltes der Fasern zweck£mäßiger, hier keinen mechanischen Vorgarnbruchfühler vorzusehen, sondern einen berührungslos arbeitenden Vcrgarnbruchfühler.

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Textilmaschine für Spinnereien zur Herstellung von Vorgarnen oder Fäden aus auf ihr mittels Streckwerken verzogenen Faserbändern, insbesondere Flyer- oder Ringspinnmaschine, der eine Faserabsaugeinrichtung zum Absaugen der aus den Faserbandlieferstellen der Streckwerke austretenden Faserbänder, wenn diese wegen Faden-oder Vorgarnbrüche oder aus sonstigen Gründen nicht zu Fäden bzw. Vorgarnen gedreht werden, zugeordnet ist, wobei die Faserabsaugeinrichtung nahe jeder Faserbandlieferstelle je eine Saugöffnung aufweist, wobei ferner jeder Faserbandlieferstelle ein Faden- oder Vorgarnbruchfühler zum Fühlen des auf den Bruch des betreffenden Fadens oder Vorgarnes oder auf eine sonstige Ursache zurückgehenden plötzlichen Fehlens des Fadens oder Vorgarnes, nachgeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß jede Saugöffnung (30) oder jeder eine solche Saugöffnung (30) aufweisender Saugstutzen (31) mittels eines ihr nur/itm zugeordneten Absperrgliedes (36) absperrbar ist, das sich normalerweise in seiner Absperrstellung befindet, jedoch immer dann, wenn der der betreffenden Faserbandlieferstelle (121) nachgeordnete Faden- oder Vorgarnbruchfühler (50) Fehlen des Fadens oder Vorgarnes fühlt, sofort selbsttätig in seine Offenstellung überführt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, bei der vor jeder Faserbandelnzugsstelle jedes Streckwerkes je eine Klemmeinrichtung zum Festklemmen des in das Streckwerk einlaufenden Faserbandes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes durch plötzliches Fehlen des Vorgarnes oder Fadens (15') ausgelöste Ansprechen des Faden- oder Vorgarnbruchfühlers (50) auch sofortige Betätigung der betreffenden Klemmeinrichtung (25) zum Festklemmen des betreffenden Faserbandes (15 ) auslöst.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenbruchfühler einen mechanischen, schwenkbar gelagerten Fühlerhebel (50) aufweist, der auf dem Faden (15') aufliegt und an dem ein Halteglied (53) angeordnet ist, das einen das Absperrglied (36) betätigenden Hebel (42) gegen die Wirkung von Federmitteln (39) in der das Absperrglied (36) abgesperrt haltenden Stellung hält, jedoch bei Auftreten eines Fadenbruches vom Hebel (42) weggeführt wird, so daß dann das Absperrglied (36) durch die Federmittel (39) selbsttätig in seine Offenstellung überführt wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3515677A1 (de) * 1985-05-02 1986-11-06 Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach Spinnmaschine
FR2668175A1 (fr) * 1990-10-17 1992-04-24 Meyer Michel Sa Entr Dispositif et procede pour casser une meche de fibres dans une machine a filer.
WO2010006955A1 (de) 2008-07-17 2010-01-21 Amsler Tex Ag Überwachungsverfahren und -vorrichtung zur verwendung in der herstellung von coregarn

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2259765A1 (de) * 1971-12-09 1973-06-14 Howorth Air Conditioning Ltd Sauggeraet fuer eine garnverarbeitungsmaschine

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