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Textilmaschine
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Die Erfindung betrifft eine Textilmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
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Unter einem Faserband ist im Sinne der Erfindung ein aus losen Einzelfasern
aus Baumwolle, Zellwolle, Kunststoff oder dergl. bestehender Faserband verstanden,
in welchem sich die FasernVdessen Längsrichtung erstrecken und mehr oder weniger
gut zueinander parallelisiert sind. Bspw. werden auf Strecken und Flyern Faserbänder
hergestellt. Die auf Flyern hergestellten Faserbänder bezeichnet man auch als Vorgarne,
da sie nur geringe Drehung zu ihrem Zusammenhalt haben und auf Spulen aufgewunden
werden Bei den bekannten Faserabsaugeinrichtungen an Maschinen dieser Art sind alle
Absaugöffnungen ständig geöffnet, sodaß im Hinblick auf die normalerweise mehreren
hundert Faserbandlieferstellen einer solchen Textilmaschine sehr große Luftabsaugleistung
erforderlich ist. Dies bedingt entsprechend groß dimensionierte Luftfördervorrichtungen,
wie
Saugventilatoren oder Sauggebläse und entsprechend große Querschnitte der Lufthauptkanäle
und der Filtereinrichtung oder -einrichtungen zum Abscheiden der von der abgesaugten
Luft mitgeführten Fasern, Fadenreste und dergl. Auch ist der Energieaufwand entsprechend
hoch und kostenaufwendig.
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Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, den Luftverbrauch der Faserabsaugeinrichtung
der Textilmaschine sehr stark zu senken.
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Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
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Bei dieser Faserabsaugeinrichtung befinden sich die Absperrglieder
normalerweise in ihren Absperrstellungen und nur an denjenigen vereinzelt auftretenden
Faserbandlieferstellen der Streckwerke, an denen die Faserbänder nicht zum Faden
oder Vorgarn gedreht werden, an denen also ein Faden- oder Vorgarnbruch aufgetreten
ist oder es aus sonstigen unvorhergesehenen Gründen nicht zur Herstellung eines
Fadens oder Vorgarnes kommt, ist die betreffende Absaugstelle selbsttätig geöffnet.
Damit wird der Luftverbrauch dieser Faserabsaugeinrichtung extrem niedrig und es
werden entsprechend Energie und Betriebskosten eingespart. Auch läßt sich der bauliche
Aufwand für die Absaugeinrichtung reduzieren, und zwar sowohl durch erhebliche Verkleinerung
der Luftfördervorrichtung und der Filtereinrichtung als auch der Kanalquerschnitte
der Lufthauptkanäle.
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Die Filtereinrichtung der Absaugeinrichtung kann vorzugsweise selbsttätig
gereinigt werden, sei es periodisch oder stetig. Doch werden auch bei Verwendung
anderer Filtereinrichtungen, die von Hand gereinigt werden müssen, bauliche Verkleinerungen
möglich.
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Die Verkleinerung der Filtereinrichtung, Absaugeinrichtung und der
Lufthauptkanalquerschnitte wirkt sich auch in vereinfachter Unterbringung der Absaugeinrichtung
an der Textilmaschine aus. Auch ist es möglich, die Luftfördervorrichtung und die
Filtereinrichtung zentral mehreren Textilmaschinen zuzuordnen, ggfs. auch einer
großen Anzahl von Textilmaschinen zuzuordnen, wodurch weitere Kosteneinsparungen
erzielt werden können.
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Gegenüber den erzielten Vorteilen treten die zusätzlichen Kosten für
die Absperrglieder der Absaugstellen und die Mittel zu ihrer Betätigung zurück.
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Es ist bereits ein Sauggerät für eine Garnverarbeitungsmaschine, die
Endlosgarne verarbeitet, bekannt (DE-OS 2 259 765), das ein Saugrohr mit einer Anzahl
von Absaugöffnungen hat, wobei jede dieser Absaugöffnungen durch eine über sie geschobene
Muffe nordie malerweise abgesperrt ist,\jedoch zur Freigabe der Absaugöffnung von
Hand seitlich verschoben werden kann, um während des Auswechselns einer vollen Spule
gegen eine leere Spule das weiterhin gelieferte Endlosgarn so lange abzusaugen,
bis es auf die neu aufgesteckte leere Spule zu seinem Aufwinden überführt werden
kann. Dieses Sauggerät ist jedoch bei Textilmaschinen der vorliegenden Art nicht
anwendbar, bei denen sofort bei Auftreten eines Vorgarn- oder Fadenbruches selbsttätig
mit dem Absaugen der weiterhin aus der betreffenden Faserbandlieferstelle auslaufenden
Fasern begonnen werden muß.
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Es ist bekannt, Spinnmaschinen und Vorspinnmaschinen, die Faserbänder
mittels Streckwerken verziehen, Klemmeinrichtungen zum Festklemmen der den Streckwerken
zulaufenden
Faserbänder zuzuordnen. Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist bei
Vorhandensein solcher Klemmeinrichtungen erfindungsgemäß vorgesehen, daß jedes durch
plötzliches Fehlen des Vorgarnes oder Fadens ausgelöste Ansprechen des Faden- oder
Vorgarnbruchfühlers auch sofortige Betätigung der betreffenden Klemmeinrichtung
zum Festklemmen des betreffenden Faserbandes auslöst.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch
dargestellt. Die einzige Figur zeigt eine schematische Seitenansicht eines Streckwerkes
einer Spinnmaschine, mit Teilen einer Absaugeinrichtung.
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In der Zeichnung sind von einem üblichen Streckwerk 13 einer Spinnmaschine,
vorzugsweise einer Ringspinnmaschine, nur die drei Walzenpaare 1o, 11, 12 und ein
Faserbandführer 14 dargestellt, der das durch dieses Streckwerk 13 zu verziehende
Faserband 15 in das Einzugswalzenpaar 1o dieses Streckwerkes 13 einleitet. Die Unterwalzen
17, 18, 19 der drei Walzenpaare 10-12 können wie üblich durch lange Walzenstränge
gebildet sein, die sich nahezu über die Länge der Spinnmaschine erstrecken und allen
Streckwerken an der betreffenden Maschinenlängsseite zugeordnet sind. An die in
nicht dargestellten stationären Lagern gelagerten Unterwalzen 17-19 sind die Oberwalzen
20, 21, 22 durch nicht dargestellte, übliche Führungs- und Belastungsvorrichtungen
angedrückt.
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Infolge unterschiedlicher Fördergeschwindigkeiten der Walzenpaare
10-12 wird das sie durchlaufende, von einer nicht dargestellten Spule kommende Faserband
verzogen und läuft aus der durch das Lieferwalzenpaar 12 gebildeten
Faserbandlieferstelle
121 aus und wird dann sofort durch eine nicht dargestellte Vorrichtung zu einem
Faden 15' gedreht, welche Vorrichtung im Falle einer Ringspinnmaschine eine angetriebene
Spindel, einen von der Spindel durchdrungenen Spinnring und einen auf dem Spinnring
umlaufenden Läufer aufweist, der durch den Faden geschleppt wird. Es bildet sich
dabei unterhalb des dargestellten Fadenführers 23 ein Fadenballon aus. Das dem Streckwerk
13 zulaufende Faserband 15 durchläuft eine normalerweise geöffnete Klemmvorrichtung
25, die eine stationäre Platte 26 und einen mittels eines stationären Lagers 47
schwenkbar gelagerten Klemmhebel 27 aufweist. Der Klemmhebel 27 befindet sich also
normalerweise in seiner entklemmten, voll ausgezogen dargestellten Stellung und
kann mittels eines an seinem rückwärtigen Arm angelenkten Hebels 29 in seine strichpunktiert
angedeutete Klemmstellung überführt werden, in der er das Faserband auf der Platte
26 festklemmt, sodaß es nicht mehr vom Streckwerk 13 eingezogen werden kann. Normalerweise
läuft das Faserband jedoch bei geöffnetem Klemmhebel durch den Fadenführer 14 hindurch
in das Streckwerk 13 ein.
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In geringem Abstand unterhalb der Austrittsstelle des Faserbandes
15 aus dem Lieferwalzenpaar 12 befindet sich die Saugöffnung 30 eines Saugstutzens
31 einer dieser Spinnmaschine zugeordneten Fas erabsaugeinr ichtung 28. Der Saugstutzen
31 ist an einen sich entlang dieser Spinnmaschine erstreckenden Hauptluftkanal 32
angeschlossen. welcher wie strichpunktiert angedeutet, über eine Filtervorrichtung
33 an eine Luftsaugvorrichtung 34 angeschlossen ist.
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Die Luftsaugvorrichtung 34 kann vorzugsweise ein Saugventilator oder
ein Sauggebläse sein, der entweder nur dieser Spinnmaschine zugeordnet ist oder
ggfs. mehreren oder vielen Spinnmaschinen zentral zugeordnet sein kann.
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Von dem entlang der betreffenden Maschinenlängsseite verlaufenden,
stationären Hauptluftkanal 32 zweigt zu jeder an der betreffenden Maschinenlängsseite
befindlichen Faserbandlieferstelle, wie 12', je ein Saugstutzen 31 ab. Jedem Saugstutzen
31 ist ein gesondertes eigenes Luftabsperrglied 36 zugeordnet, das in diesem Ausführungsbeispiel
eine die Saugöffnung 30 verschließende, bei 35 stationär schwenkbar gelagerte Absperrklappe
36 ist, die mittels eines nur ihr zugeordneten, durch eine Zugfeder 39 belasteten
Hebelsystems 37, das aus den drei an den Stellen 40,41 gelenkig miteinander verbundenen
Hebeln 29, 42, 43 besteht,mit dem Klemmhebel 27 der Klemmeinrichtung 25 bewegungsschlüssig
gekoppelt ist. Der durch die Zugfeder 39 belastete Mittelhebel 42 ist an einem stationären
Schwenklager 44 schwenkbar gelagert.
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Es ist ferner ein mechanischer Fadenbruchfühler 50 vorhanden, der
in diesem Ausführungsbeispiel einen Fühlerhebel 51 aufweist, der mittels eines stationären
Schwenklagers 52 schwenkbar gelagert ist und an dessen Fuß ein nockenförmiger Haltekörper
53 wie dargestellt, fest angeordnet ist, der an den abgewinkelten linksseitigen
Endbereich 54 des Mittelhebels 42 diesen in der dargestellten Stellung haltend angedrückt
ist,wennsich der Fühlerhebel 51 in der dargestellten Stellung befindet, in der er
mit seinem freien, hakenförmig gebogenen Ende auf dem vom Lieferwalzenpaar 12 zum
Fadenführer 23 laufenden Faden 15' aufliegt. Der Haltekörper 53 kann den Hebel 42
durch Reibung oder Verrasten halten.
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In dieser Stellung des Fühlerhebels 51 hält der an den Bereich 54
des Mittelhebels 42 angedrückte Haltekörper 53 das Hebelsystem 37 gegen die Zugkraft
der gespannten Zugfeder 39 in der voll ausgezogen dargestellten Stellung, bei welcher
sich die Absperrklappe 36 in ihrer Absperrstellung und der Klemmhebel 27 in seiner
Offenstellung
befindet. Damit zieht das Streckwerk 13 im Betrieb
ständig das von einer nicht dargestellten Spule oder Kanne kommende Faserband 15
kontinuierlich ein, verzieht es und liefert es mittels des Lieferwalzenpaares 12
aus, so daß es zu dem Faden 15' gedreht wird, der kontinuierlich durch den Fadenführer
23 hindurchläuft und auf eine auf der nicht dargestellten Spindel aufgesteckte Hülse
aufgewunden wird. Da die Absperrklappe 36 sich in ihrer Absperrstellung befindet,
wird trotz des im Hauptluftkanal 32 vorhandenen , durch die Luftsaugvorrichtung
34 erzeugten Unterdruckes keine Luft in den Saugstutzen 31 eingesaugt, so daß an
dieser die Fadenlieferstelle 12' aufweisenden Spinnstelle der Maschine kein Verbrauch
an Saugluft entsteht, solange der Faden 15' den Fühlerhebel 51 in der dargestellten
Normalstellung hält.
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Wenn dagegen der Faden 15' plötzlich bricht, d.h. ein Fadenbruch an
dieser Spinnstelle der Spinnmaschine entsteht, schwenkt der Fadenfühlerhebel 51
durch sein Eigengewicht in die strichpunktiert dargestellte Stellung nach unten,
wodurch der Haltekörper 53 ebenfalls in die strichpunktierte Stellung gelangt und
damit außer Eingriff mit dem Hebelsystem 37 ist, sodaß die Zugfeder 39 das Hebelsystem
37 und damit auch das Absperrglied 36 und den Klemmhebel 27 sofort in die strichpunktierten
Stellungen verschwenkt. Damit ist die Absperrklappe 36 geöffnet und der Saugstutzen
31 saugt nunmehr alle Fasern ab, die nach diesem Fadenbruch noch aus dem Lieferwalzenpaar
12 austreten, d.h. er saugt das aus dem Lieferwalzenpaar 12 austretende Faserband
kontinuierlich ab.
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Wenn, wie in diesem Ausführungsbeispiel, die Klemmeinrichtung 25 vorhanden
ist, bewirkt diese, daß gleichzeitig mit dem öffnen der Absperrklappe 36 das dem
Faserbandführer 14 zulaufende Faserband auf der Platte 26 festgeklemmt wird, sodaß
das Streckwerk 13 nur noch das dann sich unterhalb der Klemmeinrichtung 25 befindende
Faserband 15 vollends einzieht und aus dem Lieferwalzenpaar 12 ausliefert, wo es
dann in Ansaugöffnung 30 des Absaugstutzens 31 abgesaugt wird. Infolge der Klemmeinrichtung
25 hört jedoch nach kurzer Zeit der Nachschub von Faserband zwecks Vermeidung größerer
Faserbandverluste auf.
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Wenn die Klemmeinrichtung 25 dagegen weggelassen ist, zieht das Streckwerk
13 das Faserband bis zur Behebung des Fadenbruches kontinuierlich ein und dieses
wird dann bis zur Behebung des Fadenbruches in den Saugstutzen 31 eingesaugt.
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Die in den Saugstutzen 31 eingesaugten Fasern und dergl.
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gelangen in den Hauptluftkanal 32 und dann zu der Filtervorrichtung
33, wo sie abgeschieden werden und die Reinluft wird dann von derLuftsaugvorrichtung
34 weitergefördert, bspw. in den betreffenden Maschinensaal zurückgeblasen oder
als Abluft aus dem betreffenden Maschinensaal abgeführt.
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Zur Behebung eines Fadenbruches ist es zweckmäßig, vorzusehen, daß
der Klemmhebel 27 in seine voll ausgezogen dargestellte Stellungvorzeitig bspw.
von Hand zurückgestellt werden kann, ohne daß hierdurch bereits die Absperrklappe
36 geschlossen wird. Zu diesem Zweck kann bspw. zweckmäßig vorgesehen sein, daß
der Hebel 27
durch eine schwache Zugfeder 56 in seine Offenstellung
gezogen werden kann und man dann vor Behebung des Fadenbruches zunächst den Hebel
29 aus dem Klemmhebel 27 von Hand aushängt. Dann zieht die Feder 56 sofort den Klemmhebel
27 in die voll ausgezogen dargestellte Stellung und die Bedienungsperson kann nunmehr
das Vorgarn 15 in das Streckwerk 13 einführen und behebt dann den Fadenbruch wie
üblich. Sobald dies erfolgt ist, also der zum Fadenführer 23 laufende Faden 15 wieder
vorhanden ist, hängt die Bedienungsperson mit der einen Hand den Hebel 29 in den
in seiner Offenstellung befindlichen Klemmhebel 27 wieder ein, wobei die Absperrklappe
36 geschlossen wird und mit der anderen Hand legt sie dann den Fühlerhebel 51 des
Fadenbruchfühlers 50 wieder auf den Faden 15' auf, wodurch das Hebelsystem 37 mittels
des Haltekörpers 53 wieder in der voll ausgezogen dargestellten Stellung gegen die
Kraft der gespannten Zugfeder 39 gehalten wird. Wenn an dieser Spinnstelle wieder
ein Fadenbruch auftritt, spielt sich dieser beschriebene Vorgang erneut ab. Wenn
an einer Spinnstelle ein Fadenbruch auftritt und behoben wird, so hat dies keinerlei
Einfluss auf die anderen Spinnstellen. An ihnen verbleiben die Absperrklappen 36
in den Absperrstellungen, solange keine Fadenbrüche auftreten, sodaß die Faserabsaugeinrichtung
minimalen Luftverbrauch hat, der nur von den Spinnstellen, an denen jeweils Fadenbrüche
vorliegen und evtl. Leckverlusten herrührt. Da Maschinen der vorliegenden Art meistens
mehrere hundert Spinnstellen haben, ist die Einsparung an Saugluft enorm.
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Die Erfindung gestattet zahlreiche Abwandlungen. So kann der Fadenbruchfühler
irgendeine andere geeignete
Ausbildung haben, in vielen Fällen
mit Vorteil auch ein berührungslos arbeitender Fadenfühler sein, vorzugsweise ein
elektronischer Fadenbruchfühler. Das öffnen der Absperrklappe 36 kann anstelle durch
mechanische Kopplung mit dem Fadenbruchfühlrer 50 auch auf andere Weise erfolgen,
bspw. elektromagnetisch. Entsprechendes gilt auch für das Schließen des Klemmhebels
27.
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Das Absperrglied 36 kann auch innerhalb des Stutzens 31 oder an dessen
Austrittsmündung in dem Hauptluftkanal 32 angeordnet sein. Die Saugoffnungen können
in manchen Fällen auch in der Umfangswandung eines oder mehrerer Saugrohre angeordnet
sein, das bzw. die sich entlang aller oder mehrerer Streckwerk-Lieferwalzenpaare
dieser Maschine erstreckt.
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Das Ausführungsbeispiel wurde dahingehend beschrieben, daß sich die
in der Zeichnung dargestellten Teile an einer Spinnmaschine befinden, die aus Faserbädern
Fäden herstellen. Der Fühler 50 ist dann ein Fadenbruchfühler. Wenn es sich dagegen
um eine Textilmaschine handelt, die aus Faserbänden Vorgarne hestellt, also bspw.
ein Flyer ist, dann ist der Fühler 50 ein Vorgarnbruchfühler. Allerdings ist es
bei orgarnen wegen ihrer nur geringen Drehung und damit des geringen Zusammenhaltes
der Fasern zweck£mäßiger, hier keinen mechanischen Vorgarnbruchfühler vorzusehen,
sondern einen berührungslos arbeitenden Vcrgarnbruchfühler.