DE2913333C2 - Erdkollektor für Wärmepumpen - Google Patents
Erdkollektor für WärmepumpenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
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Description
nen sehr einfach auch Tiefen erreicht werden, in denen
sich bereits das Grundwasser befindet Dieses stellt — wie allgemein bekannt — ein unerschöpfliches Wärmereservoir
dar, dessen Ausnutzung die herkömmlichen t| Erdkollektoren, insbesondere auch der Erdkollektor
i| nach der US-PS 41 06 555, nicht erlauben,
f So einfach die Einbringung des erfindungsgemäßen rf Erdkollektors in das Erdreich ist, so einfach ist auch die Ö. Ausbringung desselben z.B. bei Beschädigung der ^ zugeordneten Rohrleitung. Die erfindungsgemäß einger| triebenen Wärmetauscherelemente lassen sich mittels '<£ eines Hebezeuges in einfachster Weise wieder aus dem fV Erdreich herausziehen.
f So einfach die Einbringung des erfindungsgemäßen rf Erdkollektors in das Erdreich ist, so einfach ist auch die Ö. Ausbringung desselben z.B. bei Beschädigung der ^ zugeordneten Rohrleitung. Die erfindungsgemäß einger| triebenen Wärmetauscherelemente lassen sich mittels '<£ eines Hebezeuges in einfachster Weise wieder aus dem fV Erdreich herausziehen.
% Bevorzugte konstruktive Weiterbildungen der Erfin-
;■ dung sind in den Unleransprüchen beschrieben.
■: Im folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter
Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen schema- ! tisch dargestellt sind, näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform eines Wärmetauscherelements für einen Erdkollektor gemäß vorliegender
Erfindung in perspektivischer Ansicht,
F i g. 2 einen Schnitt längs Linie H-II in Fig.!,
F i g. 3 einen Schnitt längs Linie III-III in F i g. ;,
Fig.4 eine abgewandelte Ausführungsforn? eines Wärmetauscherelements im Querschnitt und
F i g. 2 einen Schnitt längs Linie H-II in Fig.!,
F i g. 3 einen Schnitt längs Linie III-III in F i g. ;,
Fig.4 eine abgewandelte Ausführungsforn? eines Wärmetauscherelements im Querschnitt und
F i g. 5 eine rasterförmige Anordnung von erfindungsgemäß
ins Erdreich eingetriebenen Wärmetauscherelementen.
Das in den F i g. 1 bis 3 dargestellte Wärmetauscherelement besteht aus einer länglichen Profilplatte bzw.
einem Tafelprofil 12 und einer daran angeschweißten U-förmig gebogenen Rohrleitung 10, durch die ein
Wärmetauschermedium hindurchgeleitet wird. Als Wärmetauschermedium dient vorzugsweise Wasser.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Tafelprofil ist für
den Bau von Spundwänden allgemein bekannt Diese bestehen aus rostfreiem Stahl mit hoher mechanischer
Festigkeit und ausreichend großem Wärmeleitvermögen. Wie insbesondere Fig.3 erkennen läßt, sind die
Schenkel der U-förmig gebogenen Rohrleitung 10 im Bereich der Iunenecken des Tafelprofils angeschweißt.
Auf diese Weise können die Rohrschenkel mittels zweier sich über die gesamte Länge der Roh^schenkel
erstreckender Schweißnähte an dem Tafelprofil angeschweißt werden. Es entstehen somit zwei »Wärmebrücken«
mit der Folge, daß ein verbesserter Wärmeaustausch zwischen dem Tafelprofil und dem Wärmetauschermedium
erhalten wird. Die Rohrleitung 10 besteht aus einem Material, das sich durch großes
Wärmeleitvermögen und insbesondere auch Korrosionsbeständigkeit auszeichnet
Es ist auch denkbar, die Rohrleitung 10 schlangenförmig zu biegen sowie an beiden Seiten des Tafelprofils 10
ein oder mehrere Rohrleitungen anzubringen. Die Anschlüsse der Rohrleitung 10 sind im Bereich des
oberen Endes des Tafelprofils 12 angeordnet, so daß sie auch dann leicht zugänglich sind, wenn das Tafelprofil in
das Erdreich eingebracht worden ist.
In F i g. 2 ist eine spezielle Ausbildung einer Schneide
18 dargestellt Die Schneide 18 ist durch den unteren Rand des Tafelprofils 12 und einen im spitzen Winkel an
den unteren Rand des Tafelprofils 12 angesetzten Streifen 20 gebildet Es handelt sich hierbei um einen
Streifen aus äußerst widerstandsfähigem Material. Die Schneide 18 dient zum erleichterten Eintreiben des
tafelförmigen Wärmetauscherelemente in das Erdreich sowie insbesondere zum Schutz der Rohrleitung 10
beim Eintreiben.
In Fig, 1 ist die Schneide 18 der besseren Übersicht
wegen weggelassen.
In Fig,4 ist eine abgewandelte AusfiJhrungsform
eines Wärmetauscherelements dargestellt. Die Rohrleitung
10 ist durch Zellen 26, 28 ersetzt, so daß das Wärmetauscherelement eine Art Hohlprofil darstellt
Durch die Zellen 26, 28 wird das Wärmetauschermedium hindurchgeleitet Die Zellen 26, 28 werden durch
einfaches Oberdecken der Innenecken des als Tafelprofil ausgebildeten Wärmetauscherelements mittels Platten
22, 24 erhalten. Am unteren Ende des Wärmetauscherelements sind die beiden Zellen 26, 28 fluid-verbunden.
Im Bereich des oberen Endes des Wärmetauscherelements befinden sich Anschlüsse entsprechend
den Anschlüssen 14,16 in F i g. 1. Die Platten 22,24 sind
am Wärmetauscherelement 12 angeschweißt Zur Erhöhung der Steifigkeit der Platten 22, 24 können
innerhalb der Zellen Versteifungsstege oder dergleichen angeordnet sein.
In Fig.5 ist schematisch eine Anordnung der
beschriebenen WarmetauscherelemcVe im Erdreich dargestellt Die Wärmetauscherelemente sind dabei
versetzt zueinander angeordnet so daß ein gleichmäßiger Wärmeentzug des Erdreichs erzielbar ist Die
strichpunktierte Linie 30 kennzeichnet die Strömu.ngsrichtung
des Wärmetauschermediums und die Fluidverbindung zwischen den einzelnen Wärmetauscherelementen.
In gestrichelten Linien ist die Überbrückung eines Wärmetauscherelements, das z. B. defekt ist,
dargestellt Eine Überbrückung defekter Wärmetauscherelemente ist aufgrund der Anordnung der Anschlüsse
14 und 16 im Bereich des oberen Endes der Wärmetauscherelemente ohne besonderen Aufwand
möglich. Die Länge der Wärmetauscherelemente kann abhängig vom jeweiligen Gelände und Zusammensetzung
des Erdreichs bis zu 30 m betragen. Die beschriebenen Wärmetauscherelemente lassen sich
durch Schlagen, Rammen oder Rütteln relativ einfach in das Erdreich treiben. Natürlich ist auch eine horizontale
oder schräge Verlegung denkbar, falls das Erdreich nur eine solche zuläßt, insbesondere bei Hanglagen. An den
Anschlüssen 14, 16 werden in der Regel im Erdreich in
geringer Tiefe verlegte isolierte Rohre oder Schläuche angeschlossen, die mit einem im Gebäude befindlichen
Teil einer Heizanlage verbunden sind. Die Rohrleitungen 10 der einzelnen W.ärmetauschereleniente werden
von einem Wärmetauschermedium durchströmt, dessen Temperatur unter der des Erdreichs bzw. des Grundwassers
liegt. Die großen Projektionsflächen der vorzugsweise als Tafelprofile ausgebildeten Wärmetauscherelemente
gewährleisten eine gute Wärmeaufnahme und Weitergabe an das Wärmetauschermed;um,
vorzugsweise Wasser. Die Verwendung von Wasser als Wärmetauschermedium ist äußerst umweltfreundlich,
da ein Austreten an Leckstellen keinerlei nachteilige Schaden im Erdreich hinterläßt.
Durch geeignete Wahl der Raster bzw. der Anordnung der Wärmetauscherelemente im Erdreich sowie
der Längen der Wärmetauscherelemente kann auch bei fehlendem Grund'vasserkontakt selbst auf kleinen
Flächen eine hohe Wärmemenge dem Erdreich entzogen werden. Da erf'indungsgemäß die Wärmetauscherelemente
vertikal im Erdreich verlegt werden, eignen sich diese insbesondere auch für kleinste
Grundstücksflächen.
Zu Fig.2 ist noc'.i zu sagen, daß der untere etwa
waagrecht verlaufende Teil der Rohrleitung 10 unmittelbar hinter der Schneide 18, d. h. zwischen dem
angesetzten Streifen 20 und dem unteren Rand des als Tafelprofil ausgebildeten Wärmetauscherelements 12,
angeordnet ist. Dadurch erfährt die Schneide 18 eine zusätzliche Erhöhung der Festigkeit bzw. Steifigkeit.
Der waagrechte Teil der Rohrleitung 10 ist vorzugswei- '·>
se sowohl am Wärmetauscherelement 12 als auch an der dem Wärmetauscherelement 12 zugekehrten Seite des
Streifens 20 angeschweißt. Diese Ausbildung hat noch den Vorteil, daß beim Herausziehen eines Wärmetauscherelements aus dem Erdreich der Streifen 20 nicht als ι
das Herausziehen behindernder Widerhaken wirkt.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 4 kann der die Zellen 26, 28 fluid-verbindende Abschnitt ebenfalls
innerhalb der Schneide 18 angeordnet sein. Vorzugsweise wird der durch den Streifen 20 und den unteren Rand
des Wärmetauscherelements 12 eingeschlossene Zwikkel durch ein Abdeckblech bzw. eine Abdeckplatte
verschlossen, so daß eine waagrecht verlaufende Zelle entsteht.
Claims (12)
1. Erdkollektor für Wärmepumpen in Form eines
im Erdreich aufrecht angeordneten länglichen plattenförmigen Wärmetauscherelements, an dem
zur Zu- und Ableitung eines Wärmetauschermediums eine Rohrleitung angebracht ist, die sich im
wesentlichen Ober die gesamte Länge des Wärmetauscherelements erstreckt, dadurch gekenn-
zeichnet, daß das Wärmetauscherelement (12) in
seiner Längsrichtung nach unten ins Erdreich getrieben ist
2. Erdkollektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das im eingetriebenen Zustand untere is
Ende des Wärmetauschereleraents (12) mit einer Schneide (18) versehen ist
3. Erdkollektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (18) zumindest an der
Seite des Viärmetauscherelements (12), an der die Rohrleitung (10) befestigt ist, soweit über die
Oberfläche des Wärmetauscherelements (12) vorsteht, wie die Rohrleitung (10) sich Ober die
Wärmetauscherelement-Oberfläche erhebt
4. Erdkollektor nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (18) ein durch das
Wärmetauscherelement (12) und einen im spitzen Winkel an diesem angesetzten Streifen (20) gebildeter Keil ist
5. Erdkollektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärmetauscherelement (12) eine längliche Profilplatte (Tafelprofil)
ist.
6. Erdkollektor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung (iO) an den inneren
Ecken des Tafelprofils an diesem befestigt ist so daß eine größere Kontaktfläche und damit eine bessere
Wärmeübertragung zwischen Rohrleitung und Wärmetauscherelement erzielt werden.
7. Erdkollektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß das Wärmetauscherelement (12) als Hohlprofil ausgebildet ist, und
mindestens zwei U-förmig gebogene Rohreinheiten am Außenumfang des Hohlprofils angeordnet sind.
8. Erdkollektor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei Rohreinheiten diese etwa
diametral am Außenumfang des Hohlprofils angeordnet sind.
9. Erdkollektor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Wärmetauscherelement (12) und die Rohrleitung (10) jeweils aus rostfreiem Stahl bestehen.
10. Erdkollektor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß an jeder Flachseite
des Wärmetauscherelements (12) mindestens eine von einem Wärmetauschermedium durchströmte
Rohrleitung angeordnet ist.
11. Erdkollektor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 und 9,10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wärmetauscherelement (12) als U-Profil ausgebildet ist.
12. Erdkollektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4
und 9, 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärmetauscherelement (12) als I-Profil ausgebildet,
ist.
Die Erfindung betrifft einen Erdkollektor für Wärmepumpen in Form eines im Erdreich aufrecht
angeordneten länglichen plattenförmigen Wärmetauscherelements, an dem zur Zu- und Ableitung eines
Wärmetauschermediums eine Rohrleitung angebracht ist, die sich im wesentlichen über die gesamte Länge des
Wärmetauscherelemente erstreckt
Ein derartig ausgebildeter Erdkollektor ist aus der US PS 41 06555 bekannt Das längliche platteriförmige
Wärmetauscherelement ist dabei quer im Erdreich angeordnet, wobei die Einbringung in die Erde mit Hilfe
von zwei im Abstand der Längserstreckung des Wärmetauscherelements angeordneten aufrechten Pfosten mit Führungsschützen erfolgt, in denen das
Wärmetauscherelement von oben her einsetzbar ist und
nach unten in die Erde geschoben werden kann. Diese Konstruktion bedingt daß die Stelle, an der das
Wärmetauscherelement in das Erdreich eingebracht werden soll, vorher entsprechend ausgegraben werden
muß. Nach Anschluß der Leitungen für das Wärmetauschermedium wird der erwähnte Graben wieder
zugeschüttet bzw. aufgefüllt
Mit der bekannten Anordnung lassen sich tiefer liegende Bereiche des Erdreichs, insbesondere Bereiche
mit Grundwasser, nicht erschließen, allenfalls mit einem nicht mehr zu vertretenden Aufwand. Hinsichtlich des
»Wärmeeinzugsbereiches« ist die bekannte Konstruktion daher vergleichbar mit einem horizontal im
Erdreich verlegten Röhrensystem, das bis heute noch als die Lösung schlechthin angeboten wird. Ferner ist bei
der bekannten Konstruktion nachteilig, daß das Wärmetauscherelement »eingegraben« ist mit der
Folge, daß die anschließende Einfüllung relativ locker und damit wesentlich schlechter wärmeleitend als das
ursprünglich kompakte Erdreich ist. Der Wärmeentzug wird dadurch entsprechend reduziert
Das »Eingraben« der bekannten Wärmetauscherelemente ist aufgrund der notwendigen Erdbewegungsarbeiten relativ aufwendig, und -»war sowohl zeit- als auch
maschinenaufwendig.
Schließlich erfordert die querliegende Einbringung des Wärmetauscherelements in das Erdreich eine relativ
große Fläche. Der Ausnutzungsgrad pro Flächeneinheit ist entsprechend gering.
Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Erdkollektor für Wärmepumpen zu schaffen, der ohne großen bautechnischen Aufwand relativ tief in das
Erdreich eingebracht werden kann und sich durch einen hohen Wirkungsgrad auszeichnet
Diese Aufgabe wird in überraschend einfacher Weise dadurch gelöst, daß das Wärmetauscherelement in
seiner Längsrichtung nach unten ins Erdreich getrieben ist.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Erdkollektor läßt sich ohne großen Aufwand unter Anwendung erprobter
Techniken, z. B. Einrammen oder Einrütteln, in das Erdreich treiben. Dabei können die Wärmetauscherelemente in relativ große Tiefen getrieben werden, so daß
das dort vorhandene und im wesentlichen gleichbleibende Energiepotential wirkungsvoll ausgenutzt werden
kann. Der erfindungsgemäße irdkollektor läßt sich in das Erdreich kurzfristig und auch nachträglich auf
engstem Raum einbringen. Eine Beschädigung der Grundstücksoberflächen ist im wesentlichen ausgeschlossen. Dies ist besonders vorteilhaft bei Stadtbauten
mit nur relativ kleinen Vorgärten oder Hinterhöfen. Mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Erdkollektor kön-
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2913333A DE2913333C2 (de) | 1979-04-03 | 1979-04-03 | Erdkollektor für Wärmepumpen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2913333A DE2913333C2 (de) | 1979-04-03 | 1979-04-03 | Erdkollektor für Wärmepumpen |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE2913333A1 DE2913333A1 (de) | 1980-10-16 |
| DE2913333C2 true DE2913333C2 (de) | 1983-05-11 |
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ID=6067296
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2913333A Expired DE2913333C2 (de) | 1979-04-03 | 1979-04-03 | Erdkollektor für Wärmepumpen |
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| DE202007017967U1 (de) | 2007-12-20 | 2009-02-12 | Karsch, Hans-Ulrich | System zur Errichtung und Anzahl von im Erdreich errichteten Erdwärmevorrichtungen |
| DE102007062402A1 (de) | 2007-12-20 | 2009-06-25 | Hans-Ulrich Karsch | System, Verfahren zur Errichtung und Verwendung einer Anzahl von im Erdreich errichteten Erdwärmevorrichtungen |
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