DE2814523A1 - Verfahren und einrichtung zur steuerung eines abscheiders - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur steuerung eines abscheiders

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DE2814523A1
DE2814523A1 DE19782814523 DE2814523A DE2814523A1 DE 2814523 A1 DE2814523 A1 DE 2814523A1 DE 19782814523 DE19782814523 DE 19782814523 DE 2814523 A DE2814523 A DE 2814523A DE 2814523 A1 DE2814523 A1 DE 2814523A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B13/00Control arrangements specially designed for centrifuges; Program control of centrifuges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/04Periodical feeding or discharging; Control arrangements therefor

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Steuerungsmethoden für Fliehkraftabscheider etwa kontinuierlich-zyklischer Wirkung und kann in der Lebensmittel-,chemischen Industrie und in anderen Industriezweigen angewendet werden.
  • Die Erfindung betrifft auch Steuereinrichtungen für industrielle Flüssigkeitsabscheider periodischer Wirkung bei zyklischer Arbeitsmethode.
  • Zur Zeit wird zur Steuerung der Arbeit der Abscheider eine Programmsteuerungsmethode (s. Betriebsanleitungen der Firma "Alfa Laval AB" (Schweden) N. 85920 E und N. 79886 P und "TtWestfalen Separator AG" (BRD) N. 34882(267) angewendet, die eine Umschaltung der Arbeitszyklen des Abscheiders nach einem vorher festgelegten Programm vorsieht.
  • Im Arbeitsprozeß des Abscheiders schwanken die Parameter eines zur Trennung kommenden Produktes, wie das Verhältnis der schweren zur leichten Phase, die Temperatur und der Vorschub ununterbrochen. Ist die Zeit des Trennprozesses konstant, so führen die Schwankungen der oben genannten Parameter dazu, daß der Abscheidungsvorgang früher oder später als nötig zum AbschluB kommt; und dies führt zur Verringerung der mittl-eren Leistung und zur Verschlechterung der Trennung squalität.
  • Darüber hinaus sind parametrische Steuerungsinethoden für die Arbeit der Abscheider (UdSSR-Urheberschein N. 301174, englische Patentschriften N. 1099916, 1109609, Kl. B2P, Bundespatente N. 1148945, 1176573, Kl. 82b, 15) bekannt.
  • Diese Methoden weisen große Fehler bei der Bestimmung des Füllungsgrades des Schlammraumes auf, weshalb entweder ein Mitreißen der festen Phase (übermäßige Dauer der Grundoperation) oder ein Leistungsabfall (frühzeitige Einschaltung der Entladung) eintritt.
  • Es ist auch eine Steuerungsmethode für die Arbeit des Abscheiders durch Messung der Konzentration der schweren Phase im Fugat, Vergleichen der tatsächlichen Konzentration mit der vorgegebenen unter anschließender Einstellung der Zuführung des Ausgangsproduktes und Bestimmung des Zeitmomentes der Entladung des eingedickten Produktes (Bundespatent N. 1186414, Kl. 82b, 15) bekannt.
  • Diesen bekannten Methoden haften folgende Nachteile an.
  • Das Mitreißen der festen Phase mit dem Fugat nimmt bei der ganzen Füllung des Schlammraumes mit dem Niederschalg zu, weshalb die Dichte des Fugats anwächst und der Vorschub des Ausgangsproduktes in den Abscheider abgeschaltet wird, was keine Möglichkeit gibt, eine qualitätsgerechte Trennung des Ausgangsproduktes und die Regelung des Abtrennprozesses vorzunehmen.
  • Die Bestimmung des Zeitpunktes der Füllung des Schlammraumes des abscheiders nach der Konzentration der schweren Phase im Fugat gibt keine Möglichkeit, die Menge der ausgeschiedenen schweren Phase und das Verhältnis der schweren zur leichten Phase im Niederschlag zu ermitteln.
  • «s wird die maximale mittlere Leistung bei einer vorgegebenen Konzentration fester Teilchen im Fugat nicht gewährleistet.
  • Die bekannten Einrichtungen zur automatischen Steuerung der abscheider in der Zeit (mit Programmsteuerung) (UdSSR-Urheberschein N . 301174, Kl. B04b 13/00, englische Patentschriften N. 1099916, 1109689, Kl. B2P und Rundespatente N. 1176573, 1148945, Kl. 82b, 15) dienen zur Steuerung des wechsels der Arbeitszyklen der Abscheider und enthalten verschiedene zur Umschaltung von ventilen auf Rohrleitungsverbindungen nach einem vorher festgelegten Programm dienende Programmatoren.
  • Sie gewährleisten aber keine optimale arbeit des Abscheiders, veil sich die Parameter des für d-ie Trennung zugeführten Systems ändern, während das Arbeitsprogramm konstant bleibt, was eine absenkung der Leistung und eine Vergrößerung von Verlusten des Produktes bewirkt.
  • ßs sind auch Steuereinrichtungen für die Arbeit der Abscheider nach einem vorgegebenen Parameter, wie dies in den erwähnten Beschreibungen nach dem UdSSR-Urheberschein N.
  • 301174, Kl. B04b 13/00, den englischen Patenten N. 1099916 und N. 1109609, Kl. B2P, Bundespatenten N. 1148945, N0 1176573 und N. 1186414, Kl. 82b, 15 und in den Betriebsanleitungen der Firma "Alfa Laval AB" (Schwenden) N. 79886 und N. a5920L und der Firma "Westfalen eparator AG" (BRD) N. 3482/267 dargelegt ist, bekannt.
  • In diesen bekannten Einrichtungen wird als Parameter der Füllstand des Schlammraumes gewählt, der mit Hilfe verschiedener Standanzeiger überwacht wird.
  • Die Einrichtungen des genannten Typs sind unzuverlässig in der Arbeit und gewährleisten keine hohe qualität der Trennung. Außerdem ist der Füllungsgrad des Schlammraumes kein den Zeitmoment einer Spülung des Abscheiders bestimmend der Parameter. s ist auch eine Linrichtung bekannt, die einen Konzentrationsgeber für die schwere Phase, ein nach dem Maximum dieser Konzentration ansprechendes Schwellenglie und einen Ventilblock in den Rohrleitungen des Abscheiders, die in die Fugatleitung eingebaut sind, (Bundespatent N.
  • 1186414, Kl. 82b, 15, 1965), enthält. Hierbei wird als Konzentrationsgeber für die schwere Phase im Fugat ein radioaktf ver Dichtemesser eingesetzt.
  • Die genannte Einrichtung steuert nur die Entladung des Anscheiders bei erreichen der vorgegebenen Konzentration der schweren Phase im Fugat, d.h. das Ventil in der Speiseleitung wird vollständig gesperrt, und es kommt zum Entladezyklus.
  • kiese Einrichtung sichert keine Steuerung des Trennprozesses und bestimmt keine genauen Zeitpunkte für die Entladung des Niederschlages und für die Spülung der Trommel des Abscheiders und damit keine hohe Trennungsqualität.
  • Diese teuereinrichtung für den Abscheider besitzt keine ausreichende Genauigkeit und sichert keine maximale mittlere Leistung Zweck der vorliegenden :Erfindung ist es also, die obengenannten Nachteile zu vermeiden, die Trennungsqualität zu verbessern und die Leistung durch Entwicklung einer vollkommeneren Methode und Steuereinrichtung für einen Abscheider des genannten Typs zu steigern.
  • Der Erfindung liegt-die technische Aufgabe zugrunde, den Komplex kontrollierbarer Parameter des Arbeitsprozesses des Abscheiders derartig zu wählen, daß eine maximale Leistung bei einer vorgegebenen Trennungsqualität und eine Verkürzung von Standzeiten des Abscheiders für eine Reinigung und reparatur sichergestellt wird, Zur Lösung der genannten Aufgabe ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Steuerungsmethode für einen Abscheider zur Trennung flüssiger inhomogener Mischungen mit einer periodischen Entladung des iiederschlages vorgeschlagen, die eine Messung der Konzentration der schweren Phase im Fugat zur Bestimmung des Zeitmomentes der Entladung des Niederschlages aus dem Abscheider vorsieht ; diese retliode wird dadurch gekennzeichnet,daß die Durchflußmengen der flüssigen inhomogenen Mischung am Ein- und Ausgang des Abscheiders und die Konzentration der schweren Phase im Ausgangsfluß der Mischung zur kontinuierlichen Ermittlung nach den gemessen Parametern der Menge des sich im schlammraum an sammelnden Niederschlages zugleich gemessen und der Abscheider bei der Ansammlung der vorgegebenen Menge periodisch entladen wird.
  • Diese technische Lösung gestattet es, die Änderung der Durchflußmenge und des Gehalts der festen Phase in der Ausgangsmischung laufend zu überwachen und die Entladung des Abscheiders erst dann durchzuführen, wenn der Schlammraum mit dem Niederschlag ganz gefüllt oder der letztgenannte maximal verdichtet ist0 Gemäß einer der Varianten der Erfindung ist eine Steuerungsmethode vorgeschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Durchflußmenge der Ausgangsmischung mit einem vorgegebenen Minimalwert laufend verglichen und bei Erreichen dieses inertes eine sofortige Entladung des Abscheiders und dessen Spülung vorgenommen werden.
  • Diese techniscahe Lösung gestattet es, eine allmähliche Verunreinigung des Abscheiders durch einen festgesetzten Niederschlag zu berücksichtigen und die Spülung des Abscheiders bei Erreichen des vorgegebenen Minimalwertes der Leistung des Abscheiders durchzuführen.
  • Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist eine Steuereinrichtung für einen Abscheider vorgeschlagen, die einen Konzentrationsgeber für die schwere Phase im Fugat enthält, der über eine Steuereinheit für Stellmechanismen des Abscheiders auf dessen Betriebsart einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß es darin eine Reihenschaltung aus einem Geber für die Durchflußmenge von Fugat und dem Kontentrationsgeber für die schwere Phase im Fugat, deren Ausgänge mit einer Recheneinheit zur Ermittlung der Menge des Niederschlages gekoppelt sind, mit der auch eine Reihenschaltung aus einem Geber für die Durchflußmenge einer Ausgangsmischung und einem Konzentrationsgeber für die schwere Phase in der Ausgangsmischung gekoppelt ist, zwei logische ODER-Schaltungen zur Formierung von Befehlen zur Entladung und Spülung des ribcheiders, deren ningänge mit der genannten Steuereinheit für die Stellmechanismen über einen Rethenkreis von einem Generator für Zeitimpulse, einem Impulszähler und einem Dechiffrator verbunden sindE die mit der einen, ersten der genannten logischen ODER-Schaltungen gekoppelt sind, Schwellenglieder für eine maximal zulässige Menge des Nieder schlages, deren Eingänge mit der genannten Recheneinheit und Ausgänge mit der genannten ersten logischen ODER-Schaltung und dem genannten Generator verbunden sind, und Schwellenglieder für eine minimale Durchflußmenge der Ausgangsmi schung und für die Konzentration der schweren Phase im Fugat gibt, deren Eingänge mit dem genannten Geber für die Durchflußmenge der Ausgangsmischung und dem Konzentrationsgeber für die schwere Phase im Fugat und Ausgänge mit der zweiten logischen ODER-Schaltung gekoppelt sind, Diese Einrichtung gestattet es, unter Benutzung der bekannten Funktionselemente die Ausführung der oben genannten Steuerungemethode für den Abscheider in optimaler Weise zu verwirklichen.
  • Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung ist eine Einrichtung zur Verwirklichung der Methode vorgeschlagen, dadurch gekennzeichnet, aaß die Recheneinheit Multiplizierblöcke, einen Summator und einen Integrators die miteinander verbunden sind, enthält, wobei die Ausgange des ersten Multiplizierblocks mit den Ausgängen von Gebern für die Durchflußmenge und die Konzentration der schweren Phase in der Ausgangsmischung, die Eingänge des zweiten - mit den Ausgängen von Gebern für die Durchflußmenge und die Konzentration der schweren Phase von Bug der Eingang des Summators mit den Ausgängen der Multiplizierblöcke und der Ausgang des Summators mit iam Integrator verbunden sind.
  • Diese Ausführung der Recheneinheit erlaubt es, nach den gemessenen Konzentrationen der schweren Phase und Durchflußmengen der Ausgangsmischung und des Fugats die Menge des sich anlagernden Niederschlages unabhängig von den physika laschen Eigenschaften des zu verarbeitenden Produktes zu bestimmen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein schematisches Schaltbild zur Veranschaulichung des Steuerungsverfahrens, Fig. 2 das Blockschalbild einer Steuereinrichtung für den Abscheider mit Gebern für die Durchflußmenge. und die Konzentration der schweren Phase der Ausgangsmischung und des Fugats. die an eine Recheneinheit angeschlossen sind und Fig. 3 das Blockschaltbild der Recheneinrichtung und ihre Kopplungen mit den Gebern sowie Kopplungen der einzelnen Teile der Recheneinheit untereinander.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung enthält einen Abscheider (Fig. 1), einen Konzentrationsmesser 2 für die schwere Phase im Ausgangsprodukt, einen Durchflußmesser 3 für das Ausgangs.
  • prpdukt, einen Ventilblock 4, der die Rohrleitungen des Abscheider 1 sperrt, einen Konzentrationsmesser 15 für die schwere Phase im Fugat, einen Durchflußmesser t für das Fugat, eine Recheneinrichtung 7,einen Regler 8 für den Vorschub, einen Stellmechanismus 9, ein Regelventil 10, Vergleichseinheiten 11, 13, 15, 16, 17, einen Tähler 12, Summatoren 14, 18 und eine Steuereinheit 19 für die Ventile.
  • Die Steuerung des Abscheiders läuft wie folgt ab: In den Abscheider 1 wird das Ausgangsprodukt ein- und das Fugat ausgeführt, das eingedickte Produkt wird im Schlam@ raum des Abscheiders abgesetzt. Mittels Geräten 3,2,6,5 werden jeweils die Zuführung des Ausgangsproduktes QO,die Konzentration Co der schweren Phase im Ausgangsprodukt'die Durchflußmenge QF des Fugats und die Konzentration CF der schweren Phase imFugat gemessen.Nach den durch die Recheneinrichtung7 gemessenen Parametern wird.die Menge eines abgelagerten Niederschlges VT bestimmt. Der wert der Konzentration CF der schweren Phase im Fugat wird mit der vorgegebenen Konzentration CP verglichen, und in Abhängigkeit von diesem Der gleich wird die Zuführung der Ausgangsmischung gesteuert, indem durch den Regler 8 auf den Stellmechanismus des Be tils 10 fur die Zuführung des Ausgangsproduktes eingewirkt wird, Die Menge des Niederschlages wird in der Vergleichseinheit 11 mit einem der. für das betreffende Produkt optimalen Menge des itiedersehlages gleichen Wert Vn verglichen, bei dessen Überschreitung eine übermäßige Verdichtung des liiederschlages entstehen kann, wenn er sich im Fliehkraftfeld länger als die Zeit Tmax befindet und in dem Augenblick der Gleichheit wird durch den Zähler 12 mit der Zählung der Zyklus zeit t der Abscheidung begonnen. Die Zeit wird in der Vergleichseinheit 13 mit der maximalen Zeit tmax unter gleich zeitigem Vergleich von VT und VS gleich der maximal zulässigen Menge des Niederschlages durch die Vergleichseinheit 15 verglichen, und indem die Ergebnisse im Summator 14 addiert werden, wird der Zeitmoment der Entladung ermittelt.
  • Dann werden die zugeführte Menge Q0 mit der minimal vorgegebenen Qmin durch die Vergleichseinheit 16 und der Wert der Konzentration CF der schmieren Phase im Fugat mit dem vorgegebenen Maximalwert Cmax in der Vergleichs einheit 17 verglichen. Nach der Summe der Ergebnisse des Vergleiches auf dem Summator wird über die Notwendigkeit einer Spülung des Abscheiders nach der Entladung entschieden. Die Umschaltung der Arbeitszyklen des Abscheiders erfolgt mit Hilfe der Steuereinheit 19 durch Umschaltung des Ventilblocks 4.
  • Die Ausnutzung der vorliegenden Steuerungsmethode für einen Abscheider kontinuierlich-zyklischer Wirkung gestattet es gegenüber der bekannten, die Gütekennwerte des Abtrennprozesses im Abscheider zu steuern.
  • Nun wird näher auf die in Fig. 2 gezeigte Einrichtung zur automatischen Steuerung des Abscheiders nach der genannten Methode eingegangen.
  • Die Einrichtung enthält Geber 20 und 21 (Fig. 2) für die Durchflußmenge des Ausgangsproduktes und des Fugats, Geber 22 und 23 zur Ermittlung der Konzentration der sch;eren Phase im Ausgangsprodukt und Fugat, bei dem Maximum der Konzentration der schweren Phase im Fugat1 bei dem Minimum der Durchflußmenge des Ausgangsproduktes, bei dem Maximum der Menge des Niederschlages und bei der für das betreffende Produkt optimalen Menge des Niederschlages ansprechende Schwellenglieder 24, 25, 26 und 27, entsprechende Ventile in den Rohrleitungen eines Abscheiders 28, eine Recheneinheit 29, einen Generator 30 und einen Impulszähler 31, einen Dechiffrator 32, zwei logische ODER-Schaltungen 33 und 34 zur Formierung von Bafehlen für die Entladung und Spülung des Abscheiders und eine Steuereinheit 35 für die Ventile, einen Regler 36 für die Zuführung des Ausgangsproduktes und ein Regelventil 37 für die Zuführung.
  • Die Recheneinheit dient zur Berechnung der Menge des abgelagerten Niederschlages im Schlammraum auf Signale von den Gebern 20 und 21 für die Durchflußmengen und von den Gebern 22 und 23 für die Konzentration der schweren Phase ir Ausgangsprodukt und i"ugat sowie zur Berechnung des Parameter nach dem die Zuführung des Ausgangsproduktes (Füllungsgrad de Schlammraumes) geregelt wird.
  • Hierbei wird die Menge des abgelagerten Niederschlages nach der Beziehung: VT = (C0 . Q0 - CF . QF) dt errechnet, wobei Co und CF - Konzentration der schweren Phase im aus gangsprodukt und Fugat, Q0 und QF - Durchflußmenge von Ausgangsprodukt und Fugat bedeuten.
  • Die Recheneinheit 29 ist über eine Reihenschaltung aus dem Schwellenglied 27, Generator 30, Impulszähler 31 und dem Dechiffrator 32 mit dem ersten eingang der logischen ODER-Schaltung 33 zur Formierung eines Befehls für die Entladung verbunden, deren zweiter Eingang mit der Recheneinheit über das Schwellenglied 26 für die maximale ene des liiederschlages im Schlammraum und deren Ausgang mit der Steuereinheit 35 für die Ventile geopelc sind.
  • Der Ausgang des Gebers 20 für die Durchflußmenge des Ausgangsproduktes ist mit dem Eingang des Schwellengliedes 25 für die minimale Durchflußmenge des Ausgangsproduktes verbunden, dessen Ausgang mit dem ersten Eingang der logischen ODER-Schaltung 34 zur Erzeugung eines Befehls für die Spülung gekoppelt ist.
  • Der zweite Eingang der logischen ODER-Schaltung 34 zur Erzeugung eines Befehls für die Spülung ist mit dem Schwellenglied 24 für die maximale Konzentration der schweren Phase im Fugat (Maximum für das Mitreißen) und deren Ausgang mit der Steuereinheit 35 für die Ventile verbunden.
  • Die Einrichtung arbeitet wie folgt.
  • Die Recheneinrichtung 29 erzeugt auf Signale von den Gebern 20 und 21 für die Durchflußmenge der Ausgangssuspension und des Fugats und von den Gebern 22 und 23 für die Konzentration der schweren Phase im Ausgangsprodukt und dem Fugat ein zur Menge des im Schlammraum des Abscheiders 28 abgelagerten Niederschlages proportionales Signal, das an den Eingängen der Schwellenglieder 26 und 27 eintrifft sowie ein auf dem die Zuführung mittles Regelventil 37 steuernden Regler 36 ankommendes Signal, wenn die Menge des Niederschlages den Wert Vn erreicht,bei dessen Überschreiten eine übermäßige Verdichtung des Niederschlages eintreten kann, falls er im Fliehkraftfeld länger als eine bestimmte Zeit tmax verweilt (die Zeit tmax und der Wert Vn sind von der konkreten Art der Produkte abhängig), spricht das Schwellenglied 27 an und schaltet den Impulsgenerator 30 ein, dessen Signale am Impulszähler 31 ankommen. Im Dechiffrator 32 liegt eine Zahl gleich tmax. Die ODER-Schaltung 35 wird durch den Dechiffrator 32 oder das Schwellenglied 26 für die maximale Menge des Niederschlages im Schlammraum ausgelöst, wodurch der Zeitpunkt der Entladung des Abscheiders bes,.in.t wird.
  • Das Signal vom Geber 23 für die Konzentration der schwe ren Phase im E'ugat trifft am Schwellenglied 24 für das maximale Mitreißen der schweren Phase und das Signal vom Geber 20 für die Durchflußmenge der Ausgangssuspension am Schwellenglied 25 für die minimale Durchflußmenge der Ausgangs supension ein. Die logische ODER-Schaltung 34 spricht auf eines der Schw,rellenglieder 24, 25 an und schickt ein Signal in die Steuereinheit 35 für die Ventile zur Spülung des Abscheiders. Falls an der Einheit 35 ein Signal nur von der ODER-Schaltung 33 ankommt, folgt ein Entladungszyklus, wenn aber dazu auch von der ODER-Schaltung 34 ein Signal kommt, folgt auf den Entladungszyklus ein Spülungszyklus.
  • Die Anwendung der arorliegenden Einrichtung gestattet es, den Trennprozeß bei sich ändernden Betriebskenngrößen,wie sie Zuführung Konzentration der schweren Phase im Ausgangsprodukt, Durchflußmenge des Fugats, Volumen des Niederschlages im Schlammraum des Abscheiders sind, automatisch zu steuern.
  • Als die genannten Geber 20 und 21 für die Durchflußmeng kommen beispielsweise Schwebekörper-Durchflußmesser, elektromagnetische Verbrauchsmesser in Frage.
  • Als Geber für die Konzentration der schweren Phase können Vibrations- und andere Dichtemesser mit einer befriedigenden Empfindlichkeit im erforderlichen Änderungsbereich für die Konzentration sowie Trübungsmesser, Radioisotop- und Laser-Konzentrationsmesser benutzt werden.
  • Bei der betrachteten Einrichtung ist ein Kontrollgerät für die Güte der Trennung von Zweiphasensystemen in den Industrieanlagen, beispielsweise in Fliehkraftabscheidern, Zentrifugen, Filtern periodischer und kontinuierlicher Wirkung von besonderer Bedeutung. Diese parametrischen Baugruppen zur zeitlichen Kontrolle der Trennungsgüte für Zweiphasensysteme in den Abscheidern und Zentrifugen, in denen als Parameter der FtTlstand im Schlammraum gewählt wird, sind in der SU-PS 301174in der GB-PS 1099916 und den DE-PSn 1176573, 1148945 erläutert.
  • Die Einrichtungen des genannten Typs weisen eine unzureichende Zuverlässigkeit und einen großen Fehler bei der Ermittlung des Füllungsgrades auf, weshalb entweder ein Mitreißen der festen Phase (übermäßige Dauer der Grundoperation) oder eine Absenkung der Leistung (frühzeitiges Einschalten der Entladung) erfolgt.
  • Das Kontrollgerät für die Güte der Trennung von Zweiphasensystemen, das einen Konzentrationsmesser enthält, der auf der Leitung für das auslaufende Produkt angeordnet iut, wo als Konzentrationsmesser ein radioaktiver Dichtmesser zur einsatz gelangt, ist in der DE-PS 1186414 erläutert.
  • Der radioaktive Dichtemesser ist kompliziert, für die Arbeit schlecht geeignet und aufwendig0 Außerdem bestimmt das genannte Gerät nur den Augenblick der Beladung des Schlammraumes nach einer sprunghaften Anderung der Konzentration des Fuats, kann aber nicht die Trennungsgüte überwachen.
  • Darüber hinaus ist dieses derät für eine Kontrolle des Abtrennprozesses in laufend wirkenden Anlagen nicht anwendbar Zur Sicherung einer wirksamen kontinuierlichen Gütekontrolle für das eingedickte Produkt durch Brechnung quant tativer Eigenschaften der Trennungsgüte und durch objektive kiinschätzun, des Trennprozesses ist eine Recheneinheit vorgeschlagen, auf die nachstehend eingegangen wird.
  • Fig. 3 zeigt die Schaltung des Kontrollgeräts für die Güte der Trennung flüssiger Zweiphasensysteme, das als die genannte Recheneinheit wirkt.
  • Das Kontrollgerät für die Güte der Trennung flüssiger Zweiphasensysteme enthält Durchflußmesser 38 und 39 für das Ausgangs- bzw. auslaufende Produkt, Konzentrationsmesser 40 und 41 für das Ausgangs- bzw. auslaufende Produkt und eine Einheit zur Bestimmung der Kennzahlen der Trennungsgüte, die sich aus einem ersten und einem zweiten Multiplizierblock 42 bzw. 43, einem Integrator 44 und einem Sumnator 45 zusammensetztOf Zur Formierung eines zum Gehalt des Niederschlages im Schlammraum proportionalen Signales sind die Eingänge des Multiplizierblocks 42 mit dem Durchflußmesser 38 für das Ausgangsprodukt und mit; dem Konzentrationsmesser 40 für dessen schwere Phase und der Ausgang über den Summator 45 mit dem Integrator 44 verbunden, wobei die Eingänge des zweiten Multiplizierblocks 43 mit dem Durchflußmesser 39 und dem Konzentrationsmesser 41 für die schwere Phase des auslaufenden Produktes und der Ausgang über den Summator 45 mit dem Integrator 44 gekoppelt sind.
  • Das Gerät arbeitet wie folgt.
  • In eine Anlage 46 wird über eine Rohrleitung 47 ein Ausgangsprodukt zur Trennung geleitet Die Durchflußmesser 38 und 39 messen die Durchflußmenge des Ausgangsproduktes bzw. die Durchflußmenge QF des aus einer Rohrleitung 48 auslaufenden Produktes und die Konzentrationsmesser 40 und 41 die Konzentration der schweren phase (C0 und CF) im Ausgangs- und dem auslaufenden Produkt.
  • Die Signale vom Durchflußmesser 38 und dem Konzentrationsmesser 40 werden dem Multiplizierblock 42 zugeführt, dessen Ausgangssignal gleich der Menge (QTO) der schweren Phase des Ausgangssystems pro Sekunde ist.
  • Die Signale vom Durchflußmesser 39 und dem Konzentrationsmesser 41 werden dem Multiplizierblock 43 zugeführt, dessen Ausgangssignal gleich der Menge (QTF) der schweren Phase des auslaufenden Produktes pro Sekunde ist.
  • Die Signale von den Multiplizierblöcken 42 und 43 werden mit verschiedenen Vorzeichen auf dem Summator 45 addiert, wo ein Signal gleich der Menge (QT) der in der Anlage 46 abgetrennten schweren Phase pro Sekunde erzeugt wird. Dieses Signal wird im Integrator 44 integriert, an dessen Ausgang ein Signal gleich der Menge (VT) der vom Augenblick des Anfanges des Trennprozesses im Niederschlag abgetrennten schweren Phase erzeugt wird.
  • Die Benutzung des erfindungsgemäßen Geräts gestattet es, den Trennprozeß zur Steuerung und Anpassung an die sich ändernden äußeren Einflüsse, wie sie Zuführung, Konzentration der schweren Phase im Ausgangsprodukt, Temperatur, Dispersität sind, wirksam zu überwachen.
  • Auf der Basis des erfindungsgemäßen Geräts ist es möglich} ein effektives System der automatischen Steuerung von Trennanlagen für Zweiphasensysteme zu schaffen.

Claims (4)

  1. Verfahren und Einrichtung zur Steuerung eines Abscheiders Patentansrüche Steuerungsverfahren für einen Abscheider zur Trennung flüssiger inhomogener Mischungen mit periodischer Entladung des Niederschlages, die eine Messung der Konzentration der schweren Phase im Fugat zur Bestimmung des Zeitmomentes der Entladung des Niederschlages aus dem Abscheider vorsieht, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Durchflußmengen der flüssigen inhomogenen Mischung am Ein- und Ausgang des Abscheiders und die Konzentration der schweren Phase im AusgangsSluß der Mischung zur kontinuierlicher Ermittlung der Menge des sich ansammelnden Niederschlages nach den gemessenen Parametern zugleich gemessen und der Abscheider bei der Ansammlung der vorgegebenen Menge des Niederschlags periodisch entladen wird.
  2. 2. Steuerungsverfahren näch Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Durchflußmenge der Mischung mit einem vorgegebenen Minimalwert laufend verglichen und bei Erreichen dieses Wertes der Abscheider sofort entladen und gespült wird.
  3. 3. Steuereinrichtung für einen Abscheider, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Geber für die Konzentration der schweren Phase im Fugat, der über eine Steuereinheit für Stellmechanismen des Abscheiders auf dessen Betriebsart einwirkt, g e k e n n z e i c h -n e t durch eine Reihenschaltung aus einem Geber (21) für die Durchflußmenge von Fugat und einem Geber (23) für die Konzentration der schweren Phase im Fugat, deren Ausgänge mit einer Recheneinheit (29) zur Ermittlung der Menge des Niederschlages gekoppelt sind, mit der auch eine Reihenschaltung aus einem Geber (20) für die Durchflußmenge einer Ausgangsmischung und einem Geber (22) für die Konzentration der schweren Phase in der Ausgangsmischung gekoppelt ist, zwei logische ODER-Schaltungen (33 und 34) zur Erzeugung von Befehlen für eine Entladung und Spülung des Abscheiders, deren Ausgänge mit der Steuereinheit (35) für die Stellmechanismen über einen Reihenkreis von einem Generator (30) für Zeitimpulse, einem Impulszähler (31) und einem Dechiffrator (32) verbunden sind, die mit der einen, ersten der genannten logischen ODER-Schaltungen (33) gekoppelt sind, Schwellenglieder (26 und 27) für eine maximal zulässige Menge des Niederschlages, deren Eingänge mit der genannten Recheneinheit t29) und Ausgänge mit der genannten ersten logischen ODER-Schaltung (33) und dem Generator (30) verbunden sind, und durch Schwellenglieder (24, 25) für eine minimale Durchflußmenge der Ausgangsmischung und für die Konzentration der schweren Phase im Fugat, deren Eingänge mit den Gebern (20) für die Durchflußmenge der Ausgangsmischung und für die Konzentration der schweren Phase im Fugat (20 bzw. 23) und Ausgänge mit der zweiten logischen ODER-Schaltung (34) verbunden sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Recheneinheit Multiplizierblöcke (42 und 43), einen Summator (45) und einen Integrator (44), die miteinander verbunden sind, enthält, wobei die Eingänge des ersten Multiplizierblocks (42) mit den Ausgängen von Gebern für die Durchflußmenge und die Konzentration der schweren Phase in der Ausgangsmischung (38 bzw. 40), die Eingänge des zweiten Blocks (43) mit den Ausgängen von Gebern für die Durchflußmenge und die Konzentration der schweren Phase im Fugat (39 bzw. 41), der Eingang des Summators (45) mit den Ausgängen der Multiplizierblöcke (42 und 43) und der Ausgang des Summators (45) mit dem Integrator (44) verbunden sind.
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