DE280325C - - Google Patents
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- DE280325C DE280325C DENDAT280325D DE280325DA DE280325C DE 280325 C DE280325 C DE 280325C DE NDAT280325 D DENDAT280325 D DE NDAT280325D DE 280325D A DE280325D A DE 280325DA DE 280325 C DE280325 C DE 280325C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B3/00—Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass
- F22B3/04—Other methods of steam generation; Steam boilers not provided for in other groups of this subclass by drop in pressure of high-pressure hot water within pressure-reducing chambers, e.g. in accumulators
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
! ί ■ - JVi 280325 •
■}';' KLASSE 14c. GRUPPE
WÄRME-VERWERTUNGS-GESELLSCHAFT m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
der Verdampfung im Wärmeaufnehmer.
Es ist bereits bekannt, Dampfkessel so zu betreiben, daß dauernd Wasser und dessen
Dämpfe im geschlossenen Kreislauf den Kessel durchfließen, in dem praktisch auch der Dampf
— nach Arbeitsleistung und Kondensation — dem Dampfkessel wieder zurückgeführt wird.
Es ist auch bereits bekannt, das Kondensat in besonderen Heizrohren, die in den Fuchs
der Feuerung gelegt werden, anzuwärmen und ίο dem Hauptkessel hierauf zuzuführen. Endlich
ist es bekannt, durch einen vermehrten Druck in den Wasserrohren, eines Kessels die Verdampfung
daselbst zu verhindern und das z. B. mit Hilfe einer Pumpe durch diese Wasserrohre
gepreßte Wasser erst nach der Wärmeaufnahme entsprechend der stattfindenden Druckverminderung und der aufgenommenen
Wärme teilweise verdampfen zu lassen.
In Gemäßheit der vorliegenden Erfindung erfolgt nun die Wärmeaufnahme stufenweise
in voneinander getrennten Wasserrohren.
Fig. ι stellt schematisch eine solche Anordnung vor.
E bedeutet z. B. eine Feuerung mittels Öl bzw.. Hochofengas oder Koksgas usw. In dem
Teil I des Kessels liegt ein Rohrsystem, welches durch eine Rohrleitung mit dem Wasser-
und Dampfspeicher Sp verbunden ist. Mit Hilfe einer Pumpe P2 wird das zu erhitzende
Wasser, wie bekannt, in der Richtung der eingetragenen Pfeile zwangläufig durch das beschriebene
Rohrsystem gepreßt und durch ein Drosselorgan!) gleichzeitig während der Wärmeaufnahme
so unter Druck gehalten, daß die Dampfentwicklung behindert wird. Hinter dem Drosselorgan, also praktisch im Speicher Sf,
findet demgemäß eine Druckverminderung und eine der Überhitzung des Wassers entsprechende
Verdampfung statt.
Der hier gebildete Dampf dient zum Betriebe einer Dampfturbine M, deren Kondensat
aus dem Kondensator K durch eine Pumpe P3 wieder in den Kreislauf des Wassers
eingedrückt wird.
Ein zweites Rohrsystem II — in der Heizung jedoch hinter dem Rohrsystem I gelegen —
wird ganz ähnlich wie vorher einem zweiten Speicher sp angeschlossen und in demselben
durch die Pumpe P ein zwangläufiger Flüssigkeitsstrom erzeugt, der wieder durch das
Drosselelement zwischen, diesem und der Pumpe P, also während der Wärmeaufnahme,
unter erhöhtem Druck gehalten wird, der dortselbst die Verdampfung behindert.
Entsprechend den bereits durch das Rohrsystem I abgekühlten Heizgasen sind auch die
Temperaturen des im Rohrsystem II kreisenden Wassers niedriger und dementsprechend
auch der Druck im Speicher Sp niedriger gehalten, so daß der dortselbst entstehende
Dampf mit niederer Spannung einer zweiten Turbine T (z. B. Niederdruckturbine) zugeführt
wird, worauf wie früher das Kondensat aus K durch die Pumpe P1 in den Kreislauf
des Wassers zurückgedrückt wird.
Ohne die Stufenteilung würde das Rohrsystem I allein den Heizraum einer Kesselanlage
ausfüllen und entsprechend der ■ Er-
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zeugung von Hochdruckdampf (z. B. io Atm.
Überdruck) eine Dampf- und Wassertemperatur im Speicher von etwa 1830C besitzen.
Mit dieser Temperatur würde auch das Wasser durch die Preßpumpe P2 in das Rohrsystem
eingedrückt werden, worin es durch das Drosselorgan D etwa unter 18 Atm. absolut
(also 18 — 11 = 7 Atm. Überdruck) -gehalten
w rd. Die Endtemperatur werde durch die Wärmeübertragung auf etwa 2030C gesteigert,
so daß also jedes Kilogramm durch das Drosselorgan fließende Wasser eine Wärmeaufnahme
von zwanzig Kalorien zeigt, welche Wärme nach Entspannung auf 1830C nun zur
Erzeugung von Dampf gebraucht wird.
Entsprechend der Temperatur des im Rohrsystem I befindlichen Wassers von mindestens
1830C würde — den günstigsten Fall, nämlich
»Gegenstrom« vorausgesetzt — die Temperatur der durch den Fuchs A abstreichenden
Heizgase auf höchstens 183 + 50 = 233 ° C vermindert
werden können.
Fügt man nun in Gemäßheit der vorliegenden Erfindung ein zweites Rohrsystem II hinzu,
worin man entsprechend dem im Speicher sp herrschenden Druck von z. B. nur 1,2 Atm.
absolut Wasser von nur 105 ° C Temperatur eindrückt, so kann man die Heizgase der
Feuerung — ein Temperaturgefälle von ebenso 500C vorausgesetzt — bis auf 105 + 50 = ungefähr
155 ° C ausnutzen. D. h. bei einer spezifischen Wärme der Heizgase von etwa 0,3
können aus jedem Kilogramm Heizgas noch 0,3 · (283 — 155) = 0,3 · 78 = etwa 23 Kalorien
gewonnen werden.
Aus einer Dampfkesselanlage, die z. B. stündlich nur 100 kg Kohle verbrennt und also demgemäß
etwa 20 bis 25 X 100 = 2000 bis 2500 kg Heizgase ergibt, können somit noch stündlich
46 bis 60 000 Kalorien mehr gewonnen werden, die, in einer Niederdruckturbine als Dampf
verbraucht, einen Gewinn von etwa 4 bis 5 Prozent an Energie ergeben.
Praktisch wird man jedoch bei dieser An-Ordnung das Niederdruckröhrensystem II vergrößern
und das Niederdruckröhrensystem I verkleinern, um das Temperaturgefälle zwischen
Heizgasen und Wasser an der Grenze des Rohrsystems II und I höher zu halten.
Die gleichen Vorteile werden auch ausgenutzt durch die in Fig. 2 gekennzeichnete ähnliche
Einrichtung. Auch hier wird durch die Pumpe P im geschlossenen Kreislauf des Rohrsystems DK
und des Speichers Sp das Wasser fortbewegt und innerhalb der Wärmeaufnahmestelle durch
das Drosselorgan D unter erhöhtem Druck gehalten und der hinter D sich entwickelnde
Dampf zum Antrieb der Turbine T benutzt.
Nach Kondensation des Dampfes im Kühler K wird jedoch im Gegensatz zu der Ausführung
Fig. ι das Kondensat durch die Pumpe P1 in
ein besonderes Röhrensystem V geleitet und dort von etwa 500C Temperatur auf eine beliebig
höhere, z. B. 190 °, erwärmt, an der Dampf entwicklung jedoch, wenn erforderlich,
durch ein Drosselorgan D vor Rückkehr in den Speicher Sp behindert.
Da hier das Kondensat mit etwa 500C Temperatur
in das Rohrsystem V eintritt, können die Abgase praktisch noch tiefer gekühlt werden
als vorhin, und zwar, das gleiche, Endtemperaturgefälle vorausgesetzt (50 °), auf etwa
100 ° C, so daß durch diese Anordnung ein weiterer Gewinn zu erwarten steht.
In allen Fällen findet eine stufenweise Aufnähme der Wärme in voneinander getrennten
Wasserrohren statt.
Man kann auch eine beliebige Anzahl von Heizstellen an einen Speicher oder an eine
Speicheranlage anschließen und die stufenweise Wärmeaufnahme in verschiedene Heizstellen
legen.
Es ist selbstverständlich, daß man den in den Speichern entstehenden Dampf vor seiner
Verwendung auch noch in einem besonderen Röhrensystem durch direkte oder indirekte Beheizung
überhitzen kann, und daß man den Überdruck an der Wärmeaufnahmestelle auch durch einen entsprechenden hoch · liegenden
Speicher erzielen könnte, was z. B. beim Niederdruckverfahren praktisch leicht erzielbar wäre.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Einrichtung zum Betriebe von Dampfkraftanlagen, insbesondere Dampfturbinen mit geschlossenem Kreislauf des Treibmittels bei fast gänzlicher Verhinderung der Verdampfung im Wärmeaufnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeaufnahme stufenweise in voneinander getrennten Wasserrohren erfolgt.
- 2 Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfbildung und Dampfausnutzung in voneinander getrennten, unter verschiedenem Druck stehenden geschlossenen Kreisläufen erfolgt.
- 3. Ausführungsform der Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die stufenweise aufgenommene Wärme zu einem geschlossenen Dampfkreislauf geführt wird.
- 4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Dampfkreislauf erzeugten Kondensate, in je einer Stufe für sich erhitzt, dem Sammelbehälter zugeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280325C true DE280325C (de) |
Family
ID=536168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280325D Active DE280325C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280325C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2531745A1 (fr) * | 1982-08-13 | 1984-02-17 | Centre Atel Const | Procede et installation a boucle thermodynamique pour la production d'energie |
-
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2531745A1 (fr) * | 1982-08-13 | 1984-02-17 | Centre Atel Const | Procede et installation a boucle thermodynamique pour la production d'energie |
| EP0101372A1 (de) * | 1982-08-13 | 1984-02-22 | Ateliers De Constructions Du Centre | Verfahren und Anlage mit thermodynamischem Kreislauf für Energieproduktion |
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