DE2659077A1 - Kraftmessdose - Google Patents

Kraftmessdose

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DE2659077A1 DE19762659077 DE2659077A DE2659077A1 DE 2659077 A1 DE2659077 A1 DE 2659077A1 DE 19762659077 DE19762659077 DE 19762659077 DE 2659077 A DE2659077 A DE 2659077A DE 2659077 A1 DE2659077 A1 DE 2659077A1
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/20Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress
    • G01L1/22Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress using resistance strain gauges
    • G01L1/2206Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports
    • G01L1/2218Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports the supports being of the column type, e.g. cylindric, adapted for measuring a force along a single direction

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Kraftmeßdose
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftmeßdose mit einem eine eventuelle Querkraft über eine Membran an ein Gehäuse abführenden Meßfederkörper und einer in Lastrichtung unterhalb der Membran sich auf den Meßfederkörper abstützenden, kugelkalottenförmige Abrollflächen aufweisenden Krafteinleitungsstelze.
  • Eine derartige Kraftmeßdose ist der DT-AS 1 232 370 zu entnehmen.
  • Die bekannte Kraftmeßdose ist eine von verschiedenen Lösungen des Problems, die bei der Messung von Lasten mit Hilfe von Kraftmeßdosen oft auftretenden Querkräfte möglichst unschädlich für die Kraftmeßdose und das Meßergebnis zu machen. Es ist eine ganze Reihe von mehr oder minder guten Lösungen dieses Problems bekannt, unter anderem aus der DT-PS 1 806 668 eine Kraftmeßdose, bei der die zu messende Last über eine kugelkalottenförmige Stirnflächen aufweisende Stelze eingeleitet wird. Beim Auftreten von Querkräftenßrollen die Stirnflächen der Stelze auf ebenen Flächen an der Kraftmeßdose und einem Druckstück ab. Mit der bekannten Lösung wird vorgeschlagen, die Höhe der Stelze kleiner als den doppelten Krümmungsradius der Stirnflächen der Stelze zu machen und innerhalb dieses Bereichs die beiden Konstruktionsmerkmale so zu gestalten, daß eine infolge der Schrägstellung der Stelze hervorgerufene Änderung der Krafteinleitungsrichtung aus der Senkrechten eine Meßempfindliclikeitsänderung bewirkt, die eine andere Meßempfindlichkeitsänderung, hervorgerufen von der Verlagerung des Kraftangriffspunktes aus der Dosenachse, gerade kompensiert. Eine Voraussetzung für diese angestrebte Kompensation ist ein rotationssymmetrischer Meßfederkörper, denn bei einem nichtsymmetrischen Meßfederkörper ist keine Gewähr dafür vorhanden, daß die beiden einander kompensierenden Meßempfindlichkeitsänderungen auch wirklich gegenlaufig sind.
  • Bei der eingangs genannten Kraftmeßdose hat die Krafteinleitungsstelze Kugelform bzw. soll ein Zylinder sein, dessen Stirnflächen Kalotten einer die Stelze umschreibenden Kugelfläche sind. Die Flächen, auf denen die Stelze bei Einwirkung einer Querkraft abrollen kann, sind ebenfalls Kugelflächen von größerem Krümmungsradius als die Kugelflächen der Stelze. Für die bekannte Kraftmeßdose wird ein Abstand der Membran zur Ableitung einer Querkraft- von der unter der Membran liegenden Abrollfläche am Meßfederkörper vorgeschlagen, der dem Krümmungsradius dieser Abrollfläche entspricht. Die bekannte Lösung benötigt Bauelemente, an denen insgesamt vier kugelförmige Flächen anzuarbeiten sind. Für eine konstruktiv einfachere Lösung, bei der die kugelförmigen Stirnflächen der Stelze auf ebenen Flächen abrollen können, ergibt sich äus der bekannten Lösung kein Hinweis, denn der Einsatz eines unendlich großen Krümmungsradius für die Abrollfläche am Meßfederkörper ergibt keine sinnvolle Dimensionierung für den Abstand der Membran von der Abrollfläche.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Beziehung zwischen den Stelzenabmessungen und dem Abstand der Membran von der Abrollfläche an dem Meßfederkörper anzugeben, für die - wie beim Bekannten - auch unter Querlasteinfluß der Meßfederkörper biegemomentfrei bleibt.
  • Bei einer eingangs näher bezeichneten Kraftmeßdose wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Abstand der neutralen Faser der Membran von einer Krafteinleitungsebene an dem Meßfederkörper gleich dem Quotienten aus dem Kugelradius der kalottenförmigen Abrollflächen und dem um Eins verminderten doppelten Verhältnis des Kugelradius zur Stelzenlänge ist.
  • Anhand der weiter unten beschriebenen Figuren 2 und 3 wird abgeleitet werden, daß eine so dimensionierte Kraftmeßdose biegemomentfrei bleibt und deshalb keinen Meßfehler durch eine eventuell auftretende Querkraft erleidet.
  • Mit Vorteil wird als Meßfederkörper ein hohler, im wesentlichen rohrförmiger Körper verwendet, der auf seiner einen Stirnseite auf einer Unterlage ruht. Auf der anderen Stirnseite liegt der Rand eines topfartigen Einsatzes auf, dessen Bodenfläche als Abrollebene für die untere Kugelkalotte einer Krafteinleitungsstelze dient. Die Membran ist zweckmäßig zwischen dem Rand des Einsatzes und der oberen Stirnfläche des Meßfederkörpers eingespannt. An ihrem äußeren Umfang ist die Membran am Gehäuse der Kraftmeßdose befestigt. Zwischen die untere Stirnfläche des Meßfederkörpers und die den Boden des Kraftmeßdosengehäuses bildende Unterlage kann zweckmäßig ein ebenfalls mit einer kugeligen Fläche auf der Unterlage ruhendes Zwischenstück eingefügt sein.
  • Anstelle eines Meßfederkörpers kann auch eine komplette Kraftmeßdose innerhalb eines weiteren Gehäuses über den topfförmigen Einsatz und die Krafteinleitungsstelze belastet sein.
  • Die Erfindung wird anhand von fünf Figuren näher erläutert.
  • In Figur 1 ist ein Längsschnitt durch eine Kraftmeßdose nach der Erfindung schematisch gezeigt.
  • In Figur 2 sind die auf den Meßfederkörper einwirkenden Kräfte dargestellt.
  • Anhand. das. Diagramms der Figur 3 werden geometrische Beziehungen zwischen den Abmessungen der Krafteinleitungsstelze und den Auflagepunkten ihrer Stirnflächen bei einer Verschiebung unter dem Einfluß einer Querkraft abgeleitet.
  • Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer Kraftmeßdose nach der Erfindung.
  • In Figur 5 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Kraftmeßdose nach der Erfindung dargestellt.
  • In Figur 1 ist ein Meßfederkörper 1 von einem Gehäuse 2 umgeben, auf dessen Boden 3 der Meßfederkörper 1 mit einer kugeligen Stirnfläche 4 ruht. Der Meßfederkörper 1 ist über einen Teil h seiner Länge ausgedreht. In diese Ausdrehung ragt eine Krafteinleitungsstelze 5, die ebenfalls kugelige Stirnflächen aufweist.
  • Der Meßfederkörper ist an seinem der Last P zugewandten Ende mit einer waagrechten Membran 6 gegen das Gehäuse 2 abgestützt. Die Membran ist zwischen dem Mantel des Gehäuses 2 und einem Gehäuse- deckel 7 eingespannt. Am Meßfederkörper 1 ist die Membran mit Hilfe eines Ringes 8 befestigt. Eine Querkraft Q ist als Pfeil wie die Last P dargestellt.
  • In Figur 2 ist der Meßfederkörper und die auf ihn einwirkenden Kräfte für sich dargestellt. Die gesamte Länge des Meßfederkörpers ist mit lm bezeichnet. Die Länge des ausgedrehten Teils wird wie in Figur 1 mit h angegeben. Die der Einfachheit halber nicht dargestellte Krafteinleitungsstelze soll unter einer Querkraft teilweise abgerollt sein. Die aus der Last und der Querkraft resultierende Kraft S ist als Pfeil eingezeichnet. Der Krafteinleitungspunkt ist um b aus der Achse des Meßfederkörpers nach rechts verschoben. Die resultierende Kraft S kann am Kräfteinleitungspunkt in eine senkrechte Kraft P und in eine horizontale Kraft PH zerlegt werden. Der Winkel zwischen S und P sei ob genannt. An einem unteren Auflagepunkt M des Meßfederkörpers 1 wirkt der Kraft P eine entgegengesetzte Reaktionskraft P' entgegen. Ebenso wirkt an diesem Punkt eine der Horizontalkraft PH entgegengesetzte Reaktionskraft PH'. Außerdem wirkt am oberen Rand des Meßfederkörpers von der Membran her eine Gegenkraft H.
  • An der Figur 2 werden die Gleichgewichtsbedingungen für die auf den Meßfederkörper einwirkenden Kräfte und Momente abgeleitet.
  • Die Gleichgewichtsbedingung für senkrechte Kräfte lautet: P -P' = 0 Für die waagrechten Kräfte lautet die Gleichgewichtsbedingung: PH PH , -H=0 Weiter läßt sich aus der Figur ableiten, daß PH = P e tangc ist0 Damit ergibt sich als Gleichgewichtsbedingung für die waagrechten Kräfte: P . tan - H3 - H = 0 (1) Die Gleichgewichtsbedingung für Momente um einen Drehpunkt bei M lautet: P b - H . lm + PH 1o = Mit dem obenstehenden Ausdruck PH = P . tan ergibt sich daraus P . b - H . lm + P . 10 . tans = 0 Nach H aufgelöst wird daraus b + 10 . tanoc H = P Im (2) Soll auf den Meßfederkörper kein Biegemoment einwirken, dann muß PH' = 0 sein. Mit dieser Bedingung wird aus Gleichung (1) P tanoc = H Wird diese Gleichung in Gleichung (2) eingesetzt, so ergibt sich b + 10 tanoc tanoc = lm und daraus folgt: tans = b (3) α ist der Winkel zwischen der resultierenden Kraft S und der Senkrechten. tand kann auch als Verhältnis der Querkraft zur Meßkraft aufgefaßt werden. b ist die Entfernung des Berührungspunktes der unter der Querkraft abgerollten Lasteinleitungsstelze mit dem Meßfederkörper von der Meßfederkörperachse, kurz auch als Außermittigkeit des Lastangriffspunktes bezeichnet. lm - 10 ist der Abstand, den die Membran von der Krafteinleitungsebene des Meßfederkörpers hat. Der Winkel α ist mit der Außermittigkeit des Lastangriffspunktes b über die Länge der Krafteinlei- tungsstelze und den Radien ihrer kalo-ttenförmigen Stirnflächen verknüpft. Die genauen Zusammenhänge werden später anhand der Figur 3 abgeleitet.
  • Wenn die Abmessungen der Krafteinleitungsstelze Länge und Abrundungsradius und der Abstand der Membran von der Lasteinleitungsebene so ausgewählt werden, daß die Gleichung (3) erfüllt wird, so wirkt auf den Meßfederkörper unabhängig von der Stellung der Krafteinleitungsstelze und damit auch unabhängig von einer eventuellen Querkraft nur noch die axial wirkende Meßkraft ein. Die Form des Meßfederkörpers spielt dabei keine Rolle.
  • Im Vorausgehenden wird also in der Gleichgewichtsbedingung für horizontal wirkende Kräfte die Kraft PH' = 0 gesetzt, weil unter dieser Bedingung kein Biegemoment am Meßfederkörper auftritt. Mit dem Ergebnis dieser Voraussetzung wird in die Gleichgewichtsbedingung für die Momente eingegangen und daraus eine Beziehung zwischen tanK oder gleichbedeutend dem Querkraft-Meßkraft-Verhältnis und dem Verhältnis der Außermittigkeit des Kraftangriffspunktes und dem Membranabstand von der Lasteinleitungsebene erhalten.
  • Aus der Figur 3 läßt sich nun noch eine zweite Beziehung zwischen dem Querkraft-Meßkraft-Verhältnis und der Außermittigkeit b ableiten, in der auch die Konstruktionsgrößen Stelzenlänge und Kalottenradius erscheinen.
  • Durcheinen Vergleich der beiden Beziehungen wird eine dritte Beziehung gewonnen, die nur noch Konstruktionsgrößen enthält.
  • In Figur 3 ist schematisch die unter einem Querkrafteinfluß abgerollte Krafteinleitungsstelze dargestellt. Ihre Kalottenflächen werden symbolisiert durch Kreisabschnitte mit den Radien R. Die Abrollebenen sind dargestellt-durch Geraden I und II. Der zeichnerischen Einfachheit halber ist die Krafteinleitungsstelze senkrecht stehend und die Abrollebenen I und II an den Kalottenflächen abgerollt gedacht. Der Winkel ac stellt in der Figur 3 die Abweichung der Verbindungslinie der beiden Berührungspunkte der Kalottenflächen gegenüber der Senkrechten auf die Abrollebenn dar. a bedeutet die Länge der Krafteinleitungsstelze. e ist der Abstand der beiden Berührungspunkte von der Senkrechten auf die Abrollebenen I und II durch den Punkt C. Dann läßt sich aus dem Dreieck A C D ableiten: tanks 2e (4) a Dies gilt genügend genau für kleine Winkel. Mit b als Bogen, den die Kalottenfläche bei Schrägstellung der Krafteinleitungsstelze abrollt, ergeben sich aus der Ähnlichkeit der Dreiecke A B E und C E F: a b R R . b (5) Auch diese Beziehung gilt genügend genau für kleine Winkel. Wird (5) in (4) eingesetzt, so erhält man für tanks oder das Querkraft-Meßkraft-Verhältnis: tank α = 2 R - a . b Wird dieser Ausdruck verglichen mit der Gleichung (3), wobei für Im - lo gesetzt wird h, so ergibt sich: h a . R Dies ist eine Beziehung, in der nur noch die Konstruktionsgrößen Stelzenlänge, Membranabstand und Kalottenradius vorkommen. Wird für das Verhältnis Kalottenradius durch Stelzenlänge n gesetzt, so ergibt sich: h = an R 2n-l = 2n-1 (13) Dies ist eine Beziehung zwischen den Konstruktionsgrößen. Bei ihrer Einhaltung ist gewährleistet, daß auf den Meßfederkörper keine Biegemomente einwirken.
  • Mit Einführung von g als horizontale Relativverschiebung der parallelen Abrollebenen I und II, die einer Parallelverschiebung zwischen einem Druckstück mit der Abrollebene 1 und dem Meßfederkörper mit der Abrollebene II beim abrollenden Stempel entspricht, gilt für den Abrollvorgang: g = 2 (b - e) Wird in diese Beziehung die Gleichung (5) eingesetzt, so ergibt sich: b = g . R (6) a Unter der angenommenen Voraussetzung war das Querkraft-Meßkraft-Verhältnis H = tan α (7) Aus den Gleichungen (4), (5), (6) und (7) ergibt sich die Gleichung H 2 (R a) . g (8) a2 die den Zusammenhang zwischen der oben erwähnten Parallelverschiebung und dem Querkraft-Meßkraft-Verhältnis darstellt. Wird auch hier zur Vereinfachung das Verhältnis Kalottenradius durch R Stelzenlänge a = n eingeführt, so wird daraus: H = (2 n 1) g (10) a Mit P als Schrägneigung der Stelze aus der Senkrechten wird po = b 3600 2R.X Daraus ergibt sich mit der Gleichung (6) zusammen ß° = g a . # .180° als Zusammenhang zwischen der Parallelverschiebung g und der Schrägneigung der Stelze.
  • In Figur 4 ist ein Längs schnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer Kraftmeßdose nach der Erfindung gezeigt. In einem Gehäuse 10, das durch einen Deckel 11 verschlossen werden kann, ist ein rohrförmiger Meßfederkörper 12 aufgestellt, dessen untere Stirnfläche auf dem Boden des Gehäuses 10 aufsitzt und mit Schrauben 13 dort befestigt ist. Auf der oberen Stirnfläche des rohrförmigen Meßfederkörpers 12 liegt der Rand eines topfförmigen Einsatzes 14 auf. Er ist mit dem Meßfederkörper durch Schrauben 15 fest verbunden. Zwischen dem Gehäuse 10 und dem Deckel 11 einerseits und dem Rand des Einsatzes 14 und der oberen Stirnfläche des Meßfederkörpers 12 andererseits ist eine Membran 16 eingespannt, die Querkräfte an das Gehäuse ableitet. Auf dem ebenen Boden 17 des Einsatzes 14 ruht eine Krafteinleitungsstelze 18, deren beidseitige Stirnflächen Kugelkalotten mit dem Krümmungsradius R sind. Die Länge der Krafteinleitungsstelze 18 ist gemäß den Bezeichnungen der vorhergehenden Figur mit a und der Membranabstand vom Boden 17 mit h bezeichnet. In eine Seitenwand des Gehäuses 1Q ist eine Anschlußplatte 19 eingelassen, über die nicht dargestellte Dehnungsmeßstreifen, die am Meßfederkörper 12 befestigt sind, an einen elektrischen Schaltkreis angeschlossen werden können.
  • In der Figur 5, die einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel darstellt, sind mit dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 übereinstimmende Bauelemente mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Ausführungsbeispielen besteht darin, daß der Meßfederkörper 12 beim Ausführungsbeispiel nach Figur 5 sich nicht unmittelbar auf dem Boden des Gehäuses 10 abstützt. Er ist vielmehr mit Schrauben 20 auf einer kugelig abgerundeten Grundplatte 21 befestigt, die ihrerseits auf einer gehärteten Stahlplatte 22 ruht, die mit Schrauben 23 mit dem Gehäuseboden verbunden ist.
  • 5 Patentansprüche 5 Figuren L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. Patentansprüche Kraftmeßdose mit einem eine eventuelle Querkraft über eine Membran an ein Gehäuse abführenden Meßfederkörper und einer in Lastrichtung unterhalb der Membran sich auf den Meßfederkörper abstützenden, kugelkalo-ttenförmige Abrollflächen aufweisenden rafteinleitungsstelze, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (h) der neutralen Faser der Membran (6, 16) von einer Krafteinleitungsebene (17) an dem Meßfederkörper (1, 12) gleich dem Quotienten aus dem Kugelradius (R) der kalottenförmigen Abrollflächen und dem um Eins verminderten doppelten Verhältnis des Kugelradius (R) zur Stelzenlänge (a) ist.
  2. 2. Ifraftme13dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der lastseitigen Stirnfläche eines an sich bekannten rohrförmigen Meßfederkörpers ein topfartiger Einsatz (14) aufliegt, dessen Bodenfläche (17) als Abrollebene für die untere Kugelkalotte der Krafteinleitungsstelze (18) dient.
  3. 3. Kraftmeßdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Stirnfläche des Meßfederkörpers (12) mit dem Boden eines Kraftmeßdosengehäuses (10) fest verbunden ist.
  4. 4. Kraftmeßdose nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der unteren Stirnfläche des Meßfederkörpers (12) und dem Boden des Kraftmeßdosengehäuses (10) ein mit einer kugeligen Fläche auf dem Boden ruhendes Zwischenstück (21) eingefügt ist.
  5. 5. Kraftmeßdose nach Anspruch 1 oder einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle eines Meßfederkörpers (12) eine vollständige Kraftmeßdose innerhalb eines zweiten Gehäuses über einen topfförmigen Einsatz und eine Krafteinleitungsstelze belastet ist.
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DE2659077A1 true DE2659077A1 (de) 1978-06-29
DE2659077B2 DE2659077B2 (de) 1979-06-21
DE2659077C3 DE2659077C3 (de) 1980-03-06

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2735016A1 (de) * 1977-08-03 1979-02-08 Siemens Ag Kraftmesszelle
FR2594948A1 (fr) * 1986-02-27 1987-08-28 Metrologie Pesage Internal Capteur extensometrique de compression ou de traction
EP3012607A1 (de) 2014-10-25 2016-04-27 MAN Truck & Bus AG Kraftmessvorrichtung
DE102022129072A1 (de) * 2022-11-03 2024-05-08 Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH Messvorrichtung zur querkraftentkoppleten Kraftmessung

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