DE2628232C3 - - Google Patents
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Radialkolbenpumpe mit einem ersten, radial gerichtete
und an ihren äußeren Enden abgedichtete Pumpenzylinder enthaltenden Gehäuseteil, in den Pumpenzylindern
gleitbar angeordneten Kolben, einem die aus den Pumpenzylindern innen herausragenden Stirnflächen
der Kolben beaufschlagenden mit der Antriebswelle wirkungsmäßig verbundenen Antriebsmittel, z. B. in
Form eines Nockens, federnden Mitteln zum Anpressen der Kolben an das Antriebsmittel, ferner mit Ansaugka- t>5
nälen oder Ansaugventilen in den Kolben und/oder in dem ersten Gehäuseteil und von den Pumpenzylindern
ausgehenden axial gerichteten Druckkanälen, deren tnden von in einer Planfläche liegenden Sitzflächen
umgeben sind und mindestens während des Saughubes des zugehörigen Kolbens durch eine allen Kanälen
gemeinsame, sich über einen kreisförmigen Umfang erstreckende, auf den Sitzflächen aufliegenden Blattfeder
verschließbar sind, wobei die Blattfeder in einem im
wesentlichen konzentrisch zur Achse der Radialkolbenpumpe angeordneten Schlitzraum innerhalb eines
zweiten Gehäuseteils geführt ist und dort durch federnde Mittel in Richtung Sitzflächen belastet wird
und wobei weiterhin die Planfläche des ersten Gehäuseteils dicht mit einer Gegenfläche eines zweiten
Gehäuseteils gepaart ist, der zur Weiterleitung des Druckmittels dient
Eine derartige Radialkolbenpumpe ist bereits aus der US-PS 31 25 034 bekanntgeworden. Insbesondere bei
einer dünnen, ringscheibenförmigen Blattfeder hat es sich nun gezeigt, daß die Montage der Blattfeder sich
sehr schwierig gestaltet, wenn die ungespannten federnden Mittel die Blattfeder aus dem Schlitzraum
hinausdrücken. Die Blattfeder hat dann keine axiale Führung mehr. Je nach Lage der Radialkolbenpumpe ist
auch kein Halt mehr vorhanden, der das Herunterfallen der Blattfeder vor dem endgültigen Zusammenbau
verhindern könnte.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine hydraulische Radialkolbenpumpe der eingangs erwähnten Art so
auszugestalten, daß diese Nachteile vermieden werden und die Montage der Blattfeder selbst bei ungünstiger
Lage derRadialkolbenpumpe einfach und billig erfolgen
kann. Die Baugröße soll das gewohnte Maß nicht überschreiten. Die Blattfeder selbst soll einfach in der
Form sein, und sich leicht und genau herstellen lassen. Die Radialkolbenpumpe soll insbesondere auch als
Massenartikel für Mobilhydraulikanlagen verwendbar sein.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß ein Montagering mit etwa dem gleichen
Außendurchmesser wie jener des Schlitzraumes in diesem angeordnet ist derart, daß der Montagering vor
dem Zusammenfügen des ersten und zweiten Gehäuseteils aus dem Schlitzraum über die Gegenfläche
hinausragt, mit seinem hinausragenden Teil zur Halterung der Blattfeder dient und schließlich beim
Zusammenfügen des ersten und zweiten Gehäuseteils zusammen mit der Blattfeder in den Schlitzraum
eingeschoben wird. Mit Hilfe des Montageringes können nunmehr in einfacher Weise auch sehr dünne,
beidseitig plangeläppte Blattfedern vorgesehen werden. Eine problemlose Montage ist selbst dann gewährleistet,
wenn die Blattfeder jeweils im Bereich einer Sitzfläche von einer Schraubenfeder belastet wird. Der Montagering
kann zweckmäßigerweise geschlitzt ausgeführt sein und im nicht montierten Zustand einen etwas größeren
Durchmesser besitzen als der Schlitzraum.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
F i g. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Radialkolbenpumpe längs ihrer Achse und durch die Achse eines
Kolbens.
F i g. 2 zeigt in einem Ausschnitt die Anordnung des Montageringes während der Montage.
In einem ersten Gehäuseteil 1 ist mindestens ein radial gerichteter Pumpenzylinder 2 angeordnet, in dem
dicht und gleitbar ein Kolben 3 geführt ist. Senkrecht zur Achse des Pumpenzylinders 2 ist in dem Gehäuseteil
1 eine Bohrung 4 angebracht, die zur Aufnahme von zwei Gleitlagern 5 und 6 dient. Zwischen den
Gleitlagern 5 und 6 erweitert sich die Bohrung 4 zu einem Raum 7. Die Gleitlager 5 und 6 dienen zur
Lagerung einer Antriebswelle 8, die im Bereich des Raumes 7 zu einem ICreisexzenter 9 ausgebildet ist, auf
den ein Gleitring 10 aufgeschoben ist. Der Gleitring 10 s
wirkt auf die in den Raum 7 hindurchraf ende Stirnfläche des Kolbens 3. Ein dauernder Kontakt zwischen Kolben
3 und Gleitring 10 wird durch eine in einer inneren Sackbohrung 11 im Kolben 3 geführten Feder 12
bewirkt, die sich an einem zweiten Gehäuseteil 13 abstützt Dj;e Gehäuseteil 13 ist im wesentlichen
topfförmig ausgebildet und wird auf das erste Gehäuseteil 1 derart aufgeschoben, daß das nach außen
weisende Ende des Pumpenzylinders 2 durch eine Preßpassung oder dergleichen dicht verschlossen wird.
Von der Sackbohrung 11 gehen Querbohrungen 14 aus, die in einer Ringnut 15 enden, die im Bereich des
unteren Totpunktes mit dem Raum 7 in Verbindung tritt, der auf noch zu beschreibende Weise mit einem
Vorratsbehälter kommuniziert und auch als Saugraum bezeichnet werden könnte. Die Ringnut steht andererseits
in Verbindung mit einem in Achsrichtung der Antriebsweile 8 verlaufenden Druckkanal 16, der den
Pumpenzylinder 2 anschneidet und mit seinem anderen Ende in einer Planfläche 17 des Gehäuseteils 1 endet
und dort von einer Sitzfläche 18 umgeben ist. Der Planfläche 17 gegenüber liegt eine entsprechende
Gegenfläche 19 des zweiten Gehäuseteils 13. -ausgehend von der Gegenfläche 19 ist im Gehäuseteil 13 ein
konzentrisch zur Antriebswelle verlaufender Schlitzraum 20 angeordnet, zur Aufnahme eines seinem
Außendurchmesser entsprechenden Montageringes 21, einer den Druckkanal 16 abdeckenden, umlaufenden
Blattfeder 22 und eines die Blattfeder zumindest stellenweise in Richtung Sitzflächen belastenden
federnden Mittels in Form einer gewölbten Federscheibe 23, die sich an einem umlaufenden Ansatz 24 im
Schlitzraum 20 abstützt Der Raum 7 steht über einen Kanal 25 mit einem Tankanschliiß T in Verbindung,
während der Schlitzraum 20 über einen Kanal 26 mit einem Druckanschluß ^verbunden ist
Der Montagering kann an sich ungeteilt sein. Es hat sich jedoch als billig und zweckmäßig erwiesen, den
Montagering geschlitzt auszuführen und aus einem dünnen, elastischen und von einer Rolle auf Länge
schneidbaren Stahlband herzustellen. Ein solches Stahlband wird etwa auf eine dem Außenumfang des
Schlitzraumes 20 entsprechende Länge geschnitten und dann kreisförmig geformt in den Schlitzraum 20
geschoben, und zwar gerade so weit, bis eine sichere Halterung erreicht ist (siehe Fig.2). In den dadurch
entstehenden zylindrischen Hohlraum werden Federscheibe 23 und Blattfeder 22 eingelegt Nachdem die
Antriebswelle 8 im Gleitlager 6 zentriert ist werden die beiden Gehäuseteile 1 und 13 einander genähert Wenn
dabei schließlich Kontakt zwischen Planfläche 17 und Montagering 21 entsteht wird dieser weiter in den
Schlitzraum 20 hineingeschoben. Dabei erfolgt schließlich auch ein Kontakt zwischen der Planfläche 17 und
der Blattfeder 22 bzw. Blattfeder 22 und Federscheibe 23. Wenn die Planfläche 17 dicht an der Gegenfläche 19
anliegt, befinden sich Montagering 21, Blattfeder 22 und Federscheibe 23 ganz innerhalb des Schlitzraumes 20 an
ihrem vorgesehenen Platz. Es sei darauf hingewiesen, daß die radiale Ausdehnung der Blattfeder 22 so
bemessen ist, daß der Druckkanal 16 bei beliebigen Lagen der Blattfeder abgedeckt wird, andererseits aber
genügend Strömungsquerschnitt übrig bleibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Hydraulische Radialkolbenpumpe mit einem
ersten, radial gerichtete und an ihren äußeren Enden abgedichtete Pumpenzylinder enthaltenden Gehäuseteil,
in den Pumpenzylindern gleitbar angeordneten Kolben, einem die aus den Pumpenzylindern
innen herausragenden Stirnflächen der Kolben beaufschlagenden mit der Antriebswelle wirkungs- to
mäßig verbundenen Antriebsmittel, z. B. in Form eines Nockens, federnden Mitteln zum Anspressen
der Kolben an das Antriebsmittel, ferner mit 'Ansaugkanälen oder Ansaugventilen in den Kolben
und/oder in dem ersten Gehäuseteil und von den Pumpenzylindern ausgehenden, axial gerichteten
Druckkanälen, deren Enden von in einer Planfläche liegenden Sirzflächen umgeben sind und mindestens
während des Saughubes des zugehörigen Kolbens durch eine allen Kanälen gemeinsame, sich über
einen kreisförmigen Umfang erstreckende, auf den Sitzflächen aufliegenden Blattfeder verschließbar
sind, wobei die Blattfeder in einem im wesentlichen konzentrisch zur Achse der Radialkolbenpumpe
angeordneten Schlitzraum innerhalb eines zweiten Gehäuseteils geführt ist und dort durch federnde
Mittel in Richtung Sitzflächen belastet wird und wobei weiterhin die Planfläche des ersten Gehäuseteils
dicht mit einer Gegenfläche eines zweiten Gehäuseteils gepaart ist, der zur Weiterleitung des
Druckmittels dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagering (21) mit etwa dem
gleichen Außendurchmesser wie jener des Schlitzraumes (20) in diesem angeordnet ist derart, daß der
Montagering (21) vor dem Zusammenfügen des ersten (1) und zweiten (13) Gehäuseteils aus dem
Schlitzraum (20) über die Gegenfläche (19) hinausragt, mit seinem hinausragenden Teil zur Halterung
der Blattfeder (22) dient und schließlich beim Zusammenfügen des ersten (1) und zweiten (13)
Gehäuseteils zusammen mit der Blattfeder (22) in den Schlitzraum (20) eingeschoben wird.
2. Hydraulische Radialkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagering
(21) geschlitzt ist und auf Grund einer ihm innewohnenden Elastizität das Bestreben hat, einen
größeren Durchmesser einzunehmen.
3. Hydraulische Radialkolbenpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagering
(21) aus einem Stück dünnen Federstahlban- so des besteht, das unter Verformung von einer im
wesentlichen gestreckten in eine kreisförmige Gestalt in den Schlitzraum (20) eingelegt wird.
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