DE2508549C3 - Drosselventil - Google Patents

Drosselventil

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DE2508549C3 DE19752508549 DE2508549A DE2508549C3 DE 2508549 C3 DE2508549 C3 DE 2508549C3 DE 19752508549 DE19752508549 DE 19752508549 DE 2508549 A DE2508549 A DE 2508549A DE 2508549 C3 DE2508549 C3 DE 2508549C3
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    • F15D1/04Arrangements of guide vanes in pipe elbows or duct bends; Construction of pipe conduit elements for elbows with respect to flow, e.g. for reducing losses of flow
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein der Gattung des Patentanspruchs 1 entsprechendes Drosselventil.
Bei solchen, insbesondere zur Regelung von Flüssigkeitsströmungen, aber auch zur Regelung von Gasströmungen verwendeten Ventilen werden beim Betrieb häufig Geräusche festgestellt, die dadurch erklärt werden, daß das die Drosselstelle, d. h. die sogen, vena contract: verlassende Strömungsmedium aus seiner an der Drosselstelle erfahrenen großen Beschleunigung nur langsam verzögert wird, bis es schließlich wieder in eine laminare Strömung übergeht. Infolgedessen ist das die Drosselstelle mit hoher Geschwindigkeit verlassende Strömungsmedium nicht dazu in der Lage, den anschließend relativ schnell wieder erweiterten Strö-
w mungskanal ganz auszufüllen. Es kommt dort vielmehr beiderseits des aus der Drosselstelle ähnlich einer Stichflamme herausströmenden Mediums zu Unterdruckbereichen, wo im Falle einer strömenden Flüssigkeit unter Umständen deren Dampfdruck unterschritten
Λ werden kann. Man hat nun festgestellt, daß die Ventilgeräusche bei der Wiederkondensation des verdampften Flüssigkeitsanteils entstehen, wenn dieser verdampfte Anteil wieder in Bereiche höheren Druckes gelangt. Die geschilderten Vorgänge sind auch als Kavitation und die entstehenden Geräusche als Kavitationsgeräusche bekannt.
Zur Vermeidung des vorgenannten Mangels ist durch die DE-OS 21 01 979 bereits ein der Gattung des Patentanspruchs 1 entsprechendes Ventil bekanntgeworden, bei dem das durch den ringförmigen Drosselkanal in den zylindrischen Raum eingeströmte Medium entlang dem kelchförmig abgerundeten ringförmigen Wandteil radial nach außen auf die Umfangswandung des zylindrischen Raumes prallt, wo es erneut umgelenkt wird, um daraufhin erneut in Einströmungsrichtung entlang dem zylindrischen Raum abzuströmen. Durch den Aufprall auf die Umfangswandung des zylindrischen Raumes sollem im Medium befindliche Dampfblasen zerschlagen werden und dadurch ihre akustische Wirkung verlieren. Indessen hat die Erfahrung gezeigt, daß es vielmehr darauf ankommt, nach Möglichkeit von vornherein eine Dampfblasenbildung zu vermeiden, die stets dort auftritt, wo in an die Hauptströmung angrenzen len Toträumen ein Hohlsog — und da nit ein unerwünscht hoher Unterdruck — entsteht. Wenn die Gefahr einer Hohlsogwirkung bei dem bekannten Ventil durch die vorgenannte radiale Umlenkung auch gemindert werden konnte, so ließ sich die Dampfblasenbildung selbst, und damit das bei der
6r> Wiederkondensation des verdampften Flüssigkeitsanteils entstehende Geräusch durch eine solche Ausbildung des Ventils doch nur unzureichend vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zügrunde, das der
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Gattung des Patentanspruchs 1 entsprechende Drosselventil so zu vervollkommnen, daß Ventilgeräusche nach Möglichkeit ganz vermieden werden.
Die gestellte Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 niedergelegte Lehre gelöst
Bei einer solchen Ausbildung des Ventils wird dem aus dem etwa kegelmantelförmig verjüngten Strömungskanal mit sehr hoher Geschwindigkeit austretenden Strömungsmedium innerhalb des irn genannten zylindrischen Raum gebildeten Ringraumes mit etwa kreisrundem Querschnitt eine entlang der Wandung dieses Querschnitts kreisende Bewegung erteilt, wodurch in diesem unmittelbar auf die Drosselstelle folgenden Bereich keine Unterdruckzonen mehr entstehen können, in denen im Falle einer Flüssigkeitsströmung eine Verdampfung und Kavitation auftreten könnte.
Durch die DE-OS 22 28 002 ist zwa~ bereits die Aufgabe angesprochen, eine ein strömendes Medium in allen öffnungszuständen praktisch geräuschlos abgebende Auslaufarmatur dadurch zu schaffen, daß das aus dem Ventilsitz austretende Medium ohne Strömungsablösung längs der Außenfläche des Ventilverschlußkörpers in die Ventilkammer ohne jegliche Verwirbelung und damit ohne Entstehung von Turbulenz einströmen soll. Indessen ist auch die zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagene, nicht der Gattung der vorliegenden Erfindung entsprechende Konstruktion nicht dazu geeignet, diese Aufgabe in befriedigender Weise zu lösen. Vielmehr muß das im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung entlang einem konisch erweiterten ringförmigen Drosselkanal entlang dem in gleicher Weise konischen Drosselkörper in einen zylindrischen Raum des Ventils mit großer Geschwindigkeit einströmende Medium gegen die quer zur Einströmungsrichtung verlaufende eine ebene Stirnwand des zylindrischen Raumes prallen und kann daraufhin kaum noch dazu in der Lage sein, eine an der gegenüberliegenden Stirnwand eintrittsseitig eines radialen Abströmungskanals befindliche ringförmige Mulde in einer geordneten Strömung hinreichend auszufüllen. Es muß vielmehr damit gerechnet werden, daß in der letztgenannten ringförmigen Mulde gegenüber dem axial davor radial abströmenden Medium Unterdruckbereiche entstehen, die zu Kavitationsgeräuschen führen.
Unterschiedliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteraniprüchen gekennzeichnet.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigt
Fig. 1 ein die Strömungs- und Druckverhältnisse im Bereich einer ringförmigen Drosselstelle eines Strömungskanals veranschaulichendes Diagramm;
F i g. 2 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ventils in einem Längsschnitt;
F i g. 3, 4 und 5 je eine weitere Ausführungsform des Ventils in einem gleichen Schnitt;
Fig.6 eine etwa kreisförmige Platte des Ventils gemäß F i g. 5 in einer Draufsicht;
F i g. 7 die Platte gemäß F i g. 6 in einem axialen Schnitt nach der Linie IH-I" κ "ig. 6;
F i y. 8 dieselbe Platte in einem axialen Schnitt nach der Linie IV-IV der F ig. 6.
Das in F i g. 1 dargestellte Diagramm zeigt den Druckverlauf eines Strömungsmittels über dessen Weg in einem eine Drosselstelle aufweisenden Strömungskanal, wobei dieser Strömungskanal zur besseren Veranschaulichung unter der Abszisse schematisch angedeu-
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60 tet ist Dieser Strömungskanal entspricht der diesbezüglichen Ausführung eines bisher üblichen bekannten Ventils und die Druckwerte über der Weglänge der Abszisse sind direkt auf den unter der Abszisse dargestellten Strömungskanal bezogen.
Gemäß F i g. 1 strömt eine Flüssigkeit von links in Richtung des Pfeiles in den zylindrischen Strömungskanal 11 mit nahezu laminarer Strömung unter einem Druck P\ ein, in dem sich in einem gewissen Abstand von der Eintrittsstelle axial ein Drosselkörper 10 befindet Durch diesen Drosselkörper ist die Flüssigkeit zu einer Einschnürung in den zwischen dem Drosselkörper 10 und der Wandung des Strömungskanals il verbleibenden Ringquerschnitt gezwungen, was zur Folge hat, daß die im eintrittsseitigen Bereich 12 des Strömungskanals 11 noch nahezu laminare Strömung in diesem Bereich aufgrund der Wandreibung zunächst lediglich einen nur kleinen Druckabfall APu erfährt. Auf den Drosselkörper 10 zu schließt an den Bereich 12 jedoch ein Kontraktionsbereich 13 an, der über die Stelle 14 des kleinsten Ringquerschnittes zwischen Drosselkörper 10 und der Wandung des Strömungskanals 11 hinaus bis zu einer Stelle VC reicht, die als vena contracta bezeichnet wird, wo der nach dieser Stelle hin stark abfallende Strömungsdruck zugleich sein Minimum Pmm erreicht hat. Hierauf steigt der Druck in dem anschließenden Expansionsbereich 15 wieder an und pendelt nach vorübergehendem Erreichen eines maximalen Expansionsdruckes PmLX in dem weiterhin anschließenden, im wesentlichen wieder laminaren Strömungsbereich 16 dem etwa konstanten Druck P2 zu.
Wie aus Fig. 1 weiterhin ersichtlich ist, führt der innerhalb der kreisförmigen Drosselstelle um den kegelförmig verjüngten Teil des Drosselkörpers 10 herum vorhandene äußerst niedrige Druck dazu, daß entlang der inneren Mantelfläche des genannten kreisringförmigen Strömungsbereiches befindliche Flüssigkeitsteile im Bereich 17 aus der Flüssigkeit herausgerissen und in diesen inneren Ringbereich niedrigen Druckes abgelenkt werden. Liegt der Druck an der Drosselstelle gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel unter dem Dampfdruck P0 der Flüssigkeit, dann verdampfen die letztgenannten, in den inneren Ringbereich 18 um den Drosselkörper 10 herum gelangten Flüssigkeitsteile, die schließlich unmittelbar am Drosselkörper 10 in einer Schleife wieder in die allgemeine Strömungsrichtung umgelenkt und nach dem Drosselkörper 10 der übrigen Flüssigkeit wieder zugeführt werden. Es kann hier die Frage offengelassen werden, ob die plötzlich verdampfende Flüssigkeit oder der ebenfalls plötzlich wieder kondensierende Dampf oder aber, was am wahrscheinlichsten ist, beide Erscheinungen gemeinsam die Ventilgeräusche hervorrufen.
Bei dem in F i g. 2 schematisch dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist in ein im wesentlichen zylindrisches Ventilgehäuse 32 eintrittsseitig eine Buchse 30 eingeschraubt, die im Anschluß an einen zylindrischen Strömungskanal 31 pustrittsseitig einen hohlkegelförmig eingeschnürten Kanalabschnitt 33 bildet. An die austrittsseitige kreisringförmige Endkante 33' des Kanalabschnitts 33 schließt eine sich radial nach außen erstreckende Ringkammer 43 an, von der aus eine Abitrittsöffnung 44 nach außen führt.
Das Ventilgehäuse 32 ist von seinem der Buchse 30 gegenüberliegenden Ende her axial von einer Ventilspindel 37 bis in die Buchse 30 hinein durchsetzt, wo an die Ventilspindel ein im Durchmesser größerer Drossel-
körper 34 über einen in Strömungsrichtung kegelförmig verjüngten Drosselteil 36 angeschlossen ist, der sich etwa im Bereich des Kanalabschnittes 33 der Buchse 30 befindet und je nach der axialen Stellung des Drosselkörpers 34 gegenüber der Endkante 33' einen Ringspalt 35 mit einem mehr oder weniger engen Ringquerschnitt frei läßt. Die mittels eines entsprechenden Innengewindes in einem Halsteil 38 des Ventilgehäuses 32 geführte Ventilspindel 37 trägt an ihrem äußeren Ende ein zu ihrer Einstellung dienendes Einstellrad 39.
Wie aus F i g. 2 weiterhin hervorgeht, weist die Ringkammer 43 an ihrer der Buchse 30 gegenüberliegenden Stirnseite einen im Querschnitt etwa konkaven ringförmigen Wandteil 41 auf, dessen konkave Wandung im Querschnitt annähernd halbkreisförmig ausgewölbt ist. Der Innendurchmesser dieses ringförmigen Wandteiles 41 entspricht dem Durchmesser der Ventilspindel 37. so daß der zwischen dem Kanalabschnitt 33 und dem Drosselteil 36 gebildete kegelmantelförmig verjüngte Strömungskanal etwa tangential in den ringförmigen Wandteil 41 einmündet.
Weiterhin geht aus Fig. 2 hervor, daß die Ringkammer 43 auch in ihrer der Buchse 30 zugekehrten Stirnseite einen etwa konkaven ringförmigen Wandteil
42 aufweist, der dem Wandteil 41 etwa gegenüberliegt, so daß in der im übrigen scheibenförmigen Ringkammer
43 durch die beiden Wandteile 41 und 42 ein die Ventilspindel 37 eng umgebender Ringraum 40 etwa kreisförmigen Querschnitts gebildet wird. Hierdurch wird bewirkt, daß die aus dem Ringspalt 35 mit hoher Geschwindigkeit tangential in den ringförmigen Wandteil 41 einströmende und dort kreisend nach der Buchse 30 zurück umgelenkte Flüssigkeit nunmehr durch den ringförmigen Wandteil 42 eine weitergeführte kreisende Bewegung erhält und damit schließlich entlang dem äußeren Umfang der aus dem Ringspalt 35 austretenden Flüssigkeit in einer mit dieser übereinstimmenden Richtung heranströmt. Die durch die beiden ringförmigen Wandteile 41 und 42 erzwungene kreisende Strömung der Flüssigkeit hat damit zur Folge, daß in die Ringbereiche der Ringkammer 40, in denen sich sonst Hohlräume mit entsprechender Hohlsogwirkung und Kavitationsgefahr gebildet hätten, nunmehr Flüssigkeit in genügender Menge hingeleitet wird, so daß sich kein so großes Druckminimum mehr ausbilden kann, welches zu einer Hohlsogwirkung und Kavitation führt. Es ergibt sich damit am Ringspalt 35 und unmittelbar danach ein Druckverlauf, wie er in F i g. 1 an den Stellen 21 und 22 gestrichelt angedeutet ist.
Infolge des nach der Austrittsöffnung 44 hin vorhandenen Druckabfalles wird die Flüssigkeit dann über den äußeren Bereich der Ringkammer 43 nach der Austrittsöffnung 44 hin abgelenkt
Die Strömungscharakteristik des Ventils in Abhängigkeit von der axialen Verschiebung des Drosselkörpers 34 läßt sich durch eine von der in Fig.2 dargestellten kegelmantelförmigen Einschnürung des Strömungskanals abweichende Ausbildung dieser Einschnürungsstelle auch abwandeln, indem der Kanalabschnitt 33 gemäß der in Fig.3 dargestellten Ausführungsform des Ventils nach dem Ringspalt 35 hin beispielsweise sphärisch eingeschnürt und der Drosselteil 36' des Drosselkörpers 34 über eine kreisbogenförmig verlaufende Krümmung auf den Durchmesser der Ventilspindel 37 verjüngt ist Dabei erübrigt sich eine weitere Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels, dessen im übrigen dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Teile in gleicher Weise wie das erste Ausführungsbeispiel gekennzeichnet sind.
Das in Fig.4 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei demgegenüber jedoch folgende konstruktiven Änderungen vorgesehen sind:
Der der Buchse 30 gegenüberliegende, von der Ventilspindel 37 durchsetzte Teil des Ventilgehäuses 32 weist eine axial zum Strömungskanal 31 verlaufende,
ίο nach der Ringkammer 43 hin offene zylindrische Ausnehmung 48 auf, deren lichte Weite etwa dem Außendurchmesser des ringförmigen Wandteiles 42 in der Buchse 30 entspricht. Außerdem ist der dem Drosselteil 36' des zweiten Ausführungsbeispiels entsprechende Drosselteil 36" des Drosselkörpers 34 mit seiner etwa kreisbogenförmigen Erzeugenden bis in die Ausnehmung 48 hinein verlängert, wo das dortige Ende 45 des Drosselteils zugleich Bestandteil eines in der Ausnehmung 48 geführten Kolbens 46 ist. Innerhalb der Ausnehmung 48 ist dieser Kolben mittels eines Dichtringes 47 abgedichtet. Außerdem ist die Ausnehmung 48 in nicht besonders dargestellter Weise mit der Austrittsöffnung 44 des Ventils verbunden oder nach außen entlüftet. Die erstgenannte Verbindung kann beispielsweise durch nicht dargestellte Längsnuten in der Wandung der Ausnehmung 48 oder auch durch Weglassen des Dichtringes 47 erzeugt sein. Die Wirkungsweise dieses Ventils im Sinne der Erzeugung einer kreisenden Bewegung des aus dem Ringspalt 35 austretenden Strömungsmittels ist die gleiche wie bei den vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispielen, weshalb sich wiederholende Ausführungen an dieser Stelle erübrigen.
Bei dem in F i g. 5 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel besteht das Ventilgehäuse aus zwei etwa rohrförmigen Teilen 110 und 111, die an ihren äußeren Enden jeweils in einen Anschlußstutzen 112 bzw. 113 übergehen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Teile 110 und 111 über je einen Außenflansch zusammengeschraubt.
Weiterhin geht aus Fig. 5 hervor, daß dort die den Strömungskanal 115 nebst eingeführtem Kanalabschnitt 116 bildende Buchse 114 von der Teilungsstelle des Gehäuses her in den Teil 110 des Ventilgehäuses bis zu einem Anschlag eingeschoben ist, während der im Querschnitt konkave ringförmige Wandteil 126, der der Buchse 114 gegenüberliegt. Bestandteil einer kreisförmigen Platte 120 ist, die von der Teilungsstelle des Ventilgehäuses her in den austrittsseitigen Teil 111 eingesetzt ist. Der Drosselkörper 118 weist hier eine mit dem Boden der Strömungsrichtung entgegengerichtete Topfform auf und ist mittels entlang seinem AuBenumfang verteilt angeordneter Klötzchen 128 im zylindrischen Strömungskanal 115 der Buchse 114 axial geführt.
Auch der austrittsseitige Drosselteil 119 des Drosselkörpers 118 ist ähnlich dem Kanalabschnitt 116 der Buchse 114 konisch verjüngt
Entsprechend dem axialen Auslauf dieses Ventils entfällt austrittsseitig der Buchse 114 eine radial nach außen führende Ringkammer, wogegen der ringförmige Wandteil 126 der Platte 120 mit einem in der austrittsseitigen Stirnfläche der Buchse 114 befindlichen, im Querschnitt konkaven ringförmigen Wandteil 127 zusammen einen im Querschnitt weitgehend kreisförmigen Ringraum 40' bildet Im übrigen ergibt sich hier an der Stelle des austrittsseitigen Ringspaltes an der Buchse 114 eine scharfkantige ringförmige Endkante 117.
Vom Boden des topfförmigen Drosselkörpers 118 geht axial ein denselben sowie den Ringraum 40' und die Platte 120 axial durchsetzender Zapfen 123 aus, auf dem eine einerseits am genannten Boden und anderseits an einem Federteller 121 abgestützte Schraubenfeder 122 geführt ist. Über diese Schraubenfeder 122 ist der Drosselkörper 118 in seine dargestellte, der Strömungsrichtung am weitesten entgegengerichtete Ausgangsstellung vorgespannt, wobei sein Boden an einem am dortigen Ende des Zapfens 123 befindlichen Außenflansch 124 und das austrittsseitige Ende des Zapfens 123 über einen in eine (nicht sichtbare) Ringnute des Zapfens 123 eingelassenen Federring 125 an der Platte 120 gehalten ist.
Die beschriebene Ausbildung und Anordnung des Drosselkörpers 118 dieses Ventils ist grundsätzlich bekannt und macht aus diesem Ventil ein sogen. »Konstantströmungsventil«. Während bei solchen bekannten Ventilen die Platte 120 jedoch weitläufige achsparallele Durchbrüche aufweist und lediglich als Widerlager für den Zapfen 123 dient, dient die in ihrer einzelnen Ausbildung nachstehend noch erläuterte Platte 120 hier in erster Linie zur Bildung des genannten, im Querschnitt etwa kreisförmigen Ringraumes 40', der lediglich über aus Fig.6 ersichtliche, entlang dem Umfang der Platte 120 verteilte kleinere Durchbrüche 133, 134, 135 und 136 mit dem Auslauf des Ventils in Verbindung steht.
Nimmt man beispielsweise an, daß der auslrittsseitige Anschlußstutzen 113 des in Fig. 5 dargestellten Ventils mit einem zunächst geschlossenen Wasserhahn in Verbindung steht, dann wirken auf den Drosselkörper 118 allseits gleiche Drücke und er befindet sich aufgrund der Kraft der Schraubenfeder 122 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Ausgangslage. Wird der Wasserhahn daraufhin zunächst leicht geöffnet, dann fällt der austrittsseitige Druck im Ventil gegenüber dem eintrittsseitigen Druck wohl ab, dagegen wird der Druckabfall bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten noch nicht dazu ausreichen, die entgegen der Strömungsrichtung wirkende Vorspannkraft des Drosselkörpers 118 zu überwinden. Wird der Hahn jedoch weiter geöffnet, dann tritt der Zustand ein, daß der auf den Boden des Drosselkörpers 118 wirkende Strömungsdruck den Gegendruck überwinden kann, der einerseits aus dem austrittsseitigen Strömungsdruck und anderseits aus der Vorspannkraft der Schraubenfeder 122 besteht. Infolgedessen wird der Drosselkörper 118 nunmehr entsprechend der Charakteristik der Schraubenfeder 122 gemäß Fig.5 nach rechts verschoben, wodurch zugleich der Ringquerschnitt des austrittsseitigen Ringspaltes des Ventils verringert wird. In einem bestimmten Regelbereich des Ventils stellt sich damit trotz unterschiedlich weiter Öffnung des genannten Wasserhahnes eine stets gleichbleibende, in der Zeiteinheit ausströmende Wassermenge ein. Dabei liegt es auf der Hand, daß die Regelcharakteristik auch durch die Formgebung des trichterförmig eingeschnürten Kanalabschnitts 116 und der Buchse 114 und des konisch eingeschnürten Drosselteiles 119 des Drosselkörpers 118 in der gewünschten Weise beeinflußt werden kann.
Während nun bei solchen bisher bekannten Konstantströmungsventilen im Anschluß an den austrittsseitigen Ringspalt der Drosselstelle in ähnlicher Weise Kavitationen zu befürchten waren, wie bei dem anhand der Fig. 1 erläuterten bekannten Ventil, die in ungünstigen Fällen sogar zu Störungen der Funktion des Ventils geführt haben, werden solche Erscheinungen auch bei dem in Fig. 5 dargestellten Konstantströmungsventil durch die Anordnung des beschriebenes Ringraumes 40' austrittsseitig der Buchse 114 vermieden. Eine wiederholende Beschreibung der dadurch bewirkten kreisenden Bewegung des aus dem Ringspalt der Drosselquelle ausströmenden Strömungsmediums erübrigt sich.
Die F i g. 6, 7 und 8 veranschaulichen Einzelheiten der konstruktiven Gestaltung der Platte 120, durch welche es ermöglicht ist, daß das Strömungsmittel aus dem Ringraum 40' im Anschluß an seine kreisende Bewegung in den austrittsseitigen Anschlußstutzen 113 gelangen kann. Aus diesen Darstellungen ist ersichtlich, daß die Platte 120 zwischen den entlang ihrem Außenumfang verteilt angeordneten Durchbrüchen 133, 134, 135 und 136 jeweils bis an die Buchse 114 heranführende Seitenwände 129, 130, 131 und 132 aufweist, durch welche den dortigen Bereichen des Ringraumes 40' etwa halbkreisförmige Wände verliehen werden.
Im übrigen arbeitet das beschriebene Konstantströmungsventil auch dann im Sinne der vorstehenden Beschreibung, wenn der Druckabfall im Ventil sich statt aufgrund einer entsprechenden Änderung der Einstellung eines Wasserhahnes aufgrund von Rostansätzen, Schmutzablagerungen oder dergl. ändern sollte.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Ventil mit einem Strömungskanal, dessen von einem axial verschiebbaren Drosselkörper durchsetzter Drosselbereich als in Strömungsrichtung etwa trichterförmig eingeschnürter, dem ebenfalls in Strömungsrichtung verjüngten Drosselteil des Drosselkörpers etwa angepaßter Kanalabschnitt ausgebildet ist, an dessen austrittsseitige kreisförmige Endkante ein radial nach außen erweiterter und mit dem Ventilaustritt in Verbindung stehender zylindrischer Raum anschließt, in den ein mit dem Drosselkörper verbundener Teil axial hineinragt, an den ein ringförmiger Wandteil etwa kelchförmig abgerundet radial nach außen anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der um den Drosselteil (36; 36'; 36"; 119) des Drosselkörpers (34 bzw. 118) herum gebildete Strömungskanal etwa tangential in den der Endkante (33' bzw. 117) gegenüberliegenden Wandteil (Mulde 41; Endteil 45; Mulde 126) einmündet und der zylindrische Raum als ein auf der der genannten Endkante (33' bzw. 117) axial gegenüberliegenden Seite durch diesen Wandteil (Mulde 41; Endteil 45; Mulde 126) begrenzter Ringraum (40 bzw. 40') ausgebildet ist, dessen andere, die Endkante (33' bzw. 117) tragende Stirnwand eine von dieser Kante ausgehende und im Querschnitt konkave ringförmige Mulde (42; 127) aufweist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der etwa trichterförmig eingeschnürte Kanalabschnitt (33 bzw. 116) Bestandteil einer in das Ventilgehäuse (32 bzw. MO, 111) eingesetzten, vorzugsweise eingeschraubten Buchse (30 bzw. 114) ist.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der der kreisförmigen Endkante (33' bzw. 117) gegenüberliegende ringförmige Wandteil einen Bestandteil des Ventilgehäuses (32; 110, 111) bildet und sein etwa kelchförmig abgerundeter Teil eine konkave ringförmige Mulde (41; 126) bildet (F i g. 2,3 und 5).
4. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der der kreisförmigen Endkante gegenüberliegende ringförmige Wandteil (Ende 45) Bestandteil eines in einer zylindrischen Ausnehmung (48) des Ventilgehäuses (38) geführten Kolbens (46) des in den Strömungskanal (31, 33) entgegen der Strömungsrichtung hineinragenden Drosselkörpers (34) ist (F i g. 4).
5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, das als Konstantströmungsventil ausgebildet ist und dessen Drosselkörper durch eine Feder nachgiebig in seine am weitesten der Strömungsrichtung entgegengerichtete Lage vorgespannt ist, der ein größter Durchströmungsquerschnitt des Ventils entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der der kreisförmigen Endkante (117) des Kanalabschnittes (116) gegenüberliegende, die ringförmige Mulde (126) bildende Wandteil (Platte 120) in seinem äußeren Umfangsbereich mit einem axialen Ventilaustritt (113) des Ventilgehäuses (110, 111) in Verbindung stehende axiale Durchbrüche (133 bis 136) aufweist (F i g. 5 bis 8).
6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse aus zwei axial aufeinanderfolgenden Teilen (110, 111) besteht und sowohl die den Kanalabschnitt (116) bildende Buchse (114)
als auch die die ringförmige Mulde (126) bildende Platte (120) in das Gehäuse von dessen Teilungsstelle aus jeweils in dessen einen (ilO) und anderen Teil (111) axial eingefügt sind.
7. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der kreisförmigen Endkante (33' bzw. 117) des eingeschnürten Kanalabschnittes (33 bis 116) gegenüberliegende ringförmige Mulde (41 bzw. 126) im Querschnitt eine wenigstens angenäherte Halbkreisform aufweist
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DE2508549B2 DE2508549B2 (de) 1980-03-06
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