DE2436434A1 - Ueberhitzungsschutz fuer elektrische zigarrenanzuender - Google Patents

Ueberhitzungsschutz fuer elektrische zigarrenanzuender

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DE2436434A1
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Germany
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plug
heating element
bimetallic spring
bimetallic
cigar lighter
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Georg Seibel
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Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
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Schoeller and Co Elektrotecnische Fabrik GmbH and Co
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00—Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/14—Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of electrically-heated lighters
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Passenger Equipment (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • tfBERHITZUNCSSCHUTZ FÜR ELEKTRISCEE ZIGARRENANZÜNDER Die Erfindung betrifft einen Überhitzungsschutz für einen eine Steckdose mit Bimetallfedern und einen Stecker mit Heizelement aufweisenden elektrischen Zigarrenanzünder, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der bei Überhitzung des Heizelementes des Anzünders einen Kurzschluß zur Unterbrechung des Heizstromkreises auslöst.
  • Durch die Verwendung von Kunststoff-Armaturenbrettern in Kraftfahrzeugen ist der Überhitzungsschutz der Zigarrenanzünder besonders wichtig. Im Übe rhitzungsfall e rweicht das Kunststoff-Armaturenbrett bzw. die Kunststoff-Konsole, wodurch der Zigarrenanzünder auf vorbeigeführte Stromleitungen fällt und hierdurch Brandschäden verursachen kann. Eine solche Überhitzung des Zigarrenanzünders tritt auf, wenn z. B. der axial verschiebbare Teil des Anzündersteckers aus irgendeinem Grunde verklemmt oder verhakt, und hierdurch das Heizelement nicht selbständig vo: den Bimetallfedern freigegeben werden kann, sondern die Ein- und Ausschaltung des Stromkreises durch das Öffnen und Schließen der Bimetallfedern erfolgt. Solange dieser Vorgang einwandfrei verläuft, wird keine Überhitzung des Anzünders auftreten. Es gibt jedoch Fälle, bei denen durch häufiges Öffnen und Schließen der Bimetallfedern eine Funkenerosion auftritt und sich der Übergangswiderstand erhöht und schließlich die Verschweißung einer Bimetallfeder mit dem Glühelementennapf erfolgt. Nach dem Verschweißen fließt ein Dauerstrom, der zur Überhitzung führt.
  • Es sind bereits Überhitzungsschutz-Anordnungen bekannt, bei denen durch die Ausbildung der Bimetallfedern für das Glühelement oder eines zusätzlichen U-förmigen Bügels über das Steckdosengehäuse ein Kurzschluß verursacht wird, um die im Stromkreis liegende Schmelzsicherung ansprechen zu lassen und somit die Stromzuführung zu unterbrechen und eine Überhitzung des Zi- -garrenanzünders zu vermeiden. Die freie Bimetallfeder oder der U-förmige Bügel wird bei dieser Überhitzung so weit ausgelenkt, bis er bei Beriihrunl3, des Gehäuses einen Kurzschluß auslöst.
  • Die bekannten Überhitzungsschutz-Anordnungen haben den Nachteil, daß die Bimetallfedern in der Steckdose beschädigt we rden und die Steckdose für eine weitere Benutzung nicht mehr brauchbar ist. Der Austausch der Steckdose ist erforderlich, was häufig sehr aufwendig ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Uberhitzungsschutz zu schaffen, bei dem im tffberhitzungsfall keine Beschädigung des Zigarrenanzünders auftritt. Die; wird gemäß der Erfindung auf vorteilhafte Weise dadurch erreicht, daß im Stecker des Anzünders im Bereich des Heizelements eine vorgespannte Bimetallfeder angeordnet ist, die bei Überhitzung durch ihre Vorspannung umspringt und das Heizelement berührt, so daß durch Überbrückung des Heizelements ein Kurzschluß ausgelöst wird, und die nach Abkühlung des Heizelements wieder in ihre Ausgangslage zurückfedert.
  • Der erfindungsgemäße Überhitzungsschutz hat den Vorteil. daß er einfach im Aufbau ist und daher eine wirtschaftliche Massenfertigung erlaubt. Der Zigarrenanzünder wird beim Ansprechen des Überhitzungsschutzes nicht beschädigt, so tiaß ein Auswechseln von Einzelteilen, insbesondere ein Auswechseln der Steckdose, nicht erforderlich ist. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung tritt keine Verteuerung in der Montage auf, weil anstelle einer Abdeckscheibe das beschriebene Kurz schlußelement eingesetzt wird. Alle Teile des Zigarrenanzünders können ohne jegliche Anderung verwendet werden. Für eine Massenfabrikation ist dies von großer Bedeutung.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung empfiehlt es sich, die Bimetallfeder entweder als Scheibe mit Prägung oder als Scheibe bzw. als Steg mit Winkelungen auszubilden. Die Bimetallfeder kann zusammen mit einer Isolierscheibe auf den Zapfen des Heizelementes aufgesetzt und mittels einer Mutter oder dcrgleichen und einer Hülse in ihrer Lage fixiert sein.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung können aus der Zeichnung und der zugehörigen Beschreibung entnommen werden. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung dargestellt und zwar zeigt: Fig. 1 einen Yeilschnitt durch einen Zigarrenanzünder mit dem erfindungsgemäßen Übe rhitzungs schutz in Ruhestellung, Pig. 2 den Zigarrenanzünder nach Fig. 1 in Einschaltstellung, Fig. 3 den Zigarrenanzünder nach Fig. 2 beim Ansprechen des Übe rhitzungsschutzes' Fig. 4 einen Draufblick auf und einen Schnitt durch die Bimetallscheibe des Übe erhitzung schutzes, Fig. 5 und Fig. 6 weitere Ausführungsformen des Bimetallelementes für den ttberhitzungsschutz.
  • Der Zigarrenanzünder nach Fig. 1 besteht aus der Steckdose 1 und dem Stecker 2 mit Steckerhülse 3, Handgriff 4, Ausstoßfeder 5, Schaft 6 und Glühelement7.
  • In der Steckdose 1 befinden sich die Bimetallfedern 10 und 11, die über den Bolzen 12 und den Anschlußkontakt 14 mit der Autobatterie verbunden sind.
  • Der Anschlußkontakt 15 ist an die Steckdose 1 angeschlossen und liegt an Masse Das Glühelement 7 ist mit einem Gewindezapfen 8 in den Schaft 6 eingeschraubt Über dem Napf des Glühelements 7 befindet sich die in Fig. 4 abgebildete Bimetallscheibe 20, die den Überhitzungsschutz bildet. Die Bimetallscheibe 20 wird von einer am Schaft 6 befestigten Hülse 21 gegen eine auf den Napf des Glühelements 7 aufliegende Isolierscheibe 22 gedrückt. Die Scheibe 20 ist durch eine Prägung vorgespannt, damit sie bei den normalen Gebrauchstemperaturen in der dargestellten Lage verbleibt.
  • Beim Eindrücken des Steckers 2 gelangt das Glühelement 7 zwischen die Bimetallfedern 10 und 11, wie dies Fig. 2 zeigt. Diese Einschaltstellung wird so lange aufrechterhalten, bis das Glühelement 7 aufgeheizt ist. Durch die dabei auftretende Wärme biegen sich die Bimetallfedern 10 und 11 zur Seite und geben den Stecker 2 frei, der durch die Aus'stoßfeder 5 in die Entnahmestellung gedrückt wird.
  • Durch Wärmezufuhr über längere Zeit, wie dies bei Uberhitzung der Fall ist, stellt sich eine höhere Temperatur als die Betriebstemperatur ein. Die Scheibe 20 wird durch den Bimetalleffekt ausgedehnt, und der Rand des Bimetallelementes federt über den Druckpunkt in die entgegengesetzte Lage hinweg, /des Heizwiderstandes im Napf/ wodurch ein elektrisches Uberbrücsken/des Heizelementes 7 erfolgt. Hierdurch wird ein Kurzschluß ausgelöst. Die im Heizstromkreis liegende Sicherung spricht an und die Stromzuführung ist unterbrochen. Nach erfolgter Abkühlung federt die Scheibe 20 in ihre urspriingliche Lage zuriick, und der Stecker ist erneut benutzbar. Da der Kurzschluß frühzeitig ausgelöst wird, ist die Steckdose 1 mit den Bimetallfedern 10 und 11 nicht beschädigt und ein Austau3lch nicht notwendig. Auch bei mechanischen Deformierungen der Bimetallfedern 10 und 11 spricht der Überhitzungsschutz in der beschriebenen Weise an und schützt somit vor Überhitzungen des Zigarrenanzünders.
  • Statt der runden Bimetallscheibe 30 nach Fig. 4 kann auch eine Scheibe 24 mit Abwinklungen 2S und 26 (Fig. 5) oder ein mit Abwinklungen 28 und 29 versehener Steg 30 (Fig. 6) verwendet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    (9Uberhitzungsschutz für einen eine Steckdose mit Bimetallfedern und einen Stecker mit Heizelement aufweisenden elektrischen Zigarrenanziinder, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der bei Überhitzung des Heizelementes des Anzünders einen Kurzschluß zur Unterbrechung des Heizstromkreises auslöst, d a a u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß im Stecker (2) des Anzünders im Bereich des Heizelements (7) eine vorgespannte Bimetallfeder (20) angeordnet ist, die bei Uberhitzung durch ihre Vorspannung umspringt und das Heizelement (7) berührt, so daß durch Überbrückung des Heizwiderstandes im Napf des Heizelementes (7) ein Kurzschluß ausgelöst wird, und die nach Abkühlung des Heizelementes (7) wieder in ihre Ausgangslage zurückfedert.
  2. 2. Uberhitzungsschutz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Bimetallfeder als Scheibe (20) mit Prägung ausgebildet ist ( Fig. 4 ).
  3. 3. Uberhitzungsschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t, daß die Bimetallfeder als Scheibe (24) oder Steg (30) mit Winkelungen ( 25, 26 und 28, 29) ausgebildet ist (Fig. 5 und 6).
  4. 4. Überhitzungsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Bimetallfeder (20) und die Isolierscheibe (22) zusammen mit dem Heizelement (7) ein Bauteil bilden.
  5. 5. Uberhitzungsschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Bimetallfeder (20) durch eine am Stecker (2) angebrachte Hülse (21) abgestützt wird.
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FR2441513A1 (fr) * 1978-11-16 1980-06-13 Squirrel Spa Allume-cigares, notamment pour vehicule automobile
EP2233353A1 (de) 2009-03-25 2010-09-29 Casco Schoeller GmbH Zigarettenanzünder, insbesondere für Kraftfahrzeuge
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