DE243184C - - Google Patents

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DE243184C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/12Other hand tools for producing patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - Λ* 243184 — KLASSE 75c. GRUPPE
Maserplatte.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1911 ab.
Zweck der Erfindung ist, ein einfaches, handliches und zweckentsprechendes Maseriergerät zu schaffen, das so gestaltet ist, daß es bequem erfaßt und zur Ausführung verschiedener Masern an allen gewünschten Stellen benutzt werden kann.
Der Oberteil dieses Gerätes ist mit einer eigenartig gestalteten Auflagefläche für die Finger und mit einem knopfartigen Griff versehen, den man mit den Fingern umfassen kann. An der Unterseite ist das Gerät bogenförmig gestaltet und trägt auf dieser Fläche ein mit Rippen versehenes Maserkissen, das sich auch über den flachen Teil des Gerätes erstreckt und das in bekannter Weise in dem Teile, der über die gekrümmte Fläche gelegt ist, mit zweckmäßig konzentrischen Rippen ausgestattet ist und hinter diesen Rippen unregelmäßige Vorsprünge besitzt, während die Rippen anderseits wenigstens zum Teil parallel verlaufen. Die konzentrischen Rippen können auf der zu maserierenden Fläche hin und her geschwungen werden, um damit die gewöhnlichen Masern zu erzeugen, während man mit Hilfe der unregelmäßigen Vorsprünge den Eindruck einer viertelgesägten Platte hervorbringen und mittels der parallelen Rippen strähnenartige Masern herstellen kann.
Das Gerät ist so handlich, daß der Arbeiter notwendigerweise einen sehr wirksamen Griff darauf ausüben muß, auch ist es wegen seiner Form sehr gut für den Versand geeignet.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι das gebrauchsfertige Gerät in schaubildlicher Darstellung.
Fig. 2 ist ein Querschnitt, und Fig. 3 zeigt das Maser kissen.
Das Gerät besteht aus dem Hauptteil 1 und einem knopfförmigen Griff 2, der in dem ersteren z. B. mittels eines eingelassenen Zapfens 3 befestigt ist. Der Teil 1 besteht am besten aus einem einzigen Holzklotz mit einer gewölbten unteren Fläche 4, einer hohlen Oberseite 5, einer flachen ebenen Vorderfläche 6 und einer gleichfalls ebenen Deckfläche 7.
Die Maserplatte kann an dem Gerät, z. B. mittels Nägel 12 (Fig. 1), befestigt sein, und es empfiehlt sich, zwischen dem mit konzentrischen Rippen versehenen Teil 10 der Maserplatte und dem Holzblock 1 eine Filzpackung 13 einzulegen.
Dieses Gerät kann in bequemster Weise erfaßt werden, indem man den Block 1 mit dem Daumen auf der einen Stirnfläche und mit dem kleinen Finger auf der anderen Stirnfläche erfaßt, während die übrigen Finger auf der hohlen Fläche 5 liegen und den Knopf 2 umfassen. Der letztere ist in der Mitte ausgehöhlt und besitzt einen stärkeren Kopf 14, so daß die ihn umschließenden Finger einen guten Halt an dem Knopf gewinnen.
Es hat sich gezeigt, daß dieses Gerät, wenn man es so herstellt, daß die Achse des Knopfes 2 senkrecht zu der durch die vier Ecken des Teiles 10 der Maserplatte gelegten
Ebene steht und der Block ι in zwangloser Weise von dem Arbeiter erfaßt ist, seine wirksame Oberfläche in der denkbar besten Weise zur Ausführung gewöhnlicher Masern darbietet; man kann dann das Gerät entweder durch Bewegen des Handgelenkes oder der Finger so schwingen, daß die Maserplatte über der mit Masern zu versehenden Fläche geschwungen und fortbewegt wird. Der kurze
ίο Knopf stört nicht, wenn man mit dem Gerät in Ecken hinein will oder den Fußboden bis an die äußersten Kanten mit Masern zu versehen hat. Will man den Eindruck einer viertelgesägten Platte mit Hilfe der Vorsprünge 11 hervorbringen, so braucht man nur die Hand auszustrecken oder den Knopf 2 zu erfassen, während man durch einen entsprechenden anderen Griff die parallelen Rippen 9 zur Wirkung bringen kann.
Ein wesentlicher Vorteil des neuen Gerätes ist der, daß man es gerade dann, wenn man es in der natürlichsten Weise erfaßt, am wirksamsten gebrauchen kann. Wird dagegen eines der bekannten Maseriergeräte mit stielförmigem Handgriff benutzt, so werden insbesondere ungeübte Arbeiter geneigt sein, den Handgriff an seinem freien Ende zu erfassen oder ihn wie einen Bleistift oder einen Federhalter in die Hand zu nehmen, was zur Folge hat, daß man nicht den zweckentsprechenden Druck auf die mit Masern zu versehende Fläche ausüben kann. Einem solchen unzweckmäßigen Gebrauch beugt das neue Gerät schon durch seine eigenartige Form vor, man kann sagen, daß diese Form allein genügt, die richtige Anwendung des Gerätes anzugeben, ohne daß es dazu einer besonderen Gebrauchsanweisung bedarf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maseriervorrichtung mit Handgriff und auf einer gewölbten Unterlage angebrachter Maserplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage aus einem Holzblock mit parallelen Stirnflächen, einer gewölbten Unterseite, einer hohlen Oberseite und zwischen den letzteren liegenden ebenen Flächen besteht, von denen die obere einen Handgriff trägt, während auf der anderen und der gewölbten Unterseite die Maserplatte befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT243184D Active DE243184C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE243184C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4983530A (en) * 1988-01-29 1991-01-08 E. I. Du Pont De Nemours And Company Sandwich immunoassay for determination of total monoclonal IGG

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4983530A (en) * 1988-01-29 1991-01-08 E. I. Du Pont De Nemours And Company Sandwich immunoassay for determination of total monoclonal IGG

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