DE2430627C3 - Flanschverbindung - Google Patents
FlanschverbindungInfo
- Publication number
- DE2430627C3 DE2430627C3 DE19742430627 DE2430627A DE2430627C3 DE 2430627 C3 DE2430627 C3 DE 2430627C3 DE 19742430627 DE19742430627 DE 19742430627 DE 2430627 A DE2430627 A DE 2430627A DE 2430627 C3 DE2430627 C3 DE 2430627C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flange
- flanges
- sealing collar
- flange connection
- connection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/12—Flanged joints specially adapted for particular pipes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/02—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/16—Flanged joints characterised by the sealing means
- F16L23/162—Flanged joints characterised by the sealing means the pipe ends abutting each other
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/16—Flanged joints characterised by the sealing means
- F16L23/18—Flanged joints characterised by the sealing means the sealing means being rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
- Flanged Joints, Insulating Joints, And Other Joints (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Flanschverbindung mit iwei Flanschen, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1
beschrieben und beispielsweise aus dem DBGM 30 365 bekannt ist.
Bei dieser bekannten Ausbildung sind die beiden Flanschen in gleicher Konfiguration ausgeführt und
weisen beide eine Findrehung auf, in der je ein Ende eines Zentrier- und Dichtringes sitzt. Dieser Zentrier-
und Dichtring kann entweder als Hohlzylinder ausgebildet sein, so daß seine als Dichtungskragen wirkenden
Enden mit ihrer Stirnfläche dichten sollen, oder jedes der Enden des Zentrier- und Dichtrings kann kegelitumpfförmig
abgeschnitten sein, so daß die Dichtung auf einer auf der abgeschrägten Kegelstumpffläche
liegenden Kreislinie erfolgt.
Nachteilig ist bei dieser bekannten Ausbildung, daß es nur an der Stirnfläche der Dichtungskragen zu einer
Abdichtungswirkung kommt und diese Wirkung im Betrieb, z. B. beim Auftreten von erheblichen Innendrücken,
dadurch beeinträchtigt werden kann, daß die an der Stirnfläche in Axialrichtung wirkende Andrück· so
kraft kleiner wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, die zuverlässige Dichtheit einer Flanschverbindung
auch beim Auftreten hoher Innendrücke zu gewährleisten. Dabei soll die Flanschverbindung konstruktiv
einfach bleiben, eine leichte Und deswegen metallsparende Bauart gestatten und mit mäßigen
Anzugskräften der Verbindungsschrauben auskpmmen.
Die vorstehend genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Hinter dieser Ausbildung steht die Erkenntnis, daß die beim Anziehen von Flanschen auftretende Verformung
zur Bewirkung einer zusätzlichen Abdichtung herangezogen werden kann. Die Art der beim Anziehen von
Flanschverbindungen auftretenden Verformungen ist bekannt, z. B. aus der Zeitschrift »technica«, 1967, Seite
1157 ff. Es handelt sich um eine Biegung des vorher ringscheibenförmigen Flansches derart, daß dieser sich
etwas einstülpt, also im Querschnitt betrachtet gedreht wird und eine schwach kegelstumpfförmige Gestalt
annimmt. Diese Verformungen werden jedoch als unerwünscht angesehen und es werden Lösungen
gesucht, mit denen diese Erscheinungen bzw. deren Wirkungen vermieden oder verringert werden können.
Die vorliegende Erfindung macht sich nun diese bisher unerwünschten Verformungen derart zunutze,
daß diese durch die ringförmige Abstützung erleichtert werden und es durch entsprechende Auswahl der
Passungen auf der zylindrischen Umfangsfläche des Dichtungskragens zu einer Anpressung des Randes der
Innenfläche kommt und dadurch eine zusätzliche Abdichtung zustandekommt. Diese zusätzliche Abdichtung
ist in dem Sinne selbstverstär'.end, als bei einer Erhöhung des Ronrinnendrucks durch die zunehmende
Verformung des Flansches das dichtende Anpressen stärker wird. Dabei kann ein vorher eventuell
gegebenes dichtendes Tragen an der Stirnfläche des Dichtungskragens abgeschwächt werden oder ganz
verlorengehen, ohne daß die Dichtigkeit der Verbindung in Frage gestellt wird.
Die in Anspruch 2 vorgeschlagene zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung, bei der die ringförmige
Abstützung einstückig mit einem der Flansche ausgeführt ist, z. B. am Dichtungskragen angeformt ist, der
seinerseits einstückig mit dem Flansch verbunden ist, empfiehlt sich insbesondere bei "ler Verbindung von
Rohren unterschiedlichen Durchmessers oder beim Verschließen eines Druckgefäßes mit einem Deckel,
wobei der Dichtungskragen mit ringförmiger Abstützung am Deckel angeformt ist.
Es kann allerdings auch die Ausbildung gemäß Anspruch 3 zweckmäßig sein, wobei dann beide
Flansche die gleiche Konfiguration aufweisen können und die erfindungsgemäß erzielte zusätzliche Abdichtung
doppelt, nämlich an jedem der Flansche auftritt.
Durch die Maßnahme gemäß Anspruch 4 kann schließlich eine sichere anfängliche Abdichtung an der
Stirnfläche der Abstützung gewährleistet werden, wenn es zweckmäßig erscheint, die Passungen so zu wählen,
daß die zusätzliche Abdichtung erst im Betrieb beim Auftreten von Innendrücken hinzukommen soll.
Die Erfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen
weiter erläutert. F.s zeigt
F 1 g. 1 eine erste Ausführungsform der Flanschverbindung;
F i g. 2 eine zweite Ausführungsform der Flanschverbindung;
F i g, 3 die Einzelheil V in F i g. 2 Vergrößert;
Fig.4 eine dritte Ausführungsform der Flanschverbindung;
F i g. 5 eine vierte Ausführungsform der Flanschverbindung;
F i g. 6 eine fünfte Aüsführurigsform der Flanschverbindung;
\λ OA
CT7 UZ. /
F i g. 7 die Einzelheit Xh in F i g. 6 vergrößert;
F i g. 8 eine sechste Ausführungsform der Flanschverbindung;
F i g. 9 eine siebente Ausführungsform der Flanschverbindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Flanschverbindung kann zum Aufschrauben des Deckels eines Druckbehälters
oder zum Verbinden von Rohren unterschiedlichen Durchmessers dienen. Die Flanschverbindung enthält
einen (gemäß der Zeichnung) oberen Flansch 1, der, wie mit enger Schraffur angedeutet, zu einem Deckel
gehören kann oder, wie mit weiter Schraffur angedeutet, zu einem Rohr kleineren Durchmessers gehören
kann, sowie einen unteren Flansch 2. Am oberen Flansch 1 ist einstückig mit diesem ein Dichtungskragen 3 in
Form eines zylindrischen Fortsatzes ausgebildet. Der untere Flansch 2 besitzt eine zentrale Bohrung, auf
deren Seitenfläche eine zylindrische Ausdrehung 4 eingearbeitet ist.
Die Ausdrehung 4 ist in dem Flansch eingearbeitet, der im Vergleich mit dem anderen eine geringere
Steifigkeit aufweist, im vorliegenden Fall also im Flansch 2. Der Dichtungskragen 3 sitzt mit einer
Passung in der Ausdrehung 4 im Flansch 2, die in Abhängigkeit von der Steifigkeit des Flansches 2, des
Werkstoffs der Flansche 1 und 2, ihrer Herstellungsgenauigkeit, der Bearbeitungsgüte der Oberflächen des
Dichtungskragens 3 und der Ausdrehung 4 im Flansch 2 sowie auch vom Druck und von den Eigenschaften des
abzudichtenden Mediums gewählt ist.
Zum Zusammenziehen der Flansche 1 und 2 und zur Schaffung einer hermetisch dichten Verbindung derselben
dienen Schraubenbolzen 5 mit Muttern 6, die in den Flanschen 1 und 2 in gleichmäßig auf dem Umfang
verteilten Bohrungen sitzen.
Zur Erleichterung der noch näher zu beschreibenden Verformungen beim Festziehen der Muttern 6 und beim
Auftreten von Innendruck ist an der unteren Stirnfläche des Dichtungskragens 3 eine ringförmige Abstützung 8
in Form .ines umlaufenden Wulstes ausgebildet. Diese stützt sich auf die Grundfläche der Ausdrehung 4.
In der Ausbildung der Flanschverbindung gemäß F i g. 2 ist im (gemäß der Zeichnung) unteren Flansch 9
die zentrale Bohrung ausgebildet, in welche der Dichtungskragen 3 hineinragt. Der Flansch 9 weist eine
im Vergleich mit dem Flansch 1 geringere Steifigkeit auf Das Radialspiel zwischen der Oberfläche der
Bohrung im Flansch 9 und der Seitenfläche des Dichtungskragens 3 wird ausgehend von den oben
angegebenen Bedingungen gewählt.
Auf der dem Flansch 1 zugekehrten Stirnfläche des Flansches 9 ist in einem gewissen Abstand von seiner
Bohrung eine ringförmige Abstützung 10 ausgeführt, dessen (gemäß der Zeichnung) oberer Teil, der mit der
Stirnfläche des Flansches 1 in Berührung steht, einen halbkreisförmigen Querschnitt hat. Die Höhe h der
Abstützung 10 und seine Breite b werden so gewählt, daß eine Drehung des weniger steifen Flansches 9 in
bezug auf die Kammlinie der Abstützung 10 beim Zusammenziehen der Flansche 1 und 9 mittels der
Schraubenbolzen 5 ermöglicht wird.
In Fig.4 ist eine Ausführungsform der Flanschverbindung
dargestellt, deren Konstruktion es erlaubt, mit kleineren Anzugskräften der Schraubenbolzen 5 auszukommen.
Diese Flanschverbindung hat einen Flansch 11, der z. B. als Ganzes mit einem Druckbehälterdeckcl
ausgeführt ist, und ci'Jen Flansch 12, welcher zu dem
Druckbehälter selbst gehört. Der Flansch 11 ist steifer
als der Flansch 12. In den einander zugekehrten Stirnflächen jedes der Flansche 11 und 12 sind einander
gegenüber Ringnuten 13 eingearbeitet, die zur Unterbringung einer ringförmigen Abstützung 14 in Form
eines Rings dienen, welcher teilweise in die beiden Nuten 13 hineinragt Die Höhe des Ringes 14 übersteigt
etwas die Gesamttiefe der Nuten 13. In dieser Ausführungsform ist der Dichtungskragen 3 ebenfalls
als Ganzes mit dem steiferen Flansch 11 ausgebildet und
ragt in die Bohrung des Flansches 12 hinein.
Die in F i g. 5 dargestellte Flanschverbindung hat einen Flansch 15, der wieder als eine Einheit mit einem
Druckbehälterdeckel ausgeführt sein kann, und einen Flansch 16, welcher zu dem Druckbehälter selbst gehört.
Der Flansch 15 weist eine im Vergleich mit dem Flansch 16 größere Steifigkeit auf. Der Dichtungskragen 3 ist als
Ganzes mit dem Flansch 15 ausgebildet und ragt in die Bohrung des Flansches 16 hinein.
Auf der Stirnfläche des Flansches 15 ist in einem gewissen Abstand vom Dich·- ngskragen 3 eine
ringförmige Abstützung 17 ausget'-hrt. deren Hohe und
Breite ausgehend von denselben Bedingungen gewählt werden, welche für die Abstützung 10 des Flansches 9 in
F i g. 2,3 angegeben sind.
In der Stirnfläche des Flansches 16 ist gegenüber der Abstützung 17 eine Ringnut 18 eingearbeitet, in der eine
Dichtung 19 untergebracht ist. Die Abstützung 17 liegt an der Dichtung 19 an.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen von Flanschverbindungen sind vorwiegend zum hermetisch
dichten Aufsetzen von Deckeln auf Druckbehälter oder zum Verbinden von Rohren unterschiedlicher
Durchmesser bestimmt. Die Anwendung jeder der vorgeschlagenen Bauarten richtet sich nach den
konkreten Bedingungen, von denen die wichtigsten die Werkstoffe, aus denen die Flansche und der Dichtungskragen bestehen, sowie die physikalischen und chemischen
Eigenschaften des abzudichtenden Mediums sind.
Zur Verbindung von Rohren gleichen Durchmessers dient die in Fig. 6 dargestellte Flanschverbindung. Zu
Jieser gehören ein Flansch 26 und ein Flansch 27. von denen jeder eine zentrale Bohrung 28 besitzt. In der
Innenfläche der Bohrungen 28 sind ringförmige Ausdrehungen zur Anordnung des Dichtur.gskragens 23
eingearbeitet. Auf der Stirnfläche des (gemäß der Zeichnung) oberen Flansches 26 in der Nähe des
Dichtungskragens 23 ist eine ringförmige Abstützung 29 ausgeführt, deren in F i g. 7 eingezeichnete Breite b\ und
Höhe h\ so gewählt sind, daß eine Drehung der Flansche
26 und 27 in bezug auf die Kammlinie der Abstützung 29 beim Anziehen der Bolzenschrauben 5 ermöglicht wird.
In einer solchen Flanschverbindung verbleibt zwischen
der (gemäß der Zeichnung) oberen Stirn des Dichtungskragens 23 und der Grundfläche der Ausdrehung
22 im Flansch 26 ein Abstand, dor zur Gewährleistung des Anliegens der Abstützung 29 an der
Stirnfläche des Flansches 27 notwendig ist.
Eine Verminderung der Anzugskraft der Schraubenbolzen 5 beim Zusammenziehen der Flansche ist bei der
Flansch»erbindung gemäß Fig.8 möglich, bei welcher
in den einander zugekehrten Stirnflächen der Flansche 30 Ringnuten 31 eingearbeitet sind, die zur Unterbringung
einer ringförmigen Abstützung in Form eines Ringes 32 dienen, der teilweise in die beiden Nuten 31
hineinragt. Die hühe des Ringes 32 übersteigt etwas die
Gesamttiefe der Nuten 31.
Ein Dichtungskragen 23 sitzt in in den Flanschen 30 eingearbeiteten Ausdrehungen 22. Zv/ischen der (ge-
maß der Zeichnung) oberen Stirn des Dichtungskragens
23 und der Grundfläche der Ausdrehung 22 im oberen Flansch 30 bleibt ein Spiel, daß zur Gewährleistung des
Anliegens des Ringes 32 in den Nuten 31 notwendig ist.
Fig. H zeigt schließlich eine Ausführungsform einer Flanschverbindung, die einen Flansch 34 (in der
Zeichnung oben) und einen Flansch 35 enthält, in jedem von denen eine zentrale Bohrung 36 vorhanden ist. In
der Seitenfläche der Bohrungen 36 sind Ausdrehungen 37 zur Anordnung des bereits beschriebenen Dichtungskragens
23 eingearbeitet.
Auf der Stirnfläche des Flansches 34 ist in einem gewissen Abstand vom Dichtungskragen 23 eine
ringförmige Abstützung 38 ausgeführt, deren Höhe und Breite so gewählt werden, daß eine Drehung der
Flansche 34 und 35 in bezug auf die Kammlinie der Absiüi^ung 38 ciTiiugiiCni Wird.
Im dem Flansch 34 gegenüberliegenden Flansch 35 ist eine Nut 39 eingearbeitet, in die eine Einlage 40
eingelegt ist. Gegen die Einlage 40 stützt sich die ringförmige Abstützung 38 ab.
Zwischen der (gemäß der Zeichnung) oberen Stirn des Dichtungskragens 23 und der Grundfläche der
Ausdrehung 37 im Flansch 34 bleibt ein Abstand, der das Anliegen der ringförmigen Abstützung 38 an der
Einlage 40 sicherstellt.
In den Ausführungsformen der Flanschverbindungen gemäß F i g. 6 bis 9 sitzt der Dichtungskragen 23 in den
Ausdrehungen der Flansche mit einer Passung, die in Abhängigkeit vom Werkstoff der Flansche, von der
Herstellungsgenauigkeit und Bearbeitungsgüte der Oberflächen des Dichtungskragens 23 und der Flansche
sowie von dem Druck und den Eigenschaften des abzudichtenden Mediums gewählt wird.
Für jede der vorgeschlagenen Ausführungsformen von Flanschverbindungen ist es zweckmäßig, wenn auf
der zylindrischen Außenflächi des Dichtungskragens eine Schicht eines Materials aufgetragen ist, welches
weicher als der Werkstoff des eigentlichen Dichtungskraeens und der Werkstoff der Flansche ist, z. B.
Gummi. Kunststoff oder weiche Metallegierungen je nach den konkreten Bedingungen der Anwendung.
In sämtlichen beschriebenen Flanschverbindungen kommt es zu einer zusätzlichen Abdichtung der
Verbindung auf folgende Weise: Beim Zusammenziehen der Flansche 1 und 2 (Fig. 1) mittels der Schraubenbolzen
5 biegt sich der weniger steife Flansch 2 so, daß seine Außenkante (Punkt A) dem Flansch 1 näherkommt,
wob°i sich der Rand der Ausdrehung 4 an der Stelle K an die Oberfläche des Dichtungskragens 3
andrückt. Dabei wirkt die ringförmige Abstützung 8 gewissermaßen als Drehpunkt für die Verformung des
Flansches 2. Die an der Stelle K auftretende Dichtwirkung ist eine zuverlässige hermetische Abdichtung.
Die Anzugskraft der Schraubenbolzen 5 wird rechnerisch unter Berücksichtigung der Steifigkeit des
Flansches 2, der Art der Passung des Dichtungskragens 3 in der Ausdrehung 4 und der Eigenschaften des
abzudichtenden Mediums bestimmt.
Wenn das abgedichtete Medium unter Druck gesetzt wird, so erhöht sich die von den Schraubenbolzen 5 auf
den Flansch 2 ausgeübte Kraft und dessen Verformung im beschriebenen Sinne wird größen Dadurch dreht sich
der Flansch 2 noch weiter und die Anpressung seiner Innenkante an die Stelle K wird stärker. Die Größe
dieser Anpressühg ist dem Druck des abzudichtenden Mediums direkt proportional. Somit nimmt bei einer
Drucksteigerung des abzudichtenden Mediums in dem Behälter oder der Rohrleitung die Dichtwirkung zu. Ein
zusätzliches Anziehen der Schraubenbolzen 5 ist entbehrlich.
In der Flanschverbindung gemäß Fig.2 biegt sich
beim Zusammenziehen der Flansche 1 und 9 mittels der Schraubenbolzen 5 der weniger steif** £*iar>cr*ii q co HaR
er sich in bezug auf die Kammlinie der ringförmigen Abstützung 10 dreht. Hierbei niinerl sieh die Außenkante
des Flansches 9 (Stelle -4) der Stirnfläche des Flansches 1, während die Seilenfläche des Dichtungskragens 3 mit der Innenkante des Flansches 9 (Punkt K)
in Berührung kommt, wodurch die Dichtheit der Flanschverbindung sichergestellt wird.
Die Größe der Anzugskraft wird in der bereits bes .hriebenen Weise bestimmt. Auch diese Flanschverbindungskonstruktion
ist in der bereits beschriebenen Weise selbstdichtend.
Beim Zusammenziehen der Flansche 11 und 12 (Fig. 4) und der Flansche 15cind 16 (F ig. 5) kommt es in
ähnlicher Weise zu einer Drehung des jeweils weniger steifen Flansches 12 und 16 um die jeweilige ringförmige
Abstützung 14 bzw. 17 und damit zur zusätzlichen selbstdichtenden Abdichtungslänge einer umlaufenden
Linie an der Stelle K.
Bei der wachsenden Abdichtung mit steigendem Innendruck kommt es zu einer Längsdehnung der
Schraubenbolzen 5, so daß der Ring 14 bzw. die Einlage 19 entlastet werden. Dies bewirkt eine Vergrößerung
der Anpressung an den Dichtungskragen 3 und dementsprechend eine Verstärkung der zusätzlichen
Abdichtungswirkung.
Die Wirkungsweise der in Fig.6, 7 gezeigten Flanschverbindung ist ähnlich. Beim Zusammenziehen
der Flansche 26 und 27 mittels der Schraubenbolzen 5 kommt es zu deren Drehung um die Kammlinie der
ringförmigen Abstützung 29 in der Weise, daß sich die Außenkanten A der Flansche 26 und 27 einander nähern
und die Seitenflächen des Dichtungskragens Ti mit den Innenkanten (Punkt M) der Flansche 26 und 27 in
Berührung kommen und die Flanschverbindung hermetisch abdichten. Die Größe der Anzugskraft der
Schraubenbolzen 5 wird in bereits beschriebener Weise bestimmt
Die Wirkungsweise der in F i g. 8 und 9 dargestellten
Flanschverbindungen unterscheidet sich nicht von der Wirkungsweise der in den F i g. 4 und 5 gezeigten
Flanschverbindungen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Flanschverbindung mit zwei Flanschen, von denen mindestens einer eine zentrale Bohrung
besitzt, wobei zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen derselben ein zylindrischer Dichtungskragen zum hermetischen Abschluß der Verbindung
beim Zusammenziehen der Flansche angeordnet ist, dessen Außenfläche mit der Innenfläche der
zentralen Flanschbohrung zusammenwirkt, da- ι ο
durch gekennzeichnet, daß zwischen den einander zugewandten Stirnflächen der Flansche (1,
2, 9, 11, 12, 15, 16, 20, 26, 27, 30, 34. 35) eine ringförmige Abstützung (8, 10, 14, 17, 29, 32, 38)
solcher Breite (b) und Höhe (h) angeordnet ist, daß υ
beim Anziehen der Verbindung eine Drehung wenigstens eines der Flansche in bezug auf den
Vorsprang stattfindet
2. Flanschverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Abstützung (8,
10, 17, 29, 38) als Ganzes mit einem der Flansche ausgeführt ist.
3. Flanschverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Abstützung
(14,32) in Form eines Rings ausgeführt ist und in den Stirnflächen der beiden FLnsche einander gegenüber
Ringnuten eingearbeitet sind, in die der Ring teilweise hineinragt, wobei die Höhe des Rings die
Gesamttiefe dei beiden Nuten etwas übersteigt.
4. Flanschverbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnfläche des Flansches,
die dem die Abstützung aufweisenden Flansch gegenüberliegt, eine P ingnut ausgearbeitet ist, in der
eine Einlage (19) angeorc""iet ist, die mit der Stirnfläche der Abstützung zusammenwirkt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19742430627 DE2430627C3 (de) | 1974-06-26 | 1974-06-26 | Flanschverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19742430627 DE2430627C3 (de) | 1974-06-26 | 1974-06-26 | Flanschverbindung |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2430627A1 DE2430627A1 (de) | 1976-01-15 |
DE2430627B2 DE2430627B2 (de) | 1979-02-22 |
DE2430627C3 true DE2430627C3 (de) | 1979-10-04 |
Family
ID=5918970
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19742430627 Expired DE2430627C3 (de) | 1974-06-26 | 1974-06-26 | Flanschverbindung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2430627C3 (de) |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3240582C2 (de) * | 1982-11-03 | 1985-09-26 | Bernhard 8071 Lenting Kessel | Rohrflansch |
DE10022515A1 (de) * | 2000-05-10 | 2001-11-15 | Neumo Armaturenfabrik Appbau M | Verbindung für medienführende Teile |
FR2914729B1 (fr) * | 2007-04-05 | 2009-10-30 | Snecma Sa | Dispositif de liaison etanche precontrainte a brides |
-
1974
- 1974-06-26 DE DE19742430627 patent/DE2430627C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2430627B2 (de) | 1979-02-22 |
DE2430627A1 (de) | 1976-01-15 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69426994T2 (de) | Mehrringdichtung und verwendung in einer verbindungsanordnung | |
DE3249144C2 (de) | Einschraubfilter | |
EP0343395B1 (de) | Pressverbindungsanordnung, Armatur und Verfahren zur Herstellung | |
DE68904510T2 (de) | Metalldichtung fuer sehr hohen druck. | |
DE2553290A1 (de) | Hydrodynamische wellendichtung, und verfahren zu ihrer herstellung | |
DE1901676A1 (de) | Dichtungsanordnung zur Stroemungsbegrenzung laengs umlaufender Wellen,welche durch OEffnungen in Waenden ragen,die Bereiche hoeheren Druckes von solchen niedrigeren Druckes trennen | |
DE69609017T2 (de) | Fluid-Regeleinrichtung | |
DE1061144B (de) | Wellendichtung | |
DE3406765A1 (de) | Vorrichtung zur begrenzung des weges einer ventilspindel | |
DE2336009A1 (de) | Durch einen balg abgedichtetes drosselventil | |
DE112021001687T5 (de) | Batteriedeckel | |
DE1475683A1 (de) | Kupplungsdichtring | |
EP3249374A1 (de) | Druckprüfvorrichtung | |
DE1951869A1 (de) | Steuerventil | |
DE1947306A1 (de) | Verbindung von zwei mit Kunststoff ausgekleideten oder verkleideten miteinander verspannten Metallteilen | |
DE2430627C3 (de) | Flanschverbindung | |
DE2615575B2 (de) | Ziehdorn | |
DE2518555C3 (de) | Drosselklappen-Anordnung | |
DE2125716A1 (de) | Kugelventil mit verbesserter Sitzausbildung | |
DE1480881A1 (de) | Ventil fuer Fahrzeugreifen | |
DE2223417A1 (de) | Schraubverbindung mit dichtungsring | |
EP0242813A2 (de) | Rohrdruckmittler | |
DE2915889C2 (de) | Klappenventil | |
DE2838615C2 (de) | Klappenventil | |
DE10219577B4 (de) | Dichtung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |