DE2321154C - Abdichtende Wanddurchführung für ein Kabel, eine Rohrleitung o.dgl - Google Patents
Abdichtende Wanddurchführung für ein Kabel, eine Rohrleitung o.dglInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine abdichtende Wanddurchführung für ein Kabel, eine Rohrleitung
od. dgl., mit einem elastischen Einsatzstück in Form 3.«, einer dem Kabel od. dgl. angepaßten Hülse, deren erstes
äußeres Ende eine Bohrung einer Trennwand durchdringt und sich mit dieser verriegelt, während das
zweite äußere Ende sich durch einen hinterschnittenen Flansch auf der anderen Seite der Trennwand abstützt.
Es sind Einsat/.stücke in Form von einstückigen Hülsen
aus elastischem Kunststoff bekannt mit eirem größeren Außendurchmesser als die öffnung in der Wand,
in die sie dicht eingesetzt werden und deren Innendurchmesser so bemessen ist. daß das Kabe od. dgl. 4:5
dichtend eingeschoben werden kann.
Zur Verbesserung des ästhetischen Wirkjng, der
Dichtheit und des raschen Einbaus wurde das Einsatzstück glocken- odrr schalenförmig ausgebildet, wobei
der freie offene Querschnitt mit großem Durchmesser der in der Wand vorgesehenen Öffnung ang:paßt ist
und der axial entgegengesetzte Querschnitt eine Öffnung aufweist, deren Durchmesser so gewähl: ist, daß
er sich dichtend dem Kabel mit dem kleinsten Durchmesser anpaßt
Die DT-OS 14 90 415 betrifft eine mit Zugentlastung versehene Kabeldurchführung für die Gehäuse elektrischer
Geräte und Maschinen. Bei der Auswechselung der Kabel werden häufig die Durchführungsiiille oder
sogar das Gehäuse beschädigt. Um diese Nachteile zu vermeiden, ist vorgesehen, die Durchführung /weiteilig
auszubilden und die beiden Teile leicht demontierbar miteinander zu verbinden, das wird dadurch erreicht.
daß die Durchführung aus /wei ineinander verriegelbaren, hülsenförmigcn Körpern je mit Kopf und ge-
<>5 schiitziem Ansatz besteht, und daß der äußere Körper eine Hinierschneidung aufweist, die eine D chiungsi'locke
bildet, während der innere, das Kabel umfassen
de Körper, die Zugentlastung trägt.
Gegenstand des DT-Gbm 18 44 865 ist ein elastischer Einsatz zum Abdichten von rohrförmigen Körpern,
die auf ihrer Länge unterschiedlichen Querschnitt aufweisen, insbesondere bei der Durchdringung von
Kapillarrohren durch Waschmaschinenwände. Zum Durchstecken des dicken Teiles des Rohres durch die
Wandung muß diese eine entsprechend große Bohrung haben, die dann gegen den dünnen Teil des Rohres abgedichtet
werden muß. Um eine einfache Abdichtung für die Durchführung des Rohres durch die Wand zu
erhalten, ist der elastische Einsatz als Pfropfen ausgebildet, der eine innere, etwa dem Querschnitt des
schlankeren Teiles des Kapillarrohres angepaßte Bohrung hat und sein Außendurchmesser etwa dem Wandungsloch
angemessen ist, durch das auch ein dickerer Teil des Kapillarrohres hindurchführbar ist. Ferner ist
der Pfropfen längsgeschlitzt, damit er auf das Rohr seitlich aufsteckbar ist. In weiterer Ausbildung kann der
Pfropfen noch mit einem Flansch versehen sein, der sich gegen die Wandung des Gehäuses anlehnt und die
Abdichtung dadurch erhöht.
Weder bei der bekannten Kabeldurchführung, noch bei dem bekannten elastischen Einsatz sind zwischen
den Flanschen besondere Befestigungsstücke aus schalldämpfendem Material vorgesehen.
Die Unterlagen zum DT-Gbm 17 19 427 betreffen eine für die elektrische Installation bestimmte Wanddose,
in die zum Vermeiden von Beschädigungen der Isolierung der Leitungen durch scharfe Ränder der Einführungsöffnung,
von außen Muffen aus einem thermoplastischem Kunststoff weicher Einstellung eingesetzt
werden. Dabei legt sich zwar je ein Flansch der Muffe sowohl gegen die Wand als auch gegen die Pappauskleidung
der Wanddose, jedoch ist auch hier zwischen den Flanschen kein besonderer Befestigungsring vorgesehen.
Die Unterlagen zum DT-Gbm 18 32 454 beziehen sich auf eine membranartige Dichtungsvorrichtung aus
elastischem Werkstoff. Sie dient zum Abdichten von Kabein mit verschiedenen Durchmessern und wird an
Einführungslöchern von Feuchtraumgeräten benutzt. Zum leichten Einbau in das Feuchtraumgerät ist die
Dichtungsvorrichtung mit einem zylindrischen Führungszapfen und einer daran anschließenden kegelförmigen
Fläche ausgestattet. Bei einer Ausführungsform sind zur zusätzlichen Abdichtung zwei kegelförmige
Flächen und zwei zylindrische Führungszapfen vorgesehen.
Die FR-PS 15 38 622 beschreibt und zeigt zwar eine elastische Kabeldurchführung zur Abdichtung an zwei
Trennwänden mit veränderlicher Dicke, bei der kugelstumpfförmige
Teile und Ringnuten vorgesehen sind, jedoch ist zwischen den Flanschen kein Befestigungsring vorhanden.
Bei allen diesen Durchführungen ist somit das Problem der Schallabdichtung nicht von Bedeutung.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die Nachteile bekannter Durchführungen für
Kabel, Rohrleitungen od. dgl. zu vermeiden und eine abdichtende, geräuschdämpfende, leicht einzubauende
und gegebenenfalls die Leitungsverlagcrung verhindernde Wanddurchführung weiterzubilden, die sich
auch optisch unauffällig in die durchdrungene Wand einfügt.
Diese Aufgabe wird bei einer abdichtenden Wanddurchführung der eingangs beschriebenen Art dadurch
gelöst, daß der Flansch aus zwei im Abstand angeord-
<f
neien Abdeckflanschen besteht, daß der äußere Rand des ersten Abdeckflansches an der Trennwand anliegt,
daß ferner der zweite Abdeckflansch im Abstand davon mit seinem äußeren Rand an einer schalldämpfenden
Verkleidung der Trennwund anliegt, und daß der Raum /wischen den beiden Abdec'<
flanschen im wesentlichen durch einen Befestigungsring aus schalldämpfendem Material ausgefüllt ist.
Zwischen Kabel, Leitung od. dgl. und einer a ι der
Hülse eingeformten ringförmigen Ausnehmung kann ein in der äußeren Ummantelung oder Umwicklung des
Kabels angeordneter Verankerungsring vorgesehen sein.
Die erfindung.sgemäß ausgebildete abdichtende
Wanddurchführung für ein Kabel, eine Rohrleitung od. dgl. bietet, insbesondere für die Durchführung durch
die Spritzwand von Kraftfahrzeugen, die Vorteile, daß sie gefällig aussieht, einwandfrei abdichtet, ohne nennenswerten
baulichen Aufwand rasch e:nzubauen ist. gegebenenfalls eine Verlagerung des Kabels verbinden
und Geräusche — ohne Verkitten oder Anschrauben einer Gegenplatte — wirksam dämpft.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
an Hand der Zeichnung beschrieben.
Die Wanddurchführung, die von dem Kabel 2 abgeformt
ist, hat die Form einer Hülse 1. die das Kabel an der gewünschten Stelle, an der sie abgeformt ist, ganz
bedeckt. Die Trennwand 3 aus Blech, durch die das Kabel 2 hindurchgeführt ist, weist eine Öffnung 4 auf, in
die ein kegelsiumpfförmiger Ansatz 5 mit einem VerriegelungSschlitz
6 eingeführt ist, der an einer Seile der Trennwand 3 anliegt. Der Körper der Wanddurchführung
weist einen ersten Abdeckflansch 9. dessen äußerer Rand 10 sich an der anderen Seite des Bleches 3
abstützt, sowie einen zweiten AbJeekflansch 11 auf,
dessen äußerer Rand 12 an einer schalldämpfenden Verkleidung 13 der Trennwand 3 anliegt.
Zur Erhöhung der Festigkeit sowie zur Verbesserung der Dichtigkeit und Schalldämpfung ist der Raum zwischen
den beiden Abdeckflanschen 9 und 11 durch einen Befestigungsring 14 aus schalldämpfendem Material
ausgefüllt.
Vor dem Abformen der Wanddurchführung wird ein
Verankerungsring 15 an der Oberfläche des Kabels 2 angebracht. Dieser Verankerungsring 15 kann beispielsweise
in den Mantel des Kabels 2 eingefügt werden. Dadurch wird das Kübel 2 in seiner Lage gehalten
und insbesondere eine Verschiebung \ermieden. es sei
denn, daß dies gewünscht wird; in diesem fall wird die
Wanddurchführung entriegelt. Der feste Einbau des Kabels 2 ergibt außerdem eine gute Abdichtung ^ogen
Fluide und eine beachtliche Schalldämplung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Abdichtende Wanddurchführung für ein Kabel,
eine Rohrleitung od. dgl., mit einem elastischen Einsatzstück
in Form einer dem Kabel od. dgl. angepaßten Hülse, deren erstes äußeres Ende eine Bohrung
einer Trennwand durchdringt und sich mit dieser verriegelt, während das zweite äußere Ende sich
durch einen hinterschniltenen Flansch auf der anderen
Seile der Trennwand abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch aus zwei im
Abstand angeordneten Abdeckflanschen (9, 11) besteht, daß der äußere Rand (10) des ersten Abdeckflansches
an der Trennwand (3) anliegt, dall ferner der zweite Abdeckflansch (11) im Abstand davon
mit seinem äußeren Rand (12) an einer schalldämpfenden
Verkleidung (13) der Trennwand (3) anliegt, und daß der Raum zwischen den beiden Abdeekflanschen
im wesentlichen durch einen Befestigungsring (14) aus schalldämpfenden1 Material ausgefüllt
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Kabel od. dgl. (2) und einer an der Hülse (1) eingeformten ringförmigen Ausnehmung
ein in der äußeren Ummantelung oder Umwicklung des Kabels (2) angeordneter Verankerungsring
(15) vorgesehen ist.
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