DE2118908A1 - - Google Patents

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DE2118908A1
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airport
landing
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DE19712118908
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Landen und Starten von Flugobjekten ohne BerUcksichtigung der Sichtverhältnisse.
  • Es ist bekannt, bei bisherigen Blindlandesystemen eine I.) Instrumentenlandung ( ILS ) vorzunehmen, bei der jedoch der Pilot 1. selbst nach Ausschlag der Anfluginstrumente und Peilung der Trägerfrequenz steuert.
  • 2. z.B. Windböen und andere Umwelteinflüsse korregieren muß 3. mindestens 200 - 300 m Sichtseite und 30 m Sichthöhe haben mu, um die Landung beenden zu können.
  • 4. Außerdem muß der Pilot die Begrenzung der Start- und Landebahn erkennen und wird zum Schluß beim Abstellplatz eingewiesen.
  • II.) Anflug auf Leitstrahl ( GCA ) bei der die wesentliche Funktion der Radarlotse übernimmt und der Pilot ebenfalls noch folgende Funktionen ausführen muß 1. selbst, nach Angabe des Radarlotsen das Flugobjekt steuert.
  • 2. Windböen und andere Umwelteinflüsse korregiert.
  • 3. Sichtweite 200 - 300 m und Sichthöhe 30 m haben muß, um die Landephase beenden zu können 4. Start- und Landehahnbegrenzung zu erkennen und zum Abstellplatz eingewiesen zu werden.
  • III.)Weitere bekannt gewordene Blindlandesysteme mit Bordrechner sind wegen des hohen Unsicherheitsfaktors in der Benutzung für einen Einsatz nicht vorteilhaft.
  • Es handelt sich hier um einseitige Blindlandeoysteme ( Bordrechner ) welche nach Aufsetzen des Plugobjektes auf die Start- Und Landebahn bei nicht sichtbarer Begrenzung ein Verlassen der Start- und Landebahn nicht verhindern können. Vor allen Dingen ist -ein Start bei Sichtbehinderung nicht möglich.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es nun ohne onti.sche Sicht sicher zu landen, um bei den selben Bedingungen auch wieder starten zu können.
  • NVCLS ( No Visibility Computer Landung System Diese Aufgabe wird Erfindunnsgemäß gelöst, durch ein Verfahren, welches dadurch gekennzeichnet ist., dass Jedes Flugobjekt mit einem Bordrechner ausgestattet ist, welcher mit einem kompatiblen Flughafenrechner durch das übertragene Programm in ständiger Verbindung steht und somit Meßdaten mit hoher Geschwindigkeit in beiden Richtungen austauscht, diese auf beiden Seiten verarbeitet und dadurch auf der Flugobjektseite Steuerungsfunktionen ausgeführt werden können.
  • Als besonderen Vorteil ist zu nennen, dass ohne menschlichen Eingriff unter Benutzung der, bereits meist schon vorhandenen, DVA ( Datenvera-rbeitungsanlage ) auf der Flughafenseite sowie an Bord des Flugobjektes das Starten und Landen ohne Sicht ermöglicht wird. Ferner wird durch die Einrichtung einer HF- ( Hochfrequenz ) spur-sendManlage an der ohnehin bestehenden Befeuerungsanlage entlang der Start- und Landebahn und einer Empfängeranlage im Flugobjekt, dieses nach Aufsetzen auf der Start- und Landebahn ebenfalls ohne menschlichen Eingriff sicher bis zum Abstellplatz geleStei um diese Einrichtung in umgekehrter RiC}ltUng beim Starten wieder autzen0 Außerdem wird die bestehende bewährte Überwachung des gesamten Suftraames auf größere Entfernungen mittels Radar durch dieses Verfahren nicht beeinflußt, sodaß auch die Überwachung in Flughsfennähe durch Bereichsradar für kleinere und ältere Flugobjekte bestehen bleiben kann. Eine programmierte nach Prioritäten ablaufende Warteschleifenorganisation ist bei diesem Verfahren ohne besonderen Aufwand möglich und erhöht die Sicherheit bei stark frequentierten Flughäfen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von zwei Figuren als AusführungsDeispiel naher erlautert. Dabei zeigt Fig. 1 den Anflug des Flugobjektes außerhalb des flughafenbereiches wobei die Steuerung des Flugobjektes vom Bordrechner in Abhängigkeit von der DVA des Flughafens durch die Übertragung des Programmes übernommen wird und Fig. 2 das Flugobjekt imnSinzugsbereich des Flughafens unmittelbar vor passieren des Vorsignales ees vorhandenen ILS-Landesystemes.
  • Fliegt nun - wie in Fig. 1 - ein Flugobjekt (2) einen Flughafen (1) an, wird das Progranim der Landephase von der DVA (1a) des Flughafens per Funk (3) nach VO (Vollzugsordnung fbr Funk, Genf 1969) an den kompatiblen Bordrechner (2a) übertragen. Da es, je nach Windrichtung, zwei Einflugmöglichkeiten ( entgegengesetzte Himmelerichtung ) gibt, existieren für jede Start- und Landebahn nur zwei verschiedene Programme in der DVA des Flughafens, welche sich nur geringfügig durch z.B. (4) (Bodenerhebunven oder Bauwerke usw. ) im Flughafenbereich unterscheiden.
  • Das übertragene Programm beginnt in erster Linie eine Anfrage und Kontrolle der Instrunente über den Bordrechner des Flugzeuges und liefert die Meßdaten zurück an den Flughafenrechner. Dieser überprüft die Werte und druckt von hier ab mit Kennung des Flugobjektes laufend eine Meldung auf angeschlonser.e Schnelldrucker aus.
  • In zweiter Linie liefert der Flughafenrechner eine genaue Ortung- vom Radar her - sowie Umweltmeßdaten und bestimmt die exakte Höhe vom Boden aus um diese nun an das Flugobjekt an den Höhenmessen zu übertragen. Das übertragene Programm im Bordrechner ist nun in der Lage, auf genau vorgegebener Strecke das Flugobjekt ohne manuelle Tätigkeit des Piloten sicher herunter zu holmen. Eine Unterstützung wäre hier der Anschluß eines Datensichtgerätes, über eine Datenübertragungssteuerung an den Bordrechner angeschlossen, dass dem Piloten einen optischen Eindruck der anzufliegenden Landebahn vermittelt und gleichzeitig die Flugbahn welche vom Flugobjekt rechnergesteuert zurücke1egt wird, anzeigt.
  • Auf der Flughafenseite besteht ebenfalls die Möglichkeit der kontrolle durch Anschlüsse von Datensichtgeräten, welchemit Kennung - die einzelnen Flugobjekte graphisch darstellen.
  • Darüber hinaus geben die laufenden Protokolle der Schnelldrucker eine vollständige Überwachung der Flugobjekte.
  • Der Anschluß von Großraumspeicher an der DVA des Flughafens gestattet es bis zum entgiiltigen Stillstand der Maschine alle Vorgänge zu speichern.
  • Wie aus Fig.2 hervorgeht, befindet sich das Flugobjekt (2) bereits im Flughafenbereich (1) und tauscht standig Meßdaten über Funk -(3) aus.
  • Um Start- und Landebahnbegrenzung einwandfrei;und sicher erkennen zu können muß bei der Befeuerungsanlage noch eine HF-Spur-Senddanlage (8) eingerichtet werden, welche unterschiedliche Frequenzen absetzt, um die Strecke der Start-und Landebahn definieren und abmessen zu können. Ein dafür vorgesehener Empfänger im Flugobjekt gibt dem Bordrechner und dieser wieder, wie bei allen Steuerungsvorgängen, über die Prozeßperipherie an die jeweilige Einrichtung ( hier z.B. Seitenruder ) die Einstellung weiter. Zur Sicherheit bleibt die tiberwachung des Vor-(5) und Hauptsignales (6) über den ITS Frequenzsender (4). Es kommt sogar noch die Ankündigung des Aufset3ens (7) des Flugobjektes auf die Start- und Landebahn dazu. Der sofort beginnende Premsvorgang wird wiederum von der 1{F-Spur-Sendea;nlage qbhangig sein, da die unterschiedliche Frequenz die Position auf der Start- und Landebahn bekannt gibt und damit verhindert, dass das Flugobjekt einer die Pahn hinaus rollt. Eine automatische Einweisung durch Zuteilung des Abstellplatzes (10 ist durch die Zuschaltung einer weiteren HF-Spur-Senderanlage (9) bis zum endgültigen Stillstand möglich.
  • Beim Starten ohne Bodensicht ist - Sichtungsabhängig - eines der beiden Programme für das Starten von der DVA des Flughafens (1) in den Bordrechner des Flugobjektes (2) beim Stillstand über Funk (3) zu Ubertragen. Instrumente werden sofort überprüft und als Kontrolle auf dem Schnelldrucker mit Kennung ausgegeben. Damit erspart man sich die zeitraubende K6ntrolle über Checkliste. In umgekehrter Reihenfolge wird das Flugobjekt durch die zugeschaltete HF-Spur-Senderanlage (9) zur Start- und Landebahn geleitet. Den Zeitpunkt des Startes bestimmt die DVA des Flughafens, der alle Vorgänge an Hand des übergeordneten Überwachungsprogrammes entscheidet und diese außerdem noch dem Towerpersonal zur Kontrolle mitteilt. Durch Berechnung auf grund des vor dem Start eingegebenen Gewichtes und verschiedener anderer Daten, weiß der Flughafenrechner wann das Flugobjekt die Geschwindigkeit zum Abheben erreicht hat und übergibt die an dieser Stelle vorhandene Frequenz des HF-Spur-Senders (8) an den Bordrechner.
  • Bei Startfreigabe wird selbst die Gasstellung ( auch Vollgas ) von der Prozeßperiphered Über den Bordrechner gegeben.
  • Sicherheiteberechnungen und ständiger Datenaustatach- wobei hier der Vorteil der schnellen Rechner besonders in den Vordergrund tritt - zum Flughafenrechner ist während der Startphase besonders wichtig.
  • Befindet sich das Flugobjekt außerhalb der Sicherheitszone in der vorgeschriebenen Höhe, wird dem Bordrechner ein für das Flugobjekt spezifisches Programm an Bord eingegeben-, welches während des gesamten Fluges die' dafür vorgesehenen Aufgaben ausführt.
  • In vorteilhafter Weise kann nicht nur der Bordrechner des Flugobjektes für andere Aufgaben eingesetzt werden, sondernauch der Flughafenrechner kann, soweit er mit Führungsaufgaben nicht schon ausgelastet ist, über eine angescelossene rieuchttafel An- und Abflugzeiten nach vorgegebenen Flugplan und auch akustische Ansage der landenden und startenden Flugobjekte übernahmen. t.r wird bei terspätung den optimalen Fbigplan für Anschlußmaschinen berechnen, kann Warteschleifen - Organisation übernehmen sowie Gepäck und Passapierlisten bei zivilen Einsatz für startende Maschinen speichern, ### drucken und eventuell durch Datenfernübertrsgung ( Verbundnetz ) auch vom Herkunftsflughafen der landenden Maschine obetn genannte Listen übernehmen um so bis zu dem Personaleinsatz des Flughafens Optimierungsaufgaben ausführen.
  • Dieses Verfahren läßt sich ferner für Führungsaufgaben z.B.
  • in der Schiffahrt von einem hafen aus vorteilhaft einsetzen.

Claims (1)

  1. P A T E ff T A N S P R tl C H E
    Anordnung vorzugsweise zum Landen und Starten von Flugobjekten ohne menschlichen Eingriff unter Benutzung der DVA ( Datenverarbeitungsanlage ) des Flughafens und der DVA des Flugobjektes ( Bordrechner ) d a d u r c h g e k e X n z e i c h n e t, dass der Lande- bzw. Startverlauf des Flugobjektes unterteilt ist in zwei vollautomatisch ablaufende Phasen und zwar in eine Phase außerhalb des Flughafenbereiches, wobei die Steuerung des Flugobjektes vom Bordrechner in Abhängigkeit der DVA des Flughafens durch die über tragung des Programmes über Funk übernommen wird und eine weitere Phase im Einzugsbereich des Flughafens in Zusammenarbeit der DVA des Flughafens und des Bordrechners im Flugobjekt, welche mit hoher Geschwindigkeit über Funk Messdaten austauschen, insbesondere Kennung, Gewicht ( Durch Vorgabe bei Start eingeben ) Geschwindigkeit, Treibstoffmene usw. unter Ausnutzung der Instrumentenmesseinrichtungen von Seiten des Flugob-Jektes, sowie Positions - Umweltangaben der Ein- und Ausflugschneisen, Wetterbedingungen und genaue Höhe des Flugobjektes ( gemessen vom Boden aus ) unter Ausnutzung der Messeinrichtungen von Seiten des Flugplatzes ermitteln, auf beiden Seiten verarbeiten und dadurch auf der Flugobjektseite Steuerungsfunktionen ausführt werden.
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch vekennzeichnet, dass entlang der Start- und Landebahn des Flughafens eine HF- ( Hochfrequenz ) Spur-Senderanlage, von denen jeder -Sender einen seiner Lage entsprechenden, eigentumlichen Frequenz zugeordnet ist, angeordnet wird und dass im Flugobjekt eine Empfängeranlage vorgesehen ist, welche die Position des Flugobjektes gegenüber den HF-Spur-Sendern und somit gegenüber der Start-und Landebahn erkennt.
    5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der HF-Spur-Sender in Start- bzw.
    Landerichtung stetig ansteigt bzw. abfällt.
    4. Anordnung nach einen der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Start- und Landebahn und Abstellplatz ( Gangway ) eine weitere HF-Spur-Senderkette angeordnet ist.
    5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die DVA des Flughafens neben dem Programm für Start- und Landung der Flugobjekte Programme für eventuell auszuführende Warte-Schleifenorganisation zur Verfügung hält.
    6. Anordnung nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Flugobjekt eine optische Anzeigevorrichtung ( Sichtgerät ) für die jeweilige Start- bzw. Landephase und Position des Flugobjektes zur Start- und Landebahn vorgesehen ist.
    7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Flughafengelände eine öffentliche Anzeigevorrichtung errichtet wird, gesteuert von der DVA/ uen aktuellen Flugplan anzeigt.
    8. Anordnung nach einen der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet, durch die Verwendung von Vor-Haupt- und Aufsetzsignal für den Landevorgang im Bereich des Flughafens vor und auf der Start-und Landebahn.
    Leerseite
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