DE2103053A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer selbstschneidenden Schraube mit Bohrerspitze - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer selbstschneidenden Schraube mit Bohrerspitze

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DE2103053A1 DE19712103053 DE2103053A DE2103053A1 DE 2103053 A1 DE2103053 A1 DE 2103053A1 DE 19712103053 DE19712103053 DE 19712103053 DE 2103053 A DE2103053 A DE 2103053A DE 2103053 A1 DE2103053 A1 DE 2103053A1
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Description

j «ι η on c ο
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
S MÜNCHEN 86, DEN POSTFACH 860 820
SAHA MDHLSTRASSE 22, rufnummer 443921/22
<983921/22>
TEXTRON IITC., 600 Eighteenth Avenue, Rockford, Illinois,
V,St.A.
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer selbstschneidenden Schraube mit Bohrerspitze.
Die Erfindung betrifft selbstschneidende Schrauben mit Boh« rerspitze und insbesondere solche Schrauben, bei denen das in das Werkstück eindringende Ende zwischen komplementären Normteilen kaltgehämmert wird·
Schrauben mit Bohrerspitzen, die selbsttätig Gewinde schneiden, sind zweckmäßigerweise an ihren Schneidekanten vorne mit einem Neigungswinkel versehen. Eine derartige Schraube ist in der U.S.A.-Patentsehrift Nr, 3 318 182 von Carlson beschrieben. Sie hat eine Bohrerspitze, in der das Metall, verglichen mit dem Metall des Schaftes, eine höhere Festig- W keit hat. Dadurch wird die Ausfallquote durch Bruch der Bohrerspitze wesentlich reduziert·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung derartiger selbstschneidender Schrauben, die eine Bohrerspitze mit einem vorderen Neigungswinkel oder Haken an ihren Schneidkanten haben, zu schaffen.
Gemäß der Erfindung wird die Schraube in einem Extrusiöns-
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Vorgang geformt, damit eine Bohrerspitze entsteht, in der ein Kornfluß in Längsrichtung die Festigkeit der Spitze erhöht. Weiter wird erfindungsgemäß die Schraube mit einer gesteuerten lateralen Expansion geformt, so daß sie eine genau kontrollierte diametrale Abmessung erhält· Ferner will die Erfindung an einer selbstschneidenden Schraube eine extrudierte Bohrerspitze ohne Auftreten irgendeines Grates an der Seite formen· Die Bohrerspitze soll in einem einzigen Arbeitsgang ausgeformt werden, so daß nur noch ein schärfender Arbeitsschritt nötig ist, um die Schraube zu vollenden·
Zur Lösung dieser Aufgaben sieht die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer selbstschneidenden Schraube mit Bohrerspitze vor, nach dem ein zylindrisches Werkstück zu einem Rohling geformt wird, der einen Schaft mit einem Kopf am einen Schaft ende, ein in das Werkstück eindringendes Endstück mit einem kleineren Durchmesser als der Schaft und einen nach innen sich verjüngenden Zwischenteil zwischen dem Schaft und dem Endstück aufweist· Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrerspitze durch Kalthämmern des Endstückes und des Zwischenteils des Rohlings zwischen zwei in seitlicher Richtung beweglichen komplementären Formhälften geformt wird, die die Seiten der genannten Rohlingteile vollständig umgeben, um sowohl eine begrenzte laterale Expansion als auch eine ungehinderte Extrusion in Längsrichtung zu erzielen. Während dieses Kalthämmerns bilden die Formhälften zwei Rillen, die sich in Längsrichtung über das Endstück und das Zwischenteil an gegenüberliegenden Seiten erstrecken· Die Formhälften beschränken die laterale Expansion des Endstückes, so daß keine seitlichen Grate entstehen, während zwei längslaufende VorSprünge zwischen den Rillen mit praktisch parallelen äußeren Seitenwänden geformt wer-
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den, an deren vorderen !flächen ein Haken gebildet wird und deren diametrale Breite praktisch gleich dem Durchmesser des Schaftes ist· In der Bohrerspitze kommt ein Kornfluß in Längsrichtung zustande, der eine Spitze mit höherer Zug·* festigkeit liefert, als das Metall in dem Schaft hat·
Das Vorderende der Bohrerspitze wird so bearbeitet» daß zwei Sohneidkanten an den Vorsprüngen an deren vorderen Rändern ausgeformt werden· Danach wird auf dem Schaft ein (rewind e aufgewalzt·
Ferner sieht die Erfindung eine Vorrichtung zum Kalthämmern des in das Werkstück eindringenden Endes des oben be» schriebenen Rohlings zu der Bohrerspitze einer selbstschneidend en Schraube vor« Eine derartige Vorrichtung weist zwei komplementäre Formhälften auf, die in seitlicher Richtung zu und voneinander bewegbar sind. Die Formhälften haben gegeneinander versetzte Backen, die auch zur longitudinalen Mittellinie des dazwischenliegenden Rohlings versetzt sind* Die Backen haben einander zugekehrte Flächen, die beide zur longitudinalen Mittellinie des Rohlings schräg verlaufen. Sie bilden zwei Rillen, die sich an entgegengesetzten Seiten entlang dem in das'Werkstück eindringenden Ende des Rohlings erstrecken, sowie zwischen diesen Rillen zwei längslaufende Vorsprünge, die an ihren vorderen Stirnflächen einen nach vorne abfallenden Neigungswinkel haben·
Jede Formhälfte übergreift mit einem Seil ihrer Seitenwand bündig den Backen der anderen Formhälfte derart, daß die Sei ten des in das Werkstück eindringenden Endstückes des Roh» lings vollständig umschlossen sind, wenn, letzterer zwischen den Forahälften liegt} dadurch erhält aan, wenn die Formhälften geschlossen sind, eine begrenzte laterale Expansion dieses Endstückes, ohne daß irgendeine seitliche Gratbildung
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erfolgt.
Weiter hat jede Formhälfte eine gebogene Wand, die den Backen mit der Seitenwand verbindet und den gleichen Krümmungsradius hat wie der von ihr geformte Vorsprung. Die Formhälften sind höher als das in das Werkstück eindringende Ende des Rohlings lang ist, damit sich das Endstück beim Schließen der Form ungehindert in Längsrichtung weiten kann und diese Extrusion liefert den gewünschten longitudinalen Kornfluß·
Die gebogenen Wände der Formhälften bilden bei geschlossener Form Kreissegmente und formen Vorsprünge mit einer diametralen Abmessung, die gleich dem Durchmesser des Schaftes des Rohlings ist. Die sehrä.gen, einander zugekehrten Flächen der Backen, die die Rillen formen, versehen die vorderen Stirnflächen der Vorsprünge mit einem Haken an den in das Werkstück eindringenden Enden.
Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung gehen aus der nachfolgenden genauen Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen hervor. Es zeigen}
Fig.1 eine Aufsicht des ursprünglichen zylindrischen Werkstückes, aus dem die selbstschneidende Schraube mit Bohrerspitze gemäß der Erfindung geformt wird;
Pig.2 eine Aufsicht des Werkstückes der Fig·"!, nachdem es zu einem mit einem Kopf versehenen Rohling geformt ist;
Fig·3 eine Seitenansicht des Rohlings, nachdem das in das Werkstück eindringende Endstück und das Zwischenteil kaltgehäsuaert wurden» wobei die Weitung in Längsrichtung deutlich sichtbar ist;
Fig.4 eine Seitenansicht der fertigen Schraube, die nach
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dem erfindungsgemäßen Verfahren mit einer erfindungs·· gemäßen Vorrichtung hergestellt ist;
Fig·5 eine Endansioht des zylindrischen Werkstüokes der Fig.1 in vergrößertem Haßstab;
Mg*6 eine Bndansioht des Rohlings der Pig·2 in vergrös« sertem Maßstab;
Fig»7 eine Endansicht des kaltgehämmerten Rohlings der Pig·3 in vergrößertem Maßstab;
Figo8 eine Endansicht der fertigen Schraube der Pig·4 in vergrößertem Maßstab;
Figo9 eine Sohnittansicht nach der Linie 9-9 der Pig·3;
Fig·10 eine perspektivische Ansicht des in das Werkstück eindringenden Endstückes des kaltgehämmerten Roh·· lings der Pig·3J
Fig«11 eine Seitenansicht der Bohrerspitze der in Fig*4 gezeigten Schraube nach der Linie 11-11 dieser Figur in vergrößertem Maßstab;
Fig.12 eine Aufsicht, zum Teil im Schnitt, die die Lage der komplementären Formhälften zu Beginn des Kalthämmerns des in das Werkstück eindringenden Endes der Sohraube veranschaulicht;
Fig·13 eine Ansicht nach der Linie 13-13 der Pig·12;
Fig.14 eine Aufsicht, teilweise im Schnitt, die die Lage der Formhälften bei Vollendung des Kalthämmerns am in das Werkstück eindringenden Ende der Sohraube veranschaulicht;
Fig„i5 eine Ansicht nach der Linie 15-15 der Fige14·
In den Fig·4, 8 und 11 ist eine selbstschneidende Schraube 30 mit Bohrerspitze 31 gezeigt, die naoh dem Verfahren und
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mit einer Vorrichtung der Erfindung hergestellt ist. Me Schraube 30 weist einen länglichen Schaft 32 auf, der am einen Ende in einen Kopf 33 endigt und an dem in das Werkstüok eindringenden Ende in eine Bohrerspitze 31 übergeht· Die Form der Bohrerspitze 31 wird der Einfachheit halber als gerillt bezeichnet, wobei die Rillen zwei Segmente 34 sind, die aus dem kreisförmigen Querschnitt ausgenommen sind, so daß dazwischen Vorsprünge 36 stehen bleiben· Wie ersichtlich, hat die Bohrerspitze 31 eine größere effektive Breite, als dem Kerndurohmesser des Gewindes auf dem Sohaft 32 entspricht· Die Breite ist etwa gleich oder geringfügig größer als der Flankendurchmesser dieses Gewindes. Der Sohaft 32 trägt ein Gewinde 38, das sich schraubenlinienförmig von der Bohrerspitze 31 bis zum Kopf 33 erstreckt·
Die Bohrerspitze 31 endigt in zwei Schneidkanten 40, 41 an ihrem in das Werkstück eindringenden äußersten Rand· Wie aus Fig.11 ersichtlich, ist den vorwärts gerichteten Flächen 39 der Vorsprünge 36 eine hakenförmige Biegung oder ein Neigungswinkel von annähernd 5° erteilt· Dies ermöglicht der Bohrer spitze 31, in das Werkstück ein Loch zu bohren, wenn die Schraube 30 in Einschraubrichtung gedreht wird· Der Neigungswinkel kann je nach der grundlegenden Eigenschaft des Materials, in das die Schraube eingeschraubt werden soll, weitgehend variiert werden·
Der effektive Durchmesser, hier auch Breite genannt, der Bohrerspitze 31, ist, wie bei 44 angedeutet, größer als der Kerndurohmesser 46 des Gewindes 38, aber merklich kleiner als der Durohmesser über die (rewindespitzen 48· Er kann annähernd gleich groß oder etwas kleiner gemaoht werden als der Plankendurohmesser· Bei Verwendung der Schraube formt das sich verjüngende Endstück des Gewindes 38 ein dazu passendes Ge-
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winde In dem Loch, das die Schneidkanten 40, 41 In dem Werk·· stüok vorgebohrt haben, und die Schraube kann festgezogen werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Schraube 30 in folgender Weise hergestellt. Ein zylindrisches Werkstück 52, wie es in Fig.1 gezeigt ist, wird in vorgegebener länge von einem nicht gezeigten Stangenmaterial vorgegebener Stärke abgeschnitten· Der Durchmesser des Stangenmaterials ist zweckmäßigerweise derjenige des Schaftes vor dem Anbringen des Gewindes. Vorzugsweise wählt man das Volumen des Werkstückes 52 etwa gleich dem Volumen der zu formenden Schraube.
Wenn das Werkstück abgeschnitten ist, wird es zunächst zu dem in Fig»2 gezeigten Rohling 54 geformt. Der Rohling 54 hat ein in das Werkstück eindringendes Endstück 58 alt einem zweiten Durchmesser, der kleiner ist als der ursprüngliche oder erste Durohmesser des Schaftes 56. Zwischen dem Schaft 56 und dem Endstück 58 wird ein Zwischenteil 60 ausgebildet.
Nachdem der in Fig.2 dargestellte Rohling 54 geformt ist, wird er in eine nicht gezeigte Haltevorrichtung eingesetzt, in der das in das Werkstück eindringende Endstück 58 mitsamt dem Zwischenteil 60 zwischen zwei in seitlicher Richtung bewegliche komplementäre Formhälften 62, 63 in der in Fig·12 gezeigten Weise zu liegen kommt· Die Formhälften 62, 63 sind in einer nioht gezeigten Vorrichtung bekannter Konstruktion gehaltert, die so ausgerüstet 1st, daß die Porehälften in seitlicher Riohtung von und zueinander bewegbar sind, um den Rohling 54 kaltzuhämmern·
Die Formhälften 62, 63 haben Baoken 66, 67» die gegeneinander und gegen die longitudinale Mittellinie 68 des äaawi*·
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sohenliegenden Bohlinge 54 versetzt sind. Venn die Formhälften 62, 63 geschlossen sind, umgeben sie die Seiten des Endstückes 58 und des Zwischenteils 60 vollständig· Durch. das Schließen der Formhälften 62, 63 kommen die Backen 66, 67 in die Lage, die Rillen 34 und die dazwischenliegenden Vorsprünge zu formen·
Wie in Pig·12 erkennbar, haben die Backen 66, 67 einander zugekehrte Flächen 70, die in Richtung zum in das Werkstück eindringenden Ende von der longitudinalen Mittellinie 68 des Rohlings 54 schräg nach außen laufen· Vorzugsweise sind die Flächen 70 unter einem Winkel von etwa 5° schräg gestellt, um die vorwärts gerichteten Flächen 39 der Vorsprun« ge 36 mit dem oben beschriebenen Neigungswinkel zu versehen·
Wie Fig·13 zeigt, hat jede Formhälfte 62, 63 eine Seitenwand 73, die in enger Passung den Backen der anderen Formhälfte übergreift, damit die Seiten der Teile 58 und 60 des Rohlings 54 vollständig eingeschlossen werden. Wie aus den Fig· 12 und 14 ersichtlich, haben die Forehälften 62, 63 eine größer· Höhe, als die Länge der Teile 58 und 60 zusammen ausmacht· Sie ist etwa gleich der Länge der Bohrerspitze 31 der fertigen Schraube 30·
Sie Backen 66, 67 umgeben also die Seiten der Teile 58, 60 vollständig und engen die Expansion dieser Teile naeh der Seite ein, so daß keine seitlichen Grate entstehen· Sie gestatten jedoch «ine unbehinderte Extrusion des vollen Querschnittes dieser Teile in Längsrichtung. Oder anders ausgedrückt] Bevor die Backen geschlossen werden, ist die Länge des in das Werkstück eindringenden. Endstückes 58 und des Zwischenteil·« 60 d«s zwischen die Forahälften eingebrachten Rohling· 54 zunächst geringer al· die Höh· der Formhälften 62, 63· Die Wirkung des Kalthäemerne durch die Backen an
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den Teilen 58, 60 bringt eine begrenzte Expansion nach der Seite ohne die Bildung eines Schmiedegrates mit sich, sowie eine ungehinderte Extrusion des rollen Quersohnittes dieser Teile, die das in das Werkstück eindringende Ende der Schraube verlängert, so daß die auf solche Weise geformte Bohrerspitze 31 etwa gleich lang ist wie die Formhälften hoch sind. Pig·2 und 3 veranschaulichen den relativen Betrag der Extrusion in Längsrichtung, der erzielt wird·
Jede For inhälft β hat auch noch eine gebogene Wand 72, die den Backen dieser Formhälfte mit der Seitenwand 73 verbin·· det. Die gebogenen Wände 72 haben Teile, die Bioh. parallel zur longitudinalen Mittellinie 68 des Rohlings 54 erstrecken und an den Vorsprüngen 36 parallele äußere Seitenwände formen· Die gebogenen Wände 72 haben den gleichen Krümmungsradius wie die Vorsprünge 36, so daß sie in geschlossener Stellung Kreisausschnitte begrenzen· Die Vorsprünge 36 werden folglich mit einer kontrollierten diametralen Breite geformt, die gleioh dem Durohmesser des Schaftes 56 ist·
Durch das Kalthämmern des in das Werkstück eindringenden Endes der Schraube erzielt man in der Bohrerspitze 31 und ia Bereich des Übergangs aua Sohaft 32 eine längliche Kornstruktur· Diese Kornstruktur erstreckt sich etwa parallel zur longitudinalen Hittellinie 68 des Rohlings daroh die ganze Bohrerspitze 31 und auch duroh den Übergang sbereloh zwisbhen der Bohrerspitze und dem Schaft 32· Die Zugfestigkeit des Metalls in der solchermaßen kaltgehämmerten Bohrerspitze wird dadurch wesentlich größer als in dem Metall dee übrigen Rohlings· Außerdem erhält das Metall de« Übtrgangsbereiohes an der Verbindung von Sohaft 32 und Bohrerspitae 31 eine höhere Festigkeit im Vergleich zur Festigkeit des Metalls vor dem Hämmern·
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Die innere Ecke 76 jedes Backens 66, 67 ist mit einem Radius versehen, der in Achsrichtung des Rohlings 54 zum Kopf 33 hin allBählieh abnimmt, so daß in jeder Rille 34 eine Ausrundung 78 τοη allmählich zunehmender Größe entsteht. Der Radius kann zweckmäßigerweise τοη 0,8 mm (1/32 Zoll) an dem in das Werkstück eindringenden Ende der Schraube auf 3,2 mm (1/8 Zoll) an hinteren Ende der Bohrspitze anwachsen, um die oben erwähnte Ausrundung 78 zu erzeugen· Die Ausrundung 78 verleiht der Bohrerspitze 31 eine größere Festigkeit an der Übergangsstelle zum Schaft, wo die Schraube der größten Beanspruchung ausgesetzt ist.
Durch das Kalthaamern des Endstückes 58 und des Zwischenteils 60 des Rohlings 54 wird die Materialmenge in dem Querschnitt der Bohrerspitze 31 verringert, während die Länge der Bohrerspitze zunimmt« Beim Kalthämmern wird jedoch die diametrale Breite über die Vorsprünge 36 praktisch gleich dem Durchmesser des Schaftes und vorzugsweise etwas größer gemacht, etwa bis zum Flankendurohmesser des Gewindes 38. Die sich bündig übergreifenden Backen 66, 67 verhindern jedoch eine Gratbildung an der Seite·
Nachdem der auf diese Weise kaltgehämmerte Rohling 54 aus den Formhälften 62, 63 herausgenommen ist, wird er in eine Einspannvorrichtung eingespannt und seine Spitze 80 wird weiterbearbeitet, um die Sohneidkanten 40, 41 zu formen, die mit einer Aussparung 82 versehen werden» Zu beachten ist, daß bei diesem Arbeitβschritt der Schaft 56 des Rohlings 54 noch kein Gewinde trägt, so daß er ohne weiteres eingespannt werden kann·
Danach wird die Schraube zwischen nicht gezeigten Gewindewalzbacken gewalzt oder gerollt, um das Gewinde 38 anzubrin-
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gen. Da der wirksame Durchmesser der Bohrerspitze 31, d.i. die Breite über die Vorsprünge 36 gemessen, größer ist als der Kerndurchmesser, aber kleiner als der Spitzendurchmes— ser des Gewindes, wird der Spitzendurchmesser eines von der Schraube 30 geschnittenen Muttergewindes kleiner sein als die Breite der Bohrerspitze 31» so daß die Schraube nach dem Einschrauben festsitzt·
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    Verfahren zur Herstellung einer selbstsohneidenden Schraube mit Bohrerspitze, bei dem ein zylindrisches Werkstück in einen Rohling umgeformt wird, der einen Schaft mit einem Kopf am einen Schaftende, ein in das Werkstück eindringendes Endstüok mit einem kleineren Durchmesser als der Schaftdurchmesser, und einen nach innen sich verjüngenden Zwischenteil zwischen dem Schaft und dem Endstück aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß durch Kalthämmern des Endstückes und des Zwischenteiles zwischen zwei in seitlicher Richtung bewegbaren komplementären HOrmhälften, die die Seiten dieser Rohlingteile vollständig umgeben, so daß eine begrenzte seitliche Expansion und eine ungehinderte Extrusion in Längsrichtung dieser Teile möglich ist, eine Bohrerspitze geformt wird, daß ferner während des Kalthämmerns dieser !Teile an deren entgegengesetzten Seiten zwei Rillen geformt werden, die sich über die Länge des Endstückes und des Zwischenteils erstrecken, daß weiter während des Kalthämmerns die laterale Expansion der beiden Teile durch die Formhälften derart eingeschränkt wird, daß keine seitlichen Grate gebildet werden, während zwischen den beiden Rillen zwei längslaufende Vorsprünge mit etwa parallelen Seitenwänden geformt werden, deren diametrale Breite praktisch gleich dem Durchmesser des Schaftes ist, daß das äußere Ende der Bohrerspitze derart bearbeitet wird, daß an den vorderen Enden der Vorsprünge zwei Schneidkanten ausgebildet werden, und daß endlich auf dem Schaft durch Walzen oder Rollen ein Gewinde angebracht wird·
    2· Vorrichtung mit zwei komplementären, in seitlicher Richtung zu- und voneinander bewegbaren Formhälften zum
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    Kalthämmern des in das Werkstüok eindringenden Endes eines Rohlings zu der Bohr er spit ze einer selbatsohnei** denden Schraube, zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 an einem Rohling, der einen Schaft mit einem ersten Durohmesser, einen Kopf am einen Schaftende, ein in das Werkstück eindringendes Endstüok mit einem zweiten, gegenüber dem ersten kleineren Durohmesser hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Formhälften (62, 63) gegeneinander und gegen die longitudinale Mittellinie (68) des zwischen die Formhälften eingebrachten Rohlings (54) versetzte Baoken (66, 67) haben, deren einander zugekehrte Flächen (70) in Richtung zum in das Werkstilok eindringenden Ende von der Mittellinie weg schräg nach außen laufen, und die an entgegengesetzten Seiten des in das Werkstück eindringenden Endstückes (58) zwei sich über die Länge des Endstückes erstreckende Rillen (34-) und zwischen diesen Rillen zwei längslaufende Vorsprünge (36) ausformen, daß jede Formhälfte (62, 63) ferner eine Seitenwand (73) aufweist, die den Baoken der anderen Form hälfte derart bündig übergreift, daß die Seiten des in das Werkstück eindringenden Endstückes des Rohlings vollständig umschlossen sind, wenn letzterer zwischen die Formhälften eingebracht ist, so daß eine begrenzte seitliehe Expansion des Endstückes ohne Erzeugung von Beit«· liehen Graten möglich ist, daß ferner jede Formhälfte auch noch eine gebogene Wand (72) hat, die den Baoken mit der Seitenwand (73) verbindet und die den gleiohen Krümmungsradius hat wie der von ihr geformte Vorsprung (36), wobei die Formhälften höher sind als das Endstüok (58) des Rohlings lang ist, so daß das Endstüok beim Schließen der Formhälften in Längsriohtung ungehindert extrudieren kann, und wobei die gebogenen Wände (72) der vollständig geschlossenen Formhälften Teile eines
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    Kreises bilden und die Vorsprünge (36) mit einer diametralen Breite formen, die gleich dem Durchmesser des Schaftes ist, und die schräglaufenden Fläohen (70) der Pormhälften die vorderen Flächen der Vorsprünge an deren in das Werkstück eindringenden Rändern mit einem Haken versehen·
    3· Vorrichtung naoh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Formhälften (62, 63) etwa gleich der Länge der Bohrerspitze (31) ist·
    4· Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Backen (66, 67) an seiner inneren Scke einen Krümmungsradius hat, der in Längsrichtung zum hinteren Ende der Bohrerspitze zu größer wird, so daß in jeder Rille (34) eine Auerundung (78) mit wachsendem Radius asuet and «kommt·
    5· Vorrichtung naoh Anspruch 2 oder einem der folgenden Ansprüohe, dadurch gekennzeichnet, daß die gebogenen Wan« de (72) der Formhälften Elemente haben, die sich parallel zur longitudinalen Hittellinie (68) des Rohlings erstrecken und di· Vorsprünge mit parallelen äußeren Seitenwänden formen·
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DE19712103053 1970-01-22 1971-01-22 Gesenk zum Ausformen der Bohrspitze an einem Rohling für eine selbstschneidende Schraube Expired DE2103053C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US494070A 1970-01-22 1970-01-22
US494070 1970-01-22

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