DE2102209C - Anordnung zur Vermeidung von Flugzeugkollisionen - Google Patents
Anordnung zur Vermeidung von FlugzeugkollisionenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Vermeidung von Flugzeugkollisionen,
bestehend aus einer Anzeigeeinrichtung für die Höhenänderungsgeschwindigkeit sowie einer Anzeigeeinrichtung
für das Steigen, Sinken oder Höhe-
6|> halten des eigenen Flugzeuges, um hierdurch von
einem Kollisionskurs mit einem fremden Flugzeug abzuweichen, welches in demselben, in einem vorbestimmten
Abstand über und unter dem eigenen Flugzeug verlaufenden Höhenband des Luftraums
fliegt.
Eines der Probleme bei bekannten Anordnungen zur Verhinderung von Flugzeugkollisionen besteht
darin, daß die Flugzeugkontrollinstrumente bei der-
artigen Anordnungen nur Anzeigen liefern, ob ein bedrohlicher Zustand gegeben ist oder nicht und welches
Manöver durchgeführt werden sollte, um eine Kollision zu vermeiden; die bekannten Anordnungen
ziehen jedoch den vertikalen Abstand nicht in Betracht, der zwischen dem eigenen Flugzeug imd einem
anderen in der Nähe fliegenden Flugzeug besteht, dessen Sicherheit bei Durchführung eines befohlenen
Manöveis beeinträchtigt werden kann. Schließlich zeigen die Anzeigeinstrumente bekannter Anordnungen
dem Piloten nicht die zulässige Steig- oder Sinkgeschwindigkeit, wenn das befohlene Ausweichmanöver
ausgeführt wird.
Demzufolge ist es Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zur Vermeidung von Flugzeugkollisionen
zu schaffen, mit welcher die maximal zulässigen Steig- und Sinkgeschwindigkeiten festgestellt und
angezeigt werden können. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß Höhenbandfestlegeeinrichtungen
vorgesehen sind, welche über und unter dem Höhenband des eigenen Flugzeugs wenigstens ein
weiteres Höhenband festlegen, und daß Detektoreinrichtungen vorgesehen sind, welche auf die Anwesenheit
eines andeien Flugzeugs in einem der anderen Höhenbänder ansprechen und welche zur Vermei- as
dung von Manövern, die das eigene Flugzeug auf einen Kollisionskurs mit einem in einem anderen
Höhenband fliegenden Flugzeug bringen, die maximal zulässigen Höbenänderungsgeschwindigkeiten
anzeigen.
Die vorliegende Erfindung erlaubt die Abgabe von Befehlsanzeigen zur Vermeidung von Kollisionen,
welche mit Informationen über die maximal zulässigen Steig- oder Sinkgeschwindigkeiten bei Ausführung
des befohlenen Manövers kombiniert werden. Die maximal zulässigen Steig- und Sinkgeschwindigkeiten
können in dem Anzeigeinstrument auf verschiedene Weise wiedergegeben werden, beispielsweise
durch Beleuchten der angrenzenden peripheren Randfelder auf dem Anzeigeinstrument, durch Einstellen
eines oder mehrerer beweglicher Felder oder Zeiger.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Vermeidung von Flugzeugkollisionen ist mit einem Anzeigeinstrument
versehen, welches anzeigt, ob der Pilot steigen, sinken oder seine Höhe halten soll, um von einem
Kollisionskurs mit einem anderen Flugzeug abzuweichen. Damit gekoppelt ist eine Anzeige der Höhenänderungsgeschwindigkeit
und eine Anzeige der entsprechenden maximal zulässigen Höhenänderungsgeschwindigkeiten,
um ein Manöver in einer Situation zu vermeiden, in welcher sich das Flugzeug auf Kollisionskurs
mit einem anderen Flugzeug befindet, das außer einer Höhendifferenz auf Kollisionskurs mit
ihm sein würde.
Das Anzeigeinstrument gibt eine Anzeige der ungefähren,
maximal zulässigen Höhenänderungsgeschwindigkeit, die das Flugzeug durchführen kann,
ohne selbst auf Kollisionskurs mit einem anderen, auf einer anderen Höhe fliegenden Flugzeug zu kommen;
hierzu enthält das Anzeigeinstrument eine Skala und einen mit der Skala zusammenarbeitenden Zeiger, um
die tatsächliche Höhenänderungsgeschwindigkeit des Flugzeugs anzuzeigen. Mit Hilfe eines auf die von
einem anderen Flugzeug empfangenen Signale ansprechenden Empfängers kann die Entfernung, die
Entfernungsänderung und die Höhe des anderen Flugzeugs bestimmt werden; daraus wird dann wieder für
das empfangende Flugzeug ermittelt, ob sein Kurs dei
Kurs eines der anderen Flugzeuge am Himmel kreuzt weiterhin ist das Anzeigeinstrument mit einer Einrich
rung zur Bestimmung der Höhe und zum Vergleicl mit den Höhen anderer Flugzeuge versehen. Schließ
lieh enthält das Anzeigeinstrument noch eine Einrich
tung, die auf die Höhenabstände zwischen dem emp fangenden Flugzeug und einem anderen Flugzeug
anspricht, das auf einem die Flugbahn des empfangenden Flugzeugs kreuzenden Kurs fliegt; in einen
solchen Fall erscheint dann in dem Cockpit diese! Flugzeugs eine visuelle Anzeige über die maxima
zulässige Höhenänderungsgeschwindigkeit, bei welcher die beiden Flugzeuge nicht gefährdet werden.
Durch die Erfindung wird die Möglichkeit verringert,
daß ein Pilot ein Manöver ausführt, um einei drohenden Gefahr auszuweichen und gleichzeitig sein
Flugzeug in eine bedrohliche Situation für ein anderes Flugzeug bringt. Hierbei kann in einem einzigen Anzeigeinstrument
eine Information über die Vermeidung einer Kollision und eine Information beispielsweise
über die Sinkgeschwindigkeit kombiniert werden und darauf eine maximal zulässige Steig- oder
Sinkgeschwindigkeit ermittelt werden. Ein derartiges Anzeigeinstrument zeigt dann dem Piloten auf den
ersten Blick eine drohende Gefahr an, wie sie durch ein Manöver vermieden werden kann und wie er
schnell und zuverlässig dieses Ausweichmanöver durchführen kann.
Die Erfindung soll nunmehr an Hand einiger Ausfübrungsbeispiele
näher beschrieben werden, wobei auf die Zeichnungen Bezug genommen ist. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Anzeigeinstruments der erfindungsgemäßen Anordnung,
F i g. 2 bis 7 Vorderansichten abgewandelter Ausführungsformen des Anzeigeinstruments der erfindungsgemäßen
Anordnung,
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Höhenbänder,
welche oberhalb und unterhalb der Flugbahn eines mit der erfindungsgemäßen Anordnung versehenen
Flugzeugs verlaufen,
F i g. 9 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung, welche mit den Anzeigeinstrumenten gemäß
Fi g. 1 bis 7 Verwendbar ist,
Fig. 10 eine schematische Darstellung der zeitlichen
Folge von Signalen der erfindungsgemäßen Anordnung.
In Fig. 1 ist ein Anzeigeinstrument 10 für eine Anordnung zur Vermeidung von Flugzeugkollisionen
dargestellt, weiche eine Information zur Vermeidung einer Kollision mit einer Information, beispielsweise
über die Steiggeschwindigkeit und die maximal mögliche und zulässige Sink- und Steiggeschwindigkeit,
kombiniert. Dieses Anzeigeinstrument 10 ist kompakt konstruiert, wobei die Größe und Form so gewählt
sind, daß es an geeigneter Stelle an der Cockpitinstrumcntentafel installiert werden kann. Das Anzeigeinstrument
16 weist eine Grundplatte 12 und einen runden Anzeigebereich 14 auf.
Der Anzeigebereich 14 enthält verschiedene Felder, welche beleuchtet werden können; so enthält der
Anzeigebereich 14 ein Feld 16 mit der Beschriftung »AUS«, welches beleuchtet ist, wenn die Anordnung
zur Vermeidung einer Kollision nicht betriebsbereit oder abgeschaltet ist. Ein weiteres Feld 18 mit der
Beschriftung »AUS« ist dagegen beleuchtet, wenn die Anzeigeeinrichtung für die Steiggeschwindigkeit
ebenfalls außer Betrieb oder ausgeschaltet ist. Die
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Felder 16 und 18 sind somit ebenfalls beleuchtet, kann aber genausogut zu anderen Zeiten nützlich
wenn ein Fehler auftritt, durch den die angeschlosse- sein.
nen Kontrollschaltungen außer Betrieb bzw. abge- Die Randfelder für die Steiggeschwindigkeit sind
schaltet werden. mit einer Skala 36 verbunden, die eine Information
Der Anzeigebereich 14 enthält weiterhin ein auf- 5 über die ungefähre Sink- und Steiggeschwindigkeit in
wärts gerichtetes Pfeilfeld 20 mit der Beschriftung Fuß pro Minute über Grund angibt. Beispielsweise
»Steigen«, welches beleuchtet wird, wenn eine Gefahr verläuft die Skala 36 von einem Nullpunkt auf der
droht und wenn der Pilot zur Vermeidung dieser Ge- linken Seite bis zu einer Ziffer »6« auf der rechten
fahr ein Steigmanöver mit seinem Flugzeug ausführen Seite. Die Ziffer »6« entspricht dabei einer Steig- oder
soll. Weiterhin enthält der Anzeigebereich 14 ein io Sinkgeschwindigkeit von 6000 Fuß/min. Hierbei zeigt
nach abwärts gerichtetes Pfeilfeld 22 mit der Auf- die obere Hälfte der Skala 36 die Steiggeschwindigschrift
»Sinken«, welches beleuchtet wird, wenn eine keit und die untere Hälfte die Sinkgeschwindigkeit an.
Gefahr besteht und wenn der Pilot zur Vermeidung Die tatsächliche Steig- oder Sinkgeschwindigkeit des
dieser Gefahr ein Sinkmanöver einleiten soll. Wenn Flugzeugs wird auf dem Anzeigeinstrument 10 mittels
keine Gefahr droht, sind die Pfeilfelder 20, 22 nicht 15 eines beweglichen Zeigers 38 angezeigt, dessen Konbeleuchtet.
Ebenso können Situationen eintreten, in struktion und Betriebsweise bekannt ist. Der Pilot
denen gleichzeitig zwei oder mehr Gefahren drohen; darf dabei niemals mit einer Geschwindigkeit steigen,
in diesem Fall würden dann beide Pfeilfelder 20, 22 bei welcher sich der Zeiger 38 in ein beleuchtetes
gleichzeitig beleuchtet. Wenn dies eintritt, wird an Randfeld 28 bis 34 der Steiggeschwindigkeitsanzeige
Stelle dieser beiden Pfeilfelder 20,22 ein weiteres 30 bewegt.
Feld 24 beleuchtet, das durch die Beschriftung »Höhe Die zulässigen Sinkgeschwindigkeiten werden durch
halten« gekennzeichnet ist. Bei Aufleuchten dieses andere Randfelder 40, 42, 44 und 46 angezeigt, die
Feldes 24 wird dem Piloten der Befehl gegeben, auf auf der unteren Hälfte des Anzeigeinstruments 10
seiner gegenwärtiger« Höiic zu verbleiben. vorgesehen sind und in Aufbau und Funktion den
Das Anzeigeinstrument 10 kann weitere Felder 26 25 Randfeldern 28 bis 34 ähnlich sind. Eine Information
enthalten, die die Aufschrift »Nicht wenden« tragen. über die maximal zulässige Sinkgeschwindigkeit ist
Diese Felder 26 werden beleuchtet, um dem Piloten insbesondere dann von Bedeutung, wenn das Pfeilanzuzeigen,
nicht zu wenden oder zumindest nicht in feld 22 mit dem Wort »Sinken« beleuchtet wird. Die
eine spezielle Richtung zu wenden. Die Art und Beobachtung dieser Randfelder ist jedoch ebenso
Weise, wie diese Felder 16,20, 22, 24 und 26 zum 30 wertvoll, wenn beispielsweise ein tiefer fliegendes
Aufleuchten gebracht werden, ist in der USA.-Patent- Flugzeug, außer, wenn es auf seiner Höhe bleibt, alle
schrift 3 341 812 beschrieben; es ist daher in dieser Voraussetzungen erfüllt, um eine Gefahr hervorzu-Beschreibung
nicht notwendig, nochmals zu beschrei- rufen. Ebenso ist es vorteilhaft, daß das Anzeigeben,
wie die Signale erzeugt werden, um diese Felder instrument 10 nicht nur die maximal zulässigen Steigzum
Aufleuchten zu bringen. 35 und Sinkgeschwindigkeiten, sondern auch die tatsäch-
Der Anzeigebereich 14 bei dem in F i g. 1 darge- liehen Steig- und Sinkgeschwindigkeiten unabhängig
stellten Ausführungsbeispiel enthält ferner Einrich- davon anzeigt, ob eine bedrohliche Situation besteht,
tungen, welche die maximal zulässige Sink- oder Die Anordnung kann so aufgebaut sein, daß die
Steiggeschwindigkeit anzeigen, die der Pilot benützen Randfelder für die Steig- und Sinkgeschwindigkeit in
kann, wenn er ein befohlenes Ausweichmanöver aus- 40 umgekehrter Reihenfolge wie oben beschrieben aufführt.
Die maximal zulässige Steiggeschwindigkeit leuchten; das heißt, es werden zunächst die Randfelwird
durch eine Mehrzahl von an der Peripherie an- der 28 oder 40 auf der linken Seite beleuchtet. Wenn
geordneten Randfeldern 28, 30, 32 und 34 angezeigt. dies der Fall ist, könnte der Pilot dann mit einer Ge-Diese
Randfelder werden in Abhängigkeit von dem schwindigkeit bis zu dem ersten nicht beleuchteten
Höhenabstand zwischen dem eigenen Flugzeug und 45 Randfeld steigen. Eine derartige Anordnung besitzt
einem eine Kollisionsgefahr darstellenden höher flie- aber den Nachteil, daß einige der Randfelder die
genden Flugzeug beleuchtet. Wenn beispielsweise meiste Zeit beleuchtet sind.
keine höher fliegenden Flugzeuge vorhanden sind, so In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
wird keines der Randfelder 28 bis 34 beleuchtet, wo- Anzeigeinstruments 50 dargestellt, das dem in F i g. 1
durch angezeigt ist, daß keine Beschränkungen in der 50 dargestellten Anzeigeinstrument 10 im Hinblick auf
Steiggeschwindigkeit zu beachten sind. Wenn hin- die Felder zur Vermeidung einer Koliision ähnlich
gegen nur das Randfeld 34 aufleuchtet, bedeutet dies, ist Allerdings unterscheiden sich die Randfelder für
daß es zulässig ist, mit einer Geschwindigkeit bis zu die zulässige Steig- und Sinkgeschwindigkeit auf dem
2000 Fuß/min zu steigen. Wenn jedoch beide Rand- Anzeigeinstrument 50 etwas von denen des Anzeigefelder
32und34 aufleuchten, dann ist es zulässig, mit 55 instruments 10 der Fig. I. Statt beispielsweise wie in
einer Geschwindigkeit bis zu 1000 Fuß/min zu stei- F i g. 1 stationäre Randfelder zum Aufleuchten zu
gen. Wenn gleichzeitig die Randfelder 30,32 und 34 bringen, weist das Anzeigeinstrument 50 der F i g. 2
aufleuchten, ist es nicht zulässig, mit einer Geschwin- zwei bewegliche Randfelder 52 and 54, die zu den
digkeit von mehr als SOO Fuß/min zu steigen; wenn entsprechenden Steig- and Smkgeschwindigkeitsschließlich
alle Randfelder 28 bis 34 gleichzeitig be- 60 skalen 56 und 58 gehören, auf. Die Position des beleuchtet
sind, ist nur eine sehr geringe Steiggeschwin- weglichen Randfeldes 52 im Bereich der Steiggedigkeh
zulässig. Welche der Randfelder 28 bis 34 be- schwindigkeitsskala 56 hängt von dem Höhenabstand
leuchtet werden, hängt davon ab, in welcher Höhe zwischen dem eigenen Flugzeug ab und einem eine
über dem eigenen Flugzeug andere Flugzeuge fliegen potentielle Gefahr darstellenden, darüber fliegenden
und welche Entfernungen sie besitzen. Die Informa- 65 Flugzeug. Die Stellung des Randfeldes S'4 hängt dation
über die maximal zulässige Steiggeschwindigkeit gegen von dem Höhenabstand zu dem näcmien darist
insbesondere dann wichtig, wenn das Pfeüfeld 20 unter fliegenden Flugzeug ab, das eine potentielle
mit dem Wort »Steigen« erregt ist. Diese Kamtras Gefahr darstellt Bei dem in Fig. 2 dargestellten An-
zeigcinstrumcnl 50 wird durch die Stellung des Randfcldcs 52 beispielsweise angezeigt, daß die maximal
zulässige Steiggeschwindigkeit ungefähr 1200 Fuß/ min beträgt; durch die Stellung des Randfcldes 54
wird hingegen gezeigt, daß die maximale Sinkgeschwindigkeit etwa 3500 Fuß/min beträgt. Die
tatsächliche Höhcnändcrungsgeschwindigkeil wird durch einen Zeiger 60 angegeben, der in Fig. 2 eine
Sinkgeschwindigkeit von etwa 700 Fuß/min anzeigt.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
Anzeigcinstrumenles 70 dargestellt, welches auch Felder zur Verhinderung von Kollisionen enthält. Dieses
Anzeigeinstrument enthält Pfeilfeldcr 72, 74 und ein Feld 76 zur »Höhc-haltcne-Anzcige. Diese Felder entsprechen
in etwa den Feldern der Anzeigeinstrumente von F i g. 1 und 2. Das Anzcigcinstrumcnl 70 enthält
weiterhin einen beweglichen Zeiger 78 und zeigt auf einer zugehörigen Skala die maximal zulässige Steiggeschwindigkeit
an. FJn weiterer ähnlicher Zeiger 80 zeigt die maximal zulässige Sinkgeschwindigkeit an.
Weiterhin zeigt ein beweglicher Zeiger 82 noch die tatsächliche Steig- oder Sinkgeschwindigkeit an. Er
arbeitet in einer für derartige Anzeigeinstrumentc üblichen Weise. Durch die Stellungen der Zeiger 78
und 80 wird dem Piloten angezeigt, welche maximal zulässigen Steig- und Sinkgeschwindigkeiten er ausführen
darf. Abgesehen von diesen relativ geringen Unterschieden in der Darstellung ist das Anzeigeinstrument
70 den vorher beschriebenen Anzcigcinstrumcntcn ähnlich.
In Fig. 4 ist noch ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Anzeigeinstruments 90 dargestellt, das in Konstruktion und Wirkungsweise der in Fig. 1 wiedergegebenen
Ausfühtungsfonn sehr ähnlich ist. Der Hauptunterschied besteht in der Anordnung der einzelnen
Komponenten. Das Anzeigeinstrument 90 verwendet ebenfalls ncbeneinanderliegende beleuchtbare
Randfeldcr, die die maximal zulässigen Sink- und Steiggeschwindigkeiten anzeigen. Von dem Ausführungsbeispiel
der F i g. 1 unterscheidet sich dieses Anzeigeinstrument 90 nur dadurch, daß die Randfcldcr
etwas anders angeordnet sind. Weilerhin enthält die Vorrichtung der Fig. 4 ein Feld »Nicht wenden«,
welches in der Mitte des Anzeigcinslrumentcs 90 angeordnet ist.
Auch die Ausführungsform des Anzeigeinstrumentes 100 von Fig. 5 ist denen der Fig. I und 4 sehr
ähnlich und besitzt ebenfalls peripher angeordnete belcuchtbare Randfclder. Ebenfalls ist in der Ausführungsform
der F-1Ig. 5 ein belciichtbaresFeld 102 vorgesehen,
durch dessen Beleuchtung dem Piloten angezeigt wird, nicht zu steigen; ein weiteres Feld 104
wird beleuchtet, um dem Piloten anzuzeigen, nicht zu sinken. Diese anderen Felder sind in gleicher Weise
wie bei den anderen Ausführungsformen angeordnet.
Das in F*g. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel des Anzcigeir.strumentes 110 ist den anderen eben besprochenen
Ausführungsoeispielen ebenfalls sehr ähnlieh. Auch seine Betriebsweise ist im wesentlichen
dieselbe wie bei den beschriebenen Anzeigeinstrumenten.
In F i g. 7 ist noch eine weitere Ausführungsfonn eines Anzeigeinstrumentes 120 dargestellt, das ein
Steiganzeige-Pfeilfeld 122, ein Sinkanzeige-Pfeilfeld 124 und ein Höhe-halten-Feld 126 enthält. Das Anzeigeinstrument
120 gibt in einer etwas anderen Art
und Weise die Steiganzeige wieder; das Steiganzeigenfeld 128 besitzt nämlich eine Skala 130 mit einem beweglichen
Zeiger 132, der die Form der Außenlinie eines Flugzeugs darstellt. Die Stellung des Zeigers
132 ist davon abhängig, wie weil über dem eigenen Flugzeug ein anderes Flugzeug lliegt. In der Zeichnung
ist der Zeiger 132 in einer Stellung wiedergegeben, die die Anwesenheit eines Flugzeugs anzeigt, das
ungefähr 800 Fuß über dem eigenen Flugzeug (liegt. Ls zeigt dem Piloten auch an, wie schnell er zulässigcrweisc
steigen kann. Wenn er steigt, vermindert sich natürlich der vertikale Absland, solange das
hoher !liegende Flugzeug nicht seine Höhe ändert. Das Anzcigeinstrumcnl 20 enthält ebenfalls ein Sinkanzcigefcld
134 für die Sinkgeschwindigkeit, das dem Steiganzcigcfeld für die Sleiggeschwindigkeit ähnlich
ist und anzeigt, wie weil unter dem eigenen Flugzeug ein anderes Flugzeug fliegt. Die in Fig. 7 wiedergegebene
Stellung des Zeigers des Sinkanzeigcfeldes deutet an, daß innerhalb von 3000 Fuß unter dem
Flugzeug kein weiteres Flugzeug vorhanden ist. Es ist daher für das Flugzeug relativ sicher, sogar mit einer
relativ schnellen Geschwindigkeit zu sinken, um eine Kollision zu verhindern, wogegen bei einem Steigbefehl
die Steiggeschwindigkeit erheblich mehr beschnitten wäre.
In Fig. 8 sind die Höhenbänder dargestellt, die über und unter dem eigenen Flugzeug verlaufen und
die in Verbindung mit den wiedergegebenen Anzeigeinstrumenten verwendet werden können. Diese Bänder
sind mit A, B, C und I) bezeichnet. Die Zeichnung gibt ebenfalls die typischen Breiten in Fuß für
diese Bänder wieder, die zunehmend breiter werden, je weiter sie von dem eigenen Flugzeug weg sind. Das
zentrale oder Höhenband besteht in beiden Richtungen
über und unter dem eigenen Flugzeug aus gleichen Abständen und stellt das Band dar, welches den Höhenbereich
bestimmt, in dem eine bedrohliche Situation bestehen kann, die dann die Durchführung eines Ausweichmanövers
erfordert. Irgendein anderes Flug-
zeug, dessen Entfernung in Beziehung zu dem eigenen Flugzeug in einer Größenordnung liegt, die es notwendig
erscheinen läßt, einen Hinweis auf die Gefahr zu geben, wird einen drohenden Zustand nur anzeigen,
wenn sich beide Flugzeuge in demselben Möhenband
befinden. Hierbei müssen sieh die für zwei oder mehr Flugzeuge zuständigen Höhenbänder überschneiden,
damit überhaupt eine derartige Höhenbezichung zwischen ihnen bestehen kann. Wenn zwei
oder mehr Flugzeuge sich in den kritischen Entfernungcn
und iinlfcrnungsbercichen befinden und wenn sich Flughöhen jedoch derart unterscheiden,
daß die Höhenbänder sich nicht in irgendeiner Weise überlappen, dann besteht zwischen diesen Flugzeugen
kein Gefahrenzustand, und es wird weder das Aufwärts-, das Abwärts- oder das Höhe-halten-Feld zum
Aufleuchten gebracht. Diese Umstände können sogar ausreichen, um beispielsweise eines oder mehrere der
Randfelder 28 bis34 oder 40 bis46 von Fig. 1 zum
Aufleuchten zu bringen, um dem Piloten anzuzeigen,
wie schnell er zulässigerweise steigen oder sinken kann.
Das Blockschaltbild von Fig. 9 zeigt jene Elemente, durch weiche die zu den verschiedenen Feldern
gehörenden Lampen zum Aufleuchten gebracht
werden können.
Gemäß dieser Figur ist ein Höhenmesser 150 vorgesehen,
der Ausgangssignale entsprechend der Höhe des eigenen Flugzeugs erzeugt. Diese Sienale werden
einer digitalen Umsctzschaltung 152 zugeführt, die sie
in eine geeignete digitale Form umwandelt. (Ebenso ist es jedoch möglich, analoge Signale zu verwenden.)
Das Aiisgangssignal der digitalen Umsctzschaltung 152 wird einem der beiden Eingänge einer Vergleichsschaltung
154 zugeführt. Wenn das eigene Flugzeug in dem ihm zugewiesenen Höhenbereich fliegt, erhält
es von einer Ziihlerschaltung 156 noch ein weiteres Eingangssignal, das von dem Ausgang eines »Nand«-
Gatters 158 ausgelöst ist, das wiederum seine Eingangssignale von einem nicht dargestellten Taktgeber
und einem 1 löhensteuerungseingang erhält. Das Ausgangssignal
der Zählerschaltung 156 wird mit dem Aiisgangssignal der digitalen Umsetzschaltung 152 in
der Vergleichsschaltung 154 verglichen und hieraus ein koinzidentcs Ausgangssignal erzeugt; dieses Signa!
wird dann dazu verwendet, um einen Impulsgenerator 160 zu erregen, welcher wiederum Ausgangsimpulse
erzeugt, deren Breite und zeitliche Lage das Höhenband des eigenen Flugzeugs festlegen. Die
zeitliche Lage und Breite dieser Impulse entspricht gemäß Fig. 8 jenem Höhenband, welches dann in
einem vorbestimmten Abstand über und unter dem eigenen Flugzeug verläuft. Dieses Höhenband wird
zum Vergleich mit entsprechenden Höhenbändern eines anderen Flugzeuges verwendet, um zu bestimmen,
welche Höhenbeziehung zwischen ihnen besteht. Irgendein Überlappen dieser Höhenbänder wird ebenfalls
angezeigt. Wenn gleichzeitig bestimmte Entfcrnungs-, Entfernungsänderungs- und Höhenverhältnisse
bestehen, die es notwendig erscheinen lassen, ein Warnungssignal zur Durchführung eines Ausweichmanövers
abzugeben, dann werden ein oder mehrere der Felder 20, 22 und 24 auf dem Anzeigeinstrument
10 erregt, um hierdurch dem Piloten anzuzeigen, daß er sich auf Kollisionskurs befindet und
er daher zur Vermeidung einer Kollision ein Manöver auszuführen hat.
Die von einem anderen Flugzeug empfangenen Eingangssignale werden von dem eigenen Flugzeug über
die Leitung 162 geleitet; sobald ein Signal auftritt, wird die negative Flanke der Signale dazu verwendet,
um ein Höhensignai zu erzeugen, das dem Höhenband des anderen Flugzeugs entspricht. Zu diesem
Zweck wird jedes empfangene Signal einem weiteren Impulsgenerator 164 zugeführt, der Ausgangssignale
erzeugt, deren Zeitdauer einem vorgegebenen Höhenband entspricht. Wenn dann das Höhenband des
eigenen Flugzeugs, welches durch das Ausgangssignal des Inipulsgenerators 160 dargestellt wird, mit dem
Höhenband des anderen Flugzeugs durch Vergleich der Höhenbänder koinzident ist, dann besteht in
bezug auf diese beiden Flugzeuge ein Zustand gleicher Höhe.
Die den Impulsgeneratoren 160 und 164 zugeführten Höhensignale werden ebenfalls Flip-Flop-^chaltungen
166 bzw. 168 zugeführt; hier werden sie dann dazu verwendet, zu bestimmen, welches der Flugzeuge, deren Flughöhe miteinander verglichen wird,
höher und welches niedriger fliegt. Sobald sich die beiden Flugzeuge auf derselben Höhe befinden
und auch die anderen Kriterien zusammenfallen, so daß eine Gefahr besteht, dann bestimmt jenes Flip-Flop 166 oder 168, welches zuerst angesteuert worden
ist, welches der beiden Flugzeuge zur Vermeidung einer Kollision sinken und welches steigen soll. Der
Aufbau und die Betriebsweise der Flip-Flops 166 und 186 sowie ihrer zugehörigen Schallkreise sind in
Fig. 9 nur allgemein dargestellt, da sie keinen Tei
der vorliegenden Erfindung bilden.
Die Signale über die Höhenbänder, welche durcl
die Impulsgeneratoren 160 und 164 erzeugt werden werden Inverterschaltung^ 170 bzw. 172 zugeführt
die ihrerseits ihre Ausgangssignale den Eingängen eines »Nand«-Gattcrs 174 zuführen. Die Ausgangs
signale des »Nand«-Gattcrs 174 werden einem weite rc η Impulsgenerator 176 zugeführt, der ein Ausgangs
ίο signal erzeugt, dessen Zeitdauer die Größe de·
Höhenbandes A darstellt, das unmittelbar über und unter dem Höhenband angrenzt, in welchem sich da
Flugzeug befindet. Hierbei ist noch zu beachten, dal] Ausgangssignale des »Nand«-Gatters 174 nur auf
treten, wenn zwischen den miteinander verglichenei Flugzeugen kein Zustand gleicher Höhen besteht
Dies bedeutet also, daß ein gewisser zeitlicher Ab stand zwischen den Höhcnsignalcn von zwei Flugzeugen
vorhanden sein muß. In diesem Fall erzeugi die Rückllanke des Höhensignals, das zuerst da
»Nand«-Gatter 174 erreicht, ein zeitlich genau be stimmtes Signal, durch das der Impulsgenerator 176
getriggert wird. Das erste derartige Signal kann ent weder das Höhensignai des eigenen oder des anderen
Flugzeugs sein.
Unmittelbar nachdem das Ende des ersten Höhen signals empfangen worden ist, beginnt somit der Im
pulsgenerator 176 ein Signal zu erzeugen; die Daue des von dem Impulsgenerators 176 erzeugten Ausgangssignals
stellt dann die Breite des A -Bandes dar Nachdem der Impulsgenerator 176 das A-Höhenband
erzeugt hat, löst das Ende dieses Impulses einen weiteren Impulsgenerator 178 aus, der dann für eini
weitere vorbestimmte Zeit zu zählen beginnt; dies Zeit entspricht dann der Breite des ß-Bandes übe
und unter dem Flugzeug. Auf ähnliche Weise löst da Ende des von dem Impulsgenerator 178 erzeugten
Impulses einen dritten Impulsgenerator 180 aus, de ein Ausgangssignal erzeugt, das das C-Band wieder
gibt; schließlich löst die Rückdanke des Ausgangs signals des Impulsgenerators 180 noch einen weiterer
Impulsgenerator 182 aus, welcher das D-Band dar stellt. Die zeitliche Dauer und daraus die Breite de
verschiedenen Bänder kann wie gewünscht gewähl werden; hierbei ist es üblich, daß die Bänder zuneh
mend breiter werden, je weiter sie von dem Flugzeug entfernt sind. Die Impulsfolge ist in Fig. 10 dargestellt,
in welcher die relativen Längen der Ausgangs impulse der Impulsgencratoren 176,178,180 und 18
dargestellt sind.
Wenn das erste von dem »Nand«-Gatter 174 emp fangene Signal zur Erregung des Impulsgenerator
176 verwendet worden ist, dann wird das Eintreffei
eines zweiten Signals zu einem späteren Zeitpunkt und zwar entweder von dem eigenen oder von den
anderen Flugzeug, je nachdem, welches Signal zuers ankommt, verwendet, um die entsprechenden Felde
des Anzeigeinstruments zu erregen.
dem Band A über und unter dem Band gleicher Höh
entspricht, wird als eines der zwei Eingangssignale a
»Nand«-Gatter 184 und 186 angelegt Das »Nand« Gatter 184 erhält ebenso die Ausgangnimpulse de
Impulsgenerators 164, der Signale des anderes Flg
zeugs verarbeitet Während dieser Zeit wird von dei
Impulsgenerator 176 ein Ausgangssignal für da
Band A erzeugt; zu einem Zeitpunkt, in welchen« de
Impulsgenerator 164 ebenfalls ein Ausgangssignal es
11 12
zeugt, werden beide Ausgangssignale den Eingängen zeugen dann die Inipulsgeneratoren 176, 178, 180
des »Nand«-Gatters 184 zugeführt. Das »Nand«- und 182 dieselben Ausgangssignale wie vorher beGatter
184 erzeugt dann ein Ausgangssignai, das einer schrieben; allerdings beruht dies dann darauf, daß die
Inverterschaltung 188 zugeführt wird und von dort Höhensignalc von dem anderen Flugzeug vor den
an den Eingang eines weiteren »NatuU-Gatters 190 s Höhcnsignalcn des eigenen Flugzeuges eintreffen,
angelegt wird. Das »Nand«-Gatter 190 erhält weitere Diese Signale werden dem »Nand«-Gattcr 186 und
Eingangsimpulse einschließlich des Ausgangsimpulses den zugehörigen »Nand«-Gattern 202, 204 und 206
der Flip-Flop-Schaltung 166, die anzeigt, daß das zugeführt. Die anderen Hingänge dieser »Nand«-Gatandere
Flugzeug sich über dem eigenen Flugzeug be- ter stammen von dem Impulsgenerator 160. Die an
findet. Das »Nand«-Gattcr 190 erhält ebenfalls io den »Nand«-Gattern 186, 202, 204 und 206 erhaltene
Signale von dem Kollisionsverhiiiderungsteil. um an- Information kann zusammen mit anderen Signalen,
zuzeigen, daß gegenseitige Abstände und Abstands- die den oben beschriebenen ähnlich sind, dazu Veränderungen
bestehen, die es notwendig erscheinen wendet werden, wahlweise die Randfelder 40, 42, 44
lassen, auf eine Gefahr hinzuweisen. Wenn alle drei und 46 zu erregen, um die maximal zulässige Smk-Bedingungen
eintreffen und das »Nand«-Gatter 190 15 geschwindigkeit anzuzeigen. Fs bestehen dieselben
Signale an allen seinen drei Hingängen gleichzeitig Bedingungen für die Erregung dieser »Sink«-Randerhält,
dann wird ein Ausgangssignai erregt, um die felde:, wie für die Erregung der »Steige-Randfeldcr,
Lampe anzuschalten, die zu dem Randfeld 28 des autwr, daß bei den -Sink«-Randfeldern die Höhcn-Anzeigeinstruments
von Fig. I gehört.Dasselbe Aus- impulse des eigenen Flugzeuges nach den Ilöhcngangssignal
von dem »Nand«-Gatter 190 ist ebenfalls 20 impulsen des anderen Flugzeuges eintreffen und daß
verfügbar, um die anderen Randfclder 30, 32 und 34 an Stelle der Höhenimpulse des anderen Flugzeuges
zu erregen und hierdurch dem Piloten anzuzeigen, diese Höhenimpulse von den logischen Kreisen verdaß
er zulässigerweise nicht mit einer größeren Ge- wendet werden.
schwindigkeit als ungefähr 200 Fuß/min steigen Diese Sehaltvorgänge können ebenso ausgeführt
kann. 25 werden, wenn zwei oder mehr Flugzeuge vorhani. 11
Wenn das Ausgangssignal des Impulsgenerators sind, welche außer bei einer bestimmten Höhenüiilc-
164 während der Zeit eintrilft, während der der Im- renz für einander Gefahren darstellen. Dabei wc: u.11
pulsgenerator 178 anstatt des Impulsgenerators 176 gleichzeitig die Randfeldcr erregt und die Pilcvn
ein Ausgangssignal erzeugt, und wenn dann die an- unterrichtet, Ausweichmanöver durchzuführen. IKa-
dercn oben beschriebenen Bedingungen in Verbin- 30 so ist es möglich, einen Zustand zu schaffen, bei ii.ni
dung mit dem Betrieb des »Nand«-Gatters 190 be- ein Pilot gleichzeitig auf seine zulässige Steig- ·ν ti
stehen, erzeugt an Stelle des »Naiid«-Gatters 190 ein Sinkgeschwindigkeit beschränkt wird. Wenn zwei oiWr
zweites »Nand«-Gatter 192 ein Ausgangssignal, das mehr Flugzeuge in verschiedenen Höhenbänderr il.n
an eine zugehörige Inverterschaltung 194 angelegt über oder darunter eine Gefahr darstellen, werJ: 1
wird; diese legt dann ihrerseits ein Signal an ein 35 jene Randfelder erregt, die in bezug auf das amice
»Nand«-Gatter 196 anstatt an das »Nand«-Gatter 190 Flugzeug dem Band entsprechen, das dem eigenen
an. Unter diesen Bedingungen wird dann nicht das Höhenband am nächsten liegt.
Randfeld 28, sondern statt dessen wird das Randfeld Das »Nand«-Gatter 208 erhält die Ausgangssign.ic
30 zusammen mit den Randfeldern 32 und 34 zum der Impulsgeneratoren 160 und 164; sein Ausgang im
Aufleuchten gebracht. Der Pilot kann dann mit einer 40 an dem Impulsgenerator 176 angeschlossen. Wenn un
erheblich größeren Geschwindigkeit als vorher stei- Zustand gleicher Höhe zwischen zwei Flugzeugen b.
gen, die in Fig. 1 ungefähr mit 500 Fuß/min ange- steht, deren Höhe miteinander zu vergleichen ist, dar'-
zeigt ist. Ähnliche Elemente — d. h. »Nand«-Gatter erhält das »Nand«-Gatter 208 Ausgangssignaie von
198 und 200 und die dazugehörigen Inverter und den Impulsgeneraloren 160 und 164. Das »Nand -
Gatter werden zur Erregung der Randfelder 32 und 45 Gatter 208 erzeugt dann ein Ausgangssignal, durch
34 verwendet. Es ist daher nicht notwendig, den Auf- das der Impulsgenerator 176 gesperrt wird. Dadurch
bau und die Betriebsweise dieser Schaltungen im ein- wird die Anordnung an dei Anzeige einer Steig- oder
zelnen zu beschreiben, weil sich im Grunde genom- Sinkwarnung und der Abgabe einer zulässigen Stei^
men nur die oben beschriebenen Schaltungsvorgänge oder Sinkgeschwindigkeit aus demselben Inform a-
wiederholen. 5o tionsteil gehindert Diese Sperrbedingung besteht je-
Wem die Höhensignale des Impulsgenerators 164, doch nur für die Länge des Nachrichtenbereichs, der
welche den von einem anderen Flugzeug empfange- dem Flugzeug zugeteilt ist, das eine Gefahr darstellt;
nen Höhensignalen entsprechen, vor den Höhensigna- in allen anderen zugeteilten Nachrichtenbereichen
len des Impulsgenerators 160 eintreffen, dann befindet findet der Betrieb wie beschrieben statt Das »Nand«-
sich das andere Flugzeug unterhalb des eigenen Flug- 55 Gatter 208 schafft daher einen Sperrbetrieb des Im-
zeuges. Unter diesen Umständen wird dann dci Pilot pulsgenerator 176 in dem Nachrichtenband, in dem
des eigenen Flugzeuges Ober die maximal zulässige tatsächlich ein ein Höhenband bedrohender Zustand
Claims (15)
1. Anordnung zur Vermeidung von JflugzeugkolJisionen,
bestehend aus einer Anzeigeeinrichtung für die Höhenänderungsgeschwindigkeit sowie einer Anzeigeeinrichtung für das Steigen,
Sinken oder Höhehalten des eigenen Flugzeugs, ' um hierdurch von einem Kollisionskurs mit einem
fremden Flugzeug abzuweichen, welches in demselben, in einem vorbestimmtenAbstand über und
unter dem eigenen Flugzeug verlaufenden Höhenband des Luftraums fliegt, dadurch gekennzeichnet,
daß Höhenbaadfestlegeeinrichtungen (176 bis 182) vorgesehen sind, welche über
und unter dem Höhenband des eigenen Flugzeuges wenigstens ein weiteres Höhenband (A, B, C,
D) festlegen, und daß Detektoreinrichtungen (184 bis 206) vorgesehen sind, welche auf die Anwesenheit
eines anderen Flugzeuges in einem der anderen Höhenbänder (A, B, C, D) ansprechen und
welche zur Vermeidung von Manövern, die das eigene Flugzeug auf einen Kollisionskurs mit
einem in einem anderen Höhenband (A, B, C, D) fliegenden Flugzeug bringen, die maximal zulässigen
Höhenänderungsgeschwindigkeiten anzeigen.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Empfangseinrichtung
aufweist, welche durch Auswertung von Signalen hinsichtlich der Entfernung, der Entfernungsänderung
und der Höhe eines anderen Flugzeugs ein Kreuzen der Kurse der beiden Flugzeuge feststellt,
und daß ein Höhenmesser (150) und eine Vergleichsschaltung (154) vorgesehen sind, welche die
Höhe des eigenen Flugzeugs bestimmen und mit der Höhe des anderen Flugzeuges vergleichen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein Sperrkreis
(208) vorgesehen ist, welcher die Funktionsweise der Detektoreinrichtungen (184 bis 206)
sperrt.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der
Höhenbandfestlegeeinrichtungen (176 bis 182) eine Mehrzahl von Höhenbändern (A, B, C, D)
festgelegt ist.
5. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhenbandfestlegeeinrichtung eine Zähleinrichtung (156) und Gatter (184 bis 206) aufweist.
6. Anordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe
mit einer Vergleichsschaltung (154) versehen ist, welche die Köhe des eigenen Rugzeuges
mit der Höhe anderer Flugzeuge vergleicht, und daß eine Höhenannäherung festgestellt ist,
sobald eine Überlappung von zwei oder mehreren Höhenbändern (A, B, C, D) vorhanden ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrkreise (190,196) die
Betätigung der Detektoreinrichtungen (184 bis 206) von irgendeinem anderen Flugzeug sperren,
sobald der Zustand einer Höhenannäherung des anderen Flugzeuges festgestellt ist.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Flugzeug vorgegebene
Zeitperioden zugeteilt sind, in welchen höhenkodierte Signale aussendbar sind.
9. Anordnung nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen
sind, welche festlegen, ob durch ein höhenkodiertes Signal eines anderen Flugzeuges
die Detektoreinrichtungen (184 bis 206) zur Begrenzung der maximalen Steig- oder Sinkgeschwindigkeit
zum Ansprechen gebracht werden sollen.
10. Anordnung nach einem der vorangegange-
- nen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Detektoreinrichtungen (184 bis 206) mit Hilfe von
Gattern (190,196) gesteuert sind.
11. Anordnung nach einem der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoreinrichtungen (184 bis 206) mit einem
Anzeigeinstrument (10, 50, 70, 90, 110) verbunden sind, welches mit Anzeigeelementen (28 bis
34; 40 bis 46; 78 bis 80) versehen ist, die in Abhängigkeit des Höhenabstandes zwischen den beiden
Flugzeugen eine visuelle Anzeige der maximal zulässigen Steig- und Sinkgeschwindigkeit anzeigen.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anzeigeinstrument (10, 50, 70, 90, 110) zusätzlich Höhenänderungen des
eigenen Flugzeuges anzeigt.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzeigeelemente (28 bis 34, 40 bis 46) entsprechend den einzelnen
Höhenbändern (A, B, C, D) im Bereich einer Skala (36) angeordnet sind, entlang welcher die
Steig- und Sinkgeschwindigkeit des eigenen Flugzeuges ablesbar ist, und daß diese Anzeigeelemente
(28 bis 34; 40 bis 46) in Abhängigkeit der Detektoreinrichtungen (184 bis 206) jeweils
für einzelne Höhenbänder (A, B, C, D) erregbar sind.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzeigeslemente in Form einer Mehrzahl von Randfeldern (28 bis 34; 40
bis 46) entlang der Skala (36) angeordnet sind und daß diese Randfelder entsprechend dem
Höhenabstand zwischen den beiden Flugzeugen erregbar sind.
15. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anzeigeinstrument (120) mit Anzeigeelementen (132) versehen ist, welche direkt den gegenseitigen Höhenabstand zwischen
den beiden Flugzeugen anzeigen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1725670A | 1970-03-06 | 1970-03-06 | |
| US1725670 | 1970-03-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2102209A1 DE2102209A1 (de) | 1971-09-16 |
| DE2102209B2 DE2102209B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE2102209C true DE2102209C (de) | 1973-04-26 |
Family
ID=
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