DE20577C - Neuerungen an Fernsprechanlagen und an den dazu gehörigen Apparaten - Google Patents
Neuerungen an Fernsprechanlagen und an den dazu gehörigen ApparatenInfo
- Publication number
- DE20577C DE20577C DENDAT20577D DE20577DA DE20577C DE 20577 C DE20577 C DE 20577C DE NDAT20577 D DENDAT20577 D DE NDAT20577D DE 20577D A DE20577D A DE 20577DA DE 20577 C DE20577 C DE 20577C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- receiver
- giver
- plate
- battery
- transmitter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R21/00—Variable-resistance transducers
- H04R21/02—Microphones
- H04R21/023—Microphones with more than one granular chamber
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 21: Elektrische
In Fig. ι und 2 bezeichnet A den Geber, B den Empfänger und C eine Batterie. Diese
drei Apparate sind hinter einander angeordnet und alle in ein handliches Gehäuse D, das mit
einem dem Geber und dem Empfänger gemeinsamen Mund- bezw. Hörstück E versehen ist,
eingeschlossen. Der Geber A gehört zum Typus der als Hunning's Geber bekannt gewordenen
Apparate, d. h. er ist ein solcher, dessen Handhabung seine Justirung sichert. Indessen hat
derselbe durch Einführung einer Scheibe α aus Filz oder anderem geeigneten, nicht leitenden
Material eine wesentlich verbesserte Construction erhalten. Diese Scheibe ist nämlich mit beispielsweise
drei Löchern b versehen und durch einen isolirenden Ring c an einer im Innern
des Gehäuses D fixirten Metallplatte d befestigt. Die Löcher b sind mit pulverisirter Kohle oder
anderem fein zertheilten, leitenden Material in losem, freiem Zustande gefüllt und dann durch
ein dünnes Diaphragma / zugedeckt, welches ganz oder zum Theil aus Metall besteht und
mit seinem Rande durch Vermittelung eines Metallringes g und Schrauben an dem isolirenden
Ringe c befestigt ist. Vor f befindet sich das Mundstück E des Telephons, und hinter
der Metallplatte d ist der Empfänger B placirt, welcher aus einem gewöhnlichen Elektromagnet
bestehen kann. Die dahinter angeordnete Batterie C besteht aus einer Platte h aus Kohle,
die von einer Scheidewand i in dem Gehäuse D getragen wird und mit einem Quecksilbersalz k
überzogen ist, sowie in einer Zinkplatte /, welche für gewöhnlich, infolge der an dem isolirenden
Stücke η befestigten Feder m aufser Berührung
mit dem Quecksilbersalz bleibt. Drückt man aber auf den ebenfalls nicht leitenden Knopf 0,
so geräth / mit k in Contact, und es ist nun die Verbindung durch den Draht 1 von der
Linie durch die Batterie, den Empfänger, den Geber und durch Draht 2 zurück zur Linie
hergestellt. Durch die Berührung des Zinks und des Quecksilbersalzes ergeben sich dann die
Bedingungen, wodurch ein den Apparat passirender elektrischer Strom erzeugt wird. Uebrigens
läfst sich, obgleich sich wegen der" bekannten Wirkung des abgelagerten metallischen Quecksilbers
durch Amalgamation des Zinks und Verhütung localer Einflüsse besonders ein Quecksilbersalz
als eines der Elemente der Batterie empfiehlt, auch ein anderes Salz benutzen, wenn dasselbe nur in genügend festem Zustand
verwendet werden und eine galvanische Wirkung zwischen zwei ungleichen Leitungsplatten
hervorrufen kann.
Wie ersichtlich, sind alle arbeitenden Theile zu einem einzigen Apparate vereinigt, welcher
wegen seiner geringen Gröfse äufserst handlich ist, während die darin enthaltenen Einzelapparate
eine solche Position einnehmen, dafs durch einfaches Drücken auf den Knopf 0 der Kreislauf
geschlossen und der Apparat für die Benutzung bereit ist. Zudem wird durch die Vertheilung
der pulverisirten Kohle oder dergleichen auf eine Anzahl von getrennten Abtheilungen eine,
unvortheilhafte Anhäufung des* besagten Pulvers an der einen oder anderen Stelle beim Gebrauch
' des Apparates verhütet, und endlich sind während des Sprechens die Schallwellen
veranlafst, sowohl auf den Geber wie den Empfänger zu wirken.
;»In einigen Fällen kann man den Geber (mit
;»In einigen Fällen kann man den Geber (mit
einem für die Aufnahme des Kohlenpulvers etc. in mehrere Abtheilungen getheilten Raum) auch
getrennt von der Batterie oder von der Batterie und dem Empfänger anordnen. Eine hierauf
begründete Construction zeigen Fig. 3 und 4. Dieselbe besteht in einer Platte α aus Filz oder
anderem nicht leitenden Material von rechteckiger oder sonstwie passender Form, welche
mit einer Anzahl von Löchern b für die Aufnahme der pulverisirten, leitenden Substanz c
versehen ist, sowie aufserdem in den beiden ganz oder theilweise aus Metall gefertigten
dünnen Platten ff1, welche je auf einer Seite der Filzplatte angeordnet sind und Lappen g1 g2
besitzen für die Anbringung der Drahtenden 1 und 2, sowie für Befestigung des Apparates an
einer Wand oder einem anderen passenden Platze.
Claims (7)
- Patent-Ansprüche:i. Die Combination eines Gebers und einer Batterie von den vorgeführten Typen, sowie eines Empfängers in einem handlichen Gehäuse, und zwar in der Weise, dafs diese Apparate, welche zusammen den combinirten Apparat bilden, relativ hinter einander so angeordnet sind, dafs beim Hineinsprechen die Schallwellen sowohl auf den Empfänger als auf den Geber wirken.
- 2. Bei einem Geber von dem als Hunning's Geber bekannt gewordenen Typus, bei welchem die Handhabung seine Justirung bewirkt, die Eintheilung des für Aufnahme der pulverisirten Kohle oder anderer feinkörnigen, leitenden Substanz bestimmten Raumes in mehrere getrennte Kammern.
- 3. Ein Geber, bestehend aus einer Filz- oder anderen äquivalenten, nicht leitenden Platte, welche mit einer Anzahl von Kohlenpulver oder anderes lose eingefülltes, fein zertheiltes Material enthaltenden Löchern versehen ist und auf jeder Seite eine dünne, ganz oder theilweise aus Metall gefertigte Platte trägt, an welche je ein Drahtende der Leitung angreift.
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
- χχΐ.sftr. SdO"577." TU« London ■' 'and Glofre Telephone and. Maintenance
- Company JLimited in Sonbon; aSertceter: 0 Kesseler in berlin SW., Äöniggragec= ftrafo 47. — Steuerungen cm gernfpredjanlagen ünb an benbaju gehörigen Apparaten. Sßont ....
- 7. Whn 18*2 ab.. ■■
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20577C true DE20577C (de) |
Family
ID=297321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20577D Active DE20577C (de) | Neuerungen an Fernsprechanlagen und an den dazu gehörigen Apparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20577C (de) |
-
0
- DE DENDAT20577D patent/DE20577C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| UA13386A (uk) | Сплав hа осhові вольфраму | |
| DE20577C (de) | Neuerungen an Fernsprechanlagen und an den dazu gehörigen Apparaten | |
| DE607620C (de) | Mikrophon | |
| DE20629C (de) | Neuerungen an Telephonen | |
| DE599361C (de) | Einrichtung zum Schallempfang im Wasser | |
| DE1045117B (de) | Anordnung zur Erzeugung von kuenstlichem Nachhall auf elektromechanischem Wege | |
| DE419816C (de) | Mikrophon | |
| GB1381152A (en) | Electrode having an internal electro deposited metal matrix | |
| Grafenauer | Redki prirodni svinčeni oksidi v Mežici | |
| DE96332C (de) | ||
| DE940654C (de) | Koernermikrophon | |
| DE464959C (de) | Loesungselektrode fuer Primaer- und Sekundaer-Elemente aus Zink oder Cadmium | |
| Schröter | Americanization and its Limits. Reworking US Technology and Management in Post-War Europe and Japan | |
| DE18741C (de) | Neuerungen an Telephon-Anlagen für Theater | |
| DE94310C (de) | ||
| DE492042C (de) | Verfahren zum Empfang ungedaempfter Schwingungen | |
| van Westenenk | The International Research Group on Wear of Engineering Materials | |
| DE1771151A1 (de) | Nickel-Cadmium-Akkumulator | |
| ES420150A1 (es) | Metodo de producir un material magnetico estable de cobaltoy un metal de las tierras raras. | |
| DE525099C (de) | Rundspruchschaltung fuer Telegraphierzwecke nach Art der Konferenzschaltung, bei der die Teilnehmerleitungen parallel an nur einem Relaiskontakt liegen | |
| DE1952075A1 (de) | Spannungsversorgungseinrichtung fuer elektronische Taschenuhren | |
| DE841073C (de) | Loesbare Befestigung ohne besondere Hilfsmittel zwischen Blechen oder zwischen Blechen und zylindrischen Gussteilen an Saemaschinen | |
| DE234973C (de) | ||
| DE7631974U1 (de) | Fernsprechapparat mit einsteckfach | |
| Frisch | Militärische Spezialkräfte für die Europäische Union |