DE2024902A1 - Verfahren zur pneumatischen Wegmessung - Google Patents
Verfahren zur pneumatischen WegmessungInfo
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Description
Hannover, Abbe*. & Dr.J/Ha.
Meine Akte: 1869
XOS Kurim, narodni podnik, Kurim - Tschechoslowakei -
Verfahren zur pneumatischen Wegmessung
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur pneumatischen Messung der Wege der Arbeitstische oder anderer programmgesteuerter Einrichtungen mit einem
pneumatisch gesteuerten Arbeitszyklus, namentlich bei Fräsmaschinen und Koordinatentischen.
Bisher werden für die Messung der Wege von Arbeitstischen oder anderer programmgesteuerter Einrichtungen
am häufigsten elektrische Systeme benutzt, welche durchwegs auf der Addition und Subtraktion elektrischer
Impulse basieren, welche iron einem mit der Bewegung des
Tisches gekoppelten Generator oder Sender erzeugt werden.
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Die resultierende Impulswahl, welche dem gewünschten
Wege entspricht, wird mit der Aufnahme der Eintrittsinformation verglichen. Manchmal korrigiert
sie mittels eines Rüekkopplungssystemes die gemessenen
Wege zwecks Erreichung des Endpunktes der generierten Strecke. Die erreichbare Genauigkeit des
festgelegten Programmes ist nicht nur von einem Steuersystem, sondern auch von der konstruktiven
und fertigungstechnischen Durchführuag der Maschine abhängig. Es ist bekannt, daß die Systeme mit Rückkopplung
präziser, aber, was die Konzeption betrifft,
anspruchsvoller sind. Auf diese Weise wird eine Webabmessung mit einer Genauigkeit von O9Ol mm erzielt,
welche für die Ausnutzung bei den üblichen Werkzeugmaschinen
völlig ausreichend ist.
Sin Nachteil der bestehenden elektrischen Systeme ist deren verhältnismäßig groBe Kompliziertheit, was
große Ansprüche an die Qualität der benutzten Bestandteile und Geräte stellt. Mit wachsender Anzahl der
benutzten Elemente und Steuerglieder vergrößert sich zugleich die Wahrscheinlichkeit des Torkommens von
Störungen, vergrößert sich der Bauraum und wachsen die Anschaffungskosten· Als wichtiger Nachteil der elektrischen
Systeme bleibt aber die Möglichkeit der Einwirkung der äusseren elektrischen Einfluss® rand der Einflüsse
der Umgebung, in welcher das System arbeiten muß,, Die
äusseren elektrischen Einflüsse -haben oft eisoa, zufälligen Charakter, was aim Auftreten vom anfälligen
Störungen führt, welche praktisch im i@r gegebenen
Umgebung für das gegebene elektriscke
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beseitigen sind.
Die angeführten Nachteile werden bei einem Verfahren zur pneumatischen Wegmessung der Arbeitstische
oder anderer programmierter Einrichtungen bei dem
die Messung in eine Grob- und Feinmessung geteilt ist, erfindungsgemäfl dadurch vermieden, daß die Messung
▼on einem mechanisch-pneumatischen dekadischen oder binären Rechner mit mechanischer oder mechanischpneumatischer Dekadenkopplung in logischer Verbindung
mit einem stehenden, oder beweglichen Düsenaufnehmer mit veränderlicher Lageänderung der Aufnehmerdüsen
durchgeführt wird·
Die Messungeeinheit kann erfindungsgemäß durch die absolute oder relative oder durch die absolute und relative Lageänderung des Düsenaufnehmers erreicht werden, wobei die absolute Lageänderung durch den Düsen.-aufnehmer mit mechanischer Torwahl, hingegen die relative Lageänderung durch den Düsenaufnehmer mit logischer Vorwahl erreicht wird.
Unter mechanischer Torwahl ist eine Umstellung des Körpers des Düsenaufnehmers auf eine vorher bestimmte Abmessung, zum Beispiel mit Hilfe eines Anschlages,
zu verstehen. Unter logischer Torwahl 1st dagegen eine
logische Auswahl von ganz bestimmten Düsen aus dem festen System eines Gruppendüsenaufnehmers zu verstehen, dessen Düsen voneinander um eine Seilung entfernt sind, welche einer geraden MiUimeterxahl und
einer Messungseinheit gleich ist·
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Für die Bestimmung des Endes der Messung kann er« flndungsgemäß der durch die logische Yerbindrag
eines Differentialgliedes mit einem Koinzidenzkreis wirkende Düsenaufnehmer benutzt werden»
Das Wesen der Erfindung ist anhand eines schematises
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielee
näher erläutert.
Die Eingabe der Eingangsinformation. 1st mit Hilf®
des pneumatischen Abtasters 1 durch das Lochband 2 durchgeführt. Der Abtaster und die anderen Fankiions«-
glieder des Systems werden aus der gemeinsamen Druck·»
luft quelle 3 oder aus einer Quelle eines anderen Gasmediums gespeist. Der Abtaster 1 und das Lochband
sind bei der Einlegung in einer Lage, in welche» im Albtaetblock
des Abtasters keine Instruktion programmiert ist. Durch Drücken des Druckknopf©β 4 wird dem Abtaster
ein Befehl zum Fortschreiten um einen Sehritt φ gegeben. Im Falle, daß in den Albtastblock des Abtasters 1
ein programmierter Block des Lochbandes 2 koset,
sendet der Abtaster 1 BefehlSignale für den Start
des Zyklus 5f für den positiven oder negativem
gungseinn 6,7» für die Torsehub^rMe für ton
vorschub 8, .für den Arbeitsvorsehub 9 oder für1 den.
auslaufenden Torschub 10f die InstinAtioa 11
mechanisch-pneiijnatischem dekadlse£i@n. leelimex» 12 mat
die Instruktion 13 für dem Vorwa3feUixeie 14
aufnehmers 17 aus« Ims den TorwaHteeie 14
aufnehmers 17 wird das Betätigaagsslgmal 15 fte äie
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mechanische Vorwahl 18 oder das Betätigungssignal 16
für die logische Torwahl 19 ausgesandt oder es werden
die beiden Signale 15 und 16 gleichzeitig ausgesandt, wobei daa Signal 15 die mechanische Torwahl
und das Signal 16 die logische Vorwahl betätigen und die Punktionen der mechanischen und der logischen
Torwahl sich gegenseitig funktionell zum Zwecke der Erreichung der Programmendgröße ergänzen. Durch die
Drehung der axial gesicherten Bewegungeschraube 20 wird durch die Mutter 21 der lisch 22 mit dem Maßstab
23 verstellt. Mit der Drehung der Bewegungsschraube 20 dreht sich zugleich der Mechanismus des mechanischpneumatischen dekadischen Rechners 12» welcher im
Falle der Erreichung der Koinzidenz der groben programmierten Millimetergröße das Signal24 dem Koinzidenzkreis 25 des pneumatisch-dekadischen Rechners 12 zusendet
und der Koinzidenzkreis 25 sendet aufgrund der Erreichung der beschriebenen Koinzidenz bis zur Ordnung
10° das Befehlsignal 26 für den Koinzidenzkreis
27 der feinen Messung aus, aus dem das Speisungssignal
28 für die pneumatische Waage 29 und das Signal 30
für das System der feinen Nachmessung ausgesandt werden.
Das Signal 30 geht durch Vermittlung der Drosseldüsen 31,32 zum Düsenaufnehmer 17 als Signale 33,34 und
gleichzeitig als Signale 35»36 zur pneumatischen Waage 29» welche im Falle des Druckgleichgewichtes der
Signale 33»34 und demnach auch der Signale 35,36 das
Koinzidenzsignal 37 dem Koinzidenzkreis 27 der feinen Messung zusendet,und dieser gibt den Befehl 38 zur
Beendigung der Bewegung des Bewegungsmechanismus und
zur eventuellen Abbremsung· Gleichzeitig sendet der Koinaidtnzkreis 27 das zeitlich verspätete Startsig-
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nal 39 zum weiteren Fortschreiten des Abtasters 1
aus und der Arbeitsvorgang wird mit einem weiteren Arbeitszyklus fortgesetzt·
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Claims (1)
1.j Verfahren zur pneumatische Wegmessung der Arbeitstische
oder anderer programmgesteuerter Einrichtungen, bei dem die Messung in Grob- und Feinmessung
geteilt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Messung von einem mechanisch-pneumatischen dekadischen oder binären Rechner (12) mit mechanischer oder mechanisch-pneumatischer Dekadenkopplung
in logischer Verbindung mit stehendem oder beweglichem Düsenaufnehmer (17) mit reränderlicher Lageänderung
der Aufnehmerdüsen durchgeführt wird·
Verfahren zur pneumatischen Wegmessung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Messungseinheit durch die absolute oder relative oder durch die absolute und relative Lageänderung
des Düsenaufnehmers (17) erzielt wird, wobei die absolute Lageänderung durch den Düeenaufnehmer
(17) mit mechanischer Vorwahl (18), wogegen die relative Lageänderung durch den Düsenaufnehmer
(17) mit logischer Torwahl (19) erreicht werden.
Verfahren zur pneumatischen Wegmessung nach Anspruch
1 oder 2, ·
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Bestimmung des Messungsendes der durch Vermittlung
der logischen Verbindung eines Differentialgliedes (29) mit einem Koinzidenzkreis (27) wirkende
Düsenaufnehmer (17) benutzt wird«
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L e e r s e Π e
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1970
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- 1970-05-27 FR FR7019406A patent/FR2048893A5/fr not_active Expired
Also Published As
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| FR2048893A5 (de) | 1971-03-19 |
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