DE20207534U1 - Fahrzeug, das einen Laderaum mit einem Kühlsystem umfaßt, um den Laderaum durch den Betrieb eines Dampfverdichtungskreises zu kühlen - Google Patents
Fahrzeug, das einen Laderaum mit einem Kühlsystem umfaßt, um den Laderaum durch den Betrieb eines Dampfverdichtungskreises zu kühlenInfo
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Description
Fahrzeug, das einen Laderaum mit einem Kühlsystem umfaßt, um den Laderaum durch den Betrieb eines Dampfverdichtungskreises zu kühlen
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug, das einen Laderaum umfaßt mit einem Kühlsystem, um den Laderaum durch den Betrieb eines Dampfverdichtungskreises zu kühlen, welches Kühlsystem einen Kompressor, einen Kondensator und einen Verdunster umfaßt, die in einem geschlossenen Kreis für ein Kühlmittel aufgenommen sind, welches Kühlsystem weiter einen Kühlungs-Verbrennungsmotor und einen Elektromotor aufweist, um den Kompressor abwechselnd anzutreiben. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Fahrzeug, das einen Triebwagen und einen an den Triebwagen anzukoppelnden Anhänger umfaßt, wobei sich der Laderaum und das Kühlsystem in dem Anhänger befinden. Es wird angemerkt, daß unter dem Begriff „Kühlen" ebenfalls „Gefrieren" zu verstehen ist.
Ein solches Fahrzeug ist allgemein bekannt, wobei das Kühlsystem auch wohl unter den Marken „Thermo-king" oder „Carrier" bekannt ist. Das Kühlsystem kühlt mittels des bekannten Prinzips eines Dampfverdichtungskreises, wobei der Druck und die Temperatur des Dampfes des Kühlmittels von dem Kompressor vergrößert werden, woraufhin es in dem Kondensator abkühlt und kondensiert und dabei Wärme an die Umgebung außerhalb des zu kühlenden Laderaums abgibt. In dem Verdunster dehnt sich die Flüssigkeit aus und verdunstet unter der Aufnahme von Wärme aus dem zu kühlenden Laderaum. Der Dampf am Auslaß des Verdunsters wird anschließend dem Kompressor zugeführt, wodurch der Kreis geschlossen wird. In der Praxis wird der Kompressor unterwegs von dem als Dieselmotor ausgeführten Verbrennungsmotor des Anhängers angetrieben, während nachts, während des etwaigen Stillstands, der Elektromotor des Kühlsystems dafür Sorge trägt, um Lärmbelästigung für Umwohnende weitestgehend zu vermeiden. Der Dieselmotor fungiert folglich als Hauptmotor, wobei der Elektromotor als Hilfsmotor für die besagte Nachtkühlung dient.
Ein Problem des bekannten Fahrzeugs ist, daß insbesondere während der Distribution meistens keine elektrische Versorgung für den Elektromotor vorliegt, so daß in einem solchen Fall trotzdem der Kompressor von dem Dieselmotor des Kühlsystems angetrieben werden
muß, mit allen damit verbundenen nachteiligen Folgen hinsichtlich der Lärmbelästigung, des Gesangs und dergleichen mehr. Außerdem gilt in einem solchen Fall als Nachteil des bekannten Fahrzeugs, daß zusätzlicher Dieseltreibstoff verbraucht wird und daß der Dieselmotor zusätzlich beansprucht wird, was auf Dauer zusätzliche Wartungskosten mit sich bringt.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Probleme des Stands der Technik abzufangen, insbesondere die Möglichkeit zu schaffen, daß zu jedem beliebigen Zeitpunkt von einem Antrieb durch den Verbrennungsmotor auf einen elektrischen Antrieb des Elektromotors umgeschaltet werden kann.
Zu diesem Zweck hat ein Fahrzeug der eingangs genannten Gattung nach der Erfindung als Merkmal, daß das Fahrzeug weiter einen Fahrzeugverbrennungsmotor, eine von dem Fahrzeug Verbrennungsmotor anzutreibende hydraulische Pumpe, einen hydraulischen Motor, der mittels eines hydraulischen Kreislaufs von der hydraulischen Pumpe angetrieben werden kann, sowie einen von dem hydraulischen Motor anzutreibenden Generator umfaßt, wobei der Elektromotor des Kühlsystems von dem Generator angetrieben werden kann. Indem der Lkw-Motor für den elektrischen Antrieb des Kompressors in dem Kühlsystem eingesetzt wird, kann der besagte Dieselmotor des Kühlsystems folglich abgeschaltet bleiben.
In einer Vorzugsausführungsform eines Fahrzeugs nach der Erfindung weist das Fahrzeug einen Sensor auf, der die in den Kompressor eingebrachte Leistung messen kann und wobei die Leistung der hydraulischen Pumpe elektronisch in Abhängigkeit von der gemessenen Leistung eingestellt werden kann. Dadurch kann die Leistung des Kompressors bei wechselnder Drehzahl des Verbrennungsmotors des Fahrzeugs konstant gehalten werden, wobei wenig Energie verloren geht und wobei der hydraulische Kreislauf wenig gekühlt zu werden braucht. Vorzugsweise wird die Leistung der hydraulischen Pumpe durch einen mit dem Sensor verbundenen Servomotor eingestellt.
In einer weiteren Vorzugsausführungsform eines Fahrzeugs nach der Erfindung kann der Sensor die in den Kompressor eingebrachte Leistung messen, indem er die Frequenz und/oder die Spannung des Generators mißt. Der Generator erzeugt vorzugsweise eine Spannung von wenigstens 220 V, weiter vorzugsweise 380 V. In einer anderen bevorzugten Variante kann der
Sensor die in den Kompressor eingebrachte Leistung messen, indem er die Drehzahl des Kompressors mißt.
In einer weiteren Vorzugsausführungsform eines Fahrzeugs nach der Erfindung weist das Fahrzeug ein in dem hydraulischen Kreislauf vorhandenes Drosselventil auf, das den Massenstrom zu der hydraulischen Pumpe regeln kann. Das Drosselventil besteht insbesondere aus einem Magnetventil.
Die Erfindung wird nachstehend im einzelnen an Hand eines in einer Figur dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Die Figur zeigt schematisch einen Triebwagen 1 mit einem Anhänger 2, der mit einem Kühlraum 3 versehen ist. Es wird angemerkt, daß die Erfindung ebenfalls auf Fahrzeuge Anwendung findet, bei denen der Kühlraum 3 und die Kühlanlage sich in dem Triebwagen 1 selbst befinden. Der Kühlraum wird auf bekannt Weise gekühlt mittels einer Kühlanlage, die aus einem Kühlkreislauf besteht, in dem ein Kompressor 4, ein Kondensator 5 und einen Verdunster 6 aufgenommen sind. Wie in der Einleitung beschrieben entzieht der Verdunster 6 dem Kühlraum 3 Wärme, so daß dieser gekühlt wird.
Der Kompressor 4 bekommt die benötigte Kühlleistung von dem Fahrzeugmotor 7, welcher Motor zum Beispiel ein Dieselmotor sein kann. Es wird danach gestrebt, die Drehzahl des Kompressors 4 mehr oder weniger konstant zu halten, während der Fahrzeugmotor 7 in der Praxis immer mit wechselnder Drehzahl läuft. Dies wird folgendermaßen realisiert.
Der Fahrzeugmotor 7 ist mechanisch mit einer hydraulischen Pumpe 8 verbunden. Diese hydraulische Pumpe 8 hat eine variable Leistung, das heißt, daß die erbrachte Leistung elektronisch geregelt werden kann, in erheblichem Umfange unabhängig von der Drehzahl des Fahrzeugmotors und der damit verbundenen Pumpe.
Die hydraulische Pumpe 8 überträgt die Leistung mittels eines hydraulischen Kreislaufs auf den hydraulischen Motor 9, der mechanisch mit einem 50 z/380 V oder 60 Hz/40 V Generator
···· ·&phgr; &phgr;&phgr;&phgr;&phgr; &phgr;&phgr; &phgr; &phgr;&phgr;&phgr; &phgr;&phgr; *
10 verbunden ist. Dieser Generator 10 speist einen Elektromotor 11 im Anhänger 2, der mechanisch den Kompressor 4 antreibt.
Die Leistung, die die hydraulische Pumpe 8 dem hydraulischen Motor 9 liefert, wird von einem Sensor/einer Steuerungsvorrichtung 12 geregelt, der bzw. die die gelieferte Spannung oder die Drehzahl (die Frequenz) des Generators 10 mißt und mittels eines Servomotors den gewünschten Ertrag der hydraulischen Pumpe 8 einstellt. Diese Spannung oder die Drehzahl des Generators 10 ist ein Maß für die Leistung, die der Kompressor 4 in das Kühlsystem eingibt, und das Ziel ist es, diese Leistung konstant zu halten. In einer alternativen Ausführungsform mißt der Sensor unmittelbar die Leistung des Kompressors 4.
In einer anderen bevorzugten Variante erfolgt das Konstant-Halten der Drehzahl des Kompressors 4 bei einer wechselnden Drehzahl des Verbrennungsmotors 7 des Triebwagens 1 nicht mittels des Sensors 12, sondern über ein in dem hydraulischen Kreislauf aufgenommenes Drosselventil (nicht dargestellt), das den Massenstrom zu der hydraulischen Pumpe 8 regeln (drosseln) kann. Es wird klar sein, daß in beiden bevorzugten Varianten der Dieselmotor 13 des Kühlsystems 2 abgeschaltet werden kann, da - wie vorstehend bereits dargelegt worden ist - der Verbrennungsmotor 7 des Fahrzeugs 1 für den elektrischen Antrieb des Kompressors 4 Sorge trägt.
Claims (8)
1. Fahrzeug, das einen Laderaum umfaßt mit einem Kühlsystem, um den Laderaum durch den Betrieb eines Dampfverdichtungskreises zu kühlen, welches Kühlsystem einen Kompressor, einen Kondensator und einen Verdunster umfaßt, die in einem geschlossenen Kreis für ein Kühlmittel aufgenommen sind, welches Kühlsystem weiter einen Kühlungs- Verbrennungsmotor und einen Elektromotor aufweist, um den Kompressor abwechselnd anzutreiben, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug weiter einen Fahrzeugverbrennungsmotor, eine von dem Fahrzeug Verbrennungsmotor anzutreibende hydraulische Pumpe, einen hydraulischen Motor, der mittels eines hydraulischen Kreislaufs von der hydraulischen Pumpe angetrieben werden kann, sowie einen von dem hydraulischen Motor anzutreibenden Generator umfaßt, wobei der Elektromotor des Kühlsystems von dem Generator angetrieben werden kann.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei das Fahrzeug einen Triebwagen und einen an den Triebwagen anzukoppelnden Anhänger umfaßt, wobei sich der Laderaum und das Kühlsystem in dem Anhänger befinden.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Fahrzeug einen Sensor umfaßt, der die in den Kompressor eingebrachte Leistung messen kann und wobei die Leistung der hydraulischen Pumpe elektronisch in Abhängigkeit von der gemessenen Leistung eingestellt werden kann.
4. Fahrzeug nach Anspruch 3, wobei das Fahrzeug einen mit dem Sensor verbundenen Servomotor umfaßt, der die Leistung der hydraulischen Pumpe einstellen kann.
5. Fahrzeug nach Anspruch 3 oder 4, wobei der Sensor die in den Kompressor eingebrachte Leistung messen kann, indem er die Frequenz und/oder die Spannung des Generators mißt.
6. Fahrzeug nach einem der vorigen Ansprüche 3 bis einschließlich 5,. wobei der Sensor die in den Kompressor eingebrachte Leistung messen kann, indem er die Drehzahl des Kompressors mißt.
7. Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei das Fahrzeug ein in dem hydraulischen Kreislauf vorhandenes Drosselventil aufweist, das den Massenstrom zu der hydraulischen Pumpe regeln kann.
8. Fahrzeug nach Anspruch 7, wobei das Drosselventil ein Magnetventil enthält.
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Cited By (1)
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2001
- 2001-05-25 NL NL1018150A patent/NL1018150C1/nl not_active IP Right Cessation
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2002
- 2002-05-14 DE DE20207534U patent/DE20207534U1/de not_active Expired - Lifetime
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| EP1935712A1 (de) * | 2006-12-22 | 2008-06-25 | Nederlandse Organisatie voor Toegepast-Natuuurwetenschappelijk Onderzoek TNO | Fahrzeugsystem und -verfahren |
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Also Published As
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Legal Events
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20050701 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20100611 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |